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<title>Technoarm - RSS-Feed</title><link>http://www.technoarm.de/index.html</link><description>Mehr als nur Musik.</description><dc:language>de</dc:language><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><dc:rights>Copyright 2010 Martin B&#xf6;ttcher</dc:rights><dc:date>2016-03-12T08:44:14+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Sun, 5 Sep 2010 21:01:33 +0200</lastBuildDate><item><title>Review: SVIIB von School of Seven Bells</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2016-03-12T08:44:14+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SVIIB_school_of_seven_bells_review.html#unique-entry-id-570</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SVIIB_school_of_seven_bells_review.html#unique-entry-id-570</guid><content:encoded><![CDATA[Das Ergebnis nennt sich SVIIB &ndash; also eine r&ouml;mische Sieben in der Mitte zwischen S und B &ndash; und ist zwangsweise die vierte und letzte Platte der School of Seven Bells.   Dream Pop, Shoegazing, Synthiesounds, das zeichnete die School of Bell auf ihren ersten Werken aus.   Die ruhigeren, tr&auml;umerischen Momente finden sich hier nicht mehr so h&auml;ufig, daf&uuml;r wummst es ganz gut, so, wie schon auf ihrem letzten Album Ghostory.   M&auml;chtige Keyboardsounds &ndash; mich erinnert das mitunter an 80er-Jahre-Powerpop und das schon mal so als erstes Fazit: eine dramatische Geschichte macht nicht unbedingt ein Meisterwerk.   Ach ja, wer wissen will, warum die Band so hei&szlig;t wie sie hei&szlig;t: die Schule der sieben Gl&ouml;ckchen ist angeblich eine mysteri&ouml;se Taschendieb-Schule in S&uuml;damerika, bei der man erst dann seinen Abschluss bekommt, wenn man einer Puppe aus allen Taschen etwas klauen konnte, ohne dass die an ihr befestigten Glocken zu klingeln anfangen.]]></content:encoded></item><item><title>Berliner Club Tresor wird 25. Und ich werde mit.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2016-03-11T23:46:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Club_Tresor_wird_25.html#unique-entry-id-569</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Club_Tresor_wird_25.html#unique-entry-id-569</guid><content:encoded><![CDATA[Ich ein kleener Piepel aus West-Berlin, rein in den Club, hilflos rumgeschaut, dann erst den Keller entdeckt.   Und dort dann im Nebel und Strobo-Gewitter stundenlang zur besten Musik ever getanzt.   Jeder wusste: hier passiert was besonderes.   Denke ich heute noch, dass die Clubmusik was besonders ist.   Der Tresor ist schuld.   Und wenn ich gleich in den Tresor gehe, um 25.   Geburtstag zu feiern (leider nicht meinen), werde ich sicherlich ein bisschen melancholisch, auch wenn sich der Club gar nicht mehr an der gleichen Stelle befindet. 

...P.S.: Ganz sch&ouml;n kurzer Artikel, oder?   Aber ich habe hier beim Technoarm schon &ouml;fter &uuml;ber den Tresor geschrieben, auch &uuml;ber die ersten Jahre und meine ersten Besuche, &uuml;ber Fundst&uuml;cke, die viel mit dem Tresor zu tun haben.   Und &uuml;ber komische Tresor-Pl&auml;ne in China. ]]></content:encoded></item><item><title>Nightswimming - Schwimmen durch die Nacht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2016-03-10T13:49:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nightswimming_Buch.html#unique-entry-id-568</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nightswimming_Buch.html#unique-entry-id-568</guid><content:encoded><![CDATA[Darum aber geht es nur am Rande, die Erkenntnis nach &uuml;ber 180 Seiten mit Fotos und erkl&auml;renden Essays und Interviews: Clubs und Diskotheken sehen dann am besten aus, wenn das Hauptlicht aus und die Effektscheinwerfer an sind.   Wie hie&szlig; es doch so sch&ouml;n bei der Buchvorstellung in Berlin: &bdquo;Wie bei einer alten Dame ist es auch bei Clubs am besten, wenn man sie nicht ohne Make-up sieht.&ldquo;   Lassen wir mal so stehen.


Nightswimming - Discotheques from the 1960s to the Present.   Photographs by Giovanna Silva.   A Project by Chiara Carpenter & Giovanna Silva.   Essays by Max Dax, Pol Esteve and Ippolito Pestellini Laparelli.   Bedford Press London.
]]></content:encoded></item><item><title>Ist es ein Trick? Nein&#x2c; es ist Tricky&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Leute</category><dc:date>2016-01-23T11:18:13+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/tricky_presents_skilled_mechanics.html#unique-entry-id-567</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/tricky_presents_skilled_mechanics.html#unique-entry-id-567</guid><content:encoded><![CDATA[DJ Milo zum Beispiel ist mit dabei, ein alter Freund und Mitstreiter aus Bristol, urspr&uuml;nglich Teil der Wild-Bunch-Crew, aus der die Trip-Hop-Stars von Massive Attack entstehen sollte.   Und noch eine Neuheit: Tricky l&auml;sst diesmal nicht nur Frauen wie Francesca Belmonte und die d&auml;nische Singer-Songwriterin Oh Land singen, sondern auch einen Mann, seinen sehr sanft klingenden Tour-Schlagzeuger Luke Harris. 

...Einmal mehr geht es darin um die Vergangenheit Trickys, der vor 48 Jahren im englischen Bristol  als Adrian Thaws zur Welt kam. ...  Ich war in beiden Welten zu Hause und hatte das Gl&uuml;ck, von einer Seite des Zauns auf die andere Seite gehen zu k&ouml;nnen.&ldquo;

...Ein kommerzielles Studio kommt f&uuml;r den englischen Musiker nicht in Frage, dazu ist seine Arbeitsweise zu eigenwillig, immer wieder unterbricht er seine Produktionen, verwirft Songideen, geht raus, um einen Kaffee zu trinken und dabei einen klaren Kopf zu bekommen. ...  Plattenfirmen oder Journalisten brauchen vielleicht so eine Schublade, aber nehmen wir nur mal die alten Massive-Attack-Sachen, die immer unter &bdquo;Sound of Bristol&ldquo; liefen &ndash; die sind zum Teil in London entstanden! ...  Das liege auch an den Menschen hier, die meisten k&uuml;mmere es gar nicht, was sie anziehen w&uuml;rden, sie seien auch nicht so aufs Shoppen aus, sagt Tricky, und sie interessiere es nicht, was andere tun: &bdquo;In Los Angeles war das anderes, da shoppt jeder, weil es dort gar nicht so viel zu tun gibt. 

...Adrian Thaws alias Tricky wird immer noch als der &bdquo;Pate des Trip Hop&ldquo; bezeichnet, als Godfather of Trip Hop&ldquo;, seine Stimme verlieh den Produktionen von Massive Attack die gew&uuml;nschte D&uuml;sternis.   Er selbst kann damit nichts anfangen, es &auml;rgert ihn sogar: &bdquo;Trip-Hop, das ist ein Begriff f&uuml;r eine Musik, die nicht existiert. ...  Seit Jahren aber gibt es Ger&uuml;chte, dass Massive Attack und Tricky noch einmal zusammenkommen wollen, um neue Songs einzuspielen: &bdquo;Ich dachte, das wird nie passieren! ]]></content:encoded></item><item><title>Sawlin und der Ursprung. Review.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-11-30T11:46:52+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sawlin_Ursprung_Review_Techno.html#unique-entry-id-565</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sawlin_Ursprung_Review_Techno.html#unique-entry-id-565</guid><content:encoded><![CDATA[Sawlins musikalischer Horizont geht definitiv weiter als nur bis zur n&auml;chsten Bassdrum und wenn er &uuml;ber die Musik der 70er-Jahre spricht, dann meint er nicht unbedingt die Musik selbst, sondern eine musikalische Haltung.   Sawlin spricht es nicht deutlich aus, aber er deutet es immer wieder an: er strebt einen unverwechselbaren Sound an, er will einzigartig sein. ...  &bdquo;Ja, das sind die Stilmittel&ldquo;, sagt Sawlin, &bdquo;aber ich glaube, dass ein anderes Leben auch andere Sounds erzeugt - und ich bin anders als andere. 

...Mit seinem alten Projekt &bdquo;Cours de Performance&ldquo;, in dem er gemeinsam mit zwei Partnern ein bisschen profillos sch&ouml;ne Tech-House-Landschaften erkundete, will er nicht mehr in Verbindung gebracht werden, am liebsten w&auml;re ihm, man w&uuml;rde das ganz aus dem Ged&auml;chtnis streichen. 

...Der Sound: relativ schn&ouml;rkelloser, aber fesselnder Techno, eher f&uuml;r den Club als f&uuml;rs Wohnzimmer gemacht, maschinelle Kl&auml;nge, die nie stumpf wirken, sondern fein aufeinander abgestimmt sind. ...  Erst gegen Ende hin wurde mir klar, dass es um den Ursprung geht, um meinen und um den der Musik. 

...Dutzende von Tracks hat er in den letzten Jahren ver&ouml;ffentlicht, vor allem beim Berliner Label Vault Series, beim Delsin-Unterlabel Ann Aimee und bei Speedy Js Electric Deluxe.   Und weil es diese verspielteren Tracks gibt, mussten sie auch nicht mit auf &bdquo;Ursprung&ldquo;: &bdquo;Ursprung ist ein Album, das ich f&uuml;r den Club gemacht habe. ...  Die gleichlautende Vocalline, die den Track durchzieht, fand sich auf einer Sample-Platte f&uuml;r DJs &ndash; und auf einem alten Mixtape, das er immer und immer wieder geh&ouml;rt hatte: &bdquo;Ich bin ja eigentlich so einer, der die Zukunft gesehen hat. 

...Und dann ist ja da auch noch der Nachwuchs &ndash; Sawlin ist gerade Vater geworden: &bdquo;Ich will mit meiner Musik die Familie ern&auml;hren k&ouml;nnen, wer sich die ganze Zeit Sorgen macht, der kann nicht kreativ sein. ]]></content:encoded></item><item><title>Liebe und Hibbeligkeiten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-10-18T19:28:43+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Feindrehstar_Love_and_Hoppiness.html#unique-entry-id-564</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Feindrehstar_Love_and_Hoppiness.html#unique-entry-id-564</guid><content:encoded><![CDATA[In so einem Alter, sagt zumindest Friedemann Ziepert, als er per Telefon aus Jena &uuml;ber das neue Werk seiner Band spricht, muss man sich nicht mehr die K&ouml;pfe einschlagen, man kennt vern&uuml;nftigere Wege, Konflikte auszutragen.   Zum Beispiel nutzt man die Energie, die aus solchen Streitigkeiten entstehen kann, und spielt sich im Proberaum gemeinsam die Seele aus dem Leib, um sich wieder zu vertragen.   &bdquo;Love & Hoppiness&ldquo;, der Titeltrack des neuen Albums, ist so ein  aus dem Streit entstandenes Vers&ouml;hnungsst&uuml;ck: &bdquo;Hoppiness als eine Mischung aus den englischen Begriffen hope und happiness, aus Hoffnung und Gl&uuml;ckseligkeit also. 

...Spielfreude k&ouml;nnte man das nennen, aber das w&uuml;rde ein bisschen altmodisch wirken f&uuml;r die Dinge, die auf Love & Hoppiness passieren: 12 St&uuml;cke, die viele verschiedene Dinge unter einen musikalischen Hut bringen. 

...Der hatte aber bald keine Lust mehr aufs Rappen sondern interessierte sich mehr f&uuml;r die elektronische Musik und verlie&szlig; die Band; mittlerweile ist er als Metaboman ziemlich erfolgreich.   Auch der Rest von Feindrehstar musste sich da auf eine neue Linie einlassen und fand ziemlich schnell zum live gespielten Clubsound, der immer wieder in andere musikalische Ecken reinschaute. ...  &bdquo;Au&szlig;erdem haben wir unseren Horizont weiter aufgemacht&ldquo;, sagt Friedemann Ziepert, &bdquo;wir sind ein bisschen analoger geworden und haben uns noch ein paar G&auml;ste dazu geholt.&ldquo; 7 plus 1 Musiker sind also nicht genug, so kamen noch eine zus&auml;tzliche Posaune und eine Bassklarinette dazu, um den Sound &bdquo;anzufetten&ldquo;. ...  Und dann  konnte auch noch die ghanaische Musikerlegende Ebo Taylor f&uuml;r einen gemeinsamen Track &bdquo;gewonnen&ldquo; werden: &bdquo;Wir waren mit ihm in Berlin im Studio verabredet Aber er wusste wohl gar nicht, was ihn erwartete &ndash; niemand hatte ihm vorher gesagt, um was es ging&ldquo;, sagt Ziepert &bdquo;Als wir ihm das erste St&uuml;ck vorgespielt hatten, kam keine Regung. ...  So ging das eine Weile &ndash; und dann kramten wir irgendwann ein St&uuml;ck raus, das eigentlich gar nicht f&uuml;r ihn vorgesehen war, da wippte sein Fu&szlig;, er verlangte Stift und Papier. 

...2008, noch vor dem ersten Album, wurden Feindrehstar einmal f&uuml;r ihre Musik  ausgezeichnet, die Band bekam den deutschen &bdquo;Creole Preis f&uuml;r Weltmusik&ldquo;: &bdquo;Der Begriff hat nat&uuml;rlich Geschm&auml;ckle, da denkst Du an die Gl&ouml;ckchenhippiebands &ndash; aber nat&uuml;rlich sind wir keine Weltmusikband.&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>400 mal Electro Royale. 400&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-09-26T13:34:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Electro_Royale_400.html#unique-entry-id-563</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Electro_Royale_400.html#unique-entry-id-563</guid><content:encoded><![CDATA[Aber wie das manchmal so ist: ein Plattenpromoter bekam das mit, dass ich bei Fritz aufh&ouml;ren musste und fragte, ob ich schon mal von ByteFM geh&ouml;rt h&auml;tte? ...  Nein, hatte ich nicht, aber das war ja auch kein Wunder: ByteFM sendete da n&auml;mlich noch gar nicht, das ging erst am 11. 

...Die ersten ER-Ausgaben waren noch nicht so richtig sch&ouml;n - die Musik war, glaube ich, ganz gut, aber ich hatte bei mir zu Hause im Wohnzimmer in Berlin-Mitte, wo Electro Royale entsteht, gar kein Equipment. ...  Die ersten Sendungen habe ich deshalb mit meinem CD-Recorder (ja, lange ist es her), mit Plattenspielern, CD-Playern und einem Reportermikro produziert und aufgenommen.   Und die Sendung dann per Post auf CD zu ByteFM nach Hamburg geschickt. 


Das hat sich mittlerweile professionalisiert - und ich selbst habe mich nat&uuml;rlich in diesen 400 Sendungen in den letzten Jahren auch ver&auml;ndert.   Am Anfang noch relativ ernst und staatstragend, moderiere ich mittlerweile meist mit einem L&auml;cheln auf den Lippen: ich muss &uuml;ber mich selbst und manchmal auch &uuml;ber die Musik und die Musiker, denen ich mich widme, schmunzeln.   Nicht, dass ich es l&auml;cherlich finde, aber ich finde, dass eine Musik, die so sehr auf Unterhaltung aus ist, auch unterhaltsam und locker pr&auml;sentiert werden muss.   Gleichzeitig bilde ich mir aber auch ein, &uuml;ber die Clubmusik so zu sprechen, wie es sonst niemand tut. 

...Ausgabe ist voll mit Tracks der letzten Jahre, die zu meinen All-time-favourites geh&ouml;ren. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno&#x2c; Techno&#x2c; Techno. Und f&#xfc;r immer.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-09-26T12:19:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pan_Pot_The_Other_Review.html#unique-entry-id-562</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pan_Pot_The_Other_Review.html#unique-entry-id-562</guid><content:encoded><![CDATA[D&uuml;ster, verst&ouml;rend, aber auch hypnotisch geht es darin zu und das w&auml;re dann auch schon die Verbindung zu &bdquo;The Other&ldquo;, dem neuen Album vom Berliner Duo Pan-Pot. 

...Aber mit &bdquo;The Others&ldquo; hat &bdquo;The Other&ldquo; dann doch nichts zu tun: &bdquo;Ach, das hei&szlig;t einfach so, weil es eben das &sbquo;andere&rsquo; Album ist, das n&auml;chste, das zweite&ldquo;, sagt Tassilo im Skype-Interview, w&auml;hrend er in Ibiza sitzt. 

...Und man kann sie ruhig noch mal erz&auml;hlen, ihre Anfangsgeschichte, vor allem als Ermutigung f&uuml;r all die unbekannten DJs und Produzenten, die nach wie vor davon tr&auml;umen, das Hobby zum Beruf werden zu lassen und den Beruf zur Karriere. 

...Wenn also ein Duo wie Pan-Pot jetzt schon seit elf Jahren miteinander arbeitet, l&auml;nger, als so manche Ehe h&auml;lt, dann hat das nat&uuml;rlich einen Grund: &bdquo;Getrennt voneinander k&ouml;nnte man das nat&uuml;rlich auch durchziehen. 

...Bei &bdquo;The Other&ldquo; sei das anders, da liefe die Musik, mit der man sich zuvor ein Jahr besch&auml;ftigt habe, auch mal im Auto oder im Flugzeug: &bdquo;Wir haben den Spagat geschafft, zwischen den Genres hin und her zu switchen, ohne daf&uuml;r alles in eine Kiste oder in einen Topf zu sch&uuml;tten.&ldquo; 

...Der gelernte Koch Thomas hat eine Tochter bekommen, die seine Weltsicht noch einmal ver&auml;ndert hat &ndash; auf einmal ist da ein Mensch, f&uuml;r den man verantwortlich ist und der einem klar macht, dass sich Priorit&auml;ten im Leben verschieben k&ouml;nnen.   Und dann ist da die Abnabelung von Mobilee, dem Label, mit dem sie gro&szlig; geworden sind. 2013 erschien dort mit &bdquo;The Mirror&ldquo; ihre letzte 12-Inch, 2014 gr&uuml;ndeten sie ihr eigenes Label Second State. ...  Das Interview mit Pan-Pot bekommt nach gut 20 Minuten zum ersten Mal eine richtig ernste Note, selbst &uuml;ber die nicht immer astreine Skype-Leitung merkt man, wie die beiden nach den richtigen Worten suchen: &bdquo;Wir sind ...,&ldquo;, bricht Tassilo ab, um neu anzusetzen: &bdquo;Wir haben nat&uuml;rlich immer noch ... also wir gr&uuml;&szlig;en uns immer noch ganz freundlich. 

...Auf Second State erscheint jetzt auch &bdquo;The Other&ldquo;, ihr &bdquo;unegoistisches Egoding&ldquo;, wie Tassilo es ausdr&uuml;ckt, auf dem &ndash; neben den typischen Peak-Time-St&uuml;cken - auch Tracks zu finden sind, die sie auf EP oder als Einzeltrack nicht machen w&uuml;rden. ...  Und mit L.O.U., dem S&auml;nger der befreundeten Berliner Band Abby, und mit einer S&auml;ngerin namens Frankie, die beide auf &bdquo;The Other&ldquo; auftauchen h&auml;tten Pan-Pot bestimmt auch einen dieser Folk-meets-Electro-Songs hinbekommen, die gerade so inflation&auml;r auftauchen. ]]></content:encoded></item><item><title>Berghain rules&#x21; Pop-Kultur Tag 2</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-08-28T01:29:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pop_Kultur_Tag_2.html#unique-entry-id-561</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pop_Kultur_Tag_2.html#unique-entry-id-561</guid><content:encoded><![CDATA[Der moderne Mann von heute macht das ja so: erst arbeitet er ein bisschen, dann geht er zum Sport (die letzten Trainingstage im Freibad ausnutzen), dann geht er ins Berghain.   Pop-Kultur hei&szlig;t nach wie vor das Festival, das in diesem legend&auml;ren Berliner Club abgehalten wird.   Und jetzt, an diesem zweiten Tag, ist mir eins so richtig klar geworden: erstens sind dort viele, vor allem aber sehr angenehme Menschen unterwegs - und zwar sowohl auf den B&uuml;hnen als auch davor. ...  Vermutlich also kein schlechter Zug von den Machern, in der ganzen Stadt Plakate auszuh&auml;ngen, aber eben in - wie sagt man da? - zivilisierter Art und Weise. 


...Aber eben nicht diese Musikindustriellen, die ja gar nicht an Musik interessiert sind, sondern nur an der sie umgebenden Industrie. 

...Ich habe also heute NICHT gesehen (obwohl ich gerne h&auml;tte): Evvol, Anika & T.Raumschmiere, Neneh Cherry (die grandios gewesen sein soll), Kane West, Schnipo Schranke und Messer. 

...Aber Ibiza, das wei&szlig; man ja (und kann man nachlesen und nachh&ouml;ren) ist eine feine Insel. 

...Und dann (siehe Foto) eine kleine Zeitreise mit Verbindung ins Hier und Jetzt: ein Gespr&auml;ch von Heiko Hoffmann vom Groove-Magazin mit Stephen Morris, Gillian Gilbert, Daniel Miller und Owen Pallett.   Also zweimal New Order, einmal der Labelchef von Mute Records - und der kanadische Weltenwandler Owen Pallett. ...  Und als Gillian Gilbert noch einmal erz&auml;hlte, wie sie einst f&uuml;r Joy Division die Gitarre spielte (es hatte mit einem Flaschenwurf auf S&auml;nger Ian Curtis zu tun), wurde es noch mal klar: geballte Musikgeschichte auf dieser kleinen B&uuml;hne. ]]></content:encoded></item><item><title>Pop-Kultur&#x2c; Festival-Tag 1</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Musik</category><dc:date>2015-08-27T01:04:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pop-Kultur_Tag_1.html#unique-entry-id-560</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pop-Kultur_Tag_1.html#unique-entry-id-560</guid><content:encoded><![CDATA[Da ist er schon wieder vorbei, der erste Tag des Pop-Kultur-Festivals im Berliner Berghain! ...  Das Berghain ist nach wie vor ein geheimnisvoller Ort, auch wenn mit Hilfe eines Tickets (oder eines Presseb&auml;ndchens) jedes Bangen an der ach so harten T&uuml;r umgangen werden kann.   Geheimnisvoll, weil dieses alte Heizkraftwerk so viele verwinkelte Orte hat, nicht kaputtsaniert wurde, von einer seltsamen Aura umh&uuml;llt wird. 


...Owen Pallett und Isolation Berlin, Andreas Dorau und Lapalux, Inga Copeland und noch so einige mehr sangen, spielten, lasen, diskutierten.   Aber wie das immer so ist: ich habe dann doch nur Pantha du Prince, Fenster und Chikiss gesehen.   Pantha du Prince, einer der gro&szlig;en Technoromantiker, trat mit Schlagzeuger (der Norweger Bendik Hovik Kjeldsberg) und Scott Mou (Panda-Bear-Kollaborateur) auf.   Es ging um Masken und Roben, eine krasse Bassdrum, die das Herz zu Rhythmusst&ouml;rungen verleitete und hohe Glockent&ouml;ne bestimmten den Sound. ...  Die Musik war gut, sie waberte (und das meine ich jetzt alles im positiven Sinne) von Techno trifft Sisters of Mercy trifft Paul Kalkbrenner trifft Diamanda Galas trifft Kraftwerk. 

...Und eine russische S&auml;ngerin, die gleichzeitig zwei Synthies bedienen kann und ein durchsichtiges wei&szlig;es Kleid tr&auml;gt, nat&uuml;rlich auch nicht. ...  Und wenn ich mir was w&uuml;nschen darf, dann bitte das: Chikiss soll auf meiner Beerdigung (die hoffentlich nicht so bald ansteht) spielen. ]]></content:encoded></item><item><title>Ohne Probleme ins Berghain: der Pop-Kultur-Trick&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Musik</category><dc:date>2015-08-06T15:17:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ins_Berghain_mit_Popkultur.html#unique-entry-id-559</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ins_Berghain_mit_Popkultur.html#unique-entry-id-559</guid><content:encoded><![CDATA[Dabei gibt es ja einen viel besseren und billigeren Weg, der einen noch dazu mit gro&szlig;artiger Musik konfrontieren wird: das Pop-Kultur-Festival Ende August (26.08. - 28.08.2015).   Drei Tage, die es in sich haben werden, drei Tage, in denen nicht nur das Berghain selbst, sondern auch die anderen Berghain-Anh&auml;ngsel (die Panorama Bar, die Halle am Berghain, die Kantine am Berghain, die Schlackehalle, sowie die Berghain-Garderobe) bespielt werden. 


Die Liste der Musiker, die das spielen werden, ist ziemlich lang und ziemlich gut, au&szlig;erdem wird es zu jeder Menge au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Begegnungen kommen. ...  Tom Fritz) und ein K&uuml;nstler (Norbert Bisky) &uuml;ber Techno sprechen, dann d&uuml;rfte es ziemlich interessant werden. 

...Bevor ich jetzt alles aufz&auml;hle, was Ende August passieren wird, hier lieber meine pers&ouml;nlichen Hightlights (der Gesamt&uuml;berblick in Sachen Programm findet sich auf der Seite von Pop-Kultur): Ich freue mich auf Ho99o9 (gesprochen Horror - die werden noch mal ganz gro&szlig;!), auf Pantha Du Prince, auf T.Raumschmiere, auf Bernard Sumner von New Order, auf den alten Mute-Label-Chef und Depeche-Mode-Entdecker Daniel Miller, auf Lapalux, auf Isolation Berlin, auf 18+ und auf Kane West. 

...<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/bisif_ls4OY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Und ich freue mich auf die beiden Erfinder von Pogo und von Breakdance (sein Name ist Ludwig, am Ende des Videos, es lohnt sich!):


<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/ddsgVzKF0lY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Und dann haben wir nat&uuml;rlich auch noch &bdquo;Friendly Friedrich from Pankow&ldquo;, den Erfinder des Glam Rock. 

...<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/ju-LMVd9m7Y" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Der Techno-Wickinger&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-08-06T15:11:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lars_Wickinger.html#unique-entry-id-558</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lars_Wickinger.html#unique-entry-id-558</guid><content:encoded><![CDATA[Machen wir uns nichts vor: Techno ist ein Genre, das einen schon manchmal am Sinn des Albumformats zweifeln l&auml;sst, es geht bei dieser Musik schlie&szlig;lich vor allem ums Tanzen.   Und dazu braucht es den guten Einzeltrack, der mit vielen anderen guten Einzeltracks vom DJ zu einem nicht enden wollenden Klangteppich verwoben wird.   Trotzdem: immer dann, wenn es ein Produzent schafft, mit einem Gef&uuml;hl, mit einer ganz bestimmten Atmosph&auml;re ein ganzes Album zu durchdringen, dann darf man begeistert sein.   Der Berliner DJ und Produzent Lars Wickinger hat genau das auf seinem ersten Langspieler getan.   Die &bdquo;unknown side of the moon&ldquo;, die unbekannte Seite des Mondes, ist ja auch die &bdquo;dunkle Seite&ldquo; &ndash; und dunkel geht es hier zu.   Dunkel und gef&uuml;hlvoll, warm und nicht ganz so glatt poliert.   Das Ganze endet mit &bdquo;For My Mom&ldquo; &ndash; ein St&uuml;ck, das Lars Wickinger f&uuml;r seine an Krebs gestorbene Mutter geschrieben hat.   Techno ohne gro&szlig;en Firlefanz, ohne Kitsch, aber nicht ohne Emotionen.


Lars Wickinger &ndash; The Unknown Side Of The Moon (Label: So What Music)]]></content:encoded></item><item><title>Das muss jetzt mal gesagt werden&#x2c; Herr van Dyk&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-08-02T21:09:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Politics_review.html#unique-entry-id-557</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Politics_review.html#unique-entry-id-557</guid><content:encoded><![CDATA[Trance ist die Musik, mit der Paul van Dyk gro&szlig; geworden ist und die ihm ein sehr, sehr gutes Auskommen beschert hat.   Die Internetplattform Celebritynetworth.com  sch&auml;tzt, dass der in Eisenh&uuml;ttenstadt geborene DJ und Produzent im Lauf seiner Karriere 60 Millionen Dollar verdient hat.   Trance ist aber auch die Musik, die f&uuml;r eine kurze Zeit Anfang der 90er-Jahre neu und interessant war und danach in ihre Formelhaftigkeit erstarrt ist.   Belanglose Beats, immer gleicher Aufbau, billig anmutende Melodien, kitschiger Gesang, all das kommt im Trance seit zwei Jahrzehnten in immer neuen, aber nie neu wirkenden Tracks zusammen.   Paul van Dyk ist musikalisches Aush&auml;ngeschild dieses Stillstands, seine neue Platte hat sich nicht einen Zentimeter weiter bewegt.    Da er eigentlich ein heller Kopf ist, wird er wissen, warum er nicht mal etwas Neues versucht, ich vermute, es hat etwas mit &bdquo;die Kuh melken, solange sie noch Milch gibt&ldquo; zu tun.   Aber wenn man mal das Geld beiseite l&auml;sst, dann kommt es mir so vor, als bef&auml;nde er sich als DJ und als K&uuml;nstler in der musikalischen Vorh&ouml;lle, der Murmeltiertag l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en! ...  Kunst hat schlie&szlig;lich mit Wagemut, mit Innovation, mit Gefahr und Ideen zu tun. ...  Von Politik nat&uuml;rlich auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte.


Paul van Dyk &ndash; The Politis of Dancing 3 (Label: Ultra Music)]]></content:encoded></item><item><title>Mal wieder Zeit f&#xfc;r den Technochristen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Leute</category><dc:date>2015-07-02T22:27:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technochrist_revisited.html#unique-entry-id-556</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technochrist_revisited.html#unique-entry-id-556</guid><content:encoded><![CDATA[Der Technochrist bringt das Schlechteste aus den beiden Welten &bdquo;Techno&ldquo; und &bdquo;Christentum&ldquo; zusammen und war hier beim Technoarm (der nat&uuml;rlich das Beste aus den beiden Welten &bdquo;Techno&ldquo; und &bdquo;Arm&ldquo; zusammen bringt) zum ersten Mal vor f&uuml;nf Jahren ein Thema.   Damals bin ich durch einen Zufall auf ein Video des Technochristen aufmerksam geworden und habe ausf&uuml;hrlich dar&uuml;ber geschrieben.   Trotz der von mir in meinem Text gepflegten N&auml;chstenliebe hat sich drei Jahre sp&auml;ter der Technochrist bei mir gemeldet und gefordert, ich solle den alten Artikel l&ouml;schen, weil der ihm berufliche Nachteile verschaffe und weil darin das Christentum diffamiert w&uuml;rde.   &bdquo;Diffarmieren&ldquo;, das bedeutet ja, jemanden durch FALSCHE Behauptungen in ein schlechtes Licht zu stellen.   Davon konnte nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nicht die Rede sein, deshalb blieb der Artikel auch stehen, nur nannte ich den Technochristen nicht mehr bei seinem vollen Namen.   Wer wissen will, wie Bj&ouml;rn K. vollst&auml;ndig hei&szlig;t, braucht ja auch nicht mich, schlie&szlig;lich hat der gute Mann eine eigene Homepage und da gibt es nat&uuml;rlich, wie es die Vorschriften wollen, ein Impressum. 

...Beim Thema &bdquo;Homepage&ldquo; w&auml;ren wir dann auch wieder im Hier und Jetzt angelangt: ich war ja vor f&uuml;nf Jahren, als ich das erste Mal auf ihn aufmerksam wurde, fasziniert von der Laienhaftig- und Talentlosigkeit des Technochristen.   Daran scheint sich, wenn ich mir seine neuesten Videos ansehe, nicht ein bisschen was ge&auml;ndert zu haben.   Vielleicht ist es sogar noch ein bisschen schlimmer geworden, weil das Naive einer gewissen Selbstgef&auml;lligkeit Platz machen musste. 

...<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/cxOnX1-NpHQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Oliver Koletzki&#x2c; SpiegelTV und ich ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-07-02T21:52:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Oliver_Koletzki_Spiegel_Tv_Martin_Boettcher.html#unique-entry-id-555</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Oliver_Koletzki_Spiegel_Tv_Martin_Boettcher.html#unique-entry-id-555</guid><content:encoded><![CDATA[Es war noch relativ fr&uuml;h am Morgen, als ich mich vor einigen Monaten mit einem kleinen Filmteam von SpiegelTV traf.   Sie wollten mit mir &uuml;ber Techno sprechen, genauer gesagt: &uuml;ber den Produzenten und DJ Oliver Koletzki.   Und weil ich erstens glaubte, etwas zum Thema beitragen zu k&ouml;nnen und zweitens keine Gelegenheit auslasse, um mich wichtig zu machen, setzte ich mich vor einen Bildschirm und redete &uuml;ber all die Dinge, die mir so in den Sinn kamen.   Wobei ... so ganz stimmt das nicht.   Ich dachte w&auml;hrend des Interviews n&auml;mlich nicht nur &uuml;ber Oliver Koletzki nach, sondern auch &uuml;ber Fr&uuml;hst&uuml;ck, M&uuml;digkeit, Ordnung und Ikea (auf gut Deutsch: ich war hungrig, &uuml;bern&auml;chtigt, die Wohnung sah aus wie ein Saustall und der Stuhl, auf dem ich sa&szlig;, war nicht sonderlich bequem).   Aus meinem Mund kamen nat&uuml;rlich nur Weisheiten eines Ex-Ravers und gereiften Analytikers.   Und wer sich das Ergebnis ansehen will, der kann das tun.   Es lohnt sich sogar - nicht unbedingt meinetwegen, sondern weil Oliver Koletzki nat&uuml;rlich auch selbst zu Wort kommt und man nach dem Film definitiv mehr &uuml;ber das DJ-Business wei&szlig; als vorher.   Hier der Direktlink.]]></content:encoded></item><item><title>Krach machen mit Pilocka Krach</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-07-02T15:03:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Best_of_Pilocka_Krach.html#unique-entry-id-554</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Best_of_Pilocka_Krach.html#unique-entry-id-554</guid><content:encoded><![CDATA[Elektronische Tanzmusik hat schon immer mit Sex zu tun gehabt.   Deshalb wird es jetzt wohl niemanden mehr schocken, dass man auf &bdquo;Best if Pilocka Krach, dem Deb&uuml;talbum der Berliner Musikerin Pilocka Krach einen halbdurchsichtigen Slip, zwei H&auml;nde und jede Menge dunkle Schamhaare sieht. ...  Vermutlich.   Aber wen k&uuml;mmert&rsquo;s?   Viel wichtiger ist schlie&szlig;lich die Musik dieser technoiden Pippi Langstrumpf, Songs, die in den letzten f&uuml;nf, sechs Jahren entstanden sind und jetzt das erste Mal als Album zusammenfinden.   Vielleicht erst einmal aufgez&auml;hlt, was diese Musik alles NICHT ist: Sie ist nicht sanft, sie ist nicht glatt, sie ist nicht langweilig.   Aber sie ist sehr, sehr unterhaltsam, lebendig, durchgeknallt und irgendwie anders.   Sagen wir&rsquo;s mal so: Menschen, die ihr Leben bis zur Pension durchgeplant haben, sind bei Paul van Dyk vielleicht besser aufgehoben.   Aber wer noch einen Funken Freiheitsliebe und Abenteuerlust in sich versp&uuml;rt, k&ouml;nnte sich f&uuml;r die Bar-25-erprobte Pilocka Krach erw&auml;rmen.   Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.]]></content:encoded></item><item><title>Gutes Blatt: Sven Tasnadis Album &#x201c;All In&#x22;&#xd;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-06-20T20:31:00+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sven_Tasnadi_All_In_Review.html#unique-entry-id-553</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sven_Tasnadi_All_In_Review.html#unique-entry-id-553</guid><content:encoded><![CDATA[Die DJ-Karriere, eigentlich mal als Hobby geplant, kam so gut in Fahrt, dass er 2011 den Sprung wagte und seinen Job als Tischler k&uuml;ndigte, um nur noch von der Musik  zu leben.   Ein &bdquo;All In&ldquo;-Moment, &uuml;ber den der so gar nicht abgehobene Leipziger l&auml;nger nachgedacht hatte: &bdquo;Es w&auml;re sicherer, in einer Firma zu arbeiten und nichts zu riskieren, aber das w&uuml;rde mich nicht gl&uuml;cklich machen. 

...&bdquo;All In&ldquo; bedeutet f&uuml;r Sven Tasnadi aber auch noch etwas anderes: &bdquo;Ich wollte ein Dancefloor-Album machen, das f&uuml;r mich als DJ vielseitig einsetzbar ist. ...  Die Namen seiner Tracks machen das auch noch mal deutlich: &bdquo;Silent Floors&ldquo; pulsiert tief vor sich hin, in &bdquo;Sleeping Dogs&ldquo; warten schlafende Hunde darauf, geweckt zu werden, &bdquo;Keep Rolling&ldquo; packt deutlich mehr Energie in die Beats.   Und bei &bdquo;This Girl&ldquo; l&auml;sst Tasnadi die Bassline hin und her h&uuml;pfen und erz&auml;hlt mit verfremdeter Stimme auf Englisch, wie er seine Freundin kennengelernt hat: &bdquo;I saw this beautiful breathtaking girl on the dancefloor.&ldquo; 

...Auf Albuml&auml;nge aber gab es diese Sounds von Tasnadi noch nicht, denn auf seinem LP-Deb&uuml;t &bdquo;Slow&ldquo;, hatte er sich vor zwei Jahren noch ganz den ruhigen T&ouml;ne gewidmet. 

...Der deutlichste Detroit-Moment auf &bdquo;All In&ldquo; ist auch deshalb nicht ganz ernst gemeint: Im Break des Tracks &bdquo;The Holy Grail&ldquo; beschw&ouml;rt Tasnadi soundm&auml;&szlig;ig die Techno-Vergangenheit der verfallenen Autometropole. 

...Leipzig ist nicht zu gro&szlig;, nicht zu klein, hier gibt es insgesamt eine sehr lebendige Kultur- und Musikszene und ich glaube, dass ist die einzige Stadt im Osten, wo wirklich was vorangeht! ...  Aber wenn er es sich aussuchen kann, dann lieber eine Nummer kleiner: &bdquo;In einem &uuml;berschaubaren Club mit 500, 600 G&auml;sten und einem guten Soundsystem kann man einfach anders spielen, man ist n&auml;her dran. 

...Das neue Album, das Auflegen, weitere EPs, Remix-Auftr&auml;ge &ndash; es l&auml;uft: &bdquo;Im Gegensatz zu anderen, die vielleicht innerhalb von ein, zwei Jahren wie eine Rakete nach oben schie&szlig;en, entwickelt sich bei mir alles langsamer, aber kontinuierlich. ]]></content:encoded></item><item><title>Sch&#xf6;n&#x2c; aber sinnlos: Hot Chips &#x22;Why Make Sense?&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-05-14T12:57:15+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hot_Chip_Why_Make_Sense.html#unique-entry-id-552</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hot_Chip_Why_Make_Sense.html#unique-entry-id-552</guid><content:encoded><![CDATA[Entwarnung: Es hat dieses Mal zwar ein bisschen l&auml;nger gedauert als sonst, aber jetzt ist&bdquo;Why Make Sense?&ldquo;, das neue Hot-Chip-Werk, da. 

...Joe Goddard, bei Hot Chip vor allem f&uuml;r den Sound und die Beats zust&auml;ndig, war vor kurzem in Berlin und sprach im B&uuml;ro der Plattenfirma Domino &uuml;ber die neuen Songs und zwar &bdquo;brutally honest&ldquo;, also mit brutalstm&ouml;glicher Ehrlichkeit: &bdquo;Die neue Platte ist nicht sonderlich anders als unsere anderen. 

...Die Musiker sind mittlerweile Mitte 30 und l&ouml;sen keinen Hype mehr aus, sondern Respekt, ein bisschen wie Helmut Schmidt muss man sich das wohl vorstellen, &bdquo;elder statesmen of the indie-disco scene&ldquo; jedenfalls hie&szlig; es schon mal in ihrer englischen Heimat. ...  Vermutlich noch eine ganze Weile, denn das, was Hot Chip mit den immer gleichen Mitteln zustande bringen, spielt nach wie vor in einer eigenen Liga und klingt gleichzeitig vertraut und frisch. ...  Wichtig sei, sagt Joe Goddard, dass das in die richtigen Sounds verpackt werde: &bdquo;Jeder Ton soll sich so aufregend wie m&ouml;glich anh&ouml;ren, die Bedeutung des Songs soll erkennbar werden, die Stimmen sollen sich m&auml;chtig und pr&auml;sent anh&ouml;ren. 

...Eine Trotzreaktion war das, auf all die Kommentare, die es neben dem Hype auch gab, die uns vorwarfen, dass das nicht funktioniert, wenn wei&szlig;e Jungs, Nerds noch dazu, zu sehr in schwarze Musik verliebt sind.&ldquo;

...In der Mitte des Songs setzt Gastrapper Posdnuos (von De La Soul) ziemlich unvermittelt mit seinem Sprechgesang ein und l&auml;sst Erinnerungen an l&auml;ngst vergangene Zeiten hochkommen &ndash; ein Retro-Moment, den Hot Chip fr&uuml;her mit ziemlicher Sicherheit vermieden h&auml;tten.

...hat noch eine andere Besonderheit zu bieten: das Cover der CD und auch der Vinylausgabe wird durch eine besondere Drucktechnik in &uuml;ber 500 verschiedenen Farbvarianten und mit jeweils leicht abgewandeltem Design ver&ouml;ffentlicht. 

...Joe Goddard jedenfalls kann sich nicht vorstellen, dass in absehbarer Zeit alles zu Ende gehen wird: &bdquo;Wir suchen weiter nach dem perfekten Song, denn so ein Popmoment ist etwas wunderbares. ...  Und dann sagt er ganz am Schluss des Interviews, als es eigentlich schon vorbei ist: &bdquo;So lange uns die Leute h&ouml;ren wollen, so lange machen wir weiter.&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>Einfach mal etwas abslowen&#x2c; sagt Nicon&#xe9;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-05-13T11:17:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nicone_Slowen.html#unique-entry-id-551</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nicone_Slowen.html#unique-entry-id-551</guid><content:encoded><![CDATA[Ein bisschen sieht er auf dem Cover seines neuen Albums aus wie Rotk&auml;ppchen, der Alexander Gerlach.   Na ja, ein bisschen: er ist halt kein kleines M&auml;dchen, sondern ein b&auml;rtiger Mann.   Und sein Kapuzenm&auml;ntelchen ist nicht rot, sondern blau.   Aber es ist eben ein Kapuzenm&auml;ntelchen.   Alexander Gerlach ist bekannt geworden als ein Teil des Berliner Duos Lexy & K-Paul, als Solok&uuml;nstler nennt er sich Nicon&eacute;.   Auf &bdquo;Slowen&ldquo; hat er jetzt ordentlich die Handbremse angezogen, sehr gem&auml;chlich und entspannt flie&szlig;en seine Tracks, m&uuml;ssen sie ja auch, &bdquo;slowen&ldquo; ist schlie&szlig;lich Denglisch f&uuml;r &bdquo;verlangsamen&ldquo;.   Die Titel, die er seinen zehn St&uuml;cken verpasst hat, sind einigerma&szlig;en albern (&bdquo;Ohhhen&ldquo;, &bdquo;Loven&ldquo;, &bdquo;Baben&ldquo;, &bdquo;Kissen&ldquo;), die Musik aber hat es in sich: weil es ihm ja nicht darum geht, Kracher f&uuml;r den Dancefloor zu produzieren, experimentiert er viel herum.   Er baut Spannungslinien auf, die auch ohne Bass Drum funktionieren m&uuml;ssen, es wabert und dr&ouml;hnt und steigert sich fast unmerklich, bis der Wumms dann doch mal kommt.   Meiner Ansicht nach seine bisher beste Platte.


Nicon&eacute; &ndash; Slowen (Label: NCNE)]]></content:encoded></item><item><title>Kneten mit Karlotta und Sven ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2015-04-25T14:37:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Karlotta_Knetkowski_Knetografie_Berlin.html#unique-entry-id-550</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Karlotta_Knetkowski_Knetografie_Berlin.html#unique-entry-id-550</guid><content:encoded><![CDATA[Wann habe ich das letzte Mal Knete in der Hand gehabt?   Keine Ahnung, es wird irgendwann in den 90ern gewesen sein, als ich noch einmal das Kind in mir entdeckte und mit einem kleinen Rohr bewaffnet auf ahnungslose Menschen schoss.   Beinahe gab&rsquo;s daf&uuml;r aufs Maul und dann wurde es auch schnell wieder langweilig. 


Linda Jakobsen hat f&uuml;r Knete eine bessere Verwendung gefunden, sie modelliert daraus kleine Figuren.   Und nennt sich deshalb auch nicht mehr Linda Jakobsen, sondern Karlotta Knetkowski. ...  Ein Fotobuch, es zeigt etliche dieser Knetfiguren, die Berliner Pers&ouml;nlichkeiten darstellen. ...  Motte sorgen f&uuml;r die Techno-Momente in diesem Buch.   Motte stilgerecht vor der Siegess&auml;ule, Marquardt nat&uuml;rlich vor dem Berghain.   Aber auch die anderen Figuren sind sch&ouml;n anzusehen.   Mit dabei: Kinski, Schlingensief, Brecht, Juhnke, Bela B. ... und etliche andere. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno begann in Berlin&#x2c; Metal auch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2015-04-08T23:05:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pop_Kultur_Berlin.html#unique-entry-id-549</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pop_Kultur_Berlin.html#unique-entry-id-549</guid><content:encoded><![CDATA[Technoarm, der Name sagt es ja schon, befasst sich eher selten mit Heavy Metal, Rock und &uuml;berhaupt.   Warum sollte man sich auch gro&szlig; mit solcher &bdquo;Musik&ldquo; besch&auml;ftigen?   (An dieser Stelle darf man sich gerne ein ironisch zwinkerndes Grinsegesicht vorstellen) Berlin aber hat ein neues Festival, es hei&szlig;t &bdquo;Pop-Kultur&ldquo;, findet Ende August (26. - 28.) im Techno-Club Berghain statt und nicht nur der Ort allein verhei&szlig;t Gutes.   Sondern auch das erste Video, das die Pop-Kultur-Macher still und heimlich in die WILDE WEITE WELT entlassen haben.   Nur so viel: Hauptfigur Gudrun hat es drauf!   Angst.   Metal.   Techno kommst sicherlich auch noch.


<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/bisif_ls4OY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Concubine geben alles (umsonst her)</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-04-03T16:46:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Concubine_Concubine.html#unique-entry-id-548</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Concubine_Concubine.html#unique-entry-id-548</guid><content:encoded><![CDATA[Man darf sich nichts vormachen: so sehr Techno in Berlin (wo der Technoarm ja zu Hause ist) zur Alltagskultur geh&ouml;rt und zu jeder Tages- und Nachtzeit im Caf&eacute;, im Sp&auml;ti, beim Friseur oder aus dem Auto heraus ert&ouml;nen kann, so au&szlig;ergew&ouml;hnlich ist das im Vergleich zu anderen St&auml;dten.   Beim &uuml;berf&uuml;llten Vietnamesen zu sitzen und zum Pak Choi Minimal Techno serviert zu bekommen, gibt es woanders eher selten.   Ein Grund mehr, warum man als DJ gerne an die Spree zieht.   Ein anderer Grund ist, dass die anderen auch schon alle da sind.   Nehmen wir nur mal den Kanadier Noah Pred und den Australier Rick Bull (auch bekannt als Deepchild).   Die beiden trafen sich eines Winters in Berlin und hatten wohl die Nase voll davon, alleine vor sich hinzuproduzieren. ...  Einmal die Woche traf man sich also zum gemeinsamen Musizieren (klingt altbacken, aber genau so muss man sich das vorstellen), um ohne Druck zu improvisieren und herumzuspielen.   Aus diesen Kreuzberger Sessions entstand schlie&szlig;lich ein Deb&uuml;talbum, das die beiden unter dem Namen Concubine fertiggestellt haben.   Atmosph&auml;risch dicht, zusammengehalten durch den Beat, voller kleiner Spielereien, durchsetzt mit Stimmfetzen, wobbelnden Acid-Kl&auml;ngen und improvisierten Melodien.   &bdquo;Concubine&ldquo; (so hei&szlig;t nicht nur das Projekt, sondern auch das Album selbst) gibt es umsonst auf der Homepage der beiden: http://www.concubine.cc/]]></content:encoded></item><item><title>Die Weste f&#xfc;r den ambitionierten Club-Hund</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-04-01T19:31:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Disco_Dog_Kickstarter.html#unique-entry-id-547</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Disco_Dog_Kickstarter.html#unique-entry-id-547</guid><content:encoded><![CDATA[Und wenn sie nicht blinken soll, kann man auf dieser Weste mit Hilfe seines Phones Mitteilungen an die Welt hinterlassen.   Der Disco-Hund!   Er hat auf jeden Fall Potential.   Und wird wohl Wirklichkeit werden, die Kickstarter-Kampagne hat schon mehr als die erforderlichen 15000 Dollar eingesammelt.   Licht aus, Spot an!


<iframe width="640" height="480" src="https://www.kickstarter.com/projects/prtyny/disco-dog-the-smartphone-controlled-led-dog-vest/widget/video.html" frameborder="0" scrolling="no"> </iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Nick H&#xf6;ppner: wir nennen es Folk</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-04-01T09:52:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nick_Hoeppner_Folk.html#unique-entry-id-546</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nick_Hoeppner_Folk.html#unique-entry-id-546</guid><content:encoded><![CDATA[Man wird ja wohl noch fragen d&uuml;rfen: Darf jemand, der mit beiden Beinen fest im Techno und House steht, sein Album &bdquo;Folk&ldquo; nennen?   Nick H&ouml;ppner, der als DJ, Produzent und Label-Chef  das Geschehen im Berliner Club Berghain mitbestimmt, macht es einfach.   Und meint nat&uuml;rlich etwas v&ouml;llig anderes als handgemachtes, akustisches Gitarrengezupfe.   Ihm geht es um die Tradition, in der die elektronische Clubmusik mittlerweile steht: vor 20, 30 Jahren wurde sie entwickelt, berief sich dabei auf Disco-Musik, die sich ja auch schon aus Funk und Soul herausgesch&auml;lt hatte.   Wann und wie genau das alles losging, l&auml;sst sich gar nicht mehr sagen.   Aber wie die Musiker im Folk gaben auch hier die Produzenten und DJs ihr Wissen von Generation zu Generation weiter, auf Platte und auf dem Dancefloor.   Und jede Generation machte aus dem &Uuml;berlieferten etwas Neues, ohne die Wurzeln in Frage zu stellen.   H&ouml;ppners Tracks sind daf&uuml;r das beste Beispiel: es regiert der 4/4-Takt, na klar, drumherum spielt er mit Sounds und Melodie-Schnipseln und f&uuml;gt dem Techno-Universum einen weiteren kleinen Planeten hinzu, der kleine Electro-Folkie.]]></content:encoded></item><item><title>Tidal? Mal abwarten ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-03-31T18:25:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tidal_Launch.html#unique-entry-id-545</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tidal_Launch.html#unique-entry-id-545</guid><content:encoded><![CDATA[Alles, was da gestern bei der Pr&auml;sentation der Welt&ouml;ffentlichkeit gesagt wurde (neue &Auml;ra in Sachen Musik, es geht einzig und allein um die Musik) kann man getrost unter der Rubrik &bdquo;S&auml;belrasseln&ldquo; ablegen.   Ja, es wird in Hi-Fi-Qualit&auml;t gestreamt (aber nur f&uuml;r die, die 20 Euro pro Monat zahlen), aber das gab es bei WiMP ja auch schon.   Und ich warte eigentlich immer noch auf den normalen Menschen, der die Unterschiede zwischen FLAC-Format und 320er-mp3 h&ouml;rt. 


Zwei Fragen finde ich in Sachen Tidal viel interessanter: Haben die kleinen Musiker, von denen gestern gar nicht die Rede war, etwas vom neuen Streaming-Dienst Tidal?   Bekommen sie also mehr als zum Beispiel bei Spotify, wo ja vor allem die Plattenlabel bezahlt werden, nicht so sehr die Musiker, bei denen am Ende der Kette dann nat&uuml;rlich extrem wenig ankommt.   Und, Frage Nummer 2, werden Jay Z und Co Tidal nutzen, um dort exklusiv ihre Musik zu verbreiten?   Werden Sie also versuchen, ihre Fans unter Zugzwang zu setzen, frei nach dem Motto: &bdquo;hier oder nirgendwo&ldquo;?


