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<title>Technoarm - RSS-Feed</title><link>http://www.technoarm.de/index.html</link><description>Mehr als nur Musik.</description><dc:language>de</dc:language><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><dc:rights>Copyright 2010 Martin B&#xf6;ttcher</dc:rights><dc:date>2012-02-22T00:44:56+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 00:49:13 +0100</lastBuildDate><item><title>Im Niemandsland zwischen Remix und Edit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-22T00:44:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Disco_Edits.html#unique-entry-id-226</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Disco_Edits.html#unique-entry-id-226</guid><content:encoded><![CDATA[Edit, Re-Edit, Re-Mix &ndash; die Konzepte dahinter sind &auml;hnlich.   Aber auch erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig: Edits gibt es seit den Anf&auml;ngen der Disco-Musik: DJs haben schon in den 70ern die besten, sprich tanzbarsten Teile aus einem Song herausgeschnitten und ihn neu zusammengesetzt oder ihn einfach nur verl&auml;ngert &ndash; denn damals wurde es ja erfunden, das Konzept des ununterbrochenen Tanzvergn&uuml;gens. 

Remixe kennen wir seit den 80ern: Produzenten nehmen Songs und bearbeiten sie neu, beschr&auml;nken sich dabei aber nicht nur auf das Originalmaterial, sondern spielen neue Instrumente und Melodien ein, l&ouml;schen oder f&uuml;gen Gesangspuren dazu. 

Re-Edits liegen irgendwo zwischen Edit und Remix.   Der g&auml;ngigen Definition nach enthalten sie nur Elemente aus dem Original-Songs, werden aber neu geschnitten und arrangiert und mehr oder weniger heftig mit der Effektmaschine bearbeitet, vor allem, was den Beat angeht &ndash; der ist meist ein wenig st&auml;rker als im Original.   Schlie&szlig;lich gibt es nur eine einzige Rechtfertigung f&uuml;r ein Re-Edit: Die neue Version muss besser funktionieren als die alte.]]></content:encoded></item><item><title>Auch Zombies brauchen Liebe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-02-20T14:02:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rest_Zombie_Cole_Schreiber.html#unique-entry-id-225</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rest_Zombie_Cole_Schreiber.html#unique-entry-id-225</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/36290804?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=b3adad" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/36290804">Rest</a> from <a href="http://vimeo.com/sundaypaper">Sunday Paper</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


<li>direct link</li>]]></content:encoded></item><item><title>Der Deichkind-Angriff von ganz unten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-20T12:53:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deichkind_auf_Befehl_von_ganz_unten.html#unique-entry-id-224</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deichkind_auf_Befehl_von_ganz_unten.html#unique-entry-id-224</guid><content:encoded><![CDATA[Das schaffen nur Deichkind: Man f&uuml;hlt sich unwohl dabei, auf n&uuml;chtern-distanzierte Kritiker-Art &uuml;ber das neue Album der Hamburger Electro-Hiphop-Formation zu sprechen.   Eigentlich m&uuml;sste man doch genauso &uuml;ber Deichkind rede, wie die Musik machen.   Ein bisschen irre und abgedreht, witzig, von vorne und hintersinnig zugleich, laut und krachend und  trotzdem nicht platt.   Mit kurzen, pr&auml;gnanten  Text-Botschaften, die die Kraft haben, ganze Lebensentw&uuml;rfe und Karrieren in Frage zu stellen. 

...Befehl von ganz unten hei&szlig;t ihre neue Platte,Das f&uuml;nfte Album in 15 Jahren, die Band bleibt ihrem Rezept treu: Wuchtige Sounds, Texte, die alles d&uuml;rfen, nur nicht langweilig sein.    Kein Wunder, dass Deichkind seit Jahren auf deutschen Festival-B&uuml;hnen  abgefeiert werden und oft f&uuml;r den H&ouml;hepunkt sorgen.   Eine Ausnahme aber gibt es auf dem neuen Werk schon: Ein Song namens &bdquo;Die rote Kiste&ldquo;.   Deichkind haben sich hier f&uuml;r knapp zwei Minuten mit den mehrmals indizierten Deutsch-Punks von Slime zusammengetan: Dass es davon mal abgesehen auf &bdquo;Befehl von ganz unten&ldquo; auf gewohnten Pfaden weitergeht, war nicht unbedingt zu erwarten: Vor drei Jahren starb der Deichkind-Produzent Sebi Hackert.   Er hatte ma&szlig;geblich den Sound bestimmt, nach seinem pl&ouml;tzlichen Tod musste die Band entscheiden, wie und ob man &uuml;berhaupt noch zusammen bleiben mochte. 

...Ein Wort noch zum Image der Band: Deichkind gelten als Garant f&uuml;r ein tobendes Publikum, als Partyband, die man nicht unbedingt ernst nehmen muss, geht es doch oft genug um Rausch und Exzess. ]]></content:encoded></item><item><title>Henry Rollins vs. Techno-Wikinger</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-19T17:26:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Henry_vs_Viking.html#unique-entry-id-223</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Henry_vs_Viking.html#unique-entry-id-223</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Jf13MmZIcLs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>In der Zeitfalle&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-17T17:23:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Time_Trap_Ausstellung.html#unique-entry-id-222</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Time_Trap_Ausstellung.html#unique-entry-id-222</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass es &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist, Stein zu belichten. ...  Und wenn man den dann auch noch bearbeitet, so wie Thomas Lucker, dann kommt dabei eine Art 3-D-Kunst raus.   Ich glaube, ich finde es auch deshalb so gut, weil die Bilder etwas Dunkles ausstrahlen: So, als w&uuml;rde es in oder auf ihnen um die Welt nach der &bdquo;Gro&szlig;en Katastrophe&ldquo; gehen.   Oder sogar so, als w&auml;ren die Bilder selbst die einzigen &Uuml;berbleibsel nach der Apokalypse.   Perry-Rhodan-m&auml;&szlig;ig, aber im guten Sinne!   Deshalb hier ganz unten auch noch ein Perry-Rhodan-Film.   Ach ja, am Samstag (18.   Februar) lege ich da auch auf - postapokalyptische Kl&auml;nge von Thom Yorke bis Burial, von Giorgio Moroder bis Zomby.


...Februar 2012 ab 18 Uhr (DJ Martin B&ouml;ttcher)


...<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/CPWxdCfAumQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2012-02-16T01:11:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2012.html#unique-entry-id-221</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2012.html#unique-entry-id-221</guid><content:encoded><![CDATA[Kalte Luft l&auml;hmt Mund


l&auml;sst mich klingen wie Zombie


laute Musik hilft]]></content:encoded></item><item><title>Ausgeraubt nach Clubbesuch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-02-15T13:57:45+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ausgeraubt_nach_Clubbesuch.html#unique-entry-id-220</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ausgeraubt_nach_Clubbesuch.html#unique-entry-id-220</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Taschendiebe nutzen den tiefen Schlaf betrunkener &bdquo;Nachtschw&auml;rmer&ldquo; aus, indem sie in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, wie z.  B. der S-Bahnen Personen bestehlen, die aus der Disco oder anderen Gastst&auml;tten am Wochenende nach Hause fahren&ldquo;, hei&szlig;t es bei der Bundespolizei.   Ich stelle mir das so vor: Man kommt also aus dem Club, ist v&ouml;llig fertig und schl&auml;ft komam&auml;&szlig;ig ein.   Die Trickdiebe sind dann in den Z&uuml;gen unterwegs, sehen ihr Opfer (haben wahrscheinlich schon einen Blick daf&uuml;r, so wie Raubtiere kranke oder schwache Tiere in der Herde erkennen), n&auml;hern sich vorsichtig, rempeln ein bisschen, um zu sehen, wie tief der Schlaf wirklich ist.   Und dann nehmen sie sich alles mit: Handys und Geld (falls noch welches &uuml;brig ist), Kredit- und EC-Karten, Schuhe, Brillen, Jacken, Hosen.   Und als Opfer sitzt man da und f&auml;hrt schlafend von Endstation zu Endstation und wird auch noch von den anderen Fahrg&auml;sten, die nach und nach wieder zusteigen, ausgelacht.   Aber wie sch&uuml;tzt man sich davor?   Besoffen Auto zu fahren ist ja nun auch keine L&ouml;sung ...]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Der neue Musikexpress f&#xfc;r Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2012-02-13T09:32:53+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Musikexpress_Feb_2012.html#unique-entry-id-219</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Musikexpress_Feb_2012.html#unique-entry-id-219</guid><content:encoded><![CDATA[ In der ME-Februar-Ausgabe jedenfalls gibt es, neben einem ziemlich langen und ziemlich guten St&uuml;ck &uuml;ber Deichkind einen echt gro&szlig;en Technomoment: J&uuml;rgen Laarmann und der Schriftsteller Airen unterhalten sich &uuml;ber Clubs und den Techno-Geist, &uuml;ber Drogen und Ekstase.    Ach ja, so hei&szlig;t er ja sogar: Die gro&szlig;e Ekstase.   Gibt&rsquo;s das auch online?   Nat&uuml;rlich nicht.   Also frag mal nen Rocker-Freund, ob er dir den Musikexpress ausleiht, wenn er fertig ist.

Musikexpress Februar 2012.   6,90 &euro;.  ... .   6,90 &euro;.????   Krass!]]></content:encoded></item><item><title>We Have Band sagt: Ternion&#x21; Was sagen wir?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-10T16:09:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/We_Have_Band_Ternion.html#unique-entry-id-218</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/We_Have_Band_Ternion.html#unique-entry-id-218</guid><content:encoded><![CDATA[fragen We Have Band in diesem Song von ihrem zweiten Album &bdquo;Ternion&ldquo;.    Dabei lautet die wirklich entscheidende Frage bei dieser neuen Platte: &bdquo;Wohin gehen wir -  k&uuml;nstlerisch?&ldquo;   Eins n&auml;mlich ist klar: der Spa&szlig; und die Unverkrampftheit des Erstlings sind vorbei, die ersten Touren und Festivals gespielt.   Und das bedeutet: Eine neue Idee muss her.   Denn die der ersten Platte l&auml;sst sich ja nicht wiederholen: Da ging es darum, zu feiern &ndash; den Abschied von der langweiligen, der b&uuml;rokratischen Seite des Musikmachens: Das Trio We Have Band&ndash; ein Ehepaar und der beste Freund &ndash; hat zuvor bei einem Plattenlabel f&uuml;r andere Musiker gearbeitet und dann die Seiten gewechselt.   Und zwar einigerma&szlig;en gekonnt: Ihre electrolastigen Indie-Pop-Songs liefen in den Clubs, We Have Band waren gern gesehene G&auml;ste auf Festivals in ganz Europa. 

...We Have Band versuchen es mit einem echten Bruch: Die eindringlichen Refrains und cleveren elektronischen Sounds, die schon beim ersten H&ouml;ren ins Ohr durchmarschierten, mussten einer Art &bdquo;Singer-Songwriter trifft auf Synthie-Pop&ldquo;-Manier weichen.   Jetzt braucht alles ein wenig l&auml;nger, um zu uns vorzudringen &ndash; nicht mehr der Club ist die Bezugsgr&ouml;&szlig;e, sondern das Wohnzimmer.   So richtig funktioniert das noch nicht &ndash; We Have Band nehmen eine kleine Umleitung auf ihrem Weg zum k&uuml;hlen, aber eindrucksvollen, vielleicht sogar perfekten Popalbum.   Es d&uuml;rfte, wenn man im Rhythmus bleibt, in zwei Jahren kommen.]]></content:encoded></item><item><title>Als aus deutschem Punk die Neue Welle wurde</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-05T01:04:33+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Punk_Neue_Deutsche_Welle.html#unique-entry-id-217</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Punk_Neue_Deutsche_Welle.html#unique-entry-id-217</guid><content:encoded><![CDATA[J&uuml;rgen Teipel hat &bdquo;Verschwende Deine Jugend&ldquo; geschrieben, ein Doku-Roman &uuml;ber die Anf&auml;nge dieser deutschsprachigen Popkultur, zusammengestellt aus Gespr&auml;chsprotokollen der Protagonisten von damals.   Teipel spricht nicht von Neuer Deutscher Welle, er spricht von Deutschem Punk: &bdquo;F&uuml;r viele Leute war es eine Explosion von Kreativit&auml;t. ...  Was zu machen, war damals, so Ende der 70er, Anfang der 80er in Punkkreisen eine ganz wichtige Sache. 

...Und so taten sich Ende der 70er auch die ersten deutschen Bands zusammen, um mit oft kleinen Kenntnissen gro&szlig;e k&uuml;hle rohe Musik zu schaffen.   Aber blo&szlig; nicht auf Englisch: &bdquo;Also Deutsch war ganz wichtig, auch das hat Anfang der 70er Jahre seinen Anfang genommen, dass man da versucht hat, ernstzunehmende deutsche Texte zu schreiben, nur war das sehr politisiert, und hat noch nicht so viel mit so einer Jugendkultur oder auch so einer Kraft zu tun gehabt, die in Jugend per se drinsteckt.   Von daher war es wichtig, dass Punk daher kam, wo 16-, 17-, 18-J&auml;hrige da so einen Ansatz gesucht haben, einfach ihre ganz normale Alltagssprache und auch Themen, die einfach da waren, da einbringen zu k&ouml;nnen.&ldquo; 

...Ihre Musik, ihre Texte eine Reaktion auf die gesellschaftliche Wirklichkeit der Bundesrepublik Deutschland: &bdquo;Das habe ich als 16-, 17-J&auml;hriger genauso wahrgenommen, das war ein ganz graues Klima, wo man so gar nicht aufmucken durfte.   Vor allem nicht selber den eigenen Weg beschreiten, selber was machen, kreativ sein, das war so gar nicht angesagt damals.&ldquo;

...Die Industrie, die gro&szlig;en Major-Plattenlabel, bekamen von all dem zun&auml;chst einmal nichts mit &ndash; und glaubte dann nicht an einen lukrativen Markt f&uuml;r diese eher antikommerziell eingestellten Bands, um die herum eigenst&auml;ndige Indie-Label und Vertriebe entstanden: &bdquo;Aber irgendwann, bzw. ganz konkret so im Lauf des Jahres 1982 kam dann halt die Industrie daher und hat gemerkt, da ist was Neues, da l&auml;sst sich Geld verdienen, das finden anscheinend viele Leute gut, was da passiert und haben dann solche Clowns/Klons auf den Markt geschmissen. ...  Ein chemischer Prozess, wenn man so will: Verw&auml;ssern, um Kohle zu machen: &bdquo;Also damals haben ganz viele Musiker einfach aufgeh&ouml;rt, etwas zu machen, weil sie es nicht mehr ertragen haben, mit dem Ganzen in einen Topf geworfen zu werden und da hatte man das Gef&uuml;hl, dass man dagegen gar nicht ankommt,aber es war auch so eine Trotzreaktion, die darin begr&uuml;ndet war, dass ganz viele von den Punks auch keine ganz einfachen Charaktere waren.&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Na dann: Willkommen im Candyshop</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-04T20:12:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jaxson_David_Keno_Candyshop.html#unique-entry-id-216</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jaxson_David_Keno_Candyshop.html#unique-entry-id-216</guid><content:encoded><![CDATA[Passt auf jeden Fall: Zuviel von dieser korrekt produzierten Musik ist nicht gut.   Aber gleichzeitig kann man auch nur schwer aufh&ouml;ren, wenn man erst einmal angefangen hat.   Das liegt an dieser Mischung aus geschmeidigen Beats und manchmal &uuml;berzuckerten Vocals.   Ja, es darf auch schon mal kitschig werden beim Technoarm!


Jaxson & David Keno: Candyshop (Yellow Tail)


Und hier die beiden als Remixer:


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/S0eQoid1bCA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Henry Rollins - Punk-Ikone und Endlosredner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-01T11:06:26+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Henry_Rollins_redet.html#unique-entry-id-215</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Henry_Rollins_redet.html#unique-entry-id-215</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wei&szlig; nicht genau, wie viele Menschen ins Huxley&rsquo;s passen, es d&uuml;rften so um die 500 gewesen sein, die auf ihren St&uuml;hlen sa&szlig;en und konzentriert den Ausf&uuml;hrungen des immer noch muskul&ouml;sen und vor allem energischen Rollins folgen.   Er redet frei, es geht um den amerikanischen Wahlkampf und um die Angst der Amis vor &bdquo;Socialism&ldquo;.   Es geht (leider nur sehr kurz) um Black Flag, um die endlosen Touren der Band, um einen Zwischenfall bei einem der Konzerte, als ein Stagediver auf einem zerbrechlichen M&auml;dchen landet und ihr ein Auge kaputt macht. 


Rollins erz&auml;hlt von seinen Reisen durch all die L&auml;nder, die die USA als Feinde ansehen, durch Iran, Nordkorea, Syrien, Vietnam.   Rollins Geschichten sind lustig und ernst, egal, ob er &uuml;ber die Rattenjagd mit anschlie&szlig;endem Ratten-Barbecue in Indien oder den Kauf einer Leiter in einem riesigen kalifornischen Supermarkt oder &uuml;ber einen kubanischen Busfahrer, der Spa&szlig; am exzessiven H&auml;ndesch&uuml;tteln hat, spricht. 


Henry Rollins wei&szlig;, dass Regierungen und Regime b&ouml;se sein k&ouml;nnen, die Einwohner eines Landes das dann aber nicht zwangsl&auml;ufig sein m&uuml;ssen. ...  Was das mit Techno zu tun hat? 

...Und ungef&auml;hr so muss man sich das vorstellen:


<iframe src="http://player.vimeo.com/video/19414253?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/19414253">My Security Squad</a> from <a href="http://vimeo.com/user5899300">Henry Rollins</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Als ich einmal der bekannteste T&#xe4;towierer &#xd6;sterreichs war</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-01-31T11:54:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Katzen_the_tattoo_artist.html#unique-entry-id-214</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Katzen_the_tattoo_artist.html#unique-entry-id-214</guid><content:encoded><![CDATA[In einer der Bars war ein spezieller Swing-Tanz-Abend im Gang und Katzen, die ich vorher noch nie gesehen hatte (w&auml;re mir, glaube ich, aufgefallen) war auch dort. ...  Jedenfalls hatte ich zuvor noch nie eine Frau bzw. ein M&auml;dchen so um Mitte 20 gesehen, das so krass im Gesicht t&auml;towiert war wie sie. ...  Meist waren das Knackis oder Punks und meist beschr&auml;nkte es sich auf einen Punkt oder eine Tr&auml;ne und nur einmal lernte ich einen kennen, der hatte sich eine Art Brille verpasst, konnte aber auch nicht erkl&auml;ren, warum.


...Was ich nicht wusste: Auch er kannte Katzen nicht, trotzdem ging er recht selbstbewusst auf sie zu und sprach eine Weile mit ihr, dann rief er mich dazu.   Es dauerte eine Weile bevor ich mitbekam, dass Jon ihr erz&auml;hlt hatte, ich w&auml;re aus &Ouml;sterreich und dort, in Wien, einer der besten T&auml;towierer.   Sie hatte noch nie von mir geh&ouml;rt (ich auch nicht), aber schien das erst einmal zu glauben. ...  Von ihrer Arbeit als T&auml;towiererin in Austin, von ihrem Wunsch, am ganzen K&ouml;rper t&auml;towiert zu sein, von ihrem Mann &bdquo;The Enigma&ldquo; (mittlerweile wohl ihr Ex-Mann), den man vielleicht kennt, weil er mit seinen am ganze K&ouml;rper auft&auml;towierten Puzzleteilchen auch in Deutschland in der Werbung aufgetaucht war, und sie erz&auml;hlte von ihrer Vorliebe f&uuml;r&rsquo;s Swingtanzen. ...  Das zweite Mal, als ich darauf antwortete und sagte, das w&auml;re Teil meines k&uuml;nstlerischen Konzepts, weil es erstens die Leute in ihrem Selbstverst&auml;ndnis ersch&uuml;ttern w&uuml;rde und zweitens mich zu etwas ganz besonderem machen w&uuml;rde. 


...Schlie&szlig;lich tanzten wir auch noch kurz Swing miteinander, was sie nat&uuml;rlich besser konnte als ich, weil es f&uuml;r mich das erste Mal war.


...Eine Art Happy End gab es trotzdem: Als meine Truppe weiterziehen wollten und ich mich von Katzen verabschiedete, gab ich zu, gar nicht aus &Ouml;sterreich zu sein. ]]></content:encoded></item><item><title>M&#xe4;use im Affenstall</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-31T11:25:26+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mouse_on_Mars.html#unique-entry-id-213</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mouse_on_Mars.html#unique-entry-id-213</guid><content:encoded><![CDATA[Die beiden M&auml;use sch&ouml;pfen nicht aus der Vergangenheit, sondern vor allem aus sich selbst, sie haben aus all den Str&ouml;mungen, die die elektronische Musik kennt, aus Techno und Dub und Breakbeats, aber auch aus Jazz und Rock etwas eigenes geschaffen, das sich platten Erkl&auml;rungsversuchen widersetzt. 

...Zum einen, weil sie ja trotzdem nicht unt&auml;tig herumsa&szlig;en, sondern regelm&auml;&szlig;ig live spielten oder mit verschiedenen Seitenprojekten ihre Zeit verbrachten - unter anderem, als Von S&uuml;denfed, mit Mark E.Smith von The Fall. 

...So lange existiert auch ihr Studio in Adlershof, wo ein Gro&szlig;teil der Songs von Parastrophics, ihrem zehnten Album, entstanden sind &ndash; ihr Berlin-Album, wenn man so will. 

...Der erste Kontakt kam zuf&auml;llig zustande &ndash; man hatte die gleiche Promoterin in den USA &ndash; dann stellte sich schnell heraus, dass hier Geistesverwandte zueinander gefunden haben: Modeselektor haben den Anspruch, Musik zu machen, die nicht den klischeehaften Vorstellungen eines &bdquo;Sounds of Berlin&ldquo; entspricht.   Und an Klischees wollen sich auch Mouse on Mars nicht abarbeiten: &bdquo;Monkeytown ist gutes Beispiel daf&uuml;r, dass es diesen ganz klaren Sound der Stadt nicht geben muss. ...  Aber im Club geht ja inzwischen viel mehr, das ist ja einer der letzten Orte, an dem man nicht immer schon wei&szlig;, was passiert, wenn man ihn betritt.&ldquo;

...Um &bdquo;anzuspringen&ldquo;, wie sie es nennen, um Interesse f&uuml;r die eigene Musik zu entwickeln, m&uuml;sse man sich selbst &uuml;berraschen: &bdquo;Wir bringen uns immer wieder in Situationen, wo das Ende nicht absehbar ist. a) wo es nicht klar ist, wann es kommt und b), wann es kommt.&ldquo;  

...Parastrophics wirkt eher wie ein riesiges Sammelbecken von Ideen: So wie Jean-Baptiste Grenouille in Patrick S&uuml;skinds Roman &bdquo;Das Parfum&ldquo; aus dem Geruch junger Frauen das absolute Parfum schuf, machen sich Mouse on Mars daran, eine Essenz der Popmusik zu kreieren &ndash; aber eben nach ihren Gesetzen: &bdquo;Wir haben auf den Moment gewartet, wo das ganz selbstverst&auml;ndlich umkippt.   Ein Tropfen aus eine Riesenbassin, was aufgef&uuml;llt ist mit verschiedenstem Zeugs, der so ganz aus Versehen an der Seite raustropft und wir dann das Gef&auml;&szlig; haben, um diesen Tropfen aufzufangen.&ldquo;

...Die Band ist etabliert, sie geh&ouml;rt zur Geschichte der elektronischen Musik und zwar so sehr, dass es in den Augen der beiden keine Rolle spielt, ob man  nun aktiv mitmischt oder nicht. ]]></content:encoded></item><item><title>Schwarzlicht auf Abwegen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-29T05:13:32+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Diagrams_BlackLight.html#unique-entry-id-212</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Diagrams_BlackLight.html#unique-entry-id-212</guid><content:encoded><![CDATA[Und weil Sam Genders zun&auml;chst auch nicht live auftreten wollte, kamen immer weitere Bandmitglieder dazu, die ihn ersetzten und erg&auml;nzten &ndash; keine ideale Entwicklungen f&uuml;r einen, der am liebsten allein oder zu zweit vor sich hinwerkelt.   Das also die Vorgeschichte von Diagrams und dem Album Black Light &ndash; und jetzt kommen wir zur Hauptsache: Der Musik.

Black Light, das Titelst&uuml;ck aus dem ersten Album von Sam Genders und seiner Band Diagrams &ndash; denn auch wenn Genders die Menschen scheut, hat er nicht ganz alleine an dieser Platte gearbeitet &ndash; vor allem der Produzent Mark Brydon hat seine Finger mit im Spiel gehabt, man kennt ihn vielleicht noch von der Band Molokko. 

Die beiden jedenfalls arbeiten ziemlich gut zusammen: Genders ist nach wie vor an Soundexperimenten interessiert, Brydon macht die Musik drumherum tanzbar und eing&auml;ngig.   Vom Folktronica der Vorg&auml;ngerband Tunng ist nur noch das Tronica &uuml;brig geblieben, der Folk musste zur&uuml;ck bleiben. 

Gleich mehrere Kritiker in England und Deutschand, vom Guardian und dem Musikexpress, sehen Parallelen zwischen Diagrams der englischen Band Hot Chip: Die weiche, extrem entspannte Art des Gesangs, die zum Teil versponnenen, aber niemals &uuml;berfrachteten Beats und Rhythmusteile, das elektronische Musikger&uuml;st, das alles zusammenh&auml;lt und dabei warm und menschlich bleibt.   Das Ergebnis im Falle von Hot Chip waren Songs, die blaupausenartig zeigten, wie moderne Popmusik zu klingen hat, die anspruchsvoll und eing&auml;ngig zugleich sein will.   Diagrams setzen das fort, gekonnt und einfallsreich, aber sind eben nicht mehr die einzigen, die dieses Feld beackern. ]]></content:encoded></item><item><title>Vorw&#xe4;rts in die Vergangenheit&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-26T14:39:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Forward_To_The_Past_Acid.html#unique-entry-id-211</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Forward_To_The_Past_Acid.html#unique-entry-id-211</guid><content:encoded><![CDATA[Von den gro&szlig;en Genres ist Techno das j&uuml;ngste.   Aber selbst Techno hat schon deutlich &uuml;ber 20 Jahre auf der Festplatte.   Kein Wunder also, dass auch hier nicht mehr unbedingt nach vorne, sondern immer &ouml;fter zur&uuml;ckgeschaut wird.   Auf die Anf&auml;nge, die fr&uuml;hen Jahre, die 90er.   Und auf das, was davor kam, Acid House zum Beispiel. 1988, also noch vor Mauerfall und Berliner Techno-Urknall, machte diese Musik erst die Engl&auml;nder und dann den Rest Europas verr&uuml;ckt.   Warum, das versucht die Forward-To-The-Past-Compilation zu ergr&uuml;nden.   Musiker wie der Berliner Produzent Steve Bug, die geheimnisvolle Snuff Crew oder das Motorcitysoul-Duo besuchen noch einmal die Sounds des legend&auml;ren Roland-303-Bass-Synthesizers, der Acid erst m&ouml;gliche machte.   Und so fiept und zirpt und zischt es hier wie vor fast 25 Jahren.   Futuristisch wirkt das Ganze zwar nicht mehr, aber irgendwie zwingender: Produktionswissen von heute trifft auf Experimentierfreude von damals.


V.A.: Forward To The Past Vol. ]]></content:encoded></item><item><title>Gr&#xf6;djaz - der gr&#xf6;&#xdf;te DJ aller Zeiten&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-01-25T19:41:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Cowell_DJ.html#unique-entry-id-210</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Cowell_DJ.html#unique-entry-id-210</guid><content:encoded><![CDATA[Das Ganze soll live und &bdquo;international&ldquo; stattfinden, wie auch immer das zu bewerkstelligen ist.   Jedenfalls, so Cowell, habe man ein Jahr an dem Konzept gearbeitet, er und eine Firma namens SYCO (gemeinsame Firma von Sony und Cowell) und Overbrook (eine Firma, die Schauspieler Will Smith geh&ouml;rt, Smiths Frau Jada Pinkett Smith ist wohl direkt in das Projekt eingebunden).


Ich bin gespannt, auch darauf, was f&uuml;r Pappnasen auftauchen werden und wie sich Fernsehmacher den &bdquo;Greatest DJ&ldquo; so vorstellen.   Kennt man schlie&szlig;lich von den anderen Castingshows: Niemand darf da einfach so sein, wie er ist - er wird gemacht!   Bereiten wir uns auf bescheuerte Kappen, bescheuerte Hosen, bescheuerte Brillen und jede Menge Glitzer an den Headphones vor. ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Raveline f&#xfc;r Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2012-01-25T19:10:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Raveline_Jan_2012.html#unique-entry-id-209</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Raveline_Jan_2012.html#unique-entry-id-209</guid><content:encoded><![CDATA[Neuer Verlag, aber alte Mitarbeiter, &bdquo;Raveliner der ersten Stunde&ldquo; hei&szlig;t es in der Pressemitteilung, h&auml;tten &uuml;bernommen bzw. weitergemacht.   Au&szlig;erdem sei man umgezogen in ein neues B&uuml;ro, habe mit etlichen juristischen Spitzfindigkeiten zu k&auml;mpfen gehabt, &bdquo;einfach alle H&auml;nde voll zu tun&ldquo;  und zeitweise nicht gewusst, ob man &bdquo;&uuml;berhaupt mit den Kunden des alten Verlags reden durfte.&ldquo;


Im Jahres-R&uuml;ckblick dieser &bdquo;neuen&ldquo; Raveline stehen dann noch einige Sachen, die vermuten lassen, dass zum Teil mit unfairen Tricks gek&auml;mpft wurde. 

...Noch eine Info aus der Pressemitteilug: &bdquo;Zudem konnten wir unsere sozialen Netzwerke leider nicht pflegen, da mit dem Weggang des Gro&szlig;teils der Redaktion auch wichtige Account-Logins nicht mehr zur Verf&uuml;gung standen. ...  Seltsam, aber h&ouml;rt sich so an, als w&auml;ren da auch ein paar Streitigkeiten ausgetragen worden.


...Na so: Wie gehabt, zum Gl&uuml;ck ohne die uns&auml;gliche Kolumne des Tom Novy, die man gar nicht oft genug schlecht machen kann (das sind eh nur unterst&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen, Tom Novy machte das schlie&szlig;lich selbst soooo schlecht, dass es kaum auszuhalten war). 


...Er schreibt &uuml;ber Gestalten der Nacht (Eternal Rules of Nightlife) und die vielen Eigenarten, wie man sich im Club (Sex-)Partner sucht. ...  Und au&szlig;erdem ist doch so ziemlich alles, was JL angepackt hatte, den Bach runtergegangen.   Ich hoffe mal f&uuml;r die Raveline, die ich nicht wirklich brauche, aber trotzdem, dass das kein schlechtes Omen ist.


...Kein Wunder, mit Skrillex haben sie ja jetzt einen, der zur Richtung des Magazins passt. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein neuer Star-Wars-Film&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-01-24T11:12:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Star_Wars_Film.html#unique-entry-id-208</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Star_Wars_Film.html#unique-entry-id-208</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/34948855?  portrait=0&amp;color=1acfd9" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/34948855">Star Wars Uncut: Director's Cut</a> from <a href="http://vimeo.com/casey">Casey Pugh</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Stirb langsam (Club Edition)</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-01-22T23:10:58+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Clubsterben.html#unique-entry-id-207</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Clubsterben.html#unique-entry-id-207</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Erst wenn die letzte Eigentumswohnung verkauft, das letzte Dachgeschoss ausgebaut und der letzte Freiraum zerst&ouml;rt ist, werdet ihr feststellen, dass der Prenzlauer Berg die Kleinstadt geworden ist, aus der ihr geflohen seid.&ldquo;  - mit diesem Plakat protestiert der &bdquo;Klub der Republik&ldquo; gegen seine Schlie&szlig;ung &ndash; am 19. 

...In letzter Zeit aber scheint es sich auf den Bezirk Prenzlauer Berg zu konzentrieren: Erst muss der Knaack Club, der vorher fast 60 Jahre existierte, zumachen, weil sich Anwohner beschwerten. ...  Es folgte das Icon &ndash; auch hier hatten sich einige Nachbarn &uuml;ber den L&auml;rm beschwert &ndash; nicht den aus dem Club, sondern von den Menschen, die davor standen. 

...Investoren, die schon vor Jahrzehnten anfingen, H&auml;user in der Berliner Innenstadt aufzukaufen, war der zwischenzeitliche Hype sehr recht, wertete er die Gegend, in der ihre Immobilien stehen, doch weiter auf. 

...Im Fall des Klubs der Republik ging es auch um neue Eigentumsverh&auml;ltnisse &ndash; das Haus hat innerhalb kurzer Zeit zwei Mal den Besitzer gewechselt. 

...Noch etwas bedroht die Clubkultur in Berlin: Eine ganze Reihe von Clubs haben nicht nur mit Anwohnerbeschwerden, sondern auch mit erheblichen Steuernachforderungen zu k&auml;mpfen.   Da geht es darum, ob der DJ ein K&uuml;nstler ist oder keiner &ndash; je nachdem werden 7 oder 19 Prozent Mehrwertsteuer f&auml;llig, Finanzamt ist nat&uuml;rlich der Meinung, dass das keine Kunst ist, die Clubs haben aber nur 7 Prozent gezahlt.

...Ein wenig verlogen ist das schon: Auf der einen Seite freut man sich &uuml;ber den Zuspruch, den Berlin bekommt, als kreatives Zentrum, das junge Leute anzieht, aber auch als aufregende Stadt, in die feierw&uuml;tige Menschen kommen. ...  Noch sind Freir&auml;ume da, so dass man sagen kann: Muss ja nicht im Prenzlauer Berg feiern gehen, sondern kann das in Neuk&ouml;lln oder Kreuzberg. 

...Nur wird Berlin irgendwann nicht mehr die Stadt der Clubs und der Musiker und K&uuml;nstler sein, die ziehen dann woanders hin. ]]></content:encoded></item><item><title>Der rosa (Schein-)Riese</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-22T19:05:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Big_Pink.html#unique-entry-id-206</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Big_Pink.html#unique-entry-id-206</guid><content:encoded><![CDATA[Future This, so hei&szlig;t das neue Album von &bdquo;The Big Pink&ldquo; aus London.   Die Platte kann man von zwei Seiten aus sehen: Als gut gelaunten, nicht sehr subtilen Angriff, bei dem alles m&ouml;gliche zum Einsatz kommt: Bombastische Sounds, Drumcomputer, Synthesizer, die stark mit der &Auml;sthetik der 80er flirten.   Oder als Einl&ouml;sung eines Versprechens, das The Big Pink vor drei Jahren gaben, als sie auf der Bildfl&auml;che erschienen.   Damals n&auml;mlich verhie&szlig;en sie, eine gro&szlig;e Popband sein zu wollen.   Aber zu einer gro&szlig;en Popband geh&ouml;ren nun einmal mehrheitstaugliche Hits und entsprechende Posen.   Zumindest die Posen liefern The Big Pink jetzt, geholfen hat ihnen dabei einer der derzeit gefragtesten &ndash; und sicherlich auch kostspieligsten &ndash; Produzenten Gro&szlig;britanniens, Paul Epworth.   Epworth ist eine Art Erfolgsgarant, er hat Adele und  Bloc Party, Ceelo Green, Florence And The Machine und etliche andere produziert und mit nach oben gebracht.   F&uuml;r besonders subtile Vorgehensweise ist er nicht bekannt  und das merkt man auch bei &bdquo;Future This&ldquo;: Die Noise-Pop-Momente, f&uuml;r die The Big Pink viel Kritikerlob einsteckten, sind fast vollst&auml;ndig verschwunden, geblieben ist energetischer raviger Rock &ndash; so &auml;hnlich d&uuml;rften Coldplay oder U2 klingen, wenn sie auf einmal nur noch f&uuml;r englische Ibizia-Clubg&auml;nger spielen m&uuml;ssten.   Der Vergleich zeigt schon: es geht melodi&ouml;s zu in der 2012er-Welt von The Big Pink.   Future This, ein Titel, der ein wenig in die Irre f&uuml;hrt: Soundm&auml;&szlig;ig hat das Londoner Duo damit einen Schritt in die Vergangenheit getan.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2012-01-17T15:33:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2012.html#unique-entry-id-205</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2012.html#unique-entry-id-205</guid><content:encoded><![CDATA[Schlaf schon!   sprach das Ich


Schlafe selbst!, sagt der Verstand


und weg warn die Zwei.]]></content:encoded></item><item><title>Was ist gr&#xfc;n und kifft ohne Ende?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-11T23:33:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Marsimoto_gruener_Samt.html#unique-entry-id-204</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Marsimoto_gruener_Samt.html#unique-entry-id-204</guid><content:encoded><![CDATA[Zwei Dinge zur Klarstellung: Ja, Marsimoto rappt das ganze Album &uuml;ber mit leicht hochgepitchter Stimme, eine knappe Stunde lang.   Und ja, es geht auf diesem Album vor allem um eins &ndash; daran l&auml;sst Marsimoto keine Zweifel: &bdquo;Endlich wird wieder gekifft,&ldquo; sind seine ersten Worte.

...Er war einmal ein ziemlich guter Fu&szlig;baller auf dem Sprung zur Profikarriere, er hat als Model gearbeitet &ndash; und im Zusammenhang mit Cora Schumacher fiel sein Name auch schon einmal.   Als &bdquo;Marteria&ldquo; ver&ouml;ffentlichte er vor einem Jahr eine viel gelobte und mainstreamtaugliche Platte &ndash; Marten Laciny ist Teil des deutschen Unterhaltungsgesch&auml;fts. 

Als Marsimoto lebt er eine andere Seite aus: Gr&uuml;ner Samt bezeichnet er im Interview mit dem Hip-Hop-Magazin Juice als Au&szlig;enseiterplatte, die Musik spiegele seine &bdquo;Outness&ldquo; wieder &ndash; das meint neben dem Anderssein auch eine gewisse Verr&uuml;cktheit.   Und die Au&szlig;enseiter, die Schwachen, so lautet sein Credo, verdienen es, besch&uuml;tzt zu werden &ndash; das ist das Gegenteil von &bdquo;Du Opfer!&ldquo;.

...Man muss etwas mit Rap anfangen k&ouml;nnen, um zu erkennen, dass die Stimme nicht zwangsl&auml;ufig nervig oder albern ist, sondern auch reizvoll sein kann &ndash; Musik muss nicht immer glatt und sch&ouml;n und gef&auml;llig sein, sie kann auch irritieren oder gar verst&ouml;ren &ndash; so wie hier.   Wer will, kann sich nat&uuml;rlich &uuml;ber die Verharmlosung von Marihuana und anderen Drogen auf dieser Platte aufregen.   Aber das Kiffen geh&ouml;rt doch nicht nur im Hip Hop zum Alltag &ndash; unsere Gesellschaft ist keine drogenfreie Zone, Marsimoto wei&szlig; das.


...<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/HG8lHwuY00E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Der Countdown l&#xe4;uft ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-01-11T23:10:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Countdown_Zomby.html#unique-entry-id-203</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Countdown_Zomby.html#unique-entry-id-203</guid><content:encoded><![CDATA[Auch wenn ich wei&szlig;, dass 2012 die Welt nicht untergehen wird (weil Marty McFly n&auml;mlich ins Jahr 2015 reiste), beeindruckt es mich sehr, was unter zombocalyp.se zu sehen ist.   Macht die ganze Sache mit dem nahenden Ende sehr greifbar.   Aber was das mit Zombies zu tun hat?   Ich wei&szlig; es nicht.   Aber habe ja meine eigenen Theorien.   Hier und hier zum Beispiel.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r Januar und Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2012-01-06T16:44:13+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Januar_2012.html#unique-entry-id-202</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Januar_2012.html#unique-entry-id-202</guid><content:encoded><![CDATA[Also: Lana Del Rey taucht auf und ein wenig fragt man sich, was eigentlich passiert, wenn das Album der Amerikanerin endlich rauskommt - schreiben dann einfach noch mal alle das gleiche?   Immerhin: So, wie sich die De:Bug der S&auml;ngerin im Interview/Bericht n&auml;hert, hat man es noch nicht gelesen.   Was haben wir noch?   Wir lesen &uuml;ber Berlin und den neuen Start-Up-Hype.   Der Leserpoll der Zeitschrift, ein unerwartetes Wiedersehen mit Trigema (ja, die T-Shirt-Firma mit dem Affen in der Werbung).   Und dann auch noch mein Lieblingsartikel &uuml;ber die Neuerfindung von R&S Records.


De:Bug 159 (Januar/Februar 2012).   4 &euro;.]]></content:encoded></item><item><title>Wie schreibt man &#xfc;ber Techno?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-01-05T18:16:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Klangspektrum_Worte.html#unique-entry-id-201</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Klangspektrum_Worte.html#unique-entry-id-201</guid><content:encoded><![CDATA[Die Hauptfrage im Mittelpunkt: Warum eigentlich tun sich Journalisten so schwer, die richtigen Worte zu finden, sobald es um Dinge wie Party, Tanz, Musik, Konzert geht?  Nein, ich meine (hoffentlich) nicht mich selbst und auch nicht andere professionelle Musikjournalisten. ...  Wie zum Beispiel Michaela Krenn-Aichinger, eine Schreiberin aus &Ouml;sterreich, bei der es mir gerade eben wieder aufgefallen ist. 

Sie schreibt &uuml;ber ein Charity-Event, also eine Veranstaltung, mit deren Hilfe Geld f&uuml;r gute Zwecke eingesammelt werden soll.   Im konkreten Fall geht es um &bdquo;Klangspektrum&ldquo;, ein Festival, dessen Einnahmen nach Kambodscha gehen sollen, damit dort Kinder unterrichtet werden k&ouml;nnen. 

...Man hofft auf ein &bdquo;tolles&ldquo; Ergebnis, was das gesammelte Geld angeht.   Und Florian Meindl, Produzent und DJ, wird nat&uuml;rlich &bdquo;einheizen&ldquo; mit seinem &bdquo;Techno-Sound&ldquo;. ...  Dass sie gleichzeitig auch tot sein kann, sieht man hier.   Und immer wieder, wenn Schreiber glauben, sie m&uuml;ssten angesichts bestimmter Themen einen bestimmten Ton treffen, der aber nicht ihrer ist. 

...Und au&szlig;erdem ist es ja irgendwie auch f&uuml;r einen guten Zweck.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Groove f&#xfc;r Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-12-28T14:33:03+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Groove_Jan_2012.html#unique-entry-id-200</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Groove_Jan_2012.html#unique-entry-id-200</guid><content:encoded><![CDATA[Auf dem Titelbild die Londoner Produzentin Maya Jane Coles, die erstens anders und zweitens viel kurz- und blauhaariger aussieht, als ich dachte.   Sie wurde von den Groove-Lesern zur Newcomerin des Jahres gew&auml;hlt.   Der Rest der Listen ... na ja, sind eben so, wie Listen so sind: Man kann dr&uuml;ber nachdenken, ob man das auch so sieht, ob man die Tracks und die Produzenten und die DJs und Label kennt und was man von ihnen so h&auml;lt.


Echtes Hightlight dieser Ausgabe, f&uuml;r mich jedenfalls: Ein Artikel &uuml;ber die gerade explodierende Dance-Szene in den USA.   Tolle Bilder von amerikanischen Festivals, alles sehr aufschlussreich.   Und auch der R&uuml;ckblick in Artikeln auf das vergangene Jahr lohnt sich.   Und die beigelegte CD ja sowieso immer (Tracks von Maya Jane Coles, John Talabot, Masomenos etc).


Groove Nr.   134, Januar/Februar 2012.   Preis: 4,50 Titel: Maya Jane Coles.
]]></content:encoded></item><item><title>Der DJ als Superstar - David Guetta und die Folgen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-12-27T14:11:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/David_Guetta_und_die_Folgen.html#unique-entry-id-199</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/David_Guetta_und_die_Folgen.html#unique-entry-id-199</guid><content:encoded><![CDATA[Ein ungew&ouml;hnlicher Star: Mit mittlerweile 44 eigentlich zu alt f&uuml;r das Clubleben, weder besonders gut aussehend noch ein verst&ouml;render Paradiesvogel wie Lady Gaga. 

...Die Verschmelzung der Stile lag schon l&auml;nger in der Luft, beide Lager stagnierten und kochten in ihrer eigenen So&szlig;e, warteten also auf neue Ideen und fanden sie im jeweils anderen. 

...Dazu kommt: Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg: Nachdem seine ersten Produktionen mit R&rsquo;n&rsquo;B- und Hip-Hop-K&uuml;nstlern   wie Akon, Will-I.Am und Rihanna in den USA so gut ankamen - dort ist Dance-Music bis zu David Guetta eher Nischenmusik gewesen -,  er also bewiesen hat, dass er &bdquo;liefern&ldquo; kann, will so ziemlich jeder einen Songs mit dem Franzosen machen. 

...Der Franzose ist damit das geworden, was er seit seinen ersten DJ-Tagen Ende der 80er in Schwulenclubs angestrebt hat: Ein Star und gleichzeitig seine eigene Marke: Der Guetta-Sound ist wenig &uuml;berraschend, in seinen schw&auml;chsten Momenten billige &bdquo;dance music&ldquo;, in seinen besseren eing&auml;ngige Funktionsmusik f&uuml;r die Disco. ...  Man kann das nat&uuml;rlich als Kirmestechno bezeichnen, aber das war schon bei Lady Gaga ein Begriff, der nicht weiterbringt. ...  David Guetta hat keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste, er macht es, wenn man so will, mit allen zu jeder Zeit.

...Da der amerikanische Markt aber nur eine gewisse Zahl von nicht-amerikanischen K&uuml;nstlern duldet, sieht es dort f&uuml;r alle Nicht-Guettas zur Zeit d&uuml;ster aus.   Denn eine solche Verkaufs- und Chart-Dominanz hat in den USA fast immer eine gro&szlig;e Nachahmerei und Gleichmacherei zur Folge. ...  &Auml;hnliches spielt sich immer wieder mal ab &ndash; zum Beispiel als 50 Cent vor sechs, sieben Jahren so dominant mit seinen Stolper-Raps daherkam.   Alle, die anspruchsvollere, nachdenklichere, intelligentere Musik machen, m&uuml;ssen sich zur Zeit hinten anstellen &ndash; ein Beispiel ist die nigerianisch-deutsche S&auml;ngerin Nneka, die vor kurzem noch zu einer US-Karriere ansetzte, hier und dort als eine Art neue Lauryn Hill gefeiert wurde und der jetzt der David-Guetta-Zeitgeist einen Strich gegen die Rechnung macht: Eher klassisch gemeinte Black Music hat es zur Zeit schwer.]]></content:encoded></item><item><title>Der R&#xfc;ckblick auf Retromania</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-12-25T13:10:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Retro_Rueckblick.html#unique-entry-id-198</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Retro_Rueckblick.html#unique-entry-id-198</guid><content:encoded><![CDATA[ Die gerade so hochgesp&uuml;lte Lana Del Rey bringt es noch einmal auf den Punkt: Popmusik - das bedeutete einmal: Alles einrei&szlig;en und Neues erschaffen, nach vorne schauen, progressiv und modern und avantgardistisch an Musik herangehen, innovativ und kreativ. ...  Aber es ist ein gro&szlig;er Unterschied, ob ich von etwas beeinflusst werde und es weiterentwickle &ndash; oder ich die Archive der Vergangenheit durchw&uuml;hle und sklavisch alles da rausziehe. 

...Und dann gab es auch noch eine dritte Gruppe, mit deren Reaktion Reynolds am wenigsten gerechnet hatte: &bdquo;Am spannendsten fand ich das Argument, dass Kunst und Kultur schon immer recycelt und die Vergangenheit umgearbeitet h&auml;tten. 

... Musik, die sich auf Musik von fr&uuml;her beruft, hat nicht mehr so viel Kraft wie das Original, sagt Simon Reynolds &ndash; in Retromania vergleicht er das mit Orangensaft: Retro-Musik ist Saft aus Konzentrat und habe einfach nicht den Geschmack von frisch gepressten Orangen.   Und wenn er da so schreibt von der letzten Dekade, der &bdquo;Re&ldquo;-Dekade, dann sieht man auf einmal &uuml;berall, den Retro-Teufel: immer mehr Jahrestage und Jubil&auml;en werden gefeiert. ...  Und dann noch der ganze andere Kram aus der Mottenkiste, die Fernsehshow, die sich mal mehr, meist weniger gelungen mit der musikalischen Vergangenheit besch&auml;ftigen, mit den gr&ouml;&szlig;ten Hits der 70er, 80er, 90er. 

... Einen gewissen Hang zum Retro, den gab es schon immer -  sogar in den 40ern, schreibt Reynolds, da sammelte man vergriffene Jazz-Platten aus der Vergangenheit und f&uuml;hlte sich gro&szlig;artig.   Jetzt aber ist Retro nicht mehr Nische, sondern Mainstream, die letzte wirkliche musikalische Revolution liegt zwanzig Jahre zur&uuml;ck - Techno, nicht nur ein neuer Musikstil, sondern eine ganz Jugendbewegung, die v&ouml;llig ironiefrei und ohne Blick zur&uuml;ck, volle Kraft voraus, inklusive Mode, Rituale, Tanz in die Zukunft zog.  ...  Die Zukunft hat kalt, elektronisch, kosmisch und abstrakt zu klingen, aber das sind lang etablierte Vorstellungen &ndash; unsere Vorstellung vom Sound der Zukunft ist mittlerweile auch schon retro.&ldquo;

...Youtube und itunes sind riesige Archive, Multimedia-Bibliotheken, in denen man jede Minimode der letzten 50 Jahre aufsp&uuml;ren kann, um sie dann zu kopieren, zu interpretieren oder als Sprungbrett zur n&auml;chsten Mode zu nutzen. ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Dezember</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-12-24T01:23:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Dezember_2011.html#unique-entry-id-197</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Dezember_2011.html#unique-entry-id-197</guid><content:encoded><![CDATA[Terror im Kaufhaus


Nicht der Terrorist ist schuld


sondern der Kunde]]></content:encoded></item><item><title>Frieden machen mit Moby</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-12-24T01:09:04+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moby_Frieden.html#unique-entry-id-196</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moby_Frieden.html#unique-entry-id-196</guid><content:encoded><![CDATA[Die ganz gro&szlig;e Zeit des Richard Hall, den jeder nur als &bdquo;Moby&ldquo; kennt, liegt &uuml;ber zehn Jahre zur&uuml;ck. ...  Und damals &ndash; wegen &bdquo;Play&ldquo; - traf ich ihn das erste Mal zum Interview &ndash; ein kleiner glatzk&ouml;pfiger Mann, der schlecht gelaunt und &auml;u&szlig;erst d&uuml;nnh&auml;utig auf ganz normale Fragen reagierte. 

...Seit diesem Interview kamen einige neue Platten von Moby auf den Markt, bessere und schlechtere, von mir eher missfallend zur Kenntnis genommen. 

...Und weiter: &bdquo;Menschen gehen schon in Ordnung, aber ich f&uuml;hle mich angezogen von stillen, leeren R&auml;umen. 

...Seine Fotos &ndash; er hat sein Publikum, Flugh&auml;fen, verlassene Stra&szlig;en und G&auml;nge aufgenommen &ndash; sprechen von einer ziemlichen Trostlosigkeit. 

...Das Reisen und Touren, erfahre ich im Gespr&auml;ch, machen Moby zu schaffen &ndash; die st&auml;ndigen Ortwechsel verursachen bei ihm Schlafst&ouml;rungen. ...  Aber auch nicht das Feindbild, als das er so lange bei mir herhalten musste.   Er ist jemand, mit dem ich mich gerne noch ein drittes Mal unterhalten w&uuml;rde &ndash; in vier, f&uuml;nf Jahren etwa.   Nur eine Bitte h&auml;tte ich dann: Bitte, lieber Moby, sprich dann nicht mehr &uuml;ber die religi&ouml;se Mystik des Sufismus:  

&ldquo;Die Sufis glauben, dass wir Zeit unseres Lebens niemals das wahre Gl&uuml;ck finden k&ouml;nnen, auch wenn wir es herbei sehnen- und Kunst und Musik sollten diese Sehnsucht widerspiegeln. ]]></content:encoded></item><item><title>80s-Revival Revisited</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-12-24T00:49:45+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/80s_Revisited.html#unique-entry-id-195</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/80s_Revisited.html#unique-entry-id-195</guid><content:encoded><![CDATA[Aber es gibt ja auch so viel zu erinnern und so viel zu zitieren und zu kopieren und noch mehr, was darauf wartet, zu Ende erz&auml;hlt zu werden, selbst wenn man die Mode und die Kunst aussen vor l&auml;sst und sich nur auf die Musik beschr&auml;nkt: Post-Punk und Synthie-Musik, Electro Funk und Italo Disco, New und Dark Wave, Dream-Pop und Neue Deutsche Welle &ndash; weite Felder, die ausgiebig beackert werden k&ouml;nnen.

