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Im Niemandsland zwischen Remix und Edit

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So enthusiastisch die Disco-Musik – und alles was sich drumherum abspielte – in den 70ern gefeiert wurde, so heftig wurde sie nach dem Ende des riesigen Hypes angefeindet. Seit einigen Jahren gibt es ein neues Interesse: Neo-Disco-Produktionen, Wiederveröffentlichungen – und so genannte Edits und Re-Edits - einige wurden gerade veröffentlicht auf dem Doppel-CD-Sampler „Philadelphia International: The Re-Edits“. Read and rave on nach dem Klick ...
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Der Deichkind-Angriff von ganz unten

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Manchmal könnte man glauben, die Musikindustrie möchte überhaupt nicht überleben: Da bestellt der feine Herr Musikjournalist (ja, genau, ich) das neue Deichkind-Album zwecks Rezension. Erstens kommt es eine Woche NACH der geplanten Besprechung, zweitens in einem ziemlich großen Karton - das Plattenlabel hat freundlicherweise noch 24 weitere Exemplare beigelegt, die jetzt auf möglichst bürokratischem Wege wieder zurückgeschickt werden müssen. Ein Zeichen dafür, dass „Befehl von ganz unten“ nicht so gut läuft? Ein Beleg dafür, dass die Musikindustrie weiter spart und auch in sensiblen Bereichen nur noch Praktikanten einsetzt? Oder der Beweis, dass ich als Kritiker endlich die Rolle spiele, in der ich mich selbst schon lange sehe? Fragen, die erst einmal unbeantwortet bleiben müssen. Widmen wir uns also lieber der Musik. Read and rave on nach dem Klick ...
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We Have Band sagt: Ternion! Was sagen wir?

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We Have Band ist eine Band, die eigentlich ganz genau wissen müsste, wo es lang geht: Vor zwei Jahren tauchte sie mit ihrem ersten Album in der Öffentlichkeit auf und alle drei Mitglieder haben früher bei einer Plattenfirma gearbeitet. Und jetzt ein neues Werk namens Ternion – schwieriges Territorium für das Auskenner-Trio. Read and rave on nach dem Klick ...
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Na dann: Willkommen im Candyshop

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Der eine – Jaxson – gehört schon eine halbe Ewigkeit zum Berliner Technogeschehen, der andere - David Keno - ist vor kurzem aus der Schweiz an die Spree gezogen. Nach eine Reihe von gemeinsamen Tracks und Remixen haben die beiden jetzt ihren „Candyshop“ eröffnet. So heißt jedenfalls ihr Tech-House-Album. Candyshop, der Süßwarenladen ... wenn man das wörtlich nimmt, dann klingt das nach sehr viel Zucker, verdorbenem Magen, nach bunten Süßigkeiten und einigermaßen viel Spaß. Read and rave on nach dem Klick ...
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Mäuse im Affenstall

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Nein, sie konnten es ja wirklich nicht ahnen, dass sie mal berühmt werden würden. Sonst hätten sich Jan St. Werner und Andi Toma, als sie vor 19 Jahren zusammen kamen, um von da an als Mouse on Mars elektronische Musik zu machen, einen anderen, ernsteren Namen gegeben. Aber das ist ja nun nicht mehr zu ändern. Und vielleicht sogar ganz gut, Mouse on Mars haben nämlich geschafft, woran so viele andere Bands und Produzenten aus dem elektronischen Lager scheitern: Sie gehen nicht nur sehr einfallsreich und experimentell an ihre Musik heran, sondern nehmen sich dabei auch nicht ernster als nötig, ganz so, als würde der Name sie dazu verpflichten. Read and rave on nach dem Klick ...
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Schwarzlicht auf Abwegen

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Ein Album, bei dem man erst einmal etwas länger ausholen muss, um es richtig zu würdigen: Black Lights von Diagrams. Hinter Diagrams steckt Sam Genders, ein Musiker, der früher bei der Folktronica-Band „Tunng“ mitwirkte, dann aber ausstieg, weil er nicht so richtig gut mit Menschen klar kommt – sagt er zumindest im Interview. Tunng waren seltsam und gut, auch vor musikalischen Unmöglichkeiten wie auf Kämmen zu blasen schreckte man nicht zurück, immer weiter wurde die Suche nach idealer Verbindung von Folk, Electronica und schrägen Soundexperimenten getrieben. Read and rave on nach dem Klick ...
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Vorwärts in die Vergangenheit!

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Plattenkritikzeit hier beim Technoarm! Die Älteren werden sich erinnern an den „second summer of love“. Er kam 20 Jahre nach dem ersten Liebessommer, 20 Jahre nach Hippie und Flower Power und dem ganzen Zeugs. Er hatte mit elektronischer Musik zu tun, mit Drogen und mit dem lieblichen runden Grinsegesicht namens Smiley. Eine Platte von Poker Flat Recordings verbeugt sich noch einmal vor 1988 und der musikalischen Revolution, die damals vor der Tür stand. Read and rave on nach dem Klick ...
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Der rosa (Schein-)Riese

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Bei uns ist die englische Band „The Big Pink“ eine unter vielen – unter sehr vielen. In ihrer Heimat kann sie zwar auch nicht auf großartige Chartsplatzierungen zurückschauen, aber eine Zeit lang wurde sie vom britischen Musikmagazin NME so umschwärmt, dass man vermuten musste: Robbie Furze und Milo Cordell, die beiden Bandmitglieder, haben durchaus das Zeug, groß zu werden. Jetzt sind sie The Big Pink mit neuem Album wieder da und haben jede Form von Bescheidenheit abgelegt: Man will auf die großen Festivalbühnen und hat jede Menge Hymnen im Gepäck. Read and rave on nach dem Klick ...
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Was ist grün und kifft ohne Ende?

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Umweltschutz hin, Farbe der Hoffnung her: Wenn es im Hip Hop um die Farbe „Grün“ geht, dann kommen zwei ganz andere Dinge in Frage: Geld oder Gras. Im DEUTSCHEN Hip-Hop, wo der grüne Dollar selten Thema ist, bleibt nur das Gras – und zwar das Gras, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Grüner Samt heißt das neue Album des Rappers „Marsimoto“, sein zweites unter diesem Namen, insgesamt sein viertes. Dubbig und elektronisch, schräg und verkifft. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bloß kein Radiohead für Realschüler!

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Seit 20 Jahren macht Markus Popp unter dem Projektnamen Oval elektronische Musik, er gilt als wichtige Leitfigur, als Pionier von Glitch und Clicks und Cuts. Und das, obwohl er selbst eigentlich gar keine elektronische Musik mag. Es gibt Neues von Oval, ein neues Album - und einen Auftritt im Vorprogramm vom Apparat. Vor allem aber gibt es viel Erklärungsbedarf. Read and rave on nach dem Klick ...
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Der beste Track des Jahres?

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Ich hasse, hasse, hasse Jahresrückblicke. Aber weil gerade die neuen Remixe von einem meiner Lieblingstracks herausgekommen sind und weil es schöne Videos zu den Remixen und zur Originalversion gibt. darf jetzt und hier an dieser Stelle ein wenig geschwelgt werden. Schuld bin nicht ich, Schuld hat Dominik Eulberg! Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Dezember 2011

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Neue Platten, jawoll. Etwas für den Deep-House-Fan. Etwas für die geschundene Synthie-Seele. Und etwas (Electro)-Hip-Hop. Da soll noch einer sagen, der Technoarm hätte kein Herz für Musikfreunde jeder Couleur. Und eine Neuerung in dieser monatlichen Musikkolumne: Videos. Bumm Bumm Bumm ist also im Jahr 2011 angekommen. Und das so kurz vor dem Jahreswechsel! Read and rave on nach dem Klick ...
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Der Schmied und der Smarte

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Mit „typisch“ können Smith & Smart, die seit zehn Jahren zusammen Musik machen, nicht so viel anfangen: Auf dem Cover von Blutsbrüder – so heißt ihr viertes Werk – inszenieren sie sich als eine Mischung aus Piraten-Darsteller und italienischem Cantoautore mit Hut und Schal. Musikalisch kommen auf „Blutsbrüder“ Rap und Atmosphäre, Rave-Momente und noch einiges mehr zusammen. Man macht Musik ... fernab vom Hype. Read and rave on nach dem Klick ...
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Stolzer Besitzer einer Roland 808

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Na bitte, da ist sie endlich, meine Roland 808, die coolste Rhythmus-Maschine aller Zeiten. Ob es mich stört, dass sie nur 5cm mal 2 cm groß ist? Ein bisschen schon, ich hätte gerne eine richtige. Aber jeder fängt mal klein. Übrigens, wer auch gerne diesen USB-Stick in TR-808-Form haben möchte: Ich glaube nicht, dass es noch welche gibt. Aber wenn, dann hier. Read and rave on nach dem Klick ...
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Schlag mich, spank me!

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Anfang, Mitte der 90er konnte man ihm nur schwer entkommen: Dem so genannten Eurodance, in die Charts gebracht von Bands wie 2 Unlimited, Culture Beat oder Snap. Eigentlich hätte diese Musik bis in alle Ewigkeit in die Gruft gesperrt werden müssen. Doch seit einiger Zeit ist eine ähnliche Mischung aus Rap, Pop und elektronischen Beats wieder da. Mal schlechter – siehe David Guetta – mal richtig gut, so wie bei Spank Rock. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Oktober 2011

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Was wäre Berlin ohne seine Neueinwohner? Ganz bestimmt nicht die Techno-Hauptstadt des 21. Jahrhunderts. Ist sie nämlich, auch wenn Techno im 21. Jahrhundert sehr viel mehr ist als „Bumm Bumm Bumm“. Eigentlich müsste ich mir also eine neue Überschrift für diese Rubrik hier überlegen. Aber „never change a running system“ rauscht es mir da durch den Kopf, während mir ebenfalls ganz oben signalisiert wird, dass ich abschweife. Abschweifen aber will ich nicht. Sondern nur kurz mitteilen: Bei „Bumm Bumm Bumm Oktober 2011“ begegnet uns eine Frau, die mal ein Mann gewesen sein könnte - siehe Foto! - , ein Feld, das einmal ein Axel war. Und ein Roboter, der eigentlich ein Roberter ist. Read and rave on nach dem Klick ...
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Ein Affe kommt selten allein

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Sehr sehr ordentlich sieht es aus, das Studio von Modeselektor. Die Drum-Machines und Synthesizer sicher auf ihren Regalbrettern verstaut, die Kabel nach Farben sortiert. Die Spuren des Kampfes, der hier, im 12. Stock des ehemaligen „Haus des Reisens“ am Alexanderplatz, stattgefunden hat, sind beseitigt. Monatelang währte dieser Kampf zwischen der Musik auf der einen Seite und Gernot Bronsert und Sebastian Szary auf der anderen. Gewonnen haben am Ende die beiden Berliner. Nicht „Stadtaffe“ wie noch bei Peter Fox, sondern Affenstadt,„Monkeytown“, heißt ihr drittes Album. Read and rave on nach dem Klick ...
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Ein Apparat geht zum Teufel

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Ob schon mal jemand all die DJs und Produzenten elektronischer Musik gezählt hat, die mittlerweile in Berlin leben? Es müssen hunderte sein, manche besser, manche schlechter, aber nur einige von ihnen werden außerhalb der Clubszene wahrgenommen. Sascha Ring, besser bekannt als „Apparat“, ist einer von denen, die herausragen. Der 33-jährige hat die letzten zehn Jahre an seiner Art von elektronischer Musik gebastelt und zwar so konsequent und konzentriert, dass sein Name meist mit einer Art ehrfürchtigem Staunen ausgesprochen wird ...
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Latin Beats zwischen gestern und morgen

Global_Ghetto_Tech
Die große Revolution mag weiter auf sich warten lassen, aber es tut sich etwas in Sachen Musik – und zwar in dem Bereich, den man mangels besserer Begriffe als „Weltmusik“ abbürstet. Das Label „Putumayo“ widmet sich mit seiner neue Compilation dem immer weiter auffächernden Latin-Sound. Read and rave on nach dem Klick ...
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Trockenes Land, Blutgruppe 0

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Gerade mal 320-tausend Menschen leben auf Island – so viel – oder so wenig - wie in Bonn. Aber wann hat man das letzte Mal von einer aufregenden Band aus Bonn gehört? Aus Island scheinen sie dagegen im Wochentakt zu kommen. So wie Bloodgroup. „Dry Land“ heißt ihr neues Album. Feiner Electropop. Ach, was sag ich: Feinster Electropop. Und mehr! Read and rave on nach dem Klick ...
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Wie gut sind CSS und ihr "La Liberacion"?

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Keine Lust mehr, sexy zu sein - „cansei de ser sexy“ heißt das in Brasilien. Ein schöner Bandname, aber vielleicht ein wenig kompliziert für den Rest der Welt, dachte sich die brasilianische Band CSS und kürzte einfach ab. Das war vor acht Jahren. Jetzt ist man bei Album Nummer Drei angelangt. Das Cover verspricht befreiendes Gewusel. Und die Musik? Read and rave on nach dem Klick ...
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Rhythm Monks - mehr Schein als Sein

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Ich stehe auf Mönchskutten. Ich stehe auf Musiker hinter Masken. Ich stehe auf futuristische Lichtorgien. Ich stehe auf elektronische Musik. Ich stehe auf düstere Atmosphäre. Ich stehe auf Bass. Und auch wenn all das sich bei einem Konzert der Rhythm Monks vereint, stehe ich nur halb auf die Rhythm Monks. Irgendwas fehlt, schoss es mir während ihres Auftritts in Berlin durch den Kopf. Read and rave on nach dem Klick ...
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Oh Land! Oh Leute!

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Von der rebellischen Ballerina zur Electropop-Prinzessin - nicht gerade der typische Weg, den die Dänin Nanna Oland Fabricius da eingeschlagen hat. Aber manchmal kann man es sich eben nicht aussuchen. Schon gar nicht, wenn eine schwere Rückenverletzung das Tanzen unmöglich macht. Oh Land nennt sich die Musikerin, und Oh Land heißt auch ihr gerade bei uns erschienenes zweites Album. Read and rave on nach dem Klick ...
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Jay-Z und Kanye West: Watch The Throne! Review, wirklich!

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Ausnahmezustand in der Hip-Hop-Welt: Nach monatelangem Warten ist heute das gemeinsame Album von Jay Z und Kanye West veröffentlicht worden – zunächst einmal digital. Watch The Throne heißt das Werk der beiden Rap-Schwergewichte. Was ist so besonders an dieser Platte? Für mich zunächst einmal, dass sie überhaupt fertig geworden ist und veröffentlicht werden kann.

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Alles wahr, oder, liebe Junior Boys?

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Wenn man im Gespräch von seinem Gegenüber ein „ganz ehrlich“ hört, dann sollte man aufpassen. Es könnte nämlich gut sein, dass er genau damit eine Lüge vorbereitet. Oder zwei. Oder gleich eine ganze Handvoll. Lügenboldhausen! „It’s all true“ hat das kanadische Electropop-Duo Junior Boys sein neues Album genannt. Alles ist wahr. Wirklich? Read and rave on nach dem Klick ...
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Should - Feuer ohne Geräusch

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Die US-Band „Should“ gibt dem Begriff „intelligente Popmusik“ eine völlig neue Bedeutung - hauptberuflich arbeiten die beiden verbliebenen Mitglieder nämlich an der Uni – als Professoren. Und der dritte im Bunde, der diesmal nicht dabei sein kann, ist, ist politischer Kommentator. Können Professoren rocken? Nein, eigentlich nicht – aber wunderschön spielen und singen, das geht natürlich schon, wie man auf dem neuen Album von „Should“ hören kann. Read and rave on nach dem Klick ...
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Ada geht auf zarten Pfoten

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„Meine zarten Pfoten“ – wer unter diesem Titel ein Album veröffentlicht, dem kann man zumindest eines nicht vorwerfen: Übermäßigen Ehrgeiz. Und es gibt noch mehr Hinweise darauf, dass Michaela Dippel alias ADA es nicht so ernst meint mit ihrer Karriere. Zum Beispiel, dass sie sieben Jahre zwischen dem ersten und dem zweiten Album verstreichen lässt. Und einen ihrer besten Songs als „Hidden Track“ ganz am Ende der Platte versteckt. Read and rave on nach dem Klick ...
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Das ist kein Mixtape! Oder doch?

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Schon mal ein Mixtape für die Freundin oder den Freund aufgenommen? Eine Kassette mit Lieblingsliedern, sorgfältig ausgesucht, vielleicht sogar ein kleines selbst gemachtes Cover dazu gebastelt? Dann wissen wir ja schon mal, um welche Mixtapes es hier in den folgenden Zeilen NICHT gehen wird. Wir wollen uns mit den Mixtapes besprechen, die seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle in der amerikanischen Hip-Hop-Kultur einnehmen. Anlass ist das jetzt als CD veröffentliche Debütalbum des New Orleanser Rappers Curren$y namens „This Aint No Mixtape“. Read and rave on nach dem Klick ...
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Little Dragon und ihre "Ritual Union"

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Little Dragon – kleiner Drachen – so ist der Spitzname der schwedischen Sängerin Yukimi Nagano – sie soll nicht ganz einfach sein, wenn sie sich über irgendetwas aufregt. Little Dragon heißt deshalb auch ihre Band, die gerade ihre neue Platte herausgebracht hat. Und, yeah!, was ist es schön geworden - sieht ganz danach aus, als hätten die vier kleinen schwedischen Drachen ein Album gemacht, auf das sich zur Zeit alle einigen können. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Juli 2011

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Drei Mal Musik, die auf ihre Art etwas mit Berlin zu tun hat, hier bei Bumm Bumm Bumm: Lee Curtiss mixt die neue Watergate-CD, Trickski haben ein schönes, deepes Album gemacht. Und dann gibt es ja auch noch die psychedelischen Electro-Hippies um DJ Lotti und Raz Ohara, die sich „The Sorry Entertainers“ nennen. Wenn ich daraus einen Trend ableiten müsste, dann vielleicht den: Laut und wuchtig und sehr offensichtlich war im Juni, jetzt, im Juli, geht es subtiler, langsamer und verspielter zu. Aber ich muss ja zum Glück keinen Trend ableiten! Read and rave on nach dem Klick ...
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Pack den Donk in die Box!

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Techno – gibt’s das eigentlich noch? Was für eine Otto-Frage, denkt sich der Technoarm. Müsste doch jeder wissen, dass es ihn noch gibt. Auch wenn er manchmal anders heißt: Electro, House, Dance. Minimal, Trance. Und das sind nur die groben Genrebezeichnungen. Der Musikwissenschaftler nennt es „Aufsplitterung in immer kleinere Mikrogenres.“ Man könnte auch sagen: die Club-Musikszene wird immer unübersichtlicher. Ein Beispiel: Donk.. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff, der mir neulich das erste Mal über den Weg lief?. Ein neues Genre? Eine Ulk-Geschichte? Schnee von gestern? Eins steht fest: nicht alle Wege führen zum Donk. Read and rave on nach dem Klick ...
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Global Ghetto Tech - die "Weltmusik 2.0"

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Wenn der chinesische Arbeiter im Auftrag weltweit agierender Firmen mit in Deutschland entworfenen Maschinen Dinge für den amerikanischen Markt herstellt – dann ist das Ausdruck der Globalisierung. Globalisierung kann aber auch bedeuten, dass der brasilianische Musiker aus internationalem Pop, portugiesischem Rap, afrikanischen Rhythmen und einem Techno-Beat Musik macht, die dann in einem Club in London läuft. Dieser „positiven kulturellen Globalisierung“, dieser „globalen Dancemusic“ hat sich in Berlin das Festival „Radical Riddims – Global Ghetto Tech“ gewidmet. Yeah! Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Juni 2011