...Und man wird auch sehen, ob Tidal genug Power hat, um sich schnell durchzusetzen, und genug Reserven hat, um lange durchzuhalten.   Denn noch, das wird man ja einmal sagen d&uuml;rfen, verdient keiner der Anbieter mit Streaming Geld.


P.S.: Wer keine Lust hat, so viel zu lesen, der kann auch h&ouml;ren: hier gibt es mehr und tiefere Einsichten in einem kleinen Radiogespr&auml;ch, das ich gerade mit dem Deutschlandradio Kultur f&uuml;hrte.]]></content:encoded></item><item><title>Boiler Room  ... ist 5 geworden</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2015-03-30T14:50:43+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Boiler_Room_5_th_birthday.html#unique-entry-id-544</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Boiler_Room_5_th_birthday.html#unique-entry-id-544</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/Fb4bCgWkZRc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Einer der einst ganz kleinen und jetzt ein bisschen gr&ouml;&szlig;eren Mitspieler ist der Boiler Room.   Wer den noch nicht kennt: DJs legen f&uuml;r ein paar handverlesene Freunde auf, das Ganze wird in die Welt gestreamt.   Und dabei unter Umst&auml;nden von ein paar hunderttausend Menschen gleichzeitig live verfolgt (oder sp&auml;ter von Millionen nachgesehen).   Der Boiler Room ist gerade f&uuml;nf geworden und ein bisschen schr&auml;g ist das nat&uuml;rlich schon, dass ein Underground-Ph&auml;nomen solche Zugriffszahlen hat und in so kurzer Zeit zum &bdquo;international tastemaker&ldquo;.   Michail Stangl vom Boiler Room Berlin hat mir das alles gerade im Interview erkl&auml;rt (wird am 9.   April im Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt) und ich bin jetzt noch ein bisschen mehr Fan als ohnehin schon.   Ist n&auml;mlich alles toll: die unterschiedlichen Stile, die man dort mitbekommt, die Art und Weise, wie sich manche DJs (und Live Acts) inszenieren oder auch nicht, die manchmal wirklich albernen T&auml;nzer - genau wie im Club.   Clubkultur nicht gegen den Mainstream, sondern komplett am Mainstream vorbei.   Mein Lieblingsset ist &uuml;brigens nach wie vor der Auftritt von Anklepants, ein obskurer Soundk&uuml;nstler, der mit einer Penismaske auftritt und sich selbst mit dieser knappen Stunde auf die internationale Landkarte (oder so &auml;hnlich) hievte. ]]></content:encoded></item><item><title>Neuer Club in alten Schl&#xe4;uchen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-02-24T16:51:06+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Phono_Club_Berlin.html#unique-entry-id-543</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Phono_Club_Berlin.html#unique-entry-id-543</guid><content:encoded><![CDATA[W&auml;hrend die gesamte Techno-Welt daran teilhaben konnte, wie DJ und Produzent Felix da Housecat nicht ins Berghain reinkam (und dann doch und dann wieder nicht) und den T&uuml;rstehern Rassismus vorwarf (aber eben nicht immer), feierte ein neuer Club in Berlin seine Er&ouml;ffnung: das Phono in der Pappelallee 66 in Prenzlauer Berg. ...  Ich war da und es gibt aus meiner Sicht exakt drei Sachen zu sagen.


Erstens musste ich sehr lachen &uuml;ber die Berichte, die das abfeierten, dass jetzt in Prenzlauer Berg ein neuer Club aufgemacht hat. 

...Zweitens war es einigerma&szlig;en voll, aber die magische Stimmung, die ein Club braucht, um l&auml;nger bestehen zu k&ouml;nnen, war noch nicht da. ...  Vielleicht, weil die Musik zu schwer und ein bisschen zu technolastig war.   Vielleicht, weil es letztendlich doch nur ein schalldichter Keller ist, in dem man da steht.   Vielleicht stimmte auch die Mischung der G&auml;ste noch nicht, man hatte offenbar allen, die man kannte, Bescheid gegeben. 

...Aber wie schrieb ich doch so sch&ouml;n vor zweieinhalb Jahren &uuml;ber das SLF?   &bdquo;So richtig kommt sie nicht mehr in Schwung, die Party im SLF-Club &ndash; und beim Nachhausegehen mitten durch die Familiengegend Pappelallee kommt einem der Gedanke, dass das wohl nicht nur an diesem Abend so sein wird. ...  Wer hier einen neuen Club etablieren will, braucht mehr als nur L&auml;rmschutz &ndash; der braucht den Zeitgeist auf seiner Seite. ]]></content:encoded></item><item><title>Fr&#xfc;h &#xfc;bt sich ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Leben</category><dc:date>2015-02-19T19:51:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Dinner_Fred_and_Friends.html#unique-entry-id-542</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Dinner_Fred_and_Friends.html#unique-entry-id-542</guid><content:encoded><![CDATA[Gerade hat ja irgendein Schlaukopf festgestellt, dass Schulkinder zum Teil einen so gro&szlig;en Stresslevel haben wie Spitzenmanager.   Ja, weil sie noch nicht richtig kapiert haben, dass es im Leben vor allem ums Feiern und nicht so sehr um die Karriere geht.   F&uuml;r manch einen mag der ideale Weg &uuml;brigens eine Mischung aus beiden sein.   Und da kommen Fred & Friends ins Spiel.   Das sind ein paar amerikanische (?)   Designer, die &uuml;berfl&uuml;ssige Alltagsgegenst&auml;nde durch halbwegs witzige Ideen aufpeppen und dadurch nicht sexy, aber erstrebenswert machen.   Fred & Friends haben jetzt ein &bdquo;Dinner DJ&ldquo; angek&uuml;ndigt.   Teller und Besteck f&uuml;r Kinder, die aussehen wie ein Plattenspieler.   Und, weil aus Melanim, sich wohl auch eignen, davon zu essen.   Also, ihr Eltern-DJs, ran an die kleine Auflege-Aufesse-Garnitur. ]]></content:encoded></item><item><title>Jurassic Rave&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-01-29T10:50:39+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rave_Video_Dinosaur_Ride.html#unique-entry-id-541</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rave_Video_Dinosaur_Ride.html#unique-entry-id-541</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/2JVoKIG5UF4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Und da ist er auf einmal ... der neue Burial-Track&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-01-25T18:38:03+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/bc61bf2f6b415e563fa77a04aa566f84-540.html#unique-entry-id-540</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/bc61bf2f6b415e563fa77a04aa566f84-540.html#unique-entry-id-540</guid><content:encoded><![CDATA[Neid d&uuml;rfte sich breitmachen bei all den Musikern, die ihre Lebenszeit neben dem  Produzieren auch noch f&uuml;r die damit zusammenh&auml;ngende Promoarbeit opfern m&uuml;ssen: hallo facebook-friends, liebe Sound- und Mixcloud-Gemeinde, Twitter, Blogs, Musikjournalisten, Streamingdienste, Downloadportale, sie alle wollen bedient werden und das kostet Energie und eben Zeit. ...  Weil jemand wie der englische Musikproduzent Burial das alles gar nicht n&ouml;tig hat.   Egal, was der &bdquo;Dubstep meets Downbeat meets Garage meets eben Burial&ldquo; macht, es verkauft sich praktisch von selbst. ...  Er hat es aber gerade wieder bewiesen: sein neuer Track hei&szlig;t Temple Sleeper, ist eine sechseinhalb Minuten lange und ziemlich schnelle Reise durch die englische Clubmusik.   Typisch Burial und irgendwie auch wieder nicht, gerade zum Ende hin.  Zur Abwechslung mal nicht beim Hyperdub Label ver&ouml;ffentlich worden, sondern beim Londoner Plattenlabel Keysound Recordings.   Da kann man das Ganze auch kaufen, als Vinyl (da kommt dann der mp3-file gleich mit dazu) oder nur als Download.   Das ist jetzt gerade erst bekannt geworden, ganz ohne Promo, aber Keysound melden schon jetzt, dass es wegen des gro&szlig;en Andrangs wohl eine Weile dauern d&uuml;rfte, bis die Platte ihre K&auml;ufer erreicht. ...  Und l&auml;uft und l&auml;uft und l&auml;uft bei ihm (also mir). 

...<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/sFAWIeKAWoo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Trip Hop? Da war doch mal was&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2015-01-14T00:36:14+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Trip_Hop_Trip.html#unique-entry-id-539</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Trip_Hop_Trip.html#unique-entry-id-539</guid><content:encoded><![CDATA[Ich gaube ja, dass Trip Hop gerade wieder ein Thema wird, dass sich neue Bands und Projekte (18+, Alex Banks, James Blake, Nicolas Jaar etc) auch ein bisschen daran abarbeiten, ohne das eins zu eins zu &uuml;bernehmen (&uuml;bernehmen w&auml;re auch schade, weil n&auml;mlich ziemlich viele Songs von damals ganz sch&ouml;n &auml;hnlich im Aufbau sind, da gab es relativ schnell eine gewisse Formelhaftigkeit beim Produzieren der Beats).   Vielleicht bilde ich mir dieses neue Interesse aber auch nur ein: ich sollte gerade f&uuml;r ein Radioprojekt einen Trip-Hop-Kanal zusammenstellen und habe daf&uuml;r &uuml;ber eintausend gute Trip-Hop-Tracks von damals bis heute zusammengesucht, Listen gew&auml;lzt, CDs besorgt und gerippt - um dann, als alles getan war, zu sagen: irgendwie habe ich keine Lust, dass mein Trip-Hop-Kanal freigeschaltet wird, mir ist n&auml;mlich nicht klar genug, ob die Musiker davon etwas haben. ...  Und kann bzw. wird jetzt an mehreren Stellen in die Welt geblasen: beim Deutschlandradio Kultur in Form einer dreist&uuml;ndigen moderierten Sendung, bei ByteFM als zweist&uuml;ndiges DJ-Set, bei Mixcloud als einst&uuml;ndiger DJ-Mix.   Das sch&ouml;ne daran (aber auch gemeine) ist, dass sich die Musik kaum doppelt.   W&auml;re ja auch schade, aus &uuml;ber tausend Tracks die immer gleichen 20, 30 auszusuchen.


Hier noch mal etwas genauer: Trip Hop im Deutschlandradio Kultur (in ganz Deutschland zu empfangen, in Berlin z.  B. auf der 89,6, aber auch als weltweiter Stream unter www.deutschlandradiokultur.de) also in der Sendung Tonart Clublounge am 18.  Januar 2015 zwischen 4 und 7 Uhr (ja, ich wei&szlig;, Schweinezeit).


Technoarm&rsquo;s Trip Hop Trip findet sich bei Mixcloud hierhierhierhier. 


Und f&uuml;r den zweist&uuml;ndigen Mix bei ByteFM gibt es <s> noch kein </s> jetzt auch ein Sendedatum: am 1. ]]></content:encoded></item><item><title>De:Bug&#x2c; du fehlst. Sehr.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2015-01-02T15:18:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/De_bug_fehl_sehr.html#unique-entry-id-538</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/De_bug_fehl_sehr.html#unique-entry-id-538</guid><content:encoded><![CDATA[Das war nicht nur einfach irgend eine Techno-Postille oder gar ein Dance Magazine, nein, die De:bug war ein Magazin f&uuml;r elektronische Lebensaspekte.   F&uuml;r mich ein ziemlich wichtiger Kompass.   Man musste das gar nicht alles richtig finden, was die Macher Monat f&uuml;r Monat in die De:bug schrieben, aber da sie das mit klar erkennbarer Haltung taten, konnte man sich dabei wunderbar best&auml;tigt oder intellektuell herausgefordert f&uuml;hlen, ohne auch nur ansatzweise dar&uuml;ber nachzudenken, ob man diese Zeitschrift braucht.   Brauchen, wollen, genie&szlig;en, sich unterhalten ... das ging beim Lesen ineinander &uuml;ber.   Und wie sehr sie fehlt, seit es sie seit einem Dreivierteljahr nicht mehr gibt, ist mir gerade in den letzten Tagen mal wieder aufgefallen, als ich mich l&auml;nger mit den Jahresr&uuml;ckblick-Aufs&auml;tzen in der Spex besch&auml;ftigte.   Nichts gegen die Spex, aber so uninspirierte und letztlich auch uninformierte Artikel w&auml;ren der De:bug nie passiert.   Da versteckte man sich n&auml;mlich nicht hinter geschraubter Sprache und versuchte auch nicht, mit gef&auml;hrlichem Halbwissen die Welt zu erkl&auml;ren.   Wir halten also fest: De:bug ist tot.   Es lebe Das Filter. ]]></content:encoded></item><item><title>Recondite ist Iffy&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-12-23T18:54:26+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Recondite_Iffy_Review.html#unique-entry-id-537</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Recondite_Iffy_Review.html#unique-entry-id-537</guid><content:encoded><![CDATA[Sch&ouml;ne Geschichte: Lorenz Brunner alias Recondite w&auml;chst in der niederbayrischen Provinz auf, zieht vor ein paar Jahren nach Berlin und startet von da seine Clubkarriere, die ihn unter anderem nach Los Angeles, Tokio und Ibiza f&uuml;hrt.   Er hat geschafft, was sich viele Produzenten aus der Clubszene w&uuml;nschen, er hat einen eigenen Sound entwickelt.   Iffy hei&szlig;t Recondites drittes Album, das bedeutet wohl so viel wie &bdquo;unentschlossen&ldquo; oder &bdquo;launisch&ldquo;.   Es ist aber gar nicht so unentschlossen, sondern gut - wenn auch nicht ganz so gut wie die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Vorg&auml;ngerplatte Hinterland.   Hinterland war geheimnisvoll, d&uuml;ster, vertr&auml;umt.   Iffy ist geradliniger, schn&ouml;rkelloser, simpler.   Die Tracks leben von den eing&auml;ngigen Basslines und je mehr ich dar&uuml;ber nachdenke, desto mehr w&uuml;nsche ich mir doch den alten Recondite zur&uuml;ck. 


Recondite &ndash; Iffy (Label: Innervisions)]]></content:encoded></item><item><title>Steffi houst wie ein Kenner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-12-12T15:30:34+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Steffi_Power_of_anonimity_review.html#unique-entry-id-536</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Steffi_Power_of_anonimity_review.html#unique-entry-id-536</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wei&szlig; nicht, wie alt Steffi Doms genau ist.   Aber ihre neue Platte l&auml;sst von der ersten Minute an vermuten: auf keinen Fall um die 20, sondern deutlich &auml;lter.   Denn das, was die Holl&auml;nderin, die seit Jahren in Berlin zu Hause ist, auf ihrem zweiten Album raushaut, verr&auml;t in jeder Note, in jedem Sound, in jedem Beat eine gro&szlig;e Kenntnis der elektronischen Musikgeschichte.   Das k&ouml;nnte, theoretisch, nat&uuml;rlich eine eher langweilige Schulstunde in Sachen House und Techno werden, ist aber, praktisch, eine ziemlich runde Angelegenheit.   Steffi legt schon lange und regelm&auml;&szlig;ig in der Panorama Bar im Berghain auf und w&uuml;hlt daf&uuml;r immer tief in ihren Plattenkisten.   Anders als auf ihrem Deb&uuml;t kann man ihr tiefes Geschichtsbewusstsein jetzt auch h&ouml;ren.   Die Tracks haben Drive (dieses Wort wollte ich schon lange mal in einer Plattenkritik anwenden, aber erst hier trifft es so richtig) und gleichzeitig die so oft geforderte aber selten gelieferte Tiefe.   Musik, die einen mit leerem Blick in die Gegend starren l&auml;sst.   Wie, schon wieder einer Stunde vergangen? 

...Steffi &ndash; Power of Anonymity (Label: Ostgut Ton)]]></content:encoded></item><item><title>Wer ist Steve Singleton?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-11-27T18:50:01+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wer_ist_Steve_Singleton.html#unique-entry-id-535</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wer_ist_Steve_Singleton.html#unique-entry-id-535</guid><content:encoded><![CDATA[Jetzt riecht sie ein bisschen, meine liebe alte Jacke, kein Wunder, sie geh&ouml;rt mir mehr als 30 Jahre und dann hatte sie ja noch ein Leben davor. ...  Die 78 auf dem &Auml;rmel ist nicht etwa seine Spielernummer, sondern der Hinweis auf sein Abschlussjahr an der Schule: 1978.   Damals wusste ich das nicht, zum Gl&uuml;ck, ich stand ja nicht auf die 70er, sondern auf die 50s, auf Haartolle und auf Autos mit riesigen Heckflossen, auf den ganz fr&uuml;hen Elvis. 

...Irgendwie f&uuml;hlt es sich n&auml;mlich an, als sei er ein verschollener Freund, einer, der vielleicht Hilfe braucht, und dem ich, weil ich seine Jacke trage und damit auch einen Teil seiner Coolness, etwas schulde. ...  Steve Singleton blieb ein Geheimnis &ndash; und nur so konnte ich als sinnsuchender Teenager all die W&uuml;nsche, Vorurteile und Ideologien, die in mir brodelten, halbwegs in Einklang bringen und die Jacke mythisch aufladen. 

...Ich habe mich jetzt noch einmal auf die Suche nach Steve Singleton gemacht  &ndash; in der Hoffnung, einen coolen Typen zu finden.   Malte mir aus, wie er sich dar&uuml;ber freute, dass es seiner Jacke gut geht, wie er mir erz&auml;hlt, warum er sie weggeben hat und ich ihm sage, wie stark und besonders ich mich einst darin f&uuml;hlte. ...  Fotos von der Jacke bei Twitter - wie gesagt, in der Twitter-Timeline an der Seite zu bewundern -  aber auch hier alles vergeblich. 

...Es wird also wohl keine Antwort mehr geben auf die Frage, wer Steve Singleton war und wie seine Jacke aus Kalifornien nach Westberlin kam. 

...P.S.: Eine Kurzfassung der Suche ist im Radio zu h&ouml;ren, am Samstag, dem 29.11.2014, ab kurz nach 16 Uhr im Deutschlandradio Kultur in der Sendung Echtzeit.]]></content:encoded></item><item><title>Andy Stott stottert nicht mehr&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-11-27T18:15:18+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Andy_Stott_Faith_in_Strangers_review.html#unique-entry-id-534</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Andy_Stott_Faith_in_Strangers_review.html#unique-entry-id-534</guid><content:encoded><![CDATA[Andy Stott geh&ouml;rt f&uuml;r mich zu Berlin.   Obwohl er gar nicht in Berlin wohnt, sondern in Manchester.   Aber  erstens ist er mit seinen Live-Sets regelm&auml;&szlig;ig hier zu erleben, auch beim Atonal- und beim CTM-Festival war er schon zu Gast.   Und zweitens strahlt seine Musik etwas aus, das mich an die fr&uuml;hen Zeiten von Berlin als Hauptstadt des Kellertechnos erinnert: rumpelnde, d&uuml;ster anmutende Beats, die das Zeug dazu haben, denjenigen, der sich zu viel davon antut, auf einen schlechten Film zu schicken.   Andy Stott spielt auf seinem neuen Album wie gehabt viel mit Atmosph&auml;re, Faith In Strangers l&auml;sst aber den Dubtechno von fr&uuml;her komplett, den Gothic House seines letzten Albums halb zur&uuml;ck.   Mit ein Grund, warum Andy Stott in aller Welt erbitterte Fans (mich zum Beispiel) hat: er schafft es tats&auml;chlich, die elektronische Musik in neue Bahnen zu lenken.   Murder on the dancefloor.   Denn tanzen kann man zu diesen Kl&auml;ngen eher nicht. ]]></content:encoded></item><item><title>Elecro Royale - the female edition</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-11-15T16:29:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Electro_royale_female_edition.html#unique-entry-id-533</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Electro_royale_female_edition.html#unique-entry-id-533</guid><content:encoded><![CDATA[Vor ein, zwei Jahren hatte ich schon einmal eine Ausgabe von Electro Royale (ihr wisst schon, meine Show bei ByteFM) zusammengestellt, in der nur Frauen auftauchten.   Jetzt ist es wieder so weit.   Der Grund ist der gleiche: noch immer sind Frauen in der elektronischen Musik, im DJ-Business, in der Clubkultur unterrepr&auml;sentiert.   Ich will jetzt auch gar nicht wieder mit der Diskussion anfangen, ob es daran liegt, dass so wenig Frauen DJs sind oder so wenig Frauen elektronische Musik produzieren und das wiederum dazu f&uuml;hrt, dass nicht so oft Frauen gebucht werden.   Oder ob da insgesamt an der Ignoranz von M&auml;nnern und M&auml;nnernetzwerken liegt. ...  Das Ergebnis aber ist nat&uuml;rlich Mist.   Was also kann man(n) da machen? ...  Habe ich getan und gedacht: auch bei Electro Royale kommen Frauen nicht so oft vor, wie sie es eigentlich m&uuml;ssten. ...  Alle Tracks stammen von Frauen und nur M&auml;nnlein Martin B&ouml;ttcher gibt zwischendurch ab und zu seinen Senf dazu.   Mit dabei, unter anderem, Planningtorock, Dana Rush, Machine Girl, Camea, Nina Hudej, Joyce Muniz, J.Phlip und Rona Geffen. ]]></content:encoded></item><item><title>Lieblingsvideo ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-10-30T15:24:04+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sleaford_Mods_Tweet.html#unique-entry-id-532</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sleaford_Mods_Tweet.html#unique-entry-id-532</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/7t9N6I5rZXs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Einfach mal ein paar Links ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-10-29T22:20:48+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_links_1.html#unique-entry-id-531</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_links_1.html#unique-entry-id-531</guid><content:encoded><![CDATA[Einige interessante Geschichten aus der letzten Zeit:


Dimitri Hegemann, mit dem ich vor einigen Monaten in Detroit war, hat jetzt rausgelassen, aus welchem Geb&auml;ude in Detroit er einen Technotempel machen m&ouml;chte.


Sven V&auml;th ist 50 geworden. ...  Aber der Babba Sven, das ist nat&uuml;rlich was besonderes.


&bdquo;Techno macht dumm&ldquo;, titelt der ein oder andere. ...  Weil mit Hilfe einer ohnehin nicht ernst gemeinten &bdquo;Untersuchung&ldquo; auch noch v&ouml;llig falsche Zusammenh&auml;nge hergestellt werden.


Mark Bell, Technopionier, ist nach einer Operation gestorben.   Und wer hat nicht alles &uuml;ber ihn geschrieben.   Den Artikel vom Guardian fand ich eigentlich am besten.   Und dann habe ich auch noch mal mein kurzes St&uuml;ck &uuml;ber sein Frequencies-Album gelesen und f&uuml;r OK befunden.]]></content:encoded></item><item><title>Bringmann &#x26; Kopetzki bringen es&#x2c; Mann&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-10-12T17:35:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bringmann_Kopetzki_bringen_es.html#unique-entry-id-530</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bringmann_Kopetzki_bringen_es.html#unique-entry-id-530</guid><content:encoded><![CDATA[Chronisten des Clublebens also, ihre Zeichnungen spiegeln die wechselnden Moden und Themen der Zeit wieder: explodierende Gagen, Verweise auf wechselnde Drogen, das Ph&auml;nomen der Superstar-DJs, alle wollen nach Berlin etc.   Die beiden, das muss man mal sagen, sind echt nett.   Aber nicht &bdquo;nett&ldquo; im harmlosen Sinne, sondern so wie ihre Comics mit Ecken und Kanten und einer Haltung.   Ihre Figuren haben zum Teil reale Vorbilder, zum Teil sind sie fiktiv oder &uuml;berspitzt.   Deshalb vermutlich auch so lustig.   Drogen spielen nat&uuml;rlich eine gro&szlig;e Rolle in Bringmanns & Kopetzkis Zeichnungen, immer wieder herrlich verstrahlte Typen und sich aus Drogenkonsum ergebende absurde Szenen - wie soll es sonst auch gehen in einer Szene, die ohne den Rausch so gar nicht funktionieren w&uuml;rde? 


Musik hatten die beiden &uuml;brigens auch mit.   Ian Pooley &bdquo;Kids Play&ldquo; im Stimming Remix und Uners &bdquo;Trumpets & Flowers&ldquo;.   Gute Tracks.   Und jetzt hoffe ich, dass ich sp&auml;ter, also in 40 Jahren, die beiden wiedertreffe und wir dann eine ihrer besten Zeichnungen nachspielen k&ouml;nnen: ihre legend&auml;re Szene im Altersheim.]]></content:encoded></item><item><title>Aphex Twin kommt mit Syro um die Ecke</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-09-20T17:57:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aphex_Twin_Syro.html#unique-entry-id-529</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aphex_Twin_Syro.html#unique-entry-id-529</guid><content:encoded><![CDATA[Menschen, die noch nie von ihm und von seiner Musik geh&ouml;rt haben, fragen sich jetzt vielleicht: wie kann das sein, dass so einer &uuml;berhaupt Fans hat?   Seine Musik passt in keine Schublade, es gibt niemanden, der ihm musikalisch nahe kommt, er tanzt also komplett auf seinem eigenen Planeten, es gibt nur wenig Struktur und Melodie, an denen sich ein Mainstream-Pop-gewohntes Ohr festsaugen k&ouml;nnte.   Aber das ist auch schon die Erkl&auml;rung: Aphex Twin ist einzigartig und genial &ndash; auch 13 Jahre nach seinem letzten Album bekommt er immer noch diese Mischung aus fast schon kitschig und fast zu anstrengend hin.   Und wenn man dann mal genauer hinh&ouml;rt bei Syro, dann sind die ganzen St&uuml;cke nat&uuml;rlich extrem strukturiert.   Und voller sch&ouml;ner Melodien, die allerdings auch schon mal schnell enden k&ouml;nnen.

Lustig bei all dem ist nat&uuml;rlich die Aufregung, die entstand, als vor ein paar Wochen ein Zeppelin mit dem Aphex-Twin-Logo &uuml;ber London kreiste und dieses neue Album Syro ank&uuml;ndigte: Denn in den letzten 13 Jahren sind ja trotzdem immer wieder neue St&uuml;cke von ihm ver&ouml;ffentlich worden, meist unter seinem Pseudonym AFX.   Aber ein neues Album, das ist offenbar etwas anderes. 

...Aphex Twin kommt &uuml;brigens aus einer Zeit, als die Schubladen noch nicht so streng getrennt waren &ndash; ich erinnere mich an erste N&auml;chte im Tresor, als House und EBM und Techno und Breakbeats und Ambient ineinander gemischt wurden und das einfach aufregend war, weil all diese Arten elektronischer Musik neu waren oder neu wirkten.   Dann ging es aber ziemlich schnell, das sich das in die einzelnen Szenen aufsplitterte. ...  Und machte dann einfach seine eigene Schublade auf: Aphex-Twin-Musik. ]]></content:encoded></item><item><title>Mann ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-09-17T22:25:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Depressed_today.html#unique-entry-id-528</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Depressed_today.html#unique-entry-id-528</guid><content:encoded><![CDATA[... was sehne ich den Winter herbei, damit Depressionen endlich wieder erlaubt sind und mit dem strengen Berliner Wetter erkl&auml;rt werden k&ouml;nnen.   Davon mal abgesehen: dieses Blog befindet sich ja schon eine Weile im Winterschlaf, auch das k&ouml;nnte dann erkl&auml;rt werden.   Aber vielleicht wird ja auch alles von allein besser.   Demn&auml;chst.   Also ... bald.   Hoffentlich.]]></content:encoded></item><item><title>T&#xfc;rsteherei auf Lehramt</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2014-08-20T19:33:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sven_Marquardt_Die_Nacht_ist_das_Leben.html#unique-entry-id-527</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sven_Marquardt_Die_Nacht_ist_das_Leben.html#unique-entry-id-527</guid><content:encoded><![CDATA[Das hat sich schnell gelesen.   Sven Marquardt, in Ost-Berlin Punk, Fotograf und Nichtsnutz, nach der Wende vor allem als T&uuml;rsteher vom Berghain bekannt geworden, hat seine Memoiren aufgeschrieben bzw. aufschreiben lassen: Die Nacht ist Leben.   Mehr als 200 Seiten, in denen er von seinen ersten 50 Jahren erz&auml;hlt.   &Uuml;bers Berghain l&auml;sst er nicht viel raus, was ich cool finde.   Noch besser gef&auml;llt mir, was er f&uuml;r ein Leben in der DDR gef&uuml;hrt hat: sein Leben n&auml;mlich.   So, wie er das f&uuml;r richtig hielt, ziemlich unangepasst, nicht gegen Partei und Staat, sondern irgendwie ... parallel dazu. ...  Das war vielleicht nicht jedem m&ouml;glich, aber ihm schon ... und so, wie er es beschreibt, war das nicht einmal so furchtbar schwierig.


Schade, dass er durch die vielen Episoden durchhastet.   Und sehr, sehr schade, dass das Ganze so unliterarisch, so ohne Dramaturgie, einfach nur der Reihenfolge nach erz&auml;hlt wird.   Trotzdem gerne - und schnell - gelesen.]]></content:encoded></item><item><title>EX EX EX EX ... und Plastikman</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-07-28T12:53:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ex_Richie_Hawtin_Plastikman.html#unique-entry-id-526</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ex_Richie_Hawtin_Plastikman.html#unique-entry-id-526</guid><content:encoded><![CDATA[Hat der Kaiser m&ouml;glicherweise keine Kleider mehr an?   Ist da also weniger Substanz, als jahrelang angenommen?   EX bietet sehr sch&ouml;n produzierte Kl&auml;nge, das stimmt, aber eigentlich unspannend, wie sich hier mehr oder weniger bekannte Sounds mehr oder weniger zuf&auml;llig aneinanderreihen.   EX, so sagt Hawtin, soll eine Exkursion in die Vergangenheit sein, mit der gleichzeitig die Unbestimmtheit der Zukunft erforscht wird.   Gro&szlig;e Worte, die wohl verschleiern sollen, dass hier eher Herk&ouml;mmliches passiert.   Immerhin: so eine Dekonstruktion kann ja auch ganz spannend sein.   EX wird &uuml;brigens auch in einer so genannten SubPac-Edition ver&ouml;ffentlicht: zur Platte erh&auml;lt man dann eine Art R&uuml;ckenpolster, das den Bass aus einem MP3-Player direkt in den K&ouml;rper weiterleitet.   400 Dollar kostet das Ganze und ich wei&szlig; nicht, wer so etwas braucht.   Also au&szlig;er Richie Hawtin jetzt vielleicht.]]></content:encoded></item><item><title>Detroiter der Woche: Moodymann</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Detroit</category><dc:date>2014-07-25T19:38:22+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroiter_der_Woche_Moodymann.html#unique-entry-id-525</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroiter_der_Woche_Moodymann.html#unique-entry-id-525</guid><content:encoded><![CDATA[Here we go again!   So langsam nimmt sie Form an, diese Reihe mit Musikern aus Detroit.   Und Kenny Dixon Jr. alias Moodymann darf da nicht fehlen, der Mann ist echt, wie wir in Berlin (da ist sie wieder, die Detroit-Berlin-Connection) so sagen, ne Marke.   Gerade ist mal wieder eins seiner Alben rausgekommen, viele kleine und gro&szlig;e Tracks sind darauf, abgedrehte Soundschnipsel, dazu das passende Albumcover (ja, genau, das Schmuckfoto hier an der Seite). 


An Moodymann gef&auml;llt mir vieles, vor allem aber, dass er oft sehr gut gelaunt scheint, vielleicht sogar &uuml;berdreht.   Und nat&uuml;rlich seine legend&auml;re Roller-Disco, die ich dieses Jahr, als ich in Detroit war, zwar verpasst habe, die ich aber unbedingt noch einmal mitnehmen m&ouml;chte.   Moodymann - please don&rsquo;t stop the music.]]></content:encoded></item><item><title>Detroiter der Woche: Terrence Parker</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Detroit</category><dc:date>2014-07-19T13:05:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroiter_der_Woche_Terrence_Parker.html#unique-entry-id-524</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroiter_der_Woche_Terrence_Parker.html#unique-entry-id-524</guid><content:encoded><![CDATA[Wer nicht mit normalen Kopfh&ouml;rern Platten auflegt, sondern daf&uuml;r einen umgebauten alten Telefonh&ouml;rer benutzt, der kann einfach kein schlechter Mensch sein!   Terrence Parker hat sich seinen Spitznamen &bdquo;The Telephone Man&ldquo; mehr als verdient, dass er noch ein Dutzend weitere Pseudonyme verwendet, ist eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssig, aber was soll jemand machen, der seit &uuml;ber 30 Jahren dem House und (ein wenig) dem Techno dient?   Keep the game fresh, immer am Ball bleiben, das ist &uuml;ber eine so lange Zeit gar nicht so einfach.   Ich finde nicht alles, was Terrence Parker musikalisch ver&ouml;ffentlicht, gut, dazu ist mir seine Art von House manchmal zu flach.   Aber, wie gesagt, die Nummer mit dem Telefonh&ouml;rer ist schon gro&szlig;.   Und was der Mann als DJ f&uuml;r ein Gesp&uuml;r hat, das w&uuml;rde man sich bei den vielen Pappnasen, die mittlerweile so an den Plattentellern der Welt stehen, auch w&uuml;nschen - und sei es auch nur ein Bruchteil davon.   Parker?   Bitte weitermachen!]]></content:encoded></item><item><title>Detroiter der Woche: Mark Flash</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Detroit</category><dc:date>2014-07-12T13:29:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroiter_der_Woche_Mark_Flash.html#unique-entry-id-523</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroiter_der_Woche_Mark_Flash.html#unique-entry-id-523</guid><content:encoded><![CDATA[Wer Englisch kann und mehr Biografisches &uuml;ber diesen DJ und Produzenten lesen will, der ist hier ganz gut aufgehoben, da steht sein ganzer Werdegang.   Die Kurzfassung: Vater war Musiker, kam mit seiner Band nach Detroit, wollte dort bei Motown landen, aber Motown war mittlerweile nach L.A. gezogen.   Mark Flash (der nat&uuml;rlich anders hei&szlig;t), wurde in die New Yorker Bronx geschickt, fing dort an mit dem Auflegen (und zwar schon Anfang der 80er), lernte Keyboards und Percussion, ging schlie&szlig;lich wieder zur&uuml;ck.   &bdquo;From Rock to Bach&ldquo; ist so eine Art Wahlspruch, auch mit Los Hermanos hat er schon gearbeitet, mir gef&auml;llt vor allem sein Techno-Output bei Underground Resistance, vor allem seine &bdquo;King of Light&ldquo;-EP: Detroiter Synthie-Streicher in Reinkultur plus ordentlich Energie.   Mark Flash eben.


<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/SEg_a09MNXU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
]]></content:encoded></item><item><title>Phon.o l&#xe4;sst es krachen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-07-12T13:03:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Phono_cracking_space.html#unique-entry-id-522</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Phono_cracking_space.html#unique-entry-id-522</guid><content:encoded><![CDATA[Phon.o &ndash; Cracking Space Pt.   1 & 2 (50 Weapons):


<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/ygu4GMv-SVk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Winterschlaf vorbei? Mal sehen ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-07-12T13:03:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technoarm_winterschlaf_vorbei.html#unique-entry-id-521</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technoarm_winterschlaf_vorbei.html#unique-entry-id-521</guid><content:encoded><![CDATA[Es soll ja Menschen geben, die regelm&auml;&szlig;ig hier vorbeischauen.   Die haben in letzter Zeit vielleicht gedacht, der Technoarm ist tot, so wenig passierte hier.   Ist aber nicht tot, es herrschte nur Sendepause.   Warum?   Na ja, das ist ja mehr oder weniger ein Ein-Mann-Betrieb und dieser eine Mann war ein bisschen &uuml;berfordert mit all den Dingen, die er so tut.   Der Technoarm litt darunter fast am meisten (nur der d&uuml;nne Bauch des einen Mannes, also mein d&uuml;nner Bauch, litt noch ein bisschen mehr, so dass er jetzt ansehnliche Gr&ouml;&szlig;e erreicht hat, weil fehlender Sport selten von Vorteil ist). 


Wieder einmal kommt jetzt der gute Vorsatz: so darf es nicht weitergehen, hier muss und soll regelm&auml;&szlig;ig etwas passieren.   Und demn&auml;chst soll dann auch endlich der Technoarm-TV-Kanal in Gang gesetzt werden (schon seit Ewigkeiten steht auf der Seite, leicht unglaubw&uuml;rdig, &bdquo;coming soon&ldquo;).   Wir werden sehen.]]></content:encoded></item><item><title>Dein&#x21; Track&#x21; Im&#x21; Radio&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Kunst</category><dc:date>2014-06-19T17:28:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Einer_fuer_alle_ByteFM.html#unique-entry-id-520</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Einer_fuer_alle_ByteFM.html#unique-entry-id-520</guid><content:encoded><![CDATA[Jubil&auml;um mit meiner Sendung Electro Royale, die seit sechseinhalb Jahren bei ByteFM l&auml;uft und in Hamburg auch &uuml;ber UKW zu empfangen ist.   Es gab drei Gl&uuml;ckwunsch-Mails, was zwar von der Zahlenkombination ganz sch&ouml;n passt (3 zu 333), aber ansonsten nichts ist, wor&uuml;ber man gro&szlig; redet.   Trotzdem: Electro Royale hat jede Menge Fans (nur eben keine gratulierenden) und noch mehr H&ouml;rer.   Und um nach 333 Ausgaben mal ein bisschen was zu ver&auml;ndern, dachte ich mir, ich &ouml;ffne die Sendung ein wenig.   Also: wer selbst Musik produziert, die zu Electro Royale passt, darf mir doch bitte einfach einen Link zu seinem Track schicken, aus den besten w&auml;hle ich jede Woche einen aus.   &bdquo;Einer f&uuml;r alle&ldquo; hei&szlig;t sie &uuml;brigens, die neue Rubrik.   Also: wer produziert und etwas &Ouml;ffentlichkeit braucht, wer jemanden kennt, der produziert und &Ouml;ffentlichkeit braucht, oder wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der ...   Ich glaube, das ist jetzt klar geworden, oder?   Also: Entweder Mail an byte.fm.   Oder hier &uuml;bers Kontakt-Formular. ]]></content:encoded></item><item><title>Wenn einer eine Detroit-Reise tut ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-06-06T16:41:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroit_2014.html#unique-entry-id-519</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroit_2014.html#unique-entry-id-519</guid><content:encoded><![CDATA[Bl&ouml;de, fast schon verbotenen &Uuml;berschrift, ich wei&szlig;.   Aber wenn es doch so gut passt?   War gerade eine Woche in Detroit. ...  Na klar. ...  Na klar. ...  Und um das hier mal abzuk&uuml;rzen: Detroit ist eine spannende, gef&auml;hrliche, liebensw&uuml;rdige, krasse, entspannte Stadt.   Was auch immer f&uuml;r Vorurteile ich hatte, sie wurden sowohl best&auml;tigt als auch widerlegt.   Ich wei&szlig;, dass das rein logisch nicht geht, aber so war es eben.   Und noch eine Floskel: wenn ich jung w&auml;re, so im besten Studentenalter, dann w&uuml;rde ich da jetzt hinfahren und Erfahrungen f&uuml;r mein Leben sammeln.   Aber weil ich ja mittendrin stehe im Arbeitsleben und so, stelle ich mir einfach weiter im Kopf vor, wie das w&auml;re. ]]></content:encoded></item><item><title>Drogen? Da steht der Hip-Hopper drauf&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Sterben</category><dc:date>2014-05-19T19:42:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Drogen_im_Hip_Hop.html#unique-entry-id-518</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Drogen_im_Hip_Hop.html#unique-entry-id-518</guid><content:encoded><![CDATA[Wer sich mit Hip Hop besch&auml;ftigt, den wird das Ergebnis nicht sonderlich &uuml;berraschen: mit Abstand am h&auml;ufigsten finden sich Referenzen auf Marihuana, allerdings vor allem deshalb, weil das in der Rapmusik in den letzten Jahren immer h&auml;ufiger thematisiert wurde.   In den sp&auml;ten 80ern, auch das kann man in den Grafiken von Project Know erkennen, waren Marihuana, Cannabis, Hasch kaum ein Thema, damals ging es vor allem um Kokain.   Dann aber kamen Rapper wie Snoop Dogg und Cypress Hill, die ihrer Lieblingsdroge ganze Alben widmeten.   Interessant ist diese Untersuchung auch deshalb, weil die Songs R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Drogen-Trends in der Gesellschaft erlauben &ndash; zum Beispiel scheint es ein Wechselspiel zwischen der Musik und der langsamen, aber stetigen Legalisierung von Marihuana in den USA zu geben.

Eine wichtige Unterscheidung kann das Project Know leider nicht liefer &ndash; die, ob es sich jeweils um Pro- oder Anti-Drogen-Songs handelt.   Aber daf&uuml;r erf&auml;hrt man, wer die Rapper sind, die am h&auml;ufigsten Drogen in ihren Songs erw&auml;hnen: der aus New Orleans kommende Lil Wayne.   Und der Kalifornier Lil B &ndash; f&uuml;r Kenner auch das keine &Uuml;berraschung. 


Um noch mal kurz abzuschweifen: Musik und Drogen, das ging und geht &uuml;berall Hand in Hand.   Die Zahl der Musiker, die an einer &Uuml;berdosis starben, ist gro&szlig;, andererseits gibt es auch die Geschichte von Fleetwood Mac, die trotz, m&ouml;glicherweise auch wegen ihrer Drogenexzesse gro&szlig;artige Musik machten: monatelang arbeiteten sie 1976 an ihrem Erfolgsalbum Rumours, oft im Kokainrausch ganze N&auml;chte hindurch.   S&auml;ngerin Stevie Nicks sagte einmal, Fleetwood Mac habe die beste Musik im allerschlechtesten Zustand geschrieben.]]></content:encoded></item><item><title>Dillon ist die Beste. Teilweise. </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-05-19T19:41:23+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dillon_The_Unknown_Review.html#unique-entry-id-517</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dillon_The_Unknown_Review.html#unique-entry-id-517</guid><content:encoded><![CDATA[Fr&uuml;her, als Modeselektor noch kein eigenes Label hatten, kamen ihre Platten bei Bpitch Control heraus, dem Plattenlabel von Ellen Allien.   Bpitch pr&auml;gte eine Zeit lang wie keine andere Plattenfirma den &bdquo;Sound of Berlin&ldquo;, vereinte Sperriges, Poppiges, Technoides, Elektronisches und Gefrickeltes unter einem Dach, auch Paul Kalkbrenner begann hier seine Karriere.   Mit der Herrlichkeit ist es schon l&auml;nger vorbei, Bpitch ist mittlerweile eines unter vielen Berliner Labels.   Jetzt aber ist dort mit &bdquo;The Unknwon&ldquo; wirklich tolle Platte erschienen.   Gemacht hat sie Dillon, eine aus Brasilien stammende Wahlberlinerin.   Ihr Klavier und ihre Stimme h&auml;tten wahrscheinlich ausgereicht, um eine ordentliche Platte hinzubekommen.   Netterweise packt sie auch noch Beats und Effekte und ordentlich Elektronisches obendrauf &ndash; Singer-Songwriter-Attit&uuml;de plus Club-Nachbeben sorgt, wie man so unsch&ouml;n sagt, f&uuml;r ein Klangerlebnis der Oberextraklasse. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein japanisches Duo&#x2c; bestehend aus drei Engl&#xe4;ndern</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-05-19T19:38:20+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Fujiya_and_Myagi_Artificial_Sweeteners_Review.html#unique-entry-id-516</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Fujiya_and_Myagi_Artificial_Sweeteners_Review.html#unique-entry-id-516</guid><content:encoded><![CDATA[ Das ganze Album strahlt eine gro&szlig;e Lockerheit aus, aber wenn man genauer hinh&ouml;rt, k&ouml;nnen einem die komplexen Schichten auffallen, aus denen die einzelnen Songs gebastelt sind: die liebevoll arrangierten Basslinien, die auf- und abschwellenden Synthesizer-Melodien und &ndash;fl&auml;chen, das roboterhaft den Takt vorgebende Schlagzeug. 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fujiya und Miyagi, die vor bald 15 Jahren zusammenfanden, noch einmal in den Mainstream &uuml;berschwappen werden: so gut diese Songs auch klingen, gehen sie doch immer ein St&uuml;ck an allem vorbei.   Nicht wirklich Dancefloor, nicht wirklich Pop, nicht wirklich Krautrock &ndash; der Sound, der jetzt auf &bdquo;Artificial Sweeteners&ldquo; erklingt, war vor ein paar Jahren neu und aufregend, jetzt spielt die Musik im wahrsten Sinne des Wortes schon wieder woanders.   Eine gute Platte ist es meiner Ansicht nach trotzdem.]]></content:encoded></item><item><title>Khan im Wahn</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-05-19T19:35:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Khan_The_Enlightenment_Machine.html#unique-entry-id-515</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Khan_The_Enlightenment_Machine.html#unique-entry-id-515</guid><content:encoded><![CDATA[Je mehr Informationen man bekommt, desto weniger l&auml;sst man der Phantasie freien Lauf.   Diese Weisheit stammt von Andy Warhol, aber der Wahlberliner Can  Oral alias Khan hat sie zum Leitspruch seines neuen Albums gemacht.   The Enlightenment Machine hei&szlig;t die Platte, sie verspricht also im Titel Erleuchtung, aber l&auml;sst einen am Ende ratlos zur&uuml;ck.   Das hat auch mit dem Rollenspiel zu tun, dass Khan seit Jahren veranstaltet: Mal gibt er als Musiker den Stricher, den man auf der Telefonsex-Hotline anrufen kann, mal ist er das letzte Disco-Bollwerk, mal die schnurrb&auml;rtige Nonne.   Viel hat er schon produziert, der Wahlberliner.   The Enlightenment Machine jedenfalls ist neu, cool zur&uuml;ckhaltend.   Khan, so kennen wir Dich ja gar nicht! ]]></content:encoded></item><item><title>Grace Jones&#x2c; beste Diva aller Zeiten&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Musik</category><dc:date>2014-05-19T19:32:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Grace_Jones_Nightclubbing_Deluxe_Edition_Review.html#unique-entry-id-514</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Grace_Jones_Nightclubbing_Deluxe_Edition_Review.html#unique-entry-id-514</guid><content:encoded><![CDATA[2 CDs plus kleines Booklet finden sich in der Deluxe Edition - viele solcher erweiterten Fassungen m&ouml;gen &uuml;berfl&uuml;ssig sein, die hier ist es nicht: Nightclubbing war das beste Album von Grace Jones, die in den 70ern und 80ern ihre gro&szlig;e Zeit hatte &ndash; ein Multitalent, unterwegs als Model. ...  Die Schauspielerei war &ndash; siehe ihr Auftritt im James-Bond-Film &bdquo;Im Angesicht des Todes&ldquo; &ndash; definitiv nicht ihre St&auml;rke.   Und mit ihrem egozentrischen Gehabe konnte sie furchtbar auf die Nerven gehen.   Als S&auml;ngerin aber, als Musikerin, ist sie mit dieser Platte bis heute stilbildend.   Reggae-Rhythmen treffen darauf auf New-Wave-Attit&uuml;de, &uuml;ber den Songs liegt au&szlig;erdem eine Art Nachhall von Disco.   Grace Jones pflegt einen eigenen, selbstbewussten Sprechgesang und macht die Lieder zu ihren eigenen, auch wenn es sich bei den meisten um Coverversionen handelt, urspr&uuml;nglich geschrieben und gespielt von Iggy Pop und David Bowie, von Bill Withers und Marianne Faithful, von Sting und Astor Piazzolla.   Rhythmisch ist dieses Album allererste Sahne, das liegt auch an den jamaikanischen Ausnahmemusikern Sly und Robbie, die hier an Schlagzeug und Bass zu h&ouml;ren sind.

Der Fan &ndash; also ich &ndash; freut sich au&szlig;erdem &uuml;ber die zweite CD in dieser Deluxe-Edition: jede Menge Remixe, vor allem vom Hit &bdquo;Pull up to the Bumper&ldquo; finden sich da.   Und zwei damals bei der Aufnahmesession auf den Bahamas entstandene, aber nicht verwendete Songs.   Der eine ebenfalls eine Coverversion, die sich heute moderner anh&ouml;rt als das Original: Me! ]]></content:encoded></item><item><title>Der Mann&#x2c; den sie Sohn nannten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-05-19T19:30:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sohn_Tremors_Review.html#unique-entry-id-513</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sohn_Tremors_Review.html#unique-entry-id-513</guid><content:encoded><![CDATA[Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der englische Produzent Christopher Taylor, er hat gerade sein Deb&uuml;talbum mit eben diesem Titel, &bdquo;Tremors&ldquo;, ver&ouml;ffentlicht.   Um den Musiker, von dem so gut wie gar nichts bekannt ist, au&szlig;er dass er mal in Wien gelebt hat oder immer noch dort lebt, ist in den letzten Monaten ein echter Hype entstanden.   Schuld sind seine sorgf&auml;ltig arrangierten elektronischen Songs, seine emotionale Stimme, sein Popappeal.   Aber wie das immer so ist mit dem Hype: viel witziges wird auf einmal &uuml;ber Sohn und seine Musik geschrieben und erz&auml;hlt.   Vor allem m&ouml;chten ihn viele in eine Schublade mit dem ebenfalls gehypten Musiker James Blake stecken.   Aber meiner Ansicht nach geh&ouml;rt er dort gar nicht hin: Sohn ist sehr viel stringenter in seinem Songwriting, seine Stimme ist viel pr&auml;senter, er begn&uuml;gt sich nicht mit Stimmfetzen und geloopten Vocals, sondern vereint zug&auml;nglichen Pop mit komplexen Strukturen.   Das ist nicht zwangsl&auml;ufig besser oder schlechter, aber eben anders.   Dazu kommt noch: Sohn feiert mit und in seinen Songs gro&szlig;e Dramen!   Auf Albuml&auml;nge, vor allem, wenn man selbst gerade etwas d&uuml;nnh&auml;utig ist, w&auml;chst sich das schnell zum Melodram aus. ...  Und um dieses Zittern richtig zu sp&uuml;ren, empfehle ich gute Boxen oder gute Kopfh&ouml;rer, auf jeden Fall aber eine geh&ouml;rige Portion Lautst&auml;rke.]]></content:encoded></item><item><title>Zeit f&#xfc;r Todd Terjes erstes Album</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-05-19T19:26:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Todd_Terje_Its_Album_Time_Review.html#unique-entry-id-512</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Todd_Terje_Its_Album_Time_Review.html#unique-entry-id-512</guid><content:encoded><![CDATA[Warum erz&auml;hle ich das alles?   Todd Terje, norwegischer Produzent, hat sich &uuml;ber zehn Jahre Zeit gelassen f&uuml;r sein allererstes Album.   Es hei&szlig;t, dementsprechend, &bdquo;It&rsquo;s Album Time&ldquo;!   Fast alle Tracks darauf gehen in die Richtung geht, die der Norweger seit &uuml;ber zehn Jahren vom hohen Norden aus beackert: House Music mit einem geh&ouml;rigen Schuss Disco.   Als Balearic Disco House wird die Schublade, in der Todd Terje steckt, gerne bezeichnet.   Das passt ganz gut, weil seine St&uuml;cke locker, leicht und tanzbar sind, eine gewisse verspielte Note aufweisen, jede Menge Italo-Disco-Momente aufweisen, Todd Terje es also ordentlich auf den Synthesizern gniedeln l&auml;sst.

Sehr zielgerichtet spielen seine Tracks f&uuml;r die Tanzfl&auml;che, an einer Stelle aber bricht er aus aus dem selbstgew&auml;hlten instrumentalen Gef&auml;ngnis und erf&uuml;llt sich, so muss man vermuten, einen Herzenswunsch: Johnny And Mary ist eine wundersch&ouml;ne Coverversion des wundersch&ouml;nen Robert-Palmer-New-Wave-Songs Johnny And Mary.   Und dann l&auml;sst er auch noch Musikerlegende Bryan Ferry singen.   Styler unter sich!]]></content:encoded></item><item><title>Die transilvanische Achterbahn</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-05-19T09:59:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Candie_Hank_Demons_review.html#unique-entry-id-511</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Candie_Hank_Demons_review.html#unique-entry-id-511</guid><content:encoded><![CDATA[Und dann erst die Musik, zum Beispiel auf seinem neuen Candie-Hank-Album &bdquo;Demons&ldquo;: Hip-Hop-Beats treffen auf Surf-Gitarren, Easy-Listening-Melodien, japanischer, englischer, osteurop&auml;ischer Gesang, Gespr&auml;chsfetzen und Effekte wie aus &uuml;berdrehten Zeichentrickfilmen ergeben zusammen eine &uuml;berdrehte Mischung. ...  Patric Catani, der das Kreuzberger Caf&eacute; San Remo nicht weit von seiner Wohnung und seinem Studio als Treffpunkt f&uuml;r ein Gespr&auml;ch vorgeschlagen hat, tut sich mit einer genauen Erkl&auml;rung schwer: &ldquo;Es ist jetzt nicht so, dass ich da countrym&auml;&szlig;ig meine Seele aussch&uuml;tte. 