Ohne das wissenschaftlich untermauern zu k&ouml;nnen: Jedes der letzten Jahrzehnte schaute musikalisch nicht nur nach vorne, sondern auch zur&uuml;ck und entwickelte dabei besondere Vorlieben: In den 70ern flirtete man noch einmal neu und verkl&auml;rend mit den 50s. ...  Am Ende der 90er geschah dann das, was erwartbar war: Electropop im 80er-Jahre-Stil spielte wieder eine Rolle, nach und nach begeisterten sich immer mehr f&uuml;r die schon erw&auml;hnten Spielarten.   Wir sind Helden und The Rapture, Franz Ferdinand und die Editors &hellip; nur eine Handvoll von Bands, die sich in den letzten Jahren an der 8 und der 0 orientierten und die f&uuml;r hunderte andere stehen. ...  Piet Blank, ein Teil des Electronic-Duos Blank & Jones, gibt mit seinem Partner eine ziemlich erfolgreiche CD-Reihe namens &bdquo;So 80s&ldquo; heraus &ndash; darauf finden sich Songs aus den 80ern in langen Maxi-Single-Versionen:

...Wie gesagt: Vor &uuml;ber zehn Jahren ging es los mit dem 80er-Jahre-Revival &ndash; die Vermutung liegt nahe, dass da jemand seine eigene musikalische Vergangenheit, seine Sozialisation aufarbeitete. ...  Aber hier kommt auch das Internet ins Spiel: In den 80ern sind zum ersten Mal im gro&szlig;en Stil Filmaufnahmen der Musiker gemacht worden &ndash; Musikvideos&ndash; und dank solch riesiger Datenbanken wie Youtube kann sich jeder ansehen, was damals passierte. 

...F&uuml;r ihn d&uuml;rfte das gleiche gelten wie f&uuml;r alle anderen, die im 80s-Revival der letzten Jahre ihre eigene Jugendzeit neu verhandelt sehen: Die 80er, wie sie durch die Brille von heute gesehen werden, haben nur bedingt etwas mit den selbst erlebten 80ern zu tun. ...  Sondern eher einer aus Schrottteilen zusammengebauten Installation gleicht &ndash; zusammengesetzt aus relativ willk&uuml;rlich ausgesuchten Fragmenten einer vrgangenen Zeit &ndash; und zwar von Musikern, deren &auml;sthetisches Bewusstsein zumindest zum Teil von den 80ern mitbestimmt wurde, die aber kritisch, ironisch und manchmal auch respektlos die Vergangenheit verwursten. 

...Schlechter nat&uuml;rlich auch, aber weil damals alles so schnell ging, auch mit den musikalischen Moden, konnte ein Teil der damals abrupt beendeten Geschichten zu Ende oder zumindest weitererz&auml;hlt werden. ]]></content:encoded></item><item><title>Blo&#xdf; kein Radiohead f&#xfc;r Realsch&#xfc;ler&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-12-18T15:28:42+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Oval.html#unique-entry-id-194</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Oval.html#unique-entry-id-194</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber seine Musik, die man mit gutem Gewissen als experimentell und elektronisch bezeichnen kann, auch wenn er selbst sagt, dass er weder experimentelle noch elektronische Musik mag. 

...Und er f&uuml;ttert einen mit Informationen, die wie nicht zu einander passende Puzzlest&uuml;cke funktionieren: Anfang der 90er etwa, als in Berlin gerade Techno explodierte, ging er in Wilmersdorf &bdquo;triumphierend um 21 Uhr ins Bett&ldquo;, weil er mit all dem ganz bewusst nichts zu tun haben wollte. ...  Und noch ein paar Widerspr&uuml;che, die ihm wahrscheinlich gar nicht als solche erscheinen: Seine Musik sei eine Art &bdquo;Diskursbeitrag&ldquo;, aber keine experimentelle Musik, sondern in Popkategorien erdacht worden: &bdquo;Also in der Art: ein Track dauert drei Minuten. ...  Das liegt auch daran, dass Oval, bei allem Respekt, der diesem Projekt entgegengebracht wird, nicht gut mit der restlichen Musikwelt verbunden ist: &bdquo;Ich k&ouml;nnte jetzt nicht einfach schnell einen Schlagzeuger oder eine S&auml;ngerin anrufen und sagen: Komm, ich habe da ein Studio gemietet. 

...Wie er also dort den Gegensatz zwischen wirklichen und virtuellen Instrumenten  aufheben kann, wie sich reale und programmierte Sounds verschmelzen lassen, ohne zu &bdquo;Radiohead f&uuml;r Realsch&uuml;ler&ldquo; zu werden &ndash; oder zum Tim Raue der elektronischen Musik.   &bdquo;Wenn ich ein Koch w&auml;re, dann eine Art Fusion-Koch&ldquo;, sagt Markus Popp: &bdquo;Meine Musik erinnert an einen Tomatensalat, bei dem die Tomaten was ganz anderes sind und nur wie Tomaten aussehen. 

...Mit gro&szlig;er Show hat das aber nichts zu tun: Popp reiht seine St&uuml;cke ohne Bruch aneinander, damit ja nicht die von ihm so gef&uuml;rchtete Stille dazwischen eintreten kann.   Und normalerweise spielt er nach seinem letzten offiziellen St&uuml;ck sofort einen harten Song der von ihm so verehrten Metalcore-Bands ein, um auch am Ende keine Verlegenheit aufkommen zu lassen. 

...Ein Soundtrack f&uuml;r Menschen, denen der Bezug zu Ort und Zeit abhanden kommt, aber trotzdem mit dem Anspruch, &auml;sthetische Gegenwart zusein und im Jetzt zu agieren: &bdquo;Aber es ist nicht so, dass ich Dinge verwende oder kann, die kein anderer kann.&ldquo; 

...title=0&amp;portrait=0&amp;color=9d7cbf" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/25765283">PlayPortrait 02   Navigating Oval</a> from <a href="http://vimeo.com/playgroundmedia">Playground // PlayTv</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Der beste Track des Jahres?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-12-07T17:11:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dominik_Eulberg_Firefly.html#unique-entry-id-193</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dominik_Eulberg_Firefly.html#unique-entry-id-193</guid><content:encoded><![CDATA[Die Original-Version mit HD-Video:


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/AkJGPg7pN6M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Der beste Remix, Video hier entt&auml;uscht nat&uuml;rlich:


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Gt4BJeH-1dM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Video gut.   Track OK:


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/b2GrlEFcTlI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Track gut, Video ebenfalls entt&auml;uschend:


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ZU-Wvgu2BkY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Und jetzt&#x2c; Raveline? </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-12-07T15:57:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Raveline_Schulden.html#unique-entry-id-192</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Raveline_Schulden.html#unique-entry-id-192</guid><content:encoded><![CDATA[Noch mal kurz zu den Fakten: Dezember-Ausgabe der Raveline bislang nicht ausgeliefert (das soll laut Celik aber noch nachgeholt werden, wenn man es schafft, eine Auffanggesellschaft zu gr&uuml;nden), die Webseite (vorl&auml;ufig?) ...  Mir wird nichts fehlen, denn immer, wenn ich mir die Raveline doch mal geholt habe, habe ich mich ge&auml;rgert. ...  &Uuml;ber zu wenig Analyse, zu viel &bdquo;geile Szene, in der wir leben&ldquo;.   Als ich mich das letzte Mal mit der Raveline hier im Technoarm besch&auml;ftigte, schrieb ich: 


&bdquo;Es hatte nat&uuml;rlich einen Grund, warum ich vor Jahren mein Abo f&uuml;r die Musikzeitschrift Raveline gek&uuml;ndigt habe.   Schwer, den in einem Satz zu erl&auml;utern, aber vielleicht hilft das weiter: Die Raveline ist zu sehr Sunshine Live und zu wenig ByteFM, zu sehr ATB und zu wenig ...   James Blake, zu sehr Gro&szlig;raumdisco und zu wenig Berghain.   Jedenfalls hatte ich damals entschieden, dass mir De:Bug und Groove reichen.&ldquo;


Trotzdem: Ich dachte, es w&auml;re jede Menge Interesse an einer Zeitschrift wie der Raveline vorhanden.   Aber ist ja auch noch nicht entschieden, ob es nun Missmanagment oder zu wenig Leser oder zu viele flei&szlig;ige Steuerbeamten waren, die das alles eingeleitet haben. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Dezember 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-12-04T18:59:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Dez_2011.html#unique-entry-id-191</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Dez_2011.html#unique-entry-id-191</guid><content:encoded><![CDATA[Er hat den legend&auml;ren ersten heimlichen Gig der Toten Hosen in Ost-Berlin organisierte, an Polizei und Stasi vorbei und er hat, wenn man es etwas vereinfacht, Paul van Dyk entdeckt und den Begriff &bdquo;Trance&ldquo; popul&auml;r gemacht.  ...  Darauf finden sich von ihm gemachte Mixe und Remixe f&uuml;r Depeche Mode und die Pet Shop Boys, f&uuml;r John Foxx und Ann Clark, f&uuml;r etliche gestandene und neue Musiker und zwar (deshalb  die unterschiedlichen Formate CD und DVD) als normale Stereo-Mixe und als so noch nicht geh&ouml;rte 5.1-Surround-Sound-Versionen, so dass man sich im Heimkino die Synthie-Kl&auml;nge von allen Seiten in die Ohren spielen lassen kann.    Alle Songs &ndash; auch einer von den Toten Hosen ist dabei &ndash; haben dabei ein ganz bestimmtes Feeling, das auf den ersten Blick was mit den 80er zu tun hat, auf den zweiten viel mit einer ganz bestimmten Herangehensweise: An den Originalen wird gar nicht so viel ver&auml;ndert, man erkennt sie sofort. ...  Retrofuturismus, wenn man so will, die Musik der Vergangenheit trifft auf den Sound der Zukunft und Mark Reeder ist schuld daran.


...Das liegt daran, dass, so peinlich Englisch-Sprech manchmal auch sein mag, in diesen vier Buchstaben so viel mehr mitschwingt als die offenkundige &bdquo;Tiefe&ldquo;: Deep, das hei&szlig;t gerade in elektronischen Zusammenh&auml;ngen: tiefgr&uuml;ndig, mit Seele und Gef&uuml;hl, ein Tauchgang, eine Abfahrt in Soundgefilde, die man als Produzent nur mit Konzentration und Leidenschaft und K&ouml;nnen erreicht. ...  Aber im Fall von Till von Sein, einem aus Norddeutschland stammenden, seit einigen Jahren in Kreuzberg wohnenden Produzenten, muss nicht mal &bdquo;deep&ldquo; draufstehen und trotzdem ist vom ersten Ton an der Fahrstuhl in die Untergeschosse unterwegs. 

...Kommt ja ab und zu mal vor &ndash; und zwar immer dann, wenn sich die Rapper zumindest teilweise der gemeinsamen Anfangszeit von Electro und Hip Hop besinnen. ...  Das soll jetzt allerdings nicht hei&szlig;en, dass Smith & Smart (Robert Smith und Maxwell Smart hei&szlig;en die beiden Berliner mit vollst&auml;ndigem K&uuml;nstlernamen) im Sinne von &bdquo;David Guetta Feat. ...  Das beste jedenfalls an diesem vierten Album von Smith & Smart sind die Samples, also die kleinen und gro&szlig;en Soundschnipsel, die man sich von anderen Musikern &bdquo;geliehen&ldquo; hat.   Von Cypress Hill bis zu F&uuml;nf Sterne Deluxe, aber auch Marlene Dietrichs &bdquo;Sag mir wo die Blumen sind&ldquo; musste dran glauben, ebenso die Muppet Show, Klaus Wowereit, Winnetou, David Bowie.  ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r Dezember </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-11-30T20:43:06+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Dezember_2011.html#unique-entry-id-190</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Dezember_2011.html#unique-entry-id-190</guid><content:encoded><![CDATA[Das liegt zum einen am &bdquo;Roundtable&ldquo;-Gespr&auml;ch &uuml;ber die Platten des Jahres 2011.   Sascha K&ouml;sch, Thaddeus Herrmann, Ji-Hun Kim und Timo Feldhaus sprechen &uuml;ber James Blake, Trickski, The Weeknd und andere.   Und das liest sich viel besser als das leicht seltsame Gerede, das die Spex in ihren &bdquo;Roundtables&ldquo; versucht hatte.


Zum anderen liegt es an den wirklich schlauen kurzen Essays &uuml;ber die wichtigsten Themen des Jahres: Krise und Jobs, Sneaker und Retro.   Und nat&uuml;rlich &uuml;ber Musik.   Thank you, De:Bug.


De:Bug #158, Ausgabe 12.2011.


Preis: 4 &euro;.


Titel: Paint It Black!   Zur H&ouml;lle mit Retro, hier kommt 2012!
]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #6</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-30T12:28:12+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_6.html#unique-entry-id-189</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_6.html#unique-entry-id-189</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe noch nicht durchschaut, wer oder was &bdquo;Abriss Techno&ldquo; ist - eine Band, eine Bewegung, ein Kollektiv oder ein Aufkleber-Verteil-Club?   Vielleicht ein bisschen von allem?   Dieses Plakat hier jedenfalls wird durch den &bdquo;Abriss Techno&ldquo;-Aufkleber erst zu einem Dokument von wahrer Bedeutung.   Harald Wolf, bis vor kurzem noch Wirtschaftssenator in Berlin, macht Werbung f&uuml;r sich, aber die Demontage steht ihm schon auf den Mund geschrieben.   Und so kam es dann ja auch, jetzt haben die Linken in Berlin erst einmal nichts mehr zu melden, die parteilose Frau von Obernitz nimmt seinen Platz ein.   Abriss halt.]]></content:encoded></item><item><title>Du kommst nicht rein - heute nicht&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-29T16:04:44+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Abgewiesen_am_Berghain.html#unique-entry-id-188</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Abgewiesen_am_Berghain.html#unique-entry-id-188</guid><content:encoded><![CDATA[Das &bdquo;Berghain&ldquo; und seine T&uuml;rsteher waren hier im Technoarm sch&ouml;n &ouml;fter Thema.   Jetzt gibt es Neues, man kann sich n&auml;mlich die Frage beantworten, wie die Menschen, die nicht ins &bdquo;Berghain&ldquo; reinkommen, also an der T&uuml;r abgewiesen werden, aussehen!   Der Tagesspiegel hat die, die es nicht in den Club hineinschafften, einfach fotografiert.   Bei einigen Fotos bilde ich mir ein zu wissen, warum es nicht geklappt hat.   Bei anderen kann ich nur raten.   Die Vermutungen der Abgewiesenen, warum sie nicht reindurften, sind meiner Ansicht nach aber fast immer falsch.   Und zum Trost: Abgewiesen werden ist nicht sch&ouml;n, aber wer noch nie an einer Club-T&uuml;r abgewiesen wurde, hat eine wichtige Erfahrung verpasst, so viel ist sicher.]]></content:encoded></item><item><title>Wer ist DJ Nummer 1?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-11-25T15:38:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nummer_Eins_DJ.html#unique-entry-id-187</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nummer_Eins_DJ.html#unique-entry-id-187</guid><content:encoded><![CDATA[David Guetta und das DJ Mag etwa werden sagen: Alles in Ordnung.   Terry Church aber, lange Zeit Herausgeber des DJ Mags (also jetzt Ex-Herausgeber des DJ Mag) schreibt auf seinem Blog, dass die Art und Weise, wie diese Top-100 der beliebtesten DJs zustande kommt, nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; sei. ...  Dan White von DJTechtools nimmt ihm beim Wort und vergleicht die DJ-Mag-Liste mit einer eigenen, bei der sich die Relevanz eines DJs aus der Zahl seiner Facebook-, Twitter- und Last.fm-Freunde ergibt.   Zwar ist auch nach dieser Rechnung David Guetta ganz vorne.   Aber auf den folgenden Pl&auml;tzen ergeben sich zum Teil drastische Verschiebungen.   DJs, die beim DJ Mag gar nicht auftauchen, sind auf einmal vorne dabei.   Leute von den hinteren Reihen stehen auf einmal in der Top-Ten.   Und andere fallen hinten runter.   Eins ist jedenfalls klar: Das DJ Mag - oder seine Leser oder die Leute, die abgestimmt haben, m&ouml;gen keine DJs, die schon l&auml;nger dabei sind.   Aber so einfach geht&rsquo;s nat&uuml;rlich nicht.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Der Tip fragt nach den Regenten der Nacht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-11-24T15:57:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tip_25_2011.html#unique-entry-id-186</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tip_25_2011.html#unique-entry-id-186</guid><content:encoded><![CDATA[Schon wieder Medienrummel.   Daf&uuml;r aber auch nur ganz kurz, das muss man, wenn&rsquo;s einen interessiert, in Ruhe selbst lesen: Der Tip, eines der Berliner Stadtmagazine, schaut sich auf zehn Seiten das Berliner Nachtleben an und beschreibt die nach Ansicht der Autoren interessantesten Clubs.   Damit es &uuml;bersichtlicher wird, haben sie sich einige Rubriken einfallen lassen: &bdquo;Reich & sch&ouml;n&ldquo;, &bdquo;Die Superclubs&ldquo;, &bdquo;Die Technoveteranen&ldquo; etc.   Nicht immer ganz logisch und manchmal sogar ungerecht, wer da neben wem steht.   Aber fragste zehn Leute, welches die besten Berliner Clubs sind, bekommste schlie&szlig;lich mindestens 15 verschiedene Antworten.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: NME mit bahnbrechendem Electro</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-11-24T15:08:03+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/NME_5_November_2011.html#unique-entry-id-185</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/NME_5_November_2011.html#unique-entry-id-185</guid><content:encoded><![CDATA[Ein kleiner ins Seiten-Design eingearbeiteter Sticker verr&auml;t es: &bdquo;Thom Approved!&ldquo;   Modeselektor sind f&uuml;r die Engl&auml;nder vor allem deshalb relevant, weil Thom Yorke von Radiohead nicht m&uuml;de wird zu betonen, wie toll er das Berliner Duo findet. 

...Ich habe dann weiter &uuml;berlegt und mich gefragt: Wer ist denn in Deutschland gerade noch so relevant, &uuml;berraschend, anders, bahnbrechend?   Mir fiel erst einmal niemand ein.   Das hei&szlig;t nicht, dass aus Deutschland keine gute &bdquo;Dance Music&ldquo; k&auml;me (unter Dance Music verstehen die Angel-Sachsen so ungef&auml;hr das gleiche wie wir unter TechnoHouseElectro), aber Richtungsweisendes oder gar &uuml;berragend Anderes ist wirklich nicht dabei.


Die anderen, die der NME in seiner Liste nennt, sind das aber auch nicht alle: Ok, wir haben SBTRKT, Rustie, Joker, Zomby, Grimes.   Die sind zumindest aus nicht-britischer Sicht echte Alternativen.   Aber auch Switch, Azari III, Aeroplane und Sebastian - und da ist es mit der &bdquo;Groundbreakigkeit&ldquo; dann doch nicht so weit her. 

...Titelgeschichte: On The Road And On The Run With The New-look Arctic Monkeys


Aufreger: Poster von Alex Turner (von den Arctic Monkeys) im John-Travolta-in-Grease-Look
]]></content:encoded></item><item><title>Delfinarien zu Dancefloors&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-11-20T11:53:05+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_toetet_Tiere.html#unique-entry-id-184</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_toetet_Tiere.html#unique-entry-id-184</guid><content:encoded><![CDATA[Bei der letzten &bdquo;Chateau Conny-Land&ldquo;-Party gab es schon im Vorfeld &Auml;rger, Tiersch&uuml;tzer beklagten, es sei viel zu laut f&uuml;r die Delfine. ...  Die Delfine werden ja ohnehin v&ouml;llig artfremd (wenn auch den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend) gehalten.   Vielleicht haben die andere Sorgen als Musik, vielleicht h&ouml;ren sie die auch gar nicht, so laut scheint es au&szlig;erhalb der Party-Location n&auml;mlich nicht zu sein. 

...Alles v&ouml;llige Spekulation, jeder vom Tiersch&uuml;tzer bis zum &bdquo;Reporter&ldquo; kocht sein eigenes S&uuml;ppchen und versucht, die Geschichte f&uuml;r sich auszuschlachten.   Ein wenig in Vergessenheit ger&auml;t da, was sich sonst so in den letzten Jahren im Conny-Land mit den Delfinen abgespielt hat. 

...&bdquo;Vor allem in den 1990er-Jahren war das Conny-Land immer wieder Zielscheibe der Kritik von Tiersch&uuml;tzern: Die Delfinhaltung entsprach zwar den gesetzlichen Vorschriften, wies aber f&uuml;r die T&uuml;mmler trotzdem ein recht beschr&auml;nktes Platzangebot auf.   Im Jahr 2000 starb ein Delfin-Baby eine Woche nach seiner Geburt als Folge eines Sauerstoffverlustes w&auml;hrend der Geburt und ein anderer Delfin hatte einen Monat sp&auml;ter eine Totgeburt.   (...) 2002 verendete ein 14 Jahre alter Delfin. 2002 wurde eine neue, 8-mal gr&ouml;ssere Delfinlagune er&ouml;ffnet, die die anhaltende Kritik an der Delfinhaltung mildern konnte. 

...Ja, Woody Guthrie, der alte folkige Protests&auml;nger, schrieb einst auf seine Gitarre &bdquo;This Machine Kills Fascists&ldquo;, aber das war ja nicht w&ouml;rtlich gemeint. ...  Aber dass Delfine in den Schweizer Bergen (und in all den anderen Swimming-Pools, in denen sie sonst noch so gehalten werden) nicht gerade die idealen Lebensbedingungen vorfinden, d&uuml;rfte dem gr&ouml;&szlig;ten Trottel klar sein. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #5</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-20T11:23:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_5.html#unique-entry-id-183</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_5.html#unique-entry-id-183</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt im Ersten eine Sendung namens Titel, Thesen, Temperamente.   Namensgeber f&uuml;r das neue TTT?   Oder teuflischer Zufall?   Jedenfalls bringt es Titten, Techno und Trompeten auf den Punkt, dass Sex and Drugs and Rock&rsquo;n&rsquo;Roll zwar gerstern waren, aber in leicht abge&auml;nderter Form immer noch eine Rolle spielen.   Und sonst?   Sonst f&auml;llt mir hier nicht mehr viel ein.   Nicht, weil ich es doof f&auml;nde oder platt oder trivial.   Sondern weil ich selbst ein bisschen platt bin.   Zu viel TTT ist eben auch nicht gut.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Der neue Musikexpress f&#xfc;r Dezember</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-11-12T19:05:13+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Musikexpress_Dez_2011.html#unique-entry-id-182</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Musikexpress_Dez_2011.html#unique-entry-id-182</guid><content:encoded><![CDATA[Also all die Geschichten, die man irgendwie schon kennt, wenn man selber mal aufgelegt hat oder DJs zu seinem Freundeskreis z&auml;hlt: Die Storys von den Verpeilten, die einem in die Decks oder in den Rechner greifen.   Von den Penetranten, die sich unbedingt Songs w&uuml;nschen m&uuml;ssen, die man aber nie zufrieden stellen kann und die auch nie Ruhe geben.   Von Schweine-Honoraren und angeblichem &Auml;rger mit dem T&uuml;rsteher, der einen nicht reinlassen will, weil man nicht angemeldet sei (diese Geschichte kannte ich noch nicht - und ehrlich gesagt halte ich sie f&uuml;r eine M&uuml;nchner oder eine erfundene Story).   Ein bisschen habe ich mich gelangweilt, ein bisschen geschmunzelt.   Und dann kurz nachgedacht: Warum erz&auml;hlen Menschen so gerne von ihren DJ-Erfahrungen?   Weil sie, glaube ich, erstens mitteilen wollen, dass sie einen vermeintlich coolen Job haben.   Weil sie, zweitens, unsicher sind, ob sie wirklich gute DJs sind, und sich ein wenig aufwerten wollen.   Weil sie, drittens, ihren nicht immer spannenden Job ein wenig interessanter aussehen lassen wollen.   Jedenfalls sind das drei Gr&uuml;nde, aus denen ICH gerne erz&auml;hlt habe, was doch wieder f&uuml;r seltsame Menschen genervt haben :-) Eines aber fehlt im Musikexpress-DJ-Special: Der Typ, der fragt, ob man auch privat auflegt bzw. bereit w&auml;re da oder hier oder dort aufzulegen, dann eine Handy-Nummer oder Mail-Adresse haben will - und sich dann nie wieder meldet.


...Aufreger: Dass so abgefeiert wird, dass K2 eine Skiserie im Rolling-Stones-Design herausbringt. ]]></content:encoded></item><item><title>Queen Lana del Rey</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-11-12T18:41:04+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lana_del_Rey_Konzert.html#unique-entry-id-181</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lana_del_Rey_Konzert.html#unique-entry-id-181</guid><content:encoded><![CDATA[Die Amerikanerin hat geschafft, wovon so viele Musiker tr&auml;umen &ndash; sie ist mit minimalem Aufwand zu einem Ph&auml;nomen, vielleicht sogar zu einem Star geworden &ndash; dabei hat sie bislang kaum Musik ver&ouml;ffentlicht. ...  Die S&auml;ngerin - oder ihr Management -  betreibt ein raffiniertes Versteckspiel, das zu einem riesigen Hype gef&uuml;hrt hat.


Der Reihe nach: Vor wenigen Monaten taucht ein Video im Netz auf &ndash; das Video zum gerade geh&ouml;rten Song.   Skatende Jugendliche, Zeichentrick-Schnippsel, immer wieder Hollywood &ndash; und die schmollm&uuml;ndige, traurig in die Kamera schauende Lana Del Rey.   Die Indie-Pop-Szene wird aufmerksam, feiert die junge h&uuml;bsche Frau als m&ouml;glicherweise neue Ikone ihrer Welt, um dann nach und nach einige aus ihrer Sicht unerfreuliche Wahrheiten zu lernen: Lana Del Rey hat vor Jahren schon einmal, relativ unbeachtet, Musik ver&ouml;ffentlicht. ...  Alte Fotos tauchen auf, sie sehen so aus, als ob sich Lizzy Grant seitdem Sch&ouml;nheitsoperationen unterzogen hat, vor allem die Lippen scheinen davon profitiert zu haben. ...  All das legt nah: Irgendjemand plant die gro&szlig;e Karriere f&uuml;r Frau Grant und steuert ihr Image.   Aus allem, was das popkulturelle Archive der USA zu bieten hat, wird eine coole Frau gezimmert - der Glamour der 50er und 60er Jahre, das Stylische der 80er, die richtigen Haare, aufreizende Lippen, traurige, aber nat&uuml;rlich dick geschminkte Augen.   Von Lana Turner bis Nancy Sinatra, von Chris Isaak bis Frank Sinatra, von Nirvana bis hin zu Brigit Bardot und Britney Spears reichen die Bezugspunkte.   Spannend auf jeden Fall, wie es weitergeht mit Lana Del Rey &ndash; von denen, die sie am Anfang f&uuml;r ihre Authentizit&auml;t gefeiert haben, lehnen sie eine ganze Reihe inzwischen ab &ndash; als Industrie-gesteuertes P&uuml;ppchen. ]]></content:encoded></item><item><title>Der Schmied und der Smarte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-11-12T18:21:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Smith_Smart_Blutsbrueder.html#unique-entry-id-180</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Smith_Smart_Blutsbrueder.html#unique-entry-id-180</guid><content:encoded><![CDATA[Hier hat jemand nicht nur die Rapgeschichte studiert, sondern auch das Werk von Filmmusiklegende Ennio Morricone.

&Uuml;berhaupt erstaunlich, was sich auf &bdquo;Blutsbr&uuml;der&ldquo; so abspielt, vor allem in Sachen Samples, also den kleinen oder gr&ouml;&szlig;eren Soundschnipseln, die sich Musiker von anderen Platten klauen oder leihen, um sie in ihre eigenen Songs einzubauen und dadurch etwas neues zu schaffen.   Smith & Smart verwenden etliche Samples und das &uuml;berrascht in doppelter Hinsicht.   Zum einen deshalb, weil sie sich an allen Ecken und Enden bedienen: Klar, bei jeder Menge Hip-Hop-Gruppen von Cypress Hill bis zu F&uuml;nf Sterne Deluxe.   Aber auch Marlene Dietrichs &bdquo;Sag mir wo die Blumen sind&ldquo; muss dran glauben, ebenso wie die Muppet Show, Klaus Wowereit, Winnetou, David Bowie.

Zum anderen &uuml;berrascht, dass Smith & Smart so VIELE Samples verwenden k&ouml;nnen.   In den USA, dem Hip-Hop-Ursprungsland, seit einem Grundsatzurteil Anfang der 90er w&auml;re das undenkbar: Viel zu teuer w&auml;ren die Lizenzen f&uuml;r die Song- und H&ouml;rspielausschnitte. 

In Deutschland ist die Sache nicht so klar geregelt: Es ist Auslegungssache, inwieweit man sich an anderen Tontr&auml;gern bedienen darf, es spielt eine Rolle, ob das Sample als Melodie eingesetzt wird und ob es nicht auch selbst h&auml;tte nachgespielt werden k&ouml;nnen.   Und selbst wenn das alles klar scheint, entscheidet das eine Gericht unter Umst&auml;nden ganz anders als das n&auml;chste.   Smith & Smart haben das, was nachzuspielen war, nachgespielt. ]]></content:encoded></item><item><title>Und jetzt macht David Lynch auch noch Musik&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-11T01:27:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/David_Lynch_Crazy_Clown_Time.html#unique-entry-id-179</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/David_Lynch_Crazy_Clown_Time.html#unique-entry-id-179</guid><content:encoded><![CDATA[Wer die Filme David Lnychs kennt, vor allem solche wie Eraserhead, Mullholland Drive oder Lost Highway, d&uuml;rfte von &bdquo;Crazy Clown Time&ldquo; alles andere als &uuml;berrascht sein: Es ist die Fortsetzung der Verst&ouml;rung mit anderen Mitteln: In einigen Songs schleppt sich die hallige Gitarre so langsam dahin, als w&uuml;rde sie im Sterben liegen, der monotone und &auml;hnlich schleppende Schlagzeugklang verst&auml;rkt die Trostlosigkeit noch. ...  Und weil er entweder nicht besonders gut oder nicht besonders gerne singt, h&ouml;ren wir ihn sprechen und keuchen und fl&uuml;stern.   Thomas Winkler vom Musikexpress schreibt, &bdquo;so eine fiese, irritierende Platte wie Crazy Clown Time&ldquo; werde man so schnell nicht mehr h&ouml;ren.   Allerdings d&uuml;rte dieses Album mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit wohl auch nur jenen Menschen gefallen, die die Filme von David Lynch zu sch&auml;tzen wissen.   Er d&uuml;rfte recht haben, man muss sich wohl f&uuml;r eine morbide Grundstimmung begeistern k&ouml;nnen, um &bdquo;Crazy Clown Time&ldquo; zu verstehen.   Interessant w&auml;re aber auch die Frage, wie Menschen die David Lynch gar nicht kennen, auf diese Musik reagieren.   Anders gefragt: Erf&auml;hrt das Album nur deswegen von Kritikerseite so viel Zuspruch, weil man David Lynch als Regisseur so sch&auml;tzt?   Oder hat er wirkliche musikalische Qualit&auml;ten und wenn ja, wo liegen sie dann?   Zumindest die Frage kann man beantworten: Lynch ist ein Meister der d&uuml;steren Atmosph&auml;re, auf der Leinwand wie vor dem Mikrofon.   Und warum soll man ihn &uuml;berhaupt aufteilen in Lynch, den Regisseur und Lynch, den Musiker &ndash; der Mann ist schlie&szlig;lich ein Gesamtkunstwerk.]]></content:encoded></item><item><title>Stolzer Besitzer einer Roland 808</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-11-09T19:40:34+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Roland_808_USB.html#unique-entry-id-178</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Roland_808_USB.html#unique-entry-id-178</guid><content:encoded><![CDATA[So sieht der Stick aufgeklappt auf.   Und wer mehr &uuml;ber die richtige TR-808 wissen will: Bei bonedo.de gibt es eine wirklich sch&ouml;ne Show-and-Tell-Story vom Arabian Prince und anderen NWA-Mitgliedern.
]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-11-06T16:18:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_November_2011.html#unique-entry-id-177</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_November_2011.html#unique-entry-id-177</guid><content:encoded><![CDATA[Bildschirm bleibt blau.   Au.


Die alte Sau ist zu faul.


Apfel, geh&rsquo; Heime!]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #4</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-06T15:59:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_und_Klamotten.html#unique-entry-id-176</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_und_Klamotten.html#unique-entry-id-176</guid><content:encoded><![CDATA[Tja, &bdquo;Techno & Klamotten&ldquo; was soll man dazu sagen?   Hat bei intensiverem Nachdenken etwas 90er-Jahre-m&auml;&szlig;iges.   Nicht nur der Spruch, sondern auch das Design.   Liegt vielleicht am Laden selbst, an dem das auf die Scheibe geklebt wurde: &bdquo;Der Plattenladen&ldquo; hei&szlig;t er (ehemals Club Sound Records) man findet ihn in Berlin gleich am U-Bahnhof Eberswalder Stra&szlig;e.    Eins ist sicher - und was anderes macht einem dieser Spruch auch nicht vor - hier bekommt man genau das, was einem versprochen wird.   Nicht mehr, nicht weniger.   Gleichzeitig nat&uuml;rlich auch krasses Indiz daf&uuml;r, dass Schallplattenl&auml;den allein gar nicht mehr &uuml;berlebensf&auml;hig sind - es braucht ein Zusatzangebot.   Die Klamotten im &bdquo;Plattenladen&ldquo; sind &uuml;berwiegend T-Shirts.]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;Ich will Deutsche werden&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-06T15:43:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aerea_Negrot_Deutsche_werden.html#unique-entry-id-175</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aerea_Negrot_Deutsche_werden.html#unique-entry-id-175</guid><content:encoded><![CDATA[Auf dem Cover ihrer gerade erschienenen Platte &bdquo;Arabxillia&ldquo; zeigt sie sich als echter Paradiesvogel: &uuml;ber und &uuml;ber mit bunten Ketten behangen, das Gesicht gold und orange und lila geschminkt, dar&uuml;ber thront ein Kopfschmuck aus T&uuml;ll und Federn und Schmuck.   Musikalisch geht es &auml;hnlich &uuml;berfrachtet zur Sache, Aerea Negrot scheint eine Art Destillat aus vielen schr&auml;gen und einzigartigen Stimmen der letzten 50 Jahre zu sein, aus Nina Hagen und Klaus Nomi, aus Hildegard Knef und Yma Sumac, aus Laurie Anderson und Karen Mantler. 

...Aerea Negrot ist ein K&uuml;nstlername, der Nachname eine Verbeugung vor den beiden lateinamerikanischen S&auml;ngerinnen Olga Guillot und Tona La Negra, der Vorname hat mit dem spanischen Wort f&uuml;r Luft zu tun: &bdquo;Ich bin damals viel geflogen und hatte viele Lover, die Flugbegleiter waren.&ldquo;   Hinter dem Pseudonym verbirgt sich Danielle Gallegos und auch das d&uuml;rfte eine Art Maske sein: Die S&auml;ngerin wurde vor 31 Jahren in Venezuela als Junge geboren, sie ist, wie es das Musikmagazin Intro einmal schriebe, eine &bdquo;transsexuelle Gesangswundert&uuml;te&ldquo;.   Sie komme aus einer Familie, in der viel getanzt und Musik gesammelt wurde, erz&auml;hlt Aerea Negrot, deshalb habe sie von einer Karriere als T&auml;nzerin getr&auml;umt, eine Knieverletzung aber verhinderte das. ...  Sie brachte sich selbst das Produzieren von Musik bei, jahrelang arbeite sie an ihren Songs, feilte an den Texten, &bdquo;perfektionierte Dativ- und Genitiv-Fehler&ldquo;, nahm sie schlie&szlig;lich, ganz intim, in den eigenen vier W&auml;nden auf. 

...Zum Teil musikalisch, denn auch wenn ihre Electro-Beats nichts eindeutig spezifisch Berlinerisches an sich haben, so hat doch der Techno-Produzent und Berghain-DJ Tobias Freund als Koproduzent bei &bdquo;Arabxilla&ldquo; mitgearbeitet. ...  &bdquo;Ich will eine Deutsche werden&ldquo;, hei&szlig;t es immer dort immer wieder im Text, auch wenn es die Stadt einem Paradiesvogel nicht immer leicht macht: &bdquo;Berlin war mir am Anfang ein bisschen zu grau, es war kompliziert, das alles zu verstehen. 

...Sie hat akzeptiert, dass sich in Berlin, dieser &bdquo;Stadt mit viel Geschichte, die aber Geschichte ist&ldquo;, nicht jeder mit Umarmung und gro&szlig;em Hallo begr&uuml;&szlig;t, sondern manchmal schon ein H&auml;ndedruck zu viel ist. ...  Wenn man als hier Geborener schon nicht immer versteht, was Beh&ouml;rden von einem wollen, wie schwierig muss es dann erst f&uuml;r Menschen sein, die die Sprache erst seit ein paar Jahren sprechen? ]]></content:encoded></item><item><title>Pervers gutes oder einfach nur perverses Theater?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-30T18:57:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/John_Gabriel_Borkman_Prater_Bild.html#unique-entry-id-174</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/John_Gabriel_Borkman_Prater_Bild.html#unique-entry-id-174</guid><content:encoded><![CDATA[Die beiden Ibsen-Experten haben sich das vorletzte St&uuml;ck des Norwegers vorgenommen, John Gabriel Borkman, nachdem sie vor ein paar Monaten in einer halbwegs untergegangenen, aber grandiosen Inszenierung auch schon Ibsens &bdquo;Wildente&ldquo; im Prater auff&uuml;hrten. 

...Die Bild-Zeitung hat mit solchen Feinheiten des Theaterlebens nicht viel am Hut, ihr geht es um den Skandal und der ist schnell gezimmert: Auf der B&uuml;hne pinkelt sich der Regisseur in den Mund, dann bringt er Menschen um, es folgt auch noch eine Massenvergewaltigung und, Achtung!, das alles von unseren Steuergeldern!   Was ganz interessant ist, wenn man die anderen Kritiken zu diesem St&uuml;ck liest: Sowohl bei Nachtkritik als auch in der Berliner Zeitung und selbst in der Berliner Morgenpost, die auch zum Axel-Springer-Verlag geh&ouml;rt, ist man sich einig: Das ist ein radikales St&uuml;ck, man muss die Sich-selbst-in-den-Mund-pinkeln-Einlage nicht gut finden, man kann angesichts der langen Dauer genervt sein, aber unter dem Strich bleibt es aufregend, explosiv, genial.   Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung fasst das so zusammen (und schreibt mir dabei ziemlich aus der Seele): &bdquo;Ich habe schon einiges erlebt, aber noch nicht so etwas zugleich Wildes, zu Tr&auml;nen R&uuml;hrendes, Nervt&ouml;tendes, Schockierendes, Fantasievolles, Schmerzendes, Langweilendes, Ekel- und Besorgniserregendes. 

...Dann offenbart der Bild-Artikel seine komplette Ahnungslosigkeit: &bdquo;John Gabriel Borkman  (gespielt von Regisseur Vegard Vinge) malt mit einem langen Pinsel, der in seinem Hintern steckt, ein Bild.&ldquo; ...  Dass er versucht hat, mit dem Pinsel im Hintern ein Bild zu malen, ist allerdings wahr, das Bild steht mittlerweile bei mir in der Wohnung und macht sich ganz gut &ndash; er hat es danach n&auml;mlich ans Publikum gegeben.   Aber dementsprechend ist es dann auch nicht, wie von Bild behauptet, &bdquo;der Vater&ldquo;, der sich seine Schamhaare abrasiert und seiner Frau auf den mit Schlamm &uuml;bersch&uuml;tteten Kopf zu kleben, sondern ebenfalls Vinge.

...Ich habe selten oder noch nie so intensiv die ganzen furchtbaren Begleiterscheinungen des Krieges gesehen wir in dieser Szene, die mit einem Soldatenangriff begann und mit der Vergewaltigung endete. 

...Was mich zu dem Schluss veranlasst, das die von der Bild-Zeitung gar nicht da waren: Mit keinem Wort beschreiben sie den Versuch, dem Regisseur einen riesigen Dildo einzuf&uuml;hren! 

...Au&szlig;erdem ist das St&uuml;ck erst ab 18, jeder wei&szlig;, was einen da erwarten k&ouml;nnte, n&auml;mlich intensives und anderes Theater, das man nur mit gro&szlig;er Spie&szlig;igkeit als &bdquo;perverses Theater&ldquo; beschreiben kann.]]></content:encoded></item><item><title>Paule meldet sich zu Wort</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-10-27T13:50:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Berliner_Zeitung.html#unique-entry-id-173</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Berliner_Zeitung.html#unique-entry-id-173</guid><content:encoded><![CDATA[Was macht eigentlich Paul Kalkbrenner?   Er spielt am 16.   Dezember mal wieder in Berlin.   Und er hat gerade der Berliner Zeitung ein Interview gegeben, das man netterweise nachlesen kann.   Ich wei&szlig; nicht genau, wie Paule das hinbekommt, aber er lebt in seiner eigenen Welt und ist trotzdem nicht abgedreht.   Deshalb lohnt es sich auch, dieses gef&uuml;hlte 500.   Interview mit ihm zu lesen.   Zwei Dinge greife ich trotzdem heraus, weil ich die noch nicht wusste: Paul K. geht selbst nie in Konzerte, er ist &bdquo;sozusagen nicht interessiert an Musik&ldquo;.   Au&szlig;er an klassischer.   Und er findet das Gehabe gewisser T&uuml;rsteher total daneben.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-10-26T12:27:22+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Debug_November2011.html#unique-entry-id-172</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Debug_November2011.html#unique-entry-id-172</guid><content:encoded><![CDATA[Es geht n&auml;mlich um den &bdquo;schlauen Strom&ldquo;, also das, was uns in Zukunft in Sachen Energieversorgung so bevorsteht.   Und nat&uuml;rlich auch um das Autos, schlau und sch&ouml;n geschrieben.    Die Modestrecke der De:bug ist ... geht so.   Es gibt zur Zeit ziemlich schlimme M&auml;nnersachen, w&auml;re meine Schlussfolgerung.   F&uuml;r die Technik-Freaks und Musikproduzierer wird die Musiksoftware Reason 6 vorgestellt, f&uuml;r DJs vergleicht die De:Bug die Controller Traktor Kontrol S2 und S4. 

Musik und Musiker haben nat&uuml;rlich auch ihren Platz in dieser Nummer 133, vor allem aber der dritte Teil von &bdquo;How to Label!&ldquo;, der kleine Kurs in Sachen &bdquo;Wie ich mein eigenes Plattenlabel gr&uuml;nde und damit Spa&szlig; habe&ldquo;.    Kurzes, aber echtes Highlight der Ausgabe: die Rubrik &bdquo;Bilderkritiken&ldquo;.   Ausgefuchst, wie da &bdquo;die Krise&ldquo; beleuchtet wird. 

De:Bug Nr. 157 (11/2011) kostet 4&euro;.]]></content:encoded></item><item><title>Electro-Schweine</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-26T12:10:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Schwein_Electro.html#unique-entry-id-171</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Schwein_Electro.html#unique-entry-id-171</guid><content:encoded><![CDATA[Das h&auml;tte ich gerne: Ein kleines rosa-farbiges Schweinchen mit 17 Nasen.   Und in jede Nase kann man einen Stecker stecken und wenn zu viel Strom gezogen wird und das ganze &uuml;berlastet ist, dann wird gegrunzt.    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es dieses Schweinchen noch nicht, es ist bislang eine Design-Studie, aber eine, die zeigt, was das Art.  Lebedev Studio so alles draufhat.   Ist &uuml;brigens ein russisches Designstudio und eine Webseite und offenbar noch so einiges mehr, vor 16 Jahren von Artemy Lebedev gegr&uuml;ndet.    Ich mag die Seite von Art.  Lebedev, dort finden sich so viele andere Dinge, die die Welt braucht, ohne sie wirklich zu brauchen.   Oder, wenn man es andersrum sehen will: Mit Dingen, die die Welt nicht braucht, weil sie nicht wei&szlig;, dass es sie gibt.]]></content:encoded></item><item><title>Masken&#x2c; Masken&#x2c; Masken ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-23T20:04:29+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/d7d5942e7535593e891e5fd1132a567c-170.html#unique-entry-id-170</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/d7d5942e7535593e891e5fd1132a567c-170.html#unique-entry-id-170</guid><content:encoded><![CDATA[Und mit alter Technoschule: &bdquo;No more fucking Rock&rsquo;n&rsquo;Roll&ldquo; postulierte der Plattenaufleger Westbam und meinte damit, dass der jahrzehntelang gepflegte Starkult ein Ende haben m&uuml;sse &ndash; um sich kurz danach selbst ordentlich feiern zu lassen.    Doch die Idee war ja richtig, sie stammte urspr&uuml;nglich aus Detroit, der Geburtsstadt von Techno &ndash; das Musikerkollektiv &bdquo;Underground Resistance&ldquo; zeigte sich der &Ouml;ffentlichkeit stets nur ordentlich vermummt, man legte sich jede Menge Pseudonyme zu. 

...Sie nimmt Versagens&auml;ngste und gibt Selbstvertrauen &ndash; und erzeugt eine Aura von Unber&uuml;hrbarkeit, selbst wenn sie nach dem Live-Auftritt abgenommen wird: &bdquo;Da ist sehr viel Respekt, sehr viel Distanz und wenn ich jetzt weit weg von zu Hause bin und alle Leute empfinden diesen Respekt, dann bin ich eben auch die ganze Nacht allein, das ist jetzt nicht gerade wundersch&ouml;n, aber da kann ich auch nicht viel machen. 

...Masken sind nicht nur k&uuml;nstlerische Hilfsmittel, sie k&ouml;nnen sich auch wirtschaftlich  auswirken &ndash; wer sich vermummt, macht sich interessant, ragt aus der Masse der Konkurrenten heraus und wird: popul&auml;r!   Auf sich aufmerksam machen, aber gleichzeitig weniger angreifbar werden, hei&szlig;t die Losung &ndash; das Konzept eignet sich f&uuml;r politische Demonstrationen genauso wie zum Demonstrieren der eigenen musikalischen F&auml;higkeiten. ...  Bei den Dubstep-K&uuml;nstlern, die es ohnehin sehr mit dem Verstecken haben, suchen aktuell gleich zwei den Schutz der Maske: SBTRKT setzt auf eher afrikanische. 

...Die Rhythm Monks aus Berlin, eine Mischung aus Trommelshow und Schamanentanz verbergen sich hinter Masken, die sich dank jeder Menge LEDs verwandeln lassen: Gut gelaunte oder grimmig aussehende Strichgesichter, gl&uuml;hende Augen, abstrakte Lichtspielereien. ...  Ihre Antworten auf per E-Mail gestellte Fragen schicken sie als verfremdete Audiodatei: &bdquo;Die Masken sind eben kraftvolle magische Gegenst&auml;nde und ein wesentlicher Bestandteil von Ritualen, deshalb sind sie uns bei der Show auch so wichtig. 

...Gut m&ouml;glich, dass Verkleidungen den einen oder anderen Musiker davor retten k&ouml;nnen, in Gr&ouml;&szlig;enwahn zu verfallen &ndash; ist die Maske abgelegt, darf man als ganz normaler Mensch  weiterleben.    Auf der B&uuml;hne selbst aber funktionieren Masken nach ihren eigenen Gesetzen: &bdquo;Das ist ein zweischneidiges Schwert: In die Richtung, was man ausdr&uuml;cken m&ouml;chte und dass man voll in dieser Rolle aufgehen kann, zum Monk zu werden, geben einem die Masken und das Kost&uuml;m nat&uuml;rlich die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Freiheit. ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Groove f&#xfc;r November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-10-23T19:03:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Groove_133_2011.html#unique-entry-id-169</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Groove_133_2011.html#unique-entry-id-169</guid><content:encoded><![CDATA[Aber sonst reiht sich guter Artikel an guter Artikel.   Dass der Techno-Rebels-Autor Dan Sicko tot ist, habe ich erst hier erfahren.   Dass Rustie, der schr&auml;g-guten Rave-Step macht, ein sehr sch&uuml;chternes Milchgesicht ist, auch.   Dazu kommt ein echt gutes Interview mit Mixmaster Morris, der die Chill-Out-Bereiche in Clubs erfunden hat.   Ein erhellendes St&uuml;ck &uuml;ber die Audiolith-Familie.   Und ein gro&szlig;es Detroit-Special, das &uuml;ber &bdquo;so legend&auml;r waren die legend&auml;ren Detroiter Techno-Legenden&ldquo; weit hinaus geht.    CD ist auch dabei, u.a. mit Tracks von Rustie, Cubenx, Rebolledo und ItaloJohnson. 

...Aufreger: In der Kaufberatung ein Slip mit aufgedruckten Schamhaaren. 


...Und hier noch ein Video mit Musik von Rustie:


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/p8C1RmVJ1xE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Die Toten laufen wieder</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-10-18T14:30:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_The_Walking_Dead.html#unique-entry-id-168</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_The_Walking_Dead.html#unique-entry-id-168</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber alles, was mit Zombies zu tun hat, ist, glaube ich, schon alles gesagt worden: Warum das Thema in den letzten Jahren so einen Aufschwung genommen hat, was es &uuml;ber uns (als Gesellschaft) sagt, dass wir uns so sehr mit Endzeit-Szenarien besch&auml;ftigen, dass den ohne Sinn dahin lebenden Mensch gar nicht so viel vom Zombie unterscheidet.   Eins aber ist noch nicht besprochen worden: Ob &bdquo;Maschinenmusik&ldquo; in einer von Zombies beherrschten Welt noch eine Daseinsberechtigung hat.   Kann man es ertragen, elektronische Musik, die man lange Zeit mit der Zukunft assoziierte, in einer Umgebung zu h&ouml;ren, in der es eigentlich nur noch um das kurzfristige &Uuml;berleben geht?   Fragen, die dann, wenn es wirklich so weit sein sollte mit den Zombies, keine Rolle mehr spielen d&uuml;rften.   Rhetorische Fragen.   Aber gut, dass sie mal einer gestellt hat.]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Lauti auf Techno steht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-10-16T14:16:22+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Supershirt_Kunstwerk.html#unique-entry-id-167</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Supershirt_Kunstwerk.html#unique-entry-id-167</guid><content:encoded><![CDATA[Kunstwerk - ein ziemlich gro&szlig;spuriger Titel, der einem beim Beurteilen dieser Platte nicht weiterhilft.   Es geht ja auch um etwas ganz anderes: Um eine Art neuer deutscher elektronischer Musik, wie sie das Plattenlabel Audiolith, bei dem Supershirt ver&ouml;ffentlichen, seit Jahren pflegt: Heftige Beats, s&auml;gende Synthesizier-Sounds, dazu auf deutsch gesungene Texte, die zwar nicht an deutscher Spie&szlig;igkeit und den politischen Gegebenheiten verzweifeln, sich aber kr&auml;ftig daran reiben.   Bratze, Egotronic, Frittenbude hei&szlig;en die Labelkollegen von Supershirt, deren Songs berichten  vom &bdquo;Raven gegen Deutschland&ldquo;, hei&szlig;en &bdquo;Unser Spa&szlig; sieht anders aus&ldquo; oder einfach nur &bdquo;Kotzen&ldquo; &ndash; bei der ein oder anderen Demonstration haben solche Lieder die alten Punksongs, die alten Ton-Steine-Scherben-St&uuml;cke verdr&auml;ngt.   So langsam allerdings wird deutlich: Musikalisch scheint sich diese Art von deutschem Electro-Punk genauso in die Sackgasse man&ouml;vriert zu haben wie ihre beiden n&auml;chsten musikalischen Verwanden, der Punk selbst und die Neue Deutsche Welle: Zu formelhaft, zu wenig abwechslungsreich, auch von den Texten her zu wenig &uuml;berraschend.    Supershirt versuchen es aber immerhin: Ihr Rhythmus-Ger&uuml;st hat schon fast Euro-Dance-Format, ihre Melodien entdecken den Pop.   Und textlich zeigt man sich gem&auml;&szlig;igt, sogar teilweise richtig euphorisch-positiv &ndash; und voller Handlungsanweisungen!   Nach &bdquo;Verlass die Stadt&ldquo; hei&szlig;t es sp&auml;ter noch &bdquo;Koppel Dich ab!&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Schlag mich&#x2c; spank me&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-10-14T00:51:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Spank_Rock.html#unique-entry-id-166</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Spank_Rock.html#unique-entry-id-166</guid><content:encoded><![CDATA[Spank Rock, das ist, eigentlich, Naeem Juwan aus Baltimore.   F&uuml;r sein neues Album &bdquo;Everything Is Boring and Everyone Is A Fucking Liar&ldquo; hat mit Alex Ridha alias Berliner Electro-Produzent Boys Noize zusammengearbeitet.    In aller erster Linie als Partymusik sind die Songs von Spank Rock gedacht, auch das haben sie, neben der Symbiose aus Rap und Tanzfl&auml;chen-tauglichem 4/4-Takt, mit dem bereits erw&auml;hnten Eurodance gemeinsam.   Und trotzdem ist einiges anders als vor rund 20 Jahren: Damals stand der Techno mit seinen Unterarten noch relativ am Anfang, die ersten kommerziellen Produktionen wirkten in ihrer Machart und von ihrem Anspruch her ungemein billig.   Schlechter Sound, dilettantische Produktion, geschmacklose Klamotten und verdammt schlechte Rapper waren das Markenzeichen dieser Dance-Projekte &ndash; kein Wunder, die europ&auml;ischen Produzenten hatten mit Hip-Hop nichts am Hut und wohl auch keinerlei Verbindung zu richtigen Rap-K&uuml;nstlern, die ihrerseits vollauf damit besch&auml;ftigt waren, das Goldene Jahrzehnt des Hip Hop einzuleiten.   Jetzt aber sieht das schon anders aus: Produktionstechnisch befindet sich selbst ein Laptop-K&uuml;nstler, der allein im Wohnzimmer an seinem Rechner sitzt, in einem ganz anderen Sonnensystem.   Und auch die Rapper sind um Klassen besser, kein Wunder haben doch selbst K&uuml;nstler wie Snoop Dogg oder Kid Cudi erkannt, wie man mit Electro ins Gespr&auml;ch kommt. 