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Von Baile Funk über Hip Hop zu Electro geht sie hier, die musikalische Spur in der neuen Bumm-Bumm-Bumm-Kolumne, die sich im Berliner Tagesspiegel auch als „Spreelectro“ finden lässt. Mit dabei ist Deutschlands Techno-Star-Nummer-Eins, Paul Kalkbrenner. Berlins Baile-Funkeiro-Nummer-Eins, Daniel Haaksman. Und die Dauergäste im Hip-Hop-Provokanten-Stadl, K.I.Z. Große Namen, große Musik, viele Worte. Read and rave on nach dem Klick ...
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Nhoah und das Werk

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11900 und ein paar Zerquetschte, so viele Kilometer liegen zwischen Berlin und Buenos Aires. Luftlinie, wohlgemerkt, so richtig nah ist das auch im Vielflieger-Zeitalter nicht. Nhoah Hoena-Jansen weiß das, die letzten fünf Jahre pendelte er zwischen seiner Heimat-und der argentinischen Hauptstadt hin und her. Schuld daran: Nicht der Bossa Nova, sondern der Tango. Eigentlich fungiert der Musiker nur unter seinem Vornamen, gerade hat er seine erste eigene Platte veröffentlicht, „Tangowerk by Nhoah“ heißt sie, 14 Songs, in denen die elektronische mit der Tangomusik vermählt werden soll. Ganz anders, als es zum Beispiel die Electro-Tango-Pioniere Gotan Project vorgemacht haben. Schneller, wilder, dramatischer, pathetischer. Read and rave on nach dem Klick ...
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Wiz Khalifa rollt das Papier

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Die Hose auf halb acht, wenn nicht sogar auf halb neun, Tätowierungen bis zum Kinn, auf dem Kopf eine Kappe mit dem Emblem der Pittsburgh Steelers – es ist nicht besonders schwer, Wiz Khalifa als Hip-Hopper zu identifizieren. Der bei uns noch ziemlich unbekannte Rapper hat jetzt sein drittes Studioalbum veröffentlicht – Rolling Papers heißt es. Und, ja, Rolling Papers hat mehr als nur ein bisschen mit Drogen zu tun. Natürlich geht es um solche, die man rauchen kann. Und das springt einem ja schon von dem hier abgebildeten Album-Cover-Foto an.
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Urlaubsgrüße von Metronomy

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Der Besucher wähnt sich zunächst im falschen Film: Palmen, kristallklares Wasser, Sandstrände – und das alles in einem Land, das für sein schlechtes Wetter berüchtigt ist: in England! Genauer gesagt: Ganz unten, an der Südküste, in einer Gegend, die ihr fast schon mediterranes Klima dem warmen Golfstrom verdankt. Spitzname: „The English Riviera“. Und genauso hat die britische Electropop-Gruppe Metronomy auch ihr drittes Album genannt. Read and rave on nach dem Klick ...
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Und noch einmal: James Blake

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James Blake ist live zu dritt und genauso gut wie auf Platte“, schrieb ich hier vor wenigen Wochen, nachdem ich ein Konzert des Meisters in Austin, Texas miterlebte. Seitdem ist er auch in Deutschland rumgetourt und jeder, der etwas dazu zu sagen hat (und etliche, die eigentlich nichts dazu zu sagen haben), hat sich mittlerweile mit seinem Album beschäftigt und es meistens gelobt. Und jetzt kommt noch ein Lob dazu, auch noch einmal von mir, denn der Preis der Deutschen Schallplattenkritik im Bereich Pop und Rock, wo ich Jury-Mitglied bin, geht an James Blake und sein nicht betiteltes Debütalbum. Read and rave on nach dem Klick ...
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Beastie Boys Back Again

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Ein neues Beastie-Boys-Album steht an. Aber ist es gut oder schlecht? In den etlichen Posts vor dem eigentlichen Erscheinungstag gab es so gut wie keine musikalischen Urteile. Was daran lag, dass kaum jemand dieses Album schon gehört hatte. Doch dann, als es endlich kam, ging sie los, die Beastie-Boys-Maschine. Vermutlich alles ältere Musikliebhaber, die sich an ihre BB-Zeiten irgendwann in den 80ern und 90ern erinnerten. So wie ich. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm April 2011

Flower
Wie kann das nur sein, dass einen sowohl im Sommer als auch im Herbst und im Winter die Frühjahrsmüdigkeit befällt, aber nicht im Frühjahr? Vermutlich bin ich doch eher Bär als Mensch, deshalb wache ich jetzt nach langem Winterschlaf auf. Das habe ich gemeinsam mit anderen - und aus diesem zufälligen Zusammentreffen ist die neue Bumm-Bumm-Bumm-Kolumne entstanden. Mit dabei: Siriusmo, das alte Soundgenie, Kaval, die Meister des Bösen. Und Tom Thiel, König des Eigenen. Gute Musik, gute Worte, gutes Frühjahr! Bitte selber lesen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Und wer wird der nächste Eminem?

Meerschweinchen
Seit im Jahr 1999 Eminem die Rap-Bühne betrat und unzählige von Platten verkaufen konnte, ist sie im Gange: Die Suche der US-Plattenfirmen nach dem nächsten großen weißen HipHopper, der nächsten großen weißen Hoffnung, mit der Kasse zu machen ist. Bislang suchte man vergeblich – doch jetzt gerade gibt es mehr Rapper, die das Zeug zum nächsten weißen Hype haben, als je zuvor in der Hip-Hop-Geschichte. Und um die soll es jetzt gehen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Braids - Muttersprachler in Trance

Braids
Schau mal einer an: Der Technoarm meldet sich zurück! Offensichtlich ist das Technoarm-Mastermind wieder aus seinem Winterschlaf erwacht. Und hat etwas mitgebracht: Native Speaker - Muttersprachler - heißt das Debütalbum der kanadischen Band „Braids“. Musik, die einen trotz ihrer poppigen Elemente nicht direkt anspringt, sondern subtil den Weg ins Ohr sucht. Irgendwie elektronisch, ohne richtig elektronisch zu sein. Hier tut sich was, selbst wenn sich nichts tut.
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SXSW in Austin, Tag Vier und Ende.

Ende
So. Das war’s jetzt. Die SXSW 2011 ist vorbei. Und damit haben wir ein Vierteljahrhundert Music Festival in Austin, Texas hinter uns. „Wir“ ist gut, natürlich. Denn ich war ja erst zum zweiten Mal dabei. Am letzten Tag standen noch einmal eine ganze Reihe Diskussionen auf dem Programm. Über Schallplatten. Über TSOP (The Sound of Philadelphia). Über Blind Willie Johnson. Über die Zukunft der DJ-Technik. Und dann natürlich noch mal Konzerte. Read and rave on nach dem Klick ...
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SXSW in Austin, Tag Drei.

Musik
Erst eins, dann zwei, jetzt drei. Drei Tage Austin, drei Tage SXSW, drei Tage Musik, Musik, Musik. Wobei ... heute ist gar nicht so viel Musikalisches passiert! Jedenfalls für mich nicht. Aber für all die anderen, die sich hier so rumtreiben, und das sind, neben etwa 2000 Bands, ein paar zehntausende Menschen, die irgendwas anderes mit Musik zu tun haben, als in einer Band zu spielen. Manche von ihnen sind sehr dick. Und diese Dicken laufen dann, wenn sie aus Texas kommen, mit riesigen, aber trotzdem zu engen Jeans herum, watscheln mit ihren Cowboystiefeln durch die Gegend und erfreuen alle anderen mit ihren Cowboyhüten. Read and rave on nach dem Klick ...
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Polyhymnia Festival mit Kraut

polyhymnia
Nachdenklich und seriös, so stellte sich die alten Griechen Polyhymnia vor, die Muse für Dichtung und Tanz. Kein schlechtes Vorbild, kein schlechter Name für ein Festival, das ein echtes Anliegen hat, so wie Polyhmymnia 2011.„Prog & Kraut to Rock the Crowd“ heißt es im Untertitel, man widmet sich Musik, die Mitte, Ende der 60er erfunden und in den letzten Jahren wiederentdeckt wurde, dem Progressive und dem Krautrock. Read and rave on nach dem Klick ...
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SXSW in Austin, Tag Zwei

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Schönes Wetter und Hip-Hop-Tag in Austin, wenn man so will. Zumindest für mich. Es ging, zumindest auf dem Papier, um die Frage, ob man als Rapper in Würde altern kann. Und um den aus meiner Sicht extrem hellen Rapper Chamillionaire. Ich wusste nicht viel über ihn, nicht mal, wie man seinen Namen ausspricht. Jetzt bin ich schlauer. Und am Abend dann auch ein Riesenkonzert mit DEN Gitarrenchefs, den Strokes. Sehr schön. Read and rave on nach dem Klick ...
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SXSW in Austin, Tag Eins

SXSWCreep
Wie schrieb ich vor genau einem Jahr? Bands ohne Ende. Karnevalsstimmung auf der Kneipenmeile. Wenig Schlaf. Viel Tex-Mex-Food. Businesshotels, die zu Clubs werden. Super-Konzerte vor fünf Zuschauern. „Wo bist Du?“ Und wo bin eigentlich ich? Ein paar Momentaufnahmen von der SXSW. Vier Buchstaben, hinter denen sich ein riesiges, und eines der wichtigsten Musikfestivals plus Messe plus Konferenz verbirgt : South By Southwest Music in Austin, Texas. Nicht zu verwechseln mit der SXSW Interactive und SXSW Film, die nämlich sind gerade zu Ende gegangen. Jetzt heißt es: South By Southwest. Und was ist am ersten Tag passiert? Das hier: Read and rave on nach dem Klick ...
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Überschrift? Lykke Li reicht!

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Die Eltern ein Hippie-Pärchen. Musikalisch sozialisiert mit Madonna. Aufgewachsen in Schweden, Portugal, Indien und New York. Und dann auch noch gut aussehen! Was soll aus so einem Mädchen werden? Bleibt eigentlich nur eins: Ein Star! Ein richtiger, richtiger Star. Die schwedische Sängerin Lykke Li jedenfalls hat das Ziel deutlich vor Augen. Jetzt hat sie ihr zweites Album veröffentlicht. Und irgendwie hat sich was getan in den letzten drei Jahren. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Februar 2011

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Auch nicht oft: Ein kurzes Vorwort zu einem Blog-Eintrag. Ist aber nötig. Denn auch wenn ich hier gleich mal ganz kurz über Ostrock schreibe, geht es um Techno, Techno, Techno. Und House. Versprochen.
Also: Es gibt einen Song der Ostrock-Band „Die Puhdys“, der heißt die Rockerrente (ich dachte früher mal, er hieße die Rocker-Ente, aber das ist jetzt vielleicht nicht so wichtig). Und auch wenn die darin singen, dass sie keine Lust haben, in die Rente zu gehen, stellt sich für Musiker natürlich schon die Frage, wie lange man das, was man da macht, eigentlich machen kann. Von den gleich besprochenen drei neuen Alben haben zwei mit diesem Problem zu kämpfen, das der Märtini Brös und die „Werkschau“ des Bpitch Control Labels. Steffi dagegen hat das Problem nicht. Deshalb darf sie auch hier auf dem Foto sein! Read and rave on nach dem Klick ...
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Brit Awards 2011: Jetzt geht's rückwärts

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Es ist die Woche der Musikpreise: Erst wurden am Sonntag in Los Angeles die begehrten Grammys vergeben, gestern das englische Gegenstück, die „Brit Awards“, kurz „Brits“ genannt. Gab es dort, in London, so etwas wie den Gewinner des Abends? Ja, den gab es: Tinie Tempah, der britische Rapper mit nigerianischen Wurzeln, er erhielt gestern zwei Preise, in der Kategorie British Breakthrough Act und British Single. Bekommen hat er diesen letzten Preis für seinen Song „Pass Out“ – genaugenommen eine Art Lobgesang auf das Komatrinken, der Refrain geht in etwa so: Wir besaufen uns, bis wir am Boden liegen. Read and rave on nach dem Klick ...
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80er, 80er, 80er ...

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Sie gelten als eine Periode des schlechten Geschmacks: Die 80er. Aber so richtig kann das nicht stimmen. Denn das Revival der 80er, das Abfeiern dieses Jahrzehnts, dauert nun schon länger als die 80er selbst. Und es sieht auch nicht so aus, als wäre damit demnächst Schluss. Ein Beweis: Die vom DJ-Duo Blank & Jones zusammengestellte Reihe „So80s“, die nur mit Original-Songs arbeitet und dabei verblüffend erfolgreich ist. Read and rave on nach dem Klick ...
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Young Galaxy - jetzt im Paralleluniversum

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Das Albumcover ist natürlich schon ein echter Hingucker: Eine junge Frau, die irgendwie leblos auf den Meeresgrund sinkt, um die man aber trotzdem keine Angst hat. Auch wenn das auf den ersten Blick so gar nichts mit dem neuen Album der kanadischen Band Young Galaxy zu tun hat: Die Stimmung, die das Foto verströmt, kann man auch auf „Shapeshifting“ spüren. Schuld daran ist ein Produzent, der an seinen Knöpfen in einem Studio im schwedischen Göteborg drehte und Young Galaxy nicht ein einziges Mal persönlich traf. Wozu auch? Read and rave on nach dem Klick ...
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Eine Herkulesaufgabe, eine Liebesangelegenheit

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Fast drei Jahre ist es her, da tauchten Hercules & Love Affair auf einmal auf der internationalen Bühne auf und gelangten mit ihrer von Disco infizierten Tanzmusik auf der halben Welt in die Hitparaden und in die Jahresbestenlisten der Kritiker. Jetzt sind sie wieder da, runderneuert, mit vielen neuen Gastsängern und einem neuen Album: Blue Songs. Blue Songs, damit meinen wir Muttersprachler melancholische, traurige, sentimentale Lieder. Aber Hercules & Love Affair nicht. Nicht nur jedenfalls. Read and rave on nach dem Klick ...
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Besser Talib als Taliban

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Was tut sich im Hip Hop, was tut sich in der Rap-Musik, die sich Ende der 70er Jahre von New York aus aufmachte, die Welt zu erobern? Man hat das Gefühl: Nicht mehr allzu viel. Jedenfalls nicht allzu viel Neues – das Genre steht nicht still, aber bewegt sich im Tempo eines alten Mannes. Aber natürlich gibt es nach wie vor neue Hip-Hop-Alben, die einen begeistern können. So wie das neue von Talib Kweli, der aus der Geburtstadt des Hip Hop kommt. „Kweli“ bedeutet „Wahrheit“. Und „Talib“ Schüler - genauso wie „Taliban“. Das war’s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Read and rave on nach dem Klick ...
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Post-Dubstep trifft Neo-Kraut

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Man kann nicht wirklich sagen, dass Berlin mit Musik unterversorgt wäre: An geschätzten 365 Tagen im Jahr treten Bands und Musiker auf, bekannte und unbekannte, ordinäre und abgedrehte, gute und schlechte. Ein riesiges, nicht endendes Festival, wenn man so will, so vielschichtig wie unübersichtlich. Für den CTM, den "club transmediale", der sich selbst als "Berlins schönstes Popfestival" sieht und der parallel zur Transmediale stattfindet, heißt das: Man muss sich auf eine ganz bestimmte Art von Musik konzentrieren, selektiv und stilsicher. Read and rave on nach dem Klick ...
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Macht Musik schlau?

Trommeln - ein Sport für Schlaue oder Dumme?
Eine Frage, über die sich nicht nur die Wissenschaft seit hunderten von Jahren den Kopf zerbricht. Macht Musik schlau? Nun, sie kann zumindest dabei helfen, ein wenig klüger zu werden. Klassische Musik zum Beispiel soll einen bestimmten Effekt haben: Zehn Minuten fröhliche Melodien eines gewissen Salzburger Musikgenies erhöhen angeblich unsere Leistungsbereitschaft. Mozart-Effekt nennt das die Wissenschaft. Und das hat nichts mit Mozartkugeln zu tun. Aber auch ein bisschen mit Techno! Read and rave on nach dem Klick ...
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Daft Punk holen die Zukunft nach Hause

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Zwanzig sind sie noch nicht. Aber fast: 1993 gründeten die beiden Franzosen Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo ihre Band „Daft Punk“. Jetzt gibt es ein neues Album von Daft Punk – allerdings kein ganz normales, weshalb die Reaktionen darauf auch sehr unterschiedlich ausfallen. Könnte man also ruhig ein bisschen ausführlicher drüber schreiben. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Januar 2011

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Na endlich: Die Winterpause ist vorbei, es wird wieder rezensiert im Technoarm-Land! Auch wenn die drei Alben schon ein paar Wochen alt sind, sind sie trotzdem gut und toll und großartig und vor allem hörenswert. Wer lieber erst einmal lesen möchte, was Dave DK, das Berghain und die G.I. Disco so zu etwas besonderem macht, der ist hier an der richtigen Stelle. Read and rave on nach dem Klick ...
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Musik, die nicht egal ist ...

Flower
Ein paar Jahre ist es her, fünf oder sechs, vielleicht auch sieben, da galt Weilheim in Oberbayern als Sehnsuchtsort der ernsthaften deutschen Popmusik. Bands wie The Notwist, Ms. John Soda, Lali Puna, The Tied & Tickled Trio machten das Städtchen weit über Deutschland hinaus bekannt - eine unübersichtliche Szene, in der einzelnen Musiker mal hier, mal dort spielten. Eine der zentralen Figuren in Weilheim: Martin Gretschmann. Unter seinem Pseudonym „Console“ hat er jetzt ein weiteres Album veröffentlicht: Herself! Read and rave on nach dem Klick ...
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Ausgefuchst, Herr Kitsuné

Flower
Kitsune – das japanische Wort für Fuchs ! Und der Name eines französischen Plattenlabels, das nicht nur wegen seiner angegliederten Mode-Linie weit vorne dabei ist, wenn es um Stilfragen musikalischer Art geht. Kitsune hat gerade die zehnte Ausgabe seiner Reihe « Maison Compilation herausgebracht. Im Untertitel heißt dieses Doppelalbum « The Firework Issue », die Feuerwerks-Edition und das hat gar nicht so viel mit dem anstehenden Jahreswechsel zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie Kitsune Musik abfeiert. Read and rave on nach dem Klick ...
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Hexen, Zombies, Sirup und Salem

Muster
Bei uns in Deutschland ist es, soweit ich weiß, (noch?) nicht sonderlich üblich, Hustensaft als high machende Droge zu benutzen. In den USA, vor allem in den Südstaaten und da vor allem in der Hip-Hop-Szene, ist man da, je nach Sichtweise, ein Stück weiter oder auch ein Stück zurück: Purple Drank, Sizzurp, Syrup, Purple Jelly, Texas Tea sind nur ein paar der Spitznamen für das Mix-Gesöff aus Hustensaft, Limonade und Bonbons, das angeblich schon in den 60ern zusammengemixt wurde. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm November 2010

Musik von Lichtgestalten
Was haben Schwefelgelb, Fritz Kalkbrenner und Sascha Ring alias der Apparat gemeinsam? Klar, sie alle machen Musik, aber ganz unterschiedliche. Der Name kann es nicht sein, beim Wohnort kommen wir der Sache näher, aber noch nicht ganz nah. Sondern: Alle drei haben neue Platten veröffentlicht. Experimentell, krachend, gefühlvoll. Und alle drei haben noch etwas gemeinsam: Sie alle - Bumm Bumm Bumm heißt es schließlich - bespricht hier und jetzt der Technoarm. Read and rave on nach dem Klick ...
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Nicht Techno, sondern Jacko

Vielleicht Michael, sicher nicht MJ
Die Plattenfirma hatte vorher schon ordentlich getrommelt, seit ein paar Tagen, seit dem 8. November, ist er, ganz offiziell und umsonst, über das Netz zu hören: „Breaking News“, der neue, bisher unveröffentlichte Song Michael Jacksons. Es erinnert an die besseren Zeiten des „King of Pop“, dieses eingängige Lied voller typischer MJ-Markenzeichen, der hohe Gesang, sein sich wiederholendes „Hihi“. Ein bisschen ist es wie „Bad“, ein bisschen wie „Black or White“, ein bisschen wie „Leave Me Alone“, aber irgendwie auch ein bisschen altbacken, so, als hätten die Backstreet Boys und Michael Jackson gemeinsam einen Song gemacht. Read and rave on nach dem Klick ...
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Tot, aber gut

Flower
In letzter Zeit schwirrt mir immer wieder dieser Satz von Frank Zappa durch den Kopf, der mit „über Musik reden ist wie zu Architektur tanzen“. Für mich gilt er allerdings gar nicht – ich rede gerne über Musik, ich höre gerne, wie andere über Musik reden, und am allerliebsten lese ich über Musik, am besten, während die Musik, um die es geht, einem aus guter Anlage entgegenschallt. Im Briefkasten lag jetzt „Detroit Techno – Transfer of the Soul through the Machine“. Fein! Eine wissenschaftliche Arbeit über elektronische Musik! Read and rave on nach dem Klick ...
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Der nicht allzu heimliche Ninja-Angriff

Flower
Was haben das wiedervereinigte Deutschland und das englische Plattenlabel Ninja Tune gemeinsam? Sie beide sind 20 Jahre alt. Aber 20 Jahre als Staat zu überleben und 20 Jahre in der Popindustrie, das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Obwohl es ja auch schon tausendjährige Reiche gegeben hat, die nach 12 Jahren den Geist aufgegeben haben (na gut, der fehlte schon von Anfang an, aber ihr wisst schon, was ich meine!). Gegründet wurde Ninja Tune von Matt Black und Jonathan More alias Coldcut. Was sie sich wohl dabei gedacht haben? Read and rave on nach dem Klick ...
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Dubstep: 0, Electrop: 1

Flower
Wir sind wie Stadtfüchse, behauptet der Dubstep-Produzent Skream, der gerade mit seinen Kollegen Benga und Artwork unter dem Pseudonym Magnetic Man ein Album veröffentlicht hat: „Solange wir uns dort aufhalten, wo wir groß geworden sind, verlieren wir nicht die Bodenhaftung.“ Oder so ähnlich. Deshalb halten sich die drei auch gerne in Croydon auf, ihrem Londoner Heimatbezirk. Was das alles mit Dubstep zu tun hat? Wer weiß das schon? Read and rave on nach dem Klick ...
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Die ersten Tage im Tresor: Techno in Trümmern

Auflegen im Tresor
Fast 20 Jahre ist er alt - der Berliner Club Tresor. Wobei das nicht so ganz stimmt: Schließlich ist der jetzige gar nicht der alte Tresor. Dann halt so: Vor fast 20 Jahre wurde er gegründet: Der Techno-Club Tresor in der Leipziger Str. 126a in Berlin Mitte. Ich will hier nicht über „Raver“ und „Technojünger“ schreiben. Sondern darüber, wie Gründer Dimitri Hegemann ihn damals, kurz nachdem die Mauer aufgemacht wurde, fand. Gar nicht so leicht fiel ihm das, ihm, der sich vorher vor allem im Westteil der Stadt herumgetrieben und auch dort gute Musik unter uns gebracht hatte. Read and rave on nach dem Klick ...
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Walkner moestlt Moestl, Moestl walknert Walkner

Foto: Albumcover
Klingt wie ein Widerspruch in sich selbst: Ein Debütalbum, das gleichzeitig ein Comeback darstellt. Geht im Fall der beiden Österreicher Uwe Walkner und Karl Moestl trotzdem. Walkner.Moestl standen einst für den „Sound of Vienna“ im Sinne von Kruder & Dorfmeister. Hatten aber nie ein Album draußen. Das kommt erst jetzt. Und noch ein Widerspruch: Es klingt nach früher und es klingt nach heute. Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm Oktober 2010

Space
Schluss, aus, vorbei - der Sommer und die Bar 25 am Berliner Spreeufer gehören der Vergangenheit an. Wiedersehen? Möglich, aber nicht hundertprozentig sicher (das gilt natürlich mehr für die Bar als für den Sommer, aber wer weiß schon, was das Wetter so bringt). Jedenfalls haben sowohl Dirty Doering als auch der Housemeister Platten gemacht, die den Sommer bzw. die Bar feiern - und der neue Sampler von Pokerflat wird natürlich auch besprochen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Oh nein, nicht die auch noch ...

Flower
Ich weiß, ich weiß, es gibt ja diese Übereinkunft, dass man über Geschmack nicht streitet. Aber manchmal ist das, was einem im Leben begegnet, so furchtbar, dass man sofort mit dem Streiten anfangen muss. Wer zum Beispiel hat einst das Musical erfunden? Gehört der nicht noch im Nachhinein erschossen? Bzw. sollte er für diese Idee nicht auf ewig in der Hölle schmoren? Vielleicht tut er das sogar, auch wenn ich mir sicher bin, dass es die Hölle nicht gibt. Außer vielleicht für Musicalerfinder. Und für Frauen wie Anna Maria Kaufmann, die neben Opern und Operetten auch Musicals „ihren Stempel aufdrückt“. Und außerdem nicht besonders schöne Sachen im Interview sagt. Zu Techno ... Read and rave on nach dem Klick ...
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James allein auf der Bühne ...

Fotografiert von Martin Böttcher
Mir kommt das ja extrem masochistisch vor, was der englische Musiker James Yuill auf der Bühne treibt: Ganz alleine versucht er, das Publikum zu unterhalten. Aber er hat seinen Spaß daran, hatte er zumindest, als ich ihn jetzt im Comet in Berlin live erlebt hat. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es James Yuill einfach drauf hat, wie man auch alleine eine extrem kurzweilige Bühnenshow abliefert.
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Ein Sturm in der Juke Box

Juking
Ehrlich gesagt ist es immer ein wenig gefährlich, über Sachen zu schreiben, von denen man keine Ahnung hat. Aber manchmal macht gerade das Spaß. „Juking“ und die „Juke Music“ gehören defintiv zu den Sachen, von denen ich gar keine Ahung habe, aber es gab in den letzten Tagen in verschiedenen Zeitungen (hier und hier) Artikel zu diesem (modernen) Tanzstil aus Chicago. Und weil Chicago in Sachen elektronischer Tanzmusik nicht gerade unwichtig war, lohnt es sich vielleicht, sich das ganze näher anzusehen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Traumpoppen

Fotografiert von : : Kasper, Flickr, CC
Synthie-Alarm. Na ja, Dreampopalarm. 7 Jahre ist es her, als sich in New York vier Musiker zusammentaten, um "Blonde Redhead" zu gründen. Schnell waren es nur noch drei - jetzt hat das Trio ein neues Album herausgebracht: “Penny Sparkle” - so sanft und zurückhalten, so träumerisch hat man Blonde Redhead noch nicht erlebt, bilde ich mir ein. Read and rave on nach dem Klick ...
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Wenn der Sonnenschein das Hirn verbrutzelt

Flower
Bei mir läuft Radio Sunshine Live. Und zwar jetzt schon seit zwei Tagen. Nur wenn ich schlafe, dann läuft der Sender aus dem Süden nicht bei mir. Heißt das, dass ich ein großer Fan bin? Nein, heißt es nicht. Aber ich dachte, nachdem Musikmanager Tim Renner und Paul van Dyk angedroht haben, sich in in Berlin gemeinsam mit Sunshine Live eine Radiofrequenz zu holen, muss man sich das dann vielleicht mal genauer anhören? Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm September 2010

Foto: Bpitch Promo
Und hier sind sie, die drei neuen Neuvorstellungen des septemberlichen Septembers. Liebe aus Italien, Rockno aus Kanada und Herze, Sterne, Brezeln aus Berlin. Ja, die Festtage sind kaum vorbei, da stehen auch schon wieder neue vor der Tür. Aber September bis Dezember, das ist ja gerade einmal so weit wie von Mitte nach Prenzlauer Berg. Mit dem Flugzeug ... Read and rave on nach dem Klick ...
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Bumm Bumm Bumm August 2010

Foto: Promo Monkeytown Records
Es gibt neue Platten, Baby. Aus Berlin, aus Strom und aus Neuland. Mit dabei: Siriusmo, dem man eine gewissen Angst vor öffentlichen Auftritten nachsagt. Mia Grobelny, die Schwierigkeiten mit ihrem Namen hat. Und Fumakilla Woody. Read and rave on nach dem Klick ...
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Ein Aufgang ist nicht immer eine Treppe

Flower
Zwei Konzertflügel und ein echtes Schlagzeug. Was das mit Techno zu tun hat? Im Falle von „Aufgang“ mehr, als manchem Techno-Produzenten lieb sein kann: Das Trio, das irgendwie aus New York, aber auch aus dem Libanon, Luxemburg und Frankreich kommt (aus diesen Ländern kommen sie nämlich, aber sie haben sich an der Julliard School of Music in New York kennengelernt), erzeugt mit diesen „real instruments“ mehr Clubfeeling als viele andere Produzenten mit ihrer Batterie Computern, Plug-Ins, Synthesizern. Read and rave on nach dem Klick ...
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SXSW - It's all over now!

Fotografiert von Martin Böttcher
Bands ohne Ende. Karnevalsstimmung auf der Kneipenmeile. Wenig Schlaf. Viel Tex-Mex-Food. Businesshotels, die zu Clubs werden. Super-Konzerte vor fünf Zuschauern. „Wo bist Du?“ Und wo bin eigentlich ich? Ein paar Momentaufnahmen von der SXSW. Vier Buchstaben, hinter denen sich ein riesiges, und eines der wichtigsten Musikfestivals plus Messe plus Konferenz verbirgt : South By Southwest Music in Austin, Texas. Nicht zu verwechseln mit der SXSW Interactive und SXSW Film, die nämlich sind gerade zu Ende gegangen, wenn es mit der South By Music losgeht. Read and rave on nach dem Klick ...
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Tresor wird Tlesol (Hahaha)

Fotografiert von Martin Böttcher
Komisches Projekt, über das der Berliner Tagesspiegel da berichtet: Der Tresor, legendäre, aber etwas in die Jahre gekommene Techno-Legende (ja, das haben die Legenden so an sich, dass sie legendär sind), will eine Art Dependance in Peking aufmachen. Ein „Tresor.China“ in einer Industriehalle. Read and rave on nach dem Klick ...
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Die Schweiz liebt Techno

Junge_und_Gitarre
Man kann über die Love Parade natürlich denken, was man will. Ich habe da in den letzen Jahren (also als sie noch in Berlin war bzw. überhaupt noch war) einige der besten Samstage und einen der schlimmsten überhaupt erlebt. Gestern ist in Zürich das Schweizer Gegenstück zur Love Parade, die Street Parade, passiert. Es soll geregnet haben, mehrere hunderttausend Menschen (wenn man den einschlägigen Zeitungen glauben darf, eben keine Menschen, sondern Raver) waren wohl da und die Sanitäter haben einige von ihnen wegen Unterkühlung behandelt. So weit, so schön. Read and rave on nach dem Klick ...
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Sinfonie der Großstadt-Clubs

Frauneu
Ist es dieses „Diiiiiit, Diiiiit, Diiiiit, Diiiiit“ kurz bevor sich die U-Bahn-Türen schließen? Oder doch eher das „Niiiiii Nii Niiiiiiiiii“ der S-Bahn? Welches ist der „Sound of Berlin“? Sina Jantsch hat es geschafft. Sie hat ihn eingefangen, den Klang der Stadt, und auf zwei CDs gebrannt, so wie sie ihn versteht: minimal, cluberprobt und Techno. Sina Jantsch ist 22 Jahre alt und arbeitet bei einem Plattenlabel. Und zwar bei einem, für das die Frage nach Kommerz oft wichtiger war als die Frage nach Stil: Ministry of Sound Germany hat Künstler wie Shaggy, Robyn und Bob Sinclar unter Vertrag, ist aber vor allem für seine Compilations bekannt. Die Zusammenstellungen tragen Namen wie „Viva Club Rotation“ oder „Ibiza 2009“ und passen normalerweise besser in die Großraumdisco als in Berliner Clubs. Read and rave on nach dem Klick ...
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