myExtraContent3
myExtraContent4

Wasser liebt Techno, Techno liebt Wasser

Wasser
Wasser ist ein ganz besonderer Stoff: Der einzige zum Beispiel, der auf der Erde in natürlicher Form in allen drei Aggregatzuständen vorkommt: flüssig, fest, gasförmig. Was das mit dem Technoarm zu tun hat? Ein bisschen: Heute Nacht in der „Tonart Club“ im Deutschlandradio Kultur (kurz nach 2 bis 5) spiele ich jede Menge Tracks, die Wasser in sich haben. Denn die Clubmusik, zumindest die, die sich für elementare Wahrheiten interessiert, hat Wasser immer wieder thematisiert: Zum Beispiel in den afro-futuristischen Phantasien des Unterwasser-Projekts Drexciya, dessen Werke gerade neu abgemischt noch einmal veröffentlicht werden. Oder im „Underwater Dancehall“ des englischen Dubstep-Produzenten Pinch. Oder, ganz aktuell, in Songs der kühlen Garage-Soul Diva Jessie Ware und des US-Bass-Music-Projekts Sepalcure. Sie alle und viele mehr sind heute Nacht ab kurz nach zwei zu hören Also: eingetaucht!
Comments

Pläne, Pläne, Pläne!

Flower
Ganz schlimm finde ich ja diese Leute: Die, die sich vor ein Bild (gerne ein „modernes“) stellen, ein künstlerisches Foto ansehen oder auch Musik hören und dann sagen: „Kann ja jeder!“ Aber wir wissen: Moderne Kunst, Fotografie, (elektronische) Musik sind ja die Summe aus „kann ich auch!“ plus „haste aber nicht!“ Warum ich das schreibe? Weil ich gerade mal wieder über diversen Projekten, die man so angehen könnte, grüble. Und diesen zweiten Teil, dieses „haste aber nicht!“, überwinden muss. Dann gibt’s bald Musik, Filme und noch mehr Geschriebenes auch, aber nicht nur hier beim Technoarm. Fein, oder? Und jetzt erst mal ab in den Bierhof Rüdersdorf.
Comments

Depeche Mode, die Meister des Schönhör-Pops

Flower
Wer in den 80ern jung war, wird sich vielleicht erinnern. Nein, nicht an Depeche Mode, von denen wird gleich noch die Rede sein, sondern an das „Riverboat“.. Eine Diskothek auf dem Dach eines Gebäudes am Fehrbelliner Platz in Berlin-Wilmersdorf und zwar eine mit verschiedenen Tanzflächen und DJs. Die Erinnerung ist schon ein bisschen verblasst, aber es gab dort verschiedene „Unter-Boote“, kleine Räume mit jeweils eigenem DJ und eigenem Stil: Black Music, Pop, Rock und wenn man ganz nach hinten durchging, dann landete man im „Mantic-Boot“. Hier trafen sich die so genannte New Romantics, Vor- oder Mitläufer der Gruftis, auf dem Weg von England nach Berlin hatten sich die scharfen Trennlinien zwischen diesen Jugendkulturen wohl ein wenig verwischt. Und immer, wenn Depeche Mode damals ein Album rausbrachten, herrschte Ausnahmestimmung im „Mantic-Boot“: die Musik wurde in den ersten Tagen danach rauf und runter gespielt, öfter als ohnehin.
Das Riverboat gibt es lange nicht mehr. Depeche Mode dagegen schon und das grenzt, aus damaliger Sicht, an ein Wunder. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Da hat wohl wieder jemand die Spendierhosen an

Flower
So, da wären wir also mal wieder bei einem dieser Blogeinträge, die ohne feste Richtung anfangen, in der Hoffnung, dass mir die eigentliche Botschaft, die ich verbreiten möchte, noch klar wird. Schuld ist Jeans Team aus Berlin, die man infantil-doof oder genial-verspielt oder irgendwas dazwischen finden darf. Ich finde sie sehr, sehr, sehr gut und ich habe das Gefühl (jetzt werden sie sich hoffentlich erst einmal ins Knie schießen, denn so etwas möchten Künstler normalerweise nicht hören), so ziemlich mit Franz Schütte und Reimo Herfort auf einer Wellenlänge zu sein. „Keine Melodien“, ihren größten und bald auch schon wieder eine Generation her seienden Hit, fand ich poppig und überdreht - damals genau das richtige. Vergangenheit, seitdem geht es immer mehr in Richtung ... ja, in welche Richtung eigentlich? Simpler Electropop mit Neue-Deutsche-Welle-artigen Texten vielleicht. Je weiter sich die beiden von dem, was man als „cool“ ansehen kann, entfernen, desto besser und relevanter ist das eigentlich, auch auf ihrem neuen Album. Und da wären wir also endlich beim Thema: Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Herr Meinhold und die Techno-Spasten

Flower
So wie auf diesem Bild an der Seite stelle ich mir in etwa einen Zweifelturm vor: Ein riesiges Bauwerk, das nichts für bare Münze nimmt, sondern sich seine eigenen Gedanken macht. Nun wissen wir natürlich genau, dass sich Türme, genau wie alle anderen Bauwerke, über nichts und niemanden Gedanken machen, weil sie gar nicht denken können. Der wahre Zweifelturm aber kann denken, denn dahinter verbirgt sich ein gewisser Herr Meinhold, den ich schon seit Ewigkeiten kenne. Also mindestens seit 15 Jahren. Warum er sein Blog „Zweifelturm“ genannt hat, weiß ich nicht, ich hätte ihn an seiner Stelle „Herr Meinhold“ betitelt. Aber das ist ja seine Sache. Dass er schreiben kann, hat er nicht nur mit seinen eigenen Büchern bewiesen, sondern kann man dann auch gleich im Zweifelturm nachlesen. Nur eines sollten wir ihm nicht vergeben: Für meinen Geschmack spricht und schreibt er zu oft über „Techno-Spasten“. Das gehört sich nicht ;-) Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Und noch einmal: Mokke