Spank Rock und Boys Noize jedenfalls haben ein gekonntes, ziemlich wildes Album produziert.   Wild, weil voller Sound- und Tempobr&uuml;che, gekonnt, weil trotzdem wirklich poppige Songs dabei entstanden.   Zum Teil hatte sogar noch Mark Ronson seine Finger mit im Spiel.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Oktober</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-10-14T00:23:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Oktober_2011.html#unique-entry-id-165</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Oktober_2011.html#unique-entry-id-165</guid><content:encoded><![CDATA[Techno-S&auml;ue hier


Electro-House-Hasen dort


vereint durch den Beat]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Spex f&#xfc;r November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Medienrummel</category><dc:date>2011-10-12T13:08:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Spex_Gallagher.html#unique-entry-id-164</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Spex_Gallagher.html#unique-entry-id-164</guid><content:encoded><![CDATA[Bei Noel Gallagher, der auch das Cover der Spex ziert, ist es die lustige Jenni Zylka, die ihm so gro&szlig;artige S&auml;tze wie &bdquo;Techno ist geil!&ldquo; ...  Muss ich das n&auml;chste Mal wohl die Jenni selbst fragen. ...  Schade, denn da verr&auml;t er noch, warum er Techno so mag, was das mit Ecstasy-Pillen zu tun hat und warum seine neue Platte was mit Techno-Mitbegr&uuml;nder Derrick May zu tun hat. 

...Ziemlich viel &uuml;ber Games (nicht The Game, sondern Videospiele) in dieser neuen Spex vom November/Dezember 2011 (hat sich eigentlich schon mal jemand dar&uuml;ber Gedanken gemacht, warum Magazine so ewig im Voraus ihre Hefte ausliefern? ...  Er ist zum &bdquo;Vorspiel&ldquo; eingeladen, dieser Rubrik, die so viele Musikmagazine haben: Musik anh&ouml;ren, m&ouml;glichst schlaues dazu sagen.    David Guetta, einst einer der etlichen unbekannten DJs dieser Erde, mittlerweile einer der bekanntesten, bekommt Songs von Jackmaster Funk bis hin zu ... ...  Er sagt nette Dinge dazu, aber outet sich auch als ein wenig weltfremd: Er wundert sich, dass die beiden Interviewer Jan Kedves und Ralf Kr&auml;mer die SOS Band und die Latin Rascals kennen.   Und dar&uuml;ber, dass man mit ihm tats&auml;chlich &uuml;ber Musik reden will.  

...Und noch ein Wort zur beigelegten Spex-CD: Martyn, Zola Jesus, Mediengruppe Telekommander, Emika, Aerea Negrot finden sich da unter anderem und sind aus Technoarm-Sicht erw&auml;hnenswert.


...All das in der Spex #335 (Nov/Dez 2011) f&uuml;r 5,50 &euro;. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Oktober 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-10-10T15:01:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Oktober_2011.html#unique-entry-id-163</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Oktober_2011.html#unique-entry-id-163</guid><content:encoded><![CDATA[Wie sagt es die BBC, die Mutter aller &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten so sch&ouml;n: &bdquo;Berlin is the 21st century home of techno.&ldquo; ...  Und eine unbekannte Anzahl von DJs und Produzenten elektronischer Musik, die aus der ganzen Welt nach Berlin gekommen sind und auch weiterhin kommen. ...  Man kann sich der hypnotischen Kraft  seiner Tracks kaum entziehen, das ganze klingt wie in dichten Neuschnee gepackter Shoegazer-Techno in der Dauerschleife.   Sein drittes Album &bdquo;Looping State Of Mind&ldquo; scheint noch ein bisschen besser zu sein als die beiden Vorg&auml;nger, konzentrierter und gleichzeitig luftiger.   Ob es daran liegt, dass Willner nicht mehr in einem der staatlichen Alkoholl&auml;den in Schweden arbeiten muss, um &uuml;ber die Runden zu kommen? 

...Aber erstens hatte es Robert &bdquo;Robot&ldquo; Koch nicht so weit von Kassel nach Berlin, zweitens ist er schon so lange in der Stadt, dass man ihm weder das U-Bahn- noch das G&auml;stelistensystem der Stadt erkl&auml;ren muss.   Seit Jahren versucht Robot Koch mit seiner Band Jahcoozi gro&szlig; rauszukommen, aber irgendetwas klappt dabei nicht so richtig, man scheint immer zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein.   Als Solok&uuml;nstler und mit &bdquo;The Other Side&ldquo; aber macht er meiner Ansicht nach gerade vieles richtig: Die Beats, die schon immer seine Spezialit&auml;t waren,  klingen glasklar und auf den Punkt. 

...Und hier die dritte im Bunde, die in Berlin gestrandet oder gelandet oder einfach nur angekommen ist: Aerea Negrot aus Venezuela. ...  Aber nur kurz, dann schl&auml;gt Frau Negrot, die fr&uuml;her auch mal ein Mann gewesen sein k&ouml;nnte, schon wieder ganz andere T&ouml;ne an. ]]></content:encoded></item><item><title>Zola Jesus is back in town</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-10-04T23:45:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zola_Jesus_Conatus.html#unique-entry-id-162</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zola_Jesus_Conatus.html#unique-entry-id-162</guid><content:encoded><![CDATA[Wie gesagt, hinter dem Pseudonym steckt die 22-j&auml;hrige US-S&auml;ngerin Nika Danilova, Tochter  russischer Einwanderer, mittlerweile verheiratet und in Los Angeles lebend, aufgewachsen in Wisconsin im Mittleren Westen der USA.   &bdquo;K&auml;sek&ouml;pfe&ldquo; nennen die Amis die Menschen aus Wisconsin, nicht nur, weil dort so viel Milch produziert wird wie sonst nirgendwo in Amerika, sondern auch als Schimpfwort: In Wisconsin herrscht Tote Hose und es ist umso erstaunlicher, dass von hier aus neue popmusikalische Akzente gesetzt werden bzw. dass man sie sich von hier erhofft. 

Wie genau Zola Jesus das macht, bleibt ein kleines R&auml;tsel: Sie selbst hat laut eigener Aussage kein gro&szlig;es Interesse an anderen Menschen, sie f&uuml;hlt sich am wohlsten, wenn sie alleine in ihrem Haus, ihrer Wohnung sein kann und dort Musik macht.   Ihr Gesang: Seltsam entr&uuml;ckt.   Ihre Stimme tief, f&uuml;r die einst angepeilte Opernkarriere nicht tauglich.   Die Songs erz&auml;hlen von Entfremdung und Traurigkeit, vom Nicht-dazu-geh&ouml;ren &ndash; eine Grundstimmung, die nicht jeder versp&uuml;rt, die aber, meist als Teenager, als junger Erwachsener eine Rolle spielt.   Als in den 80ern die erste gro&szlig;e Gothic-Welle mit Bands wie  The Cure oder Sisters of Mercy anrollte, brachte man das mit Massenarbeitslosigkeit, Wettr&uuml;sten und einer allgemeinen Perspektivlosigkeit in Verbindung.   Und heute?   Zola Jesus nahm vor zwei Jahren ihre ersten eigenen Songs auf.   Damals ging sie gerade los, die gro&szlig;e Finanzkrise.]]></content:encoded></item><item><title>Ein Affe kommt selten allein</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-26T10:58:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Modeselektor_Monkeytown.html#unique-entry-id-161</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Modeselektor_Monkeytown.html#unique-entry-id-161</guid><content:encoded><![CDATA[Den besten Tipp aber bekam Gernot nicht von diesen Leuten, sondern von Radiohead-Frontmann Thom Yorke, mit dem Modeselektor seit Jahren befreundet sind: &bdquo;Mach mal keine Musik! ...  Wie gehabt tief im Bass verwurzelt, springen die beiden von Stil zu Stil, wechseln Sounds und Geschwindigkeit, es gibt wummernde Techno-Bretter und sanfte Tracks, vertrackten Electro und einen sehr amerikanisch wirkenden R&rsquo;n&rsquo;B-Song mit Gasts&auml;ngerin Miss Platnum. 

...&bdquo;Monkeytown&ldquo; ist ein echtes Berlin-Album geworden und trotz der stilistischen Spr&uuml;nge wie aus einem Guss: Sehr elektronisch und so wie in der Stadt selbst tummeln sich auf der Platte G&auml;ste aus aller Welt. ...  Thom Yorke, der seit Jahren erz&auml;hlt, wie gro&szlig;artig er Modeselektor findet, ist der prominenteste, seine Stimme wird dabei von Gernot und Szary in ihre Einzelteile zerlegt.   Und es gibt einen gemeinsamen Song mit Sascha Ring alias Apparat, mit dem zusammen man vor zweieinhalb Jahren auf Albuml&auml;nge zu &bdquo;Moderat&ldquo; verschmolz: &bdquo;Lauter kann man irgendwann nicht mehr werden. 

...Modeselektor kennen die Techno-Kultur der Stadt, sind hier tief verwurzelt, haben aber im Gegensatz zu Musikern wie zum Beispiel Techno-Star Paul Kalkbrenner etwas Eigenes, Neues daraus geschaffen.   Wenn es wirklich stimmt, dass Tradition nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers ist, wie Komponistenkollege Gustav Mahler vor &uuml;ber hundert Jahren behauptete, sind Modeselektor erbitterte Traditionalisten, die eine ganz eigene Mutation der elektronischen Tanzmusik geschaffen haben, einen tief im Groove wuchernden Hybriden aus Beats und Brain, aus Bauch und Kopf, &bdquo;Made in Berlin&ldquo;, direkt im hochgelegenen Studio direkt neben dem Weekend-Club.   Die einzigen Gesetze, die im Modeselektor-Universum zu herrschen scheinen, sind selbstgemacht, es gehe &bdquo;in erster Linie nicht um den Markt, sondern darum, erfinderisch und kreativ zu sein&ldquo;: &bdquo;Ich finde es wichtig, dass so eine Platte aus Berlin kommt, damit die Kids aus der westlichen Welt, die diesen Berlin-Hype geil finden, dass die sehen, das Berlin nicht nur Minimal Techno oder Berghain ist, sondern dass es auch was anderes gibt&ldquo;. 


Gro&szlig; geworden sind Modeselektor beim Berliner Plattenlabel Bpitch Control von Ellen Allien, also dort, wo auch Paul Kalkbrenner lange Zeit seine Musik ver&ouml;ffentlichte und wo man sich lange als gro&szlig;e Technofamilie sah. 

...Ein anderer: sich wichtig zu nehmen, ohne sich wichtig zu machen: &bdquo;Das Modeselektor-Kochbuch wird kommen, wenn uns keine Platten mehr einfallen&ldquo;, versprechen die beiden am Schluss des Interviews. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein Apparat geht zum Teufel</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-21T20:33:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Apparat_The_Devils_Walk.html#unique-entry-id-160</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Apparat_The_Devils_Walk.html#unique-entry-id-160</guid><content:encoded><![CDATA[Denn Sascha Ring ist jetzt wirklich das, was sich auf seinem letzten Album schon angedeutet hatte: Ein perfekter Arrangeur und eine Art elektronischer Singer-Songwriter, seine St&uuml;cke mehr Lied als Track.   Ein weiter Weg, k&ouml;nnte man meinen, aber ganz so weit dann doch nicht: Schon vom ersten Album vor zehn Jahren an bastelte Sascha Ring komplizierte Soundgebilde fernab der geraden 4/4-Bassdrum, weniger Musik f&uuml;r die Tanzfl&auml;che, sondern so genannte Clicks und Cuts und Glitches, elektronisches Klicken, verschobene komplexe Rhythmusabl&auml;ufe,  St&ouml;rger&auml;usche und atmosph&auml;risches Rauschen und Schwingen. 

...Man kann diese Art von Musik nicht ewig machen, weil es einem selbst und auch den Zuh&ouml;rern irgendwann langweilig wird.   Die Weiterentwicklung liegt in der Natur der Sache und so sind wir jetzt bei &bdquo;The Devil&rsquo;s Walk&ldquo;: Ein Album, das mich beim ersten H&ouml;ren begeistert, beim dritten H&ouml;ren etwas ern&uuml;chtert (aber nur ein bisschen) zur&uuml;ckl&auml;sst. ...  Er ist keine Rockr&ouml;hre, will er auch gar nicht sein, eher eine Mischung aus Radiohead-Frontmann Thom Yorke und Sigur-Ros-S&auml;nger Jonsi Birgisson.   Seine Songs sind perfekt produzierte Melancholie, er wei&szlig;, wie man Atmosph&auml;re aufbaut, innerhalb eines St&uuml;cks und innerhalb eines Albums, er findet Melodien, die h&auml;ngen bleiben.   An der ein oder anderen Stelle aber schl&auml;gt die Melancholie ins Melodramatische um, dann &uuml;berschreitet er sie, die feine Grenze zwischen Gef&uuml;hl und Gef&uuml;hligkeit, dann geht es fast ein bisschen kitschig zu in den schmachtenden Balladen auf &bdquo;The Devil&rsquo;s Walk&ldquo;. ...  Und &bdquo;Goodbye&ldquo; ein gemeinsames St&uuml;ck mit Anja Plaschg, besser bekannt als Soap&Skin, entsch&auml;digt f&uuml;r die wenigen zwiesp&auml;ltigen Momente der Platte: So sch&ouml;n und so d&uuml;ster kann Verzweiflung sein!

...Nicht mit dem  einst von ihm mitorganisierten Label Shitkatapult, nicht mit seinen Soloalben &bdquo;Mulitfunktionsebene&ldquo;, &bdquo;Duplex&ldquo; oder &bdquo;Walls&ldquo;, nicht mit seinem gemeinsam mit Ellen Allien produzierten &bdquo;Orchestra of Bubbles&ldquo;-Album und auch nicht als &bdquo;Moderat&ldquo;, dem gemeinsamen Projekt von Apparat und dem Berliner Duo Modeselektor. ...  Genauso wenig wie Sascha Ring eine Rockr&ouml;hre sein will, will er ein zweiter Kalkbrenner werden. ]]></content:encoded></item><item><title>Zombies in Island&#x21; Oder auf?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-09-19T14:08:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_Iceland.html#unique-entry-id-159</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_Iceland.html#unique-entry-id-159</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin ein wirklich gro&szlig;er Zombie-Fan.   Aber selbst als Fan muss man zugeben: Das Zombie-Genre ist mehr als nur ein bisschen ausgelutscht. ...  Aber es ist m&ouml;glich, wie die isl&auml;ndische Autorin Nanna Arnadottir zeigt.   Ein Mischmasch aus Reisef&uuml;hrer und Zombiegeschichte.   Okay f&uuml;r alle, die an Zombies interessiert sind.   Und gro&szlig;artig f&uuml;r Menschen, die an Zombies UND an Island interessiert sind.   Die Quintessenz: Wenn sie kommt, die gro&szlig;e Zombie-Plage, dann gibt es in Island jede Menge Pl&auml;tze, an denen sie sich am besten &uuml;berleben l&auml;sst.

Online findet sich au&szlig;erdem eine Art Soundtrack zu  Zombie Iceland.   Ist nicht gerade Techno, was da l&auml;uft, aber elektronisches ist auf jeden Fall dabei.   Und, wie es sich f&uuml;r einen Zombie-Soundtrack geh&ouml;rt, ein ziemliches Auf und Ab: Billig, gut, spannend, dramatisch. ]]></content:encoded></item><item><title>Latin Beats zwischen gestern und morgen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-18T15:24:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Putumayo.html#unique-entry-id-158</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Putumayo.html#unique-entry-id-158</guid><content:encoded><![CDATA[Um was es geht es?   Um einen Blick auf die &bdquo;Weltmusik 2.0&ldquo; mit Schwerpunkt auf der Musica Latina.   Neu verhandelt wird hier das Verh&auml;ltnis von traditioneller und moderner Tanzmusik.   Seit Jahren sind diese Sound-Experimente im Gange, haupts&auml;chlich erm&ouml;glicht durch zwei Dinge: Durch den schnellen Datenaustausch &uuml;ber Kontinente hinweg &ndash; Stichwort Internet &ndash; und durch billige, effektive Musikproduktionsprogramme, mit denen sich die unterschiedlichsten Stile einfach und ganz neu mischen lassen. 

In der lateinamerikanischen Musik begegneten sich ohnehin schon seit eh und je afrikanische,  europ&auml;ische und indianische Stile.   Diese Vermischung geht weiter, angereichert und befeuert durch Einfl&uuml;sse aus aller Welt.   Jazz und Rock und Soul und Hip Hop treffen auf kolumbianischen Cumbia, mexikanische Banda, auf Reggae und auf moderne Dancemusic.   Und wie es beim Zusammensto&szlig; zweier Planeten zu einer Explosion und danach zu einer Vielzahl neuer kleiner Himmelsk&ouml;rper kommen kann, entstehen dabei neue Genres und neue Songs, denen man ihre Herkunft anh&ouml;rt, die aber so noch nicht dagewesen sind. ]]></content:encoded></item><item><title>DJ Mehdi ist tot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-09-13T16:22:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Mehdi_tot.html#unique-entry-id-157</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Mehdi_tot.html#unique-entry-id-157</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/K4gj2Ol2LaI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Trockenes Land&#x2c; Blutgruppe 0</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-13T11:34:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bloodgroup_Dry_Land.html#unique-entry-id-156</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bloodgroup_Dry_Land.html#unique-entry-id-156</guid><content:encoded><![CDATA[In ihrer Heimat ist dieses Album &ndash; ihr zweites &ndash; schon seit zwei Jahren zu haben, bei uns erst jetzt.   Musik von gestern also, k&ouml;nnte man bef&uuml;rchten, aber dem ist &uuml;berhaupt nicht so: Die vier Mitglieder von Bloodgroup habe Electropop als Ger&uuml;st genommen und ihn mit Afropop und Soul versetzt, sehr modern, sehr gekonnt, sehr nach hier und jetzt h&ouml;rt es sich an, ein Album, das sich soundm&auml;&szlig;ig an der Tanzfl&auml;che orientiert, aber f&uuml;r das Wohnzimmer gemacht scheint.


<iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/aulHMTxwrhI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


 Man fragt sich allerdings, warum es trotzdem erst jetzt zu uns kommt, dieses Album: Bloodgroup wurden schon vor Jahren als Geheimtipp gehandelt, seitdem konnte man sie auf vielen Festivals sehen, ihre ziemlich wilden Auftritte gelten als au&szlig;ergew&ouml;hnlich.   Aber das ist eben die Kehrseite der isl&auml;ndischen Popmedaille: Viele gute Bands tummeln sich dort und warten auf Aufmerksamkeit.   Der kleine isl&auml;ndische Markt aber kann nicht alle ern&auml;hren, also ist man gezwungen, die internationale Karriere anzupeilen.   Und damit die starten kann, braucht es offenbar nach wie vor Zeit. ]]></content:encoded></item><item><title>Pantha du Prince&#x2c; Techno-Alien</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-09-10T13:45:42+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pantha_du_Prince.html#unique-entry-id-155</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pantha_du_Prince.html#unique-entry-id-155</guid><content:encoded><![CDATA[Hendrik Weber ist DJ und Produzent elektronischer Musik, doch die Welt kennt ihn nicht unter seinem richtigen Namen und auch nicht unter seinen Pseudonymen Panthel oder Gl&uuml;hen 4, sondern vor allem als Pantha du Prince. ...  Das Subjekt soll hinter der Musik verschwinden&ldquo;, erkl&auml;rt der 1975 in Kassel geborene Musiker die Tatsache, dass trotz vieler Artikel, die sich mit ihm und seiner Musik auseinandersetzen, nur wenig &uuml;ber ihn als Person bekannt geworden ist.


...Schon das erste, Diamond Daze aus dem Jahr 2003, zeigte, dass Weber eine pr&auml;zise Vorstellung von seinem Techno hatte: Sehr pr&auml;zise, aber nicht stumpf. 

...Es erscheint auch nicht mehr bei seinem bisherigen Hamburger Label &bdquo;Dial&ldquo;, sondern in England bei &bdquo;Rough Trade&ldquo;, ber&uuml;hmt geworden f&uuml;r Post Punk und Indie Rock der sp&auml;ten 70er und fr&uuml;hen 80er,  nicht f&uuml;r elektronische Musik.   Label-Chef Geoff Travis h&ouml;chstpers&ouml;nlich soll Pantha du Prince zu sich geholt haben, ganz begeistert von dem, was er auf &bdquo;The Bliss&ldquo; geh&ouml;rt hatte. ...  Und auch hier wieder eine falsche Spur: Das Cover von Black Noise schm&uuml;ckt ein Gem&auml;lde, zu sehen ist eine landschaftliche deutsche Idylle, der Watzmann, der K&ouml;nigssee, eine pittoreske Kapelle.   Doch die Stimmung des Covers auf die Musik zu &uuml;bertragen, damit darf man Hendrik Weber nicht kommen: &bdquo;Ich w&auml;re da sehr vorsichtig.  

...Trotzdem: Menschen, die mit elektronischer Musik sonst nicht viel anfangen k&ouml;nnen, empfehlen Black Noise als ihr Lieblingsalbum, sie spricht das Warme und Weiche an. ...  Dabei kann man das bei Pantha du Prince sehr gut: Jeder einzelne Ton, jeder Beat, jeder Effekt, jedes Sample verr&auml;t, dass er sich sehr viele Gedanken nicht nur &uuml;ber sich, sondern auch &uuml;ber seine Musik macht. 

...Und er arbeitet weiter an der Vision von elektronischer Musik als Kunst: The Bell Laboratory hei&szlig;t sein neuestes Projekt, die Fusion von Neuer Musik und Techno seht im Mittelpunkt. ]]></content:encoded></item><item><title>Wie gut sind CSS und ihr &#x22;La Liberacion&#x22;?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-04T11:34:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/CSS_La_Liberacion.html#unique-entry-id-154</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/CSS_La_Liberacion.html#unique-entry-id-154</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt verschiedene Theorien, welches Album nun das wichtigste in der Karriere einer Band ist.   Das erste, nat&uuml;rlich, denn damit kann man noch f&uuml;r wirkliche &Uuml;berraschungen sorgen.   Das zweite, aber nur, wenn das erste ein Flop war.   Denn wenn es dann auch mit dem zweiten nicht klappt, droht jede Band auseinander zu brechen oder vom Plattenlabel gefeuert zu werden.   Wenn das mit dem ersten jedoch geklappt hat, dann ist das dritte das n&auml;chstwichtige &ndash; warum, kann man bei CSS sehr gut sehen: Ihr ziemlich furioses Miteinander von Gitarrenmusik und Electro machte vor f&uuml;nf, sechs Jahren erst Brasilien, dann den Rest der Welt wuschig und auf das Deb&uuml;talbum aufmerksam.   Mit dem so erlangten Ruhm tourte die Band jahrelang von Festival zu Festival, von Kontinent zu Kontinent, selbst nach einer ziemlich unterirdischen zweiten Platte.   Und jetzt eine Art Neubeginn: Afrobeat und Reggae-Rhythmen bereichern den Dance-Rock, CSS gehen ambitionierter und konzentrierter zur Sache &ndash; inzwischen scheinen alle verbliebenen Bandmitglieder auch ihre Instrumente zu beherrschen.   Das Rohe und Frische der Anfangsjahre ist dabei allerdings ein wenig verloren gegangen. ...  Also: Auf das dritte Album kommt es an.   Vielleicht geht sie weiter, die Karriere der Band aus Sao Paulo]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im September</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-09-01T18:40:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_September_2011.html#unique-entry-id-153</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_September_2011.html#unique-entry-id-153</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Kr&uuml;sch&ldquo; sagt laut die Frau


doch ich verstehe gar nicht


dreh lieber Bass auf
]]></content:encoded></item><item><title>Paul van Dyk will die Lizenz zum Senden</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-29T18:53:40+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Sunshine_Live_Berlin.html#unique-entry-id-152</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Sunshine_Live_Berlin.html#unique-entry-id-152</guid><content:encoded><![CDATA[Sunshine Live habe ihn und den Musikmanager Tim Renner letztes Jahr &bdquo;ins Boot geholt&ldquo;, ihre Expertise sei gefragt, man werde, wenn der neue Sender den Zuschlag denn bekomme, &bdquo;mit sehr offenem Auge und auch verbal sehr aktiv, was die inhaltliche, musikalische als auch redaktionelle Seite angeht&ldquo;, das Programm mitgestalten.

...Auf der einen Seite ist er ein Aush&auml;ngeschild Berlins, internationale Musikmagazine k&uuml;rten ihn schon mehrmals zum besten DJ der Welt, er ist Garant f&uuml;r ausverkaufte Hallen.   Auf der anderen Seite spielt in den Berliner Clubs von Berghain bis Watergate die Musikrichtung, f&uuml;r die Paul van Dyk steht, keine Rolle. ...  Trance aber ist genau das Gegenteil von dem, was der Berliner Clubg&auml;nger &ndash; und auch die Techno-Touristen aus aller Herren L&auml;nder, die Woche f&uuml;r Woche &uuml;ber die Stadt herfallen &ndash; f&uuml;r cool h&auml;lt. 

...&bdquo;Wenn man ein Programm in Berlin etablieren will und umsetzen will, dann muss man es letztendlich so machen, dass es die Qualit&auml;t repr&auml;sentiert, f&uuml;r die Berlin steht&ldquo;, sagt van Dyk.   Wie das konkret aussieht, wie der Sender hei&szlig;en solle, sei im Detail noch zu kl&auml;ren, ihm gehe es um etwas gr&ouml;&szlig;eres: &bdquo;Aus der kleinen Subkultur Anfang der 90er hat sich die gr&ouml;&szlig;te Jugend-Musikkultur der Welt entwickelt.&ldquo;   Das extrem facettenreiche dieser Kultur solle der Sender widerspiegeln: &bdquo;Da muss sehr umtriebig gearbeitet werden, ansonsten braucht man es nicht zu machen.&ldquo;

...Der Verdacht liegt nahe: Paul van Dyk ist nicht nur das Aush&auml;ngeschild Berlins &ndash; und Duz-Freund Wowereits &ndash; er ist auch das Aush&auml;ngeschild von Sunshine Live, die seit Jahren versuchen, einen Fu&szlig; in den Berliner Radiomarkt zu bekommen. ...  Trotzdem k&ouml;nnte es auch diesmal wieder nichts werden mit der Lizenz zum Senden f&uuml;r Paul van Dyk, Tim Renner und Sunshine Live.   Denn mit &bdquo;pure fm&ldquo; steht ein echter Konkurrent in der Bewerberriege bereit &ndash; es ist der direkte Nachfolger von blu.fm, die die letzten sieben Jahre auf der 97,2 gesendet hatten. ]]></content:encoded></item><item><title>Rhythm Monks - mehr Schein als Sein</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-08-26T15:43:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rhythm_Monks.html#unique-entry-id-151</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rhythm_Monks.html#unique-entry-id-151</guid><content:encoded><![CDATA[Donnerstagnacht, kurz nach elf: Eine Computerstimme verk&uuml;ndet die Philosophie der Rhythm Monks. ...  Und dann geht sie los, die Show der drei M&ouml;nche, die anfangs noch unter einer Art Bildschirm-Maske verschwinden, auf der elektronische Muster und Robotergesichter auftauchen k&ouml;nnen.


Die drei  trommeln ziemlich viel, auf elektronischen und echten Drums, zwischendurch taucht auch eine T&auml;nzerin auf, die mit fluoreszierenden Farbtupfern geschm&uuml;ckt ist.   Tribal-Techno, um es mit einem Wort zu beschreiben.   Und wie das mit Tribal-Techno so ist: Es dauert eine Weile, bevor man in den Rhythmus kommt.   Seltsamerweise lenkt die Show auf der B&uuml;hne eher ab als dass sie einem dabei hilft.   Schlecht ist das nicht, aber so richtig &uuml;berzeugend offenbar auch nicht: Immer wieder verlassen Besucher den Saal, entt&auml;uscht von der Musik.


...Vielleicht eher so: Wenn auf der B&uuml;hne ein paar zu gro&szlig; geratene Jawas (Krieg der Sterne) im Stil von Yamato (The Drummers of Japan) agieren, dabei gleichzeitig an Fischerspooner und Daft Punk erinnern, dann sollte das eigentlich echt gut sein.   Wenn es das aber nicht ist, dann stimmt was nicht.   Und zwar vermutlich mit der Musik: Die ist noch nicht gut genug f&uuml;r die Show auf der B&uuml;hne.]]></content:encoded></item><item><title>Aaliyah&#x2c; die Frau&#x2c; die Grenzen verschob</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-08-24T18:03:04+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aaliyah.html#unique-entry-id-150</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aaliyah.html#unique-entry-id-150</guid><content:encoded><![CDATA[Vor zehn Jahren, am 25.   August 2001 starb Aaliyah &ndash; ein Flugzeugabsturz auf den Bahamas beendete das Leben der 22-J&auml;hrigen.   Ein ganz und gar unn&ouml;tiger Tod, die Privatmaschine mit neun Menschen an Bord war &uuml;berladen &ndash;zu viele Passagiere und zu viel Gep&auml;ck, auf dessen Mitnahme Aaliyah und ihre Begleiter bestanden hatten, lie&szlig;en den Start misslingen. 

Das krasse Ende einer Karriere, in der noch so vieles m&ouml;glich schien: Aaliyah, 1979 geboren, stand mit 10 das erste Mal vor einer Fernsehkamera &ndash; gemeinsam mit Soul-Star Gladys Knight.   Mit 12 bekam sie ihren ersten Plattenvertrag, nur wenige Wochen vor dem Ungl&uuml;ck war ihr drittes Album erschienen, wie die beiden Vorg&auml;nger ein Million-Seller.   Sie arbeitete als Model und als Schauspielerin &ndash; ein Rundum-Star, wenn man so will.

Vor allem aber &ndash; und auch deshalb sprechen wir an dieser Stelle &uuml;ber sie &ndash; half Aaliyah, Musikgenregrenze zu verschieben: Hip Hop, R&rsquo;nB, Electronica &ndash; ihre Songs, zumindest die radikaleren, vereinten all diese Stile. 

Aaliyah war die &bdquo;Queen of Urban Pop, die Plattenfirma sprach von der &bdquo;n&auml;chsten Stufe des Soul&ldquo;.   Vor allem dank ihres zweiten, enorm einflussreichen, von Missy Elliott und Timbaland produzierten Albums ging der R&rsquo;n&rsquo;B in eine futuristische Richtung - stotternde, abgehackt klingende, kleinteilige Sounds und Beats, die bis heute nicht aus der Trickkiste von Black-Music-Produzenten verschwunden sind.]]></content:encoded></item><item><title>Berghain ruft &#x22;Alle&#x22;&#x21; &#x22;Worker&#x27;s Pearls&#x22; vor die S&#xe4;ue&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-08-21T19:03:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Berghain_Alle_Workers_Pearls.html#unique-entry-id-149</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Berghain_Alle_Workers_Pearls.html#unique-entry-id-149</guid><content:encoded><![CDATA[Hinter &bdquo;ALLE&ldquo; verbirgt sich die Ausstellung, bei der 40 Menschen, die irgendwie im oder mit dem Berghain arbeiten, ihre Kunst pr&auml;sentieren. ...  Kurz die Zusammenfassung: Da finden sich gelungene und weniger gelungene Kunstwerke, Bilder, Skulpturen, eine Diashow, Installationen.   Manche offensichtlich von all der Action im Berghain inspiriert, manche gar nicht.   T&uuml;rsteher Marquardt (von dem an anderer Stelle und meiner Ansicht nach sehr unterhaltsam hier im Technoarm schon die Rede war) ist ja Fotograf, von ihm hing also ein gro&szlig;es Foto an der Wand eines sonst nicht so genutzten gro&szlig;en Raums im Berghain (Kubus nennen sie ihn).   Sah so aus, als wenn er (also Sven Marquardt) da eine Art Ehrenplatz bekommen h&auml;tte, klar, er ist der Star des Ensembles.   Aber seine Bilder kenne ich schon, es sind ja doch immer wieder die gleichen t&auml;towierten Menschen, nur eben hier als eine Art bocksbeiniges Teufelchen inszeniert. 

...Voll war&rsquo;s nat&uuml;rlich auch auf der Er&ouml;ffnung, denn - hier schlie&szlig;t sich der Kreis zu meinem Intro &ndash; wenn man sonst schon nicht ins Berghain kommt, weil man Angst vor der T&uuml;rpolitik hat, dann eben so.   Publikum sah aber auch nicht viel anders aus als sonst. 

...Aber da sah ich dann die ganzen Menschen und dachte mir: Schnell rein, bevor die Schlange an der T&uuml;r wieder laaaaang ist. ...  Die K&uuml;nstlernamen stimmen hoffentlich, ich habe sie dem &Uuml;bersichtsplan und den Karten in der N&auml;he der Exponate entnommen. ]]></content:encoded></item><item><title>Back to the Future&#x2c; in eigener Sache</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-15T11:21:05+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rockabilly_Stylebook.html#unique-entry-id-148</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rockabilly_Stylebook.html#unique-entry-id-148</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Oh Land&#x21; Oh Leute&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-08-14T22:40:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Oh_Land.html#unique-entry-id-147</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Oh_Land.html#unique-entry-id-147</guid><content:encoded><![CDATA[Eigentlich hei&szlig;t Oh Land ja Nanna Oland Fabricius - eine D&auml;nin, die in den USA lebt.    Musiker  wie sie Land halten einem immer wieder vor Augen, wie anders &ndash; und anders hei&szlig;t in diesem Fall schlechter &ndash; es in Deutschland um die Popmusik bestellt ist.   Warum bekommt das bei uns niemand hin  - ein lockeres, aber nicht oberfl&auml;chliches Album mit jeder Menge gekonnter Melodien?   Ein Album, das produktionstechnisch auf der H&ouml;he der Zeit ist, das aktuelle Einfl&uuml;sse wie  verschachtelte R&rsquo;n&rsquo;B-Rhythmen oder Dubstep-Reminiszenzen aufnehmen kann und daraus etwas eigenes macht? 

...Oh Land reiht sich damit in eine Reihe von Bands ein, die soundm&auml;&szlig;ig nur bedingt miteinander verwandt sind, die aber ein &auml;hnlicher Anspruch eint: Intelligente, aktuelle, elektronisch beeinflusste Popmusik, zu machen die niemals auf dem Rummelplatz und auch nicht in der Gro&szlig;raumdisko zu h&ouml;ren sein wird.   Bands wie The xx oder Little Dragon oder Metronomy oder Should fallen einem da ein, Bands, die allesamt schon hier beim Technoarm besprochen wurden. ...  Musik, die auf alles Billige verzichtet &ndash; denn billig, das kann man hier noch mal allen Nachwuchsbands mitgeben, ist eine Sackgasse. 

&ldquo;Ich hoffe, meine Musik bringt Menschen dazu, alles f&uuml;r m&ouml;glich zu halten.   Nichts soll zu verr&uuml;ckt klingen, um es nicht wenigstens zu versuchen&rdquo;, sagt Nanna Oland Fabricius.   Genau so sollten auch in Deutschland 26-J&auml;hrige an ihre Musiker herangehen.]]></content:encoded></item><item><title>Zwei Gedanken zur gro&#xdf;en Krise&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-14T14:12:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Weltkrise_Disco_Techno.html#unique-entry-id-146</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Weltkrise_Disco_Techno.html#unique-entry-id-146</guid><content:encoded><![CDATA[Technoarm-Weisheit Nr.   1:

Die Welt geht unter.   Und ich denke an Techno. 

Technoarm-Weisheit Nr.   2: 

Der Verstand sagt nein, aber mein Herz schreit Disco!]]></content:encoded></item><item><title>Jay-Z und Kanye West: Watch The Throne&#x21; Review&#x2c; wirklich&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-08-08T11:03:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/JayZ_Kanye_West.html#unique-entry-id-145</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/JayZ_Kanye_West.html#unique-entry-id-145</guid><content:encoded><![CDATA[Es geht nach wie vor darum, wer der beste, erfolgreichste, hei&szlig;este, reichste Rapper ist &ndash; und deshalb finde ich es umso erstaunlicher, dass es mit Jay Z und Kanye West zwei der besten Hip-Hopper geschafft haben, ein gemeinsames Album aufzunehmen. 

Die beiden kennen sich nat&uuml;rlich schon lange &ndash; Kanye West hat seinen Erfolg zu einem gro&szlig;en Teil Jay-Z zu verdanken, er tauchte schon fr&uuml;h in einzelnen Songs auf, revanchierte sich dann aber, indem er ein Drittel der Songs auf Jay-Zs Ausnahmealbum &bdquo;The Blueprint&ldquo; produzierte, also den Sound bestimmte.   Man kann das wohl so zusammenfassen: Der 41-j&auml;hrige Jay Z und der 34-j&auml;hrige Kanye West sind Freunde, dazu kommt aber eine gegenseitige Wertsch&auml;tzung: Die haben Respekt vor dem, was der andere geschafft hat.   Nur ein paar Stichworte: Jay Z ist einer der reichsten Hip-Hop-K&uuml;nstler, er ist Mitbesitzer eines Profi-Basketball-Clubs, hat eine eigene Kleidungsmarke, selbst seine Frau ist eine Art Troph&auml;e: Die R&rsquo;n&rsquo;B-S&auml;ngerin Beyonce. 

...Ich glaube, dass diese Platte Zeit braucht, dass man sie noch ein paar Mal h&ouml;ren muss, um Sachen zu entdecken, die die beiden hineingesteckt haben.   Klar ist aber: Das ist kein Album, das den Hip Hop v&ouml;llig neu erfindet oder die beiden auf einem v&ouml;llig anderen Level zeigt.   Im Gegenteil: Das letzte Solo-Album von Kanye West, das zu Recht viel gelobte &bdquo;My Beautiful Dark Twisted Fantasy&ldquo; kommt mir bedeutender und besser vor. 

...Klar, auch ich habe mich im Vorfeld anstecken lassen vom Hype, der um diese Zusammenarbeit gemacht wurde: Erst hie&szlig; es, es k&auml;men nur ein paar gemeinsame Songs, dann war die Rede von einem Album. ...  So aber muss man sagen: Die Raps sind OK,  Jay Z &uuml;bernimmt, mit gro&szlig;er Pr&auml;zision und &bdquo;Flow&ldquo; meist die F&uuml;hrung und Kanye West folgt oder antwortet, oft sehr emotional.   Die G&auml;ste sind OK, mit Frank Ocean haben sie einen derzeit angesagten S&auml;nger  verpflichtet, auf einem Song ist auch Beyonce, Jay Zs Frau, zu h&ouml;ren. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno? Angekommen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-07T16:33:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moritz_von_Oswald_Techno.html#unique-entry-id-144</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moritz_von_Oswald_Techno.html#unique-entry-id-144</guid><content:encoded><![CDATA[Aber vorher sollte man noch mal kurz abschweifen: Es gab eine Zeit, da ging ein Gro&szlig;teil der Medien mit dem Thema Techno meist auf eine sehr unbeholfene Art und Weise um: Journalisten betrachteten in den 90ern das  Massenph&auml;nomen oft so wie eine Kreisredaktion das Sch&uuml;tzenfest: Mit Unverst&auml;ndnis und  Distanz, aber auch als Pflichtveranstaltung, &uuml;ber die berichtet werden musste.   Man begriff aber gar nicht, was genau da stattfand, man fand einfach nicht die richtigen Worte und fl&uuml;chtete sich in bescheuerte Floskeln: Loveparade-Besucher waren nat&uuml;rlich &bdquo;Techno-J&uuml;nger&ldquo; oder &bdquo;Raver&ldquo;, aus den Boxen kam meist &bdquo;Bumm-Bumm&ldquo; oder ein &bdquo;wummernder Takt der Musik&ldquo;, gefeiert wurde &bdquo;bis zum Umfallen&ldquo;. 

...Sie holten sich die richtigen Leute ins Studio, sie waren nicht neutrale Beobachter, sondern Teil des Ganzen &ndash; aus journalistischer Sicht also machten sie ziemlich viel falsch, aus Sicht der H&ouml;rer alles richtig. 

...Und auch wenn in hunderten von Clubs in ganz Deutschland die elektronische Tanzmusik nach wie vor das Nachtleben bestimmt: die Zeiten von Techno als Massenph&auml;nomen sind vorbei. ...  Dann fast immer an Personen gebunden: Sven V&auml;th taucht oft auf, selbst im Wirtschaftsteil der S&uuml;ddeutschen Zeitung, seltsamerweise auch H.P. ...  Das Interview mit Moritz von Oswald in der Frankfurter Allgemeinen ist da schon eine echte Ausnahme &ndash; und zwar in doppelter Hinsicht: Der Mann ist, &bdquo;Lichtgestalt&ldquo; hin oder her, auch in Technokreisen nicht jedem pr&auml;sent. ...  Das Interview ist im Netz leider hinter einer Bezahl/Abonnement-Schranke versteckt, lohnt sich aber: Vieles, so lernen wir da, ist MvO &bdquo;v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig&ldquo;, vor allem, was er selbst f&uuml;r einen Ruf genie&szlig;t. ...  Er redet &uuml;ber die Rolle des Bass und der Trommel, &uuml;ber klassische Musik, ein wenig &uuml;ber sich und sein Projekt Basic Channel, das so viele Dub-Techno-Produzenten beeinflusste. 

Interessant, aber mir stellte sich die ganze Zeit die Frage: Warum ist das in der FAZ, dieses Interview? ...  Menschen so wie ich, die mit der Club-Kultur erwachsen geworden sind, die von ihr gepr&auml;gt wurden, die wissen, was einem der Kreislauf aus Feiern, Musik, Erholen und wieder Feiern geben (und nehmen) kann, sitzen in den Redaktionen oder arbeiten als Reporter und Autoren. ]]></content:encoded></item><item><title>Love Family Park 2012: Besser &#x22;Save&#x22; als &#x22;Sorry&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-06T00:27:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Save_Love_Family_Park_2012.html#unique-entry-id-143</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Save_Love_Family_Park_2012.html#unique-entry-id-143</guid><content:encoded><![CDATA[Doch ob der Love Family Park 2012 in Hanau gefeiert werden kann, steht in den Sternen. ...  Mal geht es um eine angebliche L&auml;rmbel&auml;stigung, mal um Sicherheitsbedenken, mal um den Naturschutz und immer wieder um die zu sch&uuml;tzenden Kaninchen.

So unwirklich dieser Widerstand gegen den Love Family Park in Hanau auch scheinen mag, er ist wirkungsvoll.   Eine B&uuml;rgerinitiative wurde gegr&uuml;ndet, Ortsbeir&auml;te eingebunden, Parteien bearbeitet und sogar zwei Petitionen im Hessischen Landtag eingereicht.   Eine &ouml;ffentliche Debatte wurde entfacht, in der es um Drogen, Festnahmen, Landschaftsschutzgebiete und Kaninchenbauten geht.   Unsere Freude, Liebe und Leidenschaft, mit der wir den PARK zu etwas Besonderem machen, bleibt immer unerw&auml;hnt und au&szlig;en vor.

...+ dass es unglaublich viel mehr Liebhaber des Love Family Parks gibt als Feinde

...+ dass der Love Family Park in Hanau ein wichtiges und unverzichtbares St&uuml;ck junger, internationaler Kultur ist

+ dass jeder Widerstand gegen den PARK ein Affront gegen die junge Generation und ein Akt von Intoleranz und Ignoranz ist

+ dass f&uuml;r unglaublich viele Menschen der PARK in Hanau etwas ganz Besonderes ist, das wir noch ganz lange erleben, genie&szlig;en und feiern wollen.]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Comic-Techno genau hinschaut ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-08-05T22:58:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bringmann_Kopetzki_Wild.html#unique-entry-id-142</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bringmann_Kopetzki_Wild.html#unique-entry-id-142</guid><content:encoded><![CDATA[Wild Life 03: Body Language, hei&szlig;t das neue Werk.   Nach wie vor gro&szlig;artig gezeichnet und gemalt, nach wie vor super beobachtet, nach wie vor sehr lustig &ndash; auch wenn ich finde, dass die vorigen Comicb&auml;nde aus der Wild-Life-Serie besser waren.   Und Hotze sowieso.   Trotzdem:  Sehr schnelle 20 Minuten hat mir Body Language beschert.   Und au&szlig;erdem fand ich den besten, weil komischen, zutreffenden und gleichzeitig b&ouml;sen Kommentar zur Loveparade-Katastrophe von Duisburg, die hier beim Technoarm in den letzten Wochen verst&auml;rkt Thema war. 


Und hier die offiziellen Infos: Bringmann & Kopetzki - Wild Life 03: Body Language.   Ehapa Comic Collection.   12 &euro;.
]]></content:encoded></item><item><title>Techno - Musik der &#x22;absichtlich Schwachsinnigen&#x22;?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-08-02T01:23:11+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Antonia_Baum.html#unique-entry-id-141</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Antonia_Baum.html#unique-entry-id-141</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Ich sehe Beine zu Techno auf den Boden stampfen, ein Tritt trifft mich in der Seite, ich liege flach und sehe die F&uuml;&szlig;e, die trampelnden, denke ich, nein, die marschierenden, denn die F&uuml;&szlig;e tun nichts anderes, als im Gleichschritt zu marschieren und die H&auml;nde am oberen Ende der K&ouml;rper, stehen stramm in der Luft, wo sie, wie angeordnet, jubeln und aus ihrem Alltag raus marschieren, denke ich und f&uuml;hle meine Nase platzen.   Techno, die den einzelnen mit Sicherheit tottrampelnde Marschmusik zum gemeinsamen Dummsein, die Technologie zum Dummsein, das d&uuml;mmste, was die Menschheit an Musik jemals hervorgebracht hat, Techno wird unser aller Untergang sein, denke ich, als ich keine Luft mehr bekomme, weil jemand auf meinem Brustkorb steht und zu h&uuml;pfen beginnt, Hitler h&auml;tte Techno h&ouml;ren wollen und Techno f&uuml;r das ganze Land verordnet, so auch meine ehemaligen Lehrk&ouml;rper, sie m&uuml;ssen alle Techno geh&ouml;rt haben, als ihnen ihre desinfizierten Standardisierungseinf&auml;lle kamen, auch G&ouml;tz, vermutlich ein geheimer Techno-H&ouml;rer.   Techno, denke ich, w&auml;hrend die Musik anschwillt und die Trampelabst&auml;nde dichter werden, die Musik der absichtlich Schwachsinnigen, die nichts interessiert, die nichts mehr versuchen, au&szlig;er ihr Technogebet, denke ich und robbe getreten &uuml;ber den Boden, wo ich meine Z&auml;hne einsammele, die ich gleich als Pillen zu verkaufen beschlie&szlig;e, wenn es mein Gesundheitszustand noch zulassen sollte.&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;Voll geiler Techno&#x2c; Alter&#x21;&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-08-01T00:26:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Produktion.html#unique-entry-id-140</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Produktion.html#unique-entry-id-140</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/G2CJUDZlx9E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Die Videos machen derzeit krass die hammergeile Runde, Alter, der Mann aus Atzendorf hat das Zeug zum Youtube-Star.   Seine CD (500 Techno-Melodien) kann man f&uuml;r&rsquo;n Zehner erstehen, seine Tracks sind auch runterzuladen, zur Zeit, da ich das hier schreibe, kostet einer 0,05 &euro; (ist so ein seltsames System: Je &ouml;fter ein Song geladen wird, desto teurer wird er).  


<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/VCkhN7S_Pa8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Oder sie spekulieren darauf, dass er wirklich zum gro&szlig;en Youtube-Star wird, vielleicht bei Stefan Raab landet und seine f&uuml;nf Minuten Ruhm abgreifen kann.   Ich k&ouml;nnte es mir gut vorstellen: Wer so &uuml;berzeugt einen so krassen m&uuml;ndlichen Propaganda-Schwall absondert, der ist auch noch zu ganz anderen Dingen f&auml;hig. 

...<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/y_W0T00Kzy0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/FsaEb-ALR7I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Eins scheint klar: Es gibt bald neues Zeug von Atze Atzendorf, Angeblich hat ihn auch jemand gefragt, ob der Remixe macht. 

...<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/fbDxTajx7r0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im August</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-07-31T18:36:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_August_2011.html#unique-entry-id-139</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_August_2011.html#unique-entry-id-139</guid><content:encoded><![CDATA[Techno bald Baum-alt


Techno-J&uuml;nger wird &auml;lter


Na und!   sagt der Bumms
]]></content:encoded></item><item><title>Volksfreund scheitert an Techo</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-07-31T17:27:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Volksfreund_Techno.html#unique-entry-id-138</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Volksfreund_Techno.html#unique-entry-id-138</guid><content:encoded><![CDATA[Geschrieben hat den Artikel ein Journalist namens Sven Eisenkr&auml;mer.   Mal ganz davon abgesehen, dass sich Sven Eisenkr&auml;mer etwas schl&uuml;pfrig auf seiner Myspace-Seite als &bdquo;Fotograf&ldquo; anbietet, der umsonst Fotos von einem macht (&bdquo;People-Fotografie&ldquo;), unternimmt er den liebevollen und trotzdem hilflosen Versuch, den Lesern des Volksfreundes &bdquo;Techno zu erkl&auml;ren&ldquo;.   Das tut er sehr ausf&uuml;hrlich und so, als w&auml;ren wir irgendwo in den 90ern und so, als h&auml;tte Techno noch keine 25- oder 30-j&auml;hrige Geschichte.   Aber es gibt ja einen Grund: Die Nature One.

Was mir am besten gef&auml;llt: Sven Eisenkr&auml;mer kommt, nach vielen Abs&auml;tzen, S&auml;tzen, W&ouml;rtern und Buchstaben zu dem Schluss, dass sich all das, was er gerade in seinem Artikel erkl&auml;rt hat, gar nicht erkl&auml;ren l&auml;sst: &bdquo;Jemandem aber den Unterschied zwischen Schranz und Hardstyle oder zwischen House und Dance in Worten korrekt zu erkl&auml;ren, setzt wohl ein eingehendes musikalisches Studium des Erkl&auml;renden und des Interessenten voraus - sprich: Der Versuch kann eigentlich nur scheitern.&ldquo;   Hmm, fragt man sich, warum ihn dann &uuml;berhaupt unternehmen, diesen Versuch?


