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<title>Technoarm - RSS-Feed</title><link>http://www.technoarm.de/index.html</link><description>Mehr als nur Musik.</description><dc:language>de</dc:language><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><dc:rights>Copyright 2010 Martin B&#xf6;ttcher</dc:rights><dc:date>2012-05-16T00:38:18+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 00:47:26 +0200</lastBuildDate><item><title>Gib mir den Geist&#x2c; Polica&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-16T00:38:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Polica_Give_You_The_Ghost.html#unique-entry-id-250</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Polica_Give_You_The_Ghost.html#unique-entry-id-250</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Give You The Ghost&ldquo; hat Polica schon im Februar in ihrer Heimat USA und gerade eben auch bei uns ver&ouml;ffentlicht.   Songtitel als auch Albumname verst&auml;rken die Wahrnehmung: Es geht um dunkle, geheimnisvolle, sehr atmosph&auml;rische Musik.   Das allein ist noch nichts besonderes, aber wie Polica diese entr&uuml;ckten, geisterhaften Sounds hinbekommen und dabei trotzdem irgendwie poppig bleiben, schon! 

Gleich zwei Schlagzeuger sorgen Druck, &uuml;ber der Stimme der S&auml;ngerin Channy Leaneagh liegt dauerhaft der so genannten Auto-Tune-Effekt.   Trip Hop trifft Dream Pop trifft New Wave &ndash; so zutreffend und gleichzeitig unzureichend l&auml;sst sich das Ergebnis beschreiben.   Unzureichend, weil Give You The Ghost tats&auml;chlich einmal mehr als die Summe der Einzelteile ist, n&auml;mlich ein Album, mit dem die Grenzen der Popmusik erweitert werden: Seelenvolle, entr&uuml;ckte Musik, die nicht so einfach vorbeirauscht, sondern das Zeug dazu hat, heftige Gef&uuml;hle auszudr&uuml;cken &ndash; selbst in den schw&auml;cheren Songs.

Wahrscheinlich liegt es wirklich haupts&auml;chlich an der konsequenten Anwendung des Auto-Tune-Effekts, den man seit 15 Jahren, seit dem Hit &bdquo;I Believe&ldquo;, auch als Cher-Effekt kennt: In Kombination mit den langsamen Ges&auml;ngen und einer Menge Hall  entstehen Kl&auml;nge, die nichts mit billiger Maschinenmusik zu tun haben, sondern in denen sich gro&szlig;e Sehnsucht ausdr&uuml;ckt.   Wonach sich Polica genau sehnen?   Das bleibt ihr gro&szlig;es Geheimnis.]]></content:encoded></item><item><title>WARUM???</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2012-05-07T18:14:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Warum_Guetta.html#unique-entry-id-249</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Warum_Guetta.html#unique-entry-id-249</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Vorsto&#xdf; ins Unbekannte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-04T18:24:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Saschienne_Unknown.html#unique-entry-id-248</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Saschienne_Unknown.html#unique-entry-id-248</guid><content:encoded><![CDATA[Einer, der mich schon eine ganze Weile begleitet: Der Berliner Produzent und DJ Sascha Funke.   Schon komisch: Alle Welt - auch hier beim Technoarm - hat &uuml;ber das P&auml;rchen-Album von &bdquo;Dapayk & Padberg&ldquo; geschrieben, aber auf &bdquo;Unknown&ldquo; von Sascha Funke und seiner Frau Julienne Dessagne musste ich zuf&auml;llig sto&szlig;en &ndash; kaum irgendwo war etwas dar&uuml;ber zu lesen.   Vielleicht liegt es daran, dass hier kein TV-bekanntes Model mitwirkt.   Aber ungerecht bleibt es: &bdquo;Saschienne&ldquo; machen n&auml;mlich die bessere Musik!   Sehr atmosph&auml;rischer, melancholischer und, um mal wieder mein Lieblingswort herauszukramen, deeper Tech-House trifft auf poppig-ruhiges Songwriting.   Sascha Funke, &uuml;brigens ein alter Buddy von Paul Kalkbrenner, hat sich nie in den Vordergrund gedr&auml;ngt.   Das tun er und seine Frau auch jetzt nicht.   Aber gerade das ist die St&auml;rke von &bdquo;Unknown&ldquo;.]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 1: Solaris</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-08T13:11:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatte_Solaris.html#unique-entry-id-247</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatte_Solaris.html#unique-entry-id-247</guid><content:encoded><![CDATA[Ein kleines Meisterwerk, was wohl auch damit zu tun hat, dass Photek alias Rupert Parkes ein Perfektionist ist. ...  Nicht, um Soundschicht auf Soundschicht auf Soundschicht zu packen, sondern um die verschiedenen Rhythmuslinien so in Einklang zu bringen, wie es in seiner Vorstellung sein musste.   An dieser Stelle sollte man wohl einf&uuml;gen: Photek hatte sich vor Solaris als Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Produzent einen gro&szlig;en Namen gemacht - kaum jemand konnte Tracks so produzieren wie er. 


Auf Solaris aber passiert etwas ganz anders: Photek nimmt das Wissen, das er aus der Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Produktion hat, und seine eigene Begeisterung f&uuml;r House und zimmert daraus eine eigene, eigent&uuml;mliche Mischung.   Schwer zu beschreiben, man landet dabei schnell bei Floskeln wie &bdquo;k&uuml;hl&ldquo;, &bdquo;distanziert&ldquo;, &bdquo;kontrolliert&ldquo;, &bdquo;erstarrt&ldquo; - negativ aufgeladene Begriffe, die genau aus diesem Grund an der Wirklichkeit vorbeigehen. 

...Das zu wissen, hilft einem bei der richtigen Einordnung von Solaris enorm weiter: Es geht um Atmosph&auml;re. ...  Vom sehr sehr guten Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Musik-Architekten ist Photek durch oder w&auml;hrend der Produktion von Solaris zum echten Musiker gereift.   Tracks wie Glamourama oder Solaris geh&ouml;ren zu den besten, die die elektronische Musik seit ihrem Bestehen hervorgebracht hat.


Dass Photek f&uuml;r Solaris mit der House-Legende Robert Owens zusammengearbeitet hat und damit - vermutlich wissentlich - die Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Gemeinde verschreckte, macht Solaris aus k&uuml;nstlerischer Sicht noch wertvoller.   Solaris - nicht nur ein kleines Meisterwerk, sondern mittlerweile auch ein Klassiker.  
]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im April</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Haiku</category><dc:date>2012-04-27T17:35:40+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_April_2012.html#unique-entry-id-246</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_April_2012.html#unique-entry-id-246</guid><content:encoded><![CDATA[Kein Ding allein h&ouml;r


bar jeder Zeit die T&ouml;ne


flieh'n dem inneren Sein]]></content:encoded></item><item><title>Mittekill: schwach&#x2c; alt&#x2c; gelangweilt</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-04-26T13:45:13+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mittekill_allbutboredweakandold.html#unique-entry-id-245</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mittekill_allbutboredweakandold.html#unique-entry-id-245</guid><content:encoded><![CDATA[Damals, so um die Jahrtausendwende herum, geisterte tats&auml;chlich ein Song namens &bdquo;Berlin Mitte Boy&ldquo; herum, der wie aus einer Kokainlaune heraus in die Welt schrie, wie toll hier doch alles ist und, vor allem, wie toll man selbst ist.   Als Reaktion auf diese Selbstbeweihr&auml;ucherung, so stelle ich mir das vor, entstand Mittekill: Elektronisch, definitiv in der Berliner Clubkultur verankert, mit deutschen Texten &ndash; guten deutschen Texten! -, emotional, aber mit genug Abstand zu sich selbst.   Mittekill zitierten die Fehlfarben und brachten die Schwierigkeiten des Lebens auf den Punkt.   Jetzt ist das neue Album da und es ist mit ziemlicher Sicherheit das beste Mittekill-Album.   Mastermind Friedrich &bdquo;Freedarich&ldquo; Greiling schenkt uns eine knappe Stunde gesammelte Gro&szlig;stadt-Weisheiten, zu denen man auch noch tanzen kann, wenn man denn will. 


Mittekill &ndash; All But Bored, Weak and Old (Staatssakt)]]></content:encoded></item><item><title>Mein Netz hie&#xdf; Festnetz</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-04-20T14:41:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Festnetz.html#unique-entry-id-244</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Festnetz.html#unique-entry-id-244</guid><content:encoded><![CDATA[Nicht, dass ich solche Sachen w&uuml;sste, nicht, dass mich das irgendwie interessierte, aber wir leben ja bekanntlich nicht mehr im Jahr 1969, sondern 2012, da m&uuml;ssen auch solche Sachen recherchiert werden. 

...Die &Auml;lteren werden sich erinnern: Fotokisten, das sind Papp-, Plastik-, Holz- oder Metallboxen, in denen Menschen, die schon l&auml;nger erwachsen sind, Abz&uuml;ge von fr&uuml;her aufbewahren, um sie bei Bedarf (&bdquo;Melancholie-Sucht&ldquo;) rauszukramen.   Und damit w&auml;re ich auch schon mittendrin im Thema: Die Welt, wie ich sie kenne, hat sich in den letzten 40 Jahren sehr ver&auml;ndert. 

...Bleiben wir bei den Binsenweisheiten: Ja, ihr Platten und CDs, die ihr euch in den letzten Jahrzehnten zu tausenden in meiner Musikjournalisten-Wohnung angesammelt habt: Ihr werdet verschwinden. ...  In einer Cloud-basierten Welt gibt es f&uuml;r euch keine Daseinsberechtigung mehr, ihr seid, genau wie meine Fotokiste, nur eine Box, ein Beh&auml;lter, in dem eure Inhalte in meine vier W&auml;nde gelangten: Die Musik, die Filme, die geschriebenen Worte. ...  Oder ist es noch niemandem aufgefallen, wie leer die CD-Abteilungen im Elektronik-Markt mittlerweile sind, abgesehen vielleicht von der Vorweihnachtszeit?


Wenn ihr aber, ihr Zeitungen und Magazine, ihr DVDs und CDs und Schallplatten, geht, dann gehen auch die anderen: Die Brieftr&auml;ger und Paketboten und Fahrradkuriere, die euch so zuverl&auml;ssig gebracht haben. 

...Noch &bdquo;verbrennen&ldquo; Streaming-Dienste Millionen und Abermillionen Dollar und Euro, aber sie tun das, weil sie wissen: Wer bis zum Ende durchh&auml;lt, wird das ganz gro&szlig;e Gesch&auml;ft machen.   Die Art und Weise, wie wir Musik h&ouml;ren werden, wird mit fr&uuml;her genauso viel zu tun haben wie das &bdquo;FeTAp 611&ldquo; mit dem iPhone. 


...Und damit auch dieser Artikel: Der nicht mehr ganz so kleine Steppke hier links, das bin ich auch. ]]></content:encoded></item><item><title>Er wieder&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-04-14T20:16:38+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Suol_Mates_Kalkbrenner.html#unique-entry-id-243</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Suol_Mates_Kalkbrenner.html#unique-entry-id-243</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist offensichtlich, dass manche Leute &bdquo;ihren&ldquo; Club als ihr Wohn-, an besonders heftigen Wochenenden sogar als ihr Schlafzimmer begreifen.   Aber eigentlich sind Club und Zuhause nat&uuml;rlich zwei v&ouml;llig verschiedene Sachen.   Musik, die am einen Ort funktioniert, passt so gar nicht zum anderen.   So viel theoretische Vorbetrachtung ist n&ouml;tig, will man sich der Mix-CD von Fritz Kalkbrenner, dem kleinen Bruder vom Star-Produzenten Paul Kalkbrenner, richtig n&auml;hern.   Denn so gerne es Fritz vielleicht h&auml;tte: Im Club d&uuml;rfte seine &bdquo;Suol Mates&ldquo; nicht richtig durchstarten &ndash; dazu ist sie n&auml;mlich viel zu durchdacht und wechselhaft, nicht &bdquo;gerade&ldquo; genug.   Abseits der Tanzfl&auml;che aber sieht das ganz anders aus: Fritz Kalkbrenner offenbart seine beiden gro&szlig;en Leidenschaften, den Soul und den warmen TechnoHouse und f&uuml;hrt sie auf ziemlich einzigartige Weise zusammen.   Eine Reise von Detroit nach Berlin, bei der man nicht nur tausende Kilometer &uuml;berbr&uuml;ckt, sondern auch einige Jahrzehnte.]]></content:encoded></item><item><title>Der Klang der Familie</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-04-07T17:08:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Klang_der_Familie_Buch.html#unique-entry-id-242</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Klang_der_Familie_Buch.html#unique-entry-id-242</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Der Klang der Familie&ldquo;, das ist eigentlich ein Track von 3Phase und Dr. ...  Nicht immer eine sch&ouml;ne Geschichte, wie sich die beiden miteinander stritten und auch mit der Plattenfirma - auch das erz&auml;hlt das Buch.   Bzw. die Protagonisten selbst, denn aufgebaut ist das ganze als &bdquo;Oral History&ldquo; - Interviews, die auseinandergerupft wurden und thematisch neu zusammengefasst. 

...Auch deshalb finde ich &bdquo;Der Klang der Familie&ldquo; so spannend.   Aber auch, weil ich viele der Geschichten - und auch einige der Erz&auml;hler - bislang nicht kannte.   Ziemlich interessant, wer sich da von wem &uuml;bers Ohr gehauen f&uuml;hlte, wie das los ging mit den kleinen und gro&szlig;en Clubs, wie manche der Betreiber zeitweise buchst&auml;blich im Geld standen, wie (und wem) die Idee zur Loveparade kam, warum Frankfurt eher Disco und Berlin eher Keller war, wie kleine Imperien gegr&uuml;ndet wurden, um dann wieder einzufallen.   Anstehen beim Plattenh&auml;ndler und die Hand heben, wenn man eine gerade eingetroffene Platte haben will?   Auch das gab es damals, Ende der 80er, Anfang der 90er.


Nur ein kleines Zitat von Cl&eacute; (sp&auml;ter M&auml;rtini Br&ouml;s): &bdquo;Wir haben in Clubs gespielt, die keinem geh&ouml;rten, in Stadtteilen, f&uuml;r die niemand zust&auml;ndig war, in Geb&auml;uden, die es laut Grundbuch gar nicht gab.&ldquo;


...Eines aber fand ich besonders aufschlussreich (und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Stories): Die, die man heute noch kennt, die gro&szlig;en DJs, die gro&szlig;en Clubbetreiber, hatten meist auch eine gro&szlig;e Klappe. ]]></content:encoded></item><item><title>Terranova und das Hotel der Liebe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-04-01T17:12:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Terranova_Hotel.html#unique-entry-id-241</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Terranova_Hotel.html#unique-entry-id-241</guid><content:encoded><![CDATA[Soulig-gef&uuml;hlvoll und gleichzeitig elektronisch geht es auf &bdquo;Hotel Amour&ldquo;, dem neuen Album von Terranova zu.   Die &Auml;lteren werden sich erinnern: Das Berliner Projekt Terranova tanzte in den 90ern mit trip-hoppigen Sound in der ersten Reihe mit und tauchte danach regelm&auml;&szlig;ig mit immer wieder ver&auml;nderten Kl&auml;ngen auf.   Die letzten Jahre aber blieb es ruhig, Terranova schien auf dem Friedhof der elektronischen Musik seine Gruft bezogen zu haben.   Jetzt aber hat Fetisch, verbliebenes Terranova-Urgestein, noch einmal zugeschlagen, alte Weggef&auml;hrten reaktiviert und gemeinsam mit dem Produzenten &Me ein neues Album fabriziert.   Keine Zombie-Veranstaltung, wie man vielleicht denken k&ouml;nnte, auch kein Alterswerk, sondern eine mal fluffig-locker, mal d&uuml;ster-dichte, coole Platte &ndash; f&uuml;r mich die beste seit dem Deb&uuml;t &bdquo;Close The Door&ldquo;.]]></content:encoded></item><item><title>Deichkind-Konzerkritik in einem Satz:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-03-27T00:22:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deichkind_Konzert_Kritik.html#unique-entry-id-240</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deichkind_Konzert_Kritik.html#unique-entry-id-240</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;berw&auml;ltigend, wie immer.


	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	]]></content:encoded></item><item><title>Music For Those Who Know&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-03-25T21:14:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Music_For_Those_Who_Know.html#unique-entry-id-239</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Music_For_Those_Who_Know.html#unique-entry-id-239</guid><content:encoded><![CDATA[Seit einigen Tagen werde ich immer wieder seltsam angeschaut.   Ich laufe n&auml;mlich mit meinem alten Walkman herum.   Damals der beste, den Sony so herstellte (kostete um die 300 Mark), heute nur noch ein seltsames Relikt.   Aber es hat einen Grund, warum ich einen auf Tape-Connoisseur mache: Ich h&ouml;re mir alte Cassetten an, auf denen sich mitgeschnittene Techno-Radio-Shows von Anfang der 90er finden.   Auf einem dieser Tapes stie&szlig; ich mal wieder auf den Satz &bdquo;Music for those who know&ldquo;, den ich mir, Ironie der Walkman-Geschichte, auf die R&uuml;ckseite meines iPods eingravieren lie&szlig;.   Ein Zitat, das noch weiter geht: &bdquo;Music for those who know. ...  Aber woher stammt es nur? ...  Ich w&uuml;rde sagen, es stammt von Jeff Mills.   Aber ich wei&szlig; nicht, von welcher Platte und stehe ein wenig hilflos da.   Da hilft nur, in die Runde zu fragen: Wer kennt es, wer kann helfen? ]]></content:encoded></item><item><title>Dapayk und Padberg liefern &#x22;Sweet Nothings&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-24T17:02:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dapayk_und_Padberg.html#unique-entry-id-238</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dapayk_und_Padberg.html#unique-entry-id-238</guid><content:encoded><![CDATA[Er n&auml;mlich baute ihren Gesang sehr passend in seine eher minimalistischen Tracks ein.   Dapayk & Padberg nannten die beiden ihr gemeinsames Projekt, als sie vor sieben Jahren die erste Platte ver&ouml;ffentlichten.   Jetzt ist man bei Album Nummer 3, es geht ein wenig poppig-housiger zu als am Anfang, aber nach wie vor sehr stilsicher.   Schnell ist angesichts der Tracks vergessen, dass hier ein Model am Werk ist.   Gut m&ouml;glich, dass sich Eva Padberg, wie im Interview behauptet, st&auml;rker eingemischt hat, sie soll inzwischen die Grundstimmung der Songs bestimmen.   Hoffentlich aber kommt sie jetzt nicht auf die Idee, ein &bdquo;richtiges&ldquo; Popalbum aufzunehmen.   Das kann eigentlich nur schiefgehen.


Dapayk & Padberg &ndash; Sweet Nothings (Label: Stil vor Talent)]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 5: Wiederauferstehung</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-17T22:27:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_5.html#unique-entry-id-237</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_5.html#unique-entry-id-237</guid><content:encoded><![CDATA[Nur heute und nur im Vans Pop-up Store hier in Austin zu bekommen - offenbar eine Wiederauflage der vor Jahren von Social Distortion (Rock&rsquo;n&rsquo;Roll, Baby!) 

...Die interessantesten, wenn auch nicht unbedingt neuen Aussagen: Ist auf lange Sicht nicht gut f&uuml;r die gro&szlig;en Streetware-Marken, wenn ihre Sachen im Ausverkauf oder den gro&szlig;en Kaufh&auml;usern landen. ...  Und jetzt, da jeder Hip-Hopper und seine Gro&szlig;mutter, aber auch andere Musiker und Sportler sofort nach dem ersten Erfolg eine eigene Streetwear-Marke starten, sich also keine Zeit nehmen, die Marke aufzubauen, leidet der Klamottenumsatz sofort, wenn die musikalische Karriere den Bach runtergeht. 

...Gute Runde, die sich da zusammengefunden hatte, um die Geschichte der Reggae- und Bass-Musik von ihren jamaikanischen Urspr&uuml;ngen bis heute zu erz&auml;hlen - man sieht es vielleicht auf dem Foto (von links nach rechts: Mikey Dread (nicht der tote, sondern der lebende vom Channel One Sound System), Karl Neilson, Mykaell Riley, Lady Leshurr und Robbo Ranx).   Es wurde der ganz gro&szlig;e Bogen geschlagen: Wie Reggae nach England kam, wie er dort als identit&auml;tsstiftendes Ding wirkte, wie der Punk den Reggae entdeckte, wie es sp&auml;ter in Richtung Jungle und Dubstep ging, wie sich die Soundsystems entwickelten und um was es bei ihnen ging und geht.   H&ouml;rt sich banal an, aber im Mittelpunkt steht wirklich der Sound: M&ouml;glichst bassig-bombastisch, aber eben auch technisch so gut wie irgend m&ouml;glich wiedergegeben.


So stolz die Panelisten - allesamt Musiker, Produzenten, Soundsystem-Mitglieder, DJs und/oder BBC-Moderatoren - darauf sind, dass das &bdquo;United Kingdom&ldquo; Bass Culture erst m&ouml;glich gemacht hat, so sehr w&uuml;nschten sie sich, dass das anerkannt wird. ...  Wor&uuml;ber ich sehr froh war: Dass Lady Leshurr, eine junge Musikerin aus Birmingham, die angeblich schneller rappen kann als Busta Rhymes, nur ganz kurz ein wenig einf&auml;ltig und wortarm r&uuml;berkam. ...  Die paar Male, in denen eine junge Frau mit eingeladen war (und die ich gesehen habe) machte die dann meist den uninteressantesten Eindruck - wohl auch, weil sie immer als &bdquo;Vertreterin der Jugend&ldquo; sprechen sollten und mit dieser Rolle &uuml;berfordert waren.   Nicht aber Lady Leshurr, die schnell begriff, dass sie genau wie die anderen besser &uuml;ber das sprechen sollte, was ihr am Herzen lag - und nicht als &bdquo;Sprachrohr&ldquo;. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 4: Ern&#xfc;chterung</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-17T05:32:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_4.html#unique-entry-id-236</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_4.html#unique-entry-id-236</guid><content:encoded><![CDATA[Denn als Teil des &bdquo;Bespa&szlig;ungsprogramms" der &bdquo;Initiative Musik" wurden Musikbusiness-Menschen und andere Interessierte eingeladen, auf der Texas Star den Ladybird Lake rauf und runter zu schippern, dabei Bier zu trinken und sich Musik aus Deutschland anzuh&ouml;ren: Fenster, Talking To Turtles und Touchy Mob.   Touchy Mob ist dabei noch das spannendste und das nicht nur, weil sein Bart so lang wie Texas gro&szlig; ist.   Auch seine Musik - mal wieder verfremdete Electronica-Kl&auml;nge plus Gesang und gelegentlichen Gitarrensounds - ist gro&szlig;. 

...Fenster habe ich zuerst f&uuml;r Talking To Turtles gehalten, weil mich das Singer-Songwriter-Indie-Spiel in die Irre gef&uuml;hrt hat. ...  Das kann man auch &uuml;ber Talking To Turtles sagen, von denen ich immer noch nicht wei&szlig;, ob sie nun als Berliner oder Rostocker oder Leipziger gelten.   Ihr letztes Album ist jedenfalls in Seattle entstanden (Nein, Dirk, wir sind immer noch nicht in Seattle!), reduzierte, nachdenkliche Songs findet man dort.   Nicht die beste Musik der Welt &ndash; wer macht die schon?  - aber sehr sehr sch&ouml;n, ruhige Musik f&uuml;r ruhige Momente.


...Dann n&auml;mlich &uuml;bernahm ich die Musikbeschallung, bei Sonnenschein und immer noch auf dem Schiff. ...  Nur drei Beispiele: Stimmings &bdquo;Sexy Beast&ldquo;, Microtraumas &bdquo;Nordlicht&ldquo; und die limitierte House-Version von James Blakes &bdquo;Limit To Your Love&ldquo;.   Auch nicht die aufregendste Musik der Welt, aber perfekt f&uuml;r den Augenblick. ]]></content:encoded></item></channel>
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