Flower
Ich muss noch mal über Mokke und auch noch einmal über Temperatur von Musik reden. Oder schreiben. Seit der Synthesizer in die Probenräume und Studios einzogen ist, gibt es nämlich immer wieder Stimmen, die behaupten, elektronische Musik sei hart, unmenschlich, gefühllos, distanziert und vor allem: kalt. Eiskalt sogar. Natürlich gibt es elektronische Musik, die all das ist. Aber das hat nichts mit den Instrumenten an sich zu tun, sondern liegt am Musiker und wie genau er seine künstlerischen Visionen umsetzen kann, falls er denn welche hat. Mokke hat definitiv solche Visionen und auch das Können, sie in Klang umzuwandeln. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Nina Kraviz' verschwundener Facebook-Eintrag

Flower
Das ist ja richtig aufregend: Gestern noch las ich einen Facebook-Eintrag der russischen Produzentin und Plattenauflegerin Nina Kraviz, in dem sie fragte, ob jemand ihre Doppelgängerin aus der Panorama Bar im Berliner Club Berghain kennen würde. Heute ist der ganze Post verschwunden, vermutlich, weil erstens jede Menge Menschen (über 100.000 Facebookern gefällt „Nina Kraviz“) diese Doppelgängerin schon mal gesehen haben wollen, zweitens, weil dann auch Namen genannt wurden, von denen niemand weiß, ob die Personen dahinter überhaupt an die Öffentlichkeit wollten, ob sie wirklich wie Nina Kraviz aussehen und ob sie sich überhaupt in der Panne-Bar rumtreiben. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Kraftfuttermischwerk? Braucht Hilfe!

Flower
Man kann das im Verlauf der letzten Jahre sehr schön sehen: Mal habe ich viel Zeit und viel Lust, am TECHNOARM weiterzuarbeiten. Und dann wieder ruht die Seite auch mal für eine oder sogar zwei Wochen. Deshalb schaue ich auch immer sehr neidisch auf Ronny Kraak, dessen Kraftfuttermischwerk über all die Dinge schreibt, die mich interessieren (von Techno bis Zombies und alles dazwischen, sage ich jetzt mal). Aber auf seiner Seite stehen wohl jeden Tag mehr interessante Dinge als bei mir in einer Woche. Auf eine Sache bin ich allerdings gar nicht neidisch und das ist sein aktueller Streit um angeblich verletzte Copyrights. Selbst wenn alles gut ausgehen sollte, dürfte ihn das eine Stange Geld kosten. Aber er wehrt sich und sammelt dafür Geld ein. Wer noch nichts von dem Fall gehört hat, Abmahnungen im Netz hasst oder einfach nur mal seine solidarische Seite zeigen will: Hier steht die ganze Geschichte. Und auch, wie man helfen kann.
Comments

Eurosonic? Da geht doch was!

Flower
Was vor 27 Jahren als musikalischer Schlag- abtausch zwischen einer Handvoll lokaler Bands begann, gilt mittlerweile als die wichtigste europäische Musikkonferenz: Das Eurosonic Festival im niederländischen Groningen. Vier Tage, von Mittwoch bis Samstag, war ich dort, schön untergebracht in einem Hotel-Bunker, und ließ mir unter anderem erzählen, wie Eurosonic-Chef Peter Smidt sich das Spektakel 1986 ausgedacht hat.
Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Der DJ von heute - Künstler oder Dienstleister?

Flower
Der Diskjockey als Beruf - seit mindestens 80 Jahren gibt es Leute, die ihr Geld mit dem Musikauflegen verdienen! Mancher Jugendliche glaubt, DJ sei ein Traumjob, aber das heißt noch lange nicht, dass der Discjockey hundertprozentig gesellschaftlich akzeptiert ist. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung. DJ, so will es nämlich das Klischee, ist ein netter Nebenberuf für vor allem männliche junge Nichtsnutze, die noch nicht wissen, was sie aus ihrem Leben machen sollen. Schön, wenn der ein oder andere dabei zum Großverdiener wird. Aber das macht es ja noch nicht zur Kunst. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Techno und die Gesetze des richtigen Skifahrens!

Techno_Alpin
Man kann es ja am Bild nebenan sehen: Techno entkommt man nicht. Nicht einmal im Skiurlaub. Und je länger ich hier in Österreich alleine die Pisten befahre und dabei Musik höre, desto klarer werden mir ein paar Dinge. Sie haben unter anderem mit dem richtigen Sound, kalt und warm, Snowboardern und Stockeinsatz, Detroit und ElectroHouse zu tun. Und sie sind, Hobbyphilosoph, der ich nun mal bin, eine Weiterentwicklung dessen, was ich schon mal hier zum Thema geschrieben habe. All diese Gedanken nenne ich ... DIE GESETZE DES RICHTIGEN SKIFAHRENS! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

HGich.T machen Lecko Grande!

Flower
Theoretisch kann man über jede Band und jeden Musiker sagen, dass sich an ihr oder ihm die Geister scheiden - niemand kann alle auf seine Seite ziehen, das liegt nun einmal in der Natur dieser seltsamen Sache namens Geschmack. Trotzdem: An HGicht.T, einem Musikerkollektiv aus Hamburg, scheiden sich wirklich die Geister. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

The Man with the roten Maske

Flower
Künstler und ihre Verkleidungen, das ist ein uraltes Ritual. Masken zum Beispiel können furchteinflößend, erotisch, komisch oder auch sehr geheimnisvoll erscheinen. Und sie sind sehr, sehr wirkungsvoll, wenn man anonym bleiben will, aber trotzdem auf sich aufmerksam machen möchte. Technoproduzent Redshape ist das perfekte Beispiel dafür: Noch immer wissen nicht viele, wer genau sich hinter der roten Theatermaske verbirgt. Ich jedenfalls hatte ihn mir ganz anders vorgestellt, bevor ich ihn letztes Jahr interviewte: Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Watergate zum X.

Flower
Es ist ja so eine Sache, das mit den Jubiläen! Auf der einen Seite ein guter Anlass, noch mal zurückzuschauen, um sich an die besten und schlechtesten Momente der vergangenen Jahre zu erinnern. Auf der anderen Seite auch ein bisschen Ausdruck von Ratlosigkeit: War ja ganz schön, aber wie geht es jetzt weiter? Das Watergate zum Beispiel: Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

DJ-Kurs für Dummbeutel

Flower
Das Böse lauert überall! Ich habe heute zum allerersten Mal eine Ausgabe des „H.O.M.E.“-Magazins in die Hände bekommen. Betroffene mögen mir jetzt widersprechen, aber diese Wichsvorlage für Designverliebte strahlt etwas ungemein Stupides aus, frei nach dem Motto: Nur, wenn die ganze Welt bis ins letzte Fitzelchen durchdesignt ist, ist sie lebenswert. Und die Vorstellung, was gutes Design und lebenswertes Leben ist, wird von der H.O.M.E. so engstirnig und spießig-scheuklappenmäßig ausgelegt, dass man (ich) gerne brechen möchte. Zu allem Überfluss - und da kommen wir zum Technoarm-Aspekt - gibt es auch noch einen Artikel, der auf drei Seiten erklärt, wie man schnell zum DJ wird und seine eigene Party rockt. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Who wants to be a DJ millionaire?

Flower
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Forbes-Magazin den Unterschied zwischen Produzent und DJ verstanden hat, aber es ist schon interessant, die neue Forbes-Liste zu sehen: „The World’s Highest Paid DJs“!
DJ Tiesto ist ganz oben, dann Skrillex, dann die Swedish House Mafia, dann David Guetta, dann Steve Aoki und dann noch ein paar andere Nasen. Beinahe hätte ich geschrieben „Unter den Toten keine Deutsche“, denn auch der wohl erfolgreichste Techno-Künstler aus Deutschland, olle Paule Kalkbrenner, von dem das SZ-Magazin schreibt, er hätte Sven Väth und Paul van Dyk, was die Gagen angeht, ein- bzw. überholt, fehlt. Im Vergleich zu den Top-Hip-Hop-Verdienern liegen Tiesto mit 22 Millionen Dollar und Skrillex mit 15 ziemlich weit hinten, aber ich hätte das, ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass die überhaupt so viel verdienen. Andererseits: Brutto? Netto? Nur die Gagen? Oder auch Werbeverträge, Geldanlageprojekte, etc.? Fragen über Fragen. Wie gesagt: Interessant.
Comments

Das Radio-Dilemma: Von falschen und richtigen Hörern

Flower
Früher - also so richtig früher, sagen wir mal: vor 1850 - war das mit dem Gegensatz zwischen Jung und Alt kein großes Problem. Damals lebte man nicht besonders lange, im Durchschnitt vielleicht 40 Jahre. Für die Macher von Fernseh- und Radioprogrammen die ideale Zeit, wären sie doch damals niemals einem Problem begegnet, mit dem sie heute offenbar schwer zu kämpfen haben: Dem falschen Hörer! So viel schon mal vorweg: Der falsche Hörer ist fast immer der zu alte Hörer! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Willkommen zum 12. Juli!

Flower
Heute ist der 12. Juli 2012. Das bedeutet, dass uns noch 172 Tage bis zum nächsten Jahr bleiben. Es heißt aber auch, dass heute vor fünfzehn Jahren die 9. Loveparade in Berlin stattfand. Eine gute Loveparade - einer meiner Kumpels kam auf die Idee, einen Einkaufswagen zu „organisieren“, sehr viel Bier zu kaufen und dann mit dem Wagen ins Gedränge zwischen Ernst-Reuter-Platz und Siegessäule vorzustoßen. Das Bier haben wir zum Teil selbst getrunken, zum Teil verkauft. Und dabei wirklich viele Menschen kennengelernt. An viel mehr kann ich mich gar nicht mehr erinnern :-)
Ach ja, heute ist auch der Tag, an dem entdeckt wurde, wie man Xenon aus Rohkrypton abspalten kann. Wollte ich nur mal gesagt haben.
Comments

B-parade - so wird das nie was!

Flower
Typisch: Auf der Homepage der B-parade-„Organisatoren“ (muss man leider in Anführungsstriche setzen, denn normalerweise sind Organisatoren ja dazu da, etwas auf die Beine zu bekommen, was hier definitiv nicht der Fall ist) stehen natürlich überhaupt keine aktuellen Infos. Nichts darüber, wie sich die Verhandlungen mit der Stadt Berlin über eine Loveparade-ähnliche Großveranstaltung entwickelt haben. Nichts Nennenswertes über mögliche DJs, über künstlerische Konzepte, über die Idee dahinter. Kein Wunder, wer die Pressekonferenz der B-parade-„Organisatoren“ im März erlebt hat (hier noch mal zum Nachlesen), wer die Auftritte in den letzten Jahren erlebt hat, der weiß: Das alles sind Sachen, mit denen sich dort niemand beschäftigt. Es geht nämlich nach wie vor nur um eins: Endlich eine B-parade durchführen dürfen und damit hoffentlich Geld verdienen. Aber ganz ehrlich: Das mit dem Geldverdienen hätte sicherlich auch nicht geklappt. Deshalb ist es wohl am besten, dass es auch dieses Jahr wieder nichts wird mit dem Technoumzug. Denn auch wenn die offizielle Bestätigung noch fehlt: Es scheint auch dieses Jahr keine Erlaubnis zu geben. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Schon wieder zurück in die Vergangenheit!