Nachsatz: Gerade noch mal genauer hingeschaut - sehr sch&ouml;ner Kommentar, den ein Leser unter dem Artikel hinterlie&szlig;: &bdquo;techno das ist keine Musik eher was f&uuml;r bekloppte&ldquo;.   Mag ich.]]></content:encoded></item><item><title>Alles wahr&#x2c; oder&#x2c; liebe Junior Boys? </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T16:33:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Junior_Boys_Its_all_true.html#unique-entry-id-137</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Junior_Boys_Its_all_true.html#unique-entry-id-137</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;It&rsquo;s all true&ldquo; ist ihr viertes Album und um das mit dem Titel aufzul&ouml;sen: Es ist eine Hommage an den Schauspieler und Filmemacher Orson Welles.   Einer von dessen Filmen h&auml;tte so hei&szlig;en sollen, doch wurde aus dem Projekt nichts, weil nicht genug Geld da war.   Kunst und &Auml;sthetik, das sind entscheidende Begriffe, wenn man sich den Platten der Junior Boys n&auml;hert: Schon auf ihrer ersten vor acht Jahren gelang den beiden Kanadiern das Kunstst&uuml;ck, extrem verschachtelte Rhythmen im Stil damals aktueller R&rsquo;n&rsquo;B-Produktionen zu basteln, das ganze mit warmen Synthesizerkl&auml;ngen zu verbinden und alles zusammen danach klingen zu lassen, als tr&auml;fen die 80er auf die Zukunft.   Daran hat sich bis heute nicht viel ge&auml;ndert &ndash; und doch ist einiges anders: Jeremy Greenspan, der eigentliche Gr&uuml;nder der Junior Boys, singt besser als je zuvor, au&szlig;erdem scheint er weiter an seinem Songwriting gearbeitet zu haben .   Und vom gerade geh&ouml;rten &bdquo;Itchy Fingers&ldquo;, einer Finger&uuml;bung, die zeigt, wie viel unterschiedliche Dinge man in einen Song hineinpressen kann, einmal abgesehen, geht es entspannter und reduzierter als zuvor zu.   Das ist perfekt produzierter, sehr schlauer Electropop, der sich nach aufw&auml;ndiger Studioproduktion anh&ouml;rt, aber trotzdem eine sehr intime Note aufweist.   Kopfh&ouml;rermusik &ndash; und das ist &uuml;berhaupt nicht abf&auml;llig gemeint. ]]></content:encoded></item><item><title>Szene-Erinnerungen des Herrn Westbam</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-07-29T15:56:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Westbam_zitty.html#unique-entry-id-136</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Westbam_zitty.html#unique-entry-id-136</guid><content:encoded><![CDATA[Da tauchen dann so obskure L&auml;den wie das &bdquo;Cri du chat&ldquo; auf, ein echt dunkles Loch mit kaputten Typen, in dem ich nur einmal war, aber an das ich bis heute denken muss.   Oder der Dschungel. ...  Aktuell ist Westbam gerade beim &bdquo;Joe am Kudamm&ldquo;.   Eine Touristen- und Prolli-Falle, wo aber schon Ende der 70er ein DJ gearbeitet hat, der perfekt mixen konnte.   Vielleicht als einziger in Berlin!   Aber wie hie&szlig; er nur?   Ich wei&szlig; es nicht. ...  Fast genauso gut wie Westbams Erinnerungen sind &uuml;brigens die Leser-Kommentare.   Da entbrennen heftige Debatten, ob der Dschungel nun schei&szlig;e oder einzigartig war, was die &bdquo;legend&auml;ren gelben Kristalle&ldquo; gewesen sein sollen, die die Abende im Cri du Chat so einzigartig werden lie&szlig;en.   Und ob fr&uuml;her nicht doch alles besser war.]]></content:encoded></item><item><title>Should - Feuer ohne Ger&#xe4;usch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T01:02:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Should_Band_Like_A_Fire_Without_Sound.html#unique-entry-id-135</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Should_Band_Like_A_Fire_Without_Sound.html#unique-entry-id-135</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Should&ldquo;, das sind Marc Ostermeier aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland und Tanya Maus &ndash; sie wohnt mittlerweile in Ohio.   Gut 500 Kilometer also liegen zwischen den beiden, nicht gerade die ideale Entfernung, um eine Band am Laufen zu halten.   So erkl&auml;rt sich auch, dass zwischen diesem neuen, ihrem dritten Album namens &bdquo;Like A Fire Without Sound&ldquo; und dem Vorg&auml;nger 13 Jahre vergangen sind. 

Die Idee, es jetzt noch einmal zu versuchen, ist total sinnvoll: Denn der ruhige Sound von Should, diese Musik, die man Dream Pop und Shoegazing etikettieren kann, spielt auf einmal wieder eine Rolle.   Die britische Band &bdquo;The XX&ldquo; hat vorgemacht, wie man mit dieser neuen Zur&uuml;ckgenommenheit sehr viele Platten verkauft.   Chill-Wave, Slow-House, Zombie-Rave, Drag &ndash; alles Begriffe aus den letzten Jahren, die zeigen, wie sich, abseits des Mainstreams - in vielen Untersparten -die Musik verlangsamt.   Vielleicht aber sind Should sogar schon zu sp&auml;t dran und der Hype ist wieder vorbei?

Should&rsquo;s neues Werk passt nicht zu jeder Gelegenheit &ndash; eine Party, auf der der DJ Songs davon spielt, d&uuml;rfte eine ziemlich deprimierende Veranstaltung werden.   In der richtigen Situation aber, so stell&rsquo; ich&rsquo;s mir gerade vor, entfalten die so sch&ouml;n gesungenen Songs eine &uuml;berw&auml;ltigende Wirkung.]]></content:encoded></item><item><title>Ada geht auf zarten Pfoten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T00:53:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ada_Meine_zarten_Pfoten.html#unique-entry-id-134</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ada_Meine_zarten_Pfoten.html#unique-entry-id-134</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Keep Me In My Mind&ldquo; hei&szlig;t der versteckte Track &ndash; eine Coverversion, im Original von der amerikanisch-brasilianischen Band &bdquo;Little Joy&ldquo;, bei der auch Strokes-Schlagzeuger Fabrizio Moretti mitspielt.   Ein Hinweis auf den musikalischen Werdegang von Ada: Viele Wege k&ouml;nnen zum Synthesizer f&uuml;hren, ihrer ging &uuml;ber den Rock und den Jazz.   Doch das ist lange her, seit 2004 sitzt Ada fest in der Schublade, die mit &bdquo;poppiger Techno-House&ldquo; etikettiert ist.   Damals n&auml;mlich ver&ouml;ffentlichte die Musikerin ihre Platte &bdquo;Blondie&ldquo;, das Zusammenspiel von zartem, sehr melodischem Gesang, manchmal auch heftigeren Beats und vor allem den st&auml;ndigen Br&uuml;chen in ihren Songs verschaffte Ada viel Respekt.   Die Leser der Szene-Zeitschrift De:Bug w&auml;hlten sie auch prompt zur besten K&uuml;nstlerin 2004. 

Es folgten: Auftritte in aller Welt, einige wenige Remixarbeiten und noch weniger eigene neue Songs &ndash; und lange Zeit gar nichts.   Ada, das wird jetzt deutlich, musste sich erst einmal sammeln und ihre Richtung neu bestimmen: Weniger Club-, mehr Songorientiert geht es jetzt zur Sache.   Mit nach wie vor gro&szlig;em Gef&uuml;hl f&uuml;r die schwierige Gratwanderung zwischen Kitsch auf der einen, zu gro&szlig;er Sperrigkeit auf der anderen Seite.]]></content:encoded></item><item><title>Das ist kein Mixtape&#x21; Oder doch?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T00:23:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mixtape_Currency.html#unique-entry-id-133</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mixtape_Currency.html#unique-entry-id-133</guid><content:encoded><![CDATA[So genannte Mixtapes spielen seit vielen Jahren eine gro&szlig;e Rolle im Hip-Hop-Business, zumindest im US-amerikanischen.   Bei uns wird damit normalerweise eine Cassette bezeichnet, auf der man Freunden, Geliebten, Verwandten seine Lieblingssongs aufnimmt, manchmal ungeordnet, manchmal genau durchchoreographiert, nach Themen geordnet und  eventuell sogar mit einer Aussage versehen &ndash; zum Beispiel einem &bdquo;Ich liebe Dich&ldquo;.    Die Mixtapes, von denen im Hip Hop die Rede ist, sind ganz anders aufgebaut und haben eine andere Geschichte: &bdquo;Back in the Days&ldquo;, also in den 80ern und fr&uuml;hen 90ern, verstanden die Rapper darunter per Cassette verbreitete Aufnahmen von Live-Auftritten. 

...Auf Cassette werden die modernen Mixtapes schon lange nicht mehr vertrieben, sie kommen als CDs oder rein digital daher. ...  Vielmehr sind hier Songs eines einzelnen Rappers zu h&ouml;ren, fast wie auf einem richtigen Album, aber von meist schlechterer Qualit&auml;t sowohl was die Aufnahme und die Produktion  angeht als auch die Songs selber. ...  Junge, noch unbekannte Rapper versuchen damit auf sich aufmerksam zu machen, schon etablierte testen ihren Marktwert, halten sich im Gespr&auml;ch, machen Werbung f&uuml;r ein kommendes richtiges Album. 

...Viele der wichtigsten Hip-Hop-K&uuml;nstler der letzten Jahre &ndash; darunter 50 Cent, Kanye West, Lil Wayne &ndash; sind zuerst durch Mixtapes bekannt geworden- seitdem wei&szlig; auch die &bdquo;gro&szlig;e&ldquo; Plattenindustrie, wie wichtig Mixtapes sein k&ouml;nnen.   Rechtlich gesehen ist die Sache aber alles andere als klar: Sind Mixtapes, auf denen die Rapper mitunter zu bekannten Melodien aus anderen Songs rappen, illegal oder nicht?  

...This Aint No Mixtape benennt der Rapper Curren$y  also sein erstes Album, das vor zwei Jahren nur digital, jetzt auch als CD herausgekommen ist.   Ziemlich sinnvoll, dieser Titel: Curren$y ver&ouml;ffentlichte in den zwei Jahren zuvor, zwischen 2007 und 2009, mindestens sieben Mixtapes. ]]></content:encoded></item><item><title>Sag niemals &#x22;Sie&#x22; zum DJ&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-07-23T17:32:53+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sag_niemals_Sie.html#unique-entry-id-132</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sag_niemals_Sie.html#unique-entry-id-132</guid><content:encoded><![CDATA[In den nach wie zahlreichen Clubs spielt elektronische Musik die Hauptrolle, auch in den Gesch&auml;ften und Kneipen und Bars l&auml;uft sie von fr&uuml;h bis sp&auml;t, sie erschallt von Booten, die die Spree rauf und runter schippern, und t&ouml;nt aus den Autos auf der Stra&szlig;e. 

...Alle vier aber haben nach wie vor etwas mit der Musik zu tun, die sie bekannt und zum Teil auch reich gemacht hat.   Marusha, die im Juni 45 Jahre alt wird, verlor zwar ihre Show beim Radiosender Fritz, als sich dort von den &auml;lteren Mitarbeitern verabschiedet wurde, daf&uuml;r taucht sie mittlerweile immer wieder mal im Fernsehen auf, bei Sendungen wie Promi Dinner und Popstars oder als Loveparade-Expertin im ZDF. 

...&bdquo;Es mag f&uuml;r Einige nostalgisch oder weltfremd klingen, aber ich vertrete immer noch das Motto&ldquo;, schreibt der 50-J&auml;hrige in seinem Blog, als Reaktion auf &Uuml;berlegungen, die Loveparade wieder ins Leben zu rufen, reagiert. ...  Noch, muss man wohl schreiben, der Vater der Loveparade sucht sich Themen, die ihn ins Gespr&auml;ch bringen, er setzt sich ein gegen den Umbau der Kastanienallee, wo sein B&uuml;ro sitzt, und f&uuml;r die Opfer der Loveparade-Katastrophe von Duisburg. 

...&bdquo;Manchmal ist es schon komisch, wenn Du nach dem Auflegen beim Veranstalter um Dein Geld betteln musst, weil nicht so viele G&auml;ste da waren. ...  Auch das Publikum ist nicht &uuml;berall mitgealtert, fr&uuml;her habe er &bdquo;eine halbe Stunde mit H&auml;ndesch&uuml;tteln verbracht&ldquo;, jetzt k&ouml;nne er froh sein, wenn er f&uuml;nf Leute im Club kenne.

...Der Berliner Gabriel Baltrock, seit 1993 unter dem DJ-Namen Daffy unterwegs, ist sich nicht sicher: &bdquo;Wenn Du auflegst, dann eigentlich nicht, dann bist du Teil der Party." 

...Als 16-j&auml;hriger begann er im Irish Pub seiner Mutter, mittlerweile hat er sich ein kleines Imperium aufgebaut: Eine Booking-Agentur, die DJs in alle Welt vermittelt - ihn als das gr&ouml;&szlig;te Zugpferd nat&uuml;rlich auch -, ein Plattenlabel, ein millionenschwerer, schicker Club  in Frankfurt am Main. 

...Nicht aber die auf die Frage "Werden Sie den Beweis antreten, dass man auch mit sechzig noch als DJ cool und authentisch sein kann?&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>Little Dragon und ihre &#x22;Ritual Union&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-20T19:07:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Little_Dragon.html#unique-entry-id-131</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Little_Dragon.html#unique-entry-id-131</guid><content:encoded><![CDATA[Kein Wunder: Die Band hat nur einige kleine Soundverschiebungen vorgenommen und auf einmal fallen all die musikalischen Puzzlest&uuml;cke an genau der richtigen Stelle zusammen. ...  Kratzen ist gro&szlig;artig, aber jetzt blo&szlig; nicht reingehen!, m&ouml;chte man zurufen, doch wahrscheinlich ist das ganz und gar &uuml;berfl&uuml;ssig.   Denn man h&ouml;rt der Musik von Little Dragon nach wie vor an, wo sie herkommt: Aus der Welt des Indie-Pops, wo Experimentieren mit Instrumenten, Kl&auml;ngen und Arrangements nicht nur erlaubt ist, sondern belohnt wird.   Wo die Kunst darin besteht, nicht allzu einfache Melodien zu schaffen, die sich dennoch nicht allzu komplex anh&ouml;ren d&uuml;rfen.   Und genau diese Waage zwischen Leichtigkeit und Anspruch bekommt die Band mit ihrem dritten Album hin.

...Auf der einen Seite mit einem ziemlich geraden Beat, der nicht besonders laut und meist im Vier-Vierteltakt als elektronischer Anker f&uuml;r die Ohren dienen kann.   Auf der anderen Seite mit dem auff&auml;lligen, nat&uuml;rlichen und sch&ouml;nen Gesang von S&auml;ngerin Nagano.   Wenig &uuml;berraschend, dass die Gorillaz um Englands musikalisches Mastermind Damon Albarn Little Dragon f&uuml;r f&uuml;r sich entdeckt haben und gemeinsame Songs und gemeinsame Auftritte initiierten.   Und die Gorillaz waren nicht die einzigen, Little Dragon arbeiteten mit Electro-Produzenten zusammen und mit Rock-Bands zusammen.   So demonstrierten sie die Bandbreite ihrer Musik und so bereiteten sie wohl auch die Begeisterung vor, die jetzt angesichts ihr neuen Albums herrscht.]]></content:encoded></item><item><title>Und nooooch einmal: Loveparade</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-07-20T15:00:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Loveparade_schonwieder.html#unique-entry-id-130</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Loveparade_schonwieder.html#unique-entry-id-130</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: Loveparade</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-07-18T22:35:01+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pro_7_Loveparade.html#unique-entry-id-129</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pro_7_Loveparade.html#unique-entry-id-129</guid><content:encoded><![CDATA[Und das liegt vor allem daran, dass man so eine Dokumentation auch sieht, um unterhalten zu werden. ...  Und viele von denen, die in dem engen Tunnel nicht vor und nicht zur&uuml;ck konnten, leiden bis heute darunter.

...Aber nach dem, was die Sueddeutschen Zeitung dar&uuml;ber schrieb, ist wohl klar: Man kann diese Katastrophe journalistisch auf ganz verschiedene Arten aufbereiten.  ...  Es hielt sich dann aber in Grenzen: Ja, auch hier war uns&auml;gliche Musik als Stimmungsverst&auml;rker im Einsatz, die Doku erg&ouml;tzte sich an der Trauer der Angeh&ouml;rigen, geilte sich an der Dramatik der Katastrophe auf.   Und dass zwischendrin, in der Werbung, in fr&ouml;hlichen Worten  f&uuml;r die geile Dream Trance 60, f&uuml;r Martin Solveig und &auml;hnlich lustige Themen Reklame gemacht wurde ... nun ja, daf&uuml;r kann der Sender normalerweise nichts, der verkauft halt seine Werbezeiten. 

...Die Sprecher, die die ganze Geschichte der Katastrophe noch einmal erz&auml;hlen, die noch einmal klar machen, dass Veranstalter, Stadt und Polizei schuld sind, sind auch nicht gerade sehr passend ausgew&auml;hlt worden. 

...Auch ein wenig seltsam, dass der Film erz&auml;hlt, dass die Polizei wohl einen ziemlich gro&szlig;en Anteil an der Schuld tr&auml;gt.   Doch dass Rainer Schaller, der Veranstalter, das ebenfalls so sieht und daf&uuml;r einen Film hat zusammenstellen lassen, der online zu sehen ist,  bem&auml;ngeln sie. ...  Aber ich kann mir nicht helfen: Ich mag den Focus nicht, ich mag Focus TV nicht.   Ich mag aber auch den Schaller nicht, ich mag nicht den Oberb&uuml;rgermeister Sauerland nicht, ich mag nicht die Polizisten, die in dieser Doku unf&auml;hig, &uuml;berfordert und aggressiv erscheinen. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Juli 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-17T23:22:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Juli_2011.html#unique-entry-id-128</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Juli_2011.html#unique-entry-id-128</guid><content:encoded><![CDATA[Und damit ist auch schon das Entscheidende gesagt: Es geht sehr, sehr langsam zu in der musikalischen Welt von Daniel Becker und Yannick Labb&eacute;. ...  Nach wie vor aber stehen Trickski f&uuml;r perfekt produzierte Sounds: Jeder Halleffekt sitzt, jeder Beat hat genau die richtige St&auml;rke, die elektronischen Ger&auml;tschaften oder zumindest die Musik, die sie erschaffen, scheint Seele zu besitzen. 

...Vielleicht liegt es auch an den S&auml;ngern selbst (Fritz Kalkbrenner, Ernesto, Irfane Khan-Acito), aber in den gesungenen St&uuml;cken will sich die &bdquo;Deepness&ldquo; oft nicht blicken bzw. h&ouml;ren lassen. 

...Gedanken an den l&auml;ngst vergangenen Casino-Sommergarten, der der monstr&ouml;sen O2-World weichen musste oder an die ebenfalls untergegangene Bar 25, an  DJs, die elektronische Musik mit Gef&uuml;hl und Melodie ausw&auml;hlen, bei der es nicht um Lautst&auml;rke oder Kraft der Tracks geht, sondern um die Atmosph&auml;re.  ...  Wenn dann auch noch Raz Ohara anf&auml;ngt zu singen und seine Stimme verhackst&uuml;ckt wird, um im Fluss der Songs aufzugehen, dann ist er auf einmal da, der Sommer. 

...Das Watergate, vor neun Jahren gegr&uuml;ndet, hat neben dem Weekend am Alexanderplatz wohl die sch&ouml;nste Aussicht unter den Berliner Clubs: Freie Sicht auf die Spree!   Neun Jahre gibt es das Watergate mittlerweile, manchmal tut sich hier wenig, manchmal ist es unglaublich voll und &uuml;berhaupt unglaublich, was sich auf den beiden Floors und daneben so abspielt.   &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich auch mit der Mixreihe des Watergates, die inzwischen bei Nummer Acht angelangt ist:  Wie die Partys sind die Mixe mal besser, mal schlechter. ...  Lee Curtiss kommt aus Detroit, geh&ouml;rt dort nicht zu den Urgesteinen des Techno, sondern hat sich, wie auch Trickski, der deepen House Music verschrieben . ...  Vor allem aber zeigt Lee Curtiss&rsquo; Mix, welche Rolle Stimmen und Gesang mittlerweile spielen, wie Musiker und Produzenten versuchen, elektronische Sounds und menschliches Organ miteinander zu verschmelzen. ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Juli</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-07-13T13:22:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Juli_2011.html#unique-entry-id-127</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Juli_2011.html#unique-entry-id-127</guid><content:encoded><![CDATA[Hirn wird verbrezelt


Gedanken nicht zu fassen


Der Beat wirds richten]]></content:encoded></item><item><title>Pack den Donk in die Box&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-02T10:13:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Donk.html#unique-entry-id-126</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Donk.html#unique-entry-id-126</guid><content:encoded><![CDATA[Aber dieses filmische Verbrechen ist ja nun schon 25 Jahre her, das kann doch mit Donk, dem musikalischen Heilsversprechen, nicht gemeint sein.  ...  Also wir hatten schon Plonk, aus England, ein sehr statischer, eigener Klang, hat was vom 8-BitSound, kennt man vielleicht vom Pingpong aber von Donk?&ldquo;

...Jordan, der Plattenverk&auml;ufer aus der Eberswalder Stra&szlig;e, ehemals &bdquo;Club Sound Records&ldquo;, sollte sich auskennen, zu ihm kommen Menschen, um sich mit aktueller Dance-Music einzudecken: &bdquo;Donk &ndash; h&ouml;re ich heute zum ersten Mal. 

...Auch wenn die Londoner mit ihrem anspruchsvollen Musikgeschmack etwas abf&auml;llig auf die Musik aus dem Norden schauen: Entstanden ist der kleine Hype um Donk in England.   Typisch, findet Mr Love Parade, nachdem man ihm das Donk-Geheimnis er&ouml;ffnet hat: &bdquo;Also  die erfinden sich ja sowieso st&auml;ndig neu. mit Speed Garage war das ein Anfang, die haben ja auch Dubstep erfunden und was nicht alles m&ouml;gliche.  

...Auch seine Spur findet sich im Internet, wie seine musikalischen Mitstreiter ist er ein typisch englischer Lad, mehr Hooligan  als Beatle.   Seine Donkologie nicht gerade eine Wissenschaft: &bdquo;Most of them are sampled sounds, it&rsquo;s heavily layered, cause there&rsquo;s no bass, acutally it&rsquo;s just a click, so you have to underlay a bass and pop the midrange.&ldquo; 

...Und jetzt wieder Motte, der allerdings nicht ganz richtig liegt:  &bdquo;Wir hatten fr&uuml;her mal Schranz dazu gesagt, jetzt ist es halt Donk.. ...  Und Plattenverk&auml;ufer Jordan erinnert sich: &bdquo;Da kommen Leute in den Laden und sagen: &bdquo;Ich hab hier im Club n Lied geh&ouml;rt, das ist immer so &bdquo;iz, iz, iz&ldquo; und mittendrin macht es dann so brmm brmm. &ndash; wei&szlig;t Du, was ich meine?  

...Es scheint sie auch nicht mehr zu geben. auf ihrer Myspace-Seite hat sie sich vor &uuml;ber einem Jahr zum letzten Mal eingeloggt, die Eintr&auml;ge auf der offiziellen Black-Out-Crew-Seite sind noch &auml;lter. ]]></content:encoded></item><item><title>Biosphere - Der Soundtrack zur Atomkatastrophe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-07-02T05:56:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Biosphere.html#unique-entry-id-125</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Biosphere.html#unique-entry-id-125</guid><content:encoded><![CDATA[Das leicht Gruslige am neuen Biosphere-Album: Geir Jenssen hat es einen Monat VOR dem verheerenden Erdbeben, vor Tsunami, vor der Kernschmelze in Fukushima fertig gestellt. 

...Wer Geir Jenssen kennt, der d&uuml;rfte ihm das auch glauben: Der im n&auml;chsten Jahr 50 werdende Norweger ist weder als Zyniker noch als gro&szlig;er Spa&szlig;vogel bekannt, sondern als ernster, ernst zu nehmender Musiker, der seine beiden gro&szlig;en Leidenschaften &ndash; die Ambient Music und die Natur &ndash; auf manchmal seltsame Art und Weise ausdr&uuml;ckt. 

...Die Tracks w&uuml;rden die Art und Weise, wie sich die AKW in die japanische Natur einpassten, widerspiegeln, bildeten aber auch die Architektur und die Gefahr, die von ihrer Lage am Meeresrand ausgehe, ab. 

...Jenssen schafft es mit seinen elektronischen Mitteln, eine d&uuml;stere Atmosph&auml;re entstehen zu lassen &ndash; Musik, die ohne billige Effekte Angst erzeugen und K&auml;lte verstr&ouml;men kann, eisige Atmosph&auml;ren schafft, ohne dabei seelenlos zu wirken!   Er paart das mit einer Art Technikkritik &ndash; einer seiner besten Tracks, &bdquo;The Shield&ldquo; aus dem Jahr 1994, wirkte in Verbindung mit Videobildern von riesigen Parabolantennen wie eine heftige Warnung vor Technikgl&auml;ubigkeit und zu viel Fortschritt. 

...Auch bei &bdquo;N-Plants&ldquo; erklingt Musik, die an eine ungem&uuml;tliche Welt denken l&auml;sst, aber eben nicht an Eisw&uuml;sten oder Bergspitzen im Schneesturm, sondern an blitzblank geputzte Panele, an riesige Kommandopulte, vor denen einsam ein Techniker sitzt. 

...Genau wegen dieser Stimmung  wurden Biosphere-St&uuml;cke in den vergangenen Jahren immer wieder f&uuml;r Soundtracks benutzt, auch im im neuen Terrence-Malick/Brad-Pitt/Sean-Penn-Film &bdquo;The Tree of Life&ldquo; geh&ouml;rt ein St&uuml;ck von Jenssen zum Soundtrack. 

...Aber bei aller hellseherischer Kraft, die man den deutschen Elektronikpionieren  zugestehen muss: In Sachen Atomkraft waren sie eher blau&auml;ugig (&bdquo;Radioaktivit&auml;t, f&uuml;r dich und mich im All entsteht&ldquo;), erst nach der Katastrophe von Tschernobyl &auml;nderten sie den Text ihres Klassikers, so dass er nun auch als kritischer Kommentar zu verstehen war &ndash; nicht un&auml;hnlich der Reaktion von Angela Merkel nach Fukushima also. 

...September 2001 auf das World Trade Center hatten sie die Attacke auf dem Albumcover vorweg genommen: Die dank Fotomontage explodierenden Twin Towers sehen den wenig sp&auml;ter wirklich rauchenden und brennenden Zwillingst&uuml;rmen zum Verwechseln &auml;hnlich. 

...Doch Fukushima, das neue Wahr- und Warnzeichen in Sachen zu viel Technikgl&auml;ubigkeit, taucht nicht auf &ndash; hier versagten die hellseherischen Kr&auml;fte des Geir Jenssen.]]></content:encoded></item><item><title>Kanye West: Eyes Closed und durch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-06-22T19:10:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kanye_West_Eyes_Closed.html#unique-entry-id-124</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kanye_West_Eyes_Closed.html#unique-entry-id-124</guid><content:encoded><![CDATA[Kanye West, ein echter Star, zwar sehr viel konventioneller gekleidet als Frau Gaga, trotzdem ein Paradiesvogel, st&auml;ndig in den Medien (zuletzt mit gleich zwei Skand&auml;lchen: der eine um die toten Frauen in seinem Video Monster, der andere um seinen angeblich neuen, dann aber gar nicht offiziell von ihm ver&ouml;ffentlichten Track &bdquo;Mama&rsquo;s Boyfriend&ldquo;.)   Kanye West: nicht der beste Rapper, aber einer, dessen Platten sich sehr gut verkaufen.   Sein Album &bdquo;My Beautiful Dark Twisted Fantasy&ldquo; geh&ouml;rte zu den erfolgreichsten  des Jahres 2010 &ndash; exakt sieben Monate nach dessen Erscheinen gibt es jetzt ein neues: Eyes Closed. 

...Die Zweifel verst&auml;rken sich beim Anh&ouml;ren: Einige der Songs tauchten vorher schon mal auf, halboffiziell von Kanye West ver&ouml;ffentlicht, als Konzertmitschnitt oder auch in von ihm gemachten so genannten Mixtapes &ndash; unfertige Alben, die im Hip Hop seit Jahren eine gro&szlig;e Rolle spielen, dienen sie doch dazu, Musiker ins Gespr&auml;ch zu bringen oder im Gespr&auml;ch zu halten, wenn keine echte Albumver&ouml;ffentlichung ansteht. 

Die gro&szlig;e Frage bei dieser neuen &bdquo;Eyes Closed&ldquo;-CD: Wie offiziell ist sie? ...  Also eine M&ouml;glichkeit, nach dem  allein in den USA &uuml;ber eine Million Mal verkauften und auch von der Kritik gefeierten Album &bdquo;My Beatiful Dark Twisted Fantasy&ldquo; erneut Kasse zu machen? 

Die Vermutung liegt nahe: Ja, da will jemand Kasse machen, aber gut m&ouml;glich, dass es nicht Kanye West ist. ...  Und zwar so schlecht, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass ein ernsthafter Musiker so etwas ver&ouml;ffentlichen w&uuml;rde &ndash; Mixtape hin oder her.    Andererseits: Wie kann es sein, dass diese Eyes-Closed-CD in jedem Plattenladen, in jedem Elektronik-Gro&szlig;markt, bei jedem Online-H&auml;ndler zu bestellen und zu kaufen ist? 

...Ein herunterladbares gleichnamiges Mixtape geistert &uuml;brigens auch im Netz herum &ndash; mit noch mehr Songs und genau der gleichen Frage: Offiziell oder illegal? ]]></content:encoded></item><item><title>Retromania - im Westen nichts Neues&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-06-22T18:36:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Retromania.html#unique-entry-id-123</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Retromania.html#unique-entry-id-123</guid><content:encoded><![CDATA[mag es egal sein, ob seine Musik schon zum zweiten oder dritten Mal aufgekocht wird, es kann ja sogar dazu f&uuml;hren, dass er dadurch &uuml;berhaupt erst anf&auml;ngt, seinen musikalischen Horizont zu erweitern. ...  Musik, die sich auf Musik von fr&uuml;her beruft, hat nicht mehr so viel Kraft wie das Original, sagt Simon Reynolds (alles andere als ein &bdquo;Simple Simon&ldquo;! 

...Und wenn er da so schreibt von der letzten Dekade, der &bdquo;Re&ldquo;-Dekade, dann sieht man auf einmal &uuml;berall, den Retro-Teufel: immer mehr Jahrestage und Jubil&auml;en werden gefeiert. ...  Duran Duran haben eine neues Album, Blondie kommt im Juli  mit einem neuen. und seit Take That vorgemacht haben, wie mit verkaufter Nostalgie so richtig Kohle zu machen ist, wird mit weiteren Musik-Zombies, an die wir jetzt noch gar nicht denken, zu rechnen sein.   Und dann noch der ganze andere Kram aus der Mottenkiste, die Fernsehshow, die sich mal mehr, meist weniger gelungen mit der musikalischen Vergangenheit besch&auml;ftigen, mit den gr&ouml;&szlig;ten Hits der 70er, 80er, 90er. die entsprechenden Partys dazu, die st&auml;ndige Wiederkehr von Soul, Rave, Folk, Electropop oder Goth spielen. 

...Retro, das gab es schon immer (sogar in den 40ern, verr&auml;t mir Simon Reynolds, da sammelte man vergriffene Jazz-Platten aus der Vergangenheit und f&uuml;hlte sich gro&szlig;artig.   Jetzt aber ist Retro nicht mehr Nische, sondern Mainstream, die letzte wirkliche musikalische Revolution liegt zwanzig Jahre zur&uuml;ck, das war Techno, nicht nur Musik, sondern eine ganz Jugendbewegung, die v&ouml;llig ironiefrei und ohne Blick zur&uuml;ck,  volle Kraft voraus, inklusive Mode, Rituale, Tanz in die Zukunft zog. 

...Youtube und itunes sind riesige Archive, Multimedia-Bibliotheken,  in denen man jede Minimode der letzten 50 Jahre aufsp&uuml;ren kann, um sie dann zu kopieren, zu interpretieren oder als Sprungbrett zur n&auml;chsten Mode zu nutzen. 


...Ethiopian Funk,  Chilean Psychedelic Music, Space Age Bachelor Pad Music (ein griffiger Name f&uuml;r fr&uuml;her mal sehr uncoole Easy-Listening-Instrumentals aus den 50ern und 60ern) gab es fr&uuml;her als Musikbezeichnung nicht. 

...F&uuml;r mich ein komischer Fall: Wir haben hier ganz lange mit Musik zu tun gehabt, die nicht aus uns selbst kam, sondern ein Aufguss der britischen und amerikanischen Musik war. ]]></content:encoded></item><item><title>Global Ghetto Tech - die &#x22;Weltmusik 2.0&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-06-19T12:01:44+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Global_Ghetto_Tech.html#unique-entry-id-122</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Global_Ghetto_Tech.html#unique-entry-id-122</guid><content:encoded><![CDATA[Der Hinterraum einer kleinen Galerie in Berlin-Kreuzberg: Ein Tisch, darauf ein Mischpult, zwei CD-Spieler, aus den Boxen str&ouml;mt Musik, die vertraut und fremd zugleich klingt: &bdquo;Moombahton&ldquo; nennt sich das Genre, eine Mischung aus ... ja, aus was eigentlich? ...  Uh-Young Kim, Musikjournalist und DJ, ist f&uuml;r die Kl&auml;nge verantwortlich, wenige Minuten zuvor hat er den Eingangsvortrag zur Veranstaltung &bdquo;Radical Riddims &ndash; Global Ghetto Tech&ldquo; gehalten &ndash; f&uuml;r ihn die &bdquo;Weltmusik 2.0&ldquo;: &ldquo;Im Prinzip ist das die Weltmusik, wie sie sich durch das Internet ver&auml;ndert hat, sie ist &uuml;berall verf&uuml;gbar geworden, die Grenzen zwischen Konsumenten und Produzenten sind aufgehoben, dadurch erleben wir eine Explosion der Vielfalt durch die Globalisierung regionaler Stile.&ldquo;

...Und das ist wohl auch der Grund, dass sich in den letzten Jahren so viel getan hat: Weil man mit g&uuml;nstigen Computern und g&uuml;nstigen Programmen Musik  machen kann.&ldquo;

Seit rund 20 Jahren stehen dem Do-It-Yourself-Produzenten in aller Welt die g&uuml;nstigen Computer, die Drum-Machines, Synthesizer und Sampler zur Verf&uuml;gung. ...  Doch erst in den letzten Jahren vernetzten sich die lokalen Musikszenen und sorgten f&uuml;r eine ganz andere Dynamik: Ob man sich nun von Stadt zu Stadt oder von Kontinent zu Kontinent austauscht, ist in Zeiten des Internets, der Up- und Downloadplattformen, von Youtube und &auml;hnlichem v&ouml;llig egal. 

...Aber weil er trotzdem ein bisschen Recht hat, gibt es nicht nur Vortr&auml;ge und Filme &uuml;ber die &bdquo;Weltmusik 2.&ldquo;0 und ihre verschiedenen Auspr&auml;gungen, sondern auch die dazugeh&ouml;rige Party. ...  Er widmet er sich dem &bdquo;Baile Funk&ldquo;, der seinen Ursprung im brasilianischen Rio hat: &bdquo;2003 hatte ich die totale DJ-Krise, es gab nichts Interessantes mehr. 

...Die elektronisch erzeugten s&uuml;damerikanischen und afrikanischen Kl&auml;nge passen auch bei uns sehr viel besser in die angesagten Clubs als zu Kirchentag und Weltmusikfestival..  ...  Umgekehrt zeigen sie der aktuellen europ&auml;ischen Club- und Popmusik alternative Wege, weg von der Retro-Fixiertheit und den immer gleichen Rhythmen. ...  Frei von Restriktionen, frei von juristischen und wirtschaftlichen Restriktionen, weil die Labels, die fr&uuml;her geregelt haben, was nach Europa kommt oder was nicht, nicht mehr existieren oder keine Macht mehr haben. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Juni 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-06-11T16:36:43+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Juni_2011.html#unique-entry-id-121</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Juni_2011.html#unique-entry-id-121</guid><content:encoded><![CDATA[Und bevor ich verrate, was ich davon halte, eine Erkl&auml;rung in eigener Sache: Ich bin Fan von Paul Kalkbrenner, schon immer gewesen, seit vor &uuml;ber zw&ouml;lf Jahren die ersten Maxis des &bdquo;Paul db+&ldquo; herauskamen. ...  Kalkbrenner-Tracks waren schon damals oft melancholisch angehaucht, der Bass druckvoll, es passierte gar nicht so viel, aber das, was passierte, reichte vollkommen aus. ...  So wollte es der 1977 geborene Friedrichshainer  und als Fan finde ich gro&szlig;artig,  dass Kalkbrenner, dessen Leben  durch seine Hauptrolle im Film &bdquo;Berlin Calling&ldquo; eine krasse Wendung erfahren hat, einfach weitermacht, als w&auml;re all der Wahnsinn nicht passiert.   Klar, seine Musik ist gut ist, aber wie kann das sein, dass jemand, der einfach nur Techno produziert, so angesagt ist und gleich zwei Tage hintereinander die Wuhlheide-B&uuml;hne ausverkauft? 

...Ja, bei K.I.Z. geht das schon in Ordnung, denn auch wenn das neue Album der Berliner Rapper nicht mehr ganz so sehr mit dem Electro flirtet wie seine Vorg&auml;nger, ist das Effekt-Gewitter beeindruckend. ...  Unglaublich, wie K.I.Z. den Spagat hinbekommen: Der hirnlose H&ouml;rer darf sich &uuml;ber platten F&auml;kalhumor freuen, der Durchschnittsmensch mag bei der Zeile &bdquo;Das Leben eines Hippies ist hart&ldquo; zustimmend mit dem Kopf nicken &ndash; und der Intellektuelle kann versuchen, all die popkulturellen Anspielungen, die K.I.Z. ausspucken,  auseinander zu friemeln. 

...Vor Jahren hat der Berliner DJ und Produzent Daniel Haaksman an einem Tagebuchroman mitgeschrieben &ndash; belanglose Geschichten von drei Mitzwanzigern, die sich in der Club- und Gro&szlig;stadtwelt langweilen und das gleiche ihren Lesern  antun.   Keine zehn Pfennig h&auml;tte ich damals darauf gewettet, dass Daniel Haaksman einmal eine  so spannende und mitrei&szlig;ende Platte produzieren w&uuml;rde wie jetzt geschehen. ...  Club-Musik, die den &bdquo;Sound einer hyper-beschleunigten und globalisierten Welt reflektiert, in der musikalische Genres so zusammenschmelzen, dass ihre Urspr&uuml;nge nicht mehr erkennbar sind&ldquo;, so schreibt die Plattenfirma Man Recordings dazu &ndash; und das darf man dann ruhig glauben, denn Daniel Haaksman ist gleichzeitig Chef dieses Labels.   Er war einer der wenigen Europ&auml;er, die sich innerhalb der in der Baile-Funk-Szene einen Namen machen konnten: Baile Funk, eine Art brasilianische Electro-Hip-Hop-Bass-Music. ]]></content:encoded></item><item><title>Der Tod swingt mit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-06-03T14:14:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Death_Discs.html#unique-entry-id-120</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Death_Discs.html#unique-entry-id-120</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber 50 Songs, in denen das Sterben und der Tod thematisiert werden: So wie &bdquo;Death of an Angel&ldquo; von Donald Woods und den Vel-Aires.   Selbst wenn man den Text nicht verstehen sollte, so verraten einem die Schluchzer und der Grundton, dass es sich um etwas sehr trauriges handeln muss : Der S&auml;nger beklagt den Tod seiner Freundin und w&auml;re gerne an ihrer Seite.   Das h&ouml;rt sich nach Selbstmord an - einer der Gr&uuml;nde, warum die Platte aus dem Jahr 1955 nicht im US-Radio gespielt wurde. 

Der Markt f&uuml;r solche &ldquo;Death Discs&rdquo;, solche Todesplatten aber war da &ndash; das beweist die Compilaton Music To Die For: Jede Menge Songs &uuml;ber Teenager, die sich zu Tode fahren. hier und da findet der Geist eines Ermordeten keine Ruhe, wir h&ouml;ren von verdurstenden Seem&auml;nnern, von Eifersuchtsdramen und Schie&szlig;ereien. 

Who Shot Sam? &ndash; Wer hat Sam erschossen? &ndash; fragt etwa George Jones und liefert auch gleich die Antwort mit: Es war die eifers&uuml;chtige Silly Milly, die daf&uuml;r 20 Jahre Gef&auml;ngnis aufgebrummt bekommt &ndash; ein Song von der Doppel-CD &ldquo;Music To Die For&rdquo;, f&uuml;r die so genannte Death Discs aus den Jahren 1914 bis 1960 zusammengesucht wurden.

In den USA haben diese Todes-Lieder eine lange Tradition, bei uns f&auml;llt einem vielleicht noch &ldquo;Am Tag als Connie Kramer starb&rdquo; ein.   Doch der Zeitraum, mit dem sich &ldquo;Music To Die For&rdquo; besch&auml;ftigt, endet nicht zuf&auml;llig mit dem Jahr 1960 &ndash; die &uuml;berdramatischen, manchmal absichtlich, oft aber unfreiwillig komischen Songs hatten sich im wahrsten Sinne des Wortes &uuml;berlebt, der Tod immer seltener ein Thema f&uuml;r die Popmusik.   Ein Klassiker muss noch erw&auml;hnt werden: aus dem Jahr 1958 Jody Reynolds &ldquo;Endless Sleep&rdquo; &ndash; auch das ein Beziehungsdrama, aber eines, das gl&uuml;cklich endet: Die Freundin des S&auml;ngers will nach einem Streit ins Wasser gehen, doch er findet sie und kann sie vor dem &ldquo;Endless Sleep&rdquo;, dem unendlichen Schlaf&rdquo; bewahren.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Mai</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-05-29T16:35:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Mai_2011.html#unique-entry-id-119</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Mai_2011.html#unique-entry-id-119</guid><content:encoded><![CDATA[Hau drauf auf Techno

doch der versteht es gar nicht

noch keiner zu House]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: Die Wildente&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-05-29T16:44:27+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wildente_2.html#unique-entry-id-118</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wildente_2.html#unique-entry-id-118</guid><content:encoded><![CDATA[Nur noch mal kurz zur Zusammenfassung: Vor zwei Wochen bin ich zuf&auml;llig auf die Inszenierung der &bdquo;Wildente&ldquo; im Prater in der Berliner Kastanienallee gesto&szlig;en. ...  Drinnen dann wirklich dunkel - keine Ahnung, wie die das Ordnungs- oder Bauamt oder wer immer daf&uuml;r zust&auml;ndig ist, dazu bekommen haben, das zu erlauben: so dunkel darf es nicht mal im Kino sein! ...  Zu sehen: Immer wieder neue, manchmal sehr kurze, manchmal 20 oder 30 Minuten in die L&auml;nge gezogene Szenen - ein paar davon und insgesamt einen guten Eindruck hier in HD: 


...title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/24380540">Die Wildente - Vildanden</a> from <a href="http://vimeo.com/user2808493">Martin Boettcher</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


...In der Inszenierung im Prater kommt zur Ibsen-Geschichte (die ich jetzt genau kenne, weil ich mir mal f&uuml;r zwei Tage eines der im Prater ausgeh&auml;ngten Reclam-Heftchen ausgeborgt habe) noch einiges dazu &ndash; Hjalmar Ekdal wird da als Kindersch&auml;nder seiner Tochter Hedvig dargestellt, ein unidentifizierbarer Mensch (sp&auml;ter stellt er sich als einer der zwei oder drei Regisseure heraus) pinkelt sich nicht nur in den Mund, er bringt zwischendurch auch die gesamte Schauspielertruppe um, mit Messer und viel Kunstblut. 

...Da wird so ein gro&szlig;artiges Theaterschauspiel aufgefahren, Tag und Nacht wird gespielt (ja, ein 24-Stunden-St&uuml;ck, zwei Wochen lang am St&uuml;ck), die Kastanienallee wird zur Happeningstelle, rund um den Prater sitzen jede Menge Menschen, trinken Bier, rauchen, unterhalten sich und gehen dann wieder rein in den Gang, um zu schauen, mitunter stundenlang - und das passiert praktisch unter Ausschluss der Medien.

Dabei ist hier genau das passiert, was man sich immer so w&uuml;nscht: Die &bdquo;hohe Kultur&ldquo; hat ihre Tempel verlassen, ist dorthin gegangen, wo nicht unbedingt nur der &bdquo;Kulturb&uuml;rger&ldquo;, sondern alle aufeinander treffen: Der betrunkene Jugendliche, die Kunststudentin, die Touristen, die Kneipeng&auml;nger, Menschen, die eigentlich nur auf die Stra&szlig;enbahn warten wollten. ...  Also jede Menge Menschen, die sonst nie mit Theater in Ber&uuml;hrung kommen, und auch deren Reaktion war verbl&uuml;ffend: &bdquo;Ist das Kunst?&ldquo; - &bdquo;Das ist ja krank!&ldquo; - &bdquo;Die spielt nicht gut, die bewegt sich zu viel!&ldquo;  

...Vielleicht ganz gut, dass nicht &bdquo;Bild&ldquo; und nicht &bdquo;B.Z.&ldquo; auf das St&uuml;ck aufmerksam wurden: Man kann sich gut vorstellen, wie sie sofort auf die Schl&uuml;sselreize reagiert und einen Skandal aus der Inszenierung gezimmert h&auml;tten. 

...Aber auch ein wenig seltsam, dass die Redaktionen nicht von selbst drauf kommen - sind die so in ihrem Trott, dass ein St&uuml;ck, das keine richtige Premiere hat (weil es ja in dieser Form nur ein einziges Mal aufgef&uuml;hrt wird), einfach nicht wahrgenommen wird? ]]></content:encoded></item><item><title>Nhoah und das Werk</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-28T20:13:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nhoah_Tangowerk.html#unique-entry-id-117</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nhoah_Tangowerk.html#unique-entry-id-117</guid><content:encoded><![CDATA[Nhoah ist Jahrgang 1961 und wenn sich Menschen um die 50 zum ersten Mal an eine nicht ganz einfache Sache wagen, dann ist zuvor meist etwas Einschneidendes geschehen. 

...Nhoah, das muss man in diesem Zusammenhang erw&auml;hnen, hat zwar erst in Buenos Aires den Tango f&uuml;r sich entdeckt, mit Musik aber schon mehr als sein halbes Leben zu tun. 

...Deutsch und Spanisch und Englisch, Bandoneon und Synthesizer, Drummachine und Geige, aus so unterschiedlichen Bestandteilen formt Nhoah seine &bdquo;polystilistische Klangwelt&ldquo;, die mal an die &uuml;berdrehten Sigue Sigue Sputnik aus den 80ern erinnert, mal an verstorbene Tango-Gr&ouml;&szlig;en wie Carlos Gardel.

...Nhoah erz&auml;hlt, wie er einmal gegen drei Uhr nachts die T&uuml;ren eines Clubs in Buenos Aires &ouml;ffnete und vor sich gut 300 Tanzende sah &ndash; keiner unter 65: &bdquo;Wow, habe ich gedacht, das ist ne geile Stadt, das ist ein geiler Tanz, da kann man in Ruhe alt werden.&ldquo; 

...Er bat argentinische Musiker ins Studio und in sein gemietetes Haus im hippen Stadtviertel Palermo: Am K&uuml;chentisch fing er mit einem kleinen tragbaren Aufnahmeger&auml;t das Fernandez-Fierro-Orchester ein &ndash; junge Tangomusiker zwischen 25 und 30, die ihre &ouml;ffentlichen Auftritte so gar nicht klischeehaft schon mal Stroboskoplicht untermalen und mit ihrer Energie ihr Publikum zum Pfeifen und Johlen treiben.   Nhoah musste das Orchester erst einmal von dem eigenen Projekt &uuml;berzeugen: &bdquo;Wir haben dann &uuml;ber die Sprachbarrieren festgestellt, dass es nicht darum geht, was zu reproduzieren, sondern Grenzen zu sprengen.&ldquo; 

...Auf den ersten Blick &auml;hnelt das Vorgehen Nhoahs dabei an das der internationale House- und Technoszene: Etliche Club-Tracks der letzten ein, zwei Jahre schm&uuml;cken sich mit afrikanischen Gesangs-Samples, Balkan-Beat-Einlagen, s&uuml;damerikanischen Melodie-Einsprengseln. ...  Doch darum scheint es dem Berliner Produzenten nicht zu gehen, er hat bei seinem Album nicht den H&ouml;rer, sondern sich selbst im Kopf, hat sein &bdquo;Innerstes nach au&szlig;en gekehrt&ldquo;. 

...Wohl auch deshalb gibt es auf Tangowerk die Momente, die eine Br&uuml;cke zu den &bdquo;Goldenen Zwanzigern&ldquo; schlagen, in eine Zeit, in der Berlin, wie heute, ber&uuml;hmt war f&uuml;r seine Feierlaune. 

...Nachzulesen und nachzuschauen ist all das mit der CD, ihr liegt ein 64-seitiges Booklet mit etlichen Fotos bei, genauso wie eine DVD mit den Videos und einem &bdquo;Making of ...&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Wiz Khalifa rollt das Papier</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-28T20:04:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wiz_Khalifa.html#unique-entry-id-116</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wiz_Khalifa.html#unique-entry-id-116</guid><content:encoded><![CDATA[Black And Yellow - mit diesem Song ist der amerikanische Rapper Wiz Khalifa in seiner Heimat bekannt geworden: Black And Yellow &ndash; eine Anspielung auf die Farben seiner Heimatstadt und alle Sportmannschaften, die von dort kommen &ndash; Pittsburgh in Pennsylvania ist n&auml;mlich die einzige Stadt der USA, in der alle Teams die gleichen Farben tragen: Schwarz und Gold.   Black and Gold aber &uuml;berzeugte Wiz Khalifa musikalisch nicht &ndash; so wurde ein Black and Yellow daraus &ndash; und ein echter Gl&uuml;cksgriff: Mit &uuml;ber zwei Millionen verkauften Exemplaren wurde daraus einer der erfolgreichsten US-Songs des Jahres 2010.    Jetzt kommt er noch einmal, als Teil des Albums &bdquo;Rolling Papers&ldquo;.   Rolling Papers ist Wiz Khalifas drittes Studioalbum, das erste, das er bei einem Major-Label ver&ouml;ffentlicht hat. 

Vorausgegangen war eine Art Versteigerung: Nachdem Wiz Khalifa mit seinen Mixtapes f&uuml;r Aufsehen gesorgt hatte, war den Plattenfirmen klar: Mit dem l&auml;sst sich Geld verdienen. 

...Rolling Papers &ndash; der Titel signalisiert es schon: Khalifa, der eigentlich Cameron Jibril Thomaz hei&szlig;t, ist dem Marihuana-Konsum nicht abgeneigt.   Vor einem halben Jahr hatte er deshalb schon einmal &Auml;rger in North Carolina, er wurde verhaftet und auf Kaution freigelassen.   Dem Album SIEHT man zwar die Neigung Khalifas an, man H&Ouml;RT es aber nicht: Vom Kiffer-Rap einer Gruppe wie Cypress Hill sind seine Sounds meilenweit entfernt: Es geht poppig zu, sehr &uuml;bersichtlich.   Auf Gastauftritte, die im Hip Hop so verbreitet sind, verzichtet er weitgehend.   Wiz Khalifa ist sicherlich nicht der h&auml;rteste, schnellste oder gemeinste Rapper, aber einer, der viel Wert auf Melodie und Flow, den Fluss der Worte legt.]]></content:encoded></item><item><title>Moby macht einen auf &#x22;Destroyed&#x22;&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-05-22T19:34:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moby_Destroyed.html#unique-entry-id-115</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moby_Destroyed.html#unique-entry-id-115</guid><content:encoded><![CDATA[Ich mag Menschen, aber wohler f&uuml;hle ich mich ohne sie&ldquo;, sagt Moby, wie er klein, kahlk&ouml;pfig und mit angegrautem 1-Wochenbart vor einem sitzt. ...  Ein paar Aufnahmen von seinem  Konzertpublikum, ein paar Aufnahmen in Flugh&auml;fen und Flugzeugen &ndash; und jede Menge Bilder, auf denen niemand zu sehen ist: Aus der Luft aufgenommene Landschaften, verlassene Stra&szlig;en und G&auml;nge. 

...Beide haben das gleiche Coverfoto: Ein glei&szlig;end wei&szlig;er, menschenleerer Gang, auf einem elektronischen Schriftband an der Decke lesen wir das titelgebende Wort.   Es ist Teil einer Warnung, eingefangen von Moby auf dem La-Guardia-Flughafen in New York - unbeaufsichtigtem Gep&auml;ck wird die Zerst&ouml;rung angek&uuml;ndigt. ...  Damit schlie&szlig;t sich der Kreis zur Musik des Moby, die ebenfalls sehr melancholisch wirkt, vielleicht noch melancholischer als die auf seinen vorigen Alben &ndash; fast ein Dutzend hat Moby mittlerweile ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Ich hoffe, ich bin ganz normal. 

...Das Reisen und Touren macht Moby zu schaffen &ndash; die st&auml;ndigen Ortwechsel verursachen bei ihm Schlafst&ouml;rungen, in den letzten Jahren noch schlimmer als zuvor. 

...Er selbst gibt an, schon immer Bilder gemacht zu haben, zuerst mit Film und eigener Entwicklung, sp&auml;ter mit der Digitalkamera. 