...Das mit dem Fahrstuhl und mit der Zahn&auml;rztin in Bukarest ist &uuml;brigens kein Witz, seit Jahren pendelt der urspr&uuml;nglich aus K&ouml;ln kommende Catani zwischen Berlin und der rum&auml;nischen Hauptstadt hin und her, seine Freundin wohnt dort, sogar einen &bdquo;Mini-Mini-Raum&ldquo; habe er als behelfsm&auml;&szlig;iges Studio in Bukarest.   So ein regelm&auml;&szlig;iger Tapetenwechsel geht an einem hyperaktiven Musiker wie Catani nat&uuml;rlich nicht spurlos vorbei bzw. so etwas kann ein  professioneller Produzent wie er gar nicht ignorieren: der 38-J&auml;hrige l&auml;sst sich von allem und jeden inspirieren, saugt auf, was nicht bei drei wieder komplett verstummt ist, wie ein Akku werden seine inneren Speicher st&auml;ndig entleert und wieder aufgef&uuml;llt. 

...&bdquo;Was f&uuml;r mich auch ein guter Weg ist, um Overload zu vermeiden, ist diese St&auml;dtetrennung, nach Berlin zu kommen, um hier zu arbeiten, aber dort auf andere Gedanken zu kommen. 

...Catani hat ihr ein Bett aus Sixties-Gitarren und Eays-Listening-&Auml;sthetik gebastelt, sie singt in ihrer Muttersprache von einem Hasen, der schwimmen lernen muss, um wieder nach Hause zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen. ...  Und f&uuml;r Catani steckt auch hier eine tiefere Bedeutung dahinter: &bdquo;Das hat mit mir und meinem Leben zu tun, mit einer Fernbeziehung, die sich nicht erf&uuml;llt hat.&ldquo;

Insgesamt h&auml;lt sich der 38-J&auml;hrige im Gespr&auml;ch ziemlich bedeckt, was es mit seinen D&auml;monen wirklich auf sich hat, so, als h&auml;tte er &bdquo;Demons&ldquo; gar nicht f&uuml;r seine H&ouml;rer, sondern f&uuml;r sich gemacht. ...  Hier findet sich die Essenz seines k&uuml;nstlerischen Schaffens: die galoppierenden Beats sind fast so etwas wie ein Markenzeichen, die Songs des Cartoon-Fans, der auf russische Zeichentrick-Strips und tschechische Kinderfilme steht, sind voller Humor. ...  Am Ende d&auml;mmert dem Reporter, dass er sich vom Albumtitel in die Irre f&uuml;hren lie&szlig; und die ganze Zeit von falschen Voraussetzungen ausging: &bdquo;Bist Du etwa ein selbstdisziplinierter Mensch?&ldquo; &ndash; &bdquo;Ich glaube ja.&ldquo;
]]></content:encoded></item><item><title>Ein bisschen langsam f&#xfc;r Disco</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-05-15T19:10:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Too_Slow_To_Disco.html#unique-entry-id-510</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Too_Slow_To_Disco.html#unique-entry-id-510</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist halb Klischee, halb Wahrheit: an der Westk&uuml;ste der USA, vor allem in Kalifornien, herrscht ein ganz eigenes Lebensgef&uuml;hl.   Das war auch schon vor 40 Jahren der Fall &ndash; f&uuml;r die Compilation &bdquo;Too Slow To Disco&ldquo; sind jetzt eine ganze Reihe von Songs aus dieser Zeit und aus dieser Gegend ausgegraben worden - vom Berliner DJ Supermarkt (alias Marcus Liesenfeld).


&bdquo;Keep it soft, keep it melodic, keep it smooth&ldquo; &ndash; das Mantra vieler Musiker und Produzenten, die Mitte, Ende der 70er Jahre Songs aufnahmen, wird bei diesen Liedern deutlich: 2, 3, 4 Minuten lange perfekt eingespielte und produzierte Popperlen.   Viele von ihnen eher obskure Songs, bei denen man sich fragt, warum sie nie einem gr&ouml;&szlig;eren Publikum bekannt wurden.   Wahrscheinlich gab es damals einfach zu viele &auml;hnlich klingende Musik.

Marcus Liesenfeld interessiert sich seit Jahrzehnten f&uuml;r gut gemachte Popmusik, 2008 stellte er das erste Mal einen DJ-Mix mit 70er-Jahre-Westk&uuml;sten-Softrock ins Internet, mehr als ein Jahr verbrachte er jetzt mit der Zusammenstellung von &bdquo;Too Slow To Disco&ldquo; &ndash; die Songs mussten lizensiert, Rechteinhaber und l&auml;ngst verschollene Musiker aufgesp&uuml;rt werden.   Und vor allem, so Marcu Liesenfeld, musste er auch ein paar Resentiments in Sachen Softrock &uuml;berwinden.   Meist eingespielt von Profi-Studiomusikern, klingen die Songs aber so, wie heute viele Bands von Phoenix bis Metronomy gerne klingen w&uuml;rden.   Eine kleine Sensation gibt es auf der Compilation &bdquo;Too Slow To Disco&ldquo; &uuml;brigens auch: dort findet sich ein St&uuml;ck von Fleetwood Mac, die eigentlich nie Lieder freigeben.   Aber Christine McVie machte eine Ausnahme und stellte das von ihr geschriebene &bdquo;Sugar Daddy&ldquo; bereit.]]></content:encoded></item><item><title>Techno-Klassik: Alex Banks</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-05-05T22:48:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Alex_Banks_Illuminate_Review.html#unique-entry-id-509</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Alex_Banks_Illuminate_Review.html#unique-entry-id-509</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wei&szlig; so gut wie nichts dar&uuml;ber, wie man ein Plattenlabel gr&uuml;ndet und dann am Leben erh&auml;lt. ...  Aber wenn ich ein eigenes Label h&auml;tte, dann sollte es bitte sch&ouml;n so sein wie Monkeytown Records.   Monkeytown ist das Label von Gernot Bronsert und Sebastian Szary, die die Welt als Modeselektor kennt.   Das Berliner Duo macht nicht nur selbst Musik, die sich immer ein bisschen nach morgen anh&ouml;rt, sondern versammelt auf seinem Label Musiker, die der elektronischen Musik tats&auml;chlich noch neue Facetten hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen. 


Nehmen wir nur Alex Banks, ein bislang eher unbekannter Produzent aus Brighton: klassisch ausgebildet, kombiniert er vertrackte Bass- und Melodiel&auml;ufe so, dass dabei hochdramatische und eindringliche Tracks entstehen.   In einigen dieser Tracks arbeitet Banks mit einer S&auml;ngerin zusammen, die ordentlich Trip-Hop-Feeling ausstrahlt &ndash; Portishead 3.0 will ich das mal nennen.   Aber der Rest dieser Platte geht in ganz andere, immer wieder ziemliche Haken schlagende Richtungen. ...  Banks l&auml;nger an sich binden will.


Alex Banks &ndash; Illuminate (Monkeytown Records).   Bei Noisey gibt es &uuml;brigens ein Video.]]></content:encoded></item><item><title>Techno&#x2c; der durch die Decke geht ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-05-03T20:55:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_beim_WDR.html#unique-entry-id-508</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_beim_WDR.html#unique-entry-id-508</guid><content:encoded><![CDATA[Techno hat ja viel mit h&ouml;ren zu tun, vielleicht weniger mit lesen.   Deshalb hier nur der kurze Hinweis auf die h&ouml;renswerte Radio-Doku &uuml;ber die Anf&auml;nge von Techno in Deutschland.   Ist im WDR gelaufen, aber man kann sich das fast eine Stunde lange Ding (noch) herunterladen.   Auf jeden Fall ein sch&ouml;nes Zusammenspiel von Musik und Ohrenzeugen, Protagonisten und DJs.   Also: wer immer noch nicht genau wei&szlig;, wie das war, als &bdquo;Techno durch die Decke ging&ldquo;: Hier wird man findig --> Direktlink
]]></content:encoded></item><item><title>Es muss die m&#xfc;de m&#xfc;de M&#xfc;digkeit sein ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-04-23T19:42:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Muede_2014.html#unique-entry-id-507</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Muede_2014.html#unique-entry-id-507</guid><content:encoded><![CDATA[... die mich vom Bloggen abh&auml;lt.   Anders ist es ja wohl kaum zu erkl&auml;ren, dass sich hier nur alle paar Wochen etwas tut.   Aber keine Sorge: tot ist der Technoarm noch nicht, er schl&auml;ft halt nur ein bisschen, um dann, wenn es ihm kommod erscheint, wieder auf der Techno-Bildfl&auml;che zu erscheinen.   Kommod?   Was soll das denn nun wieder bedeuten?   Letztendlich wohl nur ein Wort, an dem man sich etwas l&auml;nger aufhalten kann, um die Spalte neben dem Foto vern&uuml;nftig zu f&uuml;llen.   In diesem Sinne: bis bald, ihr Raver!]]></content:encoded></item><item><title>Verteilungsk&#xe4;mpfe und R&#xfc;ckzugsgefechte. Heute: Quincy Jones</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-04-08T15:39:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Quincy_Jones_on_techno.html#unique-entry-id-506</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Quincy_Jones_on_techno.html#unique-entry-id-506</guid><content:encoded><![CDATA[Und wenn man nur lange genug wartet, dann sagen selbst die coolsten Leute aus dem Business irgendwann dumme Sachen - das liegt einfach in der Natur des Ganzen.   Nehmen wir nur mal Quincy Jones, immerhin der Mann, dem man unter anderem Michael Jacksons Thriller-Album verdankt.   Einer, der echt viele sehr, sehr gute Sachen produziert hat und nat&uuml;rlich auch ein paar Gurken.   Und der sich sicherlich auch schon einiges anh&ouml;ren durfte, schlie&szlig;lich gaben auch viele seiner Produktionen der Musik, die bis dahin herrschte, einen Tritt in den Allerwertesten.   Na ja, Quincy Jones jedenfalls hat sich gerade im Interview zu Techno ge&auml;u&szlig;ert. ...  Aber ich darf auch sagen, dass es erstens nicht besonders schlau und zweitens auch nicht besonders kenntnisreich klingt, was er da rausl&auml;sst: 


...I just don&rsquo;t think there is anything to learn from it.   Now all these DJs are making more money than rock groups. ...  People such as Skrillex and those guys get half a million to a million dollars a show all over the world from Las Vegas to Brazil. ...  Because that&rsquo;s just music to sell products.&rdquo;&nbsp;]]></content:encoded></item><item><title>Frankie Knuckles stirbt mit 59</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2014-04-01T11:29:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Frankie_Knuckles_tot_mit_59.html#unique-entry-id-505</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Frankie_Knuckles_tot_mit_59.html#unique-entry-id-505</guid><content:encoded><![CDATA[Schei&szlig; 1.   April: da das ganze Zeugs, das so verbreitet wird, immer spezieller und seltsamer wird, wei&szlig; man an so einem Tag &uuml;berhaupt nicht mehr, was wahr ist und was erfunden.   Aber das mit Frankie Knuckles ist wohl kein Scherz - mit 59 ist er jetzt (also am 31.   M&auml;rz) in Chicago gefunden worden.   Ich habe Frankie Knuckles nie live auflegen sehen und weil ich am Anfang meiner Club-Lehre eher ein Kind von Techno als von House war, hat er f&uuml;r mich pers&ouml;nlich nicht diesen &Uuml;berstatus (es gilt eigentlich als Tods&uuml;nde, &uuml;ber Frankie Knuckles zu reden oder zu schreiben, ohne ihn als &bdquo;Godfather of House" zu bezeichnen).   Trotzdem: 59, das ist doch kein Alter!   Da stirbt man doch nicht so einfach.   Oder machen Legenden extra so, dass sie vor ihrer Zeit sterben? ]]></content:encoded></item><item><title>Lil Louis stellt in seiner House-Dokumentation die entscheidenden Fragen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-03-26T10:38:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lil_Louis_Documentary_First_House_Record_Ever.html#unique-entry-id-504</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lil_Louis_Documentary_First_House_Record_Ever.html#unique-entry-id-504</guid><content:encoded><![CDATA[Seit sieben Jahren sitzt Lil Louis, einer der Pioniere der House Music und Macher des genialen French-Kiss-Tracks, an seiner ultimativen House-Dokumentation.   Und weil er alle kennt und alle ihn kennen, tauchen sie auch alle auf, von Theo Parrish bis Frankie Knuckles, von Larry Heard bis Marshall Jefferson.   Und selbst David Guetta konnte ich im Trailer zum Film entdecken.   Ach ja, den h&auml;tte er sich vielleicht auch schenken k&ouml;nnen.   Vielleicht aber auch nicht.   Im Trailer jedenfalls schon mal keine Antwort auf die Frage, welches denn die allererste House-Platte &uuml;berhaupt war. ...  Aber darf es nicht erz&auml;hlen.   Feiner Trailer, hoffentlich kommt der ganze Film bald!   Einen Titel hat er jedenfalls schon: The House That Chicago Built.


<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/Jub2weyAIdo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>DJ&#x2c; du wei&#xdf;t&#x2c; dass du zu alt f&#xfc;rs Auflegen bist&#x2c; wenn ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-03-21T10:34:11+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/zu_alt_fuers_deejayen.html#unique-entry-id-503</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/zu_alt_fuers_deejayen.html#unique-entry-id-503</guid><content:encoded><![CDATA[<li>... deine G&auml;steliste nur aus R.I.P.s besteht.</li>


<li>... du die Musik nicht mehr h&ouml;rst, obwohl gar nicht Silent Disco ist.</li>


<li>... du die Tanzfl&auml;che nicht mehr siehst.   Und die T&auml;nzer.   Und deinen Mixer.</li>


<li>... du &ouml;fter pinkeln musst als trinken.</li>


<li>... du lieber digital auflegst, weil du dich nicht mehr nach der Plattentasche b&uuml;cken kannst.</li>


<li>... du lieber digital auflegst, weil dir die Audio Files wenigstens nicht st&auml;ndig runterfallen.</li>


<li>... du immer wieder die gleichen Tracks aussuchst, weil du vergisst, dass du sie schon gespielt hast.</li>


<li>... du dich freust, dass du die ganze Zeit von j&uuml;ngeren Frauen angetatscht wirst - dabei ist es nur deine Pflegerin, die dich endlich wieder ins Heim bringen will.</li>
]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die einem nur halb vertraut vorkommen. Heute: </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2014-03-21T10:25:55+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Freddie_Cruger.html#unique-entry-id-502</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Freddie_Cruger.html#unique-entry-id-502</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Sound of Skiing - Burial&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-03-21T10:11:24+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Burial_on_skis.html#unique-entry-id-501</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Burial_on_skis.html#unique-entry-id-501</guid><content:encoded><![CDATA[Nachdem es die ersten Tage trotz &uuml;ber 3000 Meter H&ouml;he und Gletscherumgebung ganz sch&ouml;n warm war, kann ich jetzt langsam von Winterstimmung reden: -5 Grad k&ouml;nnen bei scharfem Wind ziemlich kalt sein. ...  Denn ich habe den mp3-Player einfach mit allem gef&uuml;llt, was der nicht mehr ganz so mysteri&ouml;se Londoner Dubstep-Pionier in seiner Karriere gemacht hat.   &bdquo;Das ist jetzt aber nicht so viel&ldquo;, k&ouml;nnte man entgegnen, zwei Alben und ein paar EPs, dazu Remixe.   Ja, aber es gibt ja zus&auml;tzlich auch noch die Burial-Mix-Tapes, die Solitude aus all seinen Tracks gemischt hat. ...  Und Burials ellenlange Kollaborationen mit Massive Attack, St&uuml;cke, die er mit oder f&uuml;r Jamie Woon produziert hat und einiges mehr.


Die ersten Tracks, die ich von Burial habe, sind neun Jahre alt. ...  Und auch wenn sich vieles &auml;hnlich anh&ouml;rt, weil er eben einen eigenen Sound hat (der sich vermutlich aus seinen Presets ergibt), finde ich das nach wie vor spannend und genial.   Epische Soundlandschaften werden da aufgebaut, die perfekt in die epische Bergwelt passen.   Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand, der in den Alpen wohnt, auf die Idee k&auml;me, solche Sounds zu kreieren.   Denn nat&uuml;rlich ist das Stadtmusik, also Musik, die der Metropole London vieles, vielleicht sogar alles zu verdanken hat. ]]></content:encoded></item><item><title>Sound of Skiing - Tag 2</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-03-18T17:10:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sound_of_Skiing_2.html#unique-entry-id-500</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sound_of_Skiing_2.html#unique-entry-id-500</guid><content:encoded><![CDATA[F&uuml;r manche die unn&ouml;tigste Zeitverschwendung, die sie sich vorstellen k&ouml;nnen (wahlweise auch: extrem gef&auml;hrlich, umweltsch&auml;digend, albern). ...  Ich jedenfalls nutze die Gelegenheit und suche weiterhin die ideale Musik f&uuml;r die Fahrt auf den Brettern.   Und stelle jeden Tag aufs neue fest, dass es die ideale Musik nicht gibt.   Heute zum Beispiel: einen Tag lang nur mit Surf-Instrumentals auf der Playlist unterwegs (so war jedenfalls der Plan.   Aber neben diversen original 60er-Jahre-Surf-Knaller von den Challengers, den Astronauts, den Lonely Ones, Dick Dale, den Chantays etc. etc, etlichen Tribute- und 2.- und 3-Welle-Surf-Bands der letzten Jahre und Jahrzehnte hatten sich auch Songs von Black Flag und Blink-182 auf den Player verirrt.   Na ja, passiert, wenn man einfach nur nach &bdquo;Surf&ldquo; filtert - die laufen, warum auch immer, bei mir zum Teil als &bdquo;Surf Punk&ldquo;. 


Eins ist sicher: das ist extrem energetische Musik, da passiert einfach viel.   Und immer wieder baut sich Spannung auf, bricht zusammen, baut sich wieder auf - eine Welle nach der anderen rollt da an, k&ouml;nnte man sagen. ...  Aber das lag vielleicht auch an der nicht stattgefundenen Skigymnastik.


P.S.: Habe ich jetzt erst gesehen: mein Brillenband ist mit dem Foto eines Plattenregals geschm&uuml;ckt. ]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die einem nur halb bekannt vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2014-03-18T17:08:44+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Red_Astaire.html#unique-entry-id-499</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Red_Astaire.html#unique-entry-id-499</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Sound of Skiing</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-03-17T16:30:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ski_Sounds_2014_1.html#unique-entry-id-498</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ski_Sounds_2014_1.html#unique-entry-id-498</guid><content:encoded><![CDATA[Mein neuer Helm ist schwarz, die Kopfh&ouml;rer sind in den Ohrmuscheln drin und das ist ziemlich cool, weil sie erstens guten Sound liefern, zweitens nicht rausfallen k&ouml;nnen, wenn ich holpere, und drittens den ganzen langen Pistentag laufen k&ouml;nnen, ohne dass ich rgendwann das Gef&uuml;hl hatte, die Ohren werden einem Trommelfeuer unterzogen.


Und was war nun mit der Musik selbst?   WhoMadeWho, Hot Chip, Metronomy, Junior Boys und OMD liefen in Dauerschleife - und zwar wirklich nur die (das war Teil einer Idee: ich hatte neulich im Deutschlandradio Kultur mal drei Stunden lang nur &bdquo;sanfte Stimmen plus Electropop&ldquo; gespielt, aber wollte das noch mal anders, umfangreicher ausprobieren.   Mein Fazit: WhoMadeWho haben ein ziemlich gutes neues Album gemacht, von Hot Chip finde ich nach wie vor alles gut, Metronomy haben gute und nicht so gute Lieder, die Junior Boys gefallen mir gar nicht mehr, auch nicht die Songs, die ich fr&uuml;her gut fand.   Und OMD ist manchmal echt kitschig, aber auch immer gut.   Finde ich.   Morgen dann einen Tag lang nur Surf-Instrumentals!]]></content:encoded></item><item><title>20 Jahre Kompakt - die Dokumentation</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-03-15T11:39:42+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kompakt_Dokumentation.html#unique-entry-id-497</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kompakt_Dokumentation.html#unique-entry-id-497</guid><content:encoded><![CDATA[Kompakt wurde dieses Jahr 20 und hat gefeiert.   Oder war es letztes Jahr?   Na ja, wer ein ganzes Jahr feiert, darf sich nicht wundern, wenn die Mitfeiernden den &Uuml;berblick verlieren.   Ich fand dieses Plattenlabel immer fein, relevant und interessant.   Irgendwann nicht mehr ganz so bestimmend wie rund ums Jahr 2000.   Aber mittlerweile wieder da.   Wer wissen will, warum, f&uuml;r den haben die Damen und Herren (na ja, sind &uuml;berwiegend Herren) eine Dokumentation ihres Schaffens bereitgestellt.   Have a watch!


<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/LPzZLkBujWQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die einem nur halb bekannt vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2014-03-13T10:37:57+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Serge_Gamesbourg.html#unique-entry-id-496</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Serge_Gamesbourg.html#unique-entry-id-496</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Dub f&#xfc;r dubbige Dubster</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-03-10T21:49:35+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deadbeat_Paul_St_Hilaire_Dub_Session.html#unique-entry-id-495</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deadbeat_Paul_St_Hilaire_Dub_Session.html#unique-entry-id-495</guid><content:encoded><![CDATA[Einer meiner Lieblingss&auml;tze: Techno in Berlin, das ist wie Reggae auf Jamaica.   Nicht Mainstream, aber auch nicht Underground, vielleicht eher: Gebrauchsmusik.   Was aber macht nun ein Reggae-S&auml;nger, wenn er in Berlin landet? ...  Hilaire, fr&uuml;her auch mal als Tikiman unterwegs, zog in den musikalisch offensten Stadtteil, nach Kreuzberg.   Und arbeitete einfach mit den besten Techno-Produzenten der Stadt zusammen, um aus Dub, elektronischer Musik und seinem Gesang eine Art &bdquo;Reggae von morgen&ldquo; zu schmieden.   Fast schon legend&auml;r: seine gemeinsam mit Moritz von Oswald und Mark Ernestus eingespielten Tracks.   Die Fortsetzung des ganzen gibt es jetzt: der ebenfalls in Kreuzberg lebende Scott Monteith alias Deadbeat hat basslastige, d&uuml;stere Soundgebilde erschaffen, in denen Paul St.   Hilaires einzigartige Stimme immer mal wieder aufblitzen darf.   Mit Reggae hat das nicht viel zu tun.   Aber wir sind ja auch nicht in der Karibik, wir sind schlie&szlig;lich in Berlin.]]></content:encoded></item><item><title>Gib dem Affen Zucker&#x2c; Zuckermann&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-03-10T21:46:14+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zuckermann_Serendipity.html#unique-entry-id-494</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zuckermann_Serendipity.html#unique-entry-id-494</guid><content:encoded><![CDATA[Ralph Zuckermann sieht so aus, als habe er einige Partyexzesse hinter sich.   Vermutlich auch schon in Kreuzberg, denn auch wenn er als Musiker in der ganzen Welt herumkommt, ist er hier zu Hause.   Sein Deb&uuml;talbum &bdquo;Serendipity&ldquo; (ein schwieriges Wort, es bedeutet wohl so viel wie: mit wachem Geist unterwegs sein und dabei und dadurch zuf&auml;llig etwas entdecken) ist gar nicht sonderlich exzessiv, aber spannend: Sessel-Techno, der in seiner Machart Verbindungslinien zu Klassik, Jazz und Konzeptmusik zieht.   Zuckermanns Sounds sind nicht berechnend, sie haben eher eine Art geplante Ungeplantheit.   So, als ob man in einem Kindergarten unterwegs sei, behauptet sein Plattenlabel mit dem bezeichnenden Namen &bdquo;Lebensfreude&ldquo;.   Ich finde, das f&uuml;hrt auf die falsche Spur: Verspeilt sind die locker-flockigen Tracks kein St&uuml;ckchen.   Weil Zuckermann ein gestandener Musiker ist, spannt sein Album vielmehr den gro&szlig;en Bogen von der atmosph&auml;rischen Fl&auml;che hin zum hypnotischen Beat.]]></content:encoded></item><item><title>Chopstick &#x26; Johnjon machen Zw&#xf6;lf.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-03-10T20:59:06+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Chopstick_and_Johnjon_Twelve_review.html#unique-entry-id-493</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Chopstick_and_Johnjon_Twelve_review.html#unique-entry-id-493</guid><content:encoded><![CDATA[Irgendjemand schrieb mal, die Schlesische Stra&szlig;e in Kreuzberg sei die Reeperbahn von Berlin.   Das ist nat&uuml;rlich Quatsch: die Schlesische Stra&szlig;e ist die Schlesische Stra&szlig;e und ganz sicher einer der Orte, an denen &bdquo;es&ldquo; gerade passiert.   Teil dieses &bdquo;es&ldquo; ist das Plattenlabel Suol, das seit bald vier Jahren die Grenzen zwischen Club und Pop, zwischen House und Soul, zwischen Ying und Yang verwischt.   Und wo &bdquo;wohnt&ldquo; Suol?   In der Schlesischen Stra&szlig;e.   Gegr&uuml;ndet wurde Suol von Chi-Thien Nguyen und John Muder.   Die beiden sind besser unter ihrem K&uuml;nstlernamen Chopstick & Johnjon bekannt.   Und haben jetzt, nach einer gef&uuml;hlten Ewigkeit, ihr erstes Album ver&ouml;ffentlicht.   Man muss ja immer etwas vorsichtig sein, wenn man die Verbindungen zwischen Musik und dem Ort, an dem sie entstanden ist, ziehen will.   Aber f&uuml;r mich klingt &bdquo;Twelve&ldquo; nach lauen Abenden am Landwehrkanal, nach durchfeierten N&auml;chten in der Luzia, nach Entspannungs&uuml;bungen im G&ouml;rli und nach Club-Mate am Schlesischen Tor: Chopstick & Johnjon l&auml;uten schon mal den Sommer ein.]]></content:encoded></item><item><title>Blaue Filme von Lo-Fang</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-03-04T12:25:47+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lo_Fang_Blue_Film_Review.html#unique-entry-id-492</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lo_Fang_Blue_Film_Review.html#unique-entry-id-492</guid><content:encoded><![CDATA[ Das Wort &bdquo;Blue&ldquo; im Zusammenhang mit Musik signalisiert im Normalfall jede Menge Melancholie.   Matthew Hemerlein alias Lo-Fang  und sein Deb&uuml;talbum &bdquo;Blue Film&ldquo; machen da keine Ausnahme: tiefe Gef&uuml;hle in dutzendfacher Ausfertigung erwarten einen dort, ein Song trauriger - und sch&ouml;ner! &ndash; als der n&auml;chste.

Lo-Fang - ein Name wie der eines asiatischen Superschurke in einem 60er-Jahre-Film.   Die Kritik ist sich nicht ganz klar dar&uuml;ber, was sie mit diesem Lo-Fang anfangen soll: die Songs, da sind sich eigentlich alle einig, sind gut und in ihrer melancholischen Art mit- und herzzerrei&szlig;end.   Aber die Machart, das Hin- und Herpendeln zwischen experimentellem elektronischen Pop und pathetischem R&rsquo;n&rsquo;B, kommt bei den Kritikern nicht so gut an: mal wird vermutet, der junge Lo-Fang suche noch sein musikalisches Zuhause, mal mutma&szlig;t man, die vielen verschiedenen Orte, an denen &bdquo;Blue Film&ldquo; entstanden sei, spiegelten sich in den Songs wider: Ein Farmhaus in Maryland, Hotels und Studios in Kambodscha, London und Nashville und schlie&szlig;lich die legend&auml;ren Capitol-Studios in Los Angeles &ndash; das seien einfach zu viele Orte, um best&auml;ndig zu klingen. 

Ich glaube, dass genau darin die St&auml;rke dieser Platte liegt: Ein klassisch ausgebildeter Multiinstrumentalist will sich hier noch nicht auf einen, seinen Sound festlegen, sondern schafft es, die verschiedensten Einfl&uuml;sse in seine Musik einflie&szlig;en zu lassen.   Die Stimme und vor allem die Stimmung der Platte aber halten alles zusammen.   Nat&uuml;rlich ist Lo-Fang nicht der einzige und auch nicht der erste Pop-Musiker, der Electronica, R&rsquo;n&rsquo;B, Klassik und Folk zu einem gro&szlig;en Ganzen verwebt &ndash; seit dem Erfolg von James Blake wandeln viele auf genau diesen Pfaden.   Aber nicht viele haben Songs wie Lo-Fang.]]></content:encoded></item><item><title>Katzen&#x21; Kotzen&#x21; Techno&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-02-24T16:04:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Katzen_kotzen_Techno.html#unique-entry-id-491</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Katzen_kotzen_Techno.html#unique-entry-id-491</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/NNXQAp0m5nA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Als ich einmal beschloss&#x2c; nichts mehr zu kaufen und daran (vor&#xfc;bergehend?) scheiterte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-02-24T07:59:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Konsum_Desaster.html#unique-entry-id-490</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Konsum_Desaster.html#unique-entry-id-490</guid><content:encoded><![CDATA[Schon der Zeitpunkt, ab dem ich den verdammten Konsum gegen Null runterfahren wollte, war ja nicht sonderlich gut gew&auml;hlt: Es gab noch zwei gr&ouml;&szlig;ere Bestellungen, die sich verz&ouml;gert hatten, au&szlig;erdem stand Weihnachten vor der T&uuml;r.   Die bestellten Sachen (ein Neopren-Anzug und ein Plattenpaket) kamen, ich z&auml;hlte sie trotzdem nicht als Versagen, weil sich ie ja lange vor dem selbstgew&auml;hlten Verzicht geordert hatte.   Weihnachten &uuml;berstand ich auch sehr gut, weil inzwischen alle Menschen in meiner Umgebung wissen, dass ich nichts schenke und nichts geschenkt bekommen m&ouml;chte. ...  Das lag auch daran, dass ich es spannender fand, mit dem Fahrrad herumzufahren und abwechselnd Menschen und Tiere zu gucken, als Dingen hinterherzujagen, die ich nicht brauche (denn, seien wir mal ehrlich, genau darum geht es ja beim Kaufen).


...Und zwar so, wie das manchmal bei Trinkern der Fall ist: einmal kurz genippt und dann nicht mehr aufgeh&ouml;rt: CD-Spieler, Mischpult, Kopfh&ouml;rer, Platten, B&uuml;cher, ein Skianzug, Helm, R&uuml;ckenprotektor, Handschuhe, T-Shirt, Sweatshirt, M&uuml;tze, Turnbeutel, ein neues Mikrofon, ein Stimmverfremder, Und dann ging auch noch das Netzteil vom Computer kaputt.


...Und ich wei&szlig; auch, warum ich mir vieles davon geholt habe: es hatte damit zu tun, dass ich neben meinem eigentlichen Job noch einen Fulltime-DJ-Job angenommen habe und ich praktisch nur noch am Arbeiten war - da baut sich wirklich Frust auf!   Nicht, weil die Jobs schlimm sind (im Gegenteil, nach wie vor coole Aufgaben), aber weil ich dann mitten in der Nacht v&ouml;llig &uuml;berdreht und fertig nach Hause kam und quasi zur Entspannung und zum Runterkommen im Netz noch nach Dingen forschte, in die ich mein Geld stecken k&ouml;nnte.


Egal, bevor ich jetzt f&uuml;r jeden einzelnen dieser K&auml;ufe eine Rechtfertigung finde (l&auml;sst ebenfalls darauf schlie&szlig;en, dass es sich hier um etwas Sucht&auml;hnliches handelt), sage ich das, was die Anonymen Alkoholiker immer sagen: immer sch&ouml;n einen Tag nach dem anderen hinter sich bringen und versuchen, das Richtige zu tun. ...  Von neuem ansetzen, es war eben ein Ausrutscher (&uuml;brigens einer, der sich gar nicht weiter schlimm anf&uuml;hlte - das ist dann vermutlich doch ein Unterschied zum Suchtkranken. 

...d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Dan Le Sac vs. Scroobius Pip: sie kommen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-02-19T11:24:45+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dan_Le_Sac_Scroobius_Pip_live.html#unique-entry-id-489</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dan_Le_Sac_Scroobius_Pip_live.html#unique-entry-id-489</guid><content:encoded><![CDATA[Mach ich mal kein Geheimnis draus: ich bin Fan von vielem.   Und besonderer Fan von wenigem.   Und ganz besonderer Fan von Dan Le Sac und Scroobius Pip.   Das englische, nun ja, Hip-Hop-Duo (&bdquo;nun ja&ldquo;, weil Hip-Hop-Duo in diesem Fall vielleicht ein wenig in die Irre f&uuml;hrt.   Aber dazu gleich mehr) hat mich vor Jahren mal kalt erwischt und seitdem sammele ich alles, was die beiden zusammen oder auch solo so machen.   Jetzt kommen sie f&uuml;r ein paar wenige Auftritte nach Deutschland und &Ouml;sterreich und ich sage: Yeah!


...Weil, wie ja hier im Technoarm schon mal erw&auml;hnt, das einfach etwas besonderes ist, was die beiden machen: Dan, der Sack, bastelt ziemlich rabaukige Techno-Electro-Dubstep-Beats, Pip liefert dazu spoken words voller popgeschichtlicher Anspielungen.   Sehr englisch, sehr gut, sehr hip, nur halb hop.


...Sp&auml;testens, seit sie in einem Video einen Auftritt bei der britischen Castingshow &bdquo;The X Factor&ldquo; vort&auml;uschten. 

...<iframe width="640" height="480" src="//www.youtube.com/embed/vktcyvqfKn4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Dixon: alles richtig gemacht&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-02-10T15:51:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dixon_alles_richtig.html#unique-entry-id-488</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dixon_alles_richtig.html#unique-entry-id-488</guid><content:encoded><![CDATA[Es war schon immer furchtbar, wenn Mainstream-Medien sich mit Techno, House und den ganzen Spielarten der elektronischen Tanzmusik besch&auml;ftigten: ahnungslose Journalisten, die gar kein Interesse daran hatten, etwas Tieferes an ihrem Thema zu entdecken, sondern die sich nur f&uuml;r das Schr&auml;ge, Exzessive, Abseitige interessierten.   Und f&uuml;r eventuelle Promigesichter, an denen sich die immer gleichen Geschichten erz&auml;hlen lassen.   Zum Beispiel die Berghain-Geschichte im &bdquo;Stern&ldquo;.   Aber ab und zu gab und gibt es Ausnahmen.   Das beste, was ich in letzter Zeit so zum Thema gelesen habe (und was mich ein wenig neidisch werden l&auml;sst), ist ein Artikel in der &bdquo;Welt&ldquo; von Cornelius Tittel.   Ja, es geht auch um Exzesse, um Drogen und ums Ausrasten, was auch ok ist, weil es schlie&szlig;lich zum Feiern dazugeh&ouml;rt, aber vor allem geht es um Dixon aus Berlin, einen der besten DJs der Welt, und um Techno  und die Medien und Berlin als Exportschlager und und und.   Warum habe ich das nur nicht selbst geschrieben?]]></content:encoded></item><item><title>The Jaydes machen Musik. Gute Musik.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-02-06T12:18:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/The_Jaydes_The_Jaydes_Review.html#unique-entry-id-487</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/The_Jaydes_The_Jaydes_Review.html#unique-entry-id-487</guid><content:encoded><![CDATA[Die drei gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;gen des Privatradios?   Das Beste a) der 80er, b) der 90er und c) von heute.   Ein Witz, na klar, aber einer, der bei den Jaydes eine ganz andere Bedeutung bekommt.   Denn die behaupten nicht nur, dass sie das Beste der elektronischen Musik vergangener Jahrzehnte mit aktueller Clubmusik vermischen, nein, sie tun das wirklich!   Tolle Tracks, zum Teil mit Gesang, zum Teil als coole Clubst&uuml;cke angelegt, in denen v&ouml;llig unvermittelt Rave-Fanfaren losbrechen, um gleich wieder zu verstummen.   Und dann noch der Name!   The Jaydes, das ruft Erinnerungen an die &bdquo;The-Bands&ldquo; wie The Strokes, The Hives, The Kills etc. hervor.   Aber in Sachen Gitarre ist hier gar nichts zu finden: Elektronisch-analog gehen Bloody Mary und Attan zur Sache &ndash; zwei Franzosen, die sich erst in Berlin, ihrer Wahlheimat, kennengelernt und hier f&uuml;r ihr gemeinsames Projekt &bdquo;The Jaydes&ldquo; ihren Musikmaschinenpark zusammengeworfen haben.


 The Jaydes &ndash; The Jaydes (Label: Dame-Music)]]></content:encoded></item><item><title>Eine &#xc4;ra geht zu Ende: Westbam steigt bei Mayday aus</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-02-04T18:23:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Westbam_steig_bei_Mayday_aus.html#unique-entry-id-486</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Westbam_steig_bei_Mayday_aus.html#unique-entry-id-486</guid><content:encoded><![CDATA[Zusammen mit meinem Projekt Members of Mayday stand ich, auch in den Jahren, als das Event nicht mehr von meiner eigenen Firma veranstaltet wurde, sondern von I-Motion übernommen worden war, für eine fortlaufende Linie, die das Event von den frühen Jahren der Techno/House/Rave Kultur bis in die Jetztzeit verband.

In den letzten Jahren hatte ich zunehmend das Gefühl, dass diese Tradition von der I-Motion weder besonders geachtet wird, noch das man sich bemüht etwas von dieser Tradition fortzuführen.

Ich hatte das Gefühl, dass meine Präsenz und das Weiterführen des Members of Mayday Projektes der Firma I-Motion vor allem dazu dient, den Anschein zu wahren, dass die original Mayday-Idee noch weiterlebt, weil man geschäftliche Nachteile befürchtete, wenn deutlicher zu Tage träte, was in Wahrheit los ist.

...Dass I-Motion nun die Mehrheit ihrer Geschäftsanteile an Mayday an einen amerikanischen Konzern verkauft hat, wie in der Presse zu lesen war, macht mir die Sache nicht sympathischer. 

...Nicht um Nachzutreten, sondern weil es das Letzte ist, was ich für einen Event tun kann, der viel für Technokultur getan - und in meinem Leben eine wichtige Rolle gespielt hat.

...Ich hatte aber bei Weitergabe von Mayday an I-Motion gehofft, dass neben dem Trademark und der Mayday Rakete auch etwas von der Mayday Idee, nämlich: das Neueste von &bdquo;House und Techno&ldquo; an einem Abend aufeinander prallen zu lassen, übrig bleibt. 

...Da die meisten Neuerungen im Land der elektronischen Tanzmusik der letzten 10 Jahre aber weder in das eine noch das andere Format passten, fanden diese Neuerungen, für die die Veranstaltung mal gegründet worden war und die den Kern der Mayday Idee ausgemacht haben, einfach nicht mehr statt.

...Wenn man bedenkt, das Mayday in Russland jahrelang mit den Feierlichkeiten zum Ende des zweiten Weltkriegs zusammenfiel, war dieser Rahmen für eine Veranstaltung aus Deutschland eine gro&szlig;e Ehre. 

...Mit allem, was in den letzten Jahren aus dieser Party geworden ist, ist auch bei mir wieder ein Wunsch geweckt worden, mich in ein neues Projekt einzubringen.   Mit alten und neuen Freunden arbeiten wir an der Idee eines neuen Raves, der wieder interessant ist für alle, die aus genannten Gründen schon lange nicht mehr zu Mayday gehen.]]></content:encoded></item><item><title>Techno? Alles Nazis&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2014-02-01T17:48:04+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Nazis.html#unique-entry-id-485</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Nazis.html#unique-entry-id-485</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Monoton rhythmische Musik findet sich beim Milit&auml;r, und diente mit monotonen Trommelschl&auml;gen in der Geschichte beim Einsatz von Menschenschlachten.   Sie ist Symbol des Kapitalismus, da es die Z&auml;hlweise von Geld 1 Euro, 2 Euro, 3 Euro usw.   Aber auch die Musikrichtung Techno geh&ouml;rt dazu, da dort die monotone technologische Z&auml;hlweise 01 01 01 01 ... ist, woraus sich ein monotoner Musikrhythmus ergibt, der somit auch eine moderne Interpretationsform des Militarismus ist.   Daraus erkl&auml;ren sich auch die Besucher von sogenannten Techno-Loveparades, die vorwiegend aus dem konservativen bis rechtspolitischen Spektrum kommen.   Wer auf ein Techno-Konzert geht, geht nicht auf ein Rock-Konzert und anders herum genauso. ...  W&Auml;HREND DIE BESUCHER VON TECHNO-KONZERTEN VORWIEGEND AUS DEM KONSERVATIVEN UND RECHTEN SPEKTRUM KOMMEN, SIND DIE BESUCHER VON ROCK-KONZERTEN IM LINKSPOLITISCHEN BEREICH ZU HAUSE.   Nicht ohne Grund haben auch Rechte Gruppierungen in Duisburg nach dem katastrophalen Vorfall mit 21 Toten f&uuml;r die Abwahl des Oberb&uuml;rgermeisters pl&auml;diert. 

...Sch&ouml;nen Typen hat sich &bdquo;Die Linke&ldquo; da ins Boot geholt, denn an dieser Argumentation stimmt so ziemlich gar nichts. ...  Und war es nicht &bdquo;Die Linke&ldquo;, die 2011 in Duisburg eine &bdquo;Aktuelle Stunde&ldquo; zur Loveparade-Katastrophe beantragt hatte?   Ich z&auml;hle auch nicht 01 01 01 01, ich z&auml;hle 1,2,3,4,5,6,7,8. ]]></content:encoded></item><item><title>Besuch aus der Zukunft</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-01-23T22:36:51+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_Man_From_Tomorrow.html#unique-entry-id-484</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_Man_From_Tomorrow.html#unique-entry-id-484</guid><content:encoded><![CDATA[Einen Film namens &bdquo;Man From Tomorrow&ldquo;, ein Hybrid aus Kunst- und Musikfilm, aus Doku und, ja, auch wieder ein bisschen Science Fiction.   Gedreht hat diesen Film eine Filmemacherin namens Jacqueline Caux, die Musik stammt von Jeff Mills, er ist in diesem Schwarz-Wei&szlig;-Film (war der wirklich schwarz-wei&szlig;? 

...Das Ganze wirkt in den ersten Minuten anstrengend (Strobo-Gewitter wie zu besten Keller-Techno-Zeiten) bis gewollt (Kunstzeugs?), aber entwickelt sich dann zu einem hypnotischen Gewirr aus typischem Mills-Techno, komplizierten Gedanken &uuml;ber die Zukunft, unser Zusammenleben, die Wissenschaft und die Welt, und Gattaca-&auml;hnlichen Bildern.   Was mit diesem Film, der in verschiedenen St&auml;dten (Berlin, Detroit, Paris, so weit ich das verstanden habe) in Einzelauff&uuml;hrungen gezeigt wurde, passiert?   Steht noch nicht fest - die Filmemacherin sucht noch einen Markt.   Ich w&uuml;rde empfehlen: mal bei arte nachfragen, da geh&ouml;rt er hin.   Ach ja, wer den Film sehen will: auf der Website vom LouvreMuseum gibt es ihn zu sehen.


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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Die elektronische One-Man-Band</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2014-01-16T01:41:27+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Justus_Koehncke_Wonderful_Frequency_Band.html#unique-entry-id-483</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Justus_Koehncke_Wonderful_Frequency_Band.html#unique-entry-id-483</guid><content:encoded><![CDATA[Vor wenigen Tagen ist Justus K&ouml;hncke 47 Jahre alt geworden, seit drei Jahren wohnt er in der Hauptstadt und zwar genau dort, wo gerade am meisten los ist, an der Grenze zwischen Kreuzberg und Neuk&ouml;lln, einen Steinwurf vom Kottbusser Tor entfernt. 

...Vor einigen Wochen ist, f&uuml;nf Jahre nach dem letzten, sein neues Album erschienen: &bdquo;Justus K&ouml;hncke & The Wonderful Frequency Band&ldquo;.   Ein Blick aufs Plattencover verr&auml;t sofort, wer diese wundervolle Band ist: Er selbst, eine Art elektronische One-Man-Band, mit dicker Pauke auf dem R&uuml;cken, den Synthesizer wie eine Art Schiffermannsklavier im Arm, kurzgeschorene Haare, Sieben-Tage-Bart und Brille &ndash; Beat und Melodie und Stil eben.

&bdquo;The Wonderful Frequency Band&ldquo; ist eine sch&ouml;ne und leicht schr&auml;ge Platte, auf der der geborene Gie&szlig;ener all das, was in den letzten 20, 25 Jahre sein musikalisches Leben bestimmt hat, noch einmal neu zusammenr&uuml;hrt: House, Techno, Synthiepop, dar&uuml;ber, wie Trockeneisnebel, eine mal mehr, mal weniger dicke Schicht Disco. 

...Eigentlich war er damit schon lange durch, er hatte vor Jahren mit den deutschen Liedern aufgeh&ouml;rt, als Bands wie &bdquo;Juli&ldquo; und &bdquo;Silbermond&ldquo; und &bdquo;Wir sind Helden&ldquo; damit gro&szlig;e Erfolge feierten: &bdquo;Ich hatte den Eindruck, dass niemand im Club das brauchte. 

...&bdquo;Loop&ldquo; ist ein solches St&uuml;ck: &bdquo;Du bist so sch&ouml;n wie eine Umlaufbahn in deiner Wiederkehr, drum lieb ich dich so sehr&ldquo; singt er da auf einen blubbernden Acid-House-Beat, der sich schleifenartig &ndash; Loop! &ndash; wiederholt. 

...Justus K&ouml;hncke steckt solche Aussagen weg, aber ganz leicht f&auml;llt ihm das nicht: &bdquo;Es ist immer wieder eine Mutprobe, ich bin ja nicht Chaka Khan. 

...Als er vor drei Jahren nach Kreuzk&ouml;lln zog, kam ihm die Stadt, vor allem das Clubgesch&auml;ft wie &bdquo;eine Schlangengrube&ldquo; vor, &bdquo;infarkthaft voll&ldquo; von unglaublich talentierten, den Erfolg suchenden Musikern: &bdquo;Als sich rumsprach, dass ich jetzt in Berlin wohne, kriegte ich mehr Angebote. 

...Als Teil des Trios &bdquo;Whirlpool Productions&ldquo; hatte er in den 90ern Erfolg in den Charts, mit der bis heute gro&szlig;artigen Hymne &bdquo;From Disco to Disco&ldquo; landeten er und seine Mitstreiter Hans Nieswandt und Eric D. 

...Und auch wenn mittlerweile ein neues Album eine ganz andere Funktion als damals hat &ndash; &bdquo;in den 90ern trat man auf, um seine Platte zu promoten, heute macht man eine Platte, um Auftritte zu bekommen&ldquo; &ndash; ist &bdquo;The Wonderful Frequency Band&ldquo; nicht einfach nur Kalk&uuml;l oder Mittel zum Zweck: &bdquo;Ich bin da vielleicht ein bisschen altmodisch, aber ich will, selbst wenn man es mit dem Holzhammer reinpr&uuml;geln muss, dass ein Album ein Statement ist. ]]></content:encoded></item><item><title>The Prodigy als&#x2c; nun ja&#x2c; halber Stummfilm</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2014-01-13T12:08:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Prodigy_Firestarter_Still.html#unique-entry-id-482</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Prodigy_Firestarter_Still.html#unique-entry-id-482</guid><content:encoded><![CDATA[Als in den 90ern die ersten Sachen von The Prodigy rauskamen, h&auml;tte niemand, den ich kenne, damit gerechnet, welchen Einfluss und welchen durchschlagenden Erfolg die mal haben w&uuml;rden.   Ich finde, die Tracks gehen immer noch, vor allem der &uuml;berragende Firestarter.   Und der ist jetzt wieder da, aber ganz anders: Mario Wienerroither aus Wien, der unter dem Pseudonym Erdgas Musik produziert, hat die Musikspur vom Firestarter-Video gel&ouml;scht und nachvertont.   Ge&uuml;bt hatte er das zuvor schon bei Nirvana und Queen, aber hier ist&rsquo;s perfekt.


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<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/7Hv_F_Z-u64" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Der DJ-Sp&#xe4;tkauf von Kyoto</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Leute</category><dc:date>2014-01-06T10:02:35+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Spaetkauf_Kyoto.html#unique-entry-id-481</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Spaetkauf_Kyoto.html#unique-entry-id-481</guid><content:encoded><![CDATA[So direkt nach dem Wochenende sitzt er oft ganz alleine im ersten Stock eines unscheinbaren Geb&auml;udes in einer der gr&ouml;&szlig;eren Stra&szlig;en der Stadt. ...  Jetzt ist es kurz vor Mitternacht: &bdquo;Ich habe vorher als Angestellter in einem Buchladen gearbeitet, der eine kleine CD-Abteilung hatte. 

...Sechsmal die Woche &ouml;ffnet Ryoama Sasaki seinen &uuml;berschaubaren Shop, manchmal um 20 Uhr, manchmal auch ein bisschen sp&auml;ter.   Der 42-J&auml;hrige sitzt dann bis 5 oder 6 Uhr fr&uuml;h an der Kasse (vor einer kubanischen Flagge), erledigt am Computer seine Bestellungen, um ihn herum an den W&auml;nden h&auml;ngen House-, Techno- und Electro-Rarit&auml;ten aus aller Welt. ...  Hunderte von Schallplatten, ordentlich unterteilt nach Genre, nach Interpret, nach Plattenlabel, warten in Holzf&auml;chern auf Kundschaft, Ryoma Sasaki wartet mit ihnen: &bdquo;Manche verwechseln meinen Laden mit einer Kneipe und kommen nur zum Trinken her. 

...Ein- bis zweimal die Woche schaut der DJ vorbei, als Teil der, wie er sagt, eher kleinen Underground-Technoszene Kyotos. ...  Aber es erkl&auml;rt vielleicht auch, warum sich in mancher Nacht zehn, f&uuml;nfzehn Kunden bei ihm dr&auml;ngeln, um die neuesten Platten abzuchecken. 

...Atari ist 27 Jahre alt, er legt entweder in Kyoto oder im 40 Kilometer entfernten Osaka auf, wo es jede Menge Bars und Clubs gibt.   Ach ja, Techno in Japan noch ein bisschen mehr M&auml;nnersache als im Rest der Welt: &bdquo;Vielleicht f&uuml;nf Mal im Jahr kauft ein M&auml;dchen hier Platten. ...  Plattenladen, Sp&auml;tkauf, Schule, Club, Bar &ndash; ein bisschen von allem hat er zu bieten &ndash; der DJ-Professor aus Kyoto: &bdquo;Neulich kam ein sehr junger Kunde zu mir und fragte mich nach EDM, nach Electronic Dance Music a la David Guetta. ]]></content:encoded></item><item><title>Ab jetzt wird alles besser?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-12-31T14:02:10+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ab_jetzt_wird_alles_besser.html#unique-entry-id-479</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ab_jetzt_wird_alles_besser.html#unique-entry-id-479</guid><content:encoded><![CDATA[M&uuml;de, sehr m&uuml;de gehe ich ich ins neue Jahr - vielleicht doch ein bisschen viel gearbeitet in letzter Zeit.   Und ich m&ouml;chte mich deshalb dem guten Vorsatz von DJ Koze anschlie&szlig;en: 2014 soll das Jahr von Erfolglosigkeit und Mittelm&auml;&szlig;igkeit werden!   Da muss man nicht viel machen, vielleicht ein bisschen kiffen, mehr trinken, weniger nachdenken, slackerm&auml;&szlig;ig abh&auml;ngen.   Go with the flow oder so &auml;hnlich.   Aber wir werden ja sehen, oder?