Flower
Ein kurzer Einblick in den Redaktionsalltag bei ByteFM: Kommt eine E-Mail an, da wird gefragt: „Martin, hast Du nicht Lust, mal wieder einen 80er-Jahre-Mix zu machen? Für die Nacht? Und dann auch ein paar Worte dazu schreiben.“ Ein neuer Mix? Ich weiß nicht. Hätte ich? Ja, irgendwie schon. Aber was dazu schreiben? Denn eigentlich habe ich mich schon beim letzten Mal sehr persönlich den 80ern und was sie mir bedeuteten gewidmet. Ausgeschrieben, so kam es mir vor. Aber ausgeschrieben, das gibt es ja gar nicht! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Mein Netz hieß Festnetz

Flower
Ein Selbstversuch: Ich will über die Zukunft schreiben. Das haben vor mir schon andere gemacht. Und auch das, was ich über diese Zukunft zu sagen habe, ist nicht unbedingt neu. Ich erhoffe mir aber - Achtung, Pathos! - nichts weniger als einen Moment der Erleuchtung. Meine eigenen Gedanken, schwarz auf weiß niedergeschrieben, sollen einen Zustand der Ignoranz beenden: Nicht nur wissen, dass alles anders wird. Sondern sich auch wirklich darauf einstellen. Könnte von Vorteil sein. Wanna join me? Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

"B" wie Loveparade

Flower
Komme gerade von einer Pressekonferenz. „B-parade“! Bin immer noch ein wenig irritiert: Die „B-parade“ will nicht Loveparade sein, plant aber für den Juli 2012 einen großen Umzug rund um die Siegessäule. Also genau dort, wo die Loveparade zwischen 1996 und 2003 und im Jahr 2006 lang zog. B-parade ... Berlin Dance Parade. Seltsame Leute, die dahinter stehen. Seltsam unkonkretes musikalisches Konzept... Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Berghain oder Zwerghain?

Flower
Ich fürchte, es war keine gute Idee vom Stern, den bald 47 Jahre alten Journalisten Andreas Wenderoth mit einer Reportage über das Berghain zu beauftragen. Denn was soll der schon über diesen Club erzählen außer ein paar reißerische Geschichte über Drogen und Sex, Drogen und Sex, Drogen und Sex? Obwohl ... eigentlich sind das ja genau die Geschichten, die der Stern gerne in seinem Heft hat. Also aus Stern-Sicht doch die richtige Entscheidung. Aus Sicht eines voyeuristischen Lesers ... vertretbar. Nur die, die das Berghain auch von innen kennen, dürften lachen und weinen zugleich. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Ausgeraubt nach Clubbesuch

Flower
Wer sich auf die entsprechenden Webseite der Bundespolizei in Sachen Trickdiebstahl begibt, könnte den Glauben an das Gute im Menschen verlieren. Besonders „gut“ gefällt mir der „Hochhebetrick“: „In einer Gaststätte oder Bar behauptet der Taschendieb das Gewicht des Opfers genau schätzen zu können. Während der Taschendieb sein Opfer umklammert und es hochhebt, entwendet der Komplize die Geldbörse.“ Auch nicht schlecht - und vielleicht in Sachen Techno nicht uninteressant, ist der so genannte „Nachtschwärmer-Trick“ - da geht’s im Zug zur Sache! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Grödjaz - der größte DJ aller Zeiten!

Flower
Ich bin mir ziemlich sicher, dass David Guetta schuld ist. Schuld daran, dass Simon Cowell eine TV-Show plant, in der „The World’s Greatest DJ“ gesucht wird. Simon Cowell, das ist der, der bei Britain’s Got Talent, The X Factor und American Idol in etwa die gleiche Rolle spielt oder gespielt hat wie Dieter Bohlen bei DSDS und der in seiner Heimat England noch ein bisschen mehr verachtet wird als Bohlen bei uns, was daran liegen dürfte, dass in Großbritannien Popmusik noch was bedeutet. Cowell jedenfalls sagt, DJs seien die neuen Rockstars. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Wie schreibt man über Techno?

Flower
So also fängt das neue Jahr an: Mit Agonie und Antriebslosigkeit. Dagegen hilft nur Schein-Enthusiasmus und Selbstzwang. Und die führen zu diesem Artikel, der so tut, als würde er sich richtig aufregen, dabei arbeitet er sich nur ein wenig an Belanglosigkeiten ab. Trotzdem Lust auf Weiterlesen? Aber ich habe euch gewarnt! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Der Rückblick auf Retromania

Flower
Es gab in diesem Jahr viele kleinere Themen in der Musik – und ein großes, das den Diskurs bestimmt hat: Die Retrofixiertheit der Popmusik. Hat sich ja auch der Technoarm schon mit beschäftigt. Der britische Musikjournalist Simon Reynolds ist dafür verantwortlich, er hat das entsprechende Buch dazu geschrieben: Retromania. Und mit ihm konnte ich jetzt zum Jahresende endlich persönlich sprechen. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

80s-Revival Revisited

Flower
Den Tod von Amy Winehouse einmal beiseite gelassen, gab es 2011 in der Musik vor allem ein Thema: die Retrofixiertheit der Popmusik. Auslöser der Debatte: Der Musikjournalist Simon Reynolds mit seinem Buch „Retromania“. Darin beklagt er, dass der Popmusik das Vorwärtsmoment, das Progressive abhanden gekommen sei und sich viele Musiker nichts neues mehr einfallen ließen, sondern nur noch die Vergangenheit zitierten oder kopierten. Und woran kann man das vielleicht am besten sehen? Am endlos scheinenden 80er Revival: Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Techno auf der Straße #6

Abriss
Ich habe noch nicht durchschaut, wer oder was „Abriss Techno“ ist - eine Band, eine Bewegung, ein Kollektiv oder ein Aufkleber-Verteil-Club? Vielleicht ein bisschen von allem? Dieses Plakat hier jedenfalls wird durch den „Abriss Techno“-Aufkleber erst zu einem Dokument von wahrer Bedeutung. Harald Wolf, bis vor kurzem noch Wirtschaftssenator in Berlin, macht Werbung für sich, aber die Demontage steht ihm schon auf den Mund geschrieben. Und so kam es dann ja auch, jetzt haben die Linken in Berlin erst einmal nichts mehr zu melden, die parteilose Frau von Obernitz nimmt seinen Platz ein. Abriss halt.
Comments

Du kommst nicht rein - heute nicht!