...Wenn Moby nachts mit dem Fotografieren fertig war, aber immer noch schlaflos, dann w&auml;lzte er sich nicht sinnlos in seinem Bett im anonymen Hotelzimmer, sondern widmete sich seinem wirklichen Beruf, dem Musikmachen. ...  Sehr sehns&uuml;chtig und voller Pathos &ndash; Moby bem&uuml;ht zur Erkl&auml;rung die religi&ouml;se Mystik des Sufismus:   &ldquo;Die Sufis glauben, dass wir Zeit unseres Lebens niemals das wahre Gl&uuml;ck finden k&ouml;nnen, auch wenn wir es herbei sehnen- und Kunst und Musik sollten diese Sehnsucht widerspiegeln. 

...Es ist ihm zu voll geworden &ndash; und zu langweilig in diesem Manhattan, in dem die Mieten eigentlich nur noch von Bankern gezahlt werden k&ouml;nnten &ndash; und nat&uuml;rlich von ihm selbst, der Erfolg seines Albums &bdquo;Play&ldquo; vor &uuml;ber zehn Jahren macht es m&ouml;glich. ]]></content:encoded></item><item><title>Urlaubsgr&#xfc;&#xdf;e von Metronomy</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-19T01:39:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Metronomy.html#unique-entry-id-114</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Metronomy.html#unique-entry-id-114</guid><content:encoded><![CDATA[Metronomy, das ist vor allem das Projekt von Bandleader Joseph Mouth.   Er bestimmt den Sound, er komponiert die Songs, er singt, spielt Gitarre und Keyboards.   Zum Gl&uuml;ck ist dieser Joseph Mouth, der aus eben der Gegend kommt, die &bdquo;English Riviera&ldquo; genannt wird, nicht an Stillstand, sondern an Weiterentwicklung seiner Musik interessiert.   Und so beschert er uns drei Jahre nach dem von Fans und Kritikern gefeierten Electropop-Album &bdquo;Nights Out&ldquo;  Musik, die sich dem perfekten Popsong n&auml;hert.   Mouth scheint daf&uuml;r seine Jagd nach ungew&ouml;hnlichen Kl&auml;ngen zur&uuml;ckgestellt zu haben. 

Eines ist dabei allerdings verloren gegangen, trotz des einpr&auml;gsamen Albumtitels: Die sehr britische, leicht exzentrische und avantgardistische Sichtweise, dieses Ding, das die Beatles mit den Sex Pistols, David Bowie mit  den Pet Shop Boys gemeinsam hatten: Man schaut nach vorne, versucht, nicht zu kopieren, sondern zu kreieren, neues zu erfinden. 

Metronomy im Jahr 2011, das ist Songwriting, das in seiner Perfektionssucht an die 70er, an Steely Dan und Fleetwood Mac erinnert.   Songwriting, das klinisch sauber, fast schon aseptisch wirkt.   Sch&ouml;n und gekonnt, nur nicht mehr so &uuml;berraschend.   B&ouml;se gesagt Aus dem einstigen Klassenclown ist ein Streber geworden. ]]></content:encoded></item><item><title>Die Wildente - was f&#xfc;r ein Theater&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-05-15T18:40:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Vildanden.html#unique-entry-id-113</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Vildanden.html#unique-entry-id-113</guid><content:encoded><![CDATA[Aber mit Fakten kommt man hier nicht weit, eigentlich muss man ganz anders anfangen, wenn man &uuml;ber diese Inszenierung (eine Koproduktion von "Black Box Teater Oslo" und "Festspillene i Bergen" gemeinsam mit der Berliner Volksb&uuml;hne im Prater an der Kastanienallee) schreibt. 

...Ein gemaltes, dunkles B&uuml;hnenbild, eine Stra&szlig;e wohl, eine H&auml;userfassade, dahinter blitzt das Licht kurz auf, die Menschen, die hier mitspielen, haben seltsam aussehende Gesichter, erst nach mehrmaligem Hinsehen wird klar: Sie tragen Masken. 

...Es passiert eigentlich nichts, trotzdem h&auml;lt es einen zehn, zwanzig, drei&szlig;ig Minuten hinter der Scheibe &ndash; die laute Musik, die morbide Stimmung, sogar der eigent&uuml;mliche Geruch des extra f&uuml;r diese Auff&uuml;hrung erbauten Zuschauergangs fesseln einen.   Ja, es hat was von Geisterbahn und es spielt keine Rolle, dass man nichts &uuml;ber dieses St&uuml;ck wei&szlig; und keine der handelnden Figuren wiedererkennt. 


...Sp&auml;ter wird er in einer blutigen Operation einem Mann die Augen herausnehmen und durch neue ersetzen, die &bdquo;Methode ist probat&ldquo;, erfahren wir im dutzend-, vielleicht sogar hundertfach dazu wiederholten Satz. 


...Wundere mich, dass ich endlos lange ausharre und darauf warte, dass es mit der Handlung, die ich nicht verstehe, die so derma&szlig;en in die L&auml;nge gezogen ist, dass sie keine Rolle mehr spielt, irgendwie weitergeht. 

...Eine Art Clown, der gar keine Rolle in diesem St&uuml;ck zu haben scheint, sondern frei agieren darf (so sieht es jedenfalls aus), w&auml;lzt sich am Boden. ...  Noch Stunden sp&auml;ter, zur&uuml;ck in der Wohnung, fragt die ehemalige Schauspielsch&uuml;lerin, ob das mit dem Pinkeln wohl echt gewesen sei?   Und legt sich dann selbst auf den Boden, nicht, um das Kunstst&uuml;ck zu wiederholen, sondern um zu sehen, was es mit einem macht, so am Boden zu liegen. 

...P.P.P.S.: Jetzt war ich doch gerade schon wieder da und habe eine weitere Figur identifiziert: Den jungen Gregers. ]]></content:encoded></item><item><title>Love Parade zehn Monate danach</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-05-15T15:22:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Love_Parade_Spiegel.html#unique-entry-id-112</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Love_Parade_Spiegel.html#unique-entry-id-112</guid><content:encoded><![CDATA[Ich war, zum Gl&uuml;ck, nicht auf der Love Parade 2010 in Duisburg. ...  Kenne keinen der 21 Menschen, die in und von den Massen zu Tode gequetscht wurden.   Ich kenne keinen der Beteiligten, weder die von der Stadtverwaltung noch von der Polizei noch die von den Love-Parade-Organisatoren.   Nur die Fitness-Studios von Ober-Veranstalter Rainer Schaller habe ich mal von innen gesehen.   Und wei&szlig; seitdem, dass er mit m&ouml;glichst wenig Aufwand, auf m&ouml;glichst einfache Weise m&ouml;glichst viel Geld verdienen m&ouml;chte. 

...Wer sich f&uuml;r das Thema interessiert, wer wissen will, was da in Duisburg alles schief lief und warum nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Stadt, die dieses Event unbedingt stattfinden lassen wollte, und die Polizei krass versagten, der sollte diesen Spiegel-Artikel lesen. ...  Man erinnert sich an eigene, eigentlich unwichtige Geschichten, bei denen Beh&ouml;rden oder Privatfirmen einem mitteilten: &bdquo;Geht nicht.&ldquo;   Aber hier, bei der Vorbereitung der Love Parade, ging offenbar doch alles.   Vorschriften, Regeln, Gepflogenheiten &ndash; in diesem Fall offenbar   dazu da, um ausgehebelt, umgangen, gebrochen zu werden.   Und wenn das alles so stimmt, wie es hier aufgeschrieben wurde, dann ist die Polizei noch unf&auml;higer, als man ohnehin schon des &Ouml;fteren vermutete, wenn man direkt mit ihr zu tun hatte. ]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: James Blake</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-15T13:47:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/James_Blake_2.html#unique-entry-id-111</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/James_Blake_2.html#unique-entry-id-111</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;James Blake verbindet menschliches Gef&uuml;hl und digitale K&uuml;nstlichkeit, Songwriting und elektronischen Pop, Sehnsucht und Bass: Dieses Deb&uuml;talbum gibt einem den Glauben daran zur&uuml;ck, dass Neues in der Popmusik m&ouml;glich ist&ldquo;, schreibt stellvertretend f&uuml;r die Jury mein Kollege Philipp Holstein.   So ist es.


Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik wird in etlichen Kategorien vergeben, viele im Bereich Klassische Musik, wer will, kann sich die aktuellen Preistr&auml;ger hier ansehen.   Nur noch so viel: Auch Nicolas Jaar und PJ Harvey sind dabei.   Und Gregg Allman und die Filmmusik zu Black Swan.   Und da geh&ouml;ren sie ja auch hin.]]></content:encoded></item><item><title>Tanztheater&#x2c; nur nicht so schei&#xdf;e</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-05-04T18:48:35+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz_again.html#unique-entry-id-110</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz_again.html#unique-entry-id-110</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/7589586?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/7589586">YAKfilms presents "TOUCH" featuring Chonkie F Tutz & eNinja from TURF FEINZ in classic Turf Dancing from Berkeley, CA</a> from <a href="http://vimeo.com/yak">YAK FILMS</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Beastie Boys Back Again</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-04T18:13:15+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Beastie_Boys_Hot.html#unique-entry-id-109</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Beastie_Boys_Hot.html#unique-entry-id-109</guid><content:encoded><![CDATA[Hot Sauce Committee Part 2 hei&szlig;t das neue Album der New Yorker Hip-Hop-Gruppe.   Schwer, diesem Album aus dem Weg zu gehen, auf den Kulturseiten, in den Feuilletons der verschiedenen Magazine, Zeitungen und Sender ist es in den letzten Tagen besprochen worden, &uuml;berwiegend  euphorisch, mitunter skeptisch. ...  Die Beastie Boys sind eine Klasse f&uuml;r sich, eine der &auml;ltesten Hip-Hop-Gruppen, die noch existiert, die drei Mitglieder sind inzwischen Mitte bis Ende 40.   Ihr erstes Album &bdquo;Licensed to Ill&ldquo; brach einige Rekorde, es war das erste reine Hip-Hop-Album, das bis an die Spitze der amerikanischen Charts gelangte, verkaufte sich bis heute 8 oder 9 Millionen mal.   In der Folge zeigten die Beastie Boys, was in Sachen Sample-Technik alles m&ouml;glich war, sie waren eine der wenigen Gruppen, die damit durchkamen, die Beatles zu sampeln &ndash; und vor allem strahlten die Beastie Boys immer eine unglaubliche Energie aus &ndash; nicht schlecht f&uuml;r drei wei&szlig;e j&uuml;dische Jungs aus New York, die sich urspr&uuml;nglich mal f&uuml;r Punk interessierten.

Aus den Jungs sind auf dem Papier schon lange M&auml;nner geworden, ihre Musik allerdings verr&auml;t davon nichts: Noch immer wird gerappt und geschrien, als h&auml;tten wir nicht 2011, sondern 1986, das Jahr ihres gro&szlig;en Durchbruchs .   Soundm&auml;&szlig;ig klingt Hot Sauce Committee Part 2 nicht so glatt poliert und &uuml;berproduziert wie viele aktuelle Hip-Hop-Platten, sondern unsauber, bratzig, krachend  - Beastie-Boys-m&auml;&szlig;ig eben.   Eines allerdings merkt man dem Album an: Dass es eigentlich schon fr&uuml;her h&auml;tte ver&ouml;ffentlicht werden sollen, die Krebserkrankung von MCA alias Adam Yauch das aber verhindert hat.   Und so finden wir eine Gasts&auml;ngerin namens Santigold auf einem der Songs &ndash; sie war vor zwei Jahren eine angesagte Person im Popbusiness, jetzt spricht von ihr kaum noch jemand. 

...Was &uuml;brigens auch an ihrem fast halbst&uuml;ndigen Video liegt, das da anf&auml;ngt, wo &bdquo;Fight For Your Right To Party&ldquo; einst aufh&ouml;rte. ]]></content:encoded></item><item><title>U60311 vor dem Aus?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-05-01T14:42:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/U60311.html#unique-entry-id-108</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/U60311.html#unique-entry-id-108</guid><content:encoded><![CDATA[Fast h&auml;tte ich jetzt geschrieben: &bdquo;Ich war immer stolz darauf, mich einer Szene zugeh&ouml;rig zu f&uuml;hlen, in der es vergleichsweise friedlich zugeht.&ldquo;   Aber das stimmt nicht, ich bin n&auml;mlich auf gar nichts stolz.   Aber fand es trotzdem gut, dass in den ganzen Jahren, die ich mit Techno und House verbracht habe, so gut wie nie etwas passiert ist. ...  Das ist in anderen Szenen ganz anders, Szenen, in denen sich &uuml;ber Kraft und M&auml;nnlichkeit definiert wird und in denen k&ouml;rperliche Auseinandersetzungen und Kr&auml;ftemessen dazu geh&ouml;ren.   Einmal nur, vor Jahren, vor dem E-Werk in Berlin, spielte sich eine Messerstecherei praktisch vor meinen Augen ab.   Es ging um Drogen, und die, die da zustachen, stiegen danach ins Taxi und fuhren weg, nicht ohne vorher noch mal zu drohen, auch die Zeugen abzustechen.   Lustig war das nicht und mir war f&uuml;r Wochen die Lust aufs Feiern vergangen. 


...Eine Reihe von DJs, die Gigs im U60311 haben oder hatten, haben angek&uuml;ndigt, f&uuml;r eine Weile nicht mehr dort zu spielen. ...  Das Ordnungsamt in Frankfurt hat eine Schlie&szlig;ung verf&uuml;gt, aber wegen &bdquo;hygienischer M&auml;ngel&ldquo; und Verst&ouml;&szlig;en gegen Nichtraucher- und Jugendschutz. ...  Die Betreiber vom U60311 beseitigen die M&auml;ngel und verk&uuml;nden auf der Webseite: &bdquo;Wir haben entgegen vieler Medienberichte heute wieder ge&ouml;ffnet!&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm April 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-04-19T12:31:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/bumm_bumm_bumm_April2011.html#unique-entry-id-107</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/bumm_bumm_bumm_April2011.html#unique-entry-id-107</guid><content:encoded><![CDATA[Er konnte also nicht wissen, wie sch&ouml;n es ist, wenn musikalische Tr&auml;umereien in Erf&uuml;llung gehen: Schon lange habe ich mir ein richtiges Album von Moritz Friedrich alias Siriusmo gew&uuml;nscht. ...  Und siehe da, sein Deb&uuml;talbum &bdquo;Mosaik&ldquo; ist all das und noch mehr: Vor allem n&auml;mlich sehr verspielt, weshalb es seit Wochen auf  Dauerrotation l&auml;uft (bei mir jedenfalls) und ich immer noch neue Sounds und Anspielungen entdecke. ...  Ich bin mir sicher, dass viele, die elektronische Musik machen, neidisch auf den Berliner sind und sich fragen, wie er das hinbekommen hat.  

...2010 war ein gutes Jahr f&uuml;r die Schallplatte &ndash; es wurden so viele Exemplare verkauft wie seit 20 Jahren nicht mehr, das Gesch&auml;ft mit dem schwarzen (oder auch bunten) Vinyl l&auml;uft.   Vielleicht ein Grund daf&uuml;r, dass das Berliner Plattenlabel &bdquo;Das Drehmoment&ldquo; endlich aus einem langen Winterschlaf erwacht ist - &bdquo;Sky of Mirrors&ldquo;  ist das erste Lebenszeichen seit drei Jahren und kommt als limitierte Auflage auf Vinyl heraus, nicht als CD.    Eine sch&ouml;ne und verst&ouml;rende Platte, eine Art Soundtrack f&uuml;r einen Film, der  noch gedreht werden muss &ndash; und das w&uuml;rde mit Sicherheit weder ein Liebesfilm  noch eine Kom&ouml;die sein.   Dunkle Synthesizerfl&auml;chen, sich langsam heranschleichende Beats, undefinierbare elektronische Ger&auml;usche &ndash; das durch die Musik gestartete &bdquo;Kino im Kopp&ldquo; l&auml;sst Tote wiederauferstehen, f&uuml;hrt einen in verlassene Irrenanstalten, lockt Massenm&ouml;rder an. 

...Wir schreiben das Jahr 1994 &ndash; es erscheint die erste Ausgabe des Samplers &bdquo;Cafe Del Mar&ldquo;, damals  eine echte Offenbarung in Sachen &bdquo;Chill-Out-Trip-Hop-Electronic-Soul-Music&ldquo;, nicht der abgenudelte Kaffeehaus-Sound, den man (oder ich) damit verbindet. ...  Einer von Sun Electric, die als Miterfinder des Ambient House gelten, hei&szlig;t Tom Thiel und hat jetzt sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht. ...  Und man merkt, dass Tom Thiel schon seit Ewigkeiten elektronische Musik macht, er k&uuml;mmert sich nicht um das, was gerade neu und angesagt ist, sondern macht seine Musik. ]]></content:encoded></item><item><title>Und wer wird der n&#xe4;chste Eminem?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-04-16T23:55:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Next_Eminem.html#unique-entry-id-106</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Next_Eminem.html#unique-entry-id-106</guid><content:encoded><![CDATA[Auf den ersten Blick mag einem diese Hautfarben-Diskussion seltsam erscheinen, denn wenn man sich sonst die Musik ansieht, die Popmusik, den Rock, Techno oder auch Jazz, dann wird das dort eher selten thematisiert.   Aber der Hip-Hop hat da eine echte Sonderstellung: Zum einen ist er stark verwoben mit der afro-amerikanischen Kultur, ist seit Jahren neben dem verwandten R&rsquo;n&rsquo;B DIE Musik des schwarzen Amerikas. ...  Und dann greift eben der alte Spruch, der einst auf Elvis gem&uuml;nzt war: Gebt mir einen wei&szlig;en Jungen, der singen kann wie ein Schwarzer, und ich mache damit eine Million. 

...Er ist kein gecasteter Hiphopper, sondern stammt aus einem der miesesten Viertel im miesen Detroit, er hat die Anerkennung der gro&szlig;en des Hip-Hop, von Jay-Z bis Dr. 

...Yelawolf versucht schon eine ganze Weile, den Durchbruch zu schaffen &ndash; seit Anfang des Jahres ist der schon 31-J&auml;hrige (und das ist im Hip-Hop wirklich schon alt) beim Label von Eminem unter Vertrag.   Er kann gut rappen, verk&ouml;rpert eine &bdquo;White-Trash-&Auml;sthetik&ldquo;, die wohl nicht aufgesetzt ist &ndash; und er kann ziemlich gut Skateboard fahren &ndash; auch das kommt in den wei&szlig;en Vorst&auml;dten gut an.

...Der ist gerade erst 20 Jahre alt, stark t&auml;towiert, und hat in Cleveland &ndash; eine Stadt, die mit &auml;hnlichen Problemen wie Detroit k&auml;mpft &ndash; eine gro&szlig;e Fan-Gemeinde hinter sich gebracht. 

...Das hat meiner Ansicht nach viel mit Eminem selbst zu tun: Er tauchte vor gut zw&ouml;lf Jahren auf der Hip-Hop-B&uuml;hne auf . ...  So eine Gestalt hat es im Hip Hop noch nicht gegeben, auch wenn die Beastie Boy, House of Pain oder auch Bubba Sparxxx schon vorher klar gemacht hatten: Mit wei&szlig;er Rap-Music l&auml;sst sich Geld verdienen. ...  Und auch wenn er dann zur&uuml;ckkam: Sollte er wirklich endg&uuml;ltig gehen oder mit jetzt 38 Jahren sein Appeal f&uuml;r die jungen Hip-Hop-Fans verlieren, dann will wohl jede einzelne Plattenfirma versuchen, ihren Kandidaten an seine Stelle zu setzen.]]></content:encoded></item><item><title>Braids - Muttersprachler in Trance</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-04-16T23:45:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Braids.html#unique-entry-id-105</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Braids.html#unique-entry-id-105</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Native Speaker&ldquo; also, Muttersprachler.   Und wie man als Nicht-Muttersprachler manchmal so seine Schwierigkeiten hat, einen echten Muttersprachler zu verstehen, selbst wenn man dessen Sprache spricht, ist dieses Album auf der popmusikalischen Ebene nicht immer leicht zu verstehen: Es besteht aus gerade mal sieben Songs, die aber haben eine durchschnittliche L&auml;nge von sechs bis sieben Minuten, versuchen also gar nicht erst, perfekte Popsongs im Radio-tauglichen Format zu sein.   Die Braids liefern keine Hitsingle, die sich einem schon beim ersten Mal aufdr&auml;ngt.   Es gibt keine Mitsing-Momente, keine einfach zu verstehende Melodie.   Und doch gelingt der Band etwas besonderes, n&auml;mlich ein Album wie aus einem Guss, das einen seltsam ber&uuml;hrt, fast schon in Trance versetzt zur&uuml;ckl&auml;sst. 


Kein Wunder, die Zutaten sind ja genau darauf angelegt: Prog-Rock-artige Gitarrenschleifen, vom Dream-Pop beeinflusster sanfter Frauengesang, viel Hall und viel Atmosph&auml;re.   Das erstaunlichste an dem Ganzen: Die Braids klingen so selbstsicher in dem, was sie tun.   Dabei sind die Bandmitglieder allesamt erst Anfang 20 und haben das Album auch noch selbst produziert, ohne die Hilfe eines gestandenen Studio-Zauberers.    Wohl auch deshalb haben die Braids bislang fast ausschlie&szlig;lich positive Kritiken bekommen, von der New York Times bis hin zum Guardian, vom Spin Magazine bis zum Rolling Stone.   Und vom Technoarm.]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Vier und Ende.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-20T06:18:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_Tag_Vier.html#unique-entry-id-104</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_Tag_Vier.html#unique-entry-id-104</guid><content:encoded><![CDATA[Der Sound wurde dadurch nicht besser (lediglich das Knistern fiel weg, au&szlig;erdem k&ouml;nnen extremere Sounds, die die Nadel aus der Rille hauen, wiedergegeben werden), aber der Umgang mit CDs und die Aufbewahrung war einfacher.   Jetzt aber wiederum ist der Umgang mit Dateien einfacher als der Umgang mit CDs, deshalb wird die CD immer mehr zum Auslaufmodell. ...  Und noch was gelernt: Der Mastering-Prozess, das Pressen der Platten ist eine echte Kunst, die praktisch von Generation zu Generation weitergegeben wird. 

Zweite Gespr&auml;chsrunde: Videoschaltung nach Philadelphia, dort sa&szlig;en Kenneth Gamble und Leon Huff, die nicht nur den &bdquo;Sound of Philadelphia&ldquo; als den Philly-Sound erfunden haben, sondern auch etliche Hits landen konnten. ...  Kappen leicht kauzig wirkende Soul-Legenden, die allerdings fr&uuml;her einmal echt coole S&auml;ue waren &ndash; man muss sie sich als eine Mischung aus Shaft und Run DMC vorstellen. ...  Jones&ldquo; erz&auml;hlten, den sie f&uuml;r Billy Paul geschrieben haben: Sie gingen damals jeden Tag in eine Bar, die unten in dem Haus lag, in dem die B&uuml;ros von Philadelphia International Records lagen. 

...Eine Reihe von Blues-Experten und Musikjournalisten berichteten, warum der 1897 geborene und 1945 gestorbene blinde Blues- und Gospels&auml;nger Willie Johnson einer der einflussreichsten Musiker der amerikanischen Geschichte wurde. ...  Und wenn man es sich genau ansieht, dann hat er Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Sounds gespielt, Jahrzehnte bevor auch nur irgendjemand an Rock&rsquo;n&rsquo;Roll denken konnte. 

...Mit dabei: vier amerikanische DJs, die berichteten, wie sie sich die Zukunft des Auflegens vorstellen und mit welchen Ger&auml;tschaften sie im Augenblick so hantieren. ...  Jetzt wirklich ganz kurz: Plattenspieler spielen f&uuml;r die vier keine Rolle mehr, auch wenn sie alle jahrelang damit aufgelegt haben. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Drei.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-19T03:36:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_drei.html#unique-entry-id-103</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_drei.html#unique-entry-id-103</guid><content:encoded><![CDATA[Aber vielleicht erst einmal der Reihe nach: Als erstes wurde heute noch einmal &uuml;ber das Strokes-Konzert von gestern nachgedacht, bei dem wirklich unglaublich viele Leute waren. ...  Aber habe dann auch mit Leuten gesprochen, die gelangweilt von den neuen Songs waren. ...  So will es die Marketingmaschine, die Plattenfirma und die Band vermutlich auch, ein wenig in die eigene Tasche l&uuml;gen geh&ouml;rt wohl dazu. 

...Am Mittag dann das erste musikalische Highlight des Tages: Ich habe aufgelegt, eine Stunde lang elektronische Musik auf dem &bdquo;Lone Star&ldquo;, einem Schiff, das den Fluss rauf und runter gefahren ist. ...  Erkl&auml;rt sich eigentlich alles von selbst, nur muss ich vielleicht noch mal dazuschreiben: Hier sind in der Sonne mindestens 28 Grad. 

...Kurz habe ich auch wieder eine der Diskussionsrunden mitbekommen: &bdquo;Daily Practices of the US Music Business&ldquo; war es &uuml;berschrieben, es ging darum, mit welchen Eigenheiten man als zum Beispiel deutscher Musiker rechnen muss, wenn man durch die USA tourt. ...  Und selbst wenn man noch so aufpasst, wird man wahrscheinlich &uuml;ber den Tisch gezogen, weil einem alles in Rechnung gestellt wird.   Der Staat will Geld, denn man darf nur auftreten, wenn man eine Erlaubnis zum Arbeiten hat. ...  Und wenn man alles nach Regeln und Vorschriften genau macht, ist man am Ende verschuldet und/oder pleite. 

...Verpasst habe ich heute Xylos aus Brooklyn, Das Racist aus Brooklyn, die Cool Kids aus Chicago, Esben And The Witch aus Brighton und Wye Oak aus Baltimore. ]]></content:encoded></item><item><title>Polyhymnia Festival mit Kraut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-18T06:14:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Polyhymnia.html#unique-entry-id-102</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Polyhymnia.html#unique-entry-id-102</guid><content:encoded><![CDATA[Zirkon ist eine von acht Bands, die beim zweit&auml;gigen Polyhymnia-Festival spielen werden, alle vier Mitglieder wohnen in Berlin, auch wenn drei von ihnen urspr&uuml;nglich aus England kommen. 

...Der &Uuml;bungsraum von Zirkon liegt in einem Keller gleich an der Oberbaumbr&uuml;cke, dort, wo sich Kreuzberg gerade neu erfindet bzw. von seinen amerikanischen, spanischen, englischen, italienischen, vor&uuml;bergehenden Einwohnern neu erfunden wird.   Ein feuchter, dunkler Keller, der einem klar macht: Neo-Krautrock ist nicht unbedingt das, worauf die kommerzielle Musik gewartet hat, damit wird auch im Jahr 2011 kein Geld verdient.   Der Keller macht einem aber auch klar, dass Berlin f&uuml;r Musiker immer noch Au&szlig;ergew&ouml;hnliches bietet: Einen &Uuml;bungsraum f&uuml;r wenig Geld in der zur Zeit turbulentesten Gegend der Stadt. 

...Das liest sich komplizierter, als es eigentlich ist: Ein mit der Pr&auml;zision einer Maschine geschlagenes Schlagzeug gibt den Takt vor, unterst&uuml;tzt von Bass und Gitarre, die elektronischen Effekte und T&ouml;ne sorgen f&uuml;r einen modernen Anstrich. 

...Zuerst schwang dabei viel Ironie, wenn nicht sogar H&auml;me mit &ndash; die &bdquo;Krauts&ldquo;, die Deutschen, versuchten zu rocken, aber es sah ganz so aus, als k&ouml;nnten sie das gar nicht. ...  Wohl auch deshalb hat Krautrock inzwischen nur noch wenig mit der Herkunft der Musik als vielmehr mit ihrer Art zu tun: Rockmusik muss psychedelisch und experimentell sein, elektronische Elementen aufweisen &ndash; fertig ist der Krautrock.

...Die Mitglieder sind alt genug, um nicht der Illusion hinterherzulaufen, das &bdquo;n&auml;chste gro&szlig;e Ding&ldquo; werden zu wollen, sie sprechen von der Faszination, die der Sound bei ihnen ausl&ouml;st, und man ist geneigt, das zu glauben.   Auch der Bandname ergibt dann einen Sinn: Zirkon, der harte Kristall mit den klaren, mathematischen Strukturen, ein Produkt der Natur, das dennoch wie am Rei&szlig;brett konstruiert wirkt, geschrieben mit &bdquo;K&ldquo;, als kleinen Fingerzeig, wo die musikalische Inspiration herkommt: Aus Deutschland.

...Zirkon ist aus seiner Sicht eine der nostalgischeren Bands, die sein Festival zu bieten hat, er preist das krautige Schlagzeug und die obskuren Percussionger&auml;te an, verweist auf die starken 90er-Jahre-Einfl&uuml;sse, die man auch bei Zirkon h&ouml;ren kann. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Zwei</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-18T05:04:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_Zwei.html#unique-entry-id-101</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_Zwei.html#unique-entry-id-101</guid><content:encoded><![CDATA[Sehr cooler Typ, schlau, sympathisch, wirklich wortgewandt, er h&ouml;rte zu, was sein Gegen&uuml;ber ihn fragte, hatte schlaue Antworten parat, auch auf die Publikumsfragen.   Inhaltlich vielleicht gar nicht so neu, er sprach &uuml;ber seinen Hit &bdquo;Ridin&rsquo;  Dirty&ldquo;, &uuml;ber alternde HipHopper (die sich eigentlich schon ab 25 fragen m&uuml;ssen, wie lange es noch als Rap-Star weitergehen kann), &uuml;ber Jay-Z, von dem man gerne wissen m&ouml;chte, wie er der Gr&ouml;&szlig;te wurde, es andererseits aber gut findet, wenn man nicht alles &uuml;ber so einen Star wei&szlig;. 


Chamillionaire hat sich irgendwann von seinem Label Universal getrennt, er wollte mehr Kontrolle &uuml;ber das, was er macht.   Und: Das sollte sowieso der gro&szlig;e Anspruch sein, wenn man sich als Musiker aufmacht, viel Geld zu verdienen: Nicht das Geld an sich, sondern die Freiheit, die damit einhergeht, die Freiheit, nur noch Dinge zu machen, die man m&ouml;chte. 

...Versprochen wurde, dass &uuml;ber die Richtung gesprochen wird, in die Hip-Hop sich bewegen muss, um nicht langweilig zu werden oder wie die Rockmusik zu erstarren (&bdquo;Hip-Hop Crossroads: Growing up or getting old?). ...  Dann wurde es ziemlich schnell z&auml;her, obwohl mit der Rapperin Invincible aus Detroit (die mal zu einer Art &bdquo;weiblicher Eminem&ldquo; aufgebaut werden sollte, das aber nicht wollte) und zwei Mitgliedern und dem Manager von TheeSatisfaction&ldquo; aus Seattle coole G&auml;ste auf der B&uuml;hne sa&szlig;en.   TheeSatisfaction haben einen Deal mit dem Indie-Label Subpop abgeschlossen, dar&uuml;ber h&auml;tte man gerne mehr geh&ouml;rt, aber steckt wohl gar nicht so viel hinter dieser Hip-Hop-Indie-Kollaboration.   Ehrlich gesagt: Am Ende war ich nicht viel schlauer als zuvor, au&szlig;er, dass mir Invincible noch mal klar gemacht hat, dass nicht jeder bereit ist, seine Seele zu verkaufen, um ein Star zu werden.


Jedenfalls fand der Hip-Hop-Tag danach ein krasses Ende: The Strokes traten auf, um 20 Uhr 15, zur Tagesschau-Zeit, die es hier nat&uuml;rlich nicht gibt, ging ihr Konzert auf einer Freilichtb&uuml;hne am Fluss los. ...  Dann kamen neue und alte Songs, bei der letzten Nummer der Strokes ging ein Feuerwerk (ein echtes, am Himmel) los. ]]></content:encoded></item><item><title>DJ Ipek - nicht gerade &#x22;your average DJ&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-03-17T04:27:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Ipek.html#unique-entry-id-100</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Ipek.html#unique-entry-id-100</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Am Anfang war ich ein besonderer DJ, ich war die erste, die in deutschen Clubs Ethno gespielt hat, t&uuml;rkische und arabische Musik aufgelegt habe.   Inzwischen gibt es mehr solcher DJs, aber was mich immer noch besonders macht: Dass ich alles miteinander mische, das geh&ouml;rt zu meiner Identit&auml;t.&ldquo;

Sag blo&szlig; nicht Weltmusik, wenn du mit Ipek Ipekcioglu alias DJ Ipek &uuml;ber Musik redest. ...  Seit &uuml;ber 15 Jahren ist sie mit dieser Mischung als DJ in der halben Welt unterwegs &ndash; angefangen hat alles in Berlin-Kreuzberg.

&bdquo;Es war, glaube ich, am 24.12. 1994 &ndash; da habe ich das erste Mal aufgelegt.   Stand im SO36, als der Booker kam und mich frage: &sbquo;Bist du t&uuml;rkisch, bist du lesbisch? 

...Mal bindet sie sich DJ Ipek ein Kopftuch um, wenn sie hinter dem Mischpult stehen, mal verk&uuml;ndet sie per T-Shirt-Spruch &bdquo;Don&rsquo;t panic, I&rsquo;m islamic!&ldquo; ...  Und sie erz&auml;hlt jedem, ob der es nun wissen will oder nicht, dass sie lesbisch ist. ...  Etliche Male schon durfte sie die Frage beantworten, wie das in der Familie ankam, was der t&uuml;rkische Gro&szlig;vater dazu sagte.  ...  Und dann sagte er: &sbquo;Ipek, es passt weder zu unserer Religion noch zu unserer Kultur, aber wir lieben Dich.&lsquo;]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Eins</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-16T02:56:43+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_TagEins.html#unique-entry-id-99</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_TagEins.html#unique-entry-id-99</guid><content:encoded><![CDATA[Jetzt spielen nicht nur fast 2000 Bands an vier Tagen, sondern es gibt auch Dutzende von so genannten Panels, Diskussionsrunden, &ouml;ffentliche Interviews.   Erstes Highlight am ersten Tag: Martin Atkins, fr&uuml;her mal eine Zeit lang Schlagzeuger bei PiL und den Nine Inch Nails und Ministry und einer Handvoll anderer Bands.   Gro&szlig;artiger Vortrag jedenfalls von ihm mit dem Thema &bdquo;Welcome to the Music Industries. ...  Nicht nur, dass er f&uuml;r diesen Powerpoint-Vortrag gro&szlig;artige Ideen hat (an einer Stelle klingelt ein Handy, man denkt erst: Wer hat da sein Handy so laut und geht nicht ran?, dann stellt sich raus, dass es ein kleiner Atkins-Trick ist.   Er wollte gerade dar&uuml;ber sprechen, dass man nicht mit uralter Technik an seine Musiker-Karriere rangehen sollte und die neuesten Errungenschaften zu seinem Vorteil nutzen muss.   Und dann, nach dem Handy-Klingeln, h&auml;lt er an ein riesiges, uraltes Mobiltelefon aus den 80ern an sein Ohr). ...  Als Band sollte man wirklich viel umsonst rausgeben, denn das, was man umsonst weggibt, verkauft sich gleichzeitig am besten. 

...Ein leicht schrullig wirkender Professor und Musikproduzent namens Sandy Pearlman spricht &uuml;ber die Zukunft der Music. ...  Die These von Pearlman in einem Satz: Unser Gehirn regiert auf digitale Aufnahmen nicht so emotional wie auf analoge, deshalb verbinden wir mit Musik, die als mp3 daher kommt, nichts  positives. 

...Und Duran Duran wurden erstens ganz sch&ouml;n abgefeiert, zweitens ist ihre Show total oldschool, so richtig mit Gitarren-, Schlagzeug-, Basssolo, drittens waren im Publikum 20- bis 50-J&auml;hrige, die bei den Hits von fr&uuml;her mitsingen konnten. ]]></content:encoded></item><item><title>&#xdc;berschrift? Lykke Li reicht&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-12T19:22:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lykke_Li.html#unique-entry-id-98</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lykke_Li.html#unique-entry-id-98</guid><content:encoded><![CDATA[Wounded Rhymes hei&szlig;t diese Platte, verwundete Reime &ndash; und wem das ein wenig d&uuml;ster vorkommt, der liegt vollkommen richtig: Lykke Li, die n&auml;chste Woche 25 wird, verarbeitet hier jugendlichen Weltschmerz und  Frust &uuml;ber gescheiterte Beziehungen.   Aber nur in ihren Texten: Musikalisch ist wenig Dunkles an diesen Songs, sie klingen fast alle aufger&auml;umt und gut gelaunt.   Die Vermutung liegt nahe, dass daf&uuml;r der Produzent die Verantwortung tr&auml;gt, Bjorn Yttling, einst mitverantwortlich f&uuml;r den gepfiffenen Hit seiner Band Peter, Bjorn and John.   Bjorn Yttling jedenfalls hat f&uuml;r Lykke Li einen ganz exzellenten Sound gezimmert: Sehr hallig, so, wie einst in den 60ern produziert wurde &ndash; Nancy Sinatra und Lee Hazlewood fallen einem da ein.   Gleichzeitig sehr rhythmisch, tief-dr&ouml;hnende Trommeln machen dieses Album f&uuml;r kleine Computer-Boxen eher ungeeignet, die Phil-Spector-artige &bdquo;Wall of Sound&ldquo; zwingt die S&auml;ngerin dazu, ebenfalls laut und kr&auml;ftig zu singen &ndash; das tut ihr gut! 

&Uuml;berhaupt f&auml;llt auf, wie sehr Lykke Li die Schw&auml;chen ihres Deb&uuml;talbums vor drei Jahren ausgemerzt hat &ndash; das aufgekratzte, oberfl&auml;chliche M&auml;dchen ist durch eine junge, ernstere Frau abgel&ouml;st worden. 

...Noch eine andere S&auml;ngerin kommt einem an manchen Stellen dieses Albums in den Sinn: Lady Gaga!   Beide, Lady Gaga und Lykke Li, h&ouml;ren sich sehr selbstbewusst an, das liegt an der Art und Weise, wie sie singen.   Doch w&auml;hrend Lady Gaga bislang eine billige Electropop-Kulisse f&uuml;r ihre  eing&auml;ngigen Melodien w&auml;hlt, geht Lykke Li sehr viel geschmackvoller zu Gange.   F&uuml;r etwas Besonderes aber halten sich beide &ndash; zu recht.  ]]></content:encoded></item><item><title>Detroit &#x21;&#x21;&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-03-07T13:24:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno_Martin.html#unique-entry-id-97</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno_Martin.html#unique-entry-id-97</guid><content:encoded><![CDATA[Und seine Musik war gar nicht so sehr der Techno, den ich kannte (wobei man dazu sagen muss, dass ich da noch gar nicht viel kannte, nur die &bdquo;Hits&ldquo;, die bei einer gewissen Moni D alias Monika Dietl im damaligen SFB-Sender Radio 4 U liefen.

...Und von da ab war Detroit f&uuml;r mich die Stadt, aus der gro&szlig;artige Musik kam, in der man aber nicht auf die Stra&szlig;e gehen kann, ohne erschossen zu werden. 

...Also hier noch mal die Eckdaten: Als sie Mitte der  80er anfingen, in Detroit Techno zu produzieren, haben die Macher versucht, musikalisch auf ihre Umgebung zu reagieren &ndash; auf Detroit als Industriestadt, als Autofabrikzentrum, in der Roboter gro&szlig;e Teile der Produktion &uuml;bernommen haben. 

...Durch die Verschmelzung verschiedener Stile von Soul &uuml;ber Synthie-Pop bis zum Electro-Funk schufen sie den Detroiter Techno-Sound, inspiriert durch die Detroiter Radiolegende Charles Johnson alias The Electrifying Mojo, der in seinen Sendungen englischen Synthiepop, P-Funk und Kraftwerk gespielt und damit  unbeabsichtigt bewirkt haben soll, dass sich in Detroit viele f&uuml;r elektronische Musik interessierten. ...  Sp&auml;ter kamen die anderen dazu, Joey Beltram, Robert Hood, Eddie Flashin Fowlkes, die ganze Underground-Resistance-Posse um Mad Mike Banks und Jeff Mills, die im Monat, als die Mauer fiel, UR als Musikprojekt und sp&auml;ter auch Plattenlabel gr&uuml;ndeten.   Mills und Banks trennten sich wenig sp&auml;ter, aber Banks macht bis heute mit UR weiter, vertritt radikale politischen und gesch&auml;ftlichen Ansichten, ihm ist es wichtig, dass die K&auml;ufer der Musikver&ouml;ffentlichungen die dahintersteckende Philosophie sowie Techno als Kunstform anstatt reiner Musik begreifen. 


...Legend&auml;r sein Streit zun&auml;chst mit Sony Music dann mit der BMG, als die im von Underground Resistance ver&ouml;ffentlichten Song &bdquo;Jaguar&ldquo; einen Hit sahen, Trance-Remixe davon rausbringen wollten, aber von UR keine Lizenz bekamen. ...  Als der Entr&uuml;stungssturm in der f&uuml;r kurze Zeit sichtbaren Techno-Community losging, machte Sony einen R&uuml;ckzieher, die BMG hatte diese Skrupel aber nicht und brachte das ganze raus. 

...Zur&uuml;ck nach Detroit, zu den Anfangsjahren: Blake Baxter kam dazu, der die erste EP bei Underground Resistance ver&ouml;ffentlichte,  wurde 1991 bei Tresor Records unter Vertrag genommen wurde. 

...Und jede Menge Spr&uuml;che und Namen und Namen aus aller Welt an den W&auml;nden und Decken: Die globale Techno-Community, falls es sie denn gibt, hat sich hier mit Edding und Kugelschreiber verewigt. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #3</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-27T12:05:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_3.html#unique-entry-id-96</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_3.html#unique-entry-id-96</guid><content:encoded><![CDATA[Denn so ist es!   Eigentlich will dieses Plakat n&auml;mlich nichts anderes, als die Webseite www.scarabeoisland.com bekannt zu machen.   Und das dazugeh&ouml;rige &bdquo;Scarabeo Establishment&ldquo; &ndash; vermutlich ein nicht besonders toller Club irgendwo auf Zypern.   Na ja, nicht irgendwo, sondern in Nikosia, also dem griechischen Teil Zyperns. 

...Ich wei&szlig; es nicht genau: Man muss sich auf der Website anmelden, kann sein DJ-Set oder seine eigenen Songs oder was sich sonst noch so zu Hause angesammelt hat, hochladen, man muss dann versuchen, hundert Freunde ebenfalls dorthin zu locken, man kann dann (nicht nur von den eigenen Freunden, sondern von allen, die sich noch nicht bei Scarabeo tummeln) &uuml;ber sein Set abstimmen lassen. 

So liest sich das auf der Seite selbst: &bdquo;Join by creating your personal blog (profile) and you will become a part of the SCARABEO-ISLAND social network.   If you are an artist, D.J or performer you have the ability to upload your artwork, musical sets or video performances in order to expose it to the network audience who in return will share, rate, and comment on it.&ldquo;

Und indem ich das hier niederschreibe, mache ich mich mitschuldig am Machwerk dieser musikalischen H&uuml;tchenspieler.

P.S.: Vielleicht ist das ganze auch eine nette Idee und ich habe es nur nicht richtig verstanden.   Aber wir leben ja nicht mehr in der Zone, kann also jeder selbst herausfinden, ob ihm das gef&auml;llt oder ob nicht.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im M&#xe4;rz</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-02-27T11:50:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Maerz_2011.html#unique-entry-id-95</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Maerz_2011.html#unique-entry-id-95</guid><content:encoded><![CDATA[M&uuml;de vom Winter


und noch m&uuml;der vom Fr&uuml;hjahr


bringt Bumm Bumm Bumm Kraft.]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Februar 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-27T01:15:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Feburar_2011.html#unique-entry-id-94</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Feburar_2011.html#unique-entry-id-94</guid><content:encoded><![CDATA[Denn donnerstags ist Plattentag &ndash; zumindest dort, wo &uuml;berhaupt noch Schallplatten verkauft werden &ndash; und Cle, der den DJ-Job nicht g&auml;nzlich an den Nagel geh&auml;ngt hat, geht bei seinem Lieblingsladen einkaufen.   So weit hat er es sowieso nicht: Sein Studio ist gleich um die Ecke, dort hat er die letzten zwei Jahre mit seinem Bandkollegen Mike Vamp das neue M&auml;rtini-Br&ouml;s-Album produziert. 

...Jetzt sind die M&auml;rtinis in die Jahre gekommen und das merkt man ihrer Musik auch an: Cle und Mike Vamp gehen ruhig und &uuml;berlegt an ihre Songs. 

...Auch das Berliner Label Bpitch Control ist in die Jahre gekommen: 12 Jahre ist es her, dass Labelchefin Ellen Allien ihr Baby ins Leben rief. ...  Alte und neue Aush&auml;ngeschilder des Labels sind mit dabei: Es gibt House und Techno und Indietronics und Minimales, gemacht vom mittlerweile zum Techno-Superstar aufgestiegenen Paul Kalkbrenner, von Sascha Funke, von Kiki, Zander VT, Jahcoozi, Telefon Tel Aviv, Mark Broom &ndash; und einer Reihe anderer, die man noch nicht kennen muss, selbst wenn man sich sehr f&uuml;r elektronische Musik interessiert. ...  Auch wenn der eine oder andere das auch ruhig h&auml;tte bleiben k&ouml;nnen &ndash; wer, zum Beispiel, braucht heutzutage eigentlich noch neue Minimal-Tracks? &ndash; finden sich auch jede Menge gute UND interessante Tracks. 

...Der Name verhei&szlig;t nat&uuml;rlich erst einmal nichts Gutes, aber hinter dem so simpel wirkenden Vornamen verbirgt sich nicht nur eine niederl&auml;ndische Labelmacherin und Wahlberlinerin, sondern auch einer der besten Resident-DJs der &bdquo;Panne-Bar&ldquo;, der Panorama Bar im Berghain.   Steffi versteht also etwas vom Feiern und das h&ouml;rt man ihrem Deb&uuml;talbum an: Eine  wunderbare Ansammlung von Techno-House-Tracks, sehr frei und luftig produziert, vom Sound her von alten Detroit- und Chicago-Kl&auml;ngen inspiriert. 

Wahrscheinlich liegt es am allein stehenden Vornamen: Ich muss bei Steffi immer an eine andere Wahlberlinerin denken, die sich ebenfalls der elektronischen Musik verschrieben hat und vor wenigen Monaten ebenfalls ihr erstes Album ver&ouml;ffentlichte: Magda.   Doch w&auml;hrend Magda mit ihrem Techno-Album &bdquo;From The Fallen Page&ldquo; eine dunkle Grundstimmung zelebriert, der die Kraft fehlt, mitzurei&szlig;en, braucht Steffi nur wenige Takte und sie hat einen. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #2</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-24T22:02:35+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/e72865c84c72d63773c1c7f57a34c52a-93.html#unique-entry-id-93</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/e72865c84c72d63773c1c7f57a34c52a-93.html#unique-entry-id-93</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Plakat, wie man es lange nicht gesehen hat: Bunt und grell und billig!   Kein Wunder, denn diese Technoparty ist ja erstens mit den besten DJs der Welt ausgestattet (aus ihrer Warte und vom Jahr 1993 aus gesehen), mit Westbam und Marusha.   Zweitens ist Tom Novy auch noch mit dabei, wer noch nicht wei&szlig;, was man &uuml;ber Tom Novy denken kann, der darf sich hier gerne Anregungen holen. 

...Nein, so darf im Jahr 2011 eigentlich keine Party mehr hei&szlig;en, schon lange keine so gro&szlig;e und erst recht keine, die auf dem Flughafen Tempelhof stattfindet.   Die Grafik, die auf dem Poster eingebaut ist, die Kreise und das Flugzeug, signalisieren Modernit&auml;t, aber eine Modernit&auml;t l&auml;ngst vergangener Tage.   Orange und Wei&szlig; und Gelb, das sind die Farben des Veranstalters: A&P.   Attraktiv und preiswert, die Budget-Marke der Supermarkt-Kette Kaiser&rsquo;s.   Wer letztes Jahr da war - das ist n&auml;mlich schon das zweite Jahr in Folge, dass diese Qualit&auml;tsveranstaltung auf die Menschheit losgelassen wird  - wei&szlig;, wie es dieses Jahr wird.   Na ja, eventuell ist das Wetter ein wenig schlechter oder besser. 


Komisch, h&auml;tte nie gedacht, dass es einmal Technoveranstaltungen im Sinne einer Oldies-Nacht geben w&uuml;rde. ]]></content:encoded></item><item><title>Wenn die Russendisko vorbei ist</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-02-24T16:26:10+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Russendisko.html#unique-entry-id-92</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Russendisko.html#unique-entry-id-92</guid><content:encoded><![CDATA[Der Nahe Osten, die arabische Welt und bis vor kurzem auch noch Stuttgart sind in Aufruhr.   In Berlin vollzieht sich das Wackeln an den Obrigkeiten auf subtilere Art und Weise.   Wladimir Kaminer etwa, Wahlberliner und unangefochtener Meister der Russendisko, wurde jetzt Ziel einer sehr leisen, aber umso gemeineren Kampagne: Ein Bewohner der nur noch von Deppen und ahnungslosen Journalisten, die gedanklich stehengeblieben sind, Castingallee genannten Kastanienallee stellte sein Exemplar der Russendisko in einen Hauseingang. ...  Motte war es wahrscheinlich nicht, der wohnt, soweit ich wei&szlig;, gegen&uuml;ber. ...  Jedenfalls stand besagtes Buch Stunden, wenn nicht gar Tage auf dem Boden, kein Leidensgenosse weit und breit.   Und viele, die vorbeigingen, dachten etwas in der Art wie &bdquo;Hmm, mit dem Kaminer ist es jetzt wohl auch vorbei, so vorbei, wie ich gleich an dem Buch vorbei bin.&ldquo; ...  Oder landete es beim t&uuml;rkischen Gem&uuml;seh&auml;ndler, der fast immer auf hat, nur tags&uuml;ber am Sonntag nicht?   Fragen, auf die es an dieser Stelle keine Antwort geben kann. 


P.S.: Wie war&rsquo;s eigentlich bei der Russendisko?   Wirklich so toll, wie es im Buch steht?]]></content:encoded></item><item><title>Brit Awards 2011: Jetzt geht&#x27;s r&#xfc;ckw&#xe4;rts</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-16T23:11:18+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Brits_2011.html#unique-entry-id-91</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Brits_2011.html#unique-entry-id-91</guid><content:encoded><![CDATA[Die Brits gibt es jetzt seit 34 Jahren, es ist der wohl wichtigste, vor allem aber prestigetr&auml;chtigste Preis der britischen Musikindustrie &ndash; wer hier ausgezeichnet wird, hat es im Mutterland des Pop geschafft und verkauft im Anschluss daran meist deutlich mehr Platten.   Man darf aber auch nicht die Kritik an den Brits verschweigen: Bei der Vergabe der Preise redet die englische Musikbranche ein gro&szlig;es Wort mit, es ist also kein wirklicher Kritiker- oder Publikumspreis, auch wenn dieses Jahr beide Gruppen, die Journalisten und die Fans, mit eingebunden waren. 

...Diese internationalen Stars sind aber gar nicht so interessant, sie sagen nicht viel &uuml;ber die englische Musiklandschaft aus, trotzdem kurz nennen: Wie schon bei den Grammys wurde gestern auch die Band Arcade Fire mit einem Brit Award bedacht, au&szlig;erdem der Teenie-Star Justin Bieber, Soul-S&auml;nger Ceelo Green und R&rsquo;nB-Star Rihanna. ...  Im Mainstream herrscht Stillstand oder sogar R&uuml;ckschritt: Von den gestern Ausgezeichneten gibt es keinen, der von seinem Sound her nicht auch schon vor ein paar Jahren dort auf der B&uuml;hne der riesigen 02-Arena h&auml;tte stehen k&ouml;nnen. 

...Die hatte aber weniger mit den Preistr&auml;gern zu tun, sondern mit der ganzen Veranstaltung: Das war eine wirklich riesig aufgezogene Party, zum ersten Mal in der O2-Arena in London, woran man auch schon den haupts&auml;chlich kommerziellen Charakter der Preise erkennt. 

...Ein echtes Horrorjahr, hie&szlig; es aus der Branche, es gibt eigentlich nichts zu feiern, aber vielleicht war es ja auch so, dass man f&uuml;r einen Abend lang diese deprimierenden Zahlen vergessen wollte. 

...Genaugenommen ist auch das Musik von gestern und vorgestern, wirklich gut gemacht, aber alles andere als neu: Soul, erg&auml;nzt durch Rap-Einlagen, Musik, wie sie sich seit Amy Winehouse &ndash; und neuerdings auch Adele &ndash; noch gut verkauft.   Dazu passt auch die Karriere von Plan B &ndash; 2006 tauchte er mit seinem Deb&uuml;talbum auf, ein echtes Rap-Album mit Singer-Songwriter-Elementen, von der englischen Presse gelobt, aber noch nichts f&uuml;r die gro&szlig;e Karriere. 

...Ihr Stil ist der so genannte &bdquo;urban pop&ldquo;, Gesang plus R&rsquo;nB plus Electro-Beats &ndash; schwer zu sagen, ob dieser Preis f&uuml;r sie mehr bedeutet als nur eine Momentaufnahme &ndash; sie hat immerhin angek&uuml;ndigt, jetzt die Grammys in Angriff zu nehmen und das gef&auml;llt der englischen Musikindustrie. 

Beste S&auml;ngerin fehlt noch, die habe ich mir bis zum Schluss aufbewahrt: Laura Marling hat den Brit Award als beste britische weibliche Solok&uuml;nstlerin bekommen &ndash; das h&ouml;rt sich im Englischen &uuml;brigens besser an als im Deutschen: Best British Female Solo Artist. ]]></content:encoded></item><item><title>80er&#x2c; 80er&#x2c; 80er ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-16T22:48:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/So80s.html#unique-entry-id-90</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/So80s.html#unique-entry-id-90</guid><content:encoded><![CDATA[Und auch wenn die heutzutage nicht mehr das gleiche bedeuten wie, nun ja, in den 80ern, ist das schon bemerkenswert: So 80s Vol. 2 auf Platz 18 der deutschen Charts. 

...Auf einer Ausgabe finden sich immer drei Cds &ndash; auf zweien finden sich die Original-Songs aus den 80ern, eine Mischung aus Hits und heimlichen Perlen, aber alle im damals so begehrten 12&ldquo;-Mix, in der langen Version.   Und dann gibt es noch eine dritte CD, auf der Piet Blank And Jaspa Jones dieses Songs ineinander gemixt haben, also einen DJ-Mix zusammengestellt haben. 

...Ich h&auml;tte nicht gedacht, dass ich das mal &uuml;ber Blank & Jones, dieses Trance- und Dance-Duo aus K&ouml;ln sagen w&uuml;rde, aber ich glaube wirklich, dass sie das aus Liebe zur Musik machen, zu dieser Art von Musik. ...  Und wenn man sich die Booklets durchliest und die Facebook-Seiten zu So80s anschaut, dann ist sie da: Die Faszination f&uuml;r die Musik der 80er und f&uuml;r das Styling: Die beiden haben viele dieser Songs noch selbst als Maxi-Singles in ihren Plattenschr&auml;nken, auf den Fotos aus der Zeit erkennt man: Blank und Jones waren Waver und Synthie-Popper.

...Es gibt f&uuml;r mich einige naheliegende Gr&uuml;nde und ein paar komplexere, ich fange mal mit den naheliegenden an: Vor &uuml;ber zehn Jahren ging das los mit dem 80er-Jahre-Revival. ...  Aber hier kommt auch das Internet ins Spiel: In den 80ern sind zum ersten Mal im gro&szlig;en Stil Filmaufnahmen der Musiker gemacht worden &ndash; Stichwort Musikvideos&ndash; und dank solch riesiger Datenbanken wie Youtube kann sich jeder ansehen, was damals passierte. ...  Dazu kommt noch: Es gibt so viele Radiostationen, die die 80er abnudeln, man kann ihnen nicht aus dem Weg gehen, auch im Fernsehen nicht.

Dieses 80er-Jahre-Revival l&auml;sst sich an allen Ecken und Enden festmachen: Es gibt Synthie-Pop-Bands, die sich auf diese Zeit beziehen, aber auch Postpunk-Gruppen, Hip-Hop-Acts, die den Old-School-Sound pflegen, Electro-Funk, New New Romantics, Gothic-Bands. ...  Die 80er waren eben nicht nur Karotten-Jeans, Schulterpolster, Popperlocke und Zauberw&uuml;rfel, wie uns das Shows wie &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;ten Hits der 80er&ldquo; weismachen wollen, sondern eine wirklich  spannende Zeit: Hier f&auml;cherten sich die Jugendkulturen auf, hier wurde perfektioniert, wie man sich mit Kleidung und Musik von anderen abgrenzen kann, und hier wurde unglaublich gute Musik gemacht. ]]></content:encoded></item><item><title>Young Galaxy - jetzt im Paralleluniversum</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-13T23:27:47+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Young_Galaxy.html#unique-entry-id-89</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Young_Galaxy.html#unique-entry-id-89</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Young Galaxy&ldquo;.   Der Name der Indie-Pop-Band verr&auml;t es schon: Musikalisch geht es leicht, fast schwerelos zu, auch auf dem neuen Album &bdquo;Shapeshifting&ldquo;.

&Uuml;ber den Titel und die Entstehungsgeschichte dieser Platte muss man einige Worte verlieren: Shapeshifting &ndash; die Form ver&auml;ndern &ndash; das war die gro&szlig;e Aufgabe.   Young Galaxy haben in den vergangenen Jahren bereits zwei Alben aufgenommen und ver&ouml;ffentlicht, eing&auml;ngiger, aber nicht besonders auff&auml;lliger Indie-Pop, der ihnen Vorband-Auftritte f&uuml;r Arcade Fire, Stars oder Death Cab For Cutie einbrachte, au&szlig;erdem eine Nominierung f&uuml;r den kanadischen Polaris-Musikpreis &ndash; aber das war es auch schon.   Also musste ein neuer Ansatz her und der sah so aus: Die Band spielte ihre elf Songs im Studio in Montreal ein ... und schickte sie dann &uuml;ber das Internet nach Schweden, zum Produzenten Dan Lissvik.    Lissvik ist ein Besessener, was die Arbeit im Studio und den Sound von Musik angeht, er bearbeitete die Songs, arrangierte neu, packte Effekte und Ger&auml;usche und Kl&auml;nge auf und in die Lieder &ndash; und pr&auml;sentierte Young Galaxy exakt neun Monate sp&auml;ter das Ergebnis, fast so, als w&auml;re er mit dem Album schwanger gegangen. 


Das Ergebnis: Ein echtes H&ouml;rerlebnis &ndash; die S&auml;ngerin erinnert an Annie Lennox, die Songs wirken schwerelos und befreit, Disco-Gitarren treffen auf verspielte Klaviert&ouml;ne, langsame Rhythmen auf tiefe Hall-Effekte.   Um es mit einem Satz zu beschreiben: Young Galaxy scheinen mit ihrer Musik noch ein wenig mehr Richtung Himmel zu schauen als sie das ohnehin getan haben.   Fast so, als g&auml;be es die Band jetzt ein zweites Mal, als Gruppe, die in einem Parallel-Universum Musik macht und sich entschieden hat, sehr viel elektronischer und futuristischer  und weniger Gitarren-orientiert zu erscheinen.   Geblieben aber  sind &ndash; zum Gl&uuml;ck - der langsam brennende Romantizismus, die melancholische Grundstimmung der Lieder, die in sch&ouml;nem Gegensatz zum modernen Sound stehen. ]]></content:encoded></item><item><title>Augen sind M&#xfc;nder</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-09T00:51:49+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mouth_Eyes_Pictures.html#unique-entry-id-87</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mouth_Eyes_Pictures.html#unique-entry-id-87</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn ich das mit meinem doch recht einfach gehaltenen Fotobearbeitungsprogramm versuche, kommt nichts Gescheites raus: Den Mund eines Menschen (bzw. seines Abbildes) ausschneiden, kopieren und anstelle der Augen einsetzen.   Wenn das aber Menschen machen, die Ahnung davon haben ... dann kommt Grausames, Erhellendes, Gro&szlig;artiges dabei heraus.   Sehr sch&ouml;n nachzusehen bei dem Photoshop-Wettbewerb von Freaking News.]]></content:encoded></item><item><title>Geschichten aus der Diskowelt</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-02-06T21:30:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hans_Nieswandt_Dionysos.html#unique-entry-id-86</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hans_Nieswandt_Dionysos.html#unique-entry-id-86</guid><content:encoded><![CDATA[In meinem ehemaligen Fitnessstudio (wir haben uns vor ein paar Jahren im Streit getrennt) gab es einen Trainer, der hie&szlig; Herr Nieswandt.   Nicht verwandt und verschw&auml;gert mit Hans Nieswandt, soweit ich wei&szlig;, aber ein total netter Typ.   Auch Hans Nieswandt, den ich pers&ouml;nlich nicht kenne, ist bestimmt ein furchtbar netter Typ, das merkt man am Stil seiner B&uuml;cher: Ironisch &ndash; vor allem selbstironisch -, immer auf der Suche nach dem Absurden und Skurrilen der Situation, voll mit lustigen kleinen Anekdoten aus dem DJ-Leben des H.N. 

...In seinem ersten Buch &ndash; &bdquo;Disko Ramallah&ldquo; &ndash; war das, was H.N zu erz&auml;hlen hatte, noch ziemlich neu und bis dahin unerz&auml;hlt: DJ-Reisen (meist im Auftrag des Goethe-Instituts) nach Russland, S&uuml;damerika, Nahost. ...  Das gleich noch einmal, wenn auch mit EINER Neuerung: In die Geschichtchen aus dem Wienerwald bzw. aus S&uuml;dafrika, Vietnam und Sibirien schleicht sich eine fiktive Story &uuml;ber DJ Denis, den Anf&auml;nger-DJ, aus dem ein ganz Gro&szlig;er namens DJ Dionysos wird, ein. 

...Sehr sch&ouml;n zum Beispiel lesen wir da, wie Hans Nieswandt in ein Theaterst&uuml;ck eingebaut werden sollte, in &bdquo;Romeo und Julia&ldquo; (&bdquo;Grunds&auml;tzlich hatte sich meine Faszination f&uuml;r Theaterbesuche immer in Grenzen gehalten ...wahrscheinlich wegen meiner schlechten Augen.&ldquo;)   Der Regisseur wollte ihn auf der B&uuml;hne Platten auflegen lassen (so weit, so gut) und dann auch noch einen Teil des St&uuml;ckes neu schreiben lassen &ndash; jugendgem&auml;&szlig;er.   Liest sich schon gut, wirklich, aber bei der erfundenen Geschichte hakt es dann leider doch ein bisschen, da reiht sich ein Klischee ans n&auml;chste.   Ist aber nicht so schlimm, eine Reihe von selbst erstellten Listen (&bdquo;Dramatische Entwicklungen in der H&ouml;rerwunsch-Szene!&ldquo;, &bdquo;Potenzielle Projektnamen&ldquo; etc.) entsch&auml;digt am Ende.

...Zwei Antworten fand ich sch&ouml;n, die auf die Frage nach dem schlimmsten Satz f&uuml;r einen DJ (&bdquo;Wow, wenn ich mal so alt bin, m&ouml;chte ich aber auch noch so gut drauf sein!&ldquo;) ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-02-03T02:04:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2011.html#unique-entry-id-85</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2011.html#unique-entry-id-85</guid><content:encoded><![CDATA[Retro-Beat im Schnee


Zombie-Knie und Eiseshand


alter Affe Angst.]]></content:encoded></item><item><title>Eine Herkulesaufgabe&#x2c; eine Liebesangelegenheit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-03T00:52:55+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hercules_Love.html#unique-entry-id-84</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hercules_Love.html#unique-entry-id-84</guid><content:encoded><![CDATA[Der Begriff &bdquo;Bunte Truppe&ldquo; geh&ouml;rt eigentlich zum verbotenen Vokabular, wenn man ernsthaft &uuml;ber Musik sprechen will (sonst nat&uuml;rlich auch, aber mir will jetzt auf die schnelle kein sch&ouml;nerer Satzanfang einfallen).   Aber auf &bdquo;Hercules And Love Affair&ldquo;, das Projekt des New Yorker DJs Andrew Butler, passt er nun mal  einfach:  Er selbst fing als 15-J&auml;hriger an, in einer Leder-Bar in Denver aufzulegen.   Andere Mitglieder seines Projekts umfassen eine Operns&auml;ngerin aus Venezuela, die einmal ein Junge war,  einen schwulen T&auml;nzer und ein ehemaliges Mitglied einer anarchisch-veganen Hip-Hop-Gruppe.

Der Schwerpunkt der Band hat sich auf diesem zweiten Albums ein wenig verschoben, aber nicht so sehr, wie Mastermind Andrew Butler das in seinen Interviews darstellt: Ja, es gibt ein wenig mehr Referenzen an die House-Music alten Schlags, der Beat  f&auml;llt ein wenig st&auml;rker aus, aber noch immer liegt ein starker Hauch von Disco &uuml;ber den meisten St&uuml;cken.   Aber f&uuml;r eine Band, die so stark in den Hype-Sog geraten ist wie Hercules And Love Affair vor drei Jahren w&auml;re Stillstand ein echter Karrierekiller &ndash; die PR-Maschine muss in eine andere Richtung gelenkt werden!

Vom rein musikalischen Standpunkt w&auml;ren die Verdrehungen aber nicht n&ouml;tig: Die neuen Songs sind genauso &uuml;berzeugend wie die alten &ndash; Hybridartig, teils Lieder, teils tanzfl&auml;chentaugliche Tracks, eing&auml;ngig, melodisch, oszillierend zwischen cool distanziert und mitrei&szlig;end euphorisch.   Das ist, nach wie vor, die gro&szlig;e St&auml;rke von Hercules And Love Affair &ndash; und es rechtfertigt auch, warum die Band ein ganzes Album herausbringt und nicht, wie so oft in der Dance-Music &uuml;blich, vor allem auf Einzelver&ouml;ffentlichungen und EPs setzt.   Auf Blue Songs finden sich 11 St&uuml;cke, unter anderem mit einem echt guten Gastauftritt vom Ex-Bloc-Party-S&auml;nger Kele  Okereke.]]></content:encoded></item><item><title>CBGB: Die Legend bleibt tot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-02-03T00:31:57+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/CBGB.html#unique-entry-id-83</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/CBGB.html#unique-entry-id-83</guid><content:encoded><![CDATA[Country, bluegrass, blues and other music for uplifting gormandizers, so hie&szlig; der aus musikalischer Sicht wohl legend&auml;rste  Veranstaltungsort Manhattans.   Bekannt geworden  als CBGB & Omfug, f&uuml;r Fans auch einfach nur: CBs.   Urspr&uuml;nglich &ndash; der Name verr&auml;t es  - hatte Hilly Kristal bei seiner Gr&uuml;ndung im Sinn,  einen Laden f&uuml;r Blues- und Country-Musik zu schaffen &ndash; dann kam alles anders: Die New Yorker New-Wave-Szene entdeckte den Laden f&uuml;r sich, er war einer der wenigen, an dem Bands ohne Plattenvertrag ihre Musik spielen konnten &ndash; bzw. sogar sollten: Eine der Regeln im CBGB lautete, dass keine Coverversionen gespielt werden sollten (die Bands hielten sich nicht immer daran, ein oder zwei gecoverte Nummern gab es fast immer, aber die Regel war vor allem deshalb erstellen worden, um keine Tantiemen oder Geb&uuml;hren oder was immer da f&auml;llig geworden w&auml;re, zahlen zu m&uuml;ssen).

Die Ramones wurden durch das CBGB ber&uuml;hmt und machten umgekehrt den kleinen Club an der Bowery bekannt &ndash; 74 Mal traten sie in den viereinhalb Monaten nach ihrem Deb&uuml;t im Jahr 74 dort auf!   Nicht nur deshalb gilt das CBGB als Keimzelle des Punks: Die Bands der New Yorker New-Wave-Szene wollten sich absetzen vom als langweilig und spie&szlig;ig empfundenen Sound von Bands wie Pink Floyd oder Genesis und auch von der aufkommenden Discowelle.   Unter anderem traten die Talking Heads und Blondie dort auf, Mink de Ville und die Misfits, dann, als der Club auch &uuml;ber New York hinaus bekannt wurde, The Police.

In den 80ern war das CBGBs ein Platz f&uuml;r die New Yorker Hardcore Szene &ndash; Punk der h&auml;rteren Gangart.    Mittlerweile existiert es nicht mehr, das CBGB &ndash; eine enorme Mitsteigerung zwang Hilly Kristal zur Aufgabe. ...  Doch noch immer finden sich die Spuren, der neue Mieter ist Fan des alten Schuppens, hat einen Teil der W&auml;nder mit Glasfl&auml;chen gesch&uuml;tzt, so dass man sie studieren kann, die alten Flyer und Poster, die sich dort in Jahrzehnten angesammelt haben. ...  Die &bdquo;Godmother of Punk&ldquo;, die Patin des Punk, war die letzte, die im CBGBs auftrat, dreieinhalb Stunden dauerte das Konzert &ndash; das war am 15. ]]></content:encoded></item><item><title>Besser Talib als Taliban</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-03T00:20:49+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Talib_Kweli.html#unique-entry-id-82</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Talib_Kweli.html#unique-entry-id-82</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Gutter Rainbows&ldquo; ist Talib Kwelis f&uuml;nftes Solo-Werk, er ist einer der wenigen &uuml;brig gebliebenen Vertreter des so genannten Conscious Rap &ndash; des gesellschaftskritischen Sprechgesangs, der sich zum Gangster-Rap verh&auml;lt wie ein gutes Buch zum billigen Comic.

Musikalisch h&ouml;rt man das Talib Kwelis neuer Platte nicht unbedingt an: Er setzt, wie schon bei seinen vorigen, auf sehr gef&auml;llige, eing&auml;ngige Jazz-, Disco- und Soulsamples.   Und auch seine Art zu rappen ist mitunter so entspannt und samtig, dass man als nicht Muttersprachler vergisst, dass hier wirklich jemand was zu sagen hat.   Wie ein Motivator spricht der mittlerweile 35-J&auml;hrige zu uns, seinen H&ouml;rern, er verspricht, &bdquo;den Stimmlosen eine Stimme zu geben, den Hoffnungslosen Hoffnung&ldquo;.   Tagebuchartig kommen seine Texte r&uuml;ber, es geht um Liebe und Ruhm und den gro&szlig;en Hip-Hop-Zirkus, aber auch um illegale Einwanderung und die Anstrengung, sich in einer Gesellschaft wie der amerikanischen zu behaupten. 

Spannend ist, wie Talib Kweli an dieses neue Album herangegangen ist: F&uuml;r die 14 Songs hat er 13 verschiedene Produzenten eingespannt.   Von der Handvoll Gasts&auml;nger und &ndash;rapper geh&ouml;rt keiner zu den ganz Gro&szlig;en &ndash; ihre Auswahl d&uuml;rfte vor allem musikalische, nicht kommerzielle Gr&uuml;nde haben.   Au&szlig;erdem ist Gutter Rainbows ganz unabh&auml;ngig erschienen, eine echte Eigenproduktion ohne irgendwelche Verbindungen zu den Major-Plattenlabeln, f&uuml;r Kweli die erste echte Indie-Hip-Hop-Platte.   Dass trotzdem kein Bruch zu seinem bisherigen Werk zu bemerken ist, zeigt, wie sehr er auch fr&uuml;her schon die k&uuml;nstlerische Kontrolle &uuml;ber seine Musik hatte.]]></content:encoded></item><item><title>Post-Dubstep trifft Neo-Kraut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-30T16:26:40+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/ctm_2011.html#unique-entry-id-81</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/ctm_2011.html#unique-entry-id-81</guid><content:encoded><![CDATA[Eine Mischung aus Partys und Laboratorien, Symposien und Ausstellung, Installationen und Konzerte steht auf dem Programm, es treffen "minimalistische Synthesizer-Drones" auf "audio-visuelle Wahrnehmungsexperimente", "Neoklassik-Elektronika, Drag, Witch House, Neo- Kraut und -Psychedelik" auf die "neuesten Clubbastarde des Post-Dubstep-Universums".   Hinter all diesen Schubladen, die der "club transmediale" hier auf und wieder zu macht, stehen Musiker von heute, morgen - und auch von gestern:  Er&ouml;ffnen wird Morton Subotnick, Pionier der elektronischen Musik aus den USA.   Der mittlerweile 77-J&auml;hrige entwickelte in den 60er Jahren den ersten analogen Synthesizer, im HAU wird er gemeinsam mit dem Videok&uuml;nstler Lillevan und der koreanischen Pianistin SooJin Anjou eine Linie von der Vergangenheit bis in die Gegenwart der elektronischen Musik ziehen - oder das zumindest versuchen. 

...Es geht also um die Art und Weise, wie Musik im so wichtig geworden Konzertrahmen funktioniert, passend zum Oberthema dieses 12. "club transmediale", das etwas kryptisch "#LIVE!?"  ...  Das englische Vorzeige-Plattenlabel Hyperdub widmet sich der basslastigen Musik, vor allem dem in den letzten Jahren aufgestiegenen Dubstep und anderen verwandten Richtungen von Grime, der englischen Rap-Variante, bis hin zum so genannten UK Funky. ...  Ganz anders, aber auch zugkr&auml;ftig, das Line-up der Clubnacht in der Maria, die ebenfalls am Freitag stattfindet: Mit dem englischen Soundt&uuml;ftler Gold Panda, dem K&ouml;lner Electronic-Trio MIT und dem schwedischen Techno-Musiker Axel Willner alias The Field hat der "club transmediale" hier drei Projekte zusammengebracht,  die zu den bekannteren geh&ouml;ren....  "Man h&ouml;rt es nicht unbedingt im Ergebnis", sagen die club-transmediale-Organisatoren, es geht um eine Haltung: Die Musiker lassen sich auf ergebnisoffene Prozesse ein, &uuml;berschreiten die Grenzen ihrer Ger&auml;te und Instrumente, erreichen ein "Dazwischen". ...  Unter dem Titel Modeselektion (5.2.) treten sie gemeinsam mit musikalisch verwandten K&uuml;nstlern wie dem englischen DJ Ben UFO auf und lassen das ganze vom Videokollektiv Pfadfinderei begleiten....  Und noch ein Tipp: Was sich in der so genannten "Cine Chamber", die im HAU installiert wird, abspielt, l&auml;sst sich nur erahnen: Die Kammer ist von etlichen Projektionsw&auml;nden umgeben, mit 8.8.2 Mehrkanal-Sound ausgestattet, hat einen vibrierenden Boden und l&auml;sst sich wie ein Audiovisuelles Instrument spielen....  Das h&auml;ngt mit dem Zustand der Mainstream-Musik zusammen, die f&uuml;r so ein Festival eigentlich gar keine Rolle spielen d&uuml;rfte: Der kommerziellen Popmusik sind die Ideen ausgegangen, dort geht es derzeit so langweilig zu wie schon lange nicht mehr. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #1</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-01-29T15:47:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse.html#unique-entry-id-80</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse.html#unique-entry-id-80</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Roboter, auf dessen Mund Techno steht.   Kein Wunder, ist es doch die Robo Freak Show, die uns hier versprochen wird.   In seiner eisernen Hand ein Zettel, darauf Namen, Namen, Namen.   Keine Todesliste, sondern das Line-up.   Das Design des Roboters weist uns subtil darauf hin, dass es sich irgendwie um eine oldschoole Veranstaltung handelt.   Oder sollte das nur Irref&uuml;hrung sein? ...  Eine Party, bei der ordentlich Dampf abgelassen werden kann?    Oder doch nur hei&szlig;e Luft?   Oder ist das Rauchverbot au&szlig;er Kraft gesetzt?    Fragen &uuml;ber Fragen, die nur die beantworten k&ouml;nnen, die da gewesen sind.]]></content:encoded></item><item><title>SO ehrt man Tote&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-01-27T23:29:55+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Regitz_Motte.html#unique-entry-id-79</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Regitz_Motte.html#unique-entry-id-79</guid><content:encoded><![CDATA[Bisschen mehr M&uuml;he h&auml;tte er sich schon geben k&ouml;nnen, denkt man sich so. ...  So richtig gut konnten die beiden ja nicht mehr, seit sie sich einst &uuml;ber die Zukunft der Love Parade zerstritten hatten.   Im Interview zu Regitz&rsquo; Tod &auml;u&szlig;erte sich Motte noch so: &bdquo;Ralf war ein umstrittener Kollege&ldquo;.   Allerdings einer, der &bdquo;die elektronische Tanzmusik in Berlin durch sein Zutun gepr&auml;gt und gef&ouml;rdert hat.&ldquo; 


Noch ein Ausflug ins Motte-Land: So richtig ernst genommen habe ich Dr.   Motte noch nie, was vor allem daran liegt, dass er oft so verquastes Zeug redet.   Fr&uuml;her war er ab und zu noch mal lustig, manchmal absichtlich, manchmal unabsichtlich.   Zum Beispiel, so kann ich mich erinnern, kam er kurz vor Love Parade immer ins Studio des Radios, f&uuml;r das ich damals arbeitete, und zeichnete Interviews auf. ...  Und dann nat&uuml;rlich noch die legend&auml;ren Reden auf der Abschlusskundgebung der Parade selbst! 

...<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/CwRBIf6wg-A" frameborder="0" allowFullScreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Ralf Regitz ist tot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-01-24T15:21:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Regitz_tot.html#unique-entry-id-77</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Regitz_tot.html#unique-entry-id-77</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist eigentlich zu sp&auml;t, um &uuml;ber das E-Werk zu schreiben, au&szlig;er, dass ich es dort immer ganz sch&ouml;n fand (ja, ja, die 90er), bis es zugemacht und dann als &bdquo;Event-Location&ldquo; wieder aufgemacht wurde.   Und auf der Love Parade war es auch manchmal sch&ouml;n, auch wenn die Gespr&auml;che mit Ralf Regitz vorher am Telefon (als Redakteur beim Radio) nicht zu meinen Highlights geh&ouml;rten - ich kann mich n&auml;mlich gar nicht mehr daran erinnern. ...  Warum sah er immer so schr&auml;g aus, wie ein komischer Vogel, vor allem, als er noch so lange Haare trug?   Und wird die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung oder die Berliner B.Z. jetzt &uuml;ber den Fluch der Love Parade (&bdquo;Sie brachte allen nur Ungl&uuml;ck?&ldquo;) ...  Und wo das Schild mit der Kinderschrift (&bdquo;Warum?&ldquo;). ...  Bis auf die letzte, die bekommt n&auml;mlich ein eigenes Foto:


P.S.: Habe gerade noch eine sch&ouml;ne Geschichte zu RR geh&ouml;rt: &bdquo;Das muss 2006 rum gewesen sein.   Auf einem Truck bei der LP (Loveparade) im Tiergarten.   Ich stand da (als DJ), sollte schon mal Mukke machen....   Das fand der Herr (Regitz) aber mal so gar nicht witzig und... so stuermte er auf den Truck (also, von aussen bis hoch zu DJ Kanzel!), riss die Platte vom Teller, schrie alles an, was da so rum stand und schmiss die Platte einfach in die Menge.&ldquo;
]]></content:encoded></item><item><title>Zombies&#x2c; ihr habt es gut&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-01-23T04:40:50+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_Model.html#unique-entry-id-76</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_Model.html#unique-entry-id-76</guid><content:encoded><![CDATA[Auch wenn &bdquo;The Walking Dead&ldquo; uns etwas anderes erz&auml;hlen will: Ohne Zombies w&auml;re die Welt ein schlechterer Ort.   Ein noch schlechterer als ohnehin schon.   Das wissen alle, die sich auch nur ansatzweise mit Zombies besch&auml;ftigen oder irgendwann einmal auseinandergesetzt haben.   Auch M&auml;dchen und Jungs, die sich Models nennen.   Obwohl die ja bekanntlich so gut wie gar nichts wissen.   Denn nat&uuml;rlich stimmen alle Vorurteile &uuml;ber Models.   Sonst w&auml;ren sie ja keine Models.   Sondern Professoren an der Universit&auml;t. ...  Ich schw&ouml;re!   Beim Tod meines (oder auch: eines) Untoten!]]></content:encoded></item><item><title>Macht Musik schlau?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-23T04:17:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Macht_Musik_schlau.html#unique-entry-id-75</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Macht_Musik_schlau.html#unique-entry-id-75</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt, seit 1993 zum ersten Mal vom Mozart-Effekt die Rede war, diverse Studien dar&uuml;ber, wie sich Musik auf den menschlichen Geist auswirkt.   Damals glaubten zwei US-Forscher herausgefunden zu haben, dass  schon 10 Minuten Mozart-Genuss unsere r&auml;umliche Vorstellungskraft verbessern. 

...Inzwischen wei&szlig; man aber: Musikh&ouml;ren und so schlauer werden - so einfach ist es nicht.   Denn was Musik mit dem Gehirn macht, h&auml;ngt ganz von uns und unseren Vorlieben ab: das Vorlesen einer Geschichte von Stephen King kann genauso aktivierende Effekte haben wie die Beschallung mit Mozart, Schubert, Bach - oder auch Techno (resp. ...  Das, was uns gute Laune verschafft, hilft uns dann auch, wacher, aufmerksamer, konzentrierter zu sein. 

Au&szlig;erdem: M&uuml;ssten, wenn der Mozarteffekt wirklich existiert, dann nicht Berufsmusiker, die sich st&auml;ndig mit klassischer Musik besch&auml;ftigen, intelligenter sein als der Rest der Bev&ouml;lkerung? ...  Allerdings arbeiten ihre Gehirne anders, wahrscheinlich, weil sie meist in dem Alter, in der sich das Gehirn organisiert, mit dem Musizieren begonnen haben. 

Zwei Sachen allerdings sind sicher: Kinder, die fr&uuml;h mit Musik in Kontakt kommen, k&ouml;nnen bestimmte Zwischent&ouml;ne in der Kommunikation besser wahrnehmen &ndash; sie k&ouml;nnen im wahrsten Sinne des Wortes an der Stimme eines anderen h&ouml;ren, wenn etwas stimmt.   Und die zweite Gewissheit: Auch wenn Musikh&ouml;ren nicht schlauer machen sollte &ndash; d&uuml;mmer macht es ganz sicher auch nicht.   Wie gesagt, es gibt viele Studien &uuml;ber den Zusammenhang von Musikh&ouml;ren und Intelligenz. ]]></content:encoded></item><item><title>GR&#xdc;N beisst Techno</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-01-22T20:54:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Love_Family-Park_1.html#unique-entry-id-74</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Love_Family-Park_1.html#unique-entry-id-74</guid><content:encoded><![CDATA[Und die knapp 20-tausend Menschen, die da jeden Anfang Juli hinpilgern, seien einfach zu viel.   Wer wissen will, um was es da genau geht und warum das  Verbot vielleicht sinnvoll, vielleicht aber auch kompletter Unsinn ist, der kann das alles in der Frankfurter Rundschau lesen.   Was mich als den Gr&uuml;nen durchaus wohlwollend gegen&uuml;berstehender Mensch aber zunehmend nervt: Das sind mittlerweile genau so bl&ouml;de Spie&szlig;er wie die anderen Politiker auch, kleingeistig und ideenlos und regelw&uuml;tig.   Und auch bei ihnen geht es im Ergebnis darum, Jugendliche zu ma&szlig;regeln, in ihrer Freiheit zu beschneiden, ihnen Spa&szlig; und Extase zu nehmen.   Green sucks, manchmal.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2011-01-20T17:54:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2011.html#unique-entry-id-73</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2011.html#unique-entry-id-73</guid><content:encoded><![CDATA[Neues Jahr ist da


Aber alles wie immer


So soll es auch sein.]]></content:encoded></item><item><title>Techno und Skifahren</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-01-20T17:05:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Skifahren.html#unique-entry-id-72</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Skifahren.html#unique-entry-id-72</guid><content:encoded><![CDATA[Es wird 25 Jahre her sein, dass ich das erste Mal mit Ski und Musik unterwegs war. ...  Die Kopfh&ouml;rer sa&szlig;en etwas ungl&uuml;cklich, so dass bei schneller Abfahrt der Wind &uuml;ber die Songs sauste.   Aber grunds&auml;tzlich war es gro&szlig;artig, auf der Piste seine eigene musikalische Welt mitzuhaben, auch wenn es St&uuml;rze nicht unbedingt sch&ouml;ner machte, wenn man mit der H&uuml;fte auf den eckigen Kasten fiel. 


...Es ist gerade Nebensaison, ich stehe nicht am Lift an, sitze meist alleine in der Gondel oder im 6er-Sessellift. ...  Vermutlich ist es nicht erlaubt, zumindest das Skifahren auf der Piste nicht, ich kenne mich da aber nicht so aus.   In Berlin sagt aber auch kaum jemand etwas, wenn man sich das Fahrradfahren mit Musik unterhaltsamer gestaltet. ...  Es hat ja ohnehin etwas unwirkliches, schnell &uuml;ber die Fl&auml;che zu gleiten, durch die Buckel zu surfen, durch die Geschwindigkeit scheinbar schwerelos zu werden, um dann von eben jener &uuml;berwunden geglaubter Schwerkraft auf den Boden zur&uuml;ckgeholt zu werden.   Musik wirkt anders, aber auf eine bestimmte Art sind Skifahren und Musikh&ouml;ren  doch miteinander verwandt und verst&auml;rkt sich in der lustigen Zweisamkeit.


...Muss nicht sein, aber zwischendurch mal kurz einen richtigen Song, notfalls auch aus den 50ern, 60ern und den ganzen anderen Jahrzehnten bis heute kommt ganz gut. 


...<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/xR3-noilvgU" frameborder="0" allowFullScreen></iframe>
]]></content:encoded></item><item><title>Ein Novy kommt selten allein</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-01-18T18:33:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Raveline_Novy.html#unique-entry-id-71</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Raveline_Novy.html#unique-entry-id-71</guid><content:encoded><![CDATA[Im Heft selbst ist f&uuml;r mich aber vieles gut: Artikel &uuml;ber Deadmau5 und Daft Punk, &uuml;ber Ramon Tapia und Robert Babicz. ...  So richtig einfallsreich ist das nicht, denn wir wissen es ja ohnehin schon: XXX ist Produzent und DJ (und eventuell auch Labelbetreiber), er kommt von da oder dort, seine Einfl&uuml;sse sind das und das und das und Kraftwerk. 

...Die vielen Plattenneuvorstellungen sind hilfreich, der Technikteil ist auch ok, die Veranstaltungstipps  .... nun ja, ganz sch&ouml;n umfangreich f&uuml;r eine &Auml;ra, in der es Menschen geben soll, die Zugang zum Internet haben. 

...Novy, DJ und Produzent und Moderator, der seine besten Tage wohl doch schon hinter sich hat, schreibt auf diesen Seiten &uuml;ber ziemlich unerhebliche Dinge, in der Januarausgabe &uuml;ber den Streit in Miami zwischen den Machern der Winter Music Conference (WMC) und des Ultra Music Festivals (UMF).   Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Streit f&uuml;r die Leser der Raveline in etwa so relevant sein d&uuml;rfte wie eine nicht funktionierende Schranke auf dem Firmenparkplatz von Red Bull, ist der Schreibstil des Tom Novy unertr&auml;glich: Eine Floskel  (&bdquo;Der eine sagt dies und der andere das.&ldquo;) jagt die n&auml;chste (&bdquo;Die Zeiten haben sich nat&uuml;rlich ge&auml;ndert und das ist auch gut so.&ldquo;)   Wie in seinem Blog ist der feine Herr Novy auch in dieser Kolumne ein Meister des Namedropping &ndash; ganz sch&ouml;n unspannend, mit wem er schon so gefeiert und gesoffen hat, noch dazu, weil es oft schon sehr lange her ist.   Den vergangenen Zeiten trauert Novy unverkennbar hinterher, was ihn noch mehr zum &bdquo;Has-been&ldquo; (wie die Amis so sagen) macht als die Tatsache, dass seine gro&szlig;en Hits schon ein paar Jahre her sind.   Schuld daran, dass er sich keine gro&szlig;en Sausen in Miami mehr leisten kann, so kann man &bdquo;Novys Welt&ldquo; entnehmen, sind die illegalen Downloads, die aber andere nicht so sehr betreffen wie ihn. 

...Wie sch&ouml;n w&auml;re es, wenn jemand, der eine Kolumne schreibt, auch richtig mit Worten umgehen kann!   Bei Novy hat man das Gef&uuml;hl, dass er immer einen Tick daneben liegt: Die Formulierungen treffen es nicht genau, die S&auml;tze machen einen seltsamen Eindruck, die Argumente sind nicht logisch. ]]></content:encoded></item><item><title>Daft Punk holen die Zukunft nach Hause</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-12T20:15:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tron_Legacy.html#unique-entry-id-70</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tron_Legacy.html#unique-entry-id-70</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Tron Legacy&ldquo; hei&szlig;t dieses neue Album &ndash; kein &bdquo;normales&ldquo; neues, sondern Musik zum Science-Fiction-Film &bdquo;Tron Legacy&ldquo;, der bei uns Ende Januar 2011 in die Kinos kommt.   Filmmusik also und das ist wohl auch der Grund, warum Kritiker, Fans und Blogs so unterschiedlich auf diese CD reagieren.   Die einen sind entt&auml;uscht, weil zwar der typische Daft-Punk-Electro-Sound durchblitzt, es aber kein Dancealbum geworden ist. ...  Die anderen finden genau das so passend: Eine der wichtigsten Electro-Bands der letzten zwanzig Jahren trifft auf die lang erwartete Fortsetzung des &auml;sthetisch richtungsweisenden Science-Fiction-Klassiker Tron.   Daft Punk hatten f&uuml;r die Dauer der Dreharbeiten neben den Walt-Disney-Filmstudios ihre Tonstudios, es gab also ein Wechselspiel von Musik- und Filmaufnahmen.    Deutlich wird durch diese Kooperation vor allem eins: N&auml;mlich in welchen Sph&auml;ren Daft Punk inzwischen mitmischen: Auch wenn sie nach wie vor ihre Gesichter verbergen und sich als ihre geheimnisvolle Au&szlig;erirdische geben, sind sie schon lange nicht mehr die rebellischen Electro-Frickler, sondern geh&ouml;ren zum Pop-Establishment und pflegen einen entsprechend bombastischen Sound.   Auf ihrem Soundtrack machen sie das allerdings auch ein wenig lahm.


<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SinChlesle4?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SinChlesle4?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Januar 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-12T19:56:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Januar_2011.html#unique-entry-id-69</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Januar_2011.html#unique-entry-id-69</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Retake One&ldquo;, das Mixalbum vom Berliner DJ und Produzenten Dave DK ist eine Art Gegenst&uuml;ck zum &bdquo;F&uuml;nf&ldquo;-Album: David Krasemann &ndash; so hei&szlig;t Dave DK mit richtigem Namen &ndash; ist zwar auch regelm&auml;&szlig;ig im Berghain, genauer gesagt: der Panorama Bar, hat sich nicht dem h&auml;rteren Techno, sondern dem deepen House verschrieben.   Und &uuml;ber 17 Tracks ausgebreitet zeigt er uns, was genau er unter &bdquo;deep&ldquo; versteht: Langsame, melodi&ouml;se, aber trotzdem nicht kitschige Tracks gehen perfekt ineinander &uuml;ber und schaffen einen Mix, der sehr viel mehr als die Summe seiner Einzelteile ist. 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pUnwbiQEQlg?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...24 Tracks von den Stamm-DJs des Berghains, die, so unterschiedlich sie sich auch anh&ouml;ren, eins gemeinsam haben: In alle St&uuml;cke sind Ger&auml;usche und Kl&auml;nge und Sounds eingebaut, die im leeren Berghain  aufgenommen wurden. 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RVdv5bh4TcE?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

...Die andere musikalische Revolution, die sich anbahnende House- und Technowelle, spielt auf &bdquo;G.I.Disco&ldquo; gar keine Rolle &ndash; kein Wunder, waren die Clubs der amerikanischen Soldaten, in denen sie deutsche M&auml;dchen trafen, die ihrerseits von den USA tr&auml;umten, doch kleine Enklaven mit gro&szlig;em Eigenleben.  

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Yqo888gWsCI?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
]]></content:encoded></item><item><title>Musik&#x2c; die nicht egal ist ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-12-07T19:51:40+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Console_herself.html#unique-entry-id-68</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Console_herself.html#unique-entry-id-68</guid><content:encoded><![CDATA[Musik, die einfach so dahingeht, aber ohne belanglos zu sein, sagte Console alias Martin Gretschmann vor Jahren einmal im Interview mit laut.de.   Seinem eigenen Ideal folgte Console nicht immer, sein Hit &bdquo;14 Zero Zero&ldquo;ging nicht einfach so dahin, sondern f&uuml;hrte Ende der 90er Clubg&auml;nger in aller Welt auf die Tanzfl&auml;che.   Jetzt aber ist Console genau das gelungen: Musik, die nicht stresst und dennoch nicht belanglos ist.   Die Welt, die der elektronische Soundt&uuml;ftlers auf seinem neuen Album skizziert, ist melancholisch und nachdenklich, die Stimmung distanziert und ein wenig d&uuml;ster, f&uuml;r seine alten Fans vielleicht zu ereignisarm.

Zeit also, sich mit ein paar Wahrheiten des Martin Gretschmann anzufreunden: F&uuml;r die feierw&uuml;tigen &bdquo;Partypeople&ldquo; hat er sein DJ-Alter-Ego &bdquo;Acid Pauli&ldquo; ins Leben gerufen.   F&uuml;r die Indietronics-Fraktion spielt er bei seiner Band &bdquo;The Notwist&ldquo;.   Und f&uuml;r intelligenten Techno ist &bdquo;Console&ldquo; zust&auml;ndig &ndash; das ist die elektronische Dreifaltigkeit  des Mannes aus Weilheim.


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AU6NGBD2Knw?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AU6NGBD2Knw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Ausgefuchst&#x2c; Herr Kitsun&#xe9;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-12-07T19:36:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/kitsune_10.html#unique-entry-id-67</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/kitsune_10.html#unique-entry-id-67</guid><content:encoded><![CDATA[Acht Jahre gibt es Kitsune nun schon, vor f&uuml;nf Jahre ist ihre erste Maison-Compilation erschienen und auf allen zehn Exemplaren tummeln sich au&szlig;ergew&ouml;hnliche Songs : Elektronische, poppige, intensive Songs, unterschiedlich genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, &auml;hnlich genug, um nicht beliebig zu erscheinen &ndash; und so neu, um eine ganze Menge &uuml;ber den Zustand moderner und tonangebbender Clubmusik auszusagen.

Und in welchem Zustand befindet sich diese Clubmusik jetzt, am Ende des Jahres 2010 ?   Elektronisch ist sie nach wie vor, aber der Pop spielt eine gro&szlig;e Rolle: Fast keiner der 25 versammelten Songs verzichtet auf Gesang, schon zu Zeiten von Disco gelernte musikalische Tricks und Kniffe kommen zum Einsatz, Songwriting spielt eine wichtige Rolle.   Mode und Musik, das sieht man hier, k&ouml;nnen auf ganz &auml;hnliche Art und Weise verkauft werden : Eine neue Kollektion, die Trends aufgreift, neu interpretiert und verst&auml;rkt.   Und wohl auch der Grund, warum es in nur f&uuml;nf Jahren zehn Compilations gibt : Sommerware und Wintersachen.   Kitsune ist ein kleines Modelabel, musikalisch geh&ouml;rt es zu den Tonangebenden, eine Doppel-CD mit insgesamt 25 St&uuml;cken.]]></content:encoded></item><item><title>Hexen&#x2c; Zombies&#x2c; Sirup und Salem</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-23T17:32:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Salem.html#unique-entry-id-66</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Salem.html#unique-entry-id-66</guid><content:encoded><![CDATA[Das hat was mit Musik zu tun.   Nicht nur mit Hip Hop, der eine Unterart entwickelt hat, die stark mit der Hustensaft-Syrup-Kultur verbunden ist, wo wie sie der aus Houston stammende, 2000 an einem Medikamentencocktail gestorbene DJ Screw popul&auml;r gemacht hat.   Sondern, &uuml;ber ein paar Umwege auch mit dem Trio Salem, das gerade sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht.


Ich wei&szlig; nicht, ob Salem mit Syrup herumexperimentieren, aber mir gef&auml;llt extrem, wie dunkel, verst&ouml;rend und sch&ouml;n John Holland, Heather Marlatt und Jack Donoghue ihre Beats verlangsamen, ihre Synthesizer, ihre Stimmen. ...  Es gibt ein paar Schubladen-Begriffe: Drag. ...  So bl&ouml;d das klingt, so sehr passt es dann auch wieder &ndash; die Musik hat etwas untotes, horrorm&auml;&szlig;iges, das verzweifelten Seelen viel Spa&szlig; bereiten k&ouml;nnte.   Den nicht so verzweifelten Seelen (mir zum Beispiel) allerdings auch.


&bdquo;Yes, I Smoke Crack&ldquo; hie&szlig; eine der EPs von Salem &ndash; so viel Freude am Untergang war lange nicht und irgendwie hofft man, dass es diesen drei Musikern (die Anfang 20 sind), mit solchen Spr&uuml;chen nicht allzu ernst ist.   Davon mal abgesehen: Gro&szlig;artig, einer neuen Musikrichtung beim Entstehen zuh&ouml;ren und zusehen zu k&ouml;nnen.   Wobei das mit dem &bdquo;neu&ldquo; auch so eine Sache ist: Fever Ray und The XX, Crystal Castles und Nosaj Thing, Mokke und Flying Lotus beackern emotional und soundm&auml;&szlig;ig &auml;hnliche, verwandte Gefilde. ]]></content:encoded></item><item><title>Taxi Driver - ein Film wird Buch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-11-14T23:08:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/TaxiDriver.html#unique-entry-id-65</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/TaxiDriver.html#unique-entry-id-65</guid><content:encoded><![CDATA[35 Jahre ist sie alt - eine der bekanntesten und eindringlichsten Szenen der Filmgeschichte: Robert De Niro als psychotischer 26-j&auml;hriger Taxifahrer Travis Bickle steht in seiner versifften Wohnung, hantiert mit Waffen und spricht mit imagin&auml;ren Gegnern.    Steve Schapiro, so genannter Set-Fotograf, war bei den Dreharbeiten damals dabei: &bdquo;It had relevance to its time and it also has that same relevance to our time today. 

...&bdquo;I feel it works like a picture story, like a magazine picture story where you got a sense of everything just from the pictures and you dont really need a text or captions to follow them along. 

...Die bildsch&ouml;ne Cybill Shepherd, um die sich De Niro im Film bem&uuml;ht, um dann  beim ersten Date alles zu zerst&ouml;ren &ndash; f&uuml;hrt er sie doch ins Kino und sucht einen Pornofilm aus.   Und nat&uuml;rlich sehen wir auch die Fotos vom gro&szlig;en Showdown: De Niro will Jody Foster befreien und richtet dabei ein Blutbad an - das mit einem grandiosen Dialog zwischen De Niro und Harvey Keitel eingeleitet wird: &ldquo;Irokese, verpiss Dich zu deinem Stamm und lutsch am B&uuml;ffelknochen, bevor mir der Kragen platzt, ich will keinen Krieg, verstanden?&ldquo; &ndash; &bdquo;Hast Du ne Kanone?&ldquo; &ndash; &bdquo;Wichser! 

...Schapiro: &bdquo;In terms of the last pictures in the book they are extremely graphic and also I had the advantage of showing the real blood colour that we were using at the time and that no longer exist in any copy of the film.&ldquo; 

...Die Hilflosigkeit des Travis Bickle, der nicht wei&szlig; wohin mit seinem Hass und mit seiner Frustration: &bdquo;Hier ist ein Mann, der sich nicht mehr alles gefallen l&auml;sst, ein Mann, der sich gegen den Abschaum, die Nutten, den Dreck und die Schei&szlig;e und die miesen Schweine wehrt. 

...Das sagt auch Steve Schapiro (aber was soll er auch anderes sagen?): &bdquo;It&rsquo;s a classic film because Robert de Niro does an incredible performance that creates a great character and he does it flawlessly so that you never come out of it.   You never look at him as Robert De Niro, you look at him as Travis Bickle and it&rsquo;s a very strong portrayal.   The director Martin Scorseese put a lot of energy in that film so that the emotional moments are truely emotional and shot that way.&ldquo; - &bdquo;Der Film ist ein Klassiker, weil Robert De Niro seine Rolle so gro&szlig;artig und fehlerfrei spielt. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm November 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-14T22:45:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/BummNovember2010.html#unique-entry-id-64</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/BummNovember2010.html#unique-entry-id-64</guid><content:encoded><![CDATA[Wer sich ein bisschen mit Lacken auskennt, wei&szlig;, dass &bdquo;RAL 1016&ldquo; f&uuml;r den Farbton &bdquo;Schwefelgelb&ldquo; steht und als Signalfarbe benutzt wird &ndash; weil&rsquo;s so sch&ouml;n grell und auff&auml;llig leuchtet!   Kein Zufall, dass sich der in Berlin wohnende Grafiker Eddy und sein Kompagnon Sid f&uuml;r ihr gemeinsames Bandprojekt den Namen &bdquo;Schwefelgelb&ldquo; ausgesucht haben, denn grell und auff&auml;llig geht es auch bei ihnen zu.   &bdquo;Alt und neu&ldquo; hie&szlig; das Schwefelgelb-Deb&uuml;t vor zwei Jahren, ein lockerer und gekonnter R&uuml;ckblick auf 30 Jahre elektronische (deutsche) Tanzmusik: Deutsch-Amerikanische Freundschaft traf auf Westbam, Minimal auf Maximal, krachender Electro auf manchmal ganz sch&ouml;n gute Texte. 


Und genau so, nur noch ein bisschen besser, geht es auf &bdquo;Das Ende vom Kreis&ldquo;, dem zweiten Schwefelgelb-Album, weiter. 

...Seine Stimme kennt seit zwei Jahren so ziemlich jeder, der sich f&uuml;r elektronische Clubmusik interessierte, seinen Nachnamen auch, der Vorname allerdings blieb im Verborgenen: Fritz Kalkbrenner ist der kleine Bruder von Techno-Produzent und Berlin-Calling-Hauptdarsteller Paul Kalkbrenner. ...  Jetzt hat der Berliner sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht: Lockere, leichte, entspannte Tracks, die sich auf einer elektronischen Spielwiese gegenseitig den Ball zupfeffern.   Und immer wieder  auch mit Stimme, die Fritze K. einmalig macht: Er ist eine Art Techno-Singer-Songwriter, aber einer, der nur singt, wenn er auch was zu singen hat. ...  Ach ja, auch wenn Paul und Fritz jeweils eigene Studios haben und sich ungern in ihre Kunst hineinreden lassen: Musikalisch &auml;hneln sie sich mehr als in ihrem &Auml;u&szlig;eren. 


...Die Bezeichnung &bdquo;legend&auml;r&ldquo; mag einen Tick zu hoch gegriffen sein, aber die DJ-Kicks-Serie geh&ouml;rt definitiv zur besten Mix-Cds-Reihen, an die man so geraten kann. ...  24 Tracks hat er zu einem einzigen gro&szlig;artigen Klangteppich verwebt, und zwar so, als h&auml;tten Thom Yorke (ja, der Frontmann von Radiohead), Joy Orbison, Four Tet, Burial und wie sie nicht alle hei&szlig;en mit ihren Songs genau das beabsichtigt: Puzzlest&uuml;cke zu schaffen, die nur in Verbindung mit den anderen Puzzlest&uuml;cken ein Gesamtbild ergeben. ]]></content:encoded></item><item><title>Nicht Techno&#x2c; sondern Jacko</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-14T22:35:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Michael_Neuer_Song.html#unique-entry-id-63</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Michael_Neuer_Song.html#unique-entry-id-63</guid><content:encoded><![CDATA[Ist er nat&uuml;rlich nicht wirklich: Michael Jackson starb bekanntlich vor 15 Monaten an einer &Uuml;berdosis des Narkosemittels Propofol, das ihm, neben anderen starken Schmerz- und Beruhigungsmitteln, sein Leibarzt Conrad Murray verabreicht haben soll.   Tot aber, das stellte sich schnell heraus, war Michael Jackson mehr wert als lebendig: Seine Songs, seine Alben erreichten weltweit die Spitzenpl&auml;tze der Charts, der Dokumentarfilm &bdquo;This Is It&ldquo; wurde zum erfolgreichsten Konzertfilm aller Zeiten.   Wenige Monate nach den Trauerfeiern schloss die Plattenfirma Sony laut Wall Street Journal einen Rekordvertrag &uuml;ber 250 Millionen Dollar mit den Nachlassverwaltern, in den n&auml;chsten Jahren sollen nach und nach zehn Michael-Jackson-Alben erscheinen. 


...Bekannt ist immerhin so viel: Michael Jackson hat in den Jahren vor seinem Tod wieder und wieder an neuen Songs gearbeitet, angeblich existieren hunderte von unver&ouml;ffentlichten Lieder.   Wie man mit solch einem Erbe umgehen kann, haben schon die Nachlassverwalter von Elvis Presley, von Johnny Cash und auch die von Hip-Hopper Tupac Shakur gezeigt: Im Fall von Presley und Cash kommen seit Jahren in immer neuen Zusammenstellungen alte Songs heraus: &bdquo;Der King&ldquo;, die &bdquo;Legende&ldquo;, Duette, Love Songs, &bdquo;The Best&ldquo;, &bdquo;The Very Best&ldquo;, &bdquo;The Very Very Best&ldquo; &ndash; mit ihrem Erbe werden Millionen verdient. 