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...Wenn man ernsthaft dar&uuml;ber nachdenkt, k&ouml;nnte es sogar wirklich sein, dass sie einigerma&szlig;en Geld mit ihren, nun ja, DJ-Gigs verdient - Silvester ist sie im ber&uuml;hmten Bellagio in Las Vegas gebucht, die letzten Monate war sie regelm&auml;&szlig;ig im Amnesia auf Ibiza zu Gast und auch f&uuml;r 2014 hat sie dort wieder einen Vertrag bekommen. ...  Aber jeder von uns (Hobby-)DJs - und selbst die meisten, die davon leben  k&ouml;nnen von solchen Summen nur tr&auml;umen.   Ach ja, hier noch als Jahresendgeschenk: Paris Hilton erkl&auml;rt ihre DJ-Karriere:


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...James Stinton und Gerald Donald, die beiden hinter Drexciya, nutzten futuristisch anmutenden Electro, Ambient Music und Industrial Sounds, um ihren Mythos von der Unterwasser-Spezies der Drexciyaner in Klang umzusetzen.   Die erfundene Geschichte selbst wirkt auf den ersten Blick wie billige Science Fiction, hat aber bei n&auml;herer Betrachtung durchaus Substanz und Tiefgang: Man benutze die Musik und den Mythos, um besser erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen, wie man sich als Schwarzer mitunter  in den USA f&uuml;hle &ndash; wie Aliens n&auml;mlich, denen man ihre urspr&uuml;ngliche Heimat weggenommen h&auml;tte und die man in eine fremde Umgebung verpflanzt h&auml;tte. 

...Und mit dem Tod wurde &uuml;berhaupt erst mehr &uuml;ber ihn bekannt: Er hatte neben der Musik als Lastwagenfahrer gearbeitet.   Die Original-Platten von Drexciya, die auf Labeln wie Tresor, Underground Resistance und Submerge ver&ouml;ffentlicht wurden, sind heute zum Teil viel Geld wert.   Das niederl&auml;ndische Clone-Label aber hat gerade noch einmal eine Best-of-Compilation herausgebracht &ndash; Journey oft he Deep Sea Dweller Teil 1 bis 4. 

...d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>
]]></content:encoded></item><item><title>DHL&#x2c; Du Mutter aller Versager&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-12-20T19:07:13+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hass_auf_die_DHL.html#unique-entry-id-476</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hass_auf_die_DHL.html#unique-entry-id-476</guid><content:encoded><![CDATA[Du glaubst nicht, was das f&uuml;r unglaubliche Hass-Gef&uuml;hle in mir ausl&ouml;st, von Dir eine Mail mit dem Betreff "Ihre Sendung wurde in eine FILIALE umgeleitet" zu bekommen!   Warum wohl lasse ich mir Pakete an die bucklige Packstation schicken?   Nat&uuml;rlich damit ich NICHT in diese stinkende, &uuml;berhitzte Filiale in den Sch&ouml;nhauser Allee Arkaden muss, um dort eine klitzekleine Sendung abzuholen! ...  Und schon gar nicht am 21.12., wenn die Schlange so lang wird wie die von Berghain und Watergate zusammen und ich l&auml;nger warten muss als beim Zollamt (und das muss man erst einmal schaffen, die Wartezeiten beim Zollamt zu schlagen)!   Ist das der Dank daf&uuml;r, dass ich st&auml;ndig Pakete f&uuml;r die Nachbarschaft annehme, unentgeltlich und unkompliziert? ...  Jetzt stellste Dich vermutlich tot, so wie sonst immer, wenn mal wieder eins meiner P&auml;ckchen "nicht auffindbar" ist Wie ich Dich hasse, Du unf&auml;higster aller Paketzustelldiensten! ...  Du Sinnbild f&uuml;r alles, was auf dieser Welt schief l&auml;uft. 

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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Weniger kaufen. Weniger kaufen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-12-18T00:39:34+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Leben_ohne_kaufen_bzw_mit_weniger_kaufen.html#unique-entry-id-475</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Leben_ohne_kaufen_bzw_mit_weniger_kaufen.html#unique-entry-id-475</guid><content:encoded><![CDATA[Und w&auml;hrend alle Welt kauft, kauft, kauft, mache ich mir weiter Gedanken ums Nicht-mehr-so-viel-bis-gar-nichts-mehr-kaufen.   Immer noch gar nicht so einfach, sich wirklich nur noch das zu kaufen, was ich wirklich brauche. ...  Ich stelle aber fest: ich kaufe, seit ich nicht mehr viel anderes Zeug kaufe, mehr Essen.   Das esse ich dann gar nicht unbedingt, aber es scheint so ein Mechanismus zu sein, um unterdr&uuml;ckte Kaufl&uuml;ste doch auszuleben.


Meine Kaufl&uuml;ste sind n&auml;mlich immer noch da, auch wenn ich mich weiterhin an den Vorsatz, nichts mehr zu kaufen, halte (nun gut, ich muss das ein bisschen einschr&auml;nken: ich habe mir ein paar Platten gekauft, weil ich wieder neue Lust am Auflegen mit Vinyl gefunden habe.   Nat&uuml;rlich h&auml;tte ich diese Lust auch erst einmal mit den paar tausend alten Platten befriedigen k&ouml;nnen, aber bei Platten scheine ich nicht rational handeln zu k&ouml;nnen).   Ich f&uuml;hle mich jedenfalls nach wie vor wie ein trockener Alkoholiker, der sich ab und zu ein Bier g&ouml;nnt, aber deshalb nicht gleich wieder komplett mit dem Saufen anf&auml;ngt. 


Ach ja, das war noch eine sch&ouml;ne Nachricht: In ihrem Jahresr&uuml;ckblicksheft widmet sich die Spex in einem ihrer Artikel der dummen, aber so schwer bremsbaren Konsumsucht der Menschen.   Der tolle Tino Hanekamp kommt zu dem Schluss, dass wir anfangen sollten, angesichts unseres Kaufverhaltens mehr Selbstekel zu entwickeln. ...  Mehr Selbstekel vor unserer Scheinheiligkeit und Selbstgerechtigkeit und dann klappt&rsquo;s vielleicht auch mit dem Konsumverzicht. ]]></content:encoded></item><item><title>Booka Shade entt&#xe4;uschen mit &#x22;Eve&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-12-13T09:15:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Booka_Shade_Review.html#unique-entry-id-474</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Booka_Shade_Review.html#unique-entry-id-474</guid><content:encoded><![CDATA[Manchmal ist es schon ein bisschen traurig, sich mit der Berliner Clubmusik-Szene auseinanderzusetzen.   Nehmen wir nur mal Booka Shade, dieses Duo von Walter Merziger und Arno Kammermeier.   Die beiden haben vor sechs, sieben Jahren so grandios komponierte und produzierte Musik abgeliefert, dass ich es eigentlich nur noch f&uuml;r eine Frage der Zeit hielt, wann sie mit ihrer Clubmusik den Popmarkt erobern w&uuml;rden.   Und jetzt dieses f&uuml;nfte Album &bdquo;Eve&ldquo;, das mit eher belanglosen, angechillten Electrosounds langweilt! ...  Dass sie keine gro&szlig;e Lust mehr auf das Clubleben haben, ist ihre Privatsache.   Aber komplett auf &Uuml;berraschendes zu verzichten und zw&ouml;lf mehr oder weniger unkreative Tracks rauszuhauen, das ist dann schon ein bisschen arm. ...  Zwei Jahre soll es gedauert haben, &bdquo;Eve&ldquo; zu produzieren? 

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...Ich halte gar nichts von Spr&uuml;chen wie &bdquo;die da oben machen ja doch, was sie wollen, etc. etc. etc&ldquo;, aber so richtig doll st&auml;rken solche Geschichten mein Vertrauen in &bdquo;die da oben" auch nicht.


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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Einmal mehr: die Achse Berlin-Detroit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-12-09T17:25:45+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pierre_Deutschmann_Betroit.html#unique-entry-id-471</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pierre_Deutschmann_Betroit.html#unique-entry-id-471</guid><content:encoded><![CDATA[Hier kommt das Gegenst&uuml;ck zu mollig-warmer House Music: Betroit von Pierre Deutschmann.   Techno, der, wie der Albumtitel schon andeutet, einmal mehr die Achse Berlin-Detroit beschw&ouml;rt.   Was hei&szlig;t das konkret?   Pierre Deutschmann, Produzent und DJ aus Berlin, pr&auml;sentiert harte, aber nicht unerbittliche Sounds.   Er wei&szlig;, dass Detroit-Techno immer versucht hat, den elektronischen Instrumenten gleichzeitig eine maschinenartige und trotzdem seelenvolle Musik zu entlocken.   &Uuml;ber 15 St&uuml;cke entwirft Deutschmann seine anspruchsvolle Soundlandschaft, die Tracks boxen abwechselnd in den Bauch und streicheln  &uuml;ber den Kopf.   Je &ouml;fter ich das h&ouml;re (das Album ist schon ein paar Wochen alt), desto sinnvoller scheint mir eine alte K&auml;mpferweisheit: Roll with the punches!


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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Lieber japanischer Produzent&#x2c; bitte melde Dich&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-12-07T12:08:14+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kompakt_sucht_Produzenten.html#unique-entry-id-470</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kompakt_sucht_Produzenten.html#unique-entry-id-470</guid><content:encoded><![CDATA[Samstag, der Tag der Zuf&auml;lle: Gerade erst aus Japan zur&uuml;ckgekehrt, l&auml;uft bei Spiegel-online der Fraktus-Film &uuml;ber (erfundene) Techno-Pioniere.   Und dann gehe ich auf die Seite des K&ouml;lner Kompakt-Labels und finde da eine Geschichte, die so klingt, als w&uuml;rde sie diese beiden Komponenten (erfundene Techno-Produzenten und Japan) zusammenbringen. ...  Ganz kurz: Vor einigen Jahren soll bei den Herren von Kompakt ein Demo aus Japan gelandet sein.   Aber wie das in diesen Techno-Klitschen  manchmal ist, ging die CD verloren. ...  Nur: nirgendwo mehr war der Name oder die Kontakt-Adresse des Absenders zu finden. ...  Remixen, und auf der Platte (und ihrer Homepage) eine Suchanzeige in Englisch, Japanisch und Deutsch abgedruckt. 

...P.S.: Hier noch der direkte Link zum Fraktus-Film auf SPON. 

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Was also habe ich gekauft, was ich nicht unbedingt brauchte, abgesehen von den paar Sachen in Japan? ...  Und was habe ich mir verkniffen? ...  Daf&uuml;r musste ich stundenlang an meiner alten rumschrauben, bis sie wieder ging. ]]></content:encoded></item><item><title>Perfect Match: Japan und Biosphere</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-12-06T12:30:03+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Biosphere_in_Japan.html#unique-entry-id-468</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Biosphere_in_Japan.html#unique-entry-id-468</guid><content:encoded><![CDATA[Jenssen hatte vor zweieinhalb Jahren ein Album ver&ouml;ffentlicht, das sich japanische Atomkraftwerke zum Thema hatte - und zwar direkt vor der Katastrophe von Fukushima, so, als h&auml;tte er was geahnt.   Ich habe das hier ausf&uuml;hrlich auseinandergenommen, muss ich also nicht mehr aufschreiben.   Aber eben weil da dieser Bezug zu Japan ist, habe ich einfach alle sieben oder acht Biosphere-Alben (ist auch noch ein Seitenprojekt dabei), die bei mir so rumlagen, auf meinen iPod gespielt und bin mit ausschlie&szlig;lich dieser Musik nach Japan gefahren.   Und egal, ob ich da in Kyoto mit dem Fahrrad stundenlang am Fluss entlanggefahren bin, Tiere beobachtet habe oder durch die Stadt lief: Biosphere passte immer.   Es ist wohl diese Verbindung von Natur und Technik, die Biosphere-Sounds und Japan gemeinsam haben.   Und immer (auch das gilt f&uuml;r die Musik und das Land) hat die Technik eine gute und eine schlechte Seite, eine angsteinfl&ouml;ssende und eine faszinierende. ...  Honto, wie der Japaner so sagt.


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...F&uuml;r einen, von dem irgendwann noch mal etwas richtig Tolles kommt, das nicht nur den Hip-Hop-Kosmos, sondern die ganze Popmusik auf den Kopf stellt. 

...Im Grunde genommen genau der gleiche Mist, den die Schweizerin nach ihrem DSDS-Gewinn im Mai unter dem Titel &bdquo;Gl&uuml;cksgef&uuml;hle&ldquo; auf den Markt warf. 

...Eine zweite Ebene, die sich erst nach ausgiebigem H&ouml;ren erschlie&szlig;t und die reich, gl&uuml;cklich, sch&ouml;n, stark und unsterblich macht, wenn man sie denn endlich erkannt hat. 

...gutaussehende Jungs Musik machen, um pubertierenden M&auml;dchen das Geld aus der Tasche zu ziehen, dann muss das nicht zwangsweise schlechte Musik sein. 

...Viele Worte sind in den letzten Wochen an dieser Stelle verloren worden, um das dauerbrennende Ph&auml;nomen Helene Fischer zu erkl&auml;ren.   Von niemals eingel&ouml;sten Tr&auml;umen sprachen mein Kollege Andreas M&uuml;ller und ich, wir warnten vor dem Schlager im Allgemeinen und vor der Venusfliegenfalle Fischer im Besonderen.   Am Ende aber &ndash; und das wird sich auch in den kommenden Wochen und Monaten nicht &auml;ndern &ndash; ist es ganz simpel: wer sich ernsthaft f&uuml;r Musik interessiert wird diese Platte nicht kaufen. 

...Aber hier kommt&rsquo;s: Mit Abstand das beste deutschsprachige Album, dass es diese Woche in die Top-10 geschafft hat. 

...Und je l&auml;nger seine Karriere dauert, desto &ouml;fter wird sie auftauchen: die Frage, was Robbie Williams eigentlich sonst noch zu bieten hat? ]]></content:encoded></item><item><title>Kellerkinder unter sich</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-12-06T12:14:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kellerkind_Music_Is_A_Miracle_Review.html#unique-entry-id-466</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kellerkind_Music_Is_A_Miracle_Review.html#unique-entry-id-466</guid><content:encoded><![CDATA[Es w&auml;re Unsinn, den House des Schweizer Produzenten Marco Biagini alias Kellerkind als Neuerfindung des Genres zu feiern &ndash; eher das Gegenteil ist der Fall.   Sein beim Berliner Label Stil vor Talent ver&ouml;ffentlichtes neues Album  &bdquo;Music is a Miracle&ldquo; klingt aber so gut gelaunt, so geradlinig und gleichzeitig zuckers&uuml;&szlig;-poppig, dass gar nicht gro&szlig; auff&auml;llt, dass hier ein neuer Ansatz fehlt.   Kling Klang, die Stra&szlig;en entlang, so w&uuml;rde es gerne in meinem Kopf summen.   Aber geht ja nicht: diese Songzeile ist schon vergeben.   Dann vielleicht eine andere: My house is your house.   And your house is mine.   Kling Klang, Kling Klang, Kling Klang.


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...Die trivialsten Geschichten sind eben doch die besten &ndash; auch das lernt man bei der singenden Krankenschwester aus Krefeld.

...Aber den Gro&szlig;teil der Kritik, die auf James Blunt niederprasselt, hat er nicht verdient: seine Lieder sind gut, sein Anliegen ist legitim, seine Pose glaubhaft. 

...Und damit zu Platz 8: &bdquo;On Air &ndash; Live At The BBC Vol. 2&ldquo; von und mit den Beatles.

...Um die Musik dieser Band aus Helsinki auch in ihrem Heimatland verst&auml;ndlich zu beschreiben, fehlen mir noch folgende Vokabeln: &bdquo;langweilig&ldquo;, &bdquo;uninspiriert&ldquo;, &bdquo;mopsig&ldquo;, &bdquo;fade&ldquo;, &bdquo;eint&ouml;nig&ldquo;, &bdquo;bleiern&ldquo;, &bdquo;witzlos und &bdquo;nichtssagend&ldquo;  wie &uuml;bersetzt man diese W&ouml;rter ins Finnische? 

...Der Schlager, so las ich gerade in einem Germanistik-Buch, der Schlager verspricht seinen H&ouml;rern das Ende von Einsamkeit und Allt&auml;glichkeit, l&ouml;st dieses Versprechen aber niemals ein.   Wie bei einer Droge verhei&szlig;t nur ein neues Lied, ein neues Album neue Tr&auml;ume, die dann wieder nicht erf&uuml;llt werden. 

...Marshal Mathers 2 ist Eminems bestes Album seit bestimmt  8 Jahren &ndash; sehr gut ist es aber trotzdem nicht: relevanter und aufregender HipHop w&uuml;tet l&auml;ngst woanders.


...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Nur mal so: Sync-Button-Opfer ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-11-20T20:58:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Funny_DJ_thoughts.html#unique-entry-id-464</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Funny_DJ_thoughts.html#unique-entry-id-464</guid><content:encoded><![CDATA[Die Diskussion geht schon seit Ewigkeiten: neue Techniken, neu technologische Entwicklungen verdr&auml;ngen oder erg&auml;nzen alte.   In den USA streikte in den 40er-Jahren die Musikergewerkschaft und verbot ihren Mitgliedern, Platten aufzunehmen - angeblich, um die Musiker auf lange Sicht zu sch&uuml;tzen.   Das ging, so habe ich gerade im Zusammenhang mit Country-Musiker Spade Cooley gelesen, nach hinten los.   Denn erst, als wieder Platten aufgenommen und hergestellt wurden, ging es so richtig los mit dem Aufstieg der Popmusik.


Was bei solchen Entwicklungen immer ein bisschen schade ist: Menschen, die eben noch als Vertreter der Zukunft gehandelt wurden, stehen auf einmal auf dem Abstellgleis.   Allerdings nicht alle - gerade in der Black Music gibt es unglaubliche Beispiele f&uuml;r Musiker, die mit dem Blues angefangen haben und &uuml;ber R&rsquo;n&rsquo;B, Soul und Funk schlie&szlig;lich bei Disco landeten und dort auch noch den ein oder anderen Hit hatten - aber in der Mehrzahl eben schon.   Schallplatten-DJs (ich wei&szlig;, doppelt gemoppelt, aber eben um den Unterschied zu Virtual-DJs oder Digital-DJs deutlich zu machen) sind f&uuml;r mich immer noch sch&ouml;n anzusehen und anzuh&ouml;ren.   Aber sie h&auml;ngen nat&uuml;rlich einer Technik von gestern an, egal, ob mir (und euch) das nun gef&auml;llt oder nicht.   Having said that ... eigentlich wollte ich nur kurz was schreiben, um nebenstehendes Foto zu kommentieren.]]></content:encoded></item><item><title>Scooter is Always Hardcore&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-11-17T20:58:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Scooter_Always_Hardcore.html#unique-entry-id-463</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Scooter_Always_Hardcore.html#unique-entry-id-463</guid><content:encoded><![CDATA[Ist halt ne Alkohol-Band, ein bisschen so wie die Toten Hosen in elektronisch.   Viele Fragen werden den Scooter-Menschen gestellt, aber die Antworten sind nicht besonders spektakul&auml;r - H.P., Rick und die anderen Nasen packen eben doch nicht so aus, wie behauptet wird.   Oder sie haben eben doch nicht so krass gefeiert und gelebt, wie der kalkulierte Wahnsinn eines Scooter-Konzerts einem weismachen will. ...  Scooter sind ein sehr, sehr deutsches Produkt: Techno war seit Ewigkeiten das erste einigerma&szlig;en von uns selbst initiierte Popding, aber die Masse entschied sich f&uuml;r die uncoolsten Vertreter des Genres.   Scooter, so schlecht, dass sie schon wieder gut sind? ...  Eher schon: Scooter, so schlecht, dass sie wirklich nicht gut sind.


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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'  http':'https';if(!  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Neulich im DJ-Forum ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-15T18:14:49+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Forum_Post.html#unique-entry-id-462</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Forum_Post.html#unique-entry-id-462</guid><content:encoded><![CDATA[Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich "Ladyenergys" Eintrag im deejay-Forum las: das kann doch nur ein Fake sein.   Will ich aber gar nicht weiter &uuml;berpr&uuml;fen, ich freunde mich lieber mit dem Gedanken an, dass es Freunde elektronischer Musik an, die weder besonders helle sind noch sich &uuml;berm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Musik interessieren.   Aber &bdquo;Djane" und &bdquo;Depp House"?   So weit drau&szlig;en kann man doch gar nicht sein, wenn man auflegen will, oder?   Obwohl: wer &bdquo;auf legen" will, ist vielleicht noch viel weiter drau&szlig;en als man f&uuml;r m&ouml;glich hielt.   Sehr sch&ouml;n auch die typische Foren-Ermahnung in der ersten Antwort, sich doch bitte sch&ouml;n etwas klarer auszudr&uuml;cken.   Hah, Tag ist gerettet!


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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>DJ Koze und Carl Craig unterhalten sich? Leider nicht ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-14T13:45:24+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Carl_Craig_Kozee_Twitter.html#unique-entry-id-461</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Carl_Craig_Kozee_Twitter.html#unique-entry-id-461</guid><content:encoded><![CDATA[W&auml;re ja auch zu sch&ouml;n gewesen!   Gerade bei Twitter auf eine sch&ouml;ne, fast schon verliebt anmutende Unterhaltung zwischen Carl Craig und Kozee gesto&szlig;en.   Und wie mein Bei&szlig;reflex nun mal funktioniert: Sofort gedacht, dieser Kozee w&auml;re Kosi alias Stefan Kozalla alias Adolf Noise alias DJ Koze.   Und freute mich schon auf eine wie auch immer geartete Detroit-Verbeugung von ihm, vielleicht sogar in direkter Zusammenarbeit mit dem ebenso gro&szlig;artigen Carl Craig.   Aber ach ... dieser Kozee ist ein ganz anderer! 

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<script>!  function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'  http':'https';if(!  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Fr&#xfc;her war alles besser? Nun ja ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><category>Musik</category><dc:date>2013-11-14T13:22:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Soulwax_Belgian_Techno_Video.html#unique-entry-id-460</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Soulwax_Belgian_Techno_Video.html#unique-entry-id-460</guid><content:encoded><![CDATA[So war das fr&uuml;her: rein in den Club, T-Shirt aus und dann mit nacktem Oberk&ouml;rper die Nacht durchgetanzt, so lange bis gut war. ...  Soulwax, vermutlich vor allem die beiden Br&uuml;der Dewaele (auch bekannt als 2ManyDJs) haben als gute Belgier dem Techno von damals  - wir sprechen hier &uuml;ber die fr&uuml;hen 90er - ein sehr liebevolles Denkmal gesetzt. ...  Aber weil ja 2013 ist, wurde die Handbremse angezogen und alles auf lahme 115 bis 120 BPM runtergepitcht - Cherry Moon On Valium nennen sie das Ganze sehr passend.   Es funktioniert auch erstaunlich gut - vielleicht aber auch nur deshalb, weil sie noch ein paar Raver von fr&uuml;her (konnte oder wollte ich nicht?) ...  Zwei sehr sch&ouml;ne Stellen: So gegen 31:00 min tanzen drei Gabber-Typen sehr vers&ouml;hnlich eine Art Techno-Polonaise.   Und ein paar Minuten sp&auml;ter sehen wir zwei Rave-Grazien, die stilecht die Wasserflaschen in ihren H&auml;nden halten, w&auml;hrend sie abhonken. 

...title=0&amp;byline=0" width="500" height="500" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe> <p><a href="http://vimeo.com/26148934">This is Belgium Part Two: Cherry Moon On Valium</a> from <a href="http://vimeo.com/radiosoulwax">Radio Soulwax</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


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...function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'...  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Alles nicht so einfach. Oder auch: es ist hart hier&#x2c; bitch&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-11-14T11:16:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lily_Allen_Hard_out_here_for_a_bitch.html#unique-entry-id-459</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lily_Allen_Hard_out_here_for_a_bitch.html#unique-entry-id-459</guid><content:encoded><![CDATA[Ich finde das gut, dass gerade mal wieder etwas mehr &uuml;ber Sexismus und Selbstbestimmung im Music-Biz geredet wird.   Denn dass das Thema auf dem Tisch liegt, ist ja nicht erst seit den Erkenntnissen von Female Pressure zur Situation weiblicher DJs und ihrem Perspectives-Festival klar.   Jetzt gibt&rsquo;s einen neuen Kommentar zur Sache von Lily Allen.   Alles mit dabei: Brust-OP, Fettabsaugen, Twerk - und einen Hinweis darauf, mit welchen Kommentaren zu diesem Video die englische S&auml;ngerin rechnet: &bdquo;Lily Allen has a baggy pussy&ldquo;.


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<script>!  function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'  http':'https';if(!  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Bitte nicht so hysterisch&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-12T23:52:01+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Martin_Sonne_Mond_Sterne.html#unique-entry-id-458</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Martin_Sonne_Mond_Sterne.html#unique-entry-id-458</guid><content:encoded><![CDATA[Also wenn man mich fragt (nun gut, ich wei&szlig; nat&uuml;rlich, dass mich eigentlich niemand fragt.   Aber trotzdem: wenn mich jemand fragen w&uuml;rde), dann ist mir das egal, ob ich nun der Heilige Martin genannt werde oder Sonne-Mond-Sterne B&ouml;ttcher: ich bleibe trotzdem der Gleiche!


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<script>!  function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?'  http':'https';if(!  d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+'://platform.twitter.com/widgets.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document, 'script', 'twitter-wjs');</script>]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-11-12T21:37:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Samanta_Fox.html#unique-entry-id-457</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Samanta_Fox.html#unique-entry-id-457</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Bist Du noch DJ oder zauberst Du schon - Du Trottel?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-11-12T15:25:01+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Beamz_Video_DJ_Steuerung.html#unique-entry-id-456</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Beamz_Video_DJ_Steuerung.html#unique-entry-id-456</guid><content:encoded><![CDATA[ICH HATTE JA KEINE AHNUNG!


<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/3vxXHbtztUs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Als ich mich aufmachte&#x2c; Dietmar Dath zu verstehen ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-11-12T14:33:51+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dath_Karich_Lichtmaechte.html#unique-entry-id-455</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dath_Karich_Lichtmaechte.html#unique-entry-id-455</guid><content:encoded><![CDATA[Das war gestern (also am 12.11.2013) , Poptheoretiker Dietmar Dath stellte mit der Kunsthistorikerin Swantje Karich im Berliner HAU ihr gemeinsames Buch &bdquo;Lichtm&auml;chte&ldquo; vor.   Buchvorstellung und Buch selbst waren bzw. sind zum Teil ganz sch&ouml;n schwerer Stoff, Dath liebt es, sich verschwurbelt in seine Ideen hineinzusteigern.   Aber f&uuml;r genau solche F&auml;lle gibt es ja den Technoarm: hier werden die wirklich Dinge erz&auml;hlt. 

...Ich kenne jetzt den groben  Inhalt des Schwarzenegger-Films &bdquo;Last Action Hero&ldquo;. 

...Bei allem, was ihr tut: passt auf, dass euch das Ergebnis eurer Arbeit niemand wegnimmt. 

...Alles ist in Bewegung und ver&auml;ndert sich sowieso. 

...Besser, man sucht sich Leute, die mit einem im selben Boot sitzen.


Wem das noch nicht genug ist: Entweder selbst &bdquo;Lichtm&auml;chte&ldquo; lesen.   Oder die etwas ausf&uuml;hrlichere Version meines Versuchs, Dietmar Dath zu verstehen, im Deutschlandfunk h&ouml;ren.   Oder lesen, was Brigitte Werneburg dar&uuml;ber in der taz schreibt - letzteres hat mich pers&ouml;nlich aber keinen Schritt weitergebracht.]]></content:encoded></item><item><title>H&#xf6;llenqualen durch den Technochristen&#x2c; Teil 2</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-10T19:20:01+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technochrist_hoelle_teil-zwei.html#unique-entry-id-454</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technochrist_hoelle_teil-zwei.html#unique-entry-id-454</guid><content:encoded><![CDATA[Lieber Techno-Christ,


verstehe ich nicht: wie kannst Du denn nur auf die liebevolle Promotion durch die kundige Technoarm-Seite verzichten?   Durch mich haben doch viele Szenefreunde erst von der Existenz des Techno-Christen erfahren und zumindest f&uuml;r einen Augenblick gute Laune bekommen.   Denn in der Hinsicht bin ich wirklich Christ: Tue Gutes! :-) 


Ich bin mir nicht sicher, ob Du Dir durch Deine Videos und Dein ganzes Auftreten nicht selbst am meisten Schaden zuf&uuml;gst, aber da Du mich so nett gebeten hast, habe ich nat&uuml;rlich umgehend Deinen Namen in Bild-Zeitungsmanier unkenntlich gemacht. 


Und vielen Dank f&uuml;r das Anschreiben!   Das hat mir den Abend vers&uuml;&szlig;t - in dieser Hinsicht ist der Techno-Christ dann also auch Christ gewesen und hat Gutes getan! 


Viele liebe Gr&uuml;&szlig;e, Martin Technoarm B&ouml;ttcher


P.S.: Mit der Rechtschreibung hast Du's nicht so, oder?]]></content:encoded></item><item><title>Der Technochrist will mir die H&#xf6;lle hei&#xdf; machen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-09T17:27:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technochrist_macht_Hoelle_heiss.html#unique-entry-id-453</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technochrist_macht_Hoelle_heiss.html#unique-entry-id-453</guid><content:encoded><![CDATA[Sehr geehrter Herr Martin B&ouml;ttcher,


seit geraumer Zeit gibt es von Ihnen einen Artikel &uuml;ber Technochrist in Ihrem Blog. 


In diesem ist mein b&uuml;rgerlicher Name mit dem Projekt Technochrist verkn&uuml;pft.   Unter anderem ist der Text leicht diffamierend gestaltet und macht den christlichen Glauben l&auml;cherlich.   Das kann ich auf Grund verschiedener politischer und beruflicher Konstellationen nicht l&auml;nger hinnehmen.


Ich bitte diesen Artikel schnellstens zu entfernen.   W&auml;re dieser anders in einer positiven und wertsch&auml;tzendenweise formuliert h&auml;tte ich den Artikel unter Umst&auml;nden geduldet.   Auf Grund meiner beruflichen Position ist es aber nicht tragbar dieser Diffamierung statt zu geben.


Bitte entfernen Sie den Artikel bis 22.11.2013 und geben Sie mir entsprechendes Feedback.


...<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/DJAm4BTbI44" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Die Musikwelt in gut und b&#xf6;se einteilen ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-11-09T12:17:14+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rolling_Stone_Magazine_Video.html#unique-entry-id-452</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rolling_Stone_Magazine_Video.html#unique-entry-id-452</guid><content:encoded><![CDATA[Irgendwie dumm, dieses Video vom Rolling Stone Magazine, es erinnert mich an die hochn&auml;sige Attit&uuml;de von Klassiklobbyisten, die tats&auml;chlich immer noch die Welt in U- und E-Musik einteilen.   &bdquo;U&ldquo; wie Unterhaltung, &bdquo;E&ldquo; wie ernste Musik.   Hah!   Beim Rolling Stone wird dagegen zwischen R- und E-Musik unterteilt.   &bdquo;R&ldquo; wie Rock, &bdquo;E&ldquo; wie Electronic Music.   Das eine ist nat&uuml;rlich gute, ehrliche, gef&uuml;hlvolle Musik, das andere der Teufel.   Na wenn das mal nicht nach hinten losgeht.


<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/pIDCNO3ezxA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Whitey will den Schei&#xdf; nicht mehr mitmachen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-07T10:18:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Whitey_vs_Betty_TV.html#unique-entry-id-451</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Whitey_vs_Betty_TV.html#unique-entry-id-451</guid><content:encoded><![CDATA[Das liegt an einer Anfrage von Betty TV, einer englischen TV-Produktionsgesellschaft.   Die sind auch gut im Gesch&auml;ft, fragten aber bei Whitey an, ob sie seine Musik benutzen d&uuml;rften, ohne ihm daf&uuml;r etwas zu zahlen.   Da kann man als Musiker dann mit den Schultern zucken und das Ganze nicht mal ignorieren.   Man kann sich aber auch m&auml;chtig aufregen.   So wie Whitey:
]]></content:encoded></item><item><title>Selbstversuch: Leben ohne Kaufen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-05T22:06:57+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Konsumverzicht_im_Selbstversuch.html#unique-entry-id-450</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Konsumverzicht_im_Selbstversuch.html#unique-entry-id-450</guid><content:encoded><![CDATA[Auf jeden Fall spielt eine Rolle, dass ich in letzter Zeit ziemlich oft das Gef&uuml;hl hatte, etwas zu kaufen, obwohl ich es weder wirklich wollte noch brauchte.   Der Stapel an ungelesenen B&uuml;chern wird immer gr&ouml;&szlig;er, ich komme nicht mehr hinterher, alle Platten, die ich mir kaufe und die ich als Musikjournalist so zugeschickt bekomme, zu h&ouml;ren.   Wie viel Schuhe braucht ein Mensch, wie viele Jacken, Hosen, T-Shirts?


Ich bin nat&uuml;rlich nicht der Erste, der auf solche Ideen kommt und auch nicht der Extremste.   Der Engl&auml;nder Neil Boorman zum Beispiel war Lifestyle-Experte, sp&uuml;rte Trends auf und verkaufte seine Erkenntnisse an gro&szlig;e Firmen wie Puma und Adidas. ...  In einer spektakul&auml;ren Aktion packte er alle seine Markenartikel auf einen gro&szlig;en Haufen und z&uuml;ndete sie mitten in London an und schrieb dar&uuml;ber ein Buch. ...  Aber weil ich es quatsch finde, Sachen, die man schon gekauft hat, wegzuwerfen (und ich auch nicht markens&uuml;chtig bin), gehe ich lieber einen leicht anderen Weg. 


So richtig viel kann ich im Augenblick noch nicht schreiben: es trudeln noch ein paar vor Wochen bestellte Sachen ein, ein paar B&uuml;cher, eine CD, ein Schl&uuml;sselanh&auml;nger und ein Neoprenanzug.   Trotzdem: seit ein paar Tagen hei&szlig;t es: nichts bestellen, nichts kaufen, nichts bezahlen. 

...<iframe width="640" height="480" src="//www.youtube.com/embed/IY3q8QZZohk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Popmusik&#x2c; es geht den Bach runter&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-05T13:32:55+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Popmusik_Bach_runter.html#unique-entry-id-449</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Popmusik_Bach_runter.html#unique-entry-id-449</guid><content:encoded><![CDATA[Wer sich mit dem Zustand der Musikindustrie besch&auml;ftigt, ist Paul Resnikoff vielleicht schon &ouml;fter &uuml;ber den Weg gelaufen.   Auf seiner Seite Digital Music News hat er jetzt die gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;gen dieser Industrie aufgeschrieben.   Und zwar so einfach und umfassend, dass ich das gar nicht mehr zusammenfassen will, sondern einfach nur verlinke.    Zwei Sachen vielleicht nur: jeder, der selbst Musik macht und damit Geld verdient oder einmal verdienen m&ouml;chte, sollte das lesen.   Und meine Lieblingsl&uuml;ge ist die, dass man vor allem mit Live-Auftritten sein Geld verdient.   Was schreibt der Herr Resnikoff dort?   Das gilt allenfalls f&uuml;r Superstars - und f&uuml;r bestimmte Gesch&auml;ftsmodelle im EDM-Bereich.   Stimmt wohl.]]></content:encoded></item><item><title>Ein Affe und ein Kart</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-11-01T17:50:43+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Krazy_karts_Video.html#unique-entry-id-448</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Krazy_karts_Video.html#unique-entry-id-448</guid><content:encoded><![CDATA[Also ich mag ja Affen.   Selbst unechte in Verkleidung.   Kart-fahren?   Finde ich eigentlich nicht so prickelnd: erwachsene M&auml;nner, die im Kreis um die Wette fahren?   Also bitte!   Trotzdem sch&ouml;nes Video, in dem erwachsene M&auml;nner, verkleidete Affen und Karts eine Rolle spielen.   K&ouml;nnen, Illusion und Kommerz gehen hier eine sch&ouml;ne Verbindung ein.


<iframe width="640" height="480" src="//www.youtube.com/embed/sKOaF7esBFY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Ben Clock&#x2c; Technoarme und Big Band Boiler Sound</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-10-31T12:12:18+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ben_Clock_Being_Boiled_Technoarm.html#unique-entry-id-447</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ben_Clock_Being_Boiled_Technoarm.html#unique-entry-id-447</guid><content:encoded><![CDATA[Diese Seite hier hei&szlig;t ja Technoarm.   Und das hat, f&uuml;r alle, die gerade zum ersten Mal vorbeischauen, tats&auml;chlich etwas mit Techno zu tun. ...  Urspr&uuml;nglich war die Idee, auf dieser Technoarm-Seite Technoarme abzubilden: also Menschen, die zu Techno tanzen und feiern und dabei den rechten oder auch den linken Arm so leicht lethargisch, leicht euphorisch in den Himmel strecken.   Na ja, habe ich dann doch nicht umgesetzt.   Aber jeder, der immer noch nicht wei&szlig;, was ein Technoarm sein soll, kann diverse davon im hier Video sehen.   Aber nicht deshalb darf Berghain-Ikone Ben Clock mit seinem Boiler Room Set hier ran.   Sondern weil irgendjemand ganz andere Musik unter die Bilder von seinem eigentlich coolen Auftritt gelegt hat.   Schlecky Silberstein hat das Boiler-Room-Konzept f&uuml;r alle Nichtauskenner ganz gut beschrieben.   Ich sage nur noch: Vorspulen auf Minute 4 und sich freuen.


<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/iaCcUsGJo_U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Musik zum Tag der Toten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2013-10-31T11:42:08+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Day_of_the_Dead_Soundtrack.html#unique-entry-id-446</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Day_of_the_Dead_Soundtrack.html#unique-entry-id-446</guid><content:encoded><![CDATA[Die Toten haben gewartet, aber jetzt ist der Tag da!   Der Tag, an dem der Postbote zweimal bei mir klingelte und ein Paket aus den USA brachte, in dem sich der Soundtrack zu George A. ...  Auf zwei farbigen Vinylscheiben, die eine gelb, die andere gr&uuml;n.   Und als Begleitschreiben, mit ziemlich echt aussehenden Blutflecken, die Erkl&auml;rung von John Harrison, wie es zu der von ihm komponierten Musik kam und warum erst jetzt der komplette Soundtrack ver&ouml;ffentlicht wird.   Es hat, so viel sei verraten, mit Geld und der L&auml;nge von Schallplatten zu tun.


Zwei Dinge jedenfalls bleiben: Der Soundtrack zu &bdquo;Day of the Dead&ldquo; ist gar nicht so typisch horrofilmm&auml;&szlig;ig angsteinfl&ouml;&szlig;end.   Und es kann kein Zufall sein, dass er heute, an Halloween, bei mir ankommt.   Noch eine Frage: Soll ich mir erst den Soundtrack komplett anh&ouml;ren und dann noch mal den Film sehen? ...  Und wie viel von der Platte werde ich heute Nacht in meiner Sendung im Deutschlandradio Kultur spielen?   Ab kurz nach 2 bin ich (und alle, die die &bdquo;Tonart Club&ldquo; dann einschalten) schlauer.]]></content:encoded></item><item><title>Lexy&#x2c; lass die Liebe beginnen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-10-28T09:38:27+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nicone_Let_Love_Begin.html#unique-entry-id-445</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nicone_Let_Love_Begin.html#unique-entry-id-445</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;The times, they are a-changin&rsquo;&ldquo;, sang Bob Dylan schon vor 50 Jahren, seitdem versucht er uns zumindest musikalisch vom Gegenteil zu &uuml;berzeugen. ...  Auch Nicon&eacute; reagiert auf die sich ver&auml;ndernden Zeiten, ohne dass das dem neutralen Beobachter sofort auffallen w&uuml;rde.   Nicon&eacute;, das ist der K&uuml;nstlername von Alexander Gerlach, ein Teil des Techno-Electro-Duos Lexy & K-Paul.   Die beiden Berliner wurden 2001 als beste Dance-Newcomer mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet und begeisterten mit ihrer Musik eher die Teenies als den coolen Partyg&auml;nger.   K-Paul war im ein oder anderen Berliner Club als leicht anstrengender Kunde bekannt, Lexy fand schlie&szlig;lich in der Bar 25 ein zweites Zuhause.   &bdquo;Let Love Begin&ldquo; ist sein Solo-Deb&uuml;t, die Musik darauf ist genauso zug&auml;nglich wie die von Lexy & K-Paul, aber sie ist hypnotischer, deeper, einlullender, urspr&uuml;nglicher.   Musik, die im Plattenladen meines Vertrauens als &bdquo;Keta-House&ldquo; angepriesen wird.   Musik, die ihre eigene Droge ist, mit sattem warmen Bass, angezogener Handbremse und mantra-artig wiederholten Phrasen. 

...Nicon&eacute; &bdquo;Let Love Begin&ldquo; (Label: Stil vor Talent)

P.S.: Gerade gesehen: bei Electronic Beats gibt&rsquo;s ein Nicon&eacute;-Set. ]]></content:encoded></item><item><title>Der Plattenladen um die Ecke ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-10-26T00:39:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lego_record_store.html#unique-entry-id-444</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lego_record_store.html#unique-entry-id-444</guid><content:encoded><![CDATA[Gro&szlig;artig, einfach nur cool!   Also ich habe ja fr&uuml;her auch mit Lego gespielt.   Und Sachen gebaut, die die Plastikstein-Fetischisten aus D&auml;nemark nie und nimmer vorgesehen hatten.   So futuristische Raumschiffe und so.   Aber das, was flickr-Mitglied Ryan H. alias &bdquo;eldeeem&ldquo; hier aus Lego gezaubert hat, ist nat&uuml;rlich noch mal eine ganz andere Nummer.   Ein kleiner Plattenladen.   Total genau, was die Details angeht.   Und sogar den einen oder anderen Kunden glaubt man wiederzuerkennen. &bdquo;eldeem&ldquo; - der Name hat nat&uuml;rlich auch was mit Lego zu tun: Lt. de Martinet (L D M, wenn man so will) ist ein kleiner Lego-Soldat.   Aber zur&uuml;ck zum Plattenladen: Wo stehen noch mal die Techno-Klassiker?   Und das Bass-Music-Fach? ]]></content:encoded></item><item><title>Hai-Alarm in Mitte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2013-10-25T16:45:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hai_Alarm_in_Mitte.html#unique-entry-id-443</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hai_Alarm_in_Mitte.html#unique-entry-id-443</guid><content:encoded><![CDATA[Beim Tauchen sehe ich sogar manchmal welche, mein bestes Erlebnis in der Hinsicht war mal ein Tauchgang auf den Malediven, als wir, eine Gruppe von f&uuml;nf Tauchern, von  ca.   15 Riffhaien umkreist wurden.   Die sind eigentlich eher &auml;ngstlich, aber nicht, wenn sie in der &Uuml;berzahl sind.   Da werden sie auf einmal zu streitlustigen Jugendlichen.   Also: stelle dich deinen &Auml;ngsten, hei&szlig;t die Devise.   Deshalb habe ich mir auch dieses sch&ouml;ne Filmprogramm, das hier auf dem Foto zu sehen ist, bestellt: Die schweigende Welt - Le Monde Du Silence - hei&szlig;t der dazugeh&ouml;rige Film.   Er stammt von Jacques Cousteau und Louis Malle.   Fieser Hai, den man da sieht ...]]></content:encoded></item><item><title>Seams macht nichts Halbes&#x2c; nichts Ganzes&#x2c; sondern Viertel</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-10-24T16:47:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Seams_Quarters_Review.html#unique-entry-id-442</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Seams_Quarters_Review.html#unique-entry-id-442</guid><content:encoded><![CDATA[Seams, das ist Jami Welch, einer von ca.   7 Milliarden Menschen, die von irgendwoher nach Berlin gezogen sind, um hier was mit Musik zu machen.   Bei der Musikplattform Soundcloud verdient er sein Geld, als Seams ... ja, was genau macht er eigentlich als Seams?   Ich bin mir sicher, dass Menschen, die selbst elektronische Musik produzieren, nicht sonderlich beeindruckt sind von den St&uuml;cken auf  &bdquo;Quarters&ldquo;.   Mir ist das aber egal, ich finde die kleinen verfrickelten Synthie-Spielereien, an denen er sich da abarbeitet, gut.   Den dicken Bass sucht man vergeblich, daf&uuml;r blubbert, prickelt, klappert und klatscht es eine Dreiviertelstunde sehr unterhaltsam.   Ach ja, Jami sucht gerade einen Cassetten-Kopier-Service in Berlin, um seine Musik zu vervielf&auml;ltigen.   Cassetten ... das passt!


Seams &ndash; Quarters (Label: Full Time Hobby)]]></content:encoded></item><item><title>Ein Stadtfuchs in Berlin</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-23T21:07:25+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sicker_Man_Vicca_Tantrum.html#unique-entry-id-441</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sicker_Man_Vicca_Tantrum.html#unique-entry-id-441</guid><content:encoded><![CDATA[Zum anderen eine Art Problemfuchs aus einer TV-Dokumentation: Jeden Tag entdeckten ihn Arbeiter an einer Baustelle am Nordbahnhof in Mitte, jeden Tag riefen sie den Tierschutz, der ihn zum Teufelsberg brachte, am n&auml;chsten Tag war das Tier wieder da:&bdquo;Im Wald kann er nicht mehr leben, in der Stadt offensichtlich auch nicht. 

...Sein Album ist auch nicht das verquaste Werk eines Tr&auml;umers, sondern ein ernstes, tiefgehendes Werk: so stilsicher wandeln nicht viele Produzenten auf dem schmalen Grat zwischen experimentell und poppig wie der im Industriest&auml;dtchen G&uuml;tersloh geborene Wahlberliner. ...  Ein bisschen versteht man, warum der Sicker Man sich einst Sicker Man genannt hat: gehaucht und ruhig, ersch&ouml;pft und schwach wie ein kranker Mann, so f&uuml;hlte er sich oft nach langen Arbeitstagen und so klingt er auch heute noch, wenn er denn will. 

...Er brachte er sich selbst diverse Tasten- und Saiteninstrumente bei, ging nach Berlin, machte Musik f&uuml;r Film und Fernsehen und jetzt, neben seiner Arbeit als Sicker Man und in anderen kleineren Projekten  verdient er sein Geld als Theatermusiker. 

Die Geschichte von Victor, dem Stadtfuchs, setzt Vethake dementsprechend vor allem mit musikalischen Mitteln um, nicht so sehr in den Texten: &bdquo;Der Fuchs ist ja jemand, der nicht wirklich in die Gesellschaft geh&ouml;rt, die ihn umgibt. ...  &Uuml;ber acht Songs erstreckt sich diese Reise, alle Instrumente hat der Sicker Man selbst eingespielt, auf immer wieder neue Spuren, loopartig, ohne das im Anschluss noch gro&szlig; am Computer zu bearbeiten. 

...Sie ist in seinen Videos zu sehen, sie ziert das Albumcover und sie ist nicht so realistisch wie die Pandamaske vom Rapper Cro, nicht so albern wie der silberne Totenkopf, hinter dem sich Sido einst versteckte. ...  Nicht, um das Ich zu verstecken, sondern um zu zeigen, das Sicker Man mehr ist als auf Platte gepresste Musik, dass das Projekt in die Kunst hineinreicht. ...  Denn nach &uuml;ber zehn Jahren ohne den gro&szlig;en bahnbrechenden Erfolg, so gibt der Musiker zu, muss man sich schon ein bisschen anstrengen, um die Dinge f&uuml;r sich selbst interessant zu halten:&bdquo;Ich versuche, mich in einem Zwischenfeld zu bewegen.   Da kann man mir vorwerfen, dass ich v&ouml;llig falschen Voraussetzungen ausgegangen bin, als ich angefangen habe: Ich dachte, wenn ich poppig UND experimentell an die Sachen rangehe, dass ich dann die doppelte Zahl von Leuten anspreche. ]]></content:encoded></item><item><title>Dan Le Sac vs. Scroobius Pip - die beiden Verr&#xfc;ckten sind wieder da</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-10-22T19:11:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dan_Le_Sac_vs_Scroobius_Pip_Repent_Replenish_Repeat_Review.html#unique-entry-id-440</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dan_Le_Sac_vs_Scroobius_Pip_Repent_Replenish_Repeat_Review.html#unique-entry-id-440</guid><content:encoded><![CDATA[In ihrer Heimat England wird Repent, Replenish, Repeat, ihr gerade erschienenes drittes Album, unterschiedlich gesehen: Einige Kritiker bem&auml;ngeln die Vielfalt der Themen, mit denen sich Scroobius Pip auseinandersetzt.   Das kann, ganz klein, der Geschmack von Kaugummi sein.   Oder, ganz gro&szlig;, die Ungerechtigkeit des Lebens und der Tod sein.   Scroobius Pip wirkt manchmal wie ein anma&szlig;ender, vielleicht sogar selbstgerechter Prediger &ndash; und so etwas kommt in seiner Heimat ja grunds&auml;tzlich nicht besonders gut an. 

Aus deutscher Sicht sieht das etwas anders aus: Musikalisch erschlie&szlig;en sich die Songs ziemlich schnell, aber vom Text her k&ouml;nnen selbst des Englischen m&auml;chtige Menschen selbst nach stundenlangem H&ouml;ren noch Neues entdecken.   Der Typ ist vor allem witzig und zeigt uns, wie vielf&auml;ltig die englische Sprache ist.   Deshalb meine Empfehlung als Fan: mehr Dan Le Sac, mehr Scroobius Pip, das bringt einem auf vielen Ebenen nach vorne.   Auch auf der musikalischen, wie die halsbrecherischen Reime vielleicht zeigen.


<iframe src="//player.vimeo.com/video/73852494" width="500" height="281" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe> <p><a href="http://vimeo.com/73852494">Stunner - dan le sac Vs Scroobius Pip</a> from <a href="http://vimeo.com/user20647190">lesacvspip</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Eiskalt und ohne Luft? Da stehste doch drauf&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-21T20:32:40+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Apnoe_under_ice.html#unique-entry-id-439</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Apnoe_under_ice.html#unique-entry-id-439</guid><content:encoded><![CDATA[Auf zwei Dinge bilde ich mir was ein: ich bin ziemlich k&auml;lteunempfindlich und ich kann ziemlich gut schwimmen und einigerma&szlig;en weit tauchen.   Aber wenn ich sehe, was Stig Severinsen hier unter dem Eis anstellt und dass er daf&uuml;r gerade mal eine Badehose anzieht, dann hole ich die ganze Zeit tief Luft und schlage unwillk&uuml;rlich die Arme um mich, weil mir kalt wird, eiskalt.   Ich bin hin und weg.


<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/b-Mr1RV3Qxc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Fundst&#xfc;cke ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-21T15:51:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Fundstuecke_Tresor_Club.html#unique-entry-id-438</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Fundstuecke_Tresor_Club.html#unique-entry-id-438</guid><content:encoded><![CDATA[Was haben wir denn da?   Eine lange nicht ge&ouml;ffnete Schublade ge&ouml;ffnet, da kamen sie angerollt, die Erinnerungen.   Erinnerungen an den sicherlich nicht mehr so relevanten Club, der mir einst den Techno nahe brachte.   Selbst wenn die Coins noch g&uuml;ltig sein sollten: zu schade zum Ausgeben!   Aber ich frage beim n&auml;chsten Mal, wenn der Ravegott mich wieder  zwingt, im Keller oberk&ouml;rperfrei zu tanzen und ich gegen halb acht am Morgen so langsam wieder zum Menschen werde, einfach mal nach: &bdquo;Hallo!   Bekomme ich daf&uuml;r drei Cola?&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Menschen? Besser w&#xe4;re es ohne sie</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2013-10-21T14:17:16+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lebendige_Tiere_als_Schluesselanhaenger.html#unique-entry-id-437</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lebendige_Tiere_als_Schluesselanhaenger.html#unique-entry-id-437</guid><content:encoded><![CDATA[Das Ganze passiert jedenfalls in China und ich bin ein bisschen hin und her gerissen.   Einerseits habe ich die Chinesen (na ja, zumindest einen Teil der Chinesen) im Verdacht, dass ihnen Tierleiden, Tierschutz, Tiere allgemein noch ein bisschen egaler sind als dem Rest der Welt.   Jedenfalls seit ich auf dem Tiermarkt in Hongkong einmal mit ansehen konnte, wie sie Schildkr&ouml;ten und Fr&ouml;schen bei lebendigem Leib mit einer Gartenschere die Beine abgeschnitten haben.   Oder Fische in siedendes &Ouml;l tauchten, um die dann lebendig zu essen und jedes Mal begeistert aufjuchzten, wenn das arme Tier nach Luft schnappte, w&auml;hrend ihm das Fleisch vom K&ouml;rper gepult wurde.