Flower
Das „Berghain“ und seine Türsteher waren hier im Technoarm schön öfter Thema. Jetzt gibt es Neues, man kann sich nämlich die Frage beantworten, wie die Menschen, die nicht ins „Berghain“ reinkommen, also an der Tür abgewiesen werden, aussehen! Der Tagesspiegel hat die, die es nicht in den Club hineinschafften, einfach fotografiert. Bei einigen Fotos bilde ich mir ein zu wissen, warum es nicht geklappt hat. Bei anderen kann ich nur raten. Die Vermutungen der Abgewiesenen, warum sie nicht reindurften, sind meiner Ansicht nach aber fast immer falsch. Und zum Trost: Abgewiesen werden ist nicht schön, aber wer noch nie an einer Club-Tür abgewiesen wurde, hat eine wichtige Erfahrung verpasst, so viel ist sicher.
Comments

Wenn der Lauti auf Techno steht

Flower
„Auf dem Fahrrad zur Arbeit – und einen Benz in der Tiefgarage. Ein Twitter-Account - aber Angst vor Spionage“ – die aus Rostock stammende, mittlerweile in Berlin wohnende Band „Supershirt“ hat Schwierigkeiten mit deutschen Befindlichkeiten. Auch auf ihrem neuen Album „Kunstwerk“: Dröhnende Beats treffen auf plakative Parolen – wie zum Beispiel: „Verlass die Stadt. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Paul van Dyk will die Lizenz zum Senden

Flower
Ein paar Monate noch, dann wird Paul van Dyk, weltbekannter DJ und Produzent elektronischer Musik aus Berlin, 40. Natürlich gibt es für DJs, noch dazu für so erfolgreiche wie ihn, ein Leben danach. Aber klar ist: der in Eisenhüttenstadt als Matthias Paul geborene van Dyk sucht nach neuen Aufgaben. In letzter Zeit sah man ihn in Talkshows, bei Anne Will und Kurt Krömer und auch in einer von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit zusammengerufenen Kreativrunde tauchte er kürzlich auf. Das aktuelle Projekt von Paul van Dyk aber ist Radio. Nicht als Moderator, da ist er schon seit langem einmal die Woche bei der RBB-Jugendwelle Fritz zu hören, sondern als Macher: „Ich glaube, dass Berlin einen Sender braucht, der die verschiedene Facetten der elektronischen Musik widerspiegelt“, sagt er am Telefon. Er ist in England. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Back to the Future, in eigener Sache

Flower
Manchmal holt einen die Vergangenheit wieder ein. Neulich bekam ich von Jan Schimmang, der nicht nur in Sachen Musik, sondern auch in Mode ein echter Auskenner ist, eine Mail. Er fragte nach, ob ich nicht über meine Rockabilly-Zeit (im vorigen Jahrtausend!) ein paar Zeilen schreiben könnte. Und zwar „auf den Punkt genau“. Er wollte wissen, wie ich zu Rockabilly als Mode kam, was mich damals modisch geprägt hat, was typisch und wichtig war. Das Ergebnis findet man in Jans Fashion-Blog.


Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Zwei Gedanken zur großen Krise!

Flower
Ich nehme an, dass ich nicht der Einzige bin, der es für möglich hält, dass demnächst alles den Bach runtergeht. Die Wirtschaft und die Natur und die allgemeine Ordnung. Allerdings mache ich mir darüber keine Sorgen, sondern bin gespannt, wie genau sich das abspielen wird und was dann übrig bleibt. Wem das Angst macht: Nach dem Klick hier gibt es zwei Erkenntnisse, die einem gut gelaunt in die Zukunft schauen lassen. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Techno? Angekommen!

Flower
Ein verregneter Sonntag, die Arbeit stapelt sich, die Lust, sich an sie ranzumachen, geht gegen Null. Also genau der richtige Moment, sich einmal Gedanken zu machen über eines der nach wie vor wichtigsten Dinge: Techno. Schuld an den Gedanken ist – auch - ein Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ein Gespräch mit Moritz von Oswald, einer bald 50 Jahre alten „Lichtgestalt des Techno“. Eine ganze Seite ist dem Musiker gewidmet. Moritz von Oswald ist Bismarck-Ururenkel und hat ein außertechnoides Musikleben vorzuweisen. Trotzdem stellt sich die Frage: Was sagt das eigentlich über Techno aus, dass sich die FAZ so ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt? Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Love Family Park 2012: Besser "Save" als "Sorry"

Flower
Love Family Park – selbst wenn man, wie ich, noch nie da war, kennt man dieses Festival irgendwie. Was zum Beispiel damit zu tun hat, dass die Leser der Groove im Jahrespoll den PARK zum besten Festival des Landes wählten. Der Love Family Park steht in der Kritik, das ist nicht neu, war hier beim Technoarm schon einmal im Januar Thema. Neu aber ist, dass den Kritikern eine Gegenbewegung präsentiert wird (mehr dazu auch in der Frankfurter Rundschaut) – unangenehmes Terrain für die Grünen, die sich selbst normalerweise als Gegenbewegung sehen oder zumindest einmal sahen, und die die Hauptkritiker vom PARK sind. Mehr und mehr nerven sie, die Ökodiktatoren und Spießer im grünen Gewand.

„Save The Park 2012“ jedenfalls nennt sich die Initiative für den Love Family Park, sie hat natürlich eine Facebook-Seite und wer weiterlesen will, was genau die Gründer der Ini fordern, der kann das hier nach dem Klick tun - ich habe ihren Flyer oldskool-mäßig abgeschrieben. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Volksfreund scheitert an Techo

Flower
Ich mag es sehr, mich mit Techno zu beschäftigen. Techno zu hören ist, zum Beispiel, großartig. Darüber zu lesen, ist auch großartig, vor allem, wenn da jemand schreibt, der schreiben kann und im besten Fall auch noch Ahnung hat – es gibt da zum Beispiel diesen Technoarm-Blog :-) Aber das wisst ihr ja bereits, wenn ihr diese Worte gerade lest. Es gibt allerdings auch den Trierischen Volksfreund. Von dieser Zeitung dachte ich a), dass sie Trierer Volksfreund heißt. Und b), dass ich dort niemals die Überschrift „Was ist eigentlich dieses Techno?“ lesen würde. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Und nooooch einmal: Loveparade

Flower
Nur ganz kurz noch einmal Loveparade. Es gibt eine etwas seltsame Facebook-Geschichte: Irgendjemand hat dazu aufgerufen, am 23. Juli in Berlin an der Siegessäule „Loveparade“ zu feiern. Etliche tausend Menschen haben ihre Teilnahme zugesagt, aber man weiß ja, wie das bei Facebook so ist: Zusagen kostet nur einen Klick. Ob dann wirklich jemand kommt (oder auch sehr viel mehr als die, die zugesagt haben), weiß niemand. Allerdings steht das ganze im Berliner Tagesspiegel, hat also noch mal eine ganz andere Öffentlichkeit bekommen. Und so könnte es wirklich sein, dass da auf einmal eine ganze Masse Menschen steht. Gleichzeitig - oder auch deswegen - geht jetzt eine Diskussion los, ob man nächstes Jahr, dann also zwei Jahre nach der Katastrophe von Duisburg - vielleicht wirklich noch einmal eine Loveparade versucht. Dr. Motte, der Erfinder der Loveparade, den man nicht immer ernst nehmen muss, hat dazu in seinem eigenen Block ein gutes Statement verfasst. Alles weitere dann am Samstag :-)
Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Biosphere - Der Soundtrack zur Atomkatastrophe

Flower
Im Mittelalter wäre Geir Jenssen wohl auf dem Scheiterhaufen gelandet. Wegen Hellseherei. Geir Jenssen veröffentlicht seit 20 Jahren anspruchsvolle, ruhige elektronische Musik, die mit der Genrebezeichnung „Ambient Music“ nur unvollständig beschrieben ist, meist unter seinem Projektnamen „Biosphere“. Die neue „Biosphere“-Platte ist ein Konzepalbum, heißt „N-Plants“ und hat nur ein Thema: Nippons Power Plants. Auf Deutsch: japanische Kernkraftwerke. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Retromania - im Westen nichts Neues!

Flower
Popmusik! Das bedeutete einmal: einreißen und Neues erschaffen, nach vorne schauen, progressiv und modern und avantgardistisch an Musik herangehen, innovativ und kreativ. Doch all das ist massentaugliche Popmusik nicht mehr, behauptet zumindest der Musikjournalist Simon Reynolds, einer der besten, die die Zunft so zu bieten hat. „Retromania - Pop Culture's Addiction to its Own Past“ heißt sein neues Buch, es ist bislang nur auf Englisch erschienen. Unter anderem heißt es da, „die größte Gefahr für die Zukunft unserer Musik ist vielleicht ihre Vergangenheit.“ Really, my friend? Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Tanztheater, nur nicht so scheiße

Flower
Was ist es nur mit den Menschen und dem Tanzen? Und warum können manche Menschen ihren Körper so dermaßen gut beherrschen und steuern, andere dagegen sind die kompletten Körperklause? Die Turf Feinz aus Oakland, die hier im Technoarm schon mal an anderer Stelle auftauchten, lassen mich jedenfalls nicht los - die Video haben etwas sehr schönes und gleichzeitig trauriges an sich. Was wahrscheinlich daran liegt, dass es meist ziemlich traurige Dinge sind, die sie da tanzen. Und während ich das schreibe, kommt mir in den Sinn: „Die tanzen eine Geschichte ... das ist ja wie im modernen Tanztheater. Nur nicht so scheiße.“ Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

U60311 vor dem Aus?

Flower
Was ist los im U60311, dem Frankfurter Techno-Club? Ich weiß es nicht, weil ich erst einmal da war und das ist jetzt schon über zehn Jahre her. Aber schon seltsam: Da stirbt ein Gast (ein Brite), nachdem Türsteher auf ihn eingetreten und -geschlagen haben. Und auch wenn der Betreiber die Security-Mannschaft, die nicht direkt bei ihm angestellt war, sofort ausgewechselt haben soll, geht schon kurz darauf der Feierbetrieb weiter, als wäre nichts gewesen. Wie wäre es denn mal mit innehalten? Schauen, was schief gelaufen ist? Oder bin ich jetzt derjenige, der auf dem Holzweg ist und heuchlerisch Anteilnahme verlangt, die man als Unbeteiligter gar nicht geben kann? Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Detroit !!!

Detroit
Themenwoche hört sich vielleicht nicht so sexy an, aber letztendlich ist es ja das Thema selbst, das so eine Themenwoche interessant oder langweilig werden lässt. ByteFM, der Sender meines Vertrauens, schaut eine Woche lang in eine Stadt, die gerne auch als sterbende Großstadt bezeichnet wird (zum Beispiel von mir), nach Detroit. Begleitend zur Sendung, die ich über die Techno-Szene Detroits mache, hier ein laaaaaaaaaanger Artikel über meine Trips in die Stadt, über die Erfindung von Techno, über das Techno-Museum, über Jeff Mills und Blake Baxter und Juan Atkins und Derrick May und wie sie nicht alle heißen. Apropos heißen: Heiße Fotos gibt es natürlich auch dazu. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Wenn die Russendisko vorbei ist

Russendisko
Der Nahe Osten, die arabische Welt und bis vor kurzem auch noch Stuttgart sind in Aufruhr. In Berlin vollzieht sich das Wackeln an den Obrigkeiten auf subtilere Art und Weise. Wladimir Kaminer etwa, Wahlberliner und unangefochtener Meister der Russendisko, wurde jetzt Ziel einer sehr leisen, aber umso gemeineren Kampagne: Ein Bewohner der nur noch von Deppen und ahnungslosen Journalisten, die gedanklich stehengeblieben sind, Castingallee genannten Kastanienallee stellte sein Exemplar der Russendisko in einen Hauseingang. Und zwar da, wo die Hausnummern noch einstellig sind! Dr. Motte war es wahrscheinlich nicht, der wohnt, soweit ich weiß, gegenüber. Und Subtilität ist ja seine Sache auch nicht. Jedenfalls stand besagtes Buch Stunden, wenn nicht gar Tage auf dem Boden, kein Leidensgenosse weit und breit. Und viele, die vorbeigingen, dachten etwas in der Art wie „Hmm, mit dem Kaminer ist es jetzt wohl auch vorbei, so vorbei, wie ich gleich an dem Buch vorbei bin.“ Ob es wirklich so ist? Ob sich noch jemand des Buches erbarmt hat? Oder landete es beim türkischen Gemüsehändler, der fast immer auf hat, nur tagsüber am Sonntag nicht? Fragen, auf die es an dieser Stelle keine Antwort geben kann.

P.S.: Wie war’s eigentlich bei der Russendisko? Wirklich so toll, wie es im Buch steht?
Comments

CBGB: Die Legend bleibt tot

Flower
Es tut mir leid: Wir müssen die elektronische Musik an dieser Stelle hinter uns lassen. Zumindest zeitweilig. Denn jetzt geht es um sie: Clubs, Konzerthallen, manchmal auch nur einfache Kneipen, in denen Musikgeschichte geschrieben wurde. Legendäre Veranstaltungsorte wie das CBGBs in New York – die Keimzelle der Punkmusik! Am 16. August 1974 – acht Monate nach Eröffnung des Clubs, spielten dort zum Beispiel zum ersten Mal die legendären Ramones. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

GRÜN beisst Techno

Flower
Welches war das schönste Techno-Open-Air-Festival des letzten Jahres? Vielleicht der Love Family Park in Hanau, jedenfalls haben die Leser der Groove so abgestimmt. Um den Love Family Park gibt es jetzt Ärger: Die Hanauer Grünen wollen, dass die Veranstaltung nicht mehr dort stattfindet, wo sie seit 2001 stattfindet, nämlich unter der B43a-Brücke auf den Mainwiesen. Ist nämlich ein Landschaftsschutzgebiet.
Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Techno und Skifahren

Flower
Wie war das eigentlich früher, als es noch keinen Walkman, keinen mp3-Player und keinen Techno gab? Wie sind die Menschen damals eigentlich Ski gefahren? Fragen, die mir heute durch den Kopf schossen, als ich auf den frisch verschneiten Pisten im österreichischen Stubai-Tal unterwegs war. Unter der Mütze die kleinen, aber soundgewaltigen Ohrstöpsel, in der Tasche einen kleinen, aber speicher- und batteriemäßig völlig ausreichenden Player. Er verströmte Dub-Techno und Deep House, während die Tiefschnee-Ski auf und abseits der Piste ihre Schwünge machten. Das hat schon etwas poetisches. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

The Love Is Back ...

Logo der Lovestiftung
... aber anders, als man es jetzt vielleicht versteht: Dr. Motte, langjähriges Aushängeschild und irgendwie auch Erfinder der Love Parade, beteiligt sich zusammen mit den beiden Anwälten Adam Krawczyk und Rainer Güttler an einer Stiftung für die Opfer der Love Parade in Duisburg. Getreu dem Motte-Motto „Wir sind eine Familie“. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Party.Hard.Work! Film.

Beine
Und noch ein Film über die Partyszene in Berlin. Aber etwas anders als zum Beispiel „Feiern“ oder „We Call It Techno“, den die „Party. Hard. Work.“-Regisseurin Maren Sextro ebenfalls gemacht hat. Es geht darin um die Leute, die in Berlin das Clubleben organisieren, die Macher, die Clubbetreiber, die Besitzer, die Künstler. Wer steht hinter dem Weekend? Wie ist es entstanden, wie geht es weiter? Wie lange kann das Golden Gate durchhalten? Und was haben Modeselektor damit zu tun? Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Schöne Bar, schöne Menschen

Fotografiert von Martin Böttcher
Irgendwie glaube ich immer noch, dass das letzte Wort in Sachen Bar 25, dieser legendären Feuer- und Feierstätte am Spreeufer, nicht gesprochen ist. Irgendwie glaube ich, dass es nächstes Jahr weitergeht. Irgendwie. Falls dem -irgendwie - nicht so sein sollte oder falls die Bar wirklich an eine ganz andere Stelle umzieht, gibt es aber etwas, mit dem sich ewig an sie erinnern kann. Hier wartet ein großartiges Video, schöne Menschen und ein wunderbarer Track von Dirty Doering auf euch: I Would! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Techno und "The Germans"

Fotografiert von Martin Böttcher
Wie ist das eigentlich, wenn man in eine neue Stadt kommt, um dort zu leben? Es kann sehr langweilig sein. Und ein Abenteuer, wenn man Wash Echte glauben darf. Wash Echte heißt natürlich nicht Wash Echte, aber der Mensch, der sich hinter diesem Pseudonym verbirgt, ist ein ziemlich lustig schreibender ... Engländer, Ami, Australier, jedenfalls schreibt er auf Englisch in seinem Blog „Ich werde ein Berliner“ darüber, wie er uns so sieht - also uns, die wir in Berlin leben, uns Deutsche. Es geht um unsere Manie in Sachen Tatort, es geht um deutsche Frauen, unsichere Möchtegern-Hipster, um Schwaben und Mieten. Und auch um Techno! Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Die Bar 25 auf Abwegen

Fotografiert von Martin Böttcher
Gut sieht sie ja aus, findet Jill aus New York. Und auch ihre Kollegin Talya ist beeindruckt vom zarten hellgrün der zu Schaum geschlagen Gurken-Joghurt-Suppe. „But why not hot?“ Warum ist sie kalt? Weil Phillip Patzig und Hayk Seirig es so wollen. Die beiden kochen in Berlins legendärer Feierstätte, der Bar 25, wenn sie denn aufhat. Jetzt aber sind sie fast 9000 Kilometer von Berlin entfernt und kochen in einer Küche in Austin, Texas. Kalte Gurkensuppe, Berliner Buletten, Schweinebraten und Rote Grütze. Schuld daran sind vier Buchstaben: SXSW. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Techno im Alter

Flower
Immer wieder im Netz auf die gute Frau gestossen (nein, nicht die vom Foto, sondern vom nach dem Klick zu sehenden Video), schon hundert Mal gesehen und nach wie vor begeistert. Nicht so sehr von der „Techno-Oma“, sondern von der ganzen Situation. Wenn man das einmal dekonstruiert: Wir haben da eine Reihe von mehr oder weniger hirnlosen „Ravern“ (der Begriff „Raver“ zeigt schon an: Der Autor, also ich, versucht eine gewisse Abgrenzung zum Gesehenen bzw. Dekonstruierten zu schaffen), die schon ein bisschen druff sind, vielleicht auch nur betrunken. Sie tanzen nicht besonders elegant, sondern haben ein wenig von Tanzbären, die sich nach langer, erniedrigender Gefangenschaft selbst überlassen wurden. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Loungen In DC

Flower
Ein Club ist wie der andere, richtig? Falsch! Aber das merkt man immer erst dann, wenn man wirklich mal da gewesen ist. Dank eines Journalistenprogramms war ich gerade ein paar Wochen in den USA, einige Tage auch in Washington. Dort gibt es seit Jahren (seit 1995) einen Club namens 18th Street Lounge (ja, er ist in der 18. Straße, ja, er ist eher Lounge als Club). Er gehört, zumindest zum Teil, den beiden Downbeat-Bastlern von der Thievery Corporation. Und wenn man Glück hat, dann sind sie auch selber in der ESL (Abkürzung, auch für das dazugehörige Plattenlabel).
Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Verzweifelte Wahlversprechen!

Fotografiert von Martin Böttcher
Man merkt: Bei der Bunte-Kuh-Wahl am 27. September geht es wirklich um jede Stimme. Die Parteien sind sogar so verzweifelt, dass sie glauben, Wähler zu gewinnen, wenn sie sich für oder gegen Techno stark machen. So wie Ingo Schmitt, gesehen in Berlin. Oder sollte das doch wieder eine Art von Wahlplakateverstümmelung sein? Es scheint nämlich jeweils der selbe Layouter am Werk gewesen zu sein. Bei den verschiedenen Schmitt, Ingo-Plakaten wäre das ja noch logisch zu erklären: Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Alles Zombies ...

Zombies
Sehr schöner Wettbewerb, den Worth 1000 da anrichtet: Schauspieler, Sänger, Promis etc., die man zu Zombies photoshoppen soll. Mit dabei: Michael Jackson, der natürlich als Zombie sehr viel besser aussieht als zu Lebzeiten. Und die ganzen anderen Scheintoten von Brad Pitt bis zu Pink. Mein Favorit, von Jacko einmal abgesehen: Harry Potter. Leider keine Techno-Helden oder Star-DJs dabei. Aber die sind ja auch keine Promis. Jedenfalls nicht in Photoshophausen.
Comments

Lustig und nicht lustig

Frau_Regen
Zwei ältere Frauen tanzen miteinander. Das ist lustig. Niedlich. Ein bisschen schräg. Und ich bin ein bisschen traurig, dass es nicht meine Oma ist, die da mit ihrer Freundin tanzt. Dann geht die Musik los. Die ist alles andere als lustig. Eher was für Deppen und pubertierende Orang-Utan-Klause, Tankstellen-Raver und Umland-Technos. Atzenmusik. Und da freue ich mich dann doch, dass meine Oma nicht mehr tanzen kann. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments

Die Bar 25 stinkt ...

Bar-25-Stempel fotografiert von Martin Böttcher
Kleiner Bericht über einen Gasangriff letze Woche: War eigentlich schon zu Hause, es war kurz nach Mitternacht, da sprach der Rave-Teufel: „Los, geh tanzen! Alleine!“ Na ja, was der Teufel sagt, ist Befehl! Erst ins „hier & jetzt“ (so neu, hat noch nicht einmal eine Internetadresse, aber eine reale: Rheinsberger Ecke Brunnenstr), dann ins „Delicious Doughnuts“ (ganz schön dunkel da, ganz schön housig gewesen), dann ins „Weekend“ (immer noch der beste Sonnenaufgang Berlins, da auf der Terrasse) und dann in die Bar. Read and rave on nach dem Klick ...
Comments