...Jackson brauchte ein gro&szlig;es Comeback, um seine Geldsorgen zu beenden, aber die in dieser Zeit in New Jersey, Los Angeles und Las Vegas entstandenen Songs hielt er f&uuml;r so ein Comeback offenbar nicht f&uuml;r tauglich. 


Sony scheint diese Skrupel nun nicht mehr zu teilen: Wie die Klatsch-Seite tmz.com mitteilt, sollen &bdquo;Breaking News&ldquo; und vier weitere Songs des neuen Albums bereits 2007 im Haus des Produzenten Eddie Cascio aufgenommen worden sein, mit dem Jackson befreundet war. ...  I.Am von den Black Eyed Peas und von den Produzenten Rodney Jerkins und Teddy Riley bearbeitet sein &ndash; allesamt gro&szlig;e Namen im Popgesch&auml;ft, ob sie aber den Sound hinbekommen, den sich Michael Jackson gew&uuml;nscht h&auml;tte, kann keiner beantworten. 

...Jetzt, so berichtet tmz.com, gibt es au&szlig;erdem Ger&uuml;chte, dass die Stimme, die auf den Songs zu h&ouml;ren ist, gar nicht von Michael Jackson stamme. ...  Die Nachlassverwalter halten dagegen und verweisen ihrerseits auf Stimmenexperten, die Michael Jackson einwandfrei identifiziert h&auml;tten, dar&uuml;ber hinaus glaube man, Jacksons Mutter Katherine und andere Familienmitglieder w&uuml;rden die Kinder manipulieren, um eine Ver&ouml;ffentlichung von &bdquo;MICHAEL&ldquo; zu verhindern. ]]></content:encoded></item><item><title>Tot&#x2c; aber gut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-02T01:31:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno.html#unique-entry-id-62</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno.html#unique-entry-id-62</guid><content:encoded><![CDATA[Der Autor, Mathias Kilian Hanf, hat sich den Ur-Techno vorgenommen, arbeitet systematisch die Entstehungsgeschichte, die Bezugspunkte, die Bedeutung des Detroiter Technos ab. 


Er tut das auf Englisch, aber so klar und gut strukturiert, dass sich das Buch, das aus der wissenschaftlichen Arbeit entstanden ist, besser liest als so manche deutsche Doktorarbeit.   Das Dumme an solch wissenschaftlichen Arbeiten: So interessant sie auch sind, am Ende hat man die H&auml;lfte doch schon wieder vergessen.   Und die fast 63 Euro, die dieses ziemlich schmale B&uuml;chlein gekostet hat, machen einen auch nicht so richtig gl&uuml;cklich.


Das jedenfalls habe ich behalten: Als es in den 80ern losging mit dem Detroit Techno, haben die Macher versucht, musikalisch auf ihre Stadt zu reagieren &ndash; auf Detroit als Industriestadt, als Autofabrikzentrum, in der Roboter gro&szlig;e Teile der Produktion &uuml;bernommen haben.   Und auf Detroit als Stadt, in der das Zentrum nach und nach zerf&auml;llt.   Sie haben es geschafft, in ihre elektronischen Instrumente eine Art Soul zu packen. 

...Dazwischen gibt es die Geschichten, die man vielleicht schon mal an anderer Stelle geh&ouml;rt hat, es werden Vergleiche zum Hip Hop gezogen, Chicago als House-Stadt, es gibt Zitate von Kevin Saunderson und Derrick May und Jeff Mills und Juan Atkins und Blake Baxter, also den Hauptfiguren der Detroiter Technoszene, Detroit und seine Radioszene rund um The Electrifying Mojo, der zwar immer wieder in Interviews genannt wird, dessen Rolle ich aber f&uuml;r ziemlich &uuml;bersch&auml;tzt halte (er hat in seinen Sendungen englischen Synthiepop, P-Funk und Kraftwerk gespielt und soll damit unbeabsichtigt bewirkt haben, dass sich in Detroit so viele f&uuml;r elektronische Musik interessiert haben). 


Wie gesagt: Sehr sch&ouml;n aufgedr&ouml;selt, die ganze Geschichte, auch, warum sich mittlerweile eigentlich nur noch Nostalgiker f&uuml;r Detroit Techno interessieren. 

...Mathias Kilian Hanf: &bdquo;Detroit Techno &ndash; Transfer of the Soul through the Machine&ldquo;.  ]]></content:encoded></item><item><title>Voll auf die Zw&#xf6;lf&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-11-02T01:13:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wald.html#unique-entry-id-61</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wald.html#unique-entry-id-61</guid><content:encoded><![CDATA[ Au&szlig;erdem ist Anton Waldt Autor des gerade erschienen &bdquo;Auf die Zw&ouml;lf&ldquo;: 39 heftige Kurzgeschichten rund um den &bdquo;Raver Tom&ldquo;, die urspr&uuml;nglich zum Teil im Partysan Berlin erschienen sind, zum Teil auf dem Monatsflyer des Berghains. ...  Daran kann man schon erkennen: Tom, der Raver, geht ziemlich zur Sache. ...  Wilde Sexphantasien (zumindest hofft man das bei einem Gro&szlig;teil der Geschichten, dass es sich dabei wirklich nur um Geschichten handelt), die in ihrer Drogenverpeiltheit an Hunter S. ...  Ob Mann (&bdquo;Techno-Arsch-Versohlung&ldquo;) oder Frau (&bdquo;S&uuml;&szlig;maus in Schuluniform&ldquo;),  - Tom knallt alles, was ihm vor die &bdquo;Flinte&ldquo; kommt.   Er schluckt und raucht alles, was auch nur ansatzweise einen Rausch verspricht (&bdquo;Man ist eben noch l&auml;ngst nicht &uuml;bel assig, wenn man Hustensaft trinkt, weil der Schnaps aus ist.   Man ist &uuml;bel assig, wenn man den Hustensaft spritzt, weil das Terpentin aus ist.&ldquo;)   ...  Oder vielleicht ist widerlich das falsche Wort: Menschlich sind wir schlie&szlig;lich alle. ...  Und wer sich selbst nicht traut, der &uuml;berl&auml;sst das Tom, dem Raver!


Und hier noch die Kurzkritik f&uuml;r alle, die es eilig haben: Ficken, bumsen, blasen, alles auf dem Rasen.   Und an so ziemlich jedem anderen Ort, den man sich so vorstellen kann.
]]></content:encoded></item><item><title>Der kleine Kalkbrenner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-10-21T23:24:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kalkbrenner_Fritz.html#unique-entry-id-60</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kalkbrenner_Fritz.html#unique-entry-id-60</guid><content:encoded><![CDATA[Fritz Kalkbrenner ist also der Bruder des Schauspielers und Produzenten Paul Kalkbrenner.   Und wie dieser kommt er aus dem Techno und House-Bereich, macht elektronische Musik mit Popappeal, melodisch, leicht, eing&auml;ngig, er verzichtet auf heftige Beats und anstrengende Sounds.   Daf&uuml;r setzt er in einem Teil seiner St&uuml;cke auf die eigene Stimme &ndash; eine pr&auml;gnante Stimme, voll und kr&auml;ftig. 


Fritz Kalkbrenner, 1981 geboren, hat sich das Singen selbst beigebracht.   Seit einigen Jahren taucht er immer wieder als Gasts&auml;nger bei verschiedenen anderen Musikern aus dem elektronischen Bereich auf, zum Beispiel bei Sascha Funke..   Sein bekanntestes Lied bisher: Sky And Sand aus dem seit etlichen Monaten in den deutschen Albumcharts rangierenden Soundtrack zum Film &bdquo;Berlin Calling&ldquo; &ndash; eine Kollaboration mit seinem Bruder Paul. 


Eines der Vorbilder von Fritz Kalkbrenner ist die Soul-Gr&ouml;&szlig;e Marvin Gaye.   Und auch wenn zwischen dessen Gesang und dem des Berliner Produzenten gro&szlig;e Unterschiede bestehen: Kalkbrenner schafft es tats&auml;chlich, eine Art Electro-Soul zu kreieren.   Lieder, die etwas Warmes ausstrahlen, die aber keinen klassischen Songaufbau im Sinne von Strophe, Refrain, Strophe, Refrain haben, sondern in denen die Stimme ein Bestandteil von vielen ist, eine weitere Schicht, die sich &uuml;ber die Beats und die elektronischen Sounds legt &ndash; und von der man sich w&uuml;nschen w&uuml;rde, dass sie noch &ouml;fter als nur in etwa einem Drittel der 14 Songs auftaucht &ndash; und die man auch in den einzelnen Songs gerne l&auml;nger h&ouml;ren w&uuml;rde.]]></content:encoded></item><item><title>Der nicht allzu heimliche Ninja-Angriff</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-21T23:01:34+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ninja_Tune_XX.html#unique-entry-id-59</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ninja_Tune_XX.html#unique-entry-id-59</guid><content:encoded><![CDATA[Es kann nat&uuml;rlich sein, dass man noch nie von Ninja Tune geh&ouml;rt hat  - denn auch wenn die Kritik von &bdquo;Kultstatus&ldquo; spricht: Stars und Hits hat Ninja Tune in seinen 20 Jahren nicht hervorgebracht.  ...  Musikstile wie abstrakter HipHop, Downbeat und Electronica wurden definitiv von Ninja Tune mitbestimmt, man kann trotz aller Unterschiede eine ganz bestimmte Ninja-Tune-Handschrift erkennen, ohne dass man Ninja Tunes, wie mitunter der Fall, sogar als eigenen Musikrichtung verkl&auml;rt. ...  Am Anfang wurde viel mit aus anderen Songs geklauten Samples gearbeitet &ndash; die Cut&Paste-Technik ist ebenso mit der Ninja-Tune-Geschichte verbunden wie der Begriff Bits&acute;n&acute;Pieces: Elektronische Sounds treffen auf  Hip-Hop-Beats, Sprachfetzen aus Songs und Filmen auf zerhackte Melodien &ndash; und eine gewisse Art von Humor spielte genauso wie der Turntablism ein Rolle. 


Vor 20 Jahren erschien das sehr experimentell &ndash; trotzdem zeichneten sich Ninja-Tune-Ver&ouml;ffentlichungen trotzdem durch eine gewisse Eing&auml;ngigkeit aus &ndash; der Popfaktor wurde nicht vergessen.   Bemerkenswert auch die Verbindung von Artwork und Design auf der einen Seite und der Musik auf der anderen, wie man sie zuvor von Jazz-Plattenlabel wie zum Beispiel Blue Note oder Impulse kannte: Ein klar erkennbares Logo &ndash; ein stilisierter Ninja-K&auml;mpfer mit einer Schallplatte in der Hand, dazu ein von Streetart und ebenfalls von Copy-&-Paste-&Auml;sthetik gepr&auml;gtes Cover-Design. 


Jonathan More und Matt Black hatten Ninja Tune nur aus einem einzigen Grund gegr&uuml;ndet: Die beiden Coldcut-Musiker wollten ihre eigenen St&uuml;cke herausbringen, ohne dass ihnen jemand hineinredet. 

...Auch wenn diese Singles anderes vermuten lassen: Ninja Tune sieht mit dieser Jubil&auml;ums-Kiste nicht so sehr in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft: Man sieht sich als Label, das noch Jahrzehnte existieren wird, das seinen st&auml;ndig wachsenden Back-Katalog pflegt und das weiterhin f&uuml;r experimentelle Club- und Dance-Musik relevant bleiben will.   Das spiegelt sich auch in der Zusammenstellung der sechs CDs wieder: Dort finden sich neben einer Reihe von schwer zu findenden Remixen bekannter Ninja-Tune-Songs vor allem neue und exklusive Tracks. ...  Aber auf den CDs geht es um Spielarten der elektronischen und der Hip-Hop-Musik, wie sie jetzt aktuell sind, um Kategorien wie Wonky, Dubstep und Grime, von Produzenten wie Zomby, Toddla T und Jaga Jazzist.


Eine Insider-Veranstaltung, wenn man so will, aber das war das Ninja-Tune-Label, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ja schon immer: Eine Art Treffpunkt von Musikverr&uuml;ckten f&uuml;r Musikverr&uuml;ckte, ein Label, das vorausahnte, was einmal wichtig werden sollte: Das Label als Marke mit einem unverwechselbaren und trotzdem extrem modernen Sound, K&uuml;nstler, die &uuml;ber L&auml;ndergrenzen und Kontinente miteinander vernetzt sind und zusammenarbeiten &ndash; und Fans, die begierig darauf warten, was als n&auml;chstes auf sie zukommt. ]]></content:encoded></item><item><title>Dubstep: 0&#x2c; Electrop: 1</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-21T22:50:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Magnetic_Man.html#unique-entry-id-58</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Magnetic_Man.html#unique-entry-id-58</guid><content:encoded><![CDATA[Und doch gibt es immer wieder Personen, die genau das von sich behaupten: Dass L&ouml;ffel und Uhren und T&ouml;pfe an ihnen haften. ...  Nichts &ndash; au&szlig;er dass ein Trio namens &bdquo;Magnetic Man&ldquo; gerade sein gleichnamiges Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht hat: Elektronische Popmusik aus England.


&bdquo;Magnetic Man&ldquo;, dahinter verbergen sich drei Musikproduzenten aus dem Londoner Stadtteil Croydon &ndash; dem Epizentrum des so genannten Dubstep.   Dubstep ist die Spielart der elektronischen Musik, die in den letzten Jahren zumindest in England am meisten Aufmerksamkeit erregt hat &ndash; und auch bei uns ist die Club- und Technomusik von den tiefen Bass-Kl&auml;ngen, dem manchmal hektischen Geklapper, der d&uuml;steren Atmosph&auml;re des Dubstep beeinflusst worden. 


Magnetic Man ist eine Art Supergruppe des Dubstep &ndash; in diesem Trio haben sich mit Benga, Skream und Artwork drei Erfinder dieser Musikrichtung versammelt.   Umso erstaunlicher, dass ihr Deb&uuml;talbum an vielen Stellen kaum noch etwas mit &bdquo;ihrer&ldquo; Underground-Club-Musik zu tun hat &ndash; sehr eing&auml;ngig, fast schon glatt und mitunter auch soundm&auml;&szlig;ig ein wenig billig geht es zur Sache. 


...Magnetic Man, die das erste Mal vor &uuml;ber zwei Jahren live miteinander aufgetreten sind, scheinen vom gro&szlig;en Gesch&auml;ft zu tr&auml;umen.   Die Angst vor dem &bdquo;sell out&ldquo;, dem Ausverkauf, ist dem Wunsch gewichen, Starruhm zu erlangen.   Aber auch das d&uuml;rfte das schwer werden &ndash; das Album von Magnetic Man ist zwar nicht schlecht, aber weder von der Pop- noch der Undergroundseite der gro&szlig;e Wurf, den man sich von so einer Zusammenarbeit h&auml;tte erwarten k&ouml;nnen.   Daran &auml;ndert auch nichts der Gastauftritt des amerikanischen R&rsquo;n&rsquo;B-S&auml;ngers John Legend, der mal &bdquo;richtig was wagen&ldquo; wollte.
]]></content:encoded></item><item><title>Oktober-Haiku</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2010-10-15T23:37:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/c50d001618379e1c29e9c5f5991f29a7-57.html#unique-entry-id-57</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/c50d001618379e1c29e9c5f5991f29a7-57.html#unique-entry-id-57</guid><content:encoded><![CDATA[Die Birne dreht sich


die F&uuml;&szlig;e stolpern m&auml;chtig


der Club sagt: &bdquo;Bis bald&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Wenn Fu&#xdf;baller Techno m&#xf6;gen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-10-15T14:33:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/7e9c75f7f688c63d82e666d3999e0e4e-56.html#unique-entry-id-56</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/7e9c75f7f688c63d82e666d3999e0e4e-56.html#unique-entry-id-56</guid><content:encoded><![CDATA[Liga zu Hause ist, gab dem nach wie vor sch&ouml;nen Fu&szlig;ballmagazin 11 Freunde ein Interview.   Es ging nicht um Fu&szlig;ball, nicht um die Karriere, nicht um sch&ouml;ne Frauen, T&auml;towierungen oder teure Autos, nicht einmal ums Geld. ...  Die muss man nicht kennen, vielleicht geh&ouml;rt sie sogar zu der Kategorie Band, die man gar nicht kennen darf! ...  Der Techno, von dem der inzwischen 27-J&auml;hrige spricht, h&ouml;rt auf den Namen Gigi D&rsquo;Agostino. ...  Sogar einer, den man sich dann auch noch im Auto angeh&ouml;rt habe! 


...Aber erstens macht es mich ein wenig stutzig, dass er &bdquo;im Auto&ldquo; weitergeh&ouml;rt hat (coole Sau, mit 15, 16 schon ein Auto!   Vielleicht war es nicht seins ...) und zweitens w&auml;re er damit einer der ersten, der Gigi D&rsquo;Agostino in Deutschland wahr genommen hat &ndash; noch vor dessen Hits Bla Bla Bla und The Riddle und L&rsquo;Amour tojours. ...  Eins aber stimmt nat&uuml;rlich nicht: Dass das, was Gigi D&rsquo;Agostino so machte und macht, wirklich Techno ist.   Es ist eine Art von ... angetranctem Progressive Italo House, den wir der Einfachheit halber einfach mal Kommerz nennen. ...  Denn G&ouml;rlitz fand auch David Hasselhoff gut und das verr&auml;t uns nat&uuml;rlich sehr viel mehr als jedes noch so gut gemeinte Interview.]]></content:encoded></item><item><title>Tanz auf dem Regenwasser</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-10-15T14:12:38+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz.html#unique-entry-id-55</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz.html#unique-entry-id-55</guid><content:encoded><![CDATA[Fu&szlig;g&auml;ngerzonen raste, befeuert durchs Fernsehen, das aber schnell das Interesse verlor: Tiefer hineinsteigen, sich damit besch&auml;ftigen, was alles hinter der B-Boy-Kultur stand, wollte das TV und das gro&szlig;e Publikum nicht, das Neue und Aufregende der ungewohnten Tanzbewegung  war auch schnell nicht mehr neu und aufregend. 


...Bei mir kam irgendwann mal der Punkt, dass ich mich ein bisschen sch&auml;mte f&uuml;r meine Breakdance-Begeisterung, vielleicht auch, weil ich nie so gut war, wie ich gerne gewesen w&auml;re, weil ich auch auf den Hype hineingefallen bin, weil das nur ein Hobby, nie ein wirklicher Lebensinhalt war. 

...<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JQRRnAhmB58?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JQRRnAhmB58?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>


Komischerweise (bzw. gar nicht komisch, sondern vermutlich ganz sch&ouml;n ernst) sind die Filme, die Yak Films von den Turf Feinz gedreht haben, meist so genannte R.I.P.s &ndash; Rest-in-Peace-Videos, mit denen an get&ouml;tete oder verstorbene Freunde und Mitt&auml;nzer erinnert wird. 

...<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VuNC0oEpGFk?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VuNC0oEpGFk?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>


<iframe src="http://player.vimeo.com/video/7597451" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/7597451">YAKfilms presents "RIP Rich" featuring NoNoize, Man, BJ & D-real from TURF FEINZ original Turf Dancing</a> from <a href="http://vimeo.com/yak">YAK FILMS</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Die ersten Tage im Tresor: Techno in Tr&#xfc;mmern</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-08T17:27:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tresor_Beginn.html#unique-entry-id-54</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tresor_Beginn.html#unique-entry-id-54</guid><content:encoded><![CDATA[Berlin, 1990, direkt nach dem Mauerfall, aber noch vor der Wiedervereinigung: Dimitri Hegemann, in West-Berlin wohnender Festival-Organisator und Club-Betreiber, ist mit ein paar Freunden in Ost-Berlin unterwegs. ...  Hegemann: &bdquo;Da stand so eine Baracke, das war in der Leipziger Str. 126 a, da sprang dann auch jemand rum mit nem gro&szlig;en Schl&uuml;ssel.   Das war der Hausmeister und der hat uns dann auch reingelassen und dann haben wir den Raum auch entdeckt. 

...Leipziger Stra&szlig;e 126a &ndash; f&uuml;r fast 15 Jahre sollte dies eine der wichtigsten Adresse f&uuml;r Techno-Fans werden: Hier gr&uuml;ndete Hegemann den Tresor, Berlins legend&auml;ren Techno-Club &ndash; in einem Geb&auml;ude, dass zun&auml;chst keinen Strom und keinen Wasseranschluss hatte, aber viele versteckte R&auml;ume, die nach und nach entdeckt werden mussten &ndash; darunter auch das Herzst&uuml;ck des Tresors: &bdquo;Wir  kamen also in einen riesigen Kellerbereich. 

...Wem das Tresor-Gel&auml;nde und die Geb&auml;ude darauf genau geh&ouml;rten, war Hegemann lange Zeit nicht klar. ...  Die ungekl&auml;rten Besitzverh&auml;ltnisse und wechselnden Pl&auml;ne f&uuml;r eine Bebauung sorgten daf&uuml;r, dass der Club von Anfang an als Provisorium existierte. ...  Letztendlich aber hatte die Stadt nach der Wiedervereinigung dringendere Probleme als den Tresor: &bdquo;Wir hatten ja auch keine Ahnung, wie wir da vorgehen sollten, haben dann gesagt, wir wollen eine Galerie machen. 

...Den Tresor in der Leipziger Stra&szlig;e gibt es nicht mehr: Er schloss im April 2005 seine T&uuml;ren und machte sp&auml;ter an anderer Stelle wieder auf. ...  Noch einmal Hegemann: &bdquo;Wir wurden in Ruhe gelassen, wir konnten machen was wir wollten,  das war sehr wichtig, denke ich heute, zwanzig Jahre sp&auml;ter, sehr sehr wichtig. 

...Nicht wundern - das ist ein f&uuml;r hier umgeschriebener Radiobeitrag von mir &uuml;ber die ersten Tage des Tresors.]]></content:encoded></item><item><title>Walkner moestlt Moestl&#x2c; Moestl walknert Walkner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-08T17:12:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/WalknerMoestl.html#unique-entry-id-53</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/WalknerMoestl.html#unique-entry-id-53</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt im Netz eine sehr sch&ouml;ne Einrichtung, sie nennt sich &bdquo;Landkarte der Musik&ldquo;.   Man gibt dort den Namen einer Band ein und kann dann sehen, welche Musik die Fans dieser Band noch so h&ouml;ren. ...  M&ouml;stl. ein Duo aus &Ouml;sterreich, ist dort umzingelt von Kruder und Dorfmeister, Tosca, dem Peace Orchestra, den Sofa Surfers und Waldeck &ndash; kein Wunder, standen doch alle f&uuml;r den &bdquo;Sound of Vienna&ldquo;. 

...Wobei das mit &bdquo;wie gehabt&ldquo; so eine Sache ist: Zehn Jahre ist es her, dass Walkner.  M&ouml;stl ihr letztes Album herausgebracht haben &ndash; und zehn Jahre sind im Popbusiness eine seeeeeeeeehr lange Zeit.    In dieser Zeit ist der &bdquo;Sound of Vienna&ldquo;, f&uuml;r den Walkner.  M&ouml;stl standen und der durch Kruder und Dorfmeister in die letzte Ecke der Welt gelangte, in der Bedeutungslosigkeit versunken: Die mit Dub-Effekten versehene, leicht bedrogt wirkende Chill-Out-Trip-Hop-Musik war der Soundtrack der Kaffeeh&auml;user in den 90er, nicht in den 00er Jahren.


...M&ouml;stl standen mit ihrem Comeback also vor einem echten Problem: Die Art von Musik, die sie gro&szlig; gemacht hatte, ist tot gespielt.   Es blieb also fast nichts anderes &uuml;brig, als Teile des Sounds, f&uuml;r den sie einst standen, wieder aufzugreifen, ihn zu modernisieren, in die Jetztzeit zu holen &ndash; die aus Dub und Techno und Electronica zusammengesetzten Songs wurden um neue elektronische Spielarten wie Dubstep erweitert.   Das Endergebnis: komplexe Songgebilde mit zum Teil gro&szlig;artigen S&auml;ngerinnen und S&auml;ngern, sehr intensiv &ndash; und alles andere als Kaffeehaus-geeignet.]]></content:encoded></item><item><title>Zombies sind Pop&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2010-10-07T00:53:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/ac51242ea037ae949946036ccafb31ea-52.html#unique-entry-id-52</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/ac51242ea037ae949946036ccafb31ea-52.html#unique-entry-id-52</guid><content:encoded><![CDATA[Ein bisschen erinnert er ja an die Frau aus der Haarspray-Werbung von fr&uuml;her, der Zombie: Montagmorgen in London &ndash; die Attacke sitzt. ...  In der H&ouml;lle muss es sehr, sehr voll sein: so viel Zombie wie in den letzten Jahren war nie: Film nach Film nach Film gelangt in die Kinos, Videotheken, Elektronikm&auml;rkte.   In unserem R&uuml;cken wandeln verkleidete Zombiewalker durch die Gro&szlig;st&auml;dte, Videospiele greifen von links an, Comics von rechts &ndash; und in der Mitte bricht auch noch die, nun ja, ernst zu nehmende Literatur durch: Jane Austen trifft Zombieterror. 

...&bdquo; Anders als in Freitag, der 13. ist es nicht ein M&ouml;rder, es sind auch nicht f&uuml;nf Monster, die auf einen losgehen, sondern es sind tausende, hunderttausende, Millionen. ...  Und weiter: &bdquo;Es ist deswegen ein Thema, weil sich viele nicht mehr lebendig f&uuml;hlen, weil sie das Gef&uuml;hl haben, dass ihre Mitb&uuml;rger nicht mehr lebendig sind. 

...Der Ausbruch der Zombieseuche, das hat f&uuml;r den Fan etwas von einem ein Lottogewinn: die Langeweile des t&auml;glichen Allerleis ist von einem Augenblick zum anderen zu Ende. ...  Ach ja, die Zeit der Eheprobleme ist auch vorbei, sagt Robert Weber: &bdquo;Du machst nichts falsch, was soll daran falsch sein, n Zombie umzubringen. 

...Filmkritiker J&ouml;rg Buttgereit, der selbst einige der obskursten Splatter-Streifen der deutschen Filmgeschichte geschrieben hat, steht dem &bdquo;Zombies sind POP&ldquo;-Gedanken deshalb auch sehr skeptisch gegen&uuml;ber:&bdquo;Dit war sozusagen wie Punkrock.   War ja auch die gleiche Zeit, Ende der 70er Jahre war ich mit Punkvirus infiziert, wollte aufm&uuml;pfig sein und da waren Filme, in denen K&ouml;pfe explodieren, genau das richtige.&ldquo;


Vielleicht ist das mit uns und den Zombies auch nur ein einziges gro&szlig;es Missverst&auml;ndnis: Zombies sind grausame, verfressene, stil- und ma&szlig;lose Herdentiere, Alles, was uns von ihnen unterscheidet? ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Oktober 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-07T00:27:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Oktober_2010.html#unique-entry-id-51</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Oktober_2010.html#unique-entry-id-51</guid><content:encoded><![CDATA[Der Sommer ist endg&uuml;ltig vorbei und mit ihm gegangen ist (wahrscheinlich) auch die legend&auml;re Bar mit der Nummer 25 am Spreeufer.   Als Plattenlabel aber existiert die Feierst&auml;tte weiter und der in Leipzig geborene, im Schwarzwald aufgewachsene, seit Jahren in Berlin wohnende DJ und Produzent Velten &bdquo;Dirty&ldquo; Doering setzt ihr mit seinem Song &bdquo;I Would&ldquo; ein Denkmal.   In der Bar selbst mag es oft wild zugegangen sein, aber musikalisch war es immer dann am sch&ouml;nsten, wenn es nicht zu &uuml;berfrachtet aus den Boxen schallte &ndash; so wie hier: Ein mittelschneller Rhythmus, eine gesampelte Akustikgitarre, eine M&auml;nnerstimme, die nicht m&uuml;de wird, das immer Gleiche zu singen. ...  Gro&szlig;artig auch das zu &bdquo;I Would&ldquo; gedrehte Video: In  der sonnendurchfluteten Bar tanzen wundersch&ouml;ne Menschen in Superzeitlupe, lassen uns ihre T&auml;towierungen, ihre K&ouml;rper, ihr L&auml;cheln sehen. 

...Aufgewachsen ist &bdquo;Housy&ldquo; in Ost-Berlin, seit Jahren widmet er sich den heftigeren, manchmal auch kranken Beats, so als w&auml;re &bdquo; Minimal&ldquo;ein Schimpfwort. ...  Und einer grandiosen Sommerhymne, die nicht (wie die anderen Tracks auf dieser EP) &bdquo;Verflixt&ldquo;, &bdquo;IckSchnallUp&ldquo; oder &bdquo;Hyperactive&ldquo; hei&szlig;t, sondern einfach nur &bdquo;Sommer&ldquo;.  

...Wer sich so gar nicht f&uuml;r elektronische Musik begeistern kann, der muss von diesem Album die Finger lassen: Die Tracks, die Poker-Flat-Labelchef Steve Bug hier zusammengetragen hat,  wenden sich an die &Uuml;berzeugten, die Kenner, die Genie&szlig;er.   Ver&ouml;ffentlichungen des Poker-Flat-Labels, meist minimal gehaltene Tracks, die klingen, als w&auml;ren sie in einer gemeinsamen Umkleidekabine von House und Techno entstanden - also dort, wo schon mal einiges durcheinanderkommen kann. ...  Steve Bug selbst, der vor zehn Jahren nach Berlin kam, ist mit mehreren Tracks vertreten &ndash; sie geh&ouml;ren zu den besten auf dieser Compilation und lassen einen vergessen, dass er mit b&uuml;rgerlichem Namen einmal Stefan Br&uuml;gesch hie&szlig;. ...  Und digital gibt es diesen DJ-Mix, und alle darauf enthaltenen Tracks noch mal  als Einzelst&uuml;cke plus die exklusiven St&uuml;cke &ndash; das sind 32 Songs. ]]></content:encoded></item><item><title>Oh nein&#x2c; nicht die auch noch ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-30T11:28:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/e892cc0f3b0b3d5e6a578655108235ee-50.html#unique-entry-id-50</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/e892cc0f3b0b3d5e6a578655108235ee-50.html#unique-entry-id-50</guid><content:encoded><![CDATA[Ein paar Tage noch wird man dieses Interview nachlesen k&ouml;nnen , dann wird es in der Webseiten-Totengrube verschwinden, die ARD und ZDF inzwischen betreiben m&uuml;ssen. 

...Kaufmann: &bdquo;Ich habe ja auch meine Erfahrung mit anderen Musikstilen gemacht, einmal sogar mit Techno. ...  Als K&uuml;nstlerin sollte man immer vielseitig sein und neue Projekte angehen, sonst rostet man ein. 

...Ich muss zugeben, ich wei&szlig; nicht viel &uuml;ber Anna Marie Kaufmann, ich bin beim Fernsehen mal kurz auf sie gesto&szlig;en und habe sie dann unter &bdquo;zu vernachl&auml;ssigen&ldquo; abgeheftet.   Aber ihr angeblicher Versuch in Sachen Techno hat mich dann doch interessiert. ...  Ja, da hat sie doch wirklich mal was gewagt, die Anna Maria Kaufmann.   Vielleicht h&auml;tte mich ihr Satz &bdquo;Karel Gott ist eine Kultfigur&ldquo; misstrauischer machen m&uuml;ssen ...


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wxw81iQ6qLw?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Wxw81iQ6qLw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>  ]]></content:encoded></item><item><title>James allein auf der B&#xfc;hne ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-29T23:42:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/James_Yuill.html#unique-entry-id-49</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/James_Yuill.html#unique-entry-id-49</guid><content:encoded><![CDATA[Yuill kann ein bisschen Deutsch (&bdquo;Hallo&ldquo; und &bdquo;Vielen Dank&ldquo; kommen sogar fast akzentfrei), vor allem aber kann er mittlerweile &bdquo;Wumms&ldquo; - von den alten Tagen, als er eine Art Singer-Songwriter war, der mit Electronica rumexperimentierte, ist nicht mehr soooo viel &uuml;brig.   Es gibt heftige Basslinien, es kickt und es geht in Bauch und Beine.   Dabei bleibt er selbst ein wenig nerdig, mit seiner Brille, seiner schmalen schwarzen Krawatte, seinem Seitenscheitel und seinem wei&szlig;en Hemd.   Die Idee mit dem Hemd ist dabei am ergiebigsten - es wirkt n&auml;mlich wie eine Fortsetzung der Leinwand in seinem R&uuml;cken, auf dem eine ziemlich abgefahrene Visual-Show l&auml;uft: Gezeichnetes, Laserartiges, Buntes, Psychedelisch-Discohaftes.   Und vorne wuselt Yuill, holt ab und zu die auf dem R&uuml;cken geparkte Akustikgitarre nach vorne und schl&auml;gt in die Seiten.   Manchmal h&ouml;rt man es, oft wird es vom Beat &uuml;bert&ouml;nt.   Ansonsten bedient er Laptop und Keyboard und singt.   Auch das ist sehr sch&ouml;n.   Und als w&auml;re all das noch nicht genug, verkauft er nach dem Konzert Merchandise-T-Shirts, Cds und Vinylplatten.   Auch davon gibt es ein Foto:
]]></content:encoded></item><item><title>Ein Sturm in der Juke Box</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-28T11:21:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/juking.html#unique-entry-id-48</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/juking.html#unique-entry-id-48</guid><content:encoded><![CDATA[Musikalisch ist Juke Music gar nicht so neu - eine Weiterentwicklung vom "Ghetto Style": Ziemlich minimal gehaltene Roland 808- und 909-Drum-Machine-Sounds, dar&uuml;ber liegen Sprach- und Gesangsfetzen.   Hat ein bisschen was von UK Garage plus Dirty South (ja, ja, es ist gar nicht so einfach, so was gut zu beschreiben, ohne als Nerd r&uuml;berzukommen.   Aber so ist das nun mal mit der Tanzmusik: Immer und immer weiter spaltet sich das auf, bilden sich Unter-, Unter-Unter- und Unter-Unter-Unter-Unter-Unter-Genres).


Getanzt wird auch dazu, f&uuml;r den Au&szlig;enstehenden (also f&uuml;r mich) sieht es relativ albern aus: Der Oberk&ouml;rper macht einen auf cool, die Beine machen schnelle F&uuml;&szlig;e. ...  Und in den USA und England gibt es in Sachen Tanz, Battle-Dance und Formationst&auml;nzen eine v&ouml;llig andere Tradition.   Eigentlich eine sch&ouml;ne, aber wenn man seit Jahrzehnten ein Tanzb&auml;r ist, dann wird sich das so schnell nicht &auml;ndern lassen.


Sehr sch&ouml;n &uuml;brigens, was das Urban Dictionary (eine Art Wikipedia f&uuml;r Slangausdr&uuml;cke) in Sachen Juke Music zu sagen hat:


...<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lrftqT5pPg4?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lrftqT5pPg4?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
]]></content:encoded></item><item><title>The Love Is Back ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-27T16:52:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lovestiftung.html#unique-entry-id-47</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lovestiftung.html#unique-entry-id-47</guid><content:encoded><![CDATA[Diese Stiftung nennt sich L.O.V.E. und wendet sich gegen die "unheilige Allianz der Arroganz der m&auml;chtigen 'Unschuldsl&auml;mmer'", also gegen die wie auch immer f&uuml;r das Ungl&uuml;ck Verantwortlichen.   Die Opfer sollen ohne gro&szlig;en b&uuml;rokratischen Akt unterst&uuml;tzt werden, sowohl finanziell als auch "sachlich", au&szlig;erdem will man in den Medien, in Beh&ouml;rden und in politischen Gremien "Sprachrohr f&uuml;r die Sprachlosen" sein.   Ein weiterer Punkt: "Verwirklichung des Pr&auml;ventionsgedanken".


L.O.V.E. steht f&uuml;r "Loss Occurence Victims' Eindowment" und was auch immer man von Gutmenschenaktionen halten mag - den Gesch&auml;digten und Angeh&ouml;rigen d&uuml;rfte so eine Anlaufstation helfen.   Ach ja, es gibt auch ein Konto, &uuml;ber das man spenden kann, steht alles auf der ziemlich geschmackvollen, weil <strike>ohne Fotos und</strike> ganz in schwarz-grau-wei&szlig; gehaltenen Website.   Auf den ersten Blick finde ich nur eines seltsam: Eine Rubrik nennt sich "Das Schadenereignis".   Das ist &uuml;bles Juristendeutsch, aber vermutlich wollte niemand von "Katastrophe" oder "Ungl&uuml;ck" sprechen, weil das etwas von Naturgewalt und Unabwendbarem h&auml;tte.   Und genau gegen diese Ansicht wendet sich die Lovestiftung.


  ]]></content:encoded></item><item><title>Party.Hard.Work&#x21; Film.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-24T00:12:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Party_Hard_Work.html#unique-entry-id-46</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Party_Hard_Work.html#unique-entry-id-46</guid><content:encoded><![CDATA[Party, so viel wird beim Sehen klar, geht nur, weil vorher ein paar Leute richtig hart arbeiten. 


<div id="3min_player" style="width:480px;height:377px;background-color:#666666;font-size:12px;font-family:Arial,Helvetica,Verdana,'Vera Sans',sans-serif">


  <a href="http://www.3min.de/http://www.3min.de/video/lifestyle/party-hard-work-/dorian-parkhausdach-ms-neukoelln/12/155/3629" alt="PARTY. ...  WORK! - Dorian - Parkhausdach MS Neuk&ouml;lln" target="_blank" style="float:left;height:14px;margin: 5px 0 0 10px;color: #666666;">


    <img src="http://www.3min.de/3minutes/templates/3min/images/playbutton_extern.png" alt="" width="15" height="10" style="margin: 0 0 -3px 0;"/>


...  <a href="http://www.3min.de/" title="3min.de" style="color:#00ADFD;text-decoration:none;float:right;margin: 5px 10px 0px 0px;">powered by 3min.de</a>


  <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,1,53,0" width="480" height="360" id="embeddedplayer" align="middle">


...    <param name="movie" value="http://www.3min.de/flash/l.swf?

...    <embed src="http://www.3min.de/flash/l.swf?  mediaid=3629" quality="high" height="100%" width="100%" name="embeddedplayer" align="middle" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" scale="noscale" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"/>
]]></content:encoded></item><item><title>Traumpoppen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-23T04:24:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Blonde_Redhead.html#unique-entry-id-45</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Blonde_Redhead.html#unique-entry-id-45</guid><content:encoded><![CDATA[Ein auf den ersten Blick seltsames Trio, diese Blonde Redhead &ndash; schon der Name signalisiert seit der Bandgr&uuml;ndung im Jahr 1993, dass hier entweder Gegens&auml;tze aufeinanderprallen oder sich hervorragend erg&auml;nzen: Kennengelernt hat man sich an der Kunsthochschule in New York &ndash; die japanische S&auml;ngerin Kazu Makino und die italienischen Zwillingsbr&uuml;der Simone und Amedeo Pace.   Aus dem von Sonic Youth so popular gemachten Noise-Rock ist im Laufe der insgesamt acht Alben ein &auml;therischer Dream-Pop entstanden: Die Songs sind langsam und intensiv, sie leben von hallenden Bassseiten, monotonem, sp&auml;rlich eingesetzten Schlagzeug, von viel Raum lassenden Synthesizern.   Und nat&uuml;rlich von der Stimme.


Stilistisch beziehen sich Blonde Redhead damit inzwischen auf die Zeit vor etwa 25 Jahren, auf Dreampop- und WaveBands wie die Cocteau Twins, Dead Can Dance, This Mortail Coil.   Und so passt es nat&uuml;rlich auch, dass sie ebenfalls beim englischen Label 4AD untergekommen sind.   Einen entscheidenden Unterschied zu damals aber gibt es: Das Verzweifelte spielt, wenn &uuml;berhaupt, eine absolut untergeordnete Rolle.   Dagegen erschaffen die Produzenten, die am Sound geschraubt haben, eine fast schon bedrogte Stimmung, einen Sound, der Wachtr&auml;ume hervorruft.]]></content:encoded></item><item><title>Sch&#xf6;ne Bar&#x2c; sch&#xf6;ne Menschen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-22T12:40:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bar25_Video.html#unique-entry-id-44</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bar25_Video.html#unique-entry-id-44</guid><content:encoded><![CDATA[<object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?  clip_id=13979248&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?  clip_id=13979248&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object><p><a href="http://vimeo.com/13979248">Dirty Doering - I Would - Bar 25 -15</a> from <a href="http://vimeo.com/kaikurve">kai kurve</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Sonnenschein das Hirn verbrutzelt </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-19T17:18:00+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sunshine_1.html#unique-entry-id-42</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sunshine_1.html#unique-entry-id-42</guid><content:encoded><![CDATA[Laut Sunshine-Pressemitteilung soll eine gemeinsame Firma entstehen, weiter hei&szlig;t es, mit der Beteiligung von Renner und Mathias Paul (so hie&szlig; er mal, der Paul van Dyk) habe Sunshine als bundesweiter Radio-Marktf&uuml;hrer in Sachen elektronischer Musik seine bereits unangzweifelte Kompetenz noch deutlicher ausgebaut. 

...Sunshine Live kennen angeblich &uuml;ber sechs Millionen Menschen in Deutschland, seit sich herausstellte, dass die Frau, auf deren Aussage die Klage gegen J&ouml;rg Kachelmann beruht, auch dort arbeitet, vielleicht noch ein paar mehr. ...  Mir schwirren viele Namen durch den Kopf f&uuml;r das, was den &uuml;berwiegenden Teil des Programms von Sunshine Live ausmacht: Kirmes-Techno, Gro&szlig;raum-Disco-Electro, Atzen-Techno, Deppen-Trance etc. 

...Anders geht es wohl auch nicht: Berlin steht f&uuml;r vieles, f&uuml;r Minimal und Techno und eine Clubkultur, die sich nach wie vor am Underground orientiert (wer das nicht glaubt: Versucht doch mal, in einem der Berliner Clubs mitzuz&auml;hlen, wie viele der dort gespielten Tracks ihr mit Namen kennt). ...  Was also hier fehlt, ist ein Sender, der sich allen Arten der elektronischen Musik widmet, einer, in dem sich Detroit-Techno und Deep House und die Deutschen Dance Charts auf intelligente Art den Plattenarm in die Hand geben. ...  Ich werde aber als solcher behandelt: Schon nach einer Stunde habe ich f&uuml;nf Mal erfahren, dass die "Sunshine Live Vol. 35" drau&szlig;en ist und ich sie mir kaufen kann, nein, kaufen muss. 

...Ich wei&szlig;, es gibt Menschen, die genau das &uuml;ber Techno und die Club-Welt denken, aber Zeitschriften wie die De:Bug oder die Groove zeigen, dass man auch intelligent und sich selbst und die Musik ernst nehmend an die Sache herangehen kann.  


...Nachrichten noch, die waren kurz und OK, es ging um Anti-AKW-Demo, ums Oktoberfest, um die Wahlen und die Gewalt in Afghanistan, ein O-Ton ist extrem schlecht zu verstehen, weil das untergelegte Musikbett zu laut ist: Sunshine Live hat Angst vor Stille! 

...Man wei&szlig; ja, wie das bei solchen Preisverleihungen vor sich geht: Viele Preise m&uuml;ssen an viele verschiedene Stellen verteilt werden, damit die dann wiederum dar&uuml;ber berichten und den Preis bekannt machen.   Ich wei&szlig; also nicht, ob Sunshine zu Recht diesen Preis bekommen hat, ihr Sound-Design kommt mir nicht besonders auff&auml;llig vor, aber vielleicht ist das gerade ein Qualit&auml;tsmerkmal beim Sound-Design. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm September 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-17T16:44:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/BBB_09_2010.html#unique-entry-id-40</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/BBB_09_2010.html#unique-entry-id-40</guid><content:encoded><![CDATA[Schon komisch: We Love, ein italienisches Electro-Project, das gerade sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht, besteht darauf: &bdquo;Wir sind nicht einfach nur eine weitere Electro-Band.&ldquo; 

...We Love haben der Cosmic Disco und dem Synthie-Pop der sp&auml;ten 70er- und fr&uuml;hen 80er-Jahre ebenso viel zu verdanken wie dem aktuellen Techno.   Und auch wenn die Stimme ihrer S&auml;ngerin Giorgia Angiuli einer &Uuml;berdosis Zucker gleich kommt: We Love bleiben bei der gef&auml;hrlichen Gratwanderung zwischen Kitsch und Cool immer auf der richtigen Seite.   Nur eines erscheint r&auml;tselhaft: Was suchen sie beim Bpitch-Control-Label der Berliner DJ-Legende Ellen Allien? 

...Mal ist der in Berlin lebende Kanadier als  melancholischer Minimaltechnoide unterwegs und nennt sich Pan/Tone, mal ist er der m&auml;chtig mit den Beats knirschende Gringo Grinder - und dann wieder Sid LeRock, eine Kunstfigur, die es rocken l&auml;sst. ...  Doch wie das manchmal mit den Kindern so ist,  vom einen Elternteil gibt es ein wenig mehr, vom anderen ein bisschen weniger. 

...Schande &uuml;ber mich: Ich war noch nie beim Sonne-Mond-Sterne-Festival, obwohl es eines der gr&ouml;&szlig;ten (und sch&ouml;nsten) f&uuml;r elektronische Musik ist und gerade das 14. ...  Trotzdem gibt es eine Berliner Verbindung: Die beiden seit langem in Berlin lebenden DJs Lexy (DER Lexy von Lexy & K-Paul) und Oliver Koletzki haben den SMS-Sampler X4 gemixt.   Und auch wenn so ein Mix immer ein Kompromiss ist, weil es Absprachen gibt, von denen wir nichts ahnen, und bestimmte Songs unbedingt drauf m&uuml;ssen, es f&uuml;r andere Songs dagegen keine Genehmigung gibt, ist den beiden Sch&ouml;nes gelungen: Durch ihre jeweiligen Mixe zieht sich ein Spannungbogen, der von ruhig bis heftig reicht, von deep bis schnell, von unbekannt zu bekannt.  

...<a name="fb_share" type="button" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Teilen</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm August 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-08-01T16:26:35+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/BBB_08_2010.html#unique-entry-id-39</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/BBB_08_2010.html#unique-entry-id-39</guid><content:encoded><![CDATA[Zwar k&ouml;nnten sie nicht weniger nach Sex Pistols klingen als sie es tun, aber sie strahlen etwas ziemlich Punkiges aus:  Siriusmo macht n&auml;mlich, was ihm gef&auml;llt, k&uuml;mmert sich nicht um Genre-Schubladen oder um die Konventionen, die sich in den letzten 20 Jahren in der elektronischen Musik herausgebildet haben.   Er haut einem Gesangsfetzen um die Ohren, tobt sich am Drumcomputer aus, seine Tracks oszillieren zwischen Techno und Electro hin und her, machen den ein oder anderen Ausflug in Richtung Synthie-Pop - und schlagen dann schon wieder eine andere Richtung ein.   Weil Siriusmo offenbar ein gro&szlig;es Gef&uuml;hl f&uuml;r Melodie, Rhythmus und den richtigen Aufbau hat, entsteht kein ungenie&szlig;barer und nervender Soundbrei, sondern die besten und &uuml;berraschendsten Tracks, die man in letzter Zeit so geh&ouml;rt hat.


...Das ist schon ein Kreuz mit den K&uuml;nstlernamen: Michaela Grobelny, vor sechs Jahren aus K&ouml;ln nach Berlin gezogen, wurde schon immer Mia gerufen. ...  Was sie da noch nicht ahnte: Schon bald sollten zwei ganz andere Mias bekannt werden, zum einen die Berliner Popband Mia, zu erkennen an ihrer S&auml;ngerin Mieze, zum anderen die  Londoner Rapperin M.I.A.   Und auch wenn sich die beiden Alben von Techno-Mia, die sie 2004 und 2007 herausbrachte, ziemlich gut verkauften: Mia, das war f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit eigentlich immer eine der anderen. ...  Entstanden sind sie in langen Nachtsessions, sie klingen so, als w&auml;ren sie f&uuml;r die fr&uuml;hen Morgenstunden, wenn es langsam wieder hell wird, gemacht: der &auml;therisch im Hintergrund hallende Gesang schafft eine ganz leicht unheimlich wirkende Stimmung. 

...Vier Jahre sp&auml;ter, aus Club-Menschen-Sicht also vor einem halben Menschenleben, kam der andere geniale Moment des Woody: Sein Remix machte den Kissogramm-Song "If I Had Known This Before" zum Clubhit und zum Klassiker. ...  CD 1 versammelt neuere Fumakilla-Songs, meist warme und weiche House-Tracks, von denen manche die Sparte "Handtaschen-House" (ja, hier trauen sich auch die besonders Aufgetakelten auf die Tanzfl&auml;che) streifen. ...  Geburtstag von Fumakilla mitzufeiern: Woody selbst mixt sich hier durch die besten St&uuml;cke der Fumakilla-Geschichte und macht klar, warum das fr&uuml;her einmal "Fumakilla-Funk" hie&szlig;. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein Techno-Christ ... ach ja&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-09-16T11:29:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technochrist.html#unique-entry-id-37</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technochrist.html#unique-entry-id-37</guid><content:encoded><![CDATA[Das h&ouml;rt sich ein bisschen nach &bdquo;Antichrist&ldquo; an, ist aber gar nicht so gemeint.   Herr Krupezki war lange mit seinem inzwischen ausgemusterten Jesus-Van unterwegs (angeblich auch auf der Love Parade in Berlin, aber da ist er mir zum Gl&uuml;ck nicht aufgefallen). ...  Schlimmer geht&rsquo;s nicht mehr, denkt der Atheist von heute, aber da irrt er sich: Ein Blick auf die Webseite des Technochristen, auf der er unter anderem auch Videoblogs gepostet hat. ...  Der Technochrist war im Gottesdienst, obwohl er gestern feiern war! ...  Er ist evangelischer Freikirchler (das h&ouml;rt sich freier an, als es ist), betet t&auml;glich und hat mittlerweile schon acht Alben gemacht. ...  Und er verramscht auch Kleidung auf seiner Seite - neben &bdquo;coolen Caps&ldquo; auch &bdquo;H&uuml;tte&ldquo;.   Ich nehme an, das ist eine speziell christliche Kopfbedeckung, die es nur bei ihm gibt. 

...<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bUkK7DhlDks?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bUkK7DhlDks?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Martin goes Popmat</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-09-15T19:00:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Popmat_Martin.html#unique-entry-id-36</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Popmat_Martin.html#unique-entry-id-36</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Ich war noch nicht besonders alt, als ich das erste Mal &uuml;ber eine T&auml;towierung nachdachte - das muss so mit 15 gewesen sein.   Alle meine Freunde waren Rockabillys und Psychobillys und von den &auml;lteren waren so gut wie alle t&auml;towiert.   Mein Vater fand meine Freunde furchtbar; er wollte auf gar keinen Fall, dass ich mich auch t&auml;towieren lasse, so was machten nur Knackis und Prostituierte, Drogens&uuml;chtige und vielleicht Seeleute.   Manchmal gaukle ich mir vor, dass die Ablehnung meines Vaters mich nur noch entschlossener machte, aber das stimmt nicht.   Er schaffte es aber - ohne dass er das wollte - dass ich unbedingt ein Tattoo haben wollte, das ich nicht bereuen w&uuml;rde. ...  Jedes Bild, das mir gefiel und das ich mir aussuchte, um es t&auml;towieren zu lassen, konnte ich ein paar Wochen sp&auml;ter schon nicht mehr sehen.   Letztendlich dauerte es &uuml;ber 20 Jahre bevor mir klar wurde: Ich brauche ein abstraktes Bild, kein realistisches! 

...Tricky (genau, der Musiker), der selbst ziemlich heftig t&auml;towiert ist, wollte alles dar&uuml;ber wissen, als ich ihn k&uuml;rzlich interviewte.   Aber ich konnte ihm auch nicht mehr sagen als all den anderen, die fragen: Amanda Wachob aus New York hat es gemacht.   Es hat keine tiefere Bedeutung, es ist einfach nur ein abstraktes Tattoo, auch wenn die roten Flecke an Blut erinnern. ]]></content:encoded></item><item><title>Tricky - ein ganzer Kerl dank Trip Hop</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-09-15T16:20:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tricky_Interview.html#unique-entry-id-35</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tricky_Interview.html#unique-entry-id-35</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin kein gewaltt&auml;tiger Typ, das liegt nicht in meiner Natur, aber ich wei&szlig; ganz genau: Ich w&auml;re ein Verbrecher geworden, so wie viele andere aus meiner Familie. 


...Als ich in den USA wohnte, trug ich Waffen mit mir rum, eine kugelsichere Weste, in New York im Club haben wir manchmal 5000 Dollar f&uuml;r Champagner ausgegeben &ndash; wie Gangster. 

...Nehmen wir zum Beispiel das neue Album: Im Booklet ist ein Foto, darauf bin ich als 2-J&auml;hriger zu sehen, gemeinsam mit meiner Mutter.   Ich habe dieses Foto erst vor wenigen Monaten bekommen, es war das erste Mal, dass ich mich gemeinsam mit meiner Mutter auf einem Foto gesehen habe. 

...Wenn man sich ansieht, mit wie vielen Leuten Sie immer zusammenarbeiten, auch jetzt auf Mixed Race, kommt einem der Gedanke: Tricky kann nicht allein sein. 


...Wenn da jemand anderes seine Finger mit im Spiel hat, dann k&ouml;nnte ich vielleicht nicht mehr mit gutem Gewissen sagen: Das ist von Tricky!


...Au&szlig;erdem ist das f&uuml;r jeden Musiker ein gef&auml;hrliches Spiel, sich in eine Schublade stecken zu lassen: Ist es mit der Musik, f&uuml;r die du stehst, vorbei, dann ist es auch mit dir vorbei! 


Aber ist Trip Hop nicht einfach nur ein Name f&uuml;r eine bestimmte Art von Musik, so wie Jazz oder Hip Hop oder Techno, die es einfacher macht, sie zu beschreiben?


...Wenn ich damals nicht in dieser Szene drin gewesen w&auml;re .... also, ich w&uuml;rde auf jeden Fall bis heute Musik machen, aber der Erfolg damals war die Abk&uuml;rzung, die mich aus all meinen Schwierigkeiten rausgeholt hat. 

...Jetzt hei&szlig;t es, dass Massive Attack und Tricky wieder gemeinsam arbeiten wollen, obwohl sie sich so lange aus dem Weg gegangen sind. 
]]></content:encoded></item><item><title>Techno und &#x22;The Germans&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-09T01:29:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wash_Echte.html#unique-entry-id-34</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wash_Echte.html#unique-entry-id-34</guid><content:encoded><![CDATA[ 


Wash Echte mag kein Techno, er h&auml;lt Techno f&uuml;r die Musik von Leuten, die sich f&uuml;r moderner und fortschrittlicher halten als sie eigentlich sind.   Und auch wenn er sich &uuml;ber Leute wie mich, f&uuml;r die Techno eine gro&szlig;e Bedeutung hat, lustig macht: Er hat nat&uuml;rlich auch Recht, vor allem aber ist es sehr gut geschrieben und irgendwie auch liebenswert-lustig. 


Auch nicht schlecht: Wash Echtes Beobachtungen in Sachen Minimal-Legende Ricardo Villalobos.   Personenkult wird beobachtet, ein hoher Nervfaktor stellt sich bei Echte ein.   Er versteht es eben nicht ;-)]]></content:encoded></item><item><title>September-Haiku</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2010-09-09T00:06:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/September_Haiku.html#unique-entry-id-33</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/September_Haiku.html#unique-entry-id-33</guid><content:encoded><![CDATA[Ohne Kraft und Schlaf

<s> Der</s>  Morgen taumelt entgegen

<s>Aber</s>  Doch einer geht noch]]></content:encoded></item><item><title>Alles Zombies ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-08-28T23:57:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Photoshop_Zombies.html#unique-entry-id-32</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Photoshop_Zombies.html#unique-entry-id-32</guid><content:encoded><![CDATA[Sehr sch&ouml;ner Wettbewerb, den Worth 1000 da anrichtet: Schauspieler, S&auml;nger, Promis etc., die man zu Zombies photoshoppen soll.   Mit dabei: Michael Jackson, der nat&uuml;rlich als Zombie sehr viel besser aussieht als zu Lebzeiten.   Und die ganzen anderen Scheintoten von Brad Pitt bis zu Pink.   Mein Favorit, von Jacko einmal abgesehen: Harry Potter.   Leider keine Techno-Helden oder Star-DJs dabei.   Aber die sind ja auch keine Promis.   Jedenfalls nicht in Photoshophausen.]]></content:encoded></item><item><title>Verzweifelte Wahlversprechen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-09-22T23:25:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Wahlkampf.html#unique-entry-id-31</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Wahlkampf.html#unique-entry-id-31</guid><content:encoded><![CDATA[Steinmeier, der Guido Knopp der Politik? 

Wie immer: Der Teufel steckt im Detail:

Auch die Gr&uuml;nen versuchen, mit dem Kampf f&uuml;r elektronischer Musik die Unentschlossenen auf ihre Seite zu ziehen:

Und die Linke?   Wei&szlig; nicht genau, ob f&uuml;r oder gegen.   Gysi, der alte Raver, ist nat&uuml;rlich daf&uuml;r:

Lafo, als &uuml;berzeugter Wanderer zwischen den musikalischen Welten, will es sich mit der Techno-Gemeinschaft zumindest nicht verscherzen.

Als Partei der Hip-Hopper und Volksmusikfreunde ist die Linke, als Ganzes jedenfalls, aber daf&uuml;r, allen Feierleuten, Musikern, DJs, Clubbetreibern, Lichtleuten, Toilettenfrauen, dem Barpersonal, Reinlassern, Rausschmei&szlig;ern und Garderobenmenschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. 

...Der letzte Blick geht in Richtung Lounge, dort versucht DJ Merkel gerade, mit einem Hit-Feuerwerk die Massen doch noch zum Tanzen zu bringen.   Es will aber nicht so richtig gelingen, viel zu langweilig ihr Set, viel zu vorhersehbar ihre Dramaturgie, viel zu gewollt (und gewohnt wenig vertrauensw&uuml;rdig) ihre Message:]]></content:encoded></item><item><title>Loungen In DC</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-11-24T23:16:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/18_Str.html#unique-entry-id-30</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/18_Str.html#unique-entry-id-30</guid><content:encoded><![CDATA[Die ESL hat kein Schild an der T&uuml;r und macht, wenn wir jetzt mal ihrer eigenen Website trauen wollen auch keine Werbung.   Aber wenn man, wie ich, ein Fan der Thievery Corporation ist (oder war), dann findet man dort ganz schnell hin (Hausnummer: 1212, gleich neben dem Matratzen-Laden), vor allem, wenn einem eine gute Freundin, die in Washington wohnt, den Weg zeigt. 


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rmWGaKgXnHM?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rmWGaKgXnHM?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


Ich wei&szlig; nicht, ob die beiden Thievery-Corporation-Menschen an dem Abend, einem Donnerstag, auch da waren und ob sie vielleicht sogar an den Plattentellern standen.   Ist auch nicht wichtig, es ist wirklich nicht so, dass man den Mund aufrei&szlig;t und &bdquo;Wow&ldquo; ruft &ndash; der Laden ist sch&ouml;n, angenehm, sympathisch, aber verursacht keine tieferen Erlebnisse.   Einfach nur sch&ouml;n, dort zu sitzen, zu wissen, wo man sitzt.   Und ein Bier nach dem anderen in sich reinzusch&uuml;tten.   Ach ja: Menschen mit zu legerer Kleidung kommen nicht so einfach rein in die ESL &ndash; das wird sogar noch ein wenig n&auml;her erkl&auml;rt: Sandalen und Flip Flops, Shorts und Baseball-K&auml;ppis sind nicht gerne gesehen.  ]]></content:encoded></item><item><title>Techno im Alter</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-02-25T23:04:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_im_Alter.html#unique-entry-id-29</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_im_Alter.html#unique-entry-id-29</guid><content:encoded><![CDATA[Vertreter einer &bdquo;JUGENDKULTUR&ldquo;, die lange nicht so jugendlich-knackig-frisch wirken, wie es die einschl&auml;gigen Bilder zum Beispiel von der Love Parade (&bdquo;Titten rau!&ldquo;) ...  Dann  tritt eine geistartige Gestalt auf die verdreckte Beton-Tanzfl&auml;che (die ihrerseits ein Sinnbild f&uuml;r die harte, schmutzige Welt, in der wir leben, ist).   Die &bdquo;Techno-Oma&ldquo;, wie wir sie jetzt bequemerweise einmal nennen wollen, h&auml;lt der fanatisch auf Jugendlichkeit getrimmten Feiergemeinde den Spiegel vor und f&auml;ngt an zu tanzen.   Ihre Botschaft lautet nicht etwa, dass man auch im Alter &bdquo;noch Spa&szlig; haben kann&ldquo;.   Und auch nicht, dass Techno eine Musikrichtung und Subkultur ist, die ewig leben wird (sie selbst ist schlie&szlig;lich das beste Beispiel daf&uuml;r, dass niemand ewig leben wird).   Ihre Botschaft lautet: &bdquo;Ihr tanzt schei&szlig;e. ...  Und eure Flaschen k&ouml;nnt ihr mal sch&ouml;n alleine wegr&auml;umen.&ldquo;


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cp2k1dNT4qU?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Cp2k1dNT4qU?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>SXSW - It&#x27;s all over now&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-03-22T22:56:24+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2010.html#unique-entry-id-28</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2010.html#unique-entry-id-28</guid><content:encoded><![CDATA[Es war mein erstes Mal (das erste Mal SXSW und das erste Mal Music Conference &uuml;berhaupt): f&uuml;nf Tage in einer Stadt im Ausnahmezustand: Fast 2000 Bands auf 80 offiziellen und etlichen inoffiziellen B&uuml;hnen. 

...Weil mir das nicht ganz klar war, ich es aber spannend finde, hier eine kurze Erkl&auml;rung, wie das alles so vor sich geht.   Das wichtigste: The Badge, der Ausweis, der einen, theoretisch zumindest, in alle Konzerte, zu allen Diskussionen, Reden und Vortr&auml;gen und in Plattenb&ouml;rse, Gitarrenausstellung und so weiter hineinbringt. 

...Was die Bands angeht: Weil die Initiative Musik (eine Einrichtung der Bundesregierung, die Popmusik aus Deutschland f&ouml;rdert) sich dieses Jahr ziemlich engagiert hat, konnten vierzehn Bands aus Deutschland bei der SXSW auftreten.   Man f&auml;hrt hier n&auml;mlich nicht so einfach hin: Man muss angemeldet werden, selbst bei nur einem einzigen Auftritt werden vor der Einreise 2000 Dollar Auftrittsteuer f&auml;llig, man muss wohnen, herfliegen, die Instrumente r&uuml;berschaffen. 

...Der Laden, in dem Frau Krawalla alias R&auml;uberh&ouml;hle auftrat, war eher eine Art Bar mit B&uuml;hne, der Soundmensch nicht besonders interessiert &ndash; und trotzdem fand ich es super, weil super-schr&auml;g.


...Die Amis (und der Rest der Musikwelt) standen Schlange, um sie live bei einem ihrer f&uuml;nf Auftritte in Austin zu sehen &ndash; sieht so aus, als w&uuml;rde da eine gr&ouml;&szlig;ere Karriere losgehen. 

...Erinnerte irgendwie an relaxte Sonntagnachmittage am Love-Parade-Wochenende im sonnigen Berlin und war vielleicht die coolste Veranstaltung der ganzen SXSW (aber, wie gesagt, ich habe ja nur einen Bruchteil gesehen).


...Und noch eins: Wer jemals zu einer Music Conference wie der SXSW fahren sollte: Auf jeden Fall an einer der &ouml;ffentlichen Demo-Sessions teilnehmen: Bands werfen vor einer solchen Veranstaltung ihre Demo-CDs in eine Kiste, wenn sie Gl&uuml;ck (oder, je nach Perspektive, auch Pech) haben, wird ihre CD gezogen, ein Song angespielt und dann von Musikprofis aus der Branche kommentiert und analysiert.   Ging sehr gesittet zur Sache, die zehn Songs, die da in einer Stunde geschafft wurden (von Techno-Pop, Folk, Hip Hop  bis hin zu Metal), waren technisch ganz sch&ouml;n gut, aber von der Art her eher nach dem Motto &bdquo;schon tausend Mal woanders so oder fast genauso geh&ouml;rt). 
]]></content:encoded></item><item><title>Lustig und nicht lustig</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-08-28T22:48:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deppen_Techno.html#unique-entry-id-27</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deppen_Techno.html#unique-entry-id-27</guid><content:encoded><![CDATA[<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UWVFGvKcl8M?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UWVFGvKcl8M?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Allein und Spa&#xdf; dabei</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-08-30T22:38:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Quirky_Alone.html#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Quirky_Alone.html#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[ Es muss aber stimmen.   Und so lange es nicht stimmt, lebt man eben alleine und freut sich &uuml;ber all die Dinge, die man da tun kann (und die man zu zweit vielleicht nicht mehr tut).   Speed Dating, Blind Dates, Annoncen und Partnervermittlung l&auml;sst man tunlichst sein, denn die halten uns vom wichtigsten ab: Spa&szlig; am Leben zu haben, so, wie es gerade ist.

Erfunden hat&lsquo;s eine amerikanische Journalistin namens Sasha Cagen, erst f&uuml;r eine Kolumne, als sie etliche neugierige Zuschriften bekam, machte sie auch noch ein Buch daraus (ach ja, die Amis!).   Es gibt auch schon einen Internationalen Quirkyalone Day.   Und wann ist der? ...  Februar (Valentinstag, Deine Tage sind gez&auml;hlt!).   Bei allem, was ich &uuml;ber quirky alone gelesen habe, gefiel mir ein Aspekt besonders: Es scheint ein unangenehmer Nebeneffekt von Partnerschaften zu sein, dass man, wenn man zusammenzieht, seine Schallplatten in den Keller schafft oder verkauft.   Als Quirky aber nicht.   Long live the quirky! ]]></content:encoded></item><item><title>Der Graver???</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-09-02T22:31:11+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Graver.html#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Graver.html#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[ Also, ein Graver ist ein Mann, der auch mit Mitte 40 noch auf Techno-Partys geht.   Also mit einem Bein schon im Grab steht, aber sich davon nicht den Spa&szlig; am Leben vermiesen l&auml;sst.   Fragen nach einer festen Beziehung weicht der Graver aus bzw. beantwortet er nicht.   Der Graver ist angeblich vor allem in Gro&szlig;st&auml;dten zu Hause, denn hier hat er ersten seine Feierclique, zweitens findet er dort die L&auml;den, die er f&uuml;r seinen uniformen Klamottenstil (V-Kragen-T-Shirt, R&ouml;hrenjeans) braucht und drittens ben&ouml;tigt er ja noch die Clubs, in die er gehen kann. 

Das ganze endet sehr sch&ouml;n mit dem griffigen Satz: Auch auf der Tanzfl&auml;che ist ein alter einsamer Mann ein alter einsamer Mann.   Davon mal abgesehen, dass mich dieses Ende ein wenig schlecht f&uuml;hlen l&auml;sst: Ist doch eigentlich sch&ouml;n, wenn man als &bdquo;einer, der mit einem Bein schon im Grab steht&ldquo;, lieber das Leben genie&szlig;t, als die Zeit mit Arbeiten und Partnerschaft totzuschlagen.   Ob das die 20-J&auml;hrigen sch&ouml;n finden, dass sie mit den Mittvierzigern feiern sollen, wei&szlig; ich nicht, aber w&auml;re doch w&uuml;nschenswert, von wegen Generationenverst&auml;ndnis (wenn der &auml;ltere Herr einem jungen M&auml;dchen einen Drink ausgibt, ganz selbstlos nat&uuml;rlich, k&ouml;nnte man sogar schon von Generationenvertrag sprechen ;-).   Graver rulez!]]></content:encoded></item><item><title>Wer kommt rein?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-11-24T22:21:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tuersteher_Debatte.html#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tuersteher_Debatte.html#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[Der Artikel im Tagesspiegel ist schon ein wenig &auml;lter, aber hat einige sehr lustige Kommentare hervorgebracht.   Zwei meiner Lieblinge: In einem Kommentar beschwert sich ein dicker, &uuml;ber 40 Jahre alter, Brille tragender und Ketten rauchender Barttr&auml;ger, dass er sowieso nicht in irgendwelche Clubs reinkommt und deshalb auch keine Lust hat, reinzugehen.   Als Antwort schreibt ihm ein anderer, dass er sich immer direkt hinter den dicken, &uuml;ber 40 Jahre alten, Brille tragenden und Ketten rauchenden Barttr&auml;gern anstellt und dadurch cooler wirkt als er eigentlich ist - und deshalb reinkommt.


An anderer Stelle schreibt einer, er w&auml;re neulich nicht in seinen Penny Markt hineingekommen.   Weil er mit America Express bezahlen wollte und so ....   Na ja, liest sich im Original sch&ouml;ner als hier.]]></content:encoded></item><item><title>Mein erstes Mal GZSZ</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-10-15T22:03:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/GZSZ_Videokritik.html#unique-entry-id-23</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/GZSZ_Videokritik.html#unique-entry-id-23</guid><content:encoded><![CDATA[fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qpRtgA0gE5o?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...Gehen wir also davon aus, dass es etwas mit der Musik zu tun hat: Die erste Platte (scheint was von Paul Kalkbrenner zu sein, aber nicht &bdquo;Sky and Sand&ldquo;) rei&szlig;t noch niemanden mit, aber als Pia den &bdquo;Bass Generator&ldquo; auflegt, geht&lsquo;s ab, verdammt noch mal! 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YBF5Yw73dcA?

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-QZvNkjC0jw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hKlCw45X2Fw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kfnoJmPTA98?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Techno-Sex</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2010-03-01T21:44:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Sex.html#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Sex.html#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Dr.   Sommer hat keine Zeit, um Techno-Sex zu erkl&auml;ren.   Aber Dr.   Herbst, Dr.   Winter und Frau Professor Fr&uuml;hling wissen es ja auch: Techno-Sex, das ist entweder eine Art Telefonsex, aber &uuml;ber den Computer, mit Headset, Webcam und so &acute;nem Schei&szlig;.   Oder es ist Sex, bei dem Glow-Sticks, leuchtende Kondome, Strobolicht und nat&uuml;rlich Techno zum Einsatz kommen. 


Die viel wichtigere Frage: Ist das gut oder schlecht?   Die noch viel wichtigere Antwort: Kommt drauf an.]]></content:encoded></item><item><title>Der tote Michael Jackson</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2009-08-30T21:31:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Michael_Moonwalk.html#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Michael_Moonwalk.html#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/j8s8wwj7yW8?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/j8s8wwj7yW8?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...Und jetzt noch etwas Brisantes: Wenn man die ganze Sache zuspitzt, dann ist der Moonwalk die Autobahn des Michael Jackson (ihr wisst schon, der eine ist angeblich nicht so schlimm, weil er ja auch gutes getan, sprich die Autobahnen gebaut hat.   Was ja nicht stimmt, schlie&szlig;lich hat er die Autobahnen gar nicht gebaut, au&szlig;erdem sind Autobahnen Schei&szlig;e und wie mein Freund Holger Klein schon immer sagte: Hitler hat nicht nur Gutes getan!). 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2VbPd2iu4bg?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

...Und dann darf man nicht vergessen: 1983, als Michael Jackson seinen Moonwalk zeigte, war das Breakdancen und der Electric Boogie gerade auf seinem H&ouml;hepunkt &ndash;  in ihren Versuchen, wie Roboter zu tanzen, hatten viele Breakdancer den Moonwalk schon jahrelang  in ihre Performances eingebaut. 

...MB:  Michael Jackson hat sich angeblich vom Pantomimen Marcel Marceau und seinem Gang gegen den Wind inspirieren lassen, aber das ist vielleicht nur eine weitere der vielen Halbwahrheiten, die sein Leben bestimmten.  

...MB: Genau, das ist sein Verdienst: Durch Michael Jackson ist der Moonwalk in aller Welt bekannt geworden, kaum jemand verbindet ihn mit Bill Bailey, einem Stept&auml;nzer, der der erste war, der den Moonwalk vor laufender Kamera praktizierte &ndash; 1955, nachzusehen zum Beispiel bei Youtube.  ]]></content:encoded></item><item><title>Ein Aufgang ist nicht immer eine Treppe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-03-24T21:24:34+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aufgang_Konzert.html#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aufgang_Konzert.html#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Aufgang&ldquo; hei&szlig;t das erste Album von &bdquo;Aufgang&ldquo; (und um die &Uuml;berschrift noch einmal aufzunehmen: Mit Treppe hat das, so weit ich es nachvollziehen kann, nichts zu tun).   Es ist ein bisschen trancy, ein bisschen housig, ein bisschen klassisch.   So richtig gut, f&uuml;r mich jedenfalls, sind &bdquo;Aufgang&ldquo; aber live - jedenfalls haben sie jetzt, da ich das hier schreibe, vor wenigen Minuten ihr Konzert im Berliner Berghain beendet.   Heftig, was ein einzelnes Schlagzeug so an Wucht entwickeln kann.   Und sch&ouml;n, wie wenig klassisch, aber trotzdem kopfnickerm&auml;&szlig;ig mitrei&szlig;end zwei Klavier sein k&ouml;nnen.   Worte wurden nicht viele gemacht, spektakul&auml;re Lichtshow gab es auch nicht. ...  Ach ja: Der eine Pianist ist ganz sch&ouml;n dick.   Der andere ganz sch&ouml;n d&uuml;nn.   Und der Schlagzeuger ganz normal.   So trifft sich alles in der Mitte.]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;And then I became Berufsverbot ...&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-11-24T21:04:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lengsfeld_Duke.html#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lengsfeld_Duke.html#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[Die letzten f&uuml;nf Wochen habe ich in den USA verbracht, ich war als so genannter Media Fellow Teil einer internationalen Journalistengruppe an der Duke University in Durham, North Carolina.   Duke ist eine Elite-Uni (und wer in Deutschland an einer staatlichen Uni studiert hat, dem sei gesagt: Das ist so ziemlich das Gegenteil davon). 

...Als ehemalige B&uuml;rgerrechtlerin, Runde-Tisch-Sitzerin und ausgewiesene DDR-Oppositionelle, die nach der Wiedervereinigung in den Bundestag einzog, als Politikerin, die erst f&uuml;r das ostdeutsche B&uuml;ndnis 90 und dann f&uuml;r die CDU antrat, als Frau, die zu DDR-Zeiten von ihrem Ehemann bespitzelt wurde und das aus ihrer Stasi-Akte erfuhr, ist Vera Lengsfeld auf dem Papier ein sehr interessanter Gespr&auml;chspartner. 

...Mich regt n&auml;mlich sonst so gut wie gar nichts auf und eine Vera Lengsfeld, egal wie langweilig und spr&ouml;de sie reden und wirken mag, geht mir erst recht komplett &uuml;berall vorbei. 

...W&ouml;rter, deren Bedeutung sie offenbar nicht kennt, W&ouml;rter, die sie noch nie zuvor geh&ouml;rt zu haben scheint (ich wei&szlig; nicht, ob sie den deutschen Ursprungstext ihrer Rede selbst geschrieben hat, &uuml;bersetzt hat ihr den Text jedenfalls der Lyriker und Autor Christophe Fricker, der an der Duke University als Germanist t&auml;tig ist und gerade erst in der &bdquo;Zeit&ldquo; Rede und Antwort stand - an ihm hat es sicherlich nicht gelegen). 

...Sprachen kann man oder kann man nicht, da gibt es keine Vorw&uuml;rfe zu machen, das verr&auml;t nicht viel &uuml;ber die Bildung und nichts &uuml;ber die Intelligenz eines Menschen.   Aber wer sich in ein anderes Land begibt, um dort &uuml;ber die Geschichte seines Lebens zu sprechen, nicht nur als Privatperson, sondern als Vertreter seines Landes, der sollte sich selbst vielleicht einmal fragen, ob er dazu &uuml;berhaupt in der Lage ist. 

...Wenn man solche Geschichten wie die von Frau L. in Durham erlebt, dann zeigt sich auch die Kritik, die der ehemalige Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck gerade  bei evangelisch.de in Richtung Journaille gemacht hat ("Wenn das gesprochene Wort nicht mehr z&auml;hlt, f&uuml;hrt das zu einer Verarmung der politischen Rede in Deutschland"), in ganz anderem Licht - man w&uuml;rde sich ein &bdquo;An-die-eigene-Nase-fassen&ldquo; w&uuml;nschen.


...Vielleicht deshalb (und jetzt werfe ich sie einfach alle in einen Topf, die Politiker): Da sitzen sie also und erz&auml;hlen uns allen, uns Studenten und Arbeitnehmern, uns Arbeitslosen und F&uuml;hrungskr&auml;ften, wie wichtig Weiterbildung und internationales Denken sind, ist ja schlie&szlig;lich ein Wettstreit zwischen den Nationen, Globalisierung, bla bla bla. 

...Und sie h&auml;tten ja auch Recht: Wenn man sich schon aufregt, dann doch nicht &uuml;ber Politiker im allgemeinen und &uuml;ber Vera Lengsfeld im besonderen. ]]></content:encoded></item><item><title>Wo ist Logorama?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-03-01T20:53:42+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Logorama.html#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Logorama.html#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Zeichentrickfilm, in dem tausende von Marken auftauchen: Ronald McDonald ist RAF-Terrorist, das Haribo-Kid ein unsympathischer Halbstarker, etliche Michelin-M&auml;nnchen als Cops und und und.   Selbst beim Abspann nach 15 Minuten freut man sich noch &uuml;ber die Ideen, die die H5-K&uuml;nstler so haben.   Und warum steht das hier in der Wuth&ouml;hle?   Weil der Film von der offiziellen Seite runtergenommen wurde - vielleicht wegen Oscar und so.   Jetzt findet sich da jedenfalls nur ein Trailer.   Aber, und mal sehen, wie lange noch: Es gibt den ein oder anderen Mirror, auf dem der Film gespiegelt ist.   Hier zum Beispiel.   Mund auf und gestaunt!]]></content:encoded></item><item><title>Die Bar 25 auf Abwegen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-03-18T20:46:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bar25_SXSW.html#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bar25_SXSW.html#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[Sie stehen f&uuml;r &bdquo;South By Southwest&ldquo; &ndash; so hei&szlig;t das j&auml;hrliche gro&szlig;e Musikfestival plus angeschlossener Messe, das jedes Jahr f&uuml;r Ausnahmezustand in Austin sorgt. ...  Und weil sich hier auch Berlin als Musikstandort pr&auml;sentiert und weil jemand die Idee hatte, dass Musik und Berlin ohne Bar 25 nur halb so spannend spannend, kochen jetzt Patzig und Seirig in der K&uuml;che des Parksides, einem leicht mexikanisch angehauchten, aber nicht zu schicken Restaurant mit langer Bar und Terrasse im ersten Stock


...Aber das ist Phillip Patzig egal und interessiert Hayk Seirig nicht besonders &ndash; und auch ihren Begleiter Konrad Lauten l&auml;sst es ein wenig kalt &ndash; er ist in der Bar 25 f&uuml;r das Men&uuml; und f&uuml;r G&auml;stebetreuung zust&auml;ndig.   Einig sind sich die drei &ndash; oder besser: die zwei, denn Patzig macht seinem Namen alle Ehre und will nicht sprechen und auch nicht fotografiert werden &ndash; aber darin, dass etwas mit dem amerikanischen Essen nicht stimmt. 

...Techno: DJ Heidi, eigentlich Kanadierin, aber eine von hunderten in Berlin lebenden elektronischen Musikern, steht hinter CD- und Plattenspielern, w&auml;hrend um sie herum Wein und Bier zum Schweinbraten heruntergesch&uuml;ttet und die Speisen gelobt werden. 


Auch das passt: Das Parkside, in dem an diesem Mittag f&uuml;r drei Stunden lang Berlin gespielt und gefeiert wird, liegt direkt an Austins Ausgehmeile, der 6th Street.   Sie ist wegen der SXSW f&uuml;r ein paar Tage f&uuml;r den Autoverkehr gesperrt, Horden von t&auml;towierten, kost&uuml;mierten, freakigen Jugendlichen und solchen, die nicht erwachsen werden wollen, ziehen vorbei und schauen, was da auf der Terrasse vor sich geht. 

...Man steht auf der Messe Stand an Stand, man hat ein gemeinsames Festivalmagazin, man pr&auml;sentiert sich auch beim &bdquo;Lunch With The Germans&ldquo; gemeinsam. ...  Und genau deshalb auch die eingeflogenen K&ouml;che, den nirgendwo zeigt sich der Feierwillen so selbstbestimmt und hedonistisch wie in der Bar 25 &ndash; so jedenfalls steht es im leicht ironisch angehauchten Magazin, das den deutschen Festivalauftritt in Austin begleitet.   Ironie der Geschichte: Seirig, Patzig und Lauten, die zweieinhalb K&ouml;che der Bar 25, haben es wohl nicht viel l&auml;nger als bis zu ihrem Kochengagement in Austin ausgehalten. ]]></content:encoded></item><item><title>Eine MIA ist eine M.I.A. ist eine Mia</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-03-01T20:31:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mia_Grobelny.html#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mia_Grobelny.html#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[ Keine schriftliche Zusammenfassung, denn diese Sendung lebte sehr von Mia Grobelny (ja, das ist die MIA, um die es hier geht) und ihrer Art.   Also: Nicht die englische M.I.A., nicht die Band Mia aus Berlin, nicht die US-Hardcore-Band, nicht der Miami International Airport und auch nicht das Technoprojekt aus Detroit, sondern Mia Grobelny aus K&ouml;ln, seit &uuml;ber f&uuml;nf Jahren Berlin. 

...Ich habe sie erst bei unserem Gespr&auml;ch kennengelernt, ich mag sie und finde, dass sie etwas zu sagen hat, ihre Stimme gef&auml;llt mir, ihre Musik ist super und ihr Lachen auch.   Und sehr sch&ouml;n ist auch ihre verpeilte Art, &uuml;ber die ich eigentlich etwas schreiben wollte.   Aber das habe ich mir gerade anders &uuml;berlegt.   Manchmal ist man eben verpeilt und manchmal nicht, manchmal vergisst man, was man zugesagt hat, manchmal nicht.   Und wenn man feiert und die N&auml;chte durchmacht und Wein trinkt und dann auch noch Computerprobleme hat, dann klappt es eben nicht immer so perfekt.   Aber irgendwie dann eben doch und darauf kommt es schlie&szlig;lich an.   Aber wor&uuml;ber ich jetzt doch noch ein Wort verlieren m&ouml;chte: Wirklich sch&ouml;nes Foto, das das Cover ihres zweiten Albums ziert, oder?   Ich habe die H&auml;lfte weggeschnitten und es gef&auml;llt mir immer noch. ]]></content:encoded></item><item><title>DJ Rupture &#xfc;ber das DJ-(Rupture-) Leben</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-11-24T20:19:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJRupture.html#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJRupture.html#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Techno spielt auch eine Rolle, im Text von Jayce Clayton (vielleicht eher bekannt als DJ Rupture) mit dem Titel &bdquo;Confessions of a DJ&ldquo;.   Clayton ist nicht nur DJ, sondern vor allem ein guter Schreiber (konnte man schon im Fr&uuml;hjahr im Londoner Frieze-Magazin bewundern, da schrieb er &uuml;ber Auto-Tune, also das &bdquo;Cher-Effekt&ldquo;-Plug-In, und kam zu dem Schluss, dass Auto-Tune die Stimmen nicht etwa entmenschliche, sondern der Computermusik einen menschlichen Stempel aufdr&uuml;cke - der Musik-Parodist &bdquo;Weird&ldquo; Al Yankovic hat dazu &uuml;brigens eine ganz eigenen Meinung).    In &bdquo;Confessions of a DJ&ldquo; jedenfalls finden sich &auml;hnlich schlaue Gedanken, es geht um den Wert von Musik, um die DJ-Kultur, um Einblicke in das Leben all dieser Menschen, die sich in ihren St&auml;dten oder in vielen St&auml;dten Geld verdienen und deren Produkt fast allen gef&auml;llt: &bdquo;DJ music is the soundtrack both for capital and for its opposition.&ldquo;


Geld wird also mit dem Auflegen verdient, DJ-Mixe und eigene Ver&ouml;ffentlichungen dienen eher dazu, sich selbst bekannt zu machen und zu promoten. ...  Es geht n&auml;mlich entweder um Musik oder um Geld.   Beides ist schwer unter einen Kopfh&ouml;rer zu bringen.   Und Geld ist es auch, das den DJ so popul&auml;r werden lie&szlig;: Die vierk&ouml;pfige Indie-Band braucht nicht nur vier Fl&uuml;ge, vier Hotelzimmer und Verpflegung f&uuml;r Vier, ein gr&ouml;&szlig;eres Auto, das sie abholt, sondern auch noch einen Soundmenschen. ...  Und er spielt nicht nur eine oder zwei Stunden (und animiert sein Publikum damit f&uuml;r ein oder zwei Stunden zum Trinken), sondern unter Umst&auml;nden (erg&auml;nzt durch unterbezahlte Resident-DJs) die ganze Nacht. 


...Seine Philosophie: Je mehr die Plattenfirma auszugeben bereit war, desto weniger Zeit verbrachte er damit.   Denn bei den Stars, f&uuml;r die er Remixe machen sollte, ging es ja nicht wirklich um eine bessere Version (zum Beispiel eines Nummer-Eins-Hits), sondern um eine Art eingekaufte DJ-Glaubw&uuml;rdigkeit (&bdquo;If I spend any longer (als acht Stunden), the track will inevitably get more personal and the label people will be less likely to accept it.&ldquo;).]]></content:encoded></item><item><title>Ellis Sexton zeigt die Br&#xfc;ste</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-28T20:11:44+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ellis_Sexton_nackt.html#unique-entry-id-14</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ellis_Sexton_nackt.html#unique-entry-id-14</guid><content:encoded><![CDATA[ Warum?   Es d&uuml;rfte ums Geldverdienen gehen.   Ellis Sexton jedenfalls war gerade in Berlin, hat im Adagio gespielt.   Das ganze muss wie eine Sound und Fleisch gewordene Ausgabe des nicht minder schlimmen M&auml;nnermagazins &bdquo;Maxim&ldquo; gewirkt haben.   Und was ist das f&uuml;r ein Pfeifenblatt!   Sogar meine sonst eher brav wirkende Ex-Freundin haben sie dort bei einer ihrer &bdquo;Wir suchen die sch&ouml;nste BlaBlaBla Deutschlands&ldquo;-Wahl so hinbekommen, dass sie nach &uuml;belstem Am&uuml;sierbetrieb aussah.   Wer wissen will, was f&uuml;r Br&uuml;ste Ellis Sexton hat, kann sie sich gerne auf dem Boulevard ansehen.]]></content:encoded></item><item><title>Super-Richie&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-30T19:55:25+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Richie_intim.html#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Richie_intim.html#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[ Und w&auml;hrend ich auf meinen Algensalat (&bdquo;Einmal die 113, bitte.&ldquo;) wartete, bl&auml;tterte ich in meinem Lieblingsstadtmagazin, das deshalb mein Lieblingsstadtmagazin ist, weil sich dort der schlaue Fil mit seinen Didi&Stulle-Comics austoben darf.   Nachdem ich also gelesen hatte, dass Didi und Stulle mit Hilfe von Karl Lagerfeld Angela Merkel zu einem Lagerfeld-Klon umgestylt haben (wie gesagt, Fil darf sich da austoben), stie&szlig; ich auf eine Geschichte, mit der mich Autor Daniel Boese ganz sch&ouml;n ratlos zur&uuml;cklie&szlig;: Richie Hawtin (&bdquo;DJ-Legende&ldquo;) rettet die Welt. ...  Eine Tour durch die USA hat er in einem mit Biodiesel betriebenen Bus zur&uuml;ckgelegt.   Und dann kompensiert er auch noch seine Fl&uuml;ge, was bedeutet, dass er f&uuml;r jeden geflogenen Kilometer Geld zahlt, das Klimaschutzprojekten zu Gute kommt (wenn ich das auf der Website richtig nachgerechnet habe, dann muss man da f&uuml;r einen Flug von Berlin nach New York 49,- Euro an Wiedergutmachung zahlen - ich hatte schon bef&uuml;rchtet, es w&auml;re eine Pipi-Summe von 2 Euro oder so). 


Trotzdem: Hat schon was von Alibi-Veranstaltung und irgendwie st&ouml;rt mich an dem ganzen Artikel, dass an keiner Stelle mal gefragt wird, ob es denn grunds&auml;tzlich &ouml;kologisch-vern&uuml;nftig ist, st&auml;ndig von hier nach da zu fliegen (und nicht, dass wir uns da falsch verstehen: ich fliege auch gerne und bin bestimmt nicht ausgepr&auml;gt &ouml;kologisch unterwegs).   Das ganze liest sich wie eine einzige Werbeveranstaltung f&uuml;r den Auflege-Meister Hawtin.   Es kommt n&auml;mlich noch sch&ouml;ner: Hawtin lebe die Kulturtechniken vor, die auch die Wende zu erneuerbaren Energien m&ouml;glich machten. ...  Denn wenn bei einem der RH-DJ-Sets die Feiernden, die sich per Selbstmedikation euphorisiert oder ruhig gestellt haben, Zombie-like in der Gegend rumwachteln, dann geht es nat&uuml;rlich weder um irgendwelche &Ouml;kobilanzen oder Windturbinen, da geht es um die n&auml;chste Abfahrt. 

...Und jetzt die Pointe: Ich hatte mal eine Freundin, die in unserer kurzen gemeinsamen Zeit auf noch nicht genau gekl&auml;rte Art und Weise dem Richie n&auml;her gekommen ist.   Ich bin mir ziemlich sicher, dass da von Biodiesel und Recyclingpapier nicht gro&szlig;artig die Rede war. ]]></content:encoded></item><item><title>Aufgedeckt&#x21; Scooter-Frontmann trinkt Wein&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-09T19:43:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Scooter_Wein.html#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Scooter_Wein.html#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Weinkenner also: Es gibt einen &bdquo;Sommelier&ldquo; namens Hendrik Thoma, der hat auch eine Internetseite, dort sind gar nicht so kurze Videoclips anzusehen, in denen er mit G&auml;sten &uuml;ber Wein redet.   Und wen hat er dort vor Kurzem eingeladen?   Er k&uuml;ndigt sich selbst an mit den Worten: &bdquo;Ich bin HP Baxxter von Scooter, im Techno-Bereich t&auml;tig.&ldquo;   &Uuml;ber HP Baxxter konnte man ja schon einiges Neues lernen, sp&auml;testens sein Gespr&auml;ch mit der Spex &uuml;ber die Wichtigkeit von Sprache in seinen Songs (ja, die  spielt dort eine gro&szlig;e Rolle) &ouml;ffnete mir die Augen, dass da ein verkannter Philosoph und gewiefter Rhetoriker unter uns weilt.   Und jetzt also auch noch Weinkenner, obwohl die Leute immer d&auml;chten, er mache nur Party und trinke Wodka Red Bull.   Aber manchmal gebe es ja auch diese ruhigen Momente und dann m&uuml;sse ein guter Wein her.   Komisch, sp&auml;testens als HP Baxxter sagt, ihm fehle das Vokabular, einen Wein zu beschreiben, da l&auml;sst meine Begeisterung auch schon wieder nach.   &Uuml;brigens: HP verr&auml;t auch einiges &uuml;ber seine Philosoph als Musiker bei Scooter, die man auch nicht unbedingt wissen muss. 

...Dieses Weinverk&ouml;stigung geht ja ewig!   Bin gerade eine Viertelstunde nicht am Rechner gewesen und die reden immer noch &uuml;ber Wei&szlig;en, Roten und irgendwas dazwischen. ]]></content:encoded></item><item><title>Der &#x22;Gorilla&#x22; vom Berghain</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-08T19:33:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Berghain_Tuersteher.html#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Berghain_Tuersteher.html#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[ Autor Marc Fischer hat vier junge Spanier, alle Literaturstudenten, beobachtet, wie sie stundenlang vor dem Berghain in der Schlange stehen und sich Gedanken &uuml;ber Marquardt, &uuml;ber Reinkommen oder nicht Reinkommen, &uuml;ber die richtige und falsche Kleidung und Strategien an der T&uuml;r machen. ...  Ein Kumpel, der ihn ab und zu beruflich trifft, erz&auml;hlte mir neulich, dass es auch schon mal vorkommt, dass Marquardt schlechte Laune hat.   Und dann w&uuml;rde er, ohne Ansehen der Person, die ersten 50 oder so Anstehenden nach Hause schicken.   Noch mal anstellen hat &uuml;brigens keinen Sinn, er soll ein Ged&auml;chtnis wie ein Elefant haben.  

...Sie unterhalten sich nat&uuml;rlich auch dar&uuml;ber, was sie drinnen, im angeblich besten Club der Welt so erwarten k&ouml;nnte. ...  Sven Marquardt kenne ich aus einem T&auml;towierladen, in dem er ab und zu gearbeitet hat, aber mir war neu, dass es f&uuml;r ihn auch einen Spitznamen gibt (na ja, vermutlich gibt es mehr als einen): El Gorila, sagt einer der Spanier &uuml;ber ihn.   Ob der allgemein so genannt wird oder nur von diesem Spanier ganz allein, geht leider aus der mit &bdquo;Warte nur&ldquo; &uuml;berschriebenen Reportage nicht hervor.   Wir lernen aber beim Lesen, dass man am Berghain wirklich sehr sehr lange anstehen muss. ...  Und das in einer kalten Februarnacht, ohne warme Jacken, weil die unter Umst&auml;nden ja El Gorila darauf bringen k&ouml;nnten, dass man wie ein Vollidiot aussieht und es nicht verdient hat, reinzukommen. ...  Aber das sind die letzten Gedanken unser potentiellen Partyg&auml;nger, bevor El Gorila (alias Sven Marquardt alias Echsenmann) mit dem Kopf nickt oder ihn sch&uuml;ttelt: 
]]></content:encoded></item><item><title>Tresor wird Tlesol (Hahaha)</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2009-08-28T19:18:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tresor_in_China.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tresor_in_China.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[ Schon jetzt gibt es eine Art Vorspiel: Das Goethe-Institut hat den Tresor schon jetzt eingeladen, sich in China zu pr&auml;sentieren, irgendwie soll da in einer Tiefgarage den Chinesen Techno beigebracht werden (das h&ouml;rt sich fremdenfeindlich an, aber im Artikel liest es sich fast noch schlimmer).   Ach ja, Pacou und Medi Soul gehen erst einmal als DJs der entwicklungshelferischen Art nach Peking.   Wenn mich nicht alles t&auml;uscht, hat Pacou einst ein Album auf Tresor Records herausgebracht, das sich so schlecht verkauft hat wie kein zweites bei Tresor.   Aber das ist ja schon eine Weile her. ]]></content:encoded></item><item><title>Die Schweiz liebt Techno</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2009-08-09T19:08:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Schweiz_liebt_Techno.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Schweiz_liebt_Techno.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[Auch interessant: Aus Anlass des &bdquo;Techno-Spektakels&ldquo; (die gehen immer irgendwie Hand in Hand, die Raver und die Techno-Spektakel) gibt es einige Artikel, die sich vom Plakativen entfernen und in Sachen Techno ganz nachdenklich werden.   Zwei haben es mir besonders angetan: Im Tages-Anzeiger philosophiert Jean-Martin B&uuml;ttner dar&uuml;ber, wie Rock und Techno doch irgendwie zueinander gefunden haben.   Zuerst liest es sich so, als wollte er noch einmal aufw&auml;rmen, dass Techno ja mal angetreten war, um den Rockstar abzuschaffen und dann doch die DJs Anonymit&auml;t und Gleichmacherei hinter sich lie&szlig;en, um zu DJ-Stars &hellip; bla bla bla, g&auml;hn. 

Aber dann wird&acute;s doch noch ganz gut: Techno entlarvt den Rockmythos der Authentizit&auml;t, wir lesen von der Geschichte der Techno-Musik, die eine Geschichte der Instrumente und Herstellungmethoden ist. 

...Die Basler Zeitung &uuml;berrascht mit &auml;hnlich ernster und f&uuml;r Tageszeitungen ungewohnt Insider-m&auml;&szlig;iger Techno-Begeisterung: Klassiker, die man kennen muss! ...  Was total seltsam ist: Die Auswahl der Klassiker, die man kennen muss, stimmen in Audio und Text nicht &uuml;berein: Der Artikel f&auml;ngt an mit ein paar Infos zu Kevin Saunderson und Derrick May.   Dann wird Carl Craig erw&auml;hnt, dann das belgische Label R&S und die Detroiter Label-Compilations von Underground Resistance. ...  Da h&ouml;ren wir Derrick May nicht, daf&uuml;r Laurent Garnier, Jeff Mills und Aphex Twin. ...  Wo bleibt denn da die Liebe zum Detail (nein, nicht das Plattenlabel, sondern die Grundeinstellung!)?   Das Versprechen, das im Vorspann gegeben wird (&bdquo;Viele Techno-Klassiker sind vergriffen. ]]></content:encoded></item><item><title>Das Hinterletzte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2009-08-09T18:54:29+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Po_Sessel.html#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Po_Sessel.html#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[Sayuda glaubt &uuml;brigens, &bdquo;human buttocks are one of the less discussed and focused part of human body&ldquo;.   Scheint sich noch nicht in einschl&auml;gigen Foren herumgetrieben zu haben, der Gute.   Ich, ehrlich gesagt, auch nicht, aber ich bin neulich auf einen Artikel gestossen, der mir das abgenommen hat.   Eigentlich auf zwei: Der eine besch&auml;ftigte sich mit Menschen, die Sex f&uuml;r total &uuml;berbewertet halten bzw. gar keine Lust darauf haben.   Der andere damit, dass sich in Sachen Sex und Pornographie in den letzten Jahren nicht viel ge&auml;ndert hat, bis auf eine bemerkenswerte Ausnahme: Analsex.   Fr&uuml;her ein echtes Tabu und auch nicht oft in Pornofilmen zu sehen, geh&ouml;rt es heute zum &bdquo;guten Ton&ldquo; (ich nehme an, er meint, zum guten Bild) - und zwar mit all seinen Facetten (lustig, oder?)   Ich finde leider den Link nicht mehr, deshalb gibt es hier einen zu einem sehr lustigen, aber schon &auml;lteren Artikel von Don Dahlmann.   Er schildert darin einen seiner ersten Studentenjobs: Kurzkritiken zu Pornofilmen in einer K&ouml;lner Videothek.   Wobei Kurzkritik nicht ganz das richtige Wort ist.   Denn eigentlich musste er nur Statistiken anfertigen, wie oft welche Sexpraktiken in einem Film auftauchten. ]]></content:encoded></item><item><title>Musik und Sex ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-08-07T18:40:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sex_Musik.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sex_Musik.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[ Na gut, dann eben lediglich eine kurze &Uuml;berlegung: Keine Ahnung, ob die Musik von Sebastien Tellier sich gut f&uuml;r den eigentlichen Liebesakt eignet.   Aber immerhin: Sein letztes Album hei&szlig;t &bdquo;Sexuality&ldquo; und wir finden darauf Musik, die er mit jemandem (Eric Chedeville)  gemacht hat, der angeblich alle gro&szlig;en franz&ouml;sischen Pornofilme vertonte.   Gro&szlig;artige Musik, aber nicht besonders neu, genauso wie der gesamte Inhalt dieses Artikels.   Warum er dennoch geschrieben wurde?   Wir vermuten mal: Es dr&auml;ngte sich gerade nichts anderes auf!   Au&szlig;erdem wollte ich gerne das Foto oben mit dem richtigen Text versehen.   Junge Menschen beim Squaredance-Tanzen.   Schwitzen wie die Schweine, bzw. wie die Menschen in der Bar 25.]]></content:encoded></item><item><title>Die Bar 25 stinkt ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-08-08T18:17:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bar25_stinkt.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bar25_stinkt.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[ Also dahin, wo auch morgens um sechs noch eine ziemliche Schlange an der T&uuml;r auf Einlass hofft. 


Die T&uuml;rsteherin mit der Wahrheit &uuml;berredet, mich hinein zu lassen (&bdquo;Ich bin ganz alleine unterwegs.   Ja, ganz allein.   Keine Gruppe von betrunkenen Jungm&auml;nnern mit mir unterwegs.&ldquo;). ...  Und das war immer dann sch&ouml;n, wenn um mich herum T&auml;nzerinnen zu Gange waren.   Betonung liegt auf -INNEN.   Denn eines muss jetzt mal gesagt werden: Die Typen, die in der Bar tanzen, stinken wie die Iltisse. ...  Eine unheilige Allianz aus kein Deo, schw&uuml;ler Tanzatmo und, wahrscheinlich hauptverantwortlich, beim k&ouml;rpereigenen Drogenabbau ausd&uuml;nstendem Ammoniak.   Es gab schon mal eine Frau, die so starke Bl&auml;hungen hatte, dass ihretwegen ein Flugzeug umgeleitet wurde (na ja, ein bisschen anders war es schon, sie versuchte ihren Gestank mit Streichh&ouml;lzern zu &uuml;berdecken und das ist an Bord eines Flugzeugs eine noch schlechtere Idee als st&auml;ndig zu furzen), aber ich w&uuml;rde lieber zehn Stunden neben Madame Pupsi sitzen als zehn Minuten neben diesen Stinkern zu tanzen.   Es gibt also doch noch Gr&uuml;nde, nicht nur &uuml;ber das Ende der Bar 25 traurig zu sein.]]></content:encoded></item><item><title>Der Sven ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-07T21:07:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sven_Vaeth.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sven_Vaeth.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[Es f&auml;ngt gleich ein wenig b&ouml;se an: &bdquo;Sven V&auml;th ist wohl der reichste Discjockey Europas. ...  Drei wichtige Dinge kann man dann noch lernen: Sven V&auml;th benutzte damals ein Parf&uuml;m von Gucci und nannte es &bdquo;home&ldquo; anstelle von &bdquo;homme&ldquo;.   Er sucht als DJ mit einem &bdquo;Hightech-Nomadenleben&ldquo; seine Mitte (&bdquo;Ich sag mal: Zen!&ldquo;) 

...Ich habe den Sven auch mal interviewt, das war irgendwann Mitte der 90er - ich w&uuml;rde sch&auml;tzen, 1996 - in einer Seitenbar des Tresors.   Es war Love-Parade-Wochenende und bis auf diesen kleinen Raum war der Club voll.   Sven V&auml;th war damals um die 30, sehr nett, vielleicht ein bisschen druff. ...  Ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, was ich ihn gefragt habe.   Wahrscheinlich so was in der Art von: &bdquo;Und, Love Parade?&ldquo; - &bdquo;Ja, klar.&ldquo; - &bdquo;Super! 

...Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, tauchte ein alter Bekannter von ihm auf. ...  Jetzt wei&szlig; ich es also auch: Das ist der Henry!
]]></content:encoded></item><item><title>Sinfonie der Gro&#xdf;stadt-Clubs</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2009-07-20T20:27:04+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sound_of_Berlin.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sound_of_Berlin.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[Ob sp&auml;ter auch noch mehr als nur ein paar Promotion-CDs gepresst werden, h&auml;ngt davon ab, wie erfolgreich sich das Ganze verkauft. 

...Oder minimalistische Musik, selbst wenn sie sich auf einem Sampler namens &bdquo;The Sound of Cologne&ldquo; tummelt und aus K&ouml;ln stammt.   In den vergangenen Jahren war es allerdings meist genau dieser minimale Sound, der Minimal Techno, der mit Berlin in Verbindung gebracht wurde.   Beats, B&auml;sse, Geklicker, sehr reduzierte, monotone Musik mit hypnotischer Wirkung, urspr&uuml;nglich in Detroit erfunden, aber wie geschaffen f&uuml;r eine Stadt, die keine Sperrstunde kennt und die das Partywochenende gerne am Sonntagnachmittag oder Montagmorgen ausklingen l&auml;sst. ...  Gernot Bronsert, er ist ein Teil des wild und laut und international sehr erfolgreich agierenden Duos Modeselektor, f&uuml;hlt sich sogar beleidigt, wenn der Berliner Sound darauf reduziert wird. 

...Der kanadische Plattenaufleger Konrad Black soll einmal bei einem seiner Sets im Watergate gesagt haben: Wenn jetzt eine Bombe explodierte, dann w&auml;re fast die komplette kanadische Techno-Riege ausradiert. 

...Sie alle pr&auml;gen den Berliner Klang und d&uuml;rften umgekehrt vom griffigen Begriff des &bdquo;Sound of Berlin&ldquo; profitieren.   Niko Sch&auml;fer, er ist f&uuml;r viele von ihnen mit seinem &bdquo;Rotation Records&ldquo;-Laden der Plattenh&auml;ndler des Vertrauens, h&auml;lt die Vermarktungsnummer f&uuml;r fragw&uuml;rdig.   Was ihn an der Ministry of Sound-Compilation st&ouml;rt: &bdquo;Dass da Sachen zusammengefasst werden, die inhaltlich nicht viel miteinander zu tun haben.&ldquo;   Ein Teil der Tracks ist urspr&uuml;nglich auf Berliner Labels wie Connaisseur ver&ouml;ffentlicht worden, ein Teil der Musiker lebt in Berlin, einige aber kommen nur ab und zu zum Auflegen in die Stadt. 
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