Andererseits sind wir (und der Rest der Welt) ja auch keine Heiligen.   Jedes Jahr werden in Deutschland fast 60 Millionen Schweine get&ouml;tet und Massentierhaltung ist mit ziemlicher Sicherheit aus das Gegenteil von Tierliebe.   Aber Tiere als lebende Schl&uuml;sselanh&auml;nger?   Das ist doch krank.


<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/PADBM4_gzng" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Und noch eine &#xfc;berfl&#xfc;ssige DJ-Star-Liste</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-10-21T13:27:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Mag_Top_100_Liste.html#unique-entry-id-436</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Mag_Top_100_Liste.html#unique-entry-id-436</guid><content:encoded><![CDATA[Hardwell, Produzent und DJ aus den Niederlanden, 25 Jahre alt.   Immerhin: er bekam seinen Preis beim Amsterdam Dance Event ADE von Produzentenlegende Giorgio Moroder &uuml;berreicht.   Das ist schon cool.   Nicht so cool ist, dass Tiesto (Mist, wie macht man da die Punkte &uuml;ber dem &bdquo;e&ldquo;? ...  Also: Nicht so cool ist, dass Ti&euml;sto auch schon wieder einen Preis bekam, den &bdquo;Legend Award&ldquo;. 

...Armin van Buuren auf Platz 2. ...  Deutsche DJs sind eher weiter hinten zu finden: ATB und Paul van Dyk irgendwo in den 30ern. ...  Und in China ist ein Traktor-DJ beim Auflegen umgefallen.


Zur Belohnung, dass ihr das bis zum Ende gelesen habt, gibt&rsquo;s hier noch ein Video, bei dem Hardwell so crazy auflegt, dass dem Filmer das Handy aus der Hand f&auml;llt. 


<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/W9IIkxJvx2Y" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Post aus Japan</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-10-21T13:19:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_in_Japan.html#unique-entry-id-435</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_in_Japan.html#unique-entry-id-435</guid><content:encoded><![CDATA[Ich stelle mir das so vor: Au&szlig;erirdische sind schon vor einiger Zeit auf der Erde gelandet, haben sich umgeschaut und festgestellt, dass sie in Japan am wenigsten auffallen.   Dann stellte sich das Problem mit dem Geldverdienen, man will ja schlie&szlig;lich essen und trinken und feiern und heizen und den ganzen Kram.   Seitdem arbeiten sie vor allem im Parkhaus-Business.   In Japan, wo man, bevor man sich ein Auto kauft, erst einmal einen Parkplatz nachweisen muss und gleichzeitig ein allgemeines Platzproblem herrscht, wahrscheinlich nicht die schlechteste Berufswahl.   Ich selbst konnte im Land der aufgehenden Sonne weder das Autofahren ausprobieren noch das Parken.   Aber wenn ich mal parke, dann definitiv beim &bdquo;Techno Parking&ldquo;.   Wo sonst?]]></content:encoded></item><item><title>Brief an mich selbst ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-21T12:43:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Brief_an_mich_selbst.html#unique-entry-id-434</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Brief_an_mich_selbst.html#unique-entry-id-434</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist Montag, der Mittag schon vorbei, gerade stand ich auf dem Balkon, rauchte, obwohl ich eigentlich gar nicht rauche, eine Zigarette.   Und da war er wieder, dieser bl&ouml;de Gedanke, dass der Tag zu wenig Stunden hat, um alles zu machen, was man so machen m&ouml;chte. ...  Manchmal kann ich mich lange Zeit nicht aufraffen, dann passiert hier gar nichts au&szlig;er ein paar Plattenkritiken, die ich an anderer Stelle verbrochen habe und die hier noch einmal auftauchen, dazu die Playlisten der diversen Radiosendungen, die ich als Bergarbeiter in Sachen Musik schuf.   Eigentlich interessieren mich aber viele Dinge, ich w&uuml;rde gern ein Ski-, ein Tauch-, ein Alles-und-Nichts-Blog machen. ...  Bisher stand ja hier - Name verpflichtet! - immer der Techno-Aspekt im Vordergrund.   Aber als Mensch, dessen Leben nicht nur, aber so ziemlich um die elektronische Musik und die damit verbundenen elektronischen Lebensweisen kreist, ist der Techno-Aspekt quasi in die DNS eingebaut.   Auf gut Deutsch: Ich gehe einfach mal davon aus, dass auch das, was eigentlich nicht Techno ist, Techno ist, weil ich es ja mache oder gut oder interessant oder was auch immer finde. 


Vermutlich schreibe ich das hier gerade hin, um mich selbst zu &uuml;berzeugen und zu motivieren.   Vielleicht aber auch, um Dich, lieber Leser, auf das vorzubereiten, was hier kommt: mehr Posts, mehr Spannbreite, mehr von allem.   Und auch all das, was bisher schon hier war. ]]></content:encoded></item><item><title>Alter Mann ganz gro&#xdf;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-10-15T09:35:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Gary_Numan_Splinter_Review.html#unique-entry-id-433</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Gary_Numan_Splinter_Review.html#unique-entry-id-433</guid><content:encoded><![CDATA[Musikalisch durchdacht, dazu wirklich gute Gestaltung der Platten- bzw.   CD-H&uuml;lle: Numan, der schon immer so aussieht, als stamme er aus einer anderen Welt, gibt hier den d&uuml;steren Gentleman, geisterhaft, gruslig, unfassbar.   Seine Musik geht aber in eine andere Richtung: seine pr&auml;gnante Stimme, die zu elektronischer Kl&auml;ngen so gut passt wie Sahne zum Apfelkuchen, hat sich kaum ver&auml;ndert in den letzten Jahrzehnten, mitunter kiekst sie wie auf seinem Hit &bdquo;Cars&ldquo; aus dem Jahr 1979.

Die elektronischen Kl&auml;nge aber wirken komplett zeitlos: hypnotisch, abgehoben, eing&auml;ngig zugleich &ndash; und wirklich gut geschrieben.   Songs, die zur R&auml;tselhaftigkeit des Gesamtkunstwerks Gary Numan beitragen.   Kein Wunder, er hatte nach eigenen Angaben mit schweren Deperessionen und einer ordentlichen Midlife-Crisis zu k&auml;mpfen.   In Numans amerikanischem K&uuml;nstler-Visum steht &bdquo;Alien with extraordinary ability&ldquo; &ndash; Ausl&auml;nder mit herausragenden F&auml;higkeiten soll das hei&szlig;en.   Man k&ouml;nnte es aber auch deuten als &bdquo;besonders f&auml;higer Au&szlig;erirdischer&ldquo;. 

...Splinter &ndash; Songs From a Broken Mind gibt es &uuml;brigens auch in einer auf 12 Exemplare limitierten Fanausgabe f&uuml;r 250 Dollar: Mit von Numan entworfenen T-Shirts, Kapuzenpulli, CD, Platte und Downloadcode.   Alles &ndash; bis auf den Downloadcode in braun, grau und schwarz gehalten - der Musik entsprechend.]]></content:encoded></item><item><title>Meat is murder&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-10-12T23:56:13+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Meat_is_murder_Banksy.html#unique-entry-id-432</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Meat_is_murder_Banksy.html#unique-entry-id-432</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/WDIz7mEJOeA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Tanzen zu Bl&#xfc;mchen? Geht klar.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-11T21:26:44+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Annoying_Dancer.html#unique-entry-id-431</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Annoying_Dancer.html#unique-entry-id-431</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/d9IikZH-rVg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Bei Dapayk &#x26; Padberg raucht&#x27;s</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-10-09T16:11:28+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dapayk_Padberg_Smoke_Review.html#unique-entry-id-430</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dapayk_Padberg_Smoke_Review.html#unique-entry-id-430</guid><content:encoded><![CDATA[Denn Techno-Paar trifft zumindest f&uuml;r ihre jetzt vierte gemeinsame Platte nicht mehr so richtig zu.   Denn darauf geht es gar nicht technoid, sondern eher poppig-elektronisch zu.   Ein Herbstalbum sollte es werden, sagen die beiden. ...  Sehr weich, ruhig und melancholisch wirken die Songs der beiden, angenehm und zur&uuml;ckhaltend s&auml;uselt Eva Padberg ins Mikrofon, ihr Mann baut sorgf&auml;ltig und gekonnt ein luftiges elektronisches Ger&uuml;st um die Worte herum. 

Pop und Club, Song und Track, Melancholie und Euphorie, hart und soft halten sich ziemlich gro&szlig;artig die Waage.   Sogar der Albumtitel hat eine sch&ouml;ne Erkl&auml;rung, egal, ob die Geschichte nun stimmt oder ob nicht: Einer von Niklas Worgts Vorfahren, so erz&auml;hlen sie im Interview, hie&szlig; Smoke.   Au&szlig;erdem liege &uuml;ber ihren St&uuml;cken eine Art Rauch, was wahrscheinlich mit Schottland zu tun habe, wo das Album zu gro&szlig;en Teil entstanden ist.

Eine Frage bleibt noch: Warum eigentlich nicht mal ein Album in deutscher Sprache?   Weil Eva Padberg sich nicht vorstellen kann, dass sie das gut hinbekommt.   Nicht mit dem Singen, sondern dem Texten.]]></content:encoded></item><item><title>Extrawelt mit einem Video&#x2c; das nicht von dieser Welt ist</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-10-07T15:24:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Extrawelt_Breedle.html#unique-entry-id-429</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Extrawelt_Breedle.html#unique-entry-id-429</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="//player.vimeo.com/video/75846005?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="281" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe> <p><a href="http://vimeo.com/75846005">extrawelt - BREEDLE (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/doservice">denial of service</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Und noch ein Kommentar zur ach so schwierigen Regierungsbildung ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-07T13:33:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technokratie.html#unique-entry-id-428</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technokratie.html#unique-entry-id-428</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>&#xdc;bungsraum in Berlin? Da stehste doch drauf&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-06T20:39:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Uebungsraum.html#unique-entry-id-427</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Uebungsraum.html#unique-entry-id-427</guid><content:encoded><![CDATA[Hasis, ich wei&szlig; doch, dass einige von euch in einer Band spielen.   Oder alleine Musik machen.   Und vielleicht einen &Uuml;bungsraum brauchen?   Der Kultursenat in Berlin (ja, ja, offiziell hei&szlig;en das nat&uuml;rlich Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten) hat das was zu vergeben, in Kreuzberg!   In Berlin muss man wohnen, man muss nicht unbedingt Profi sein (aber gut schon), es ist egal, wie alt man ist und bewerben können sich alle aus dem Pop oder Jazz. ...  Der mag ja noch nicht tot sein, er riecht aber schon ein bisschen!) ...  Ach ja: erste Auftritte und Ver&ouml;ffentlichungen sind erw&uuml;nscht.   Und Paul Kalkbrenner oder die &Auml;rzte darfst Du auch nicht sein, weil Du dann zu viele Platten verkauft h&auml;ttest, um so eine &ouml;ffentliche F&ouml;rderung einstreichen zu d&uuml;rfen.   Also, Hasis, wie sieht es aus? ...  Dann w&uuml;rde ich mir das hier noch mal kurz durchlesen und dann die dort angebotenen Antragsformulare ausf&uuml;llen: Direkter Link zum &Uuml;bungsraum]]></content:encoded></item><item><title>Als ich einmal versuchte&#x2c; David Guetta zu werden</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-10-03T18:19:01+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Markk_Marxx_Bonkin_Barista.html#unique-entry-id-426</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Markk_Marxx_Bonkin_Barista.html#unique-entry-id-426</guid><content:encoded><![CDATA[Zuerst meldete ich mich bei der besagten &bdquo;Producer Factory&ldquo; in der Schweiz, gab ein paar hundert Euro f&uuml;r einen Track aus (den billigsten) und noch ein bisschen mehr f&uuml;r ein Social-Media-Rundum-Paket.   Ich dachte mir einen Namen aus (&bdquo;Markk Marxx&ldquo;) und benannte den Track um (in &bdquo;Bonkin Barista&ldquo;). ...  Und bevor ich jetzt beschimpft werde: ich habe das alles f&uuml;rs Radio gemacht. ...  Ich habe den Track von Fachleuten in richtig guten Studios pr&uuml;fen lassen, ich habe der Producer Factory Gelegenheit gegeben, sich zu &auml;u&szlig;ern.   Und mich am Ende gewundert, wie schnell man f&uuml;r ein bisschen Geld zehntausend Twitter-Follower, fast 1000 Likes bei Facebook und 12000 Plays bei Soundcloud bekommt.   Die ganze Geschichte mit Wallraff-m&auml;&szlig;igem Gehabe kann man auch nachh&ouml;ren, unten steht der Soundcloud-Link zu meinem St&uuml;ck, das beim Deutschlandradio Kultur und beim Dradio Wissen lief.   Und wer dann noch nicht genug hat: noch weiter unten stehen Links zum Track selbst und zu den einzelnen Markk-Marxx-Social-Media-Seiten.   Markk Marxx, der David Guetta f&uuml;r Arme (also noch &Auml;rmere als beim Guetta)!


...<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?

...<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?]]></content:encoded></item><item><title>Ein zehn Tage alter Drei-Tage-Bart</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-09-30T22:07:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bart_Gold_Teeth.html#unique-entry-id-425</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bart_Gold_Teeth.html#unique-entry-id-425</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe frameborder="0" width="400" height="231" src="http://player.muzu.tv/player/getPlayer/i/308107/vidId=2042581&la=n" allowfullscreen></iframe><br /><a href="http://www.muzu.tv/danlesacvsscoobiuspip/gold-teeth-musikvideo/2042581/">dan le sac Vs.   Scroobius Pip - Gold Teeth</a> on <a href="http://www.muzu.tv/">MUZU.TV</a>.  Vor ein paar Wochen habe ich mich entschieden, mir einen richtig langen Bart wachsen zu lassen.   Na ja, dauert wohl noch ein paar Monde, bevor er wirklich lang ist, im Augenblick sieht er noch aus wie ein zehn Tage alter Drei-Tage-Bart.   Oder so &auml;hnlich.   Ich habe jetzt aber neue Motivation: Dan Le Sac und Scroobius Pip ver&ouml;ffentlichen in ein paar Tagen ihr neues Album.   Ich bin gespannt, weil die ersten beiden Platten dieser durchgeknallten Briten so gut waren (das Solo von Scroobius Pip  und das Solo von Dan Le Sac dagegen eher geht so).   Und im neuen Video der beiden sieht man den sch&ouml;nen, langen Bart von Scroobius Pip.   Das gef&auml;llt mir, das macht mir Mut.]]></content:encoded></item><item><title>Top-10 in Deutschland ... ein Trauerspiel</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-09-29T16:35:16+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_10_Kolumne_27.09.2013#unique-entry-id-424</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_10_Kolumne_27.09.2013#unique-entry-id-424</guid><content:encoded><![CDATA[Schwer, dem tiefenentspannten Surfer Johnson daf&uuml;r b&ouml;se zu sein, aber  alles auf dieser Platte steht still.   Er will es ja auch gar nicht anders, dieser Hawaiianer, f&uuml;r den Begriffe wie &bdquo;experimentell&ldquo; oder &bdquo;aufregend&ldquo; Schimpfw&ouml;rter sein d&uuml;rften.

...Die elektronische Musik ist so ziemlich der einzige Ort im Popbusiness, bei dem Deutsche auf Augenh&ouml;he mit dem internationalen Rest produzieren. ...  Seltsam, dass sich dennoch so viele auf den esoterischen Schiller einigen k&ouml;nnen, der weder gute noch interessante noch spannende Musik macht.

...Aber der Typ ist wirklich witzig und rappt nicht nur atemberaubend schnell, sondern auch mit Timing und Gef&uuml;hl.   Was die Platte, die auf Pornomomente nicht verzichtet, nicht nur ertr&auml;glich, sondern gut macht, ist die Kombination aus Ironie und Checker-m&auml;&szlig;iger Produktion.

...Es hat sich rumgesprochen: Ordentlich Wumms auf Popsongs packen, dann klappt&rsquo;s auch mit den Fans, den Charts, der Karriere. 

...Im Plattenladen bei mir um die Ecke hat das Fach von Brian Molko und Co einen Zusatz: Placebo &ndash; Klammer auf &ndash; 90s Band &ndash; Klammer zu. 

...Zu f&uuml;hlen gibt es daf&uuml;r nichts - wer anderer Meinung ist, ist dieser Emotions-Scharlatanin auf den Leim gegangen. 

...Damit st&ouml;&szlig;t sie die alles beherrschende Andrea Berg einfach so von Platz Eins weg. ]]></content:encoded></item><item><title>Finanzexperte Paul van Dyk empfiehlt ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-09-26T13:18:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Geld_und_Paul_van_Dyk.html#unique-entry-id-423</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Geld_und_Paul_van_Dyk.html#unique-entry-id-423</guid><content:encoded><![CDATA[Wirklich sehr sch&ouml;n: ich habe gerade Post bekommen.   Von einem Menschen, der die Sparkassen-Werbung von Paul van Dyk noch ein bisschen besser findet als ich.   Und der, ganz ohne daf&uuml;r Lohn zu verlangen, unserem zweiten Lieblingspaule sehr sch&ouml;ne Werbespr&uuml;che in den Mund legt und daf&uuml;r einen sch&ouml;nen Tumblr zu laufen hat.   David Guetta, G&auml;stelistenpl&auml;tze und goldene iPhones spielen dabei unter andrem eine Rolle.   Und bevor jetzt jemand fragt, warum ich st&auml;ndig auf de Paul rumhacke: Will ich eigentlich gar nicht.   Aber irgendwann einmal hatten sich unsere Wege gekreuzt und er fing an, das pers&ouml;nlich zu nehmen.   Jetzt komme ich da nicht mehr raus!


Direktlink zum Financesucks-Big-Time-Tumblr.]]></content:encoded></item><item><title>Jessy Lanza zieht das Haar zur&#xfc;ck</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-09-24T19:42:20+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jessy_Lanza_Pull_My_Hair_Back.html#unique-entry-id-422</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jessy_Lanza_Pull_My_Hair_Back.html#unique-entry-id-422</guid><content:encoded><![CDATA[Der Gesang hat Soul, aber die Musik selbst hat mit Funk und Disco und Soul, wie wir sie von fr&uuml;her kennen, nichts zu tun.   Es ist elektronische Musik, sie arbeitet mit Effekten und mit Beats, baut ein futuristisches Gebilde rund um den Gesang. ...  Eine Grauzone entsteht, man ist sich beim H&ouml;ren gar nicht mehr sicher, ob man noch einen echten Song oder eben Ger&auml;usche und Effekte, Kl&auml;nge h&ouml;rt. 

Schuld daran ist Jeremy Greenspan, den man als Teil des kanadischen Duos Junior Boys kennt.   Greenspan hat dieses Deb&uuml;t von Jessy Lanza produziert und die Musik dabei so angeordnet, dass erstens Lanzas Stimme nicht untergeht inmitten von zu aufdringlichen Synthie-Kl&auml;ngen oder zu kr&auml;ftigen B&auml;ssen.   Und zweitens die Beats so klar und minimalistisch angeordnet, dass eine klare Ordnung entsteht.   Popmusik mit einem experimentellem Dreh, bei der am erstaunlichsten ist, mit wie wenig die beiden da durch kommen.   Nicht wenig K&ouml;nnen, sondern wie wenig Ver&auml;nderungen in Sounds und Strukturen. ...  F&uuml;r mich ist das kalte und warme Musik zugleich (wenn man denn an Temperatur von Musik glaubt) &ndash; und genau deshalb finde ich sie spannend.


<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/NEpfVrKWj4M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Wedding&#x21; Yeah&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-09-21T19:29:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Echo_Buchhandlung_fuer_zeitgenoessische_Musik.html#unique-entry-id-421</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Echo_Buchhandlung_fuer_zeitgenoessische_Musik.html#unique-entry-id-421</guid><content:encoded><![CDATA[Ach ja, hier auf dem Zettel, den mir Besitzer David in die Hand gedr&uuml;ckt hat, steht&rsquo;s: Echo.   Oder vielleicht auch EchoEcho.   Oder echoecho.   Untertitel: &bdquo;Buchhandlung f&uuml;r zeitgen&ouml;ssische Musik und Clubkultur&ldquo;.   Platten gibt&rsquo;s auch ein paar.   Und David ist &uuml;brigens der Mann ohne Unterleib auf dem einen Foto hier.   Wohnt seit 15 Jahren in Berlin, kommt eigentlich aus Spanien.   Ja, ja, der Wedding kommt. 

...Echo - Buchhandlung f&uuml;r zeitgen&ouml;ssische Musik und Clubkultur.


...Tel: 030-486 28 448]]></content:encoded></item><item><title>Andy Stott&#x2c; Meister des D&#xfc;sterhouse</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-09-20T19:20:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Andy_Stott_Luxury_Problems.html#unique-entry-id-420</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Andy_Stott_Luxury_Problems.html#unique-entry-id-420</guid><content:encoded><![CDATA[Nur mal so ganz kurz und nebenbei: Andy Stott aus Manchester darf niemals sterben!   Dieser d&uuml;stere Techno-House-Verschnitt hat es verdient, f&uuml;r jetzt und alle Zeiten auf meiner Anlage zu laufen.   Vor allem nat&uuml;rlich sein kleines Meisterwerk &bdquo;Luxury Problems&ldquo; - dieses Album mit der Turmspringerin drauf.   Aber auch sein Remix von Trickys &bdquo;Valentine&ldquo;, der jetzt gerade erschienen ist, darf meinetwegen f&uuml;r immer bleiben.   Nur eins finde ich echt bl&ouml;d: Dass die T-Shirts mit der Turmspringerin drauf nicht mehr zu bekommen sind.   Andy, falls Du das liest: &bdquo;M&ldquo;, wenn sie gro&szlig; ausfallen, lieber &bdquo;L&ldquo; wenn klein.   Danke.]]></content:encoded></item><item><title>Mysteri&#xf6;s&#x21; Jeff Mills&#x27; Cube&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><category>Musik</category><dc:date>2013-09-20T15:25:04+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_The_Jungle_Planet.html#unique-entry-id-419</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_The_Jungle_Planet.html#unique-entry-id-419</guid><content:encoded><![CDATA[Der mattschwarze Gummiw&uuml;rfel entpuppt sich als Geheimversteck f&uuml;r einen USB-Stick, auf dem sich das neue Album von Jeff Mills, der gerade 50 geworden ist, findet: The Jungle Planet.   Purer Mills-Techno, erneut begleitet von einer Science-Fiction-Story bzw. einem weiteren Kapitel seiner &bdquo;Sleeper Walks&ldquo;-Serie. ...  &bdquo;This particular release is unique because it is the first time I am able to extract a character from the fictional story that results in an actual artifact.&ldquo; ...  Nur 400 dieser wirklich stylischen W&uuml;rfel gibt es, wenn ich das richtig entziffere, habe ich den 28.   Vor allem aber freue ich mich &uuml;ber die 13 Tracks.   Ein St&uuml;ck namens &bdquo;Black Box Colony&ldquo; hat mein besonderes Interesse erregt, nat&uuml;rlich.   Denn das ist ja schlie&szlig;lich der Ausgangspunkt f&uuml;r das kleine Geschenk, das da gerade ankam.   Und dann freue ich mich, dass sich Jeff Mills einfach nicht beirren l&auml;sst bei seiner endlosen Expedition in Technogefilde, die au&szlig;er ihm keiner erkundet.   Nur er schafft es - durch seine Science-Fiction-Begeisterung, durch seinen Glauben an die Weltraumwissenschaft - die instrumentale elektronische Musik mit Bedeutung aufzuladen.   H&ouml;re ich Jeff Mills, dann h&ouml;re ich nicht nur Musik, dann h&ouml;re ich Geschichten! ]]></content:encoded></item><item><title>99 &#x25; Frau&#x2c; 1 &#x25; Mann</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-09-20T12:47:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Electro_Royale_goes_weiblich.html#unique-entry-id-418</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Electro_Royale_goes_weiblich.html#unique-entry-id-418</guid><content:encoded><![CDATA[Und der sieht so aus: Zwei Stunden lang nur Musik von Frauen, nat&uuml;rlich aus dem elektronischen Bereich.   Oft hei&szlig;t es ja, wenn es sich jemand einfach machen will: Es gibt einfach nicht so viele Frauen in der elektronischen Musik.   Das stimmt so nicht - es gibt sie.   Aber sie sind wirklich in der Minderzahl und man muss sie zum Teil suchen. 

...Ich will daraus kein gro&szlig;es Ding machen, mir geht es eher um eine Art Lernprozess: Warum nicht sich selbst (und den H&ouml;rern) die Frage stellen, warum Frauen in der elektronischen Musik so wenig sichtbar werden? ...  Ein bisschen unwohl ist mir dabei allerdings auch: House und Techno sind ja mal als geschlechtsneutrale Musik angetreten.   Man h&ouml;rt nicht unbedingt, ob da ein weiblicher oder m&auml;nnlicher Produzent gewerkelt hat, ob ein weiblicher oder m&auml;nnlicher DJ auflegt.   Man h&ouml;rt auch nicht, ob da ein Wei&szlig;er oder Schwarzer, ein alter oder junger Mensch Musik macht.   Aber mehr Vielfalt - nicht nur in Geschlechterfragen - tut der elektronischen Musik gut, da bin ich mir ganz sicher. ...  In Hamburg auch per UKW zu empfangen, auf der 91,7. ]]></content:encoded></item><item><title>Sommerpause ist vorbei ... schon wieder&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-09-20T12:19:13+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Schonwiedersommerpausevorbei.html#unique-entry-id-417</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Schonwiedersommerpausevorbei.html#unique-entry-id-417</guid><content:encoded><![CDATA[L&auml;sst einen manchmal auch am Sinn einer solchen Seite zweifeln.   Denn was w&auml;re denn, ganz selbstgei&szlig;elnd gefragt, anders, wenn es den Technoarm nicht mehr geben w&uuml;rde?   Na ja, zumindest mir w&uuml;rde was fehlen.   Aber nicht immer, wie man in den letzten zwei Wochen sehen konnte.   Da herrschte hier n&auml;mlich, von den Playlisten zu meinen Radiosendungen mal abgesehen, Stillstand.   Ich habe mir das sch&ouml;ngeredet: &bdquo;Ist doch nicht so schlimm, immerhin stehen ganz oben auf der Site Deine &Uuml;berlegungen zur Wahl. ...  Aber eigentlich war es so: &bdquo;Oh Mann, so viele andere Dinge zu tun, Geld verdienen m&uuml;ssen, antriebsarm sein&ldquo; ... etc. etc.   Aber jetzt ist es, zumindest f&uuml;r den Augenblick, mal wieder vorbei mit dem Slackertum!   Technoarm erwacht zu neuem Leben, aber bleibt seiner Linie nat&uuml;rlich treu: Mehr als nur Musik.   Aber Techno (so als Oberbegriff im Sinne von &bdquo;elektronische Lebensart&ldquo;) immer im Blickwinkel. ]]></content:encoded></item><item><title>Wahlmaschine l&#xe4;uft&#x2c; Wahlempfehlung kommt.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-09-04T18:13:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wahl_2013.html#unique-entry-id-416</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wahl_2013.html#unique-entry-id-416</guid><content:encoded><![CDATA[Mir f&auml;llt gerade wieder ein schlauer Satz ein: Parteien sind Zweckzusammenschl&uuml;sse, deren erstes und wichtigstes Ziel darin besteht, wiedergew&auml;hlt zu werden. ...  In der Hinsicht sind sich die Parteien ziemlich &auml;hnlich. ...  Die sind mir jetzt aber egal, ich w&auml;hle diesmal mit Bauch UND Verstand. ...  Nichts gegen Trittin, aber die K&uuml;nast und die Roth gehen mir so auf die Nerven, das geht nicht.   Rechte Parteien sowieso nicht, die m&ouml;gen zwar nicht verboten sein, aber ich w&auml;hle mir doch nicht selbst die SA ins Haus. ...  Und vor zwei Jahren oder wann das war, da h&auml;tte ich die auch sofort gew&auml;hlt.   Leider haben sie mittlerweile gezeigt, dass sie nicht nur ein Haufen von ziemlich unberechenbaren Individuen sind, sondern mit Menschen nicht sehr liebevoll umgehen.   Das muss sich erstmal &auml;ndern, bevor ich mir das noch mal &uuml;berlege. ...  Als mauergesch&auml;digter Urberliner nehme ich es ihnen immer noch &uuml;bel, dass der Cut zu fr&uuml;her so zaghaft durchgef&uuml;hrt wurde.   Aber wenn man wirklich will, dass sich in diesem Land etwas &auml;ndert, dann sollte man sich von der CDUCSUFDPSPDGr&uuml;ne-Fraktion nicht immer einreden lassen, man habe es hier mit Undemokraten zu tun, denen man auf keinen Fall seine Stimme geben sollte. ]]></content:encoded></item><item><title>Zombie gegen Hai&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2013-09-02T22:56:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hai_Zombie.html#unique-entry-id-415</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hai_Zombie.html#unique-entry-id-415</guid><content:encoded><![CDATA[Niemand kann Zombies besiegen.   Nicht einmal blutr&uuml;nstige Haie.   So viel steht auf jeden Fall fest!


<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/3F3fin4MjVw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Richie&#x2c; Richie&#x2c; immer wieder Richie</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Leute</category><dc:date>2013-09-02T14:30:34+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Richie_Hawtin_Fail.html#unique-entry-id-414</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Richie_Hawtin_Fail.html#unique-entry-id-414</guid><content:encoded><![CDATA[Hat er sich gedacht: lass ich mal wieder richtig die Sau raus.   Mit allem, was so dazu geh&ouml;rt, Hauptsache, es knallt!   Und dann passiert ihm das, was einem DJ eben mal passieren kann: Die Musik setzt aus.   Wirklich, das ist allen schon mal passiert, egal, ob nun digital DJ oder mit CDs oder Platten oder Kassetten.   Nimmt leider einmal kurz die Energie raus und verwirrt die T&auml;nzer - je mehr sie bezahlt haben, je doller sie ihren Star-DJ verg&ouml;ttern desto mehr!   Aber weil Richie Hawtin mittlerweile vielleicht auch eine Art Politiker des Techno ist, darf dieser Epic Fail, der auch noch von der Kamera eingefangen wurde, nicht einfach so stehenbleiben.   Da muss eine Antwort her, eine Antwort, die zeigt, dass man wirklich die Kraft hat, Menschen mit Musik zu verzaubern.   Erinnert mich ein bisschen an die Geschichte mit den Pornostars, die vor und nach dem Schminken fotografiert wurden.


<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/v3Jcl2CVWvY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/zLCt66jX1JY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Zehn Gr&#xfc;nde&#x2c; zehn Alben&#x2c; zehn Meinungen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-09-01T15:08:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_10_Alben_Deutschland_30082013.html#unique-entry-id-413</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_10_Alben_Deutschland_30082013.html#unique-entry-id-413</guid><content:encoded><![CDATA[Klar, die d&auml;nischen Ha-ha-Hart-Rocker waren in letzter Zeit sehr pr&auml;sent, unter anderem beim Rock&rsquo;n&rsquo;heim-Festival &ndash; deshalb begegnet sie uns hier wieder, diese Musik f&uuml;r richtige Kerle. 


...Ganz ehrlich, da f&auml;hrt man einmal in den Urlaub, hofft, dass bei der R&uuml;ckkehr der Santiano-Spuk endlich vorbei ist -  und dann das: die S&uuml;&szlig;wassermatrosen sind nicht nur einmal, sondern gleich doppelt in den Charts vertreten.   Aber vielleicht hilft ja folgendes Gedankenspiel: Wenn man auf eine einsamen Insel m&uuml;sste und nur eine einzige Platte mitnehmen d&uuml;rfte &ndash; w&auml;re das dann wirklich Musik von Santiano? 

...Seine Witze erinnern mich aber vor allem an seinen nackten Hintern, den er uns von seinem Albumcover entgegenstreckt: Ein bisschen blass, nicht allzu knackig und kein St&uuml;ckchen sexy.


...Gut, diese Verweigerung machte den Weg frei f&uuml;r die Nervens&auml;gen von Coldplay, aber das konnten Fran Healy und seine Travis-Mitstreiter ja nicht ahnen. 

...Wer so viel Hass abbekommt wie Xavier Naidoo, aber trotzdem so entspannt bleibt wie Xavier Naidoo, der hat entweder die richtigen Drogen oder die richtige Lebenseinstellung. 

...Deutschland, dieses nicht sonderlich tolerante Land in der Mitte Europas, hat sich vor Jahren einmal entschieden, sein Herz f&uuml;r witzige, wahnsinnige, clevere, geniale Musiker zu &ouml;ffnen, die Helge Schneider hei&szlig;en. 

...Der Wiener Nazar mag seinen Gegner zwar damit drohen, auf ihr Grab zu onanieren, aber er tut das auf seinem vierten Album so halsbrecherisch schnell, so gekonnt und, ja, manchmal auch sehr reflektiert und clever, dass man ihm daf&uuml;r nicht b&ouml;se sein kann. 

...Alles ist schon zu dieser Unterhaltungsmusik f&uuml;r Fischst&auml;bchen gesagt, also lieber gleich zu Platz 1, auf dem es allerdings &auml;hnlich verdreht zugeht: Ganz oben in dieser Woche liegen n&auml;mlich Saltatio Mortis mit ihrem &bdquo;Schwarzen Einmaleins&ldquo;. ...  Beide haben wir recht, Saltatio Mortis haben allerdings auch noch grausame Musik, das schlechteste Cover in der Geschichte der Rockmusik und die hirnlosesten K&uuml;nstlernamen, die man sich so ausdenken kann. ]]></content:encoded></item><item><title>Klimawandel? Alles Medienmache&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-08-30T10:45:35+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Klimawandel.html#unique-entry-id-412</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Klimawandel.html#unique-entry-id-412</guid><content:encoded><![CDATA[Gibt es in Deutschland eigentlich noch Politiker, die sich ernsthaft trauen, den Klimawandel zu leugnen?   In den USA jedenfalls gibt es sich.   Und deshalb gibt es jetzt auch diese wundersch&ouml;ne Idee: Hurricanes bekommen nicht so harmlose Namen wie "Sandy" oder &bdquo;Katrina&ldquo;, sondern die Namen von Politikern, die den Klimawandel leugnen.   Sch&ouml;nes Video!


<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/efAUCG9oTb8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-08-26T12:48:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Joana_Gruesome.html#unique-entry-id-411</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Joana_Gruesome.html#unique-entry-id-411</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Zur Begr&#xfc;&#xdf;ung Techno und eine Frechheit&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-08-26T12:21:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sommer_Frechheit_Techno.html#unique-entry-id-410</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sommer_Frechheit_Techno.html#unique-entry-id-410</guid><content:encoded><![CDATA[Das ist jetzt wirklich ganz und gar ungeh&ouml;rig.   Und genau deshalb mache ich es: Nach einigen Wochen Sommerpause, die ich gem&uuml;tlich auf der anderen Seite der Welt verbracht habe (ja, zum Teil unter Wasser, sonst g&auml;be es rechts stehendes Foto nicht), komme ich zur&uuml;ck, nehme die Arbeit am Technoarm auf ... und verlinke auf einen Artikel von Moritz von Uslar in der &bdquo;Zeit&ldquo;, der tats&auml;chlich drei Jahre alt ist.   Warum?   Weil ich dick, faul und gefr&auml;&szlig;ig bin.   Und weil mir nach wie vor gef&auml;llt, wie die Herren Westbam, Hell, Hawtin, Fetisch und Boys Noize &uuml;ber ihre und unsere Musik reden.]]></content:encoded></item><item><title>Sommerpause? Fast vorbei&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-08-25T16:39:20+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sommerpause.html#unique-entry-id-409</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sommerpause.html#unique-entry-id-409</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Zum zweiten: Moderat&#x21; Die Drei von der Bassstelle</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><dc:subject>Blog</dc:subject><dc:date>2013-08-08T02:29:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/7c7f33f6f79b6b5e42f0a8c4de3fec21-408.html#unique-entry-id-408</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/7c7f33f6f79b6b5e42f0a8c4de3fec21-408.html#unique-entry-id-408</guid><content:encoded><![CDATA[Die drei ehemaligen Kellerkinder des Techno agieren darauf als echte Band, wie sie ihre schweren Rhythmen und leichten Melodien zusammenbringen, ist meisterhaft und Sascha Ring scheint sich als S&auml;nger nicht nur mehr zuzutrauen, sondern wirklich etwas zu k&ouml;nnen. 

...Modeselektor plus Apparat gleich Moderat, so die einfache Formel und bislang war auch die Rollenverteilung klar: Modeselektor haben den gr&ouml;&szlig;ten Wumms, Apparat dagegen pr&auml;sentiert sich als Klangt&uuml;ftler und Pop-Poet, als Feingeist und Frickler. 

...Alle drei h&auml;tten musikalisch gesehen die gleichen Wurzeln: Nicht Nirvana und Green Day, sondern eben Detroiter Techno und Acid aus Holland: &bdquo;Unser neues Album ist auch eine moderne Technoplatte, denn das ist die einzige Musik, die wir machen k&ouml;nnen.&ldquo;

...Diverse Stile von zart bis hart werden auf &bdquo;II&ldquo; zusammengef&uuml;hrt, die B&auml;sse wabern ganz tief, so wie es der Dubstep in den letzen Jahren gelehrt hat.  

...Insider werden sich vielleicht beklagen, dass der Sound von Moderat im Jahr 2013 nicht mehr ganz so originell und einzigartig ist, wie man das bislang gewohnt war: So h&ouml;rt sich ihr 10-Minuten-St&uuml;ck &bdquo;Milk&ldquo; nach dem loop-basierten Techno des Schweden Axel Willner alias &bdquo;The Field&ldquo; an, im melancholisch angehauchten Popsong &bdquo;Let in The Light&ldquo; singt Sascha Ring wie &bdquo;The Weeknd&ldquo;.  ...  Moderat machen auch kein Geheimnis daraus: Ja, man habe sich am Computer einen gemeinsamen Ordner eingerichtet, jeder habe dort Musik, die ihn interessiert habe, hineingestellt und dann sei das in die neuen Songs eingeflossen &ndash; oder auch nicht.   Dieses Selbstbewusstsein hatte sich in den letzten Jahren auch schon in den Einzelprojekten angedeutet: Von anderen &ndash; zum Beispiel von Radiohead-S&auml;nger Thom Yorke - lernen, ohne sich selbst dabei kleinzumachen. ...  Pop und Techno miteinander verschmelzen lassen und zwar, auch wenn die Band selbst behauptet, es gebe auf dem neuen Album keine Grundstimmung, sehr atmosph&auml;risch. ...  Sebastian Szary h&auml;lt das auch f&uuml;r den roten Faden im Tun von Moderat: &bdquo;Was die erste mit der zweiten Platte verbindet: eine gewisse Tiefe der Sounds. 

...Berlin jedenfalls kann sich bei diesen Musikern bedanken: Moderat, die in aller Welt bekannt sind, zeigen auf &bdquo;II&ldquo;, dass Techno aus der Hauptstadt sehr viel mehr ist als der funktionale, aber nicht sonderlich anspruchsvolle Mainstream-Sound eines Paul Kalkbrenners. ]]></content:encoded></item><item><title>Und hier sind sie wieder: zehn Alben&#x2c; die die Welt nicht braucht. Na ja&#x2c; sagen wir acht.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-08-05T18:08:27+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Charts_02_08_2013.html#unique-entry-id-407</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Charts_02_08_2013.html#unique-entry-id-407</guid><content:encoded><![CDATA[Zeit, nicht nur immer die anderen zu kritisieren, sondern sich auch mal selbst zu hinterfragen: Warum l&ouml;st die neue Platte der Sportfreunde Stiller nur diesen Widerwillen in mir aus?   Vielleicht hat es mit der ehemaligen Freundin zu tun, die immer so von den &bdquo;Sportis&ldquo; geschw&auml;rmt hatte. 

...Und auch bei Ozzy Osborne und seinen Mitstreitern werden Gedanken an fr&uuml;her wach: das ist Musik, von der uns halbstarke Jugendliche einst erz&auml;hlten, das sei die einzig wahre! ...  Und Black Sabbath, so gut das neue Album auch ist, l&auml;sst sie nur noch aus dem Fernsehsessel aufstehen, um sich ein Bier zu holen.

...Es tut mir leid, wirklich leid: Ich kann einen Musiker, der sich hinter einer Tiermaske aus Plastik versteckt, genauso wenig ernst nehmen wie einen Rapper, der sich hinter einer Totenkopfmaske aus Plastik verbirgt. ...  Na ja, f&uuml;nf halbwegs neue Songs auf ein altes Album zu packen, das scheint mir jetzt auch nicht gerade die Idee eines Genies zu sein. 

...Aber von anderem Kaliber: Die Songs auf Robin Thickes &bdquo;Blurred Lines&ldquo; verzichten auf Soundgimmicks, die sie schon in einem halben Jahr irgendwie unmodisch erscheinen lie&szlig;en. 

...Und warum klettert &bdquo;Mit den Gezeiten immer weiter nach oben, obwohl ich ebenfalls seit Monaten sage: diese musikalischen Seelachs-Schnitzel-Br&ouml;tchen betreiben mit ihrem Shanty-Rock Volksverdummung?   Vielleicht klappt es ja mit wegloben:  Santiano ist das beste, was der deutschen Schifffahrtsindustrie seit Freddy Quinns &bdquo;Junge komm bald wieder&ldquo; passiert ist.

...Das schlechteste aus beiden Welten findet sich auf diesem Album, das ich nach wie vor f&uuml;r einen schnell und gut gespielten, aber unglaublich schlecht gesungenen Witz halte.]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-08-01T12:48:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Edit_Piafra.html#unique-entry-id-406</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Edit_Piafra.html#unique-entry-id-406</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Summer of Disco</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-08-01T00:23:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kon_On_My_Way.html#unique-entry-id-405</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kon_On_My_Way.html#unique-entry-id-405</guid><content:encoded><![CDATA[Der Sommer 2013 wird einmal als &bdquo;Summer of Disco&ldquo; in die Musikgeschichte eingehen.   Disco, die &Auml;lteren unter uns werden sich erinnern, war eine Zeit lang ein echtes Schimpfwort, aber aus dieser Abneigung sprach vor allem die Abneigung des homophoben und spa&szlig;freien wei&szlig;en Mannes.   Der aber hat im Augenblick nicht viel zu melden und so feiert Disco sein x-tes Revival.   Kon, ein DJ aus Boston, der von dem ein oder anderen als gr&ouml;&szlig;ter K&ouml;nner in Sachen Soul, Funk und Disco gehandelt wird, feiert mit, On My Way ist sein erstes selbst produziertes Album.   Neben dem englischen S&auml;nger Ben Westbeech und einigen anderen Gastmusikern aus dem Rest der Welt taucht auch Georg Levin  auf, ein S&auml;nger und Produzent aus Berlin.   Ihr gemeinsamer Song (und der Rest des Albums) lassen zwei Vermutungen zu: Disco bleibt.   Und es muss nicht immer Daft Punk sein, auch nicht im Jahr 2013, im Summer of Disco.]]></content:encoded></item><item><title>Deutscher Punk&#x2c; deutscher New Wave&#x2c; Neue Deutsche Welle</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-07-29T20:21:05+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/NDW_Punk_New_Wave.html#unique-entry-id-404</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/NDW_Punk_New_Wave.html#unique-entry-id-404</guid><content:encoded><![CDATA[Es geht um Deutschen Punk und die Neue Deutsche Welle, Ende der 70er, Anfang der 80er.   &bdquo;Als die Welt noch unterging&ldquo; von Frank Apunkt Schneider.   Cooles Buch, weil schlau, aber nicht zu akademisch, sondern selbst ein bisschen so, wie das damals war (in Ans&auml;tzen selbst noch bei den kommerziellen Ausl&auml;ufern, die trotzdem daf&uuml;r gesorgt haben, dass NDW zum Schimpfwort wurde - ihr Schweine wisst genau, wen von euch ich meine!). ...  Jedenfalls wird in diesem Buch auch kurz eine Dokumentation des Bayerischen Rundfunks namens &bdquo;Dreiklangsdimensionen&ldquo; erw&auml;hnt. ...  Ich kann mich erinnern, wie ich das unbedingt sehen wollte und auch gesehen habe. ...  Und erinnere ich mich korrekt, dass auch DAF da auftauchten?   Wie dem auch sein: Wollte ich mir die Doku doch gerne noch einmal ansehen, aber alles, was ich finden konnte, ist dieser Ausschnitt von Lorenz Lorenz. ...  Kann mich auch nicht mehr dran erinnern. ...  Und viel von dem drinne, was ich damals am deutschen Punk und New Wave gut fand und bis heute gut finde.


<iframe width="480" height="360" src="//www.youtube.com/embed/11-wauNJcyU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Be a Moderat&#x2c; be II</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-29T18:50:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moderat_II.html#unique-entry-id-403</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moderat_II.html#unique-entry-id-403</guid><content:encoded><![CDATA[Aber alle Gegenwehr ist vergeblich: Wie die Drei von der Bassstelle ihre schweren Rhythmen und leichten Melodien zusammenbringen, ist zwingend.   Sascha Ring scheint sich jetzt auch als S&auml;nger mehr zuzutrauen.   Das alles tut mir unendlich leid f&uuml;r die Nachbarn, aber freut mich f&uuml;r diese Berliner Musiker, die mittlerweile mehr f&uuml;r die Stadt und ihren guten Ruf in der Welt getan haben d&uuml;rften als jede staatlich gesteuerte Werbekampagne.   Be a Kopfnicker, be a Bassdrum, be Berlin. ]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-07-29T18:42:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Wevie_Stonder.html#unique-entry-id-402</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Wevie_Stonder.html#unique-entry-id-402</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Die Bar 25 ist wieder da. Und sie ist ein Zombie.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-07-26T15:36:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ju_Innerhofer_Die_Bar.html#unique-entry-id-401</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ju_Innerhofer_Die_Bar.html#unique-entry-id-401</guid><content:encoded><![CDATA[Aber Polemik ist ja auch nicht so gut.   Also hier noch mal die Fakten: Ju Innerhofer kann nicht schreiben, hat angeblich mal ein paar Jahre im Berliner Nachtleben gearbeitet und hat mit &bdquo;Die Bar&ldquo; eine kaum versteckte Erz&auml;hlung &uuml;ber die 2010 geschlossene Bar 25, die vom Feiervolk (auch von mir) meist den Zusatz &bdquo;legend&auml;r&ldquo; verpasst bekommt, produziert. ...  Und die Bar da drin nicht legend&auml;r, sondern zombiehaft.   Das liegt an dem banalen, selbstverliebten Geplapper der Autorin.   Ist das wirklich so, dass es immer nur um &bdquo;ich, ich, ich&ldquo; gehen muss?   Wenn ja, dann will ich nicht mehr lesen. ...  Oder warst Du doch stolz, Teil der Bar gewesen zu sein? ...  Na gut, zumindest das kann ich verstehen: Im Leben ist nicht immer alles eindeutig.   Aber Deine seltsame Geschichte &uuml;ber den hirntumorigen Freund h&auml;ttest Du Dir trotzdem sparen k&ouml;nnen.   Mach&rsquo;s in Zukunft also lieber wie ich: Sei ein Autor, der nicht schreibt. ]]></content:encoded></item><item><title>Zehn Gr&#xfc;nde&#x2c; sich zu sch&#xe4;men. Oder f&#xfc;nf ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-26T00:05:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Charts_Top_10_26072013.html#unique-entry-id-400</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Charts_Top_10_26072013.html#unique-entry-id-400</guid><content:encoded><![CDATA[Matthias Reim ist mit seinem &bdquo;Unendlich&ldquo;-Album in die Top-10 zur&uuml;ckgekehrt und sofort f&auml;llt einem ein, warum man ihn &uuml;berhaupt nicht vermisst hatte: Zu laut, zu trampelig, zu gewollt. 

...Und w&uuml;rde damit komplett auf die falsche Spur geraten: Daft Punk haben auf ihrem Sofort-Klassiker &bdquo;Random Access Memories&ldquo; tats&auml;chlich alles richtig gemacht. 

...Halten Sie mich f&uuml;r verr&uuml;ckt, halten Sie mich f&uuml;r &uuml;bergeschnappt, ich glaube, auch Xavier-Hasser sollten ein Herz haben und sollten sich an der Begeisterung dieses echten deutschen Stars und an meiner eigenen Begeisterung mitfreuen.

...Cro, die alte Pandanase, packt also noch mal f&uuml;nf neue St&uuml;cke auf sein altes Album und verkauft mehr von seinem guten, nachdenklichen Stoff. 

...Die Fans haben das sofort erkannt, die Skeptiker ziehen nach &ndash; und sichern so dem F&uuml;rsten der Finsternis den Verbleib in den deutschen Charts. 

...Dass sie dabei auch noch &uuml;ber Karl Marx singen und dabei klingen wie vor 20 Jahren, das ist &bdquo;Goodie on top&ldquo;, wie wir Engl&auml;nder so sagen! 

...Mir ist das egal, ich h&ouml;re eh nicht auf die Texte, daf&uuml;r sind die Beats, die sich Robin Thicke hat basteln lassen, viel zu fesselnd.

...F&uuml;r alle, die es nicht mitbekommen haben: Das ist das Album mit dem Bushido und wir Medien f&uuml;r ein paar Tage das Sommerloch stopften.   Mittlerweile sind Nwa und der betreffende Song namens &bdquo;Stress ohne Grund&ldquo;, in dem Bushido Politiker bedrohte und beleidigte, auf dem Index.   Aber ein paar Tage in den L&auml;den und auch sonst &uuml;berall reichten, um die Spitze zu erreichen. ]]></content:encoded></item><item><title>Ja ja&#x2c; die Nacht soll bleiben. Heute&#x2c; morgen&#x2c; immer.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-26T00:01:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Maur_Due_Lichter_This_Night.html#unique-entry-id-399</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Maur_Due_Lichter_This_Night.html#unique-entry-id-399</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;This Night Was Meant To Stay&ldquo; hei&szlig;t es.   Eine kleine Geschichte, so behaupten es die beiden, soll darauf erz&auml;hlt werden, eine Geschichte einer Nacht in Wien, vom ersten Bier in der WG &uuml;ber den Clubbesuch bis hin zum fr&uuml;hmorgendlichen Nachhauseschlendern. 

Die Songs wirken dementsprechend ruhig bis euphorisch, sehr melodisch, weich und einschmeichelnd.   Das norwegische Duo R&ouml;yksopp hat mit dieser Formel hunderttausende von Platten verkauft.   Ganz so viele, sage ich jetzt einfach mal voraus, werden es f&uuml;r Maur Due & Lichter nicht, dazu verharren die Songs mitunter zu sehr im Club und trauen sich nicht genug Pop.   Aber wenn eine Fl&ouml;te gleichzeitig Jazz- und Disco-Appeal verspr&uuml;ht, dann ist das schon gekonnt.   Und gut.   Und schr&auml;g.   Und sommerlich.]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-07-25T22:50:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Mord_Fustang.html#unique-entry-id-398</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Mord_Fustang.html#unique-entry-id-398</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Housemeister machts mit dem Synthie</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-21T19:04:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Housemeister_Op_1.html#unique-entry-id-397</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Housemeister_Op_1.html#unique-entry-id-397</guid><content:encoded><![CDATA[Die Liebe h&auml;lt offenbar bis heute, denn sein neues Album hat er nicht nur nach diesem kleinen Ger&auml;t benannt, sondern es auch gleich damit produziert.   Die 14 Tracks darauf sind wie gehabt gleichzeitig schr&auml;g und energisch und ... irgendwie anders.   Hat eine Weile gedauert, aber inzwischen habe ich mich auch in den OP-1 verliebt.   H&auml;lt bei mir aber vermutlich nicht ganz so lange an, diese Beziehung.]]></content:encoded></item><item><title>Blingbling</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><category>Musik</category><dc:date>2013-07-16T10:59:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Patric_Catani.html#unique-entry-id-396</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Patric_Catani.html#unique-entry-id-396</guid><content:encoded><![CDATA[Und noch so einer, der mit Terminator-artigen Beats radikal H&ouml;rgewohnheiten angreift: Patric Catani.   Catani kommt aus dem Hip Hop, man kennt ihn vielleicht als einen der Produzenten, der f&uuml;r die Pupppen-Rapper &bdquo;Puppetmastaz&ldquo; am musikalischen Bett gebastelt hatte, aber er ist seit Mitte der 90er unter mindestens einem halben Dutzend weiterer Pseudonyme und mit jeweils anderem Grundsound unterwegs.   &bdquo;Blingsanity&ldquo; ist f&uuml;r mich Catanis Meisterst&uuml;ck: Die Tracks sind bester Beweis daf&uuml;r, dass das aufregende Ding im Moment darin besteht, jahrzehntelang aufgebaute Genregrenzen einzurei&szlig;en.   Catani macht das, dabei entwickeln seine St&uuml;cke aber einen echten Funk (ohne jetzt James-Brown-m&auml;&szlig;ig Funk zu sein).   Vielleicht kann man es so beschreiben: Musik mit der Kraft einer Profi-Bohrmaschine und dem Sog eines 100-k&ouml;pfigen Streichorchesters.   Oder so: Catani l&auml;sst es rummsen und zwar richtig gut.]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-07-15T11:44:13+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Jichael_Mackson.html#unique-entry-id-395</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Jichael_Mackson.html#unique-entry-id-395</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>F&#xfc;r Menschen ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-07-10T15:42:28+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Daft_Punk_macht_kacki.html#unique-entry-id-394</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Daft_Punk_macht_kacki.html#unique-entry-id-394</guid><content:encoded><![CDATA[... die Daft Punk m&ouml;gen oder auch nicht m&ouml;gen, auf jeden Fall aber nicht so viel Wert auf Takt, Stil und gepflegte Umgangsformen legen.   Die Front der &bdquo;Get Lucky&ldquo;-Gegner wird gr&ouml;&szlig;er und gr&ouml;&szlig;er!


<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/8s1PpCMXwUo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-07-09T10:30:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Ill_Gates.html#unique-entry-id-393</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Ill_Gates.html#unique-entry-id-393</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Pornomusik und Bratwurstdampf: Paul van Dyk in der Zitadelle Spandau</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Leute</category><dc:date>2013-07-08T10:37:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Zitadelle.html#unique-entry-id-392</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Zitadelle.html#unique-entry-id-392</guid><content:encoded><![CDATA[So habe ich jedenfalls immer gedacht, aber da das schon Jahre her ist, dass ich mal auf einer Trance-Veranstaltung war, dachte ich mir: &bdquo;Schauen wir uns doch mal. wie sich diese Musik weiterentwickelt hat!&ldquo;   Und?   Hat sich leider gar nicht weiterentwickelt.   Au&szlig;er vielleicht, dass jetzt noch schlechtere Vocals verwendet werden als fr&uuml;her.   Dabei geht das fast gar nicht.   &bdquo;Vorh&ouml;lle!&ldquo;, schoss es mir spontan durch den Kopf.   Und wer wissen will, was es mit der Pornomusik und dem Bratwurstdampf auf sich hat (habe ich mir schlie&szlig;lich nicht ausgedacht): Hier gibt&rsquo;s das ganze noch ein paar Tage zum Nachh&ouml;ren:


Pornomusik und Bratwurstdampf - Paul van Dyks &bdquo;We Are One&ldquo;-Festival]]></content:encoded></item><item><title>Electro-Track of the Day</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-07-05T23:58:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Electro_of_the_day_Kid_Frost.html#unique-entry-id-391</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Electro_of_the_day_Kid_Frost.html#unique-entry-id-391</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/DI3Znt029jQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>W&#xf6;chentlich gr&#xfc;&#xdf;t das Murmeltier: Top-10-Gedanken</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-05T23:48:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Album_Top_10_5Juli2013.html#unique-entry-id-390</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Album_Top_10_5Juli2013.html#unique-entry-id-390</guid><content:encoded><![CDATA[Der Endzwanziger Bendzko ist eine Art musikalisches Lifestlye-Magazin: In seinen Liedern liefert er ungefragt und unerm&uuml;dlich Ratschl&auml;ge f&uuml;r ein besseres, ein gl&uuml;ckliches Leben. 

...Viel Schlechtes ist in den letzten Wochen hier an dieser Stelle &uuml;ber die singende Friseuse aus der Schweiz gesagt worden.   Zeit f&uuml;r ein paar positive Worte: Ihre Haare gefallen mir immer wieder, auch wenn das Blond darin genauso echt sein d&uuml;rfte wie die Gef&uuml;hle in ihren Liedern. 

...Das wichtigste aber: Random Access Memories hat magische Kr&auml;fte: Sie macht n&auml;mlich tats&auml;chlich gl&uuml;cklich und behauptet das nicht nur.

Lassen wir aber das mal mit dem Gl&uuml;ck und widmen uns Platz 7: Die Sportfreunde Stiller mit &bdquo;New York, Rio, Rosenheim&ldquo;.   Ich muss mein Urteil &uuml;ber diese Platte revidieren: Ja, die N&ouml;ligkeit und dieser v&ouml;llig ungef&auml;hrliche Indie-Pop-Rock lassen sie und mich wohl niemals mehr zu Freunden werden, auch nicht zu Sportfreunden.   Aber wer so locker und wortgewandt &uuml;ber das Leben singt wie sie, der hat zumindest ein Flei&szlig;bienchen verdient.

...Trotzdem: das hier ist in jeder Hinsicht unterste Schublade: Die Amigos klingen wie zwei Hobbymusiker, die im Keller Texte einsingen, die sie zuvor im Volkhochschulkurs f&uuml;r kreatives Schreiben hingehunzt haben. 

...Als absoluter Nichtauskenner in Sachen Metal muss ich mich hier ganz und gar aufs Pers&ouml;nliche zur&uuml;ckziehen: Die schwedische Death-Metal Band Amon Amarth kn&uuml;ppelt m&auml;chtig rein, gr&ouml;lt angsteinfl&ouml;&szlig;end, l&auml;sst die Gitarren rasen und dabei auch mein Herz. 

...Dabei hat S&auml;nger Ozzy Osbourne wegen des neuen Albums &bdquo;13&ldquo;, das diese Woche auf Platz zwei der Charts landet, wieder mit dem Saufen angefangen. ]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-07-05T22:55:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Edit_Murphy.html#unique-entry-id-389</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Edit_Murphy.html#unique-entry-id-389</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Viel Fantasy von Lightning Dust</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-04T14:42:20+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lightning_Dust_Fantasy.html#unique-entry-id-388</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lightning_Dust_Fantasy.html#unique-entry-id-388</guid><content:encoded><![CDATA[Eine leise, eher tr&auml;umerische Platte, von der Stimme und der Stimmung her in die Folkecke zu stellen, wegen der vielen elektronischen Kl&auml;nge aber auch mit Popappeal.   Charthits sind keine zu finden &ndash; und auch nicht zu erwarten: Die Grundstruktur der Songs ist eher minimal &ndash; es geht um Atmosph&auml;re, die transportiert werden soll, nicht um einen Sound, der seine H&ouml;rer an die Wand dr&uuml;ckt.

Nicht jedem Musiker reicht es, sich ganz und gar auf eine Band zu konzentrieren &ndash; Seitenprojekte sind die Folge, manchmal haben sie sehr viel, manchmal gar nichts mit dem Hauptprojekt zu tun.   Bei &bdquo;Lightning Dust&ldquo; aus Kanada liegt der Fall ein bisschen komplizierter.   Lightning Dust ist ein Duo, bestehend aus Amber Webber und Joshua Wells.   Die beiden geh&ouml;ren auch zur kanadischen Rockband &bdquo;Black Mountain&ldquo;, die einigerma&szlig;en erfolgreich ist und vor drei Jahren in den deutschen Charts landete.   Doch bei Black Mountain geht es vor allem hart und schnell zu &ndash; die leisen T&ouml;ne haben da nichts zu suchen.   Was also sollten Webber und Wells mit ihren ruhigen Songs, die auch aus ihnen heraus wollten, tun? ...  Und daf&uuml;r haben sie &bdquo;Lightning Dust&ldquo;.    Mir gef&auml;llt das sehr, wie Webber und Wells ihrer Fantasie, ihrer &bdquo;Fantasy&ldquo; freien Lauf lassen.]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-07-01T17:40:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Chet_Faker.html#unique-entry-id-387</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Chet_Faker.html#unique-entry-id-387</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Maya Jane Coles macht es sich komfortabel</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-07-01T13:55:28+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Maya_Jane_Coles_Comfort.html#unique-entry-id-386</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Maya_Jane_Coles_Comfort.html#unique-entry-id-386</guid><content:encoded><![CDATA[Eine Platte, die den Spagat versucht: elektronische Tanzmusik, Deep-House, Techno, Dubstep auf der einen Seite, auf der anderen Seite Pop, Gesang, Songstrukturen.   Die Club-Welt hat Coles, die zuerst als DJ, dann als Produzentin auftrat, schon lange von sich &uuml;berzeugt, jetzt, so scheint dieses Album zu signalisieren, soll die Zielgruppe erweitert werden.   Wobei es schwer vorstellbar ist, dass die Londonerin wirklich in Begriffen wie &bdquo;Zielgruppe&ldquo; oder &bdquo;Markt&ldquo; denkt: Gro&szlig;e Plattenfirmen haben sich um die schwer t&auml;towierte Halb-Asiatin gerissen,  aber zu unterschiedlich waren die Vorstellungen, wie es mit der Karriere weitergehen k&ouml;nnte: Die Plattenfirmen tr&auml;umten wohl eher von einer Art weiblichem David Guetta, Maya Jane Coles dagegen von einem eigenen Weg: den eigenen Sound, die eigenen Vorlieben erweitern, ohne sie zu verw&auml;ssern oder zu verleugnen.   Die Konsequenz: ein eigenes Label namens I AM ME &ndash; &bdquo;Ich bin ich&ldquo;, auf dem das Deb&uuml;t erschienen ist.   Auch ein Statement.


Ganz alleine bleibt Coles auf ihrem Album nicht, sie hat sich eine ganze Reihe von Gasts&auml;ngern geholt: die Trip-Hop-Legende Tricky, die franz&ouml;sische Electro-Diva Miss Kittin, Kim Ann Foxman von der Band Hercules And Love Affair.   Alles gut.]]></content:encoded></item><item><title>Die zehn meistverkauften Alben der Woche durch den Fleischwolf gedreht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-29T17:06:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_10_Charts_Deutschland_28_06_2013.html#unique-entry-id-385</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_10_Charts_Deutschland_28_06_2013.html#unique-entry-id-385</guid><content:encoded><![CDATA[Da kaufen also seit Wochen gar nicht so wenige Menschen das zweite Album von Timmy aus Berlin &ndash; und das, obwohl diese Platte eigentlich nur ziemlich normale Geschichten aus dem Alltag eines Durchschnittsmenschen erz&auml;hlt. 

...Allerdings mit eingebautem &Uuml;berraschungseffekt f&uuml;r den K&auml;ufer: Die Bee Gees haben nicht nur &Uuml;berhits wie Staying Alive, Night Fever oder Tragedy aufgenommen, sondern auch noch jede Menge Schrott. 

...Innerhalb dieses Vakuums gelingt der Schweizerin Beatrice Egli aber eine echte Sensation: Ihr Nichts ist noch ein St&uuml;ck nichtiger als die vielen anderen Nichtse!

...Daft Punk spielen komplett nach ihren eigenen Regeln und ich kriege mich gar nicht mehr ein, dass Kunst und Pop und Kommerz mal wieder zusammengefunden haben.

Ganz anders auf Platz 5: Da ist die Flensburger Kunstgewerbe-Shanty-Band Santiano gestrandet - &bdquo;Mit den Gezeiten&ldquo; hei&szlig;t ihr Album, darauf findet sich jede Menge Seemannsgarn, das so authentisch ist wie Meeresfr&uuml;chte aus Plastik. 

...Aber wer schon mal gesehen hat, wie herzzerrei&szlig;end Xavier Naidoo gemeinsam mit Ernie und Bert in der Sesamstra&szlig;e sang, der wei&szlig;: das ist einer von den Guten! 

...Hier ist er: Der Beavis-And-Butthead-Moment dieser Top-10-Kolumne: Wie die beiden ehemaligen MTV-Aush&auml;ngeschilder sitze auch ich vor einer Band, die mich mehr oder weniger sprachlos macht: Ich versteh&rsquo;s nicht, ich m&ouml;cht&rsquo;s nicht h&ouml;ren &ndash; aber gut find ich&rsquo;s trotzdem. 

...Kein Wunder: es h&ouml;rt sich nicht nur, es f&uuml;hlt sich sogar nach fr&uuml;her an &ndash; nach den besten Zeiten von Black Sabbath, in denen Ozzy Flederm&auml;usen den Kopf abbiss und im Drogenrausch seine F&auml;kalien an die Wand schmierte: Musik, die den Exzess fest in ihrer DNA verankert hat. 

...Die Amigos, das muss man hier mal vorausschicken, sind die Gebr&uuml;der Ulrich aus Hessen - genauso alt wie der gerade erw&auml;hnte Ozzy Osbourne. ...  Da h&ouml;rt&rsquo;s aber auch auf mit den Gemeinsamkeiten: Die Amigos waren schon zu Anfang ihrer Laufbahn als 20-J&auml;hrige vorzeitig vergreist &ndash; &bdquo;Im Herzen jung&ldquo;, ihr neues Album, erweist sich damit als gro&szlig;e L&uuml;ge &ndash; die Summe der vielen kleinen L&uuml;gen, die die Amigos &bdquo;Lieder&ldquo; nennen.]]></content:encoded></item><item><title>Unknown Pleasures? My Pleasure&#x2c; sagt Peter Hook</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Sterben</category><dc:date>2013-06-29T13:26:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Peter_Hook_Unknown_Pleasures.html#unique-entry-id-384</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Peter_Hook_Unknown_Pleasures.html#unique-entry-id-384</guid><content:encoded><![CDATA[Und auch Peter Hook, Bassist erst bei der Postpunk-Band Joy Division, dann bei der Nachfolge-Gruppe New Order, lacht nicht NUR &uuml;ber das, was in den vergangenen 35 Jahren passiert ist.   Aber sein Buch &bdquo;Unknown Pleasures&ldquo;, das es jetzt auch auf Deutsch gibt, geht mit einer Leichtigkeit und Direktheit an die Geschichte von Joy Division heran, die man sich von allen Band-Biographien w&uuml;nschen w&uuml;rde.   Der Musik von Joy Divison, die sich 1980 nach dem Selbstmord ihres S&auml;ngers Ian Curtis aufl&ouml;sten bzw. zu New Order wurden, hat man diese Leichtigkeit nie angeh&ouml;rt.


...Schon nach wenigen Seiten wird klar: eine sehr pers&ouml;nliche, vermutlich auch nicht hundertprozentig akkurate Geschichte: Peter Hook  schreibt &uuml;ber SEINE Erinnerungen, seine eigene Wahrheit &ndash; das Manchester der 70er Jahre, die Heimat der Band, kommt ihm zum Beispiel in dieser Erinnerung schwarz und grau und braun vor, nicht bunt.   Streitigkeiten in der Band, Schl&auml;gereien bei Auftritten, Respektlosigkeiten in der Schule &ndash; alles klingt in diesem Buch ein bisschen lauter, heftiger, aufgedrehter als es sich in Wirklichkeit abgespielt haben d&uuml;rfte.   Und trotzdem: so nah wie hier kommt man in den zahlreichen anderen B&uuml;chern, die sich schon mit Joy Division und dem tragischen Frontmann Ian Curtis besch&auml;ftigt haben, der Band sonst nicht: Bernard Sumner etwa, Gitarrist und S&auml;nger der Nachfolge-Band New Order, ist in seinem Buch viel zu reserviert und auf den eigenen Ruf bedacht, um offen mit der Geschichte umzugehen.   Deborah Curtis, die Ehefrau von Ian Curtis, hat in ihrem Buch ebenfalls versucht, sich selbst in gutem Licht dastehen zu lassen. ...  Er erz&auml;hlt Geschichten, die ihn wirklich nicht gut aussehen lassen: zum Beispiel wie er die Instrumente anderer Bands zerst&ouml;rte, wie er klaute wie ein Rabe.   Aber auch &ndash; eine der dramatischsten, aber eben nicht melodramatischen Stellen in seinem Buch &ndash; wie er auf die Nachricht vom Tod Ian Curtis reagierte.


Nach diesem Tod machten Hooky, Bernard Sumner und Drummer Stephen Morris als New Order weiter &ndash; bis Peter Hook 2007 ausstieg. ]]></content:encoded></item><item><title>Siriusmo ist der &#x22;Enthusiast&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-27T10:16:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Siriusmo_Enthusiast.html#unique-entry-id-383</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Siriusmo_Enthusiast.html#unique-entry-id-383</guid><content:encoded><![CDATA[Bei allen H&uuml;- und Hottspr&uuml;ngen zieht sich n&auml;mlich ein unglaublich warmer, dichter Sound durch alle Tracks, egal, ob die nun schnell oder langsam, euphorisch oder ged&auml;mpft, satt oder hungrig angelegt sind.   Kein Wunder, dass selbst Snoop Dogg (oder Snoop Lion oder wie auch immer der kiffende Hip-Hop-Star sich nun nennt) Beats von Siriusmo haben wollte.   Der ist n&auml;mlich mittlerweile auf einem Niveau, das nur wenige erreichen.


Siriusmo &ndash; Enthusiast (Label: Monkeytown Records)]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-06-25T13:44:15+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Joy_Orbison.html#unique-entry-id-382</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Joy_Orbison.html#unique-entry-id-382</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Alufolie spielt Daft Punk</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-25T13:00:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Alu_Daft_Punk.html#unique-entry-id-381</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Alu_Daft_Punk.html#unique-entry-id-381</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/7gB0RNkRxmQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Boards of Canada in der neuen De:Bug</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-25T12:10:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Juli_De_Bug_Juli_2013.html#unique-entry-id-380</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Juli_De_Bug_Juli_2013.html#unique-entry-id-380</guid><content:encoded><![CDATA[Aber erst noch mal die Boards-of-Canada-Geschichten etwas n&auml;her beleuchtet: Interview!   Boards-of-Canada-ABC! ...  Und w&auml;hrend ich das schreibe, laufen die dazugeh&ouml;rigen Tracks im Hintergrund.


Die zweite gro&szlig;e Geschichte - das kann man ruhig noch mal sagen: De:Bug ist immer dann am besten, wenn sie sich einem Ph&auml;nomen in mehreren Artikeln auf verschiedene Weise n&auml;hert: Fotografie. ...  Und was die so genannten Selfies &uuml;ber uns und das Netz verraten. 


...Da dachte ich zuerst: G&auml;hn.   Was soll man im Jahr 2013 noch &uuml;ber dieses Kleidungsst&uuml;ck, das jeder und meine Gro&szlig;mutter besitzt, noch sagen? ...  Gibt ja schlie&szlig;lich auch noch wei&szlig;e Jeans. ...  Interview mit Moderat (Modeselektor plus Sascha Ring alias Apparat) ist auch gut.   Wie fast immer: gut angelegte 4 &euro;.]]></content:encoded></item><item><title>Club-Betreiber kauft Schloss</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-24T14:52:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Clubbetreiber_kauft_Schloss.html#unique-entry-id-379</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Clubbetreiber_kauft_Schloss.html#unique-entry-id-379</guid><content:encoded><![CDATA[Ich kenne Nicola Schneider nicht.   Seinen Club &bdquo;Hive&ldquo; in Z&uuml;rich auch nicht.   Freue mich aber sehr f&uuml;r ihn, dass er offenbar das n&ouml;tige Kleingeld hat, um sich in Frankreich ein Schloss mit Dutzenden Zimmern zu kaufen.   Es scheint zwar teuer, dann aber auch wieder nicht soooooo teuer gewesen zu sein.   Und die Pl&auml;ne, die er damit hat, sprechen auch eher daf&uuml;r, dass das eine kluge Investition war.   Vielleicht sollte man angesichts einer solchen Geschichte aber doch noch einmal &uuml;ber Gema und das ganze Zeugs sprechen.   Vielleicht bekommen die Produzenten von Musik n&auml;mlich doch nicht genug vom Kuchen ab, den sie zu einem nicht unerheblichen Teil mitbacken.   Aber das ist jetzt nur so eine Vermutung.]]></content:encoded></item><item><title>Klar wollen die Kids das ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-24T14:12:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kids_want_Electro.html#unique-entry-id-378</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kids_want_Electro.html#unique-entry-id-378</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Party am Abgrund&#x2c; Drogen und Techno</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-23T22:47:22+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Party_am_Abgrund_Buch.html#unique-entry-id-377</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Party_am_Abgrund_Buch.html#unique-entry-id-377</guid><content:encoded><![CDATA[F&uuml;r mich waren Freetekno-Bewegung und Goa-Szene immer mehr oder weniger das gleiche, aber da habe ich als Au&szlig;enstehender wohl ein paar Dinge miteinander vermischt. ...  Und die Leute, die das leben, ziehen als Mischung aus Punk und Hippie und Raver mit ihren Soundsystems durch die Lande, veranstalten Festivals, die Tage oder auch Wochen dauern.   Geld, so jedenfalls liest sich das im Buch von Bettina Uzler, kommt oder kam haupts&auml;chlich durch den Verkauf von Drogen rein.   Krasse Keta-Orgien, Opium-Klau, Crack-Rauchen, Kokain-Schmuggel, alles wird hier beschrieben.   Finde ich als ... nicht besonders wild auf Drogen lebender Mensch eher langweilig.   Was ich aber spannend finde, ist das ganze Drumherum: Sein Leben selbstbestimmt leben, Autorit&auml;ten nicht anerkennen, Musik in den Mittelpunkt stellen, sich seinen eigenen &bdquo;Stamm&ldquo; suchen, durch die L&auml;nder ziehen, Party machen.   Auf lange Sicht, auch wegen der vielen Drogen, funktioniert es dann zwar nicht mit dem solidarischen Miteinander, aber wo funktioniert das schon?


Ein paar S&auml;tze noch zum Buch selbst: Es ist nicht so richtig gut geschrieben, ein bisschen oberfl&auml;chlich, ein bisschen klischeehaft, ein bisschen laienhaft (zum Beispiel nennt Bettina Uzler ihre Technics-Plattenspieler f&auml;lschlicherweise &bdquo;Technik&ldquo;-Plattenspieler).   Mir kommt es auch so vor, als h&auml;tte sie ihre Geschichten zum Teil dramatischer geschildert, als sie sich wirklich abgespielt haben. ...  Aber immerhin: Sie hat sehr viel mehr zu erz&auml;hlen als so viele der Nachwuchsautoren, die ihre immer gleichen lauwarmen Beziehungskisten und Erwachsenwerden-Krisen in immer gleiche B&uuml;cher gie&szlig;en. ]]></content:encoded></item><item><title>Xavier Naidoo bei der Sesamstrasse</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2013-06-23T22:31:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Xavier_Sesamstrasse.html#unique-entry-id-376</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Xavier_Sesamstrasse.html#unique-entry-id-376</guid><content:encoded><![CDATA[Darf meinetwegen jeder &uuml;ber Xavier Naidoo l&auml;stern, wie er will.   Habe ich fr&uuml;her auch &ouml;fter gemacht.   Bringt aber gar nichts: Der Typ ist so eigen, dass ich ihm gar nichts krumm nehme.   Seine Musik h&ouml;re ich mir nat&uuml;rlich trotzdem nicht an, wozu auch?   Auch nicht sein &bdquo;Dubstep&ldquo;-Projekt (hahaha!).   Aber sein Auftritt bei der Sesamstrasse ist echt ... gut.   Wirklich!


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LArkZB-Q7ZI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-06-23T19:37:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Shyza_Minelli.html#unique-entry-id-375</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Shyza_Minelli.html#unique-entry-id-375</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Dinky: Dimension D - Musik eines gefallenen Engels</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-23T12:29:44+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dinky_Dimension_D.html#unique-entry-id-374</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dinky_Dimension_D.html#unique-entry-id-374</guid><content:encoded><![CDATA[Schade, dass Alejandra Iglesias ihren b&uuml;rgerlichen Namen gegen den K&uuml;nstlernamen Dinky (fr&uuml;her: Miss Dinky) eingetauscht hat.   Man k&ouml;nnte sonst n&auml;mlich Witze machen, dass sie ihrem ber&uuml;hmten Namensvetter Julio immer n&auml;her kommt.   Dinky, einst als Minimal-Techno-Streiterin gestartet, wird mit den Jahren n&auml;mlich immer poplastiger und songorientierter.   Aber bevor man jetzt auf falsche Gedanken kommt: Die Wahl-Berlinerin mit chilenischen Wurzeln Dinky hat so gar nichts Schnulziges an sich, ihre Songs schlagen mal in Richtung Track, mal in Richtung Pop aus.   Leicht melancholisch, wie sich das f&uuml;r eine Musikerin im Exil geh&ouml;rt, und auf diesem Album sehr eing&auml;ngig und melodisch.   Das beste dann zum Schluss: Ein Hidden Track auf der CD, der vermuten l&auml;sst: Wenn Dinky wollte, k&ouml;nnte sie tats&auml;chlich ein echter Popstar sein.


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/sq6FGYdotxk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Tanz der Woche</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-21T11:00:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_23_Juni.html#unique-entry-id-373</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_23_Juni.html#unique-entry-id-373</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/5ZSAnUGLH8g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-06-20T17:05:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Deutsche_und_Albaner.html#unique-entry-id-372</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Deutsche_und_Albaner.html#unique-entry-id-372</guid><content:encoded><![CDATA[P.S.: M&uuml;ssen die nicht ins Gef&auml;ngnis?]]></content:encoded></item><item><title>Wie h&#xe4;lt Iris Hanika Techno aus? Gar nicht&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-19T11:14:42+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_nicht_zum_aushalten.html#unique-entry-id-371</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_nicht_zum_aushalten.html#unique-entry-id-371</guid><content:encoded><![CDATA[Ich fasse den wirklich seeeeeehr langen Text von Iris Hanika mal kurz zusammen: 


...Techno ist eigentlich gar keine Musik, sondern nur eine &bdquo;sogenannte Musik&ldquo; (ja, Iris Hanika mag nicht nur moderne Musik nicht, sie ist auch erkl&auml;rter Gegner der neuen Rechtschreibung).


...Deshalb sind schlie&szlig;lich in Duisburg auch so viele Menschen gestorben (wobei man diese Stelle vielleicht noch mal genau bei Iris Hanikas Text nachlesen sollte, ich verstehe die Argumentation mit den Toten nicht).


...Wie so oft, wenn der wertkonservative Bildungsb&uuml;rger auf etwas einschl&auml;gt, das er nicht versteht oder f&uuml;r minderwertig h&auml;lt, denke ich: &bdquo;Geht&rsquo;s nicht ne Nummer kleiner?&ldquo;   Aber letztendlich nimmt Iris Hanika - und jetzt wird&rsquo;s wirklich lustig! - die gleiche Haltung ein wie Ex-&bdquo;Techno-Queen&ldquo; Marusha, die sich neulich in der &bdquo;Welt&ldquo; so umfassend hinter Angela Merkel gestellt hat. ...  Ich leihe mir hier ein paar S&auml;tze von ihm und ersetze &bdquo;Marusha&ldquo; durch &bdquo;Iris Hanika&ldquo;:


&bdquo;Iris Hanika ist so unfassbar selbstgerecht, dass sie nicht blo&szlig; au&szlig;er Stande ist, die Perspektive anderer Leute einzunehmen.   Sie kann oder m&ouml;chte sich nicht einmal vorstellen, dass es andere Positionen oder Lebenslagen gibt.   Iris Hanika sieht ihre Perspektive als einzig existente und damit nat&uuml;rlich auch einzig relevante an. 

...Ganz zum Schluss w&uuml;sste ich nat&uuml;rlich gerne, von welchem &bdquo;Techno&ldquo; Iris Hanika genau spricht, der ihr da &uuml;berall (ja, &uuml;berall! ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Unbekanntes in der neuen Groove</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-15T16:42:01+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Juli_2013.html#unique-entry-id-370</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Juli_2013.html#unique-entry-id-370</guid><content:encoded><![CDATA[Denn im Gegensatz zum gerade erschienenen Musikexpress arbeitet sich die Groove an vielen nicht so richtig bekannten Techno-House-Electro-Produzenten und -DJs ab, von A wie Xosar bis hin zu Z wie Anthony Naples (witzig, oder?).   Es gibt ein Special in Sachen Paris und was in der dortigen Musikszene so geht.   Und dann, siehe Titelbild, ein wirklich sehr, sehr umfangreiches Special zu Moderat, zu Modeselektor und Apparat.   Von Moderat stammt auch die beiliegende Mix-CD.    Ach ja, 20 Jahre Kompakt-Label werden abgearbeitet, aber mit gro&szlig;artigen Fotos, da kann man das schon machen.   5 Euro?   Gehen Ok.]]></content:encoded></item><item><title>Fettes Brot machen einen auf D.A.F.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-13T17:34:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Fettes_Brot_KusskussKuss_DAF.html#unique-entry-id-369</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Fettes_Brot_KusskussKuss_DAF.html#unique-entry-id-369</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/2NSO3Vci6kY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Neues Zomby-Album&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-13T15:34:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zomby_.html#unique-entry-id-368</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zomby_.html#unique-entry-id-368</guid><content:encoded><![CDATA[Dauert noch ein paar Tage, dann gibt&rsquo;s Neues von Zomby, dem Wonky-Dubstep-Whateva-Produzenten.   Wie auch schon beim letzten Album auf dem 4-AD-Label.   Und Vinyl-pre-order unter anderem bei Bleep.   Die schreiben &uuml;brigens: &bdquo;Zomby returns with an epic album of dance floor soul and after hours introspection for 4AD.   Spread across two volumes, 'With Love' is cinematic in scope, filled with the mournful grate of strings, tinkling pianos, and beats that encompass dubstep depth, faraway breakbeat, and the more experimental, as well as his trademark 8-bit patter.   Bold and emotionally complex, 'With Love' is perhaps Zomby's most accomplished statement yet.&ldquo;    Bin gespannt!]]></content:encoded></item><item><title>K.I.Z. sind Adolf Hitler</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-13T14:27:40+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/KIZ_Adolf_Hitler_Video.html#unique-entry-id-367</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/KIZ_Adolf_Hitler_Video.html#unique-entry-id-367</guid><content:encoded><![CDATA[Die d&uuml;rfen das, die sind K.I.Z.: &bdquo;Ich bin Adolf Hitler&ldquo; hei&szlig;t ein neuer Track auf ihrem neuen Mixtape, zu dem es auch ein neues Video gibt.   Darin zu sehen: Oliver Polak (der darf das auch, der ist Jude) als ein nach 70 Jahren Winterschlaf aufgewachter Adolf Hitler, der mit seiner neuen Heimat Kreuzberg nicht so richtig klar kommt.   Hitler geht immer, das wei&szlig; nicht nur der &bdquo;Der Spiegel&ldquo;, der im Video sein Fett weg kriegt.   Man kann es vermutlich auch anders sehen, ich aber ich habe sehr gelacht, auch &uuml;ber die kleinen Dinge wie zum Beispiel ein Frei.  Wild-Poster an der Wand von Polak/Hitler, &uuml;ber seine Pornobildchen und sein Hitler-B&auml;rtchen, &uuml;ber sein Unterhemd und vor allem &uuml;ber das Ende des Videos.   Hier jedenfalls kann man es sich ansehen.]]></content:encoded></item><item><title>Ein halbes Jahrhunder: Jeff Mills wird 50&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-13T13:43:27+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_50_birthday.html#unique-entry-id-366</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_50_birthday.html#unique-entry-id-366</guid><content:encoded><![CDATA[Nur ganz kurz ein paar Stationen: Mit Mitte 20 beim Radio in Detroit angefangen, beim Techno-Kollektiv (oder ist das eine Techno-Plutokratie oder gar -Diktatur?)   Underground Resistance heftig den Kurs von Techno mitbestimmt, sich dort zerstritten, schlie&szlig;lich sein eigenes Plattenlabel Axis gegr&uuml;ndet. ...  Geburtstag, dazu gab&rsquo;s ein feines Buch, &uuml;ber das hier beim Technoarm auch schon in epischer Breite geschrieben wurde.


...Er ist tats&auml;chlich eine Techno-Legende, einer, der praktisch von Anfang an dabei war, als es Mitte, Ende der 80er in Detroit mit dieser Musik losging. ...  Dabei scheinen ihm hunderte von Gedanken durch den Kopf zu schie&szlig;en, die er nur schwer in ganze S&auml;tze packen kann - ein Gespr&auml;ch mit ihm ist dementsprechend hart und interessant zugleich. 


&Auml;hnlich legt er &uuml;brigens auch auf, wechselt die Platten manchmal im Minutentakt und gleicht dabei einer der Maschinen, die erst den Aufstieg und dann den Niedergang seiner Heimat Detroit bewirkt haben.   F&uuml;r den Tanzflur ist Jeff Mills nicht mehr wichtig (wenn man von der Pionierleistung absieht), f&uuml;r die Bedeutung von Techno als Kunst allerdings schon.   Und irgendwie bin ich ein bisschen hin und her gerissen: Soll man das jetzt schade finden, dass der Mann mit der jungenhaften Gestalt und der charakteristischen grauen Str&auml;hne im Haar nie zum gro&szlig;en Star wurde? ...  Eigentlich egal: Ich finde es nach wie vor gut, dass er seinen Vorstellungen von Techno, seiner &Auml;sthetik, seinem musikalischen Gesp&uuml;r folgt. ...  Und auch, dass sein gro&szlig;er Wunsch noch mal in Erf&uuml;llung geht: dass er irgendwie in den Weltraum fliegen kann.
]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Disco im Musikexpress</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-13T12:49:16+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Musikexpress_Juni_2013.html#unique-entry-id-365</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Musikexpress_Juni_2013.html#unique-entry-id-365</guid><content:encoded><![CDATA[Und so begegnen sie uns also alle: Boards of Canada und Coma, Disclosure und Giorgio Moroder, die Plattenlabel Permanent Vacation und Kompakt, Daft Punk, ein Disco-ABC, die besten Disco-Tracks von Anfang bis heute, alles ganz sch&ouml;n lang und ausf&uuml;hrlich und zum Teil als Interview.   Und obendrein noch Austra und Junip und The Knife und The xx (ja, die sind alle nicht &bdquo;techno&ldquo;, aber ich mag sie).   Die beigelegte CD lohnt sich auch: Kompakt-DJ Michael Mayer (der zuvor schon im Interview gemeinsam mit Labelkollegen Wolfgang Voigt &uuml;ber ihr &bdquo;Techno-Altersheim&ldquo; Kompakt sprach) mixt sich durch neun gute Tracks von The Field bis hin zu Justus K&ouml;hncke.   Fazit: Aus Techno-Sicht der beste Musikexpress aller Zeiten!   Kost aber auch 7,90 &euro;!]]></content:encoded></item><item><title>Namen&#x2c; die uns nur halb vertraut vorkommen. Heute:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Namen</category><dc:date>2013-06-13T12:11:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Namen_Com_Truise.html#unique-entry-id-364</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Namen_Com_Truise.html#unique-entry-id-364</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Emika wunderbar trotz Wonderbra</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-13T00:57:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Emika_Dva.html#unique-entry-id-363</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Emika_Dva.html#unique-entry-id-363</guid><content:encoded><![CDATA[Sie nennt sich Emika, eigentlich aber hei&szlig;t sie Ema Jolly, ihre Eltern kommen aus Tschechien, sie ist in England aufgewachsen und wohnt mittlerweile in Berlin.   So hat eine moderne Musikerkarriere auszusehen!   &bdquo;DVA&ldquo; (tschechisch f&uuml;r &bdquo;zwei&ldquo;) ist Emikas neues Album, es kommt nur anderthalb Jahre nach ihrem Deb&uuml;t und zeigt, was sich in so einer kurzen Zeit tun kann: Die interessanten elektronischen Spielereien der Anfangszeit sind mittlerweile richtig guten Songs gewichen.   Songs, die mal an Techno und House kratzen, mal auf einem Dubstep-Bett schweben, die einen bewegen, verst&ouml;ren, erfreuen.   Sogar einem immer noch sch&ouml;nen, aber eigentlich totgenudelten Song wie Chris Isaaks &bdquo;Wicked Game&ldquo; haucht sie neues Leben ein.   Zusammengefasst: Songs, die klingen, wie echte anspruchsvolle Popmusik 2013 nun einmal klingen sollte.   Da w&auml;ren wir also wieder bei der modernen Musikerkarriere!   Auf Facebook fragte Emika vor kurzem, was sie denn nun machen sollte, jetzt, da ihr zweites, ganz alleine gemachtes Album fertig sei.   Musikerin allein scheint ihr nicht mehr zu gen&uuml;gen. ...  Vielleicht einfach nach &bdquo;DVA&ldquo; Album Nummer &bdquo;TRI&ldquo; folgen lassen.]]></content:encoded></item><item><title>Tanith&#x2c; der Walfisch und&#x2c; nun ja&#x2c; ich</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-11T00:16:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Walfisch_Tanith_ich.html#unique-entry-id-362</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Walfisch_Tanith_ich.html#unique-entry-id-362</guid><content:encoded><![CDATA[Damals lernte ich gerade Journalist und wenn wir am Wochenende irgendwelche Block-Seminare hatten, dann war ich vorher noch ein paar Stunden im Walfisch (da ist jetzt der Sage-Club drin, also in der K&ouml;penicker Str.).   Ich wei&szlig; nicht, was die Kollegen Mitsch&uuml;ler so gedacht haben, aber irgendwann fragte mich mal einer, ob ich ein Alkoholproblem h&auml;tte, ich k&auml;me ja immer mit Fahne!   Auf meinen Rechner in der Journalistenschule &uuml;berspielte ich jedenfalls den von Werk eingestellten Warnton mit Fetzen von Musik, die mich besonders besch&auml;ftigte. 

...Also: Tanith, der fr&uuml;her ja immer mit seinen Tarnklamotten rumlief und heute immer noch auflegt, hat gerade ein Set gepostet: Walfisch Revival Party in der Original-Location (die nat&uuml;rlich ein bisschen anders aussieht, sind schlie&szlig;lich fast 20 Jahre vergangen, seit der Walfisch dicht gemacht hat).   Er hat also bei dieser Revival-Party fast drei Stunden aufgelegt, viele Tracks von damals.   Ich habe mir das gerade angeh&ouml;rt bzw. h&ouml;re hier beim Schreiben immer noch.   Und dann fiel mir auf einmal alles wieder ein: Wie schnell die Tracks damals waren!   Wie tief die sich alle in mein Hirn gebrannt haben, denn ich kannte bis auf zwei oder drei alle 40 Tracks - nicht vom Namen her, aber vom Sound.   Und wie wir da immer rumgeh&uuml;pft sind, etwas anders als heute zu gepflegtem Deep House. ...  Und was ging damals (war halt Speed- oder Ecstasy-Zeit) f&uuml;r ein Gesichtsfasching um einen herum ab!).
]]></content:encoded></item><item><title>Depeche Mode&#x2c; Teppichmode und Delta Machine</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-10T08:48:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Depeche_Mode_Ausstellung_Berlin.html#unique-entry-id-361</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Depeche_Mode_Ausstellung_Berlin.html#unique-entry-id-361</guid><content:encoded><![CDATA[F&uuml;r das neue Album Delta Machine haben Depeche Mode gerade eine Platin-Schallplatte &uuml;berreicht bekommen: &Uuml;ber zweihunderttausend verkaufte Platten allein in Deutschland &ndash; warum gerade bei uns die Synthiesaurier so verehrt werden, ist ein wenig unklar.   Eine Ausstellung in Berlin, nicht ohne Grund parallel zur aktuellen Tour er&ouml;ffnet, n&auml;hert sich Depeche Mode von der Fan-Seite: Fotos, Plakate, Werbekrimskrams sind da zu finden.   Eine Art Miniaturnachbau des Berliner Hansa-Studios, in dem DM einige Alben aufnahmen.   Sogar ein altes Unterhemd von Dave Gahan, das er irgendwann mal in die Menge geworfen haben soll (man muss das einfach glauben, sonst sieht man da nur ein schmuddliges St&uuml;ckchen Stoff, das eher abst&ouml;sst als anmacht) ,Und immer wieder Platten in allen erdenklichen Variationen &ndash; jedes Land brachte unterschiedliche Designs heraus. ...  Zusammengetragen vor allem vom &Uuml;berfan und Popkultur-Bewahrer  Dennis Burmeister. ...  Und einen Teil davon pr&auml;sentiert Kurator Martin Hossbach in der &bdquo;Depeche Mode Fan Exhibition&ldquo; in Berlin-Mitte.   Die Band selbst hat &uuml;brigens, obwohl angefragt, nichts beitragen wollen.   Martin Hossbach: &bdquo;Ich glaube, Depeche Mode haben nicht mitgemacht bei dieser Ausstellung, weil sie Angst haben vor der eigenen Musealisierung.   Das kann ich total nachvollziehen: Als K&uuml;nstler selbst im Museum zu landen, das ist nicht einfach!&ldquo;

Aber das sind sie jetzt, die Herren von Depeche Mode, zumindest bis zum 20. ]]></content:encoded></item><item><title>Wenn Soldaten tanzen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-06-09T23:46:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Von_GI_Blues_zu_GI_Disco.html#unique-entry-id-360</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Von_GI_Blues_zu_GI_Disco.html#unique-entry-id-360</guid><content:encoded><![CDATA[Wer glaubt, Soldaten sind vor allem zum K&auml;mpfen, Bewachen und Besch&uuml;tzen da, der wird im Berliner Bezirk Zehlendorf eines besseren belehrt: Von G.I. ...  Disco hei&szlig;t die Sonderausstellung des AlliiertenMuseums Sie zeigt: die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg stationierten US-Soldaten waren in gro&szlig;em Stil kulturelle Botschafter ihres Landes. ...  Best hei&szlig;t der eine, der andere ist Karsten Grossmann alias Kalle Kutz: &bdquo;Blues meint auch dieses Lebensgef&uuml;hl der Soldaten, die damals von zu Hause weg nach Deutschland mussten, nach &Uuml;bersee, den Blues hatten, sozusagen. 

...Kalle Kuts: &bdquo;Das ist ja eine Sache, die ja nicht abgeschlossen ist, sondern die eigentlich immer noch Nachwirkungen hat auch auf die aktuelle Popkultur. 

...Und jede Menge Jugendliche, die modisch ihren jeweiligen Vorbildern nacheifern &ndash; mit Rock-n_Roll-Schmalztolle oder als Breakdancer im Trainingsanzug Genauso aufschlussreich wie die Fotos sind die Erinnerungen von Zeitzeugen.   Lord Knud etwa, leicht durchgeknallter Star-Moderator beim alten RIAS, fand &uuml;ber die Amerikaner zur Musik und dadurch sp&auml;ter zum Beruf: &bdquo;Um 10 Uhr habe ich mein Kofferradio mit in die Schule gebracht. 

...Die Monks, Sidney Youngblood, Terrence Trent D&rsquo;Arby, Turbo B, der Rapper des Projekts Snap &ndash; nur einige ehemalige GIs, die nach ihrer soldatischen Laufbahn als Musiker von sich reden machten.    Und selbst, der aus Belgrad kommende  Schlagers&auml;nger Bata Ilic verdankte der amerikanischen Besatzung seine Karriere: Bevor ihn seine deutschen Produzenten entdeckten, sang er Anfang der 60er in den Offiziersclubs der US-Army: &bdquo;Ich kam aus einem kommunistischen Land und ich bin frei reingefahren in die Basis. 

...Als im April 1986 ein von libyschen Terroristen initiierter Anschlag die West-Berliner Soldaten-Disco La Belle verw&uuml;stete und Menschen t&ouml;tete, verh&auml;ngte das Oberkommando der US-Truppe eine n&auml;chtliche Ausgangssperre.  ...  Kalle Kuts: &bdquo; Deswegen finde ich das eigentlich eher positiv, dass so ein Museum - das AlliertenMuseum ist ja ein staatliches Museum und geh&ouml;rt zum Deutschen Historischen Museum - . das die den Mut haben, okay, wir lassen uns auf dieses Experiment ein und machen mal Pop und lassen uns mal auf diese Menschen, die zwar Erfarhung mit dem Musikmachen und dem Musik-Managment haben, aber nicht von dieser Museumsschiene kommen. ]]></content:encoded></item><item><title>Und st&#xe4;ndig gr&#xfc;&#xdf;t die Top-10&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-09T23:40:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Charts_09_06_2013.html#unique-entry-id-359</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Charts_09_06_2013.html#unique-entry-id-359</guid><content:encoded><![CDATA[Und ranhalten, dass k&ouml;nnen Jared Leto und seine Mitstreiter von Thirty Seconds To Mars: Sie stehen mit der l&auml;ngsten Tour der Rockgeschichte im Guinessbuch und ihre erste Single vom neuen Album schickten sie ins Weltall. 

...Weil Reinhard Mey auf die immer gleiche Art &uuml;ber immer wieder &auml;hnliche Themen singt, gibt es Leute, die sich &uuml;ber ihn lustig machen. 

...So schnell also wollen sie doch noch nicht aus der Top-10 verschwinden, die Blonde von Abba und ihr Soloalbum. 

...Meine Warnung vom letzten Mal, die Finger von dieser Band zu lassen, scheint noch nicht richtig gewirkt zu haben. 

...Nur eine Woche durften sich die beiden Franzosen mit den Roboterhelmen an der Spitze der Charts freuen, jetzt sind sie auf Platz 4 angekommen. ...  Aber zeigt vielleicht, das auch die cleverste Marketingstrategie an ihr Ende kommt, wenn zu viel &uuml;ber eine Band, ein Album, einen Song gesprochen wird. 

...Und damit wird es Zeit f&uuml;r die &bdquo;Gl&uuml;ckgef&uuml;hle&ldquo; von Beatrice Egli, die mit diesem Album Platz 3 der Charts erreicht. 

Auch hier habe ich schon letzte Woche gesagt, dass wir diese Art von Musik verhindern m&uuml;ssen, wenn wir nicht verbl&ouml;den wollen. 

...Na ja, vielleicht ist das ja auch einfach nur das letzte Aufb&auml;umen dreier Musiker um die 40, die es, wie man so unsch&ouml;n sagt, noch einmal krachen lassen wollen. 

...Ein bl&ouml;der Spruch, klar, aber Tim Bendzko macht ja auf seine nette Art und Weise auch jede Menge bl&ouml;de, abgedroschene Spr&uuml;che, da darf er sich nicht beschweren. ]]></content:encoded></item><item><title>Tanz der Woche</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-06-09T23:38:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_09062013.html#unique-entry-id-358</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_09062013.html#unique-entry-id-358</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/FiNUkDnDMFA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Mal wieder Zeit f&#xfc;r Top-10-L&#xe4;stereien</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-06-03T16:06:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Charts_Top_10_Album_Deutschland_31052013.html#unique-entry-id-357</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Charts_Top_10_Album_Deutschland_31052013.html#unique-entry-id-357</guid><content:encoded><![CDATA[Manche nennen ihn den Jazz-Hobbit, diesen Jamie Cullum, der mit seinem Album Momentum auf Platz 10 der deutschen Albumcharts liegt. 

...Kein Wunder: Ihre neuen Songs &ndash; die ersten seit fast zehn Jahren &ndash; kommen so belanglos r&uuml;ber, dass sie niemals die Erinnerung an die schwedische Supergruppe &uuml;bert&uuml;nchen k&ouml;nnen. 

...Denn das ist Pink, die sich mit ihrem &bdquo;The Truth About Love&ldquo; hartn&auml;ckig in der deutschen Hitparade h&auml;lt &ndash; diese Woche auf Platz 8. ...  Und die sieht so aus: Ich mag Millionen auf dem Konto haben, aber dadurch werden das Leben und die Liebe nicht leichter. 

...&bdquo;Frisch&ldquo; und &bdquo;frech&ldquo; und &bdquo;gut gelaunt&ldquo; &ndash; W&ouml;rter, die immer wieder im Zusammenhang mit der jungen Franz&ouml;sin fallen &ndash; das interessiert mich nicht sonderlich. 

...Es ist mal wieder an den Gezeiten, &auml;h, an der Zeit, den alten Indianerspruch rauszuholen: &bdquo;Erst wenn das letzte Seemannslied gesch&auml;ndet, das letzte Klischee ausgereizt, das letzte bisschen Sehnsucht aufgebraucht ist, werden Santiano-Fans merken, dass diese Musik wertlos ist.&ldquo; 

...Aber genauso, wie man in den Filmen von Frontmann Jared Leto an seinen krassen Augen h&auml;ngenblieb und dar&uuml;ber die Handlung des Films verga&szlig;, erschl&auml;gt einen hier die Wucht des Sounds. 

...Das hat sogar einen philosophischen Hintergrund: Die Schlagerbranche wittert Morgenluft und sieht die Chance, ihre Musik in den n&auml;chsten Jahren noch mehr  in den Markt zu dr&uuml;cken. 

...Das liegt nat&uuml;rlich auch an ihrem als Single ausgekoppelten  &Uuml;berhit &bdquo;Get Lucky&ldquo;, den sogar Oma und Opa mittlerweile mitsingen k&ouml;nnen.   Vor allem aber ist das perfekt produzierter Pop, der sich gleichzeitig nach gestern, heute und morgen anh&ouml;rt und nicht zuerst dem Markt, sondern der Daft-Punk-&Auml;sthetik folgt. ]]></content:encoded></item><item><title>Tanz der Woche</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-30T11:06:25+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_Mai_30.html#unique-entry-id-356</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_Mai_30.html#unique-entry-id-356</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/vRjl9tFouro" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Tage wie dieser ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-28T03:47:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tage_wie_dieser.html#unique-entry-id-355</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tage_wie_dieser.html#unique-entry-id-355</guid><content:encoded><![CDATA[N&auml;mlich so um die 1000 Dollar, die ihnen aber v&ouml;llig ausreichen, weil sie nicht in einer &uuml;berteuerten Mietwohnung hausten oder teure Autos, Klamotten und den ganzen &uuml;berfl&uuml;ssigen Mist anh&auml;uften, sondern da sind, wo sie sein wollen - die meisten also in der Sonne, dort, wo es warm und billig ist.


Wenn ich mir was aussuchen k&ouml;nnte, dann s&auml;he es so aus: Im Sommer am Meer, dort, wo man tauchen, schwimmen und surfen kann, ohne gleich von der Dengue-M&uuml;cke aufgefressen zu werden.   Und im Winter (so ab November bis M&auml;rz) in Skifahrer-freundlichen Bergen.   Also gut, es ist schon sp&auml;t, schlafe ich mal kurz eine Nacht dr&uuml;ber.   Im Idealfall, also wenn alles gut l&auml;uft, verkaufe ich morgen alle meine Sachen.]]></content:encoded></item><item><title>Paten-Techno&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-05-27T11:59:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Juan_Atkins_20_Years.html#unique-entry-id-354</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Juan_Atkins_20_Years.html#unique-entry-id-354</guid><content:encoded><![CDATA[Anfang der 80er lieferte er als &bdquo;Cybotron&ldquo; extrem futuristisch anmutenden Electro. 1985 dann das erste Techno-St&uuml;ck &uuml;berhaupt:&bdquo;No Ufos&ldquo;.   Es geht sogar das Ger&uuml;cht, dass Kraftwerk einst ein Album einstampfen lie&szlig;en, weil Atkins mit seinem Projekt Cybotron soundm&auml;&szlig;ig so viel weiter vorn gelegen habe.   Ein Ger&uuml;cht, klar, aber eines, das zeigt, welche Bedeutung Atkins eben hatte.   Auf dieser Doppel-CD vom Berliner Label Tresor (noch so eine Legende) finden sich die meisten Meilensteine Atkins&rsquo;.   Die 20 Jahre im Titel beziehen sich &uuml;brigens auf sein eigenes Plattenlabel &bdquo;Metroplex&ldquo;, die Songs selbst sind zum Teil noch &auml;lter &ndash; so alt, dass ich schon als kleiner Bubi dazu Breakdance betrieben habe.   Sag ich doch: Die Zeit verfliegt!]]></content:encoded></item><item><title>Aphex Twin. Yeah&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-23T12:32:23+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aphex_Twin.html#unique-entry-id-353</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aphex_Twin.html#unique-entry-id-353</guid><content:encoded><![CDATA[Gibt es eigentlich noch Menschen, die sich ganz und gar  freiwillig eine Aphex-Twin-CD in den Player legen und sie am St&uuml;ck durchh&ouml;ren.   Also wirklich ganz und gar freiwillig, ohne beruflichen Zwang, ohne &bdquo;damit man mitreden kann&ldquo;, ohne &bdquo;muss man mal wieder h&ouml;ren&ldquo;?   Einen kenne ich auf jeden Fall.   Er freut sich gerade sehr, w&auml;hrend er diese d&uuml;rftigen, nicht besonders geistreichen Worte hier schreibt.


Nachtrag: Man glaubt es nicht, aber in meiner Euphorie habe ich es geschafft, zwei von drei Mal das f&uuml;r diesen Post nicht ganz unwichtige W&ouml;rtchen &bdquo;Aphex&ldquo; falsch zu schreiben.   Sollte jetzt aber korrigiert sein :-)]]></content:encoded></item><item><title>G&#xf6;tterspeise ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-05-21T10:25:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Goetterstrasse_Westbam.html#unique-entry-id-352</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Goetterstrasse_Westbam.html#unique-entry-id-352</guid><content:encoded><![CDATA[Und w&auml;hrend er nach au&szlig;en noch den Underground hochleben lie&szlig;, brachte er die eigenen Sch&auml;fchen ins Trockene.   Egal, all das war gestern, heute ist G&ouml;tterspeise, &auml;hh, G&ouml;tterstrasse!   Eine ganze Reihe von leicht sentimentalen, angenehm zur&uuml;ckhaltenden Tracks, auf denen die Stimmen von Kanye West, Lil&rsquo; Wayne, Brian Molko (von Placebo), Bernard Sumner (von New Order), Richard Butler (von den Psychedelic Furs), 2-Raumwohnung und anderen zu finden sind.   Was genau an diesen Tracks von Westbam stammt?   Schwer zu sagen, denn f&uuml;r das musikalische Ger&uuml;st von Westbam-Tracks sorgt ja eigentlich schon seit immer sein Produzent Klaus Jankuhn.   Zwiespalt, du bleibst uns also auch im Jahr 2013 erhalten.]]></content:encoded></item><item><title>Tanz der Woche</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-19T12:46:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_Turf_Feinz.html#unique-entry-id-351</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_Turf_Feinz.html#unique-entry-id-351</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/tFw4OUwQdxM?  list=PLWWrrp4ojU34NgKjns8IH4QU5IlMIakMk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Daft Punk - Random Access Memories - Der Review&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-15T15:06:05+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Daft_Punk_Random_Access_Memories_Review.html#unique-entry-id-350</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Daft_Punk_Random_Access_Memories_Review.html#unique-entry-id-350</guid><content:encoded><![CDATA[Weil es echt gut ist, was Thomas B. und Guy-Man hier machen. ...  So gut wie gar keine Samples, sondern alles einspielen lassen von den besten Studiomusikern, die man derzeit so finden kann.   Dazu noch ein paar gro&szlig;e und nicht ganz so gro&szlig;e Namen aus Produzenten- und befreundeten Musikerkreisen. ...  Zum Beispiel, wenn Giorgio Moroder, die gro&szlig;e Synthie-Disco-Legende, einfach von sich erz&auml;hlt und darunter ein Discobeat l&auml;uft. ...  Und es ist auch nicht ganz so funky und mitrei&szlig;end wie die vorigen drei Studioplatten von Daft Punk. 

...Entweder haben doch nicht  ganz so viele Menschen das Album vorab geh&ouml;rt wie  von sich behauptet.   Oder sie haben nur mal kurz auf ihrem Rechner mit den ollen Boxen, die diesen Namen gar nicht verdienen, reingeh&ouml;rt (&bdquo;Wummst ja gar nicht!&ldquo;).   Oder, und das ist f&uuml;r mich am wahrscheinlichsten, man ist halt einfach entt&auml;uscht, weil Daft Punk im Jahr 2013 ganz andere Musik machen als, zum Beispiel, 1997.   Egal - Daft Punk haben mal im Interview erkl&auml;rt, ihnen sei nicht wichtig, wie gut oder wie schlecht (rein technisch) ein Track gemacht sei, ihnen sei wichtig, dass gute Musik herauskomme. ...  Und ziemlich guter Move: Jetzt, da Acts wie Deadmau5 oder Skrillex zu Dance-Stars geworden sind, einen mit ihrem Sound erschlagen und unglaublich aufw&auml;ndige Live-Shows veranstalten, w&auml;ren Daft Punk in dieser Hinsicht eingeholt, vielleicht sogar &uuml;berholt. ]]></content:encoded></item><item><title>Tanz der Woche</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-13T23:46:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_Tektonik.html#unique-entry-id-349</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_Tektonik.html#unique-entry-id-349</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ZpWvcuVp2kc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #7</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-13T22:46:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_7.html#unique-entry-id-348</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_7.html#unique-entry-id-348</guid><content:encoded><![CDATA[Return of the oh so famous Rubrik &bdquo;Techno auf der Stra&szlig;e&ldquo;.   Ist ja schon ein ganzes Weilchen her.   Und so richtig flei&szlig;ig war ich da offenbar auch nicht, wenn wir jetzt erst bei Nr. 7 sind.   Aber da hier beim Technoarm, wo ich ja Chef und gesamtes Personal in einer Person bin, das Lustprinzip reagiert und nicht die Zwangsversteigerung, mache ich es grad so, wie es mir gef&auml;llt.   Und da gef&auml;llt mir jetzt eben in der Kastanienallee in Berlin-Mitte entdecktes Plakat: Hotze (der bemitleidenswerte, von Bringmann und Kopetzki erfundene und gezeichnete  Partyg&auml;nger) und die Wilde Renate (ein Club, der so hei&szlig;t, darf gar nicht n&auml;her erkl&auml;rt werden - so wird der Mythos bei allen, die noch nie da waren, immer gr&ouml;&szlig;er!)   dachten sich da, sie versuchen es mal miteinander.   Und so soll es ja auch sein. ...  Mai 2013: vermutlich gut, weil auch mit Lesung. ...  Kastanienallee: war schon mal besser (aber auch schon mal schlechter). ...  Techno auf der Stra&szlig;e? ]]></content:encoded></item><item><title>TFZTT: Technofreie Zone Top-10</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-05-12T13:14:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_10_10_05_2013.html#unique-entry-id-347</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_10_10_05_2013.html#unique-entry-id-347</guid><content:encoded><![CDATA[Auf sein Herz zu h&ouml;ren, behauptet die &Ouml;sterreicherin Christina St&uuml;rmer, bedeutet: Nicht immer alles zu sehr zu &uuml;berdenken.  ...  Ehrlich ist an diesem Album aber gar nichts: die Songs leben von hohlem Pathos und sind so kalkuliert und gef&uuml;hlsduselig, dass es weh tut. 

...Man kann es nicht oft genug sagen: Diese Band mit der fragw&uuml;rdigen Gesinnung ist nicht rebellisch, sie ist dumm. ...  Und jetzt sollen diese Musiker-Zwerge auch noch ein Gitarrenriff von einer anderen Nazi-Band geklaut haben. 

...Wer h&auml;tte das gedacht: Mike Rosenberg alias Passenger ist nicht nur das niedliche kleine Ding, das in gut geschriebenen Texten das Leben in all seinen Facetten feiert, sondern auch ein Bumerang, der immer wieder in die Charts zur&uuml;ckkehrt. 

...Im Gegensatz zu vielen anderen Musikern wei&szlig; die amerikanische S&auml;ngerin Pink nicht nur ein bisschen, was genau das alles bedeutet, sondern sie hat das in zum Teil extremer Form am eigenen Leib erfahren. 

...Wer sich vom kanadischen Jazzs&auml;nger Michael Buble &Uuml;berraschendes, Aufregendes oder gar Revolution&auml;res erhofft, ist entweder verr&uuml;ckt oder hat keine Ahnung oder beides.   Buble wird auch als 90-J&auml;hriger Alben abliefern, auf denen sich schon bekannte Jazz-Standards und radiofreundliche neue Nummern abwechseln. 

...Und wir bleiben auch auf Platz 2 hart und im Norden: HiM, die finnischen Metalrocker, liefern mit &bdquo;Tears on Tape&ldquo; ihr achtes Album ab. ...  Kann aber nicht davon ablenken, dass S&auml;nger Ville Valo und seine Jungs schon lange den Zenith &uuml;berschritten haben.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:bug f&#xfc;r den Mai</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-05-11T14:50:42+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/De_Bug_5_2013.html#unique-entry-id-346</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/De_Bug_5_2013.html#unique-entry-id-346</guid><content:encoded><![CDATA[Die De:bug begleitet mich schon ziemlich lange.   Wenn ein neues Exemplar in meinem Briefkasten liegt, dann ist das meist ein Anlass zur Freude, ge&auml;rgert habe ich mich noch nie.   Kann mir auch nicht vorstellen, dass das mal passieren wird: Diese Mischung aus relevanten Themen aus dem Hier und Jetzt oder sogar von morgen plus elektronische Musik und Cubkultur ist genau mein Ding. ...  Gro&szlig;es Thema: Was kommt nach Touch-Interfaces?   Ich muss dann immer gleich an Science-Fiction-Filme denken und wie sie da in der Luft Grafiken, Fotos, Karten, Videos hin- und herschieben.   Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.   Au&szlig;erdem soll es ja sehr anstrengend sein, die ganze Zeit seine Arme unnat&uuml;rlich hoch zu halten.   Spricht also nicht gerade daf&uuml;r.   Aber die De:bug wei&szlig; mehr. ...  Mike Skinner, Miles, Bicep, Miles Whittaker, Frankfurter Musikmesse und ein bisschen Mode.  ]]></content:encoded></item><item><title>Deep House&#x2c; tiefer als der Mariannengraben&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-05-11T01:43:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deep_House_tiefer_als_Mariannengraben.html#unique-entry-id-345</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deep_House_tiefer_als_Mariannengraben.html#unique-entry-id-345</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Tanz der Woche</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-11T00:16:15+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_1.html#unique-entry-id-344</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tanz_der_Woche_1.html#unique-entry-id-344</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/__f0YBaGc7w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>The Return of Electroclash&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-08T23:48:29+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Return_of_Electroclash.html#unique-entry-id-343</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Return_of_Electroclash.html#unique-entry-id-343</guid><content:encoded><![CDATA[Miss Kittin, einst Aush&auml;ngeschild der Electroclash-Szene, die wie viele andere Szenen den ihr aufgedr&uuml;ckten Stempel gar nicht leiden konnte.   Auch, weil eine Reihe von ganz unterschiedlichen Musikern und Projekten da ab Ende der 90er Jahre hineingepackt wurden.   Interessanterweise hat Miss Kittin auf ihrer CD &bdquo;Calling from the Stars&ldquo; kaum etwas an der erprobten und eigentlich totgespielten Formel ge&auml;ndert: Gesang, der kein Problem damit hat, dass er sich nicht wirklich sch&ouml;n oder gekonnt anh&ouml;rt. 

...Auf dem Cover ihrer neuen Platte &bdquo;The Way Things Fall&ldquo; erinnern sie an Arbeiter in einem Atomkraftwerk.   Zufall oder doch mehr, dass jetzt gleich mehrere Electroclash-Acts neue Platten herausbringen? ...  Im letzten Jahr hat sich die elektronische Tanzmusik als EDM mit den USA einen riesigen neuen Markt erschlossen. ...  Electroclash, die Fortsetzung, ist dabei eine Art Abfallprodukt des Hypes um David Guetta, Skrillex und Co.

...Auch sie kamen Ende der 90er zusammen, wurden dann von der Modewelt entdeckt und komponierten unter anderem f&uuml;r Chanel-Modeschauen.   Auch Vive la Fete haben vor wenigen Tagen ein neues Album im alten Stil herausgebracht: 2013 hei&szlig;t es. ...  Deshalb st&ouml;rt mich auch nicht, dass darauf alles beim Alten ist.]]></content:encoded></item><item><title>Top-10-Time&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-05-08T23:32:35+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_10_06_05_2013.html#unique-entry-id-342</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_10_06_05_2013.html#unique-entry-id-342</guid><content:encoded><![CDATA[M&auml;chtig viel Druck in die Musik, die Klappe weit auf und dann mit viel Spa&szlig; an den Details gearbeitet. 

...Man muss sich nur die vielen verschiedenen deutschen Hip-Hop-Platten vornehmen, die wie kleine Mosaiksteinchen ein gro&szlig;es Bild ergeben &ndash; sie alle sagen: &bdquo;Ich bin wer!&ldquo; 

...Falls Martin Gore und Dave Gahan von Depeche Mode &uuml;berhaupt noch miteinander reden, dann stelle ich mir das so vor:

...Aber nur kurz, dann f&auml;llt es einem wieder ein: Michael Buble ist ein Surrogat, ein minderwertiger Ersatz, die Kopie eines hochwertigen Originals. 

...Das verkauft sich, aber hat objektiv betrachtet weniger mit Bob Marley als mit Billy Mo zu tun: Das war der, der sich lieber einen Tirolerhut kauft, obwohl er aus Trinidad stammte. 

...Volbeat, die Elvis-Metal-Gruppe aus D&auml;nemark, ist jetzt nur noch im Mittelfeld der deutschen Album-Top-10 zu finden.   Am Urteil &uuml;ber diese Musik, die nur einen Aggregatzustand kennt &ndash; n&auml;mlich laut &ndash; &auml;ndert das nichts: Gut gemacht, aber auf Dauer mindestens so anstrengend wie starker Gegenwind beim Fahrradfahren.

...Wenn die Plattenfirma einem schreibt, das neue Album von Christina St&uuml;rmer signalisiere Aufbruch und klinge gleichzeitig vertraut, dann wei&szlig; man schon, was einen erwartet: Beschiss! 

...Ist das nun gut oder schlecht, was die th&uuml;ringische Band Heaven Shall Burn auf ihrem siebten Studio-Album macht? 

...Und zum Schluss noch die Erfolgsformel der Woche: Schlechte Musik plus zweifelhafte politische Gesinnung plus gro&szlig;e Kontroverse gleich Platz Eins in den Charts.]]></content:encoded></item><item><title>Dem Hype ein Schnippchen geschlagen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-05-06T21:53:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/12_Spartenhaus.html#unique-entry-id-341</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/12_Spartenhaus.html#unique-entry-id-341</guid><content:encoded><![CDATA[Nicht viel lie&szlig;en Vegard Vinge, seine langj&auml;hrige Partnerin Ida M&uuml;ller und Sound-Experimentator Thor Reinholdtsen im Vorfeld &uuml;ber ihr gemeinsames Projekt namens &bdquo;Das 12-Spartenhaus&ldquo;  verk&uuml;nden. ...  Mai 2013, ist selbst das nicht gekl&auml;rt: Vinge, als Regisseur ein Diktator, an dem Zuschauer und Theater-Techniker mitunter verzweifeln, hatte den meisten Schauspielern seines Ensembles am Premierenabend freigegeben &ndash; er brauchte sie nicht, da er nur kleinste H&auml;ppchen seines Universums pr&auml;sentierte. 

...Ein sehr liebevoll gestaltetes Foyer, an die W&auml;nde und Decken gemalte Gesteins- und Fliesenmuster im Comicstil, der schon die letzten Inszenierungen von Vinge/M&uuml;ller dominierte.   Drei oder vier Schauspieler, die, hinter grusligen Masken versteckt, regungslos durch Scheiben auf die Zuschauer starrten, bis sie zu eingespielten Wortfetzen K&ouml;pfe und H&auml;nde bewegten: &bdquo;M&auml;&szlig;igung&ldquo; und &bdquo;Eine gute Atmosph&auml;re&ldquo; wurden in Geisterbahnmanier gefordert, oder auch, in dutzen-, vielleicht sogar hundertfacher Wiederholung, ein Satz wie &bdquo;Ich nehme an, Sie sind gesch&auml;ftlich hier&ldquo;.    In einem anderen, ebenfalls durch Glasscheibe abgetrennten Raum, entnimmt eine Art Arzt einer bl&auml;ulich schimmernden Leiche Innereien und lacht dazu verr&uuml;ckt &ndash; Horrorfilm trifft Zeichentrick, lethargisch liegt der einzige unmaskierte Schauspieler des Abends, Volksb&uuml;hnen-Inventar Volker Spengler, im Krankenhauskittel auf einer Liege und schaut ins Leere.

...So viel konnte man erkennen: Auch dort ist mit viel Liebe zum Detail gemalt und gebaut worden, sich selbst scheint Vinge eine Art &bdquo;F&uuml;hrer-Loge&ldquo; eingerichtet zu haben.   Im neu erschlossenen Untergeschoss, das zeigen weitere Videobilder, scheint das Innere eines U-Boots nachgebaut worden zu sein &ndash; dementsprechend erklingt die Filmmusik von &bdquo;Das Boot&ldquo;, als hier ein Kapit&auml;n in Phantasie-Uniform den Gang hin und her wankt.

...Die einen wollen nicht glauben, dass wirklich schon alles vorbei ist, andere gehen wortlos nach Hause, vielleicht sogar ein wenig erleichtert, dass das zu erwartende Blut-Sperma-Urin-Spektakel ausgeblieben ist. ...  Insofern haben Vinge, M&uuml;ller und Reinholdtsen alles richtig gemacht: alle Erwartungen entt&auml;uscht, dem Hype ein Schnippchen geschlagen, und das in nicht einmal vier Stunden. 

...title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/24380540">Die Wildente - Vildanden</a> from <a href="http://vimeo.com/user2808493">Martin Boettcher</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Wasser liebt Techno&#x2c; Techno liebt Wasser</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-05-02T18:47:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wasser_Techno.html#unique-entry-id-340</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wasser_Techno.html#unique-entry-id-340</guid><content:encoded><![CDATA[Wasser ist ein ganz besonderer Stoff: Der einzige zum Beispiel, der auf der Erde in nat&uuml;rlicher Form in allen drei Aggregatzust&auml;nden vorkommt: fl&uuml;ssig, fest, gasf&ouml;rmig.   Was das mit dem Technoarm zu tun hat?   Ein bisschen: Heute Nacht in der &bdquo;Tonart Club&ldquo; im Deutschlandradio Kultur (kurz nach 2 bis 5) spiele ich jede Menge Tracks, die Wasser in sich haben.   Denn die Clubmusik, zumindest die, die sich f&uuml;r elementare Wahrheiten interessiert, hat Wasser immer wieder thematisiert: Zum Beispiel in den afro-futuristischen Phantasien des Unterwasser-Projekts Drexciya, dessen Werke gerade neu abgemischt noch einmal ver&ouml;ffentlicht werden.   Oder im &bdquo;Underwater Dancehall&ldquo; des englischen Dubstep-Produzenten Pinch.   Oder, ganz aktuell, in Songs der k&uuml;hlen Garage-Soul Diva Jessie Ware und des US-Bass-Music-Projekts Sepalcure.   Sie alle und viele mehr sind heute Nacht ab kurz nach zwei zu h&ouml;ren Also: eingetaucht!
]]></content:encoded></item><item><title>Pl&#xe4;ne&#x2c; Pl&#xe4;ne&#x2c; Pl&#xe4;ne&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-05-01T10:06:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Einer_machte_einen_Plan.html#unique-entry-id-339</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Einer_machte_einen_Plan.html#unique-entry-id-339</guid><content:encoded><![CDATA[Ganz schlimm finde ich ja diese Leute: Die, die sich vor ein Bild (gerne ein &bdquo;modernes&ldquo;) stellen, ein k&uuml;nstlerisches Foto ansehen oder auch Musik h&ouml;ren und dann sagen: &bdquo;Kann ja jeder!&ldquo;   Aber wir wissen: Moderne Kunst, Fotografie, (elektronische) Musik sind ja die Summe aus &bdquo;kann ich auch!&ldquo;   plus &bdquo;haste aber nicht!&ldquo;   Warum ich das schreibe?   Weil ich gerade mal wieder &uuml;ber diversen Projekten, die man so angehen k&ouml;nnte, gr&uuml;ble.   Und diesen zweiten Teil, dieses &bdquo;haste aber nicht!&ldquo;, &uuml;berwinden muss.   Dann gibt&rsquo;s bald Musik, Filme und noch mehr Geschriebenes auch, aber nicht nur hier beim Technoarm.   Fein, oder?   Und jetzt erst mal ab in den Bierhof R&uuml;dersdorf.]]></content:encoded></item><item><title>Ja&#x2c; ja&#x2c; Attacke. Is klar&#x2c; Lexy und K-Paul</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-04-28T15:53:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lexy_Kpaul_Attacke.html#unique-entry-id-338</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lexy_Kpaul_Attacke.html#unique-entry-id-338</guid><content:encoded><![CDATA[Ein halbes Raverleben gibt es dieses Berliner Duo schon.   Und man muss wohl sagen: Seit dem Deb&uuml;talbum vor fast 13 Jahren hat sich im Sound von Alexander Gerlach (Lexy) und Kai Paul (K-Paul) nicht viel ge&auml;ndert: Ist halt irgendwie so Technoelectro, wie ihn Westbam einst gro&szlig; machte &ndash; und bei Westbams Label &bdquo;Low Spirit&ldquo; sind auch die beiden gro&szlig; geworden. 

Worin genau die im Titel ihres neuen Albums beschworene &bdquo;Attacke&ldquo; bestehen soll, wird allerdings ein ewiges R&auml;tsel bleiben: Es geht weder besonders hart noch besonders schnell noch besonders aggressiv zu.   Warum einen das trotzdem interessieren k&ouml;nnte?   Lexy und K-Paul haben ein H&auml;ndchen f&uuml;r Atmosph&auml;re und lassen ihre Tracks ganz gut schwingen.   Und f&uuml;r ihre poppige Seite muss man sie ja auch nicht gleich ins Gef&auml;ngnis stecken. ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Groove f&#xfc;r den Mai</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-04-21T21:28:42+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Mai_2013.html#unique-entry-id-337</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Mai_2013.html#unique-entry-id-337</guid><content:encoded><![CDATA[Sonst ist auch vieles ziemlich gut in dieser Groove-Ausgabe: Zum Beispiel der Vorabdruck aus dem Buch &bdquo;WienPop&ldquo;, in dem man sehr sch&ouml;n nachlesen kann, wie das so war mit dem Erfolg der Herren Kruder & Dorfmeister.   Der Hotze-Comic hat mich traurig gemacht und ber&uuml;hrt (kein Schei&szlig;, Mann!).   Im Studio war die Groove mit David August und obwohl der erst 22 ist, hat er mehr Durchblick in Sachen Technik und Musikmachen als der ein oder andere Altmeister.   Das Interview mit Miss Kittin zu ihrem neuen Album ist m&ouml;glicherweise ein bisschen unkritisch.   Der Artikel &uuml;ber die Zusammenarbeit von Juan Atkins und Moritz von Oswald macht das wieder wett.   Und dann gibt es auch noch einen langen, aufschlussreichen und ziemlich gut geschriebenen Artikel &uuml;ber James Holden, den Chef des englischen Labels Border Community.   Westbam taucht gleich zweimal auf: Im regul&auml;ren Interview und in einer echt mies gelayouteten Anzeige. ...  UK Garage - Die n&auml;chste Generation. ...  Auch interessant, bemerke ich hier mal ganz unkritisch.   114 Seiten f&uuml;r 5 &euro;? ]]></content:encoded></item><item><title>Raus aus dem Dunkeln</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-04-20T16:51:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Oliver_Deutschmann_Out_of_the_Dark.html#unique-entry-id-336</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Oliver_Deutschmann_Out_of_the_Dark.html#unique-entry-id-336</guid><content:encoded><![CDATA[Zeitloser Techno, der, wenn da nicht die glasklare Produktion w&auml;re, auch schon vor ein oder zwei Jahrzehnten entstanden sein k&ouml;nnte, der aber vermutlich auch dann noch in Clubs laufen wird, wenn die CDU/CSU bereit f&uuml;r die Frauenquote ist.   Deutschmann, der seit Jahren in Berlin lebt, als DJ und Produzent unterwegs ist und mehrere Plattenlabel betreibt, hat auf seinem Deb&uuml;t noch etwas sehr sch&ouml;n hinbekommen: Er verzichtet auf das, was andere aus der elektronischen Musik mittlerweile f&uuml;r ihre Pflicht halten: Auf Tempowechsel und auf chilliges F&uuml;llmaterial, auf Intro und Outro.   Hier geht&rsquo;s, so wie man es auch von seinen DJ-Sets in der Panorama Bar im Berghain kennt, konzentriert und mit Konzept zur Sache.   Glaub ich zumindest.]]></content:encoded></item><item><title>Alle Wochen wieder: Top 10&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-04-13T14:37:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_Ten_12_April_2013.html#unique-entry-id-335</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_Ten_12_April_2013.html#unique-entry-id-335</guid><content:encoded><![CDATA[Powerpoprock mit ausgestrecktem Mittelfinger &ndash; und der Beweis, dass man f&uuml;r das komplizierte Spiel der Liebe und all die unsch&ouml;nen Begleiterscheinungen tats&auml;chlich noch halbwegs unverbrauchte Worte finden kann. 

...Auch die singende Krankenschwester aus Krefeld ist wieder da, nach kurzer Verschnaufpause kehrt sie in die Top-10 zur&uuml;ck! 

...Lange Zeit war David Bowie komplett verschwunden &ndash; und jetzt, so scheint es, will er gar nicht mehr gehen.   Doch je l&auml;nger er an allen Ecken und Enden abgefeiert wird, desto deutlicher wird auch: Es ist nicht Lebensfreude, die der &bdquo;d&uuml;nne wei&szlig;e Herzog&ldquo; verspr&uuml;ht! 

...Bevor man jetzt aber nach einer &Uuml;berdosis Bowie die Pharmaindustrie zu Rate zieht, sollte man es erst einmal mit Justin Timberlake versuchen. 

...&bdquo;Ich mach mein Ding&ldquo; ist nicht nur eine Art Lebensmotto, sondern war auch der Name der riesigen Tour, die das Stehaufm&auml;nnchen letztes Jahr durchgezogen hat.   Dass die dazugeh&ouml;rige Live-Platte sich gut verkauft, war nicht nur absehbar, sondern auch komplett verdient. 

...Ja, ich wei&szlig;, dass auf der neuen Platte des Metal-Opern-Projekts Avantasia einige bedeutende Musiker aus der Heavy-Szene dabei sind. ...  Und sicherlich auch sch&ouml;n f&uuml;r alle Fans, dass Avantasia-Mastermind Tobias Sammet sein Projekt doch noch nicht beerdigt hat. 

...Dabei spielt das gar keine Rolle: Die Synthie-Dinosaurier k&ouml;nnten auch eine Platte mit Kinderliedern raushauen und w&uuml;rden damit bei uns ganz oben in den Charts landen. ]]></content:encoded></item><item><title>James Blake&#x2c; Lieblingsheulsuse</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-04-12T23:31:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/James_Blake_Overgrown.html#unique-entry-id-334</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/James_Blake_Overgrown.html#unique-entry-id-334</guid><content:encoded><![CDATA[Alles beim Alten und doch irgendwie neu: Der bassverliebte Singer-Songwriter hat eine kleine Soundverschiebung vorgenommen, seine St&uuml;cke machen einen fokussierteren Eindruck als beim Deb&uuml;t vor: Krasse Br&uuml;che und L&ouml;cher bleiben aus, Effekte und elektronische Spielereien werden sehr viel sparsamer eingesetzt.   Und auch die Stimme bleibt weitgehend unbearbeitet.

Das hat, wie James Blake im Interview mit dem Musikmagazin Spex sagt, auch etwas mit dem Erfolg des Erstlings vor zwei Jahren zu tun.   &bdquo;Jeder nimmt derzeit ein Sample und pitcht es f&uuml;nf Halbt&ouml;ne hoch oder runter &ndash; das wurde mir einfach zu bl&ouml;d&ldquo;.   Overgrown ist au&szlig;erdem so etwas wie der Emanzipationsversuch von James Blake: Seine beiden gr&ouml;&szlig;ten Erfolge &ndash; Limit To Your Love und The Wilhelm Scream, waren nicht von ihm selbst geschrieben worden.   Jetzt &uuml;bernimmt er komplett das Songwriting &ndash; und auch das kann er.   Langsame intensive Musik &ndash; und ein St&uuml;ck Zukunft: Future Pop hat mal jemand diese Art von Musik genannt.]]></content:encoded></item><item><title>DJ Koze hat Angst&#x2c; Amygdala sei Dank&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><category>Musik</category><dc:date>2013-04-04T16:39:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Koze_Amygdala.html#unique-entry-id-333</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Koze_Amygdala.html#unique-entry-id-333</guid><content:encoded><![CDATA[Machen wirs kurz: DJ Koze hei&szlig;t der Musiker, um den sich hier in den folgenden Minuten alles dreht.   Bevor die, die ihn nicht kennen, jetzt &uuml;ber seinen Namen lachen oder sich aufregen, gleich noch diese Info hinterher: DJ Koze, mit b&uuml;rgerlichem Namen Stefan Kozalla, ist seit Jahren einer der bekanntesten und vor allem beliebtesten deutschen DJs, in aller Welt bekannt und gefragt, er belegt in Jahresendlisten regelm&auml;&szlig;ig den ersten Platz als bester Plattenaufleger.   Acht Jahre hat er sich seit seinem letzten Album Zeit gelassen &ndash; jetzt ist ein neues da: Amygdala &ndash; und es gibt nicht wenige, die diesen Liedermacher-Techno f&uuml;r einen kleinen Geniestreich halten. 

F&uuml;r die elektronische Tanzmusik, f&uuml;r Techno und House, spielt das Albumformat eigentlich keine Rolle: Der einzelne Track ist wichtig, nach ihm wird getanzt, nicht nach einer LP.   In diesem Fall aber muss man wohl eine Ausnahme machen: DJ Koze, der aus Flensburg stammende, in Hamburg lebende Plattenaufleger und Produzent, hat hier etwas ziemlich Gro&szlig;es hinbekommen: Die &bdquo;Zeit&ldquo; spricht von &bdquo;k&uuml;hnen Umwegen&ldquo; und Musik &bdquo;voller Raffinessen&ldquo;. ...  Und alle haben Recht: Stefan Kozalla, auch als Monaco Schranze oder Adolf Noise unterwegs, baut hier St&uuml;cke an der Grenze zwischen Lied und Track.   Soundm&auml;&szlig;ig schlagen die v&ouml;llig unerwartete Richtungen ein, die Stimmen seiner vielen Gasts&auml;nger von Caribou bis hin zu Tocotronics&auml;nger Dirk von Lotzow klingen mal abwegig, mal eing&auml;ngig, zusammengehalten wird alles durch ged&auml;mpfte Beats und Rhythmen, die ebenfalls sehr verspielt sind.

Stefan Kozalla, der sich mitunter auch mal Monaco Schranze oder Adolf Noise nennt, geh&ouml;rt zu einer Clique von Hamburger Musikern und K&uuml;nstlern, die nicht alles so furchtbar ernst nehmen.   Auch diesen Witz sp&uuml;rt man auf Amygdala, aber ohne, dass es albern wird.   Mag der Rhythmus noch so schr&auml;g durchgewirbelt werden: Das sitzt einfach.]]></content:encoded></item><item><title>Depeche Mode&#x2c; die Meister des Sch&#xf6;nh&#xf6;r-Pops</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-03-28T23:53:47+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Depeche_Mode_Delta_Machine.html#unique-entry-id-332</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Depeche_Mode_Delta_Machine.html#unique-entry-id-332</guid><content:encoded><![CDATA[Und das kurze, ungesch&ouml;nte Fazit nach dem ersten H&ouml;ren: Dem Depeche-Mode-Kanon kann Delta Machine nur bedingt Neues hinzuf&uuml;gen &ndash; was bei drei Musikern am Beginn ihres sechsten Lebensjahrzehnts nicht unbedingt verwundert.

...Es w&auml;re ja auch es ziemlich unfair, schlie&szlig;lich widmen Martin Gore, Dave Gahan und Andy Fletcher ihren neuen Alben und der anschlie&szlig;enden Tour und dem daran anschlie&szlig;enden Erholen so viel Zeit, dass aus dem fr&uuml;heren &bdquo;Ein-Album-pro-Jahr&ldquo; mittlerweile ein Vier-Jahres-Rhythmus geworden ist. 

...Dem Album selbst h&ouml;rt man das neu gefundene Gl&uuml;ck allerdings nicht an: Es ist sehr, sehr elektronisch geworden, an einzelnen Stellen darf die mittlerweile schon bekannte Blues-Gitarre a la DM ein paar Noten zupfen. 

...Dass der besser schreibt als singt, auch das kann man auf &bdquo;Delta Machine&ldquo; wieder erleben: &bdquo;The Child Inside&ldquo; hei&szlig;t der einzige von Gore intonierte Song, er erinnert nicht an alte Klassiker-Balladen wie das naive &bdquo;Somebody, sondern an die zu Recht eher unbekannten Solo-Sachen Gores.   Auf gut Deutsch: man wei&szlig; bei diesem Song schon nach wenigen Sekunden, was man eigentlich an Gahan und seinem dramatischen Gesang hat: Der S&auml;nger mit der ausgiebig diskutierten Drogenvergangenheit macht die in den Texten behaupteten Gef&uuml;hle erst greifbar, beschw&ouml;rt vom ersten Ton an (&bdquo;Welcome to my world, step into my door&ldquo;) eine Welt, die schwierig und grausam sein kann, aber auch Erl&ouml;sung verhei&szlig;t. 

...Und dann doch noch eine &Uuml;berraschung, vielleicht sogar die eigentliche Sensation von &bdquo;Delta Machine&ldquo;: Die drei besten Songs, also die, die sich sofort ins Ohr schrauben, stammen nicht von Martin Gore, sondern von Dave Gahan. ...  Woher im Jahr 2013 Gahans pl&ouml;tzliche F&auml;higkeiten kommen, verr&auml;t dann allerdings der Blick ins Kleingedruckte: Er hat sich sowohl bei den Texten als auch bei den Noten helfen lassen von Kurt Uenala, einem in New York lebenden Schweizer, der unter anderem schon mit Electro-Star Moby gemeinsam an den Kn&ouml;pfen drehen durfte. ...  Verweise auf fr&uuml;her, die die Band allein so wohl nicht hinbekommen h&auml;tte, mit Textzeilen wie &bdquo;When you are a child, you dream of daylight, you dream of the future, get lost in your songs.&ldquo; 

...Entweder hat ihm die vor einem Jahr gemeinsam mit Ex-DM-Mitglied Vince Clarke (als VCMG) herausgebrachte Techno-Platte nicht gereicht oder ihn erst richtig auf den Geschmack gebracht: Sperrige, harte Sounds jedenfalls dominieren dieses Album, Martin Gore ist merklich stolz auf seinen riesigen Fuhrpark an modularen Synthesizern, l&auml;sst es &ndash; durchaus auch auf Kosten von Kommerzialit&auml;t und Melodie - brummen und knarzen. 

...Man kann das am besten so beschreiben: Alle paar Jahre kommt  ein neues Album, das sich, halb Zuckerwatte, halb Rasiermesser, zumindest im Aufbau kaum von den Vorg&auml;ngern unterscheidet: Wie Beamte haben Gore und Gahan ihre Songwritingpflichten und &ndash;rechte aufgeteilt. ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r den April</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-03-22T01:35:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_04_2013.html#unique-entry-id-331</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_04_2013.html#unique-entry-id-331</guid><content:encoded><![CDATA[Titelgeschichte, na klar, hat mit DJ Koze zu tun.   DJ Koze und die De:Bug, das ist f&uuml;r mich ein echtes Dream Team.   Und es entspinnt sich dann auch wirklich ein sch&ouml;nes Frage- und Antwortspiel mit Kosi, bei dem ich nur eins nicht verstehe: Warum ist es nicht l&auml;nger?


Sp&auml;ter darf auch noch James Blake ran, geht nat&uuml;rlich auch ok, richtig gut dann die Geschichte &uuml;ber das Lernen und wie Technik die Bildung und den Unterricht an der Schule ver&auml;ndert.   Und schlie&szlig;lich auch noch eine sehr aufschlussreiche Story &uuml;ber einen meiner fr&uuml;hen Helden, Ben &bdquo;Cozmo D&ldquo; Cenac (fr&uuml;her bei Newcleus und Dream 2 Science), der wohl auf immer in meinem Plattenschrank bleiben wird, auch wenn er mir noch eine schon bezahlte Platte schuldet.


Und sonst?   Auflegen und Produzieren mit iPad und Co.?   Dann w&uuml;rde ich mal schnell 4 &euro; f&uuml;r die De:Bug 04.2013 ausgeben.]]></content:encoded></item><item><title>Da hat wohl wieder jemand die Spendierhosen an</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-03-20T15:52:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jeans_Team_Das_Ist_Alkomerz.html#unique-entry-id-330</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jeans_Team_Das_Ist_Alkomerz.html#unique-entry-id-330</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Das ist Alkomerz&ldquo; hei&szlig;t die Platte, darauf findet sich das schon bekannte &bdquo;Bomberj&auml;ckchen&ldquo; und zehn weitere Songs (plus eine 40 Minuten lange Testton-Geduldsprobe) mit so sch&ouml;nen Namen wie &bdquo;Party unser&ldquo; (ja, ein Gebet f&uuml;r den Raver von heute), &bdquo;Lolita Dr&ouml;hn&ldquo;, &bdquo;Erotik ABC&ldquo; (nicht jugendfrei) oder auch &bdquo;Gesundbrunnencenter&ldquo; - die ultimative und schonungslose Gebrauchsanweisung, wie gesichtslose und furchtbar dr&ouml;ge Einkaufscenter rezipiert werden sollten (sch&ouml;nes Wort, rezipiert, oder?). 

...Kleiner Einschub: Das &bdquo;Gesundbrunnen Center&ldquo; (so schreiben das die Betreiber dieses Shopping-Silos selbst) ist gleich bei mir um die Ecke, ich bin da auch manchmal und kaufe mir dann meistens nichts.   Daf&uuml;r schaue ich mir die Menschen an, Einzugsgebiet ist der Wedding, ein Berliner Stadtteil, der wohl noch ein bisschen braucht.   GBC (Englisch gesprochen: &bdquo;Dschi Bi Ssssi&ldquo;) hei&szlig;t das Ding bei mir und meinen Kumpels, der gr&ouml;&szlig;te Laden darin ist &bdquo;real&ldquo; (ja, auch Englisch ausgesprochen :-)


Und noch einmal: Ja, man kann die Texte vom Jeans Team (&bdquo;Letztens traf sie sich mit Dieter ... dieses Leben w&uuml;rde sie gerne stornieren ...   Sie sitzt an der Kasse bei Real - GESUNDBRUNNENCENTER - aber sie hat keine Wahl - GESUNDBRUNNENCENTER ...&ldquo;) albern finden.   Aber es ist so unglaublich entspannend, diesen simplen Melodien, diesen einfachen Worten, diesen Geschichten zuzuh&ouml;ren und das Gef&uuml;hl zu haben: Jeans Team hat Spa&szlig;, ich hab Spa&szlig;, was soll daran falsch sein?   Au&szlig;erdem: Jeans Team meinen es ehrlich mit sich und auch mit mir als H&ouml;rer. 

...Und damit h&auml;tten wir sie ja dann doch noch gefunden, die Botschaft, die ich hier gerne verbreiten m&ouml;chte: Nur, weil etwas simpel klingt, muss es noch lange nicht simpel sein und auch nicht nur von Simpeln verstanden werden.


P.S.: &bdquo;Da hat wohl wieder jemand die Spendierhosen an&ldquo; lautet eine der Textzeilen auf diesem Album - und zwar aus dem Song (?) ]]></content:encoded></item><item><title>Alle Wochen wieder: neue Top-10-Gedanken</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-03-17T16:29:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_Ten_2013_KW_11.html#unique-entry-id-329</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_Ten_2013_KW_11.html#unique-entry-id-329</guid><content:encoded><![CDATA[Quentin Tarrantinos entfesselter Django l&auml;uft nach wie vor gut in den Kinos, also verkauft sich auch der dazugeh&ouml;rige Soundtrack.   Aber w&auml;hrend die Bilder ohne die Musik nur halb so gut w&auml;ren, funktioniert das Album auch ganz alleine. 

...55 &ndash; das ist noch nicht richtig alt, aber jung ist es auch nicht mehr. ...  Wie es der Australier mittlerweile mit den Drogen h&auml;lt, ist nicht bekannt, eins aber ist sicher: Wenn hier Drogen mit im Spiel waren, dann beruhigende!

...Wer solch eine Stimme hat wie die schottische Tollentr&auml;gerin Emeli Sand&eacute;, der darf sich nicht nur die Seele aus dem Leib singen, der muss das sogar! 

...Denn mal ehrlich: Klassisches Geigenspiel plus Techno und Dubstep und Trance und Electro &ndash; das kann doch eigentlich nur das Ergebnis einer durchsoffenen Nacht gewesen sein, oder?

...Alles B&ouml;se ist &uuml;ber Andrea Berg, die Speerspitze der deutschen Unterhaltungskultur, schon gesagt. 

...Und auf einmal sind sie wieder da: Die Zeiten, als sich Rockmusik experimentell, kunstvoll und progressiv gab und Songs auch schon mal eine Viertelstunde dauern durften. 

...Auf ihrem neuen Album l&auml;sst sich aber mehr entdecken, als man zun&auml;chst vermutet. 

...Die Texte in diesen Songs sind also allesamt hervorragend und auch mit ungelenkem Gesang nicht kaputt zu kriegen! ]]></content:encoded></item><item><title>Zwei M&#xe4;nnlein stehen im Walde</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-03-13T23:39:32+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Soukie_Windish_A_Forest.html#unique-entry-id-328</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Soukie_Windish_A_Forest.html#unique-entry-id-328</guid><content:encoded><![CDATA[Der Bass, den der Hamburger und der Berliner bevorzugen, hat ordentlich Druck, ohne zu nerven.   Claps und Schnippser kommen sehr funky r&uuml;ber.   Und dann ergibt auch noch der Albumtitel richtig Sinn: Tats&auml;chlich, es gibt eine kleine musikalische Verbeugung vor der englischen Band &bdquo;The Cure&ldquo;, die sich vor 33 Jahren mit ihrem Song &bdquo;A Forest&ldquo; in die K&ouml;pfe der Fans spielten und deren Gedanken noch dunkler werden lie&szlig;.   Soukie & Windish haben mit dunklen Gedanken nicht viel im Sinn, wollen aber ebenfalls in unsere K&ouml;pfe.   Und in unsere Beine.   Und was man noch so alles bewegen kann.


Soukie & Windisch &ndash; A Forest (URSL)]]></content:encoded></item><item><title>G&#xf6;tterspeise ... ach nee&#x2c; G&#xf6;tterstra&#xdf;e&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2013-03-11T18:02:51+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Goetterstrasse_Westbam_Video.html#unique-entry-id-327</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Goetterstrasse_Westbam_Video.html#unique-entry-id-327</guid><content:encoded><![CDATA[Als mir neulich jemand schrieb, Westbam, der alte Low-Spirit-Plattenaufleger, h&auml;tte ein neues Album in der Mache, hielt ich das f&uuml;r einen Witz.   Und nicht unbedingt f&uuml;r einen guten.   Zwar fand ich ihn pers&ouml;nlich immer cool, aber das, was er sagte und spielte und machte dann doch irgendwann nicht mehr (kein Widerspruch - ich habe ihn fr&uuml;her beim Radio &ouml;fter getroffen und da war er, wie gesagt, immer cool.   Aber was er dann sp&auml;ter sagte und spielte und machte ...)   Jetzt habe ich aber gerade sein neues Video gesehen, ein Vorabsong zu jenem neuen Album namens &bdquo;G&ouml;tterstra&szlig;e&ldquo; - &bdquo;You Need The Drugs&ldquo; (war ja klar, dass das was mit Drogen zu haben musste) und finde es ziemlich gut.   So sehns&uuml;chtig-melancholisch, gut m&ouml;glich, dass es auch eine Reaktion auf David Bowies gerade ver&ouml;ffentlichtes &bdquo;Ich erinnere mich an das Berlin von fr&uuml;her&ldquo;-Video ist.   Gerne h&auml;tte ich es hier gepostet.   Aber das geht (noch) nicht - nur ein Link zu tape.tv, wo man es sich ansehen kann.


Direktlink zu Westbams &bdquo;You Need The Drugs (feat.   Richard Butler&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Neue Top-10-Gedanken ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-03-11T11:39:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_Ten_KW_10.html#unique-entry-id-326</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_Ten_KW_10.html#unique-entry-id-326</guid><content:encoded><![CDATA[Quentin Tarrantinos Film ist ja gar kein Western, der Film ist ein M&auml;rchen &uuml;ber einen ehemaligen Sklaven, der brutal Rache nimmt. 

...Wei&szlig; doch ohnehin jeder nach wenigen Sekunden, dass es nicht um Country, sondern um Schlager geht &ndash; Holzhammer-Schlager, der Angst vor den leisen T&ouml;nen im Leben hat.

...Wenn Doktor Cave nach einer knappen dreiviertel Stunde fertig ist mit seinem neuen Album, f&uuml;hlt sich der Patient eingelullt und gl&uuml;cklich. 

...Ein Zwitterwesen, diese schottische S&auml;ngerin: Eine Stimme wie ein alter Soul-Shouter, vom Wesen her angenehm im hier und jetzt, Styling und Frisur dagegen sind gelebte Science-Fiction. 

...Zwei Hip-Hop-Rambos beackern wie unz&auml;hlige Stra&szlig;enrapper zuvor das altbekannte Feld aus Sexismus, Drogen- und Gewaltverherrlichung. 

...Liebe Kinder, ich wei&szlig;, die wenigsten von euch haben Lust, ein Instrument zu lernen.   Aber schaut mal, was man zum Beispiel mit einer Geige so alles anstellen kann: Lustig hin und her fiedeln, w&auml;hrend drumherum die Beats explodieren. 

...Nun gut: Andrea Bergs Songs &uuml;ber die Leiden der Liebe haben die Wucht von Verkehrsunf&auml;llen, besch&auml;ftigen einen aber dankenswerterweise sehr viel k&uuml;rzer.

...Und ein Hip-Hop-Album mit einem lateinischen Titel, das ist doch schon mal was im angeblichen Bildungs-Notstandsgebiet Deutschland. 

...Erst wenn das letzte &bdquo;R&ldquo; gerollt wurde, der letzte stampfende Beat verhallt ist und die  Sonnenbrillen und blonden Per&uuml;cken im Maskenshop ausverkauft sind, werden wir feststellen, dass diese Coverversionen auf Dauer nicht satt machen. ]]></content:encoded></item><item><title>Herr Meinhold und die Techno-Spasten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-03-05T21:47:33+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Herr_Meinhold_Zweifelturm.html#unique-entry-id-325</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Herr_Meinhold_Zweifelturm.html#unique-entry-id-325</guid><content:encoded><![CDATA[Und hier noch mal der direkte Link: 


http://herrmeinhold.antville.org/]]></content:encoded></item><item><title>Top-10-Gedanken ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-03-03T02:10:06+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Top_10_KW_09.html#unique-entry-id-324</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Top_10_KW_09.html#unique-entry-id-324</guid><content:encoded><![CDATA[Der Spuk scheint ein Ende zu finden, der gut gemachte, aber trotzdem unertr&auml;glich witzlose Schlager-Folk der S&uuml;ddeutschen verabschiedet sich langsam aus der Top-10. 

...Aber bei der schottischen R`n`B-S&auml;ngerin mit der auff&auml;lligen Frisur kommen ja auch noch gro&szlig;e Stimme und gute Songs dazu.   Wenn da nur nicht das Gef&uuml;hl bliebe, dass sie es eigentlich noch viel besser k&ouml;nnte.

...Eigentlich g&ouml;nnt man diesem einst von Schulden geplagten Stehaufm&auml;nnchen seinen Erfolg: unverwechselbare Stimme, ein echter Typ, selbst die Texte sind mitunter nicht ganz so bl&ouml;d wie die anderer Schlagerbarden. 

...Und vervollkommne zum Schluss alles mit Texten, die sich auch ein Hirntoter merken kann &ndash; fertig ist ein weiterer Klassiker der Marke DJ &Ouml;tzi.

...Ein bisschen schr&auml;g ist er schon, der gro&szlig;e Erfolg von Lindsey Stirling. 

...Egal, ob man die Musik von Blutengel nun Dark-Pop, Wave-Techno oder Gothic Trance nennt: Besser wird sie dadurch nicht. ...  Bandgr&uuml;nder Chris Pohl scheint seine Zeit vor allem damit zu verbringen, neue S&auml;ngerinnen zu suchen, damit er die alten rauschmei&szlig;en kann. 

...Jung &ndash; ist irgendwie auch relativ, aber geht mit 26 und 28 Jahren wohl noch in Ordnung. 

...Klingt wie eine Geschichte aus Absurdistan: Ein 74-j&auml;hriger Schlagerrenter rei&szlig;t sich ein Dutzend richtig gute Songs deutscher Musiker unter den Nagel und macht daraus eigene schlechte. ]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: Mokke</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Musik</category><dc:date>2013-03-02T19:25:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mokke_Wingbeat_zwei.html#unique-entry-id-323</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mokke_Wingbeat_zwei.html#unique-entry-id-323</guid><content:encoded><![CDATA[Kein Wunder, hat der in Berlin lebende Japaner ja lange dem Multikulti-Projekt &bdquo;Nomad Sound System&ldquo; seinen Stempel aufgedr&uuml;ckt: Sechs Musiker aus verschiedenen Ecken der Welt, zusammengehalten durch die Beats ihres Effektmanns, DJs und Produzenten.   Alleine geht es bei Mokke aber so gar nicht multikulti zu, sondern elektronisch-verstrahlt.   Krasse Soundlandschaften irgendwo zwischen Techno, Dubstep, Bass Music und instrumentalem Hip Hop baut Mokke auf Wingbeat auf.   Und zwar, jetzt kommt&rsquo;s, mal sehr warm und weich, mal lauwarm-verstolpert-verspielt, mal k&uuml;hl und glasklar, dann wieder psychedelisch-mollig-wohlig.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-02-28T11:02:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Debug_Maerz_2013.html#unique-entry-id-322</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Debug_Maerz_2013.html#unique-entry-id-322</guid><content:encoded><![CDATA[Hier beim Technoarm werden Versprechen noch eingehalten (um dann schlie&szlig;lich doch wieder gebrochen zu werden, aber das ist eine andere Geschichte): Der &bdquo;Medienrummel&ldquo; geht weiter.   Und zwar mit der neuen Ausgabe der De:Bug, die sich ja laut Selbstaussage immer den elektronischen Lebensaspekten widmet.   Tut sie auch diesmal: Auf dem Titelblatt Atom.  TM (alias Uwe Schmidt alias Senor Coconut), innen drin fand ich am spannendsten die Geschichten &uuml;ber die &bdquo;vier Reiter der Infokalypse&ldquo; (Amazon, Apple, Google, Facebook) und &uuml;ber das, was Drohnen eventuell bald noch alles machen und k&ouml;nnen und tun werden.   Wilder Abschluss des Ganzen: Anton Waldts Kolumne &bdquo;F&uuml;r ein besseres morgen&ldquo;, diesmal &uuml;berschrieben mit &bdquo;Nackt auf Pille am Arsch der Welt&ldquo;.   Ist genauso wild, wie man bei dem Titel vermuten k&ouml;nnte.]]></content:encoded></item><item><title>Nina Kraviz&#x27; verschwundener Facebook-Eintrag</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-02-27T15:28:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nina_Kraviz_Facebook.html#unique-entry-id-321</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nina_Kraviz_Facebook.html#unique-entry-id-321</guid><content:encoded><![CDATA[Und damit w&auml;re das Thema eigentlich auch schon erledigt.   Aber weil mir seitdem die Frage im Kopf rumschwirrt, ob ich vielleicht auch einen Doppelg&auml;nger habe und wenn ja, wer das so ist und wie er so aussieht (denn Doppelg&auml;nger sehen ja nie so wie man selbst aus, immer nur irgendwie &auml;hnlich), schreibe ich hier einfach weiter: Lieber Doppelg&auml;nger, wenn Du in der Panorama Bar angesprochen wirst und Dich jemand fragt, ob Du ich bist, dann sage doch bitte immer nein.   Es sei denn, Du bist wirklich ich.   Dann darfst Du mit &bdquo;Ja&ldquo; antworten.   Solltest Du, was ja auch m&ouml;glich ist, nicht wissen, ob Du ich bist oder nicht, dann reagiere mit &bdquo;Kein Kommentar&ldquo;.   Das ist sowieso am aufregendsten.]]></content:encoded></item><item><title>Platten machen doch gl&#xfc;cklich ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-02-25T23:08:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Platten_Tasche.html#unique-entry-id-320</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Platten_Tasche.html#unique-entry-id-320</guid><content:encoded><![CDATA[Trotzdem: F&uuml;r die Gl&uuml;cksgef&uuml;hle, die mir dieser Kauf verschafft hat und f&uuml;r die Gl&uuml;cksgef&uuml;hle, die ich an den Plattenspielern haben werde, finde ich das tats&auml;chlich angemessen!   Eine mp3-Datei oder auch eine CD hat bei mir noch nie &auml;hnliches ausgel&ouml;st.   Und das schreibe ich, ohne erneut die leidige Diskussion starten zu wollen, ob sich Audio-Dateien im Club nun anders anh&ouml;ren als Platten oder ob ein digitaler DJ besser oder schlechter als ein analoger ist.   Mir ist das n&auml;mlich egal, ich wei&szlig; nur: Platten haben mich schon immer gl&uuml;cklich gemacht und werden das auch weiterhin tun.   Ich wei&szlig; allerdings nicht, was ich machen sollte, falls es mal keine Plattenl&auml;den mehr geben sollte.   Das da auf dem Foto ist &uuml;brigens ein Geschenk des Ladens, der mir heute mal wieder die Augen ge&ouml;ffnet hat.


Und hier noch die Tracks, die ich unbedingt auf Vinyl haben wollte:


...Barker & Baumecker: No Body (Machinedrum Remix)


Peter Schumann & Kareem: Toulouse Lotrack


...Britta Arnold: Chicken Curry]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Groove M&#xe4;rz 2013</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-02-24T20:34:32+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Maerz_2013.html#unique-entry-id-319</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Maerz_2013.html#unique-entry-id-319</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist schon ewig her, dass ich hier in der allseits beliebten Rubrik &bdquo;Medienrummel&ldquo; (die &Auml;lteren unter uns werden sich erinnern) etwas schrieb.   Aber so kann es ja nicht weitergehen.   Und da kommt die neue Ausgabe der Groove gerade recht.   Was gibt es &uuml;ber sie zu sagen? ...  Ausgabe, der eine der CD beiliegt.   Exklusive Tracks, nicht unbedingt die gr&ouml;&szlig;ten Hits, aber immerhin.   Au&szlig;erdem Aufschlussreiches &uuml;ber die Musik-Online-Datenbank &bdquo;Discogs&ldquo; (ohne die bei mir gar nichts mehr l&auml;uft), &uuml;ber das neue Album von The Knife, das ja noch ein paar Wochen braucht, bis es kommt, &uuml;ber DJ Koze.   Fotostrecke besch&auml;ftigt sich mit Fundst&uuml;cken aus dem Club.   Und wie immer gut: Hotze-Comic.   F&uuml;nf Euro, die gut angelegt sind.]]></content:encoded></item><item><title>Was man schon immer &#xfc;ber die erfolgreichsten Alben wissen wollte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-02-23T18:04:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Album_Charts_KW_08.html#unique-entry-id-318</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Album_Charts_KW_08.html#unique-entry-id-318</guid><content:encoded><![CDATA[Fast anderthalb Jahre hat der Schweizer Antoine Konrad an seinem neuen Album gesessen, am Ende ist doch wieder nur Rummel-Techno entstanden.

...20 Millionen Fans wollten in London dabei sein, als Led Zepplin f&uuml;r einen Abend lang wiederauferstanden, 20.000 nur bekamen Tickets. 

...Helle Aufregung bei Mittelalter-Spektakeln in ganz Deutschland: &bdquo;Faun verraten die Szene und machen auf einmal einen auf Kommerz!   Ganz ehrlich: Mir w&auml;r&rsquo;s auch lieber, wenn die bayrische Band mit ihrem mittelalterlichen und vor allem mittelm&auml;&szlig;igen Folk-Pop im Verborgenen geblieben w&auml;re. 

...In seinem Auto h&ouml;rt der hessische Schlagerist Reim meist aktuelle Charts-Musik: David Guetta, Rihanna und alles, was sonst noch so ordentlich rummst. 

...Klar, nur was f&uuml;r Fans von Heavy Metal, aber auch in dieser Szene nicht f&uuml;r alle: Die britische, besser gesagt: walisische Band ist technisch gesehen sehr, sehr gut. 

...Man nennt sie die &bdquo;Youtube-Geigerin&ldquo;, &bdquo;das neue Rondo Veneziano&ldquo; w&auml;re genauso passend: Aber muss das wirklich sein: Eine ziemlich klassische Violine, die auf Club-und Rock-Sounds trifft? 

...Tote-Hosen-S&auml;nger Campino ist angewidert: und zwar vom deutschen Feuilleton, das sich angeblich gerade speichelleckend vor Heino und seinem Cover-Album in den Staub wirft.   Dabei sollte sich der Deutschpunk-S&auml;nger doch freuen: Im Gegensatz zu Rammstein, den &Auml;rzten oder Nena bleibt sie den Toten Hosen n&auml;mlich erspart, die PHB, die plumpe Heino-Behandlung.

...Normalerweise erf&auml;hrt man nicht, wie oft sich ein Album, das in den deutschen Charts auftaucht, verkauft. ]]></content:encoded></item><item><title>Mit dem Techno-Wikinger ist nicht zu spa&#xdf;en</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-02-18T12:38:35+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Wikinger_Viking.html#unique-entry-id-317</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Wikinger_Viking.html#unique-entry-id-317</guid><content:encoded><![CDATA[Jedenfalls hat sich Bln.fm die M&uuml;he gemacht, sowohl mit dem Filmer als auch mit dem Anwalt des Wikingers zu sprechen, weshalb ich mir alles weitere jetzt sparen kann.   Denn Bln.fm hat nicht nur alles fein aufgeschrieben, sondern auch noch die Interviews selbst auf Soundcloud bereitgestellt.   Hoffentlich mit Einwilligung der Interviewpartner, nicht, dass da ein neuer Prozess wegen Verletzung des Pers&ouml;nlichkeitsrechts - denn darum geht&rsquo;s im Kern - angestrengt werden muss.


P.S.: Der Techno-Wikinger m&ouml;chte wirklich kein Internet-Star sein.   Vermutlich m&ouml;chte er auch nicht, dass aus dem Video gemachte Fotos von ihm in Umlauf gebracht werden.   Deshalb bekommt er hier diesen Metall-Wikinger zur Seite gestellt.]]></content:encoded></item><item><title>Swayzak&#x2c; aber nicht zu Swayzak: S_W_Z_K</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-02-17T19:44:42+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Swayzak_S_W_Z_K.html#unique-entry-id-316</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Swayzak_S_W_Z_K.html#unique-entry-id-316</guid><content:encoded><![CDATA[Noch einer, der sich mit der d&uuml;steren Seite von Techno auseinandersetzt, aber einer, von dem man es am allerwenigsten erwartet haben d&uuml;rfte, wenn man sich sein bisheriges Schaffen ansieht.   David Brown war Teil des cleveren Londoner Tech-House-Duos Swayzak.   Swayzak waren richtungsweisend, haben mit ihrer pr&auml;zischen Produktion und dem gekonnten Neben- und Miteinander von House, Techno, Dub und Electro die Blaupause f&uuml;r ein ganzes Genre gelegt.   Und offensichtlich gibt es Swayzak seit einem Jahr nicht mehr.   David Brown aber macht alleine weiter, ist nach Berlin gezogen und nennt sich nun S_W_Z_K.   Das Gef&auml;llige, Eing&auml;ngige, Charmante, manchmal fast schon Kitschige ist aus seiner Musik verschwunden, Brown zelebriert minimalen Techno.   Kein Wunder, dass diese Platte auf dem Berliner Tresor-Label erschienen ist, dem Label hinter einer anderen, archaischeren Berliner Club-Legende.   Und sicherlich auch kein Wunder, dass Brown seinen Tracks Namen wie "Elsenstr. 171" und "Neukoelln Mon Amour" gegeben hat: Aus jeder Note flie&szlig;t, auch wenn es ihn eigentlich gar nicht gibt, der "Sound of Berlin".]]></content:encoded></item><item><title>Mokke versteckt sich nicht mehr</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Kunst</category><dc:date>2013-02-07T10:33:49+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mokke_Wingbeats.html#unique-entry-id-315</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mokke_Wingbeats.html#unique-entry-id-315</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Wingbeat&ldquo; hei&szlig;t das zweite Album Mokkes, eine gute Gelegenheit, die Zur&uuml;ckhaltung aufzugeben und das charmante Versteckspiel, das er um seinen Erstling &bdquo;Happy Chameleon&ldquo; (2009) trieb, zu beenden.   Kaum jemand wusste n&auml;mlich bisher, was dieser Tomoki Ikeda noch so alles neben seinem eigenen Mokke-Projekt, das sich vertrackter, eigenwilliger elektronischer Musik widmet,  machte.   Dabei ist er ein vielbesch&auml;ftigter Soundk&uuml;nstler, der diversen Projekten seinen Stempel aufdr&uuml;ckte und mit einer ganzen Reihe von Musikern zusammenarbeitete.   Vor allem dem Berliner Multikulti-Projekt Nomad Sound System: Sechs Musiker aus verschiedenen Ecken der Welt, zusammengehalten durch die Beats ihres Effektmanns, DJs und Produzenten Tomoki Ikeda. 

In &bdquo;Wingbeat&ldquo;, seinem neuen Album, ist Tomoki Ikeda aber bis auf eine Ausnahme (&bdquo;Tears in my Mind&ldquo; &ndash; auf diesem St&uuml;ck singt Blank-Records-Labelchef Sicker Man) wieder ganz auf sich selbst gestellt, eine Rolle, die ihm am besten gef&auml;llt. ...  Seine Musik ist nach wie vor von Hip-Hop-Beats beeinflusst, aber sie ist kein Hip Hop.   Sie ist funky, aber kein Funk, hat Seele, aber niemand k&auml;me auf die Idee, sie als Soul zu bezeichnen.   Die wankenden Beats, die schwankenden Melodien, die atmosph&auml;risch ungemein dichten Tracks lassen an Flying Lotus, Nosaj Thing oder auch DJ Shadow denken, aber driften ganz schnell wieder in andere Ecken.   Vielleicht kann man es am besten so sagen: &bdquo;Wingbeat&ldquo; ist Musik aus dem 21.   Jahrhundert, gemacht von einem, der viel von der Welt gesehen und vor allem geh&ouml;rt hat und es schafft, diese Einfl&uuml;sse in eigene elektronische Sounds umzuwandeln. 
]]></content:encoded></item><item><title>Lost Sirens: New Order in alter Ordnung</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-02-06T14:53:10+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/New_Order_Lost_Sirens.html#unique-entry-id-314</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/New_Order_Lost_Sirens.html#unique-entry-id-314</guid><content:encoded><![CDATA[Lange war ihr Album &bdquo;Lost Sirens&ldquo; angek&uuml;ndigt, jetzt ist es da, die schmale Platte mit acht Songs, von denen zwei bereits bekannt waren.   Offenbar mussten erst einmal einige juristische Schwierigkeiten aus dem Weg ger&auml;umt werden: Bassist Peter Hook spielt bei diesen Aufnahmen mit, hat sich aber im Streit 2007 von New Order getrennt, ist also kein Mitglied mehr dieser so einflussreichen englischen Band.

Was also sind das &uuml;berhaupt f&uuml;r Aufnahmen?   New Order kamen 2005 zusammen, um ihr Album &bdquo;Waiting For the Sirens&ldquo; einzuspielen.   Eigentlich als Doppelalbum geplant, standen daf&uuml;r am Ende der ziemlich teuren Aufnahmesessions zu wenig Songs zur Verf&uuml;gung.   Man entschloss sich, einen Teil der Lieder, n&auml;mlich die jetzt ver&ouml;ffentlichten, f&uuml;r sp&auml;ter aufzuheben &ndash; dann brach die Band auseinander.   Mittlerweile spielen New Order wieder zusammen, aber eben ohne den angestammten Bassisten Peter Hook.   Restware also, dieses Lost Sirens-Mini-Album?   Ganz und gar nicht.   Man h&ouml;rt der Musik nicht einmal an, dass sie ein paar Jahre alt ist: Der typische New Order-Sound wartet hier, die jingelnden Gitarren, Bernard Sumners eigenwilliger, leicht nasaler Gesang, der Indie-Pop mit Clubfeeling.]]></content:encoded></item><item><title>Homm&#xe9; - vorsichtig auf die Ohren</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-02-03T19:37:44+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Homme_Realization_For_The_Ear.html#unique-entry-id-313</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Homme_Realization_For_The_Ear.html#unique-entry-id-313</guid><content:encoded><![CDATA[F&uuml;r ihr erstes Album &bdquo;Realization For The Ear&ldquo; haben sich der Technot und der Cellist in eine kleine Waldh&uuml;tte in Polen zur&uuml;ckgezogen, um dort gemeinsam Musik aufzunehmen und zu produzieren.   Die gute Nachricht: Das Cello ist als solches &uuml;berhaupt nicht zu erkennen.   Daf&uuml;r umspielen einen sehr luftig wirkende, aber exakt produzierte elektronische Sounds.   Tief verwurzelt im Dub-Techno, sorgen die acht Tracks f&uuml;r einen Trip durch Seitengeb&auml;ude der Clubkultur.   Sehr entspannt, sehr gekonnt, sehr wenig Klassik.


Und hier noch mal die geb&uuml;ndelten Infos: Homm&eacute; &ndash; Realization For The Ear.   Label: Modular Expansion Records]]></content:encoded></item><item><title>Filterwolf ravt sich den Wolf</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2013-01-24T00:08:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Filterwolf_Viva_La_Rave.html#unique-entry-id-312</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Filterwolf_Viva_La_Rave.html#unique-entry-id-312</guid><content:encoded><![CDATA[Mit b&uuml;rgerlichem Namen hei&szlig;t der Filterwolf &uuml;brigens Adnan Duric &ndash; er ist einer dieser kreativen Tausendsassas: Musikproduzent, Dozent, Filmemacher, Komponist und was sonst noch so ansteht.   Eigentlich wohnt er in M&uuml;nchen, aber zum Teil ist &bdquo;Viva La Rave&ldquo; auch in Berlin entstanden, &bdquo;zu 60% etwa&ldquo;, sagt Duric selbst.   Denn immer, wenn er hier die anderen kreativen Tausendsassas besucht, die er so kennt (Maler, T&auml;nzer, Freunde) hat er seinen Laptop dabei, auf dem dann seine St&uuml;cke entstehen.   Das kann man dann auch wirklich h&ouml;ren: &bdquo;Indigo Summer&ldquo; etwa ist eine Hymne, wie man sie sich auch auf Paul Kalkbrenners neuem Album vorstellen k&ouml;nnte.   Nur besser.]]></content:encoded></item><item><title>Jeff Mills zaubert ein Buch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2013-01-23T23:13:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_Sequence_Retrospective_Axis.html#unique-entry-id-311</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jeff_Mills_Sequence_Retrospective_Axis.html#unique-entry-id-311</guid><content:encoded><![CDATA[Jeff Mills - er ist ja tats&auml;chlich eine Techno-Legende, einer, der praktisch von Anfang an dabei war, als es Mitte, Ende der 80er in Detroit mit dieser Musik losging. ...  Der eigene Tracks produzierte, aber auch als DJ eine Ausnahmeerscheinung war: the Wizard nannte man ihn fr&uuml;her, den Zauberer, weil er eine verbl&uuml;ffende Technik draufhatte: Meist an drei Schallplattenspielern mischte er seine Musik, die Platten lagen zum Teil nur eine Minute auf dem Teller, dann nahm er sie runter, warf sie einfach hinter sich.    Was aber nicht hei&szlig;t, dass Jeff Mills altmodisch ist und den alten Zeiten hinterhertrauert: Er hat den Absprung geschafft und den Dancefloor zum Teil verlassen: Er fing an, Filmmusik zu produzieren, unter anderem hat er f&uuml;r Fritz Langs Metropolis einen neuen, elektronischen Score produziert, er ist mit symphonischen Orchestern aufgetreten, um seinem Techno neue Wege zu &ouml;ffnen. 

...Dann immer wieder er selbst beim Spielen und Auflegen, zum Teil in richtig sch&ouml;nen Sequenzen &ndash; ein Dutzend Fotos, die ihn beim Mixen zeigen und fast wie ein Daumenkino wirken.   Jeff Mills mit dem Philharmonieorchester Montpellier ist zu sehen, auch eine andere bekannte Aktion: Da hat er sich in ein Schaufenster einer Fu&szlig;g&auml;ngerzone gestellt und beim Auflegen anstarren lassen. 

...Das ist in der Tag ein Zwiespalt, f&uuml;r den Jeff Mills, der &uuml;brigens in wenigen Monaten 50 wird, eine L&ouml;sung gefunden hat. 

...Mills ist laut eigener Aussage schon seit seiner Kindheit fasziniert vom Weltraum, Sternen und Planeten, aber auch von der Science-Fiction, also Raumschiffen, Zeitreisen, Au&szlig;erirdische etc.   Seine Songs und Alben stehen meist in diesem Zusammenhang, er erfindet Stories, die er zum Teil auch in den Booklets seiner CDs abdruckt, die Musik ist dann als eine Art Soundtrack zu diesen Geschichten zu verstehen.   Eines seiner bekanntesten Werke hat er dem Saturn gewidmet &ndash; die Monde und Ringe des Saturn bekommen dort eigene Sounds zugewiesen, sehr spacig und experimentell h&ouml;rte sich das an. 

...So, hier noch noch mal die Informationen zum Buch: Sequence &ndash; A Retrospective of Axis Records hei&szlig; es, es hat 320 Seiten und 30 Tracks als Wav-Datei. ]]></content:encoded></item><item><title>Kraftfuttermischwerk? Braucht Hilfe&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-01-23T18:38:26+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kraftfuttermischwerk.html#unique-entry-id-310</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kraftfuttermischwerk.html#unique-entry-id-310</guid><content:encoded><![CDATA[Man kann das im Verlauf der letzten Jahre sehr sch&ouml;n sehen: Mal habe ich viel Zeit und viel Lust, am TECHNOARM weiterzuarbeiten.   Und dann wieder ruht die Seite auch mal f&uuml;r eine oder sogar zwei Wochen.   Deshalb schaue ich auch immer sehr neidisch auf Ronny Kraak, dessen Kraftfuttermischwerk &uuml;ber all die Dinge schreibt, die mich interessieren (von Techno bis Zombies und alles dazwischen, sage ich jetzt mal).   Aber auf seiner Seite stehen wohl jeden Tag mehr interessante Dinge als bei mir in einer Woche.   Auf eine Sache bin ich allerdings gar nicht neidisch und das ist sein aktueller Streit um angeblich verletzte Copyrights.   Selbst wenn alles gut ausgehen sollte, d&uuml;rfte ihn das eine Stange Geld kosten.   Aber er wehrt sich und sammelt daf&uuml;r Geld ein.   Wer noch nichts von dem Fall geh&ouml;rt hat, Abmahnungen im Netz hasst oder einfach nur mal seine solidarische Seite zeigen will: Hier steht die ganze Geschichte.   Und auch, wie man helfen kann.]]></content:encoded></item><item><title>Eurosonic? Da geht doch was&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2013-01-13T18:19:08+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Eurosonic_2013.html#unique-entry-id-309</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Eurosonic_2013.html#unique-entry-id-309</guid><content:encoded><![CDATA[Sagt Peter Schmidt, der 1986, also vor 27 Jahren, das inzwischen &bdquo;Eurosonic Norderslag&ldquo; betitelte Spektakel ins Leben rief - eine Mischung aus Festival und Musikkonferenz im niederl&auml;ndischen Groningen.   Zwanzig holl&auml;ndische und belgische Bands brachte er damals auf die B&uuml;hne, um sie an einem Abend dem lokalen Publikum und der Presse zu pr&auml;sentieren. ...  Seltsam sei es, sagt Peter Smidt weiter, dass amerikanische Musiker so einfach in die verschiedenen europ&auml;ischen M&auml;rkte eindringen k&ouml;nnten, w&auml;hrend man sich mit dem Musikaustausch in Europa selbst so schwer tat und tut: F&uuml;r eine deutsche Band sei es zum Beispiel nach wie vor kompliziert, in Holland oder Frankreich Fu&szlig; zu fassen &ndash; dabei br&auml;uchten Musiker doch ein m&ouml;glichst gro&szlig;es Publikum, um von ihrer Kunst leben zu k&ouml;nnen. 

Es geht auf dem Eurosonic also um europ&auml;ische Musiker, die den europ&auml;ischen Markt anpeilen, aber noch relativ neu im Gesch&auml;ft sind. 

...Im Gegensatz zu den meisten anderen Eurosonic-Bands singen &bdquo;Tonbandger&auml;t&ldquo; nicht auf Englisch, sondern in ihrer Muttersprache &ndash; und verzichten auch darauf, den Inhalt ihrer Songs zu erkl&auml;ren.   Der Auftritt von Tonbandger&auml;t findet in der &bdquo;Muziekschool&ldquo; statt, eine von Dutzenden eng beieinanderliegenden Konzerthallen, die beim Eurosonic in Groningen zum Einsatz kommen. 

...Denn &bdquo;Wir sind Helden&ldquo; ist ja eine richtig super Band und es gibt ja tausend schlimmere Sachen, mit denen man verglichen werden kann. 

...Festival-Konferenz wird das Eurosonic auch genannt - Vertreter von 400 Festivals kommen Jahr f&uuml;r Jahr nach Groningen, um sich ihre Bands f&uuml;r den kommenden Sommer zusammenzubuchen. ...  Hauptthema in diesem Jahr: Nicht mehr der Niedergang der Musikindustrie, sondern die Chancen, die die neuen Medien und Technologien mit sich bringen &ndash; vor allem vom Streaming versprechen sich die Branchenvertreter viel: Der Kunde muss Musik nicht mehr kaufen und besitzen, um sie h&ouml;ren zu k&ouml;nnen, sondern l&auml;sst sie sich &uuml;bers Netz vorspielen &ndash; und davon wollen auch die Musiker selbst st&auml;rker profitieren. ...  Erfolg, so sein Fazit nach vier Tagen, l&auml;sst sich hier nicht wirklich messen: &bdquo;Weil: viele Themen sind Aufbauthemen, die lange Jahre dauern, bis sich da jemand daf&uuml;r richtig interessiert und die dann idealerweise durch die Decke gehen. ]]></content:encoded></item><item><title>Der tanzende Plastikbecher</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><category>Musik</category><dc:date>2013-01-09T23:53:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/C2C_EBBA_Plastikbecher.html#unique-entry-id-308</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/C2C_EBBA_Plastikbecher.html#unique-entry-id-308</guid><content:encoded><![CDATA[Zwar verstehe ich nicht ganz die Zeitverschiebung, mit der die Becher anfangen zu tanzen, aber es hat bestimmt was mit Physik zu tun.   Und w&auml;hrend das nur ein paar Sekunden lange Video l&auml;uft (gerne auch wieder und wieder), gibt es hier noch einige Worte, die ich schon vor einiger Zeit &uuml;ber C2C aufgeschrieben, aber bislang noch mit niemandem geteilt habe. 


<iframe src="http://player.vimeo.com/video/57099008" width="500" height="889" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe> <p><a href="http://vimeo.com/57099008">C2C at EBBA (European Border Breakers Award) make vendig cups jump</a> from <a href="http://vimeo.com/user2808493">Martin Boettcher</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


Also: Vor gar nicht so langer Zeit waren Plattenspieler das Nonplusultra in den Clubs &ndash; DJs legten ihre meist schwarzen Scheiben auf, einige von ihnen mixten und scratchten und manipulierten ihre Platten so sehr, dass daraus schlie&szlig;lich eine Art eigene Sportart entstand: turntablism &ndash; die Kunst, mit Hilfe eines Mixers und der Platten v&ouml;llig neue Musikst&uuml;cke zu kreieren &ndash; der Plattenspieler als eigenes Instrument. ...  Ihr Deb&uuml;talbum Tetra ist jetzt auch bei uns erschienen &ndash; und was dort zum Beispiel wie ein klassischer Bluessongs anf&auml;ngt, entpuppt sich als handfeste Electro-Pop-Nummer mit Scratch-Effekten.


...Man kann das nat&uuml;rlich ganz und gar affig finden, wenn eine Band &ndash; Achtung, jetzt kommt eine lange Liste! &ndash; Funk, Soul, Blues, Jazz, Electro, Hip Hop, Turntablism, Pop, Disco, Dance, Gospel und noch so einiges mehr vermischt. ...  Und drittens sind die Franzosen wirklich sehr f&auml;hige Produzenten &ndash; das alles so minuti&ouml;s und funktionierend hinzubekommen, d&uuml;rfte einiges an Zeit gekostet haben.   Ein Haar in der Suppe habe ich trotzdem gefunden: Auf Albuml&auml;nge hat die Musik von C2C etwas von Cola: Bis zum geht nicht mehr mit Zucker oder vielleicht auch mit S&uuml;&szlig;stoff angereichert!   Man kennt die Sounds und Riffs und Drumbeats, aber eben nicht in dieser Dichte, nicht in diesem Zusammenspiel, nicht so aufgeblasen und nicht so zwingend.   Um es mal mit einem Rummelplatzbesuch zu vergleichen: Tetra ist wie eine gleichzeitige Fahrt mit Achterbahn, Geisterbahn und Autoscooter, bei der man Unmengen von Zuckerwatte und Brause in sich reinsch&uuml;ttet. ]]></content:encoded></item><item><title>Der DJ von heute - K&#xfc;nstler oder Dienstleister?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><category>Kunst</category><dc:date>2013-01-08T21:19:32+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Shadow_Mansion_Kuenstler.html#unique-entry-id-307</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Shadow_Mansion_Kuenstler.html#unique-entry-id-307</guid><content:encoded><![CDATA[Eins jedenfalls steht fest: Wenn DJ und Publikum grunds&auml;tzlich unterschiedlicher Auffassung dar&uuml;ber sind, was die Rolle des Auflegers betrifft und wie er die  Musik auszuw&auml;hlen habe, wird es schwierig, selbst f&uuml;r gestandene DJ-Helden. ...  DJ Shadow gilt als Pionier und Meister des Auflegens &ndash; und wurde dennoch j&uuml;ngst bei einem Gig in Miami vom Betreiber einer Nobel-Disco die T&uuml;r gesetzt. 

Bekannt wurde DJ Shadow, mit 40 Jahren nicht mehr ganz so jung, als er vor &uuml;ber zehn Jahren ein Album ver&ouml;ffentlichte, dass ganz und gar aus der Musik von anderen bestand &ndash; ein Flickenteppich aus hunderten Gesangs- und Musiksamples. ...  Es kam zum Eklat: Mitten in seinem Set n&auml;herte sich einer der Club-Verantwortlichen und rief ihm ins Ohr, doch bitte abzubrechen &ndash; seine Musik sei &bdquo;too future&ldquo; &ndash; zu konfus, zu weit drau&szlig;en, zu futuristisch.  

...Nichts ist langweiliger als ein &bdquo;DJ Kalle&ldquo; oder &bdquo;DJ Robbie&ldquo;, der Hit an Hit an Hit reiht und sich wundert, dass er nicht schon l&auml;ngst so ein gro&szlig;er Star wie der von ihm so verehrte David Guetta ist.   Solche DJs sind nat&uuml;rlich meist an dem Ort zu finden, der sie verdient, in der Dorf- oder der Gro&szlig;raumdisco.   In anderen Clubs h&auml;ngt auch schon mal ein Schild &bdquo;Wer Gangnam Style auflegt, bekommt Hausverbot.&ldquo; &ndash; anders sind diese notorischen Nervens&auml;gen und Gute-Laune-Heuchler auch nicht zu bremsen &ndash; sie verstehen einfach nicht, was einen gelungenen Abend ausmacht: DJ und Publikum unternehmen gemeinsam eine musikalische Reise &ndash; und beide beeinflussen einander dabei.   Denn es gibt ja &ndash; und da w&auml;ren wir am anderen Extrem angelangt - auch kaum etwas Anstrengenderes als einen Schallplattenalleinunterhalter, dessen erkl&auml;rtes Ziel es ist, immer und f&uuml;r alle Zeiten dem Underground zu huldigen.   Der die obskursten Platten, die schr&auml;gsten Sounds spielt &ndash; und wenn sich der Tanzflur leert oder gar nicht erst voll wird, dann die Schuld einzig und allein beim &bdquo;unwissenden&ldquo; Publikum sucht. 

...Der schief gelaufene DJ-Shadow-Auftritt in Miami hat &uuml;brigens fast all diese Aspekte zusammengebracht: Ein Teil des Publikums war sauer, dass er nicht die dort gewohnte kommerzielle Club-Musik gespielt hat. ]]></content:encoded></item><item><title>Jake Fairley&#x2c; der Vielseitigkeitsmeister</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-12-31T15:19:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jake_Fairmont_Fairley.html#unique-entry-id-306</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jake_Fairmont_Fairley.html#unique-entry-id-306</guid><content:encoded><![CDATA[Unter seinem b&uuml;rgerlichen Namen Jake Fairley widmet er sich etwas h&auml;rterem, minimalistischerem Techno, aber bei beiden Projekten h&ouml;rt man auch, dass der Musiker einst Musik mit der Gitarre gemacht hat: Sein Techno ist zwar kein Rockno, aber der Groove erinnert mitunter an Punk und Indie-Sounds.   &bdquo;Genres&ldquo;, so sagt er selbst, &bdquo;haben etwas frustrierendes.&ldquo;   Sobald man etwas Originelles schaffe, k&auml;men andere, um es nachzumachen.   Mit der Bezeichnung &bdquo;Indie-Dance&ldquo; k&ouml;nne er aber lebe, das sei so vage.

Vor wenigen Monaten hat Fairley mit seiner Band &bdquo;Bishop Morocco&ldquo; ein Mini-Album herausgebracht &ndash; Indie-Dance passt da ganz gut, weil es weniger elektronisch, aber doch rhythmisch zur Sache geht.   Bei Bishop Morocco ist Jake Fairley allerdings einer unter mehreren &ndash; sein Lebensstil verbietet aber eigentlich l&auml;ngerfristige Kollaborationen mit anderen Musikern: Selten h&auml;lt er es l&auml;nger als ein halbes Jahr in einer Stadt aus &ndash; Toronto, Amsterdam, Berlin, Barcelona, alles St&auml;dte, in denen er in den letzten Jahren gewohnt hat.]]></content:encoded></item><item><title>Techno und die Gesetze des richtigen Skifahrens&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-12-19T19:33:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ski_Musik_Techno.html#unique-entry-id-305</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ski_Musik_Techno.html#unique-entry-id-305</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn Dir oben hei&szlig; und an den F&uuml;&szlig;en eiskalt ist, dann muss es Skifahren sein.


...Techno geht immer dann gut auf der Piste, wenn er experimentell und nicht so voller Bumms ist.


...N&auml;chstes Mal trainiere ich wieder vorher auf der Wii, dann aber mehr SkiFit und nicht so viel uZombie.


...ElectroHouse ist ganz und gar unh&ouml;rbare Musik, auf und abseits der Piste.


...Neuschnee, der Ski und Skischuhe etwa kn&ouml;cheltief versinken l&auml;sst, ist noch kein Tiefschnee.


...Nichts ist so uncool wie Snowboarder, die sich f&uuml;r cool halten. 

...Wobei: Wenn die Piste so flach wird, dass man die St&ouml;cke zum Schieben einsetzen muss, schnallen Snowboarder ab. 

...Kanye West ist f&uuml;r mich wie Hitler f&uuml;r den &bdquo;Spiegel&ldquo;: Geht immer, bergauf wie bergab..


...Drexciya, Dopplereffekt, Transllusion, Arpanet, Jeff Mills, aber auch Shogazer-Stuff und Krautrockartiges von Lowercase &uuml;ber My Bloody Valentine bis hin zu Can unterst&uuml;tzen jeden Schwebezustand.


...Ich habe noch nie jemanden auf der Piste getroffen, den ich kannte. ]]></content:encoded></item><item><title>Musik zum Weltuntergang - im Radio</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-12-18T16:12:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Welt_geht_unter.html#unique-entry-id-304</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Welt_geht_unter.html#unique-entry-id-304</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die Medien (hihi, also auch ich!)   gar nicht mehr informieren, sondern unterhalten wollen, dann haben wir ihn jetzt: So viel Weltuntergang war nie.   Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand, der dar&uuml;ber schreibt, auch daran glaubt, dass es ihn nach dem 21.12.2012 nicht mehr geben wird.   Die einzig gut Idee, die mir in diesem Zusammenhang bisher begegnet ist (neben tausend schlechten), ist &bdquo;Musik zum Weltuntergang&ldquo;.   Und siehe da: Weil mir das so gut gef&auml;llt, bin ich schnell Teil der Idee geworden und zwar noch im 21. ...  Bei radioeins vom rbb (das ist der Rundfunk Berlin-Brandenburg, nicht die Rinderbesamungsstelle Berlin oder wie die hei&szlig;t).   Wir reden &uuml;ber Musik, die sich mit verschiedensten Unterg&auml;ngen auseinandersetzt - Punk und Dubstep und Gothic und so&rsquo;n Zeug.   Ich denke, ich werde mich unter anderem auf d&uuml;stere House-Dystopien und Zombie-Apokalypsen st&uuml;rzen, was die anderen drei Auskenner so mitbringen werden, wei&szlig; ich noch nicht. ...  Vermutlich aber erst in 4,5 Milliarden Jahren, wenn sich die Sonne zum Roten Riesen aufbl&auml;ht und die Erde verschluckt.   Aber da gibt es ja gar keine Menschen mehr.]]></content:encoded></item><item><title>HGich.T machen Lecko Grande&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><category>Leben</category><dc:date>2012-12-08T16:19:33+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/HGich_T_Lecko_Grande.html#unique-entry-id-303</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/HGich_T_Lecko_Grande.html#unique-entry-id-303</guid><content:encoded><![CDATA[Das liegt wohl an ihren Songs, die teils Kinderlied, teils Schlager, teils Goa-Techno, teils H&ouml;rspiel sind.   Es liegt an den Themen, die darin behandelt werden, gerne geht es um F&auml;kalien, Sex und Drogen, aber auch um Franz Kafka.   Und es liegt auch an den wilden Live-Autritten, bei denen sich ein knappes Dutzend Menschen nackt, in Bauarbeiterwesten oder anderen Kost&uuml;men komplett gehen l&auml;sst und am Ende ein verst&ouml;rtes oder auch komplett euphorisiertes Publikum zur&uuml;ckl&auml;sst. 


...So ganz genau l&auml;sst es sich nicht sagen, auf jeden Fall sind dort eine Reihe von ehemaligen Kunststudenten zu finden, Physiker und Autoren sollen dabei sein. 

...Ich finde, dass sich da eine lange Linie ziehen l&auml;sst bis hin zu den Dadaisten, die vor hundert Jahren Europas b&uuml;rgerliche Mitte verst&ouml;rten: Damals gab es eine Revolte gegen die Kunst, initiiert von den K&uuml;nstlern selbst, Auftritte, die gefestigte Ideale und Normen zerst&ouml;ren wollten, sinnfreie Lautgedichte und seltsame T&auml;nze, die an das Verhalten von Geistesgest&ouml;rten erinnerten und vor allem eins nicht sein wollten: Voraussehbar. ...  Interessanterweise gibt es noch eine andere Ecke innerhalb der deutschen Musik, wo all das eine Rolle spielt, und das ist der F&auml;kalrap, eine Unterart vom Pornorap.   Auch hier geht es ja vor allem um die Provokation, aber HGich.  T verzichten erstens auf den aggressiven Unterton und kommen zweitens aus einer ganz anderen musikalischen Ecke, urspr&uuml;nglich wohl mal aus der Goa-Trance-Szene. 


Fazit: Man kann heute immer noch verst&ouml;ren und ein gro&szlig;es Spektakel veranstalten, was HGich....  Zwei Fragen jedenfalls, so schreibt das Musikmagazin Spex, werfen die Hamburger Dada-Musiker auf jeden Fall auf: Sollte es wirklich jedem erlaubt sein, Musik zu machen? ]]></content:encoded></item><item><title>Rone im Tohu Bohu</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-12-01T15:34:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rone_Tohu_Bohu.html#unique-entry-id-302</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rone_Tohu_Bohu.html#unique-entry-id-302</guid><content:encoded><![CDATA[Bei unseren franz&ouml;sischen Nachbarn ist ein Tohuwabohu, das gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Durcheinander, einfach nur ein &bdquo;Tohu Bohu&ldquo;.   Aber der seit einiger Zeit in Berlin lebende Franzose Erwan Castex alias Rone f&uuml;hrt uns mit dem Titel seines zweiten Albums ziemlich in die Irre.   &bdquo;Tohu Bohu&ldquo; ist n&auml;mlich gar nicht so durcheinander, wie es der Titel verspricht, sondern sehr gezielt verspielt: Kleine Soundskizzen treffen auf gro&szlig;e Melodien, Electronica und Trance und Bassmusic und Ambient und HipHop tun sich zusammen, um aus dem Einheitsbrei (und manchmal ja auch Einerlei) der elektronischen Dance Music auszubrechen.   Und auch wenn es Rone nicht so beabsichtigt hat: Sein Er&ouml;ffnungsst&uuml;ck &bdquo;Tempelhof&ldquo; erinnert mich die ganze Zeit an meine erste Flugreise: Mit dem Propellerflugzeug vom Flughafen Tempelhof nach Hamburg.   Damals war ich f&uuml;nf Jahre alt, von elektronischer Musik sprach niemand, aber leicht und unbeschwert sein, das ging ja auch in Vorwendezeiten.   Vor allem als kleiner Zwerg, der von Mauern und Grenzen und Kaltem Krieg und und und noch keine Ahnung hatte.]]></content:encoded></item><item><title>Er nun wieder: Paul Kalkbrenner&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-11-25T19:04:48+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_Paule_Kalkbrenner_Guten_Tag.html#unique-entry-id-301</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_Paule_Kalkbrenner_Guten_Tag.html#unique-entry-id-301</guid><content:encoded><![CDATA[&asymp;Aber bevor es so weit ist, doch noch mal den doppelten Anlass f&uuml;r diese Gedanken genannt: Erstens haben Paul und Fritz Kalkbrenner in der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&ldquo; ein Doppelinterview gegeben, das sich ganz interessant liest, das nicht online zu finden ist und das sich dann doch nicht als so aussagekr&auml;ftig erweist.   Zum zweiten bin ich jetzt am Freitag mal wieder im &bdquo;Soundcheck&ldquo; von radioeins (RBB) eingeladen, dort sprechen wir zwei Stunden lang &uuml;ber vier verschiedene Alben und eins davon, n&auml;mlich das, was ich als Experte betreuen werde, ist die neue Platte von Paul K., &bdquo;Guten Tag&ldquo;.


Jetzt aber zum Pers&ouml;nlichen (nicht unbedingt geheimnisvollen): Von Fritz Kalkbrenner habe ich das erste Mal vor mehr als zehn Jahren geh&ouml;rt. ...  Sie jedenfalls sagte immer, er w&auml;re einerseits unglaublich schlau (bin mir aber nicht mehr sicher, ob sie gebildet oder intelligent oder beides meinte), andererseits ziemlich sensibel-schwierig. 

...Paul Kalkbrenner war da auch schon einer meiner Wegbegleiter: Erstens erz&auml;hlte mir jemand aus seinem Umfeld, dass PK immer die neuesten Ger&auml;tschaften brauchte, um an seine Musik zu arbeiten. ...  Jeden Woche, immer in der Nacht von Freitag zu Samstag, er&ouml;ffnete ich meine Nightflight-Sendung beim RBB-Jugendsender Fritz mit seinem anderthalb-min&uuml;tigen Songgedicht &bdquo;Krank&ldquo; (ich wei&szlig;, ich schreibe das hier beim Technoarm jetzt mindestens schon zum dritten mal, aber finstere M&auml;chte zwingen mich dazu ;-) Bei einem von Pauls Auftritten im Berliner Casino-Sommergarten (auf dem alten Ostgut-Gel&auml;nde) jedenfalls kamen wir deshalb mal ins Gespr&auml;ch - er wusste von dem Intro als Intro, aber das hielt ihn nicht davon ab, erst einmal schnell etwas zu trinken zu suchen.


...Was daran liegen k&ouml;nnte, dass ich ungern das h&ouml;re, was alle h&ouml;ren (aus Prinzip), dass ich ungern auf Massenveranstaltungen gehe und dass Herr Kalkbrenner seit nunmehr 12 Jahren so ziemlich die gleiche Nummer in verschiedenen Varianten auff&auml;hrt. ...  Denn live funktioniert das vermutlich sehr gut, dieses kollektive Freuen, wenn die Bassdrum aussetzt und wieder einsetzt und dann auch noch eine seiner Melodie-Skizzen reingemischt wird. 

...Er h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass die Leute ihn und seine Musik so m&ouml;gen, weil er genau die Projektionsfl&auml;che ist, auf die sie gewartet haben.   Und der Heini von der F.A.S.(ja, das ist die schon erw&auml;hnte Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, liebe Techno-Fans) kennt den Unterschied zwischen DJ und Live-Act nicht. ]]></content:encoded></item><item><title>The Man with the roten Maske</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-11-23T10:09:48+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Redshape_Square.html#unique-entry-id-300</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Redshape_Square.html#unique-entry-id-300</guid><content:encoded><![CDATA[Als eine Art US-Comic-Superhelden.   Dann aber traf ich auf einen sympathischen jungen Mann, dessen s&auml;chsischer Akzent klarmachte, dass er noch gar nicht so lange in Berlin zu Hause ist.   Die Musik von Redshape ist tief in der Techno-Tradition Detroits verwurzelt, aber  nie vorhersehbar.   Sein neues Album war f&uuml;r mich zuerst Entt&auml;uschung, dann eine echte Entdeckung: Immer noch d&uuml;ster, aber sehr viel verspielt-experimenteller als auf seinem vorigen Album geht es auf &bdquo;Square&ldquo; zu.   Kopfh&ouml;rermusik, perfekt geeignet f&uuml;r Jetlag verursachende Langstreckenfl&uuml;ge oder scheinbar endlose &Uuml;berseefahrten mit dem Schiff.   Musik also f&uuml;r Gelegenheiten, bei denen Zeit ihre eingespielte Rolle aufgibt.   Der Mann mit der Maske hat&rsquo;s, auch wenn ich kurz dran zweifelte, einfach drauf.


Redshape &ndash; Square (Label: Running Back)]]></content:encoded></item><item><title>Watergate zum X.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-11-16T17:19:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Watergate_Compilation_X.html#unique-entry-id-299</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Watergate_Compilation_X.html#unique-entry-id-299</guid><content:encoded><![CDATA[Ziemlich genau zehn Jahre existiert dieser Club nun, zehn Jahre im Grenzgebiet zwischen Kreuzberg und Friedrichshain, zehn Jahre, in denen sich die Gegend an der Oberbaumbr&uuml;cke noch einmal extrem gewandelt hat und zum Partymittelpunkt Berlins geworden ist.   Zufall oder weise Voraussicht?   Das Watergate jedenfalls war von Anfang an dabei und feiert das nun mit einer Compilation: Fast 30 exklusive Tracks, nicht als Nonstop-DJ-Mix, sondern einzeln auf zwei CDs gepresst.   Sie stammen von den DJs und Produzenten, die im Watergate so auftreten, von Tiefschwarz bis Butch, von Henrik Schwarz bis Oliver Koletzki und bewegen sich zwischen House und TechHouse, routiniert, melodisch, leider ohne herausragende Hits.   Ein bisschen also wie das Watergate selbst: Den Titel &bdquo;Bester Club Berlins&ldquo; wird man wohl niemals mehr bekommen, aber deshalb muss man ja nicht gleich mit dem Feiern aufh&ouml;ren.   Ach ja, wer das Watergate anders als ich doch f&uuml;r den besten Club Berlins h&auml;lt, f&uuml;r den gibt es sogar eine Deluxe-Ausgabe: CDs, DVD, Fotoband, Vinylplatten, Poster, sogar ein beigelegter G&auml;stelistenplatz.   Aber nicht vergessen: Der ist vielleicht gar nicht n&ouml;tig, ins Watergate kommt man nach wie vor einfacher rein als ins Berghain.]]></content:encoded></item><item><title>Und wie war&#x27;s auf der Nova Scotia Music Week?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-11-11T23:01:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nova_Scotia_Music_Week.html#unique-entry-id-298</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nova_Scotia_Music_Week.html#unique-entry-id-298</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist n&auml;mlich so: In Nova Scotia, diesem schmalen Streifen direkt an der Atlantikk&uuml;ste, der n&auml;her an England als an der anderen Seite Kanadas liegt, wohnen nicht einmal eine Million Menschen.   Aber so gut wie jeder von denen scheint ein Instrument zu spielen und viele machen das so gut, dass sie von einer Karriere als Musiker zumindest tr&auml;umen d&uuml;rfen.   Vor allem jetzt, wo Bands wie Mumford & Sons zeigen, dass mit so einer Art von Musik viel Geld verdient werden kann.   Vier Tage lang jedenfalls spielten fast einhundert Bands in einer klitzekleinen Stadt namens Liverpool, die erstens wie der ber&uuml;hmte Namensvetter in England an einem Fluss namens Mersey angesiedelt ist und von der es zweitens nicht weit nach East- und West-Berlin ist.   Kein Scherz, m&ouml;chte ich hier am liebsten schreiben, bin mir aber sicher, dass die Kanadier es auch lustig meinten, als sie hier ihr geteiltes Berlin schufen.


...Und noch ein paar Sachen, die ich wichtig finde und die dieses kleine Festival richtig gut gemacht hat: Die NSMW ist ein Showcase-Festival, bei dem die Bands nur jeweils eine halbe Stunde spielen, offen f&uuml;r jeden, aber vor allem f&uuml;r Vertreter des Musikbusiness gedacht, die so m&ouml;glichst viele Musiker sehen k&ouml;nnen sollen und sie dann vielleicht auch f&uuml;r Touren etc. buchen. ...  Zwei Tage sp&auml;ter: Musiker, die man sonst vielleicht nur mit ihren (lauten) Bands kennt, treten alleine auf, im Singer-Songwriter-Stil, nur mit Gitarre.   Und dann gab es auch noch eine Art &bdquo;Speeddating&ldquo; f&uuml;r die kanadischen Musiker, bei denen sie jeweils f&uuml;nf Minuten auf kleine Gruppen deutscher und sp&auml;ter auch englischer Musikjournalisten und Musikbusiness-Vertreter trafen. 

...Und das alles direkt am Atlantik, in echt krasser Landschaft, so schroff und sch&ouml;n, dass man unweigerlich ans Auswandern denkt.   Mein ganz pers&ouml;nliches Highlight: Dieses kanadische Liverpool ist die Heimatstadt von Hank Snow, einem Country-Musiker, der nicht nur durch die deutsche Country-Band Truckstop  (&bdquo;Ich m&ouml;cht so gern Dave Dudley h&ouml;rn, Hank Snow und Charlie Pride ...&ldquo;) nicht mehr aus meinem Kopf gehen will. ]]></content:encoded></item><item><title>Berlin zum Nachlesenh&#xf6;ren</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-11-11T21:03:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Berlin_Sampler_Lessour.html#unique-entry-id-297</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Berlin_Sampler_Lessour.html#unique-entry-id-297</guid><content:encoded><![CDATA[Er schl&auml;gt den gro&szlig;en Bogen: &Uuml;ber einhundert Jahre Musik aus Berlin, von 1904 bis 2012 und fragt sich selbst: &bdquo;Warum mag ich die Neubauten, warum mag ich Nick Cave, warum mag ich den Ashra Tempel und alles zusammen?   Jedenfalls habe ich gedacht, es gibt vielleicht ein besonderes Gef&uuml;hl f&uuml;r die Musik und dann nat&uuml;rlich die Idee, ein bisschen tiefer zu gucken.&ldquo;   Mit Otto Reutter etwa geht es weit zur&uuml;ck in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg: Der S&auml;nger und Komiker spielte damals vor allem im Wintergarten am Bahnhof Friedrichstra&szlig;e. ...  Hunderte von anderen Musikern, vor allem die Querk&ouml;pfe, die Experimentierfreudigen, die Avantgardisten, lassen andere Bezirke und Milieus wieder auferstehen oder machen sie greifbar: &bdquo;Ich glaube, diese Stadt hat eine lange Geschichte nicht von Armut, aber harte Lebenscondition. 

...Was also ist der der rote Faden, der die lesbische Claire Waldoff, die vor dem ersten Weltkrieg zur Kabarettk&ouml;nigin aufstieg, mit Berliner Techno verbindet? ...  Theo Lessour, der eigentlich ganz anders hei&szlig;t, sagt dazu in seinem charmanten Franz&ouml;sisch-Deutsch: &bdquo;Manchmal es gibt Perioden, wo eine Stadt hat einen sehr besonderen Klang. 

...Das Charmante an der Musik aus Berlin, die Lessour interessiert: Zum einen die Begeisterung f&uuml;rs Dilettantische, die sich durch das letzte Jahrhundert zog: Nichts wissen, nichts k&ouml;nnen, gegen den deutschen Perfektionismus ank&auml;mpfen  - und dabei extrem interessante Musik machen &bdquo;.. und vielleicht auch eine Art radikaler Hedonismus. 

...Berlin, auch das zeigt sich in Lessours musikalischem Reisef&uuml;hrer, ist nicht erst seit Mauerfall Magnet f&uuml;r Musiker und Musikinteressierte aus aller Welt &ndash; der Strom rei&szlig;t seit &uuml;ber hundert Jahren nicht ab.   Arnold Sch&ouml;nberg und Zarah Leander, David Bowie und Lou Reed,  Peaches und Gonzalez, Techno-DJs wie Blake Baxter und Richie Hawtin &ndash; nur einige, die hier vorbeischauten und manchmal f&uuml;r immer blieben.   Und so ist es auch kein Zufall, dass ein Franzose diesen musikalischen Stadtf&uuml;hrer zusammengestellt hat: Der Blick von au&szlig;en ist oft genauer als der aus der Mitte: Theo Lessour ist Teil der musikalischen Karawane, die schon so lange durch Berlin zieht und sich dabei st&auml;ndig ver&auml;ndert: &bdquo;Dieses &bdquo;Ich habe meine F&uuml;sse in Schei&szlig;e, ich habe kein Geld und ich will etwas machen&ldquo; ist ein bisschen verschwunden. ]]></content:encoded></item><item><title>Jessie Ware ganz devot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-11-07T00:44:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jessie_Ware_Devotion.html#unique-entry-id-296</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jessie_Ware_Devotion.html#unique-entry-id-296</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Devotion&ldquo; hei&szlig;t die Deb&uuml;tplatte, die erst jetzt, mit ordentlicher Versp&auml;tung, auch in Deutschland als CD und Schallplatte herauskommt, w&auml;hrend sie in England schon seit zwei Monaten in den L&auml;den steht.   Vielleicht liegt es daran, dass die 28-J&auml;hrige f&uuml;r den renommierten Mercury-Preis nominiert wurde &ndash; f&uuml;r Devotion als bestes englisches Album.   Konnte ja keiner ahnen, dass Alt-J den bekommen (na ja, ahnen schon, aber wissen dann doch nicht).

Die Musik von Jessie Ware ist eine ziemlicht englische Angelegenheit: Sie selbst kommt aus South London, der Heimat der elektronischen, basslastigen Dubstep-Musik.   Auch wenn sie vorher schon mit einem Indie-Rock-Musiker gearbeitet hatte, wurde sie in diesem Zusammenhang erste Mal sichtbar, als Stimme des Dubstep-Produzenten SBTRKT &ndash; mit diesen ersten Songs ersang sie sich die Chance auf ein eigenes Soloalbum &ndash; ihr makelloses &Auml;u&szlig;eres d&uuml;rfte auch nicht geschadet haben &ndash; Jessie Ware wird in ihren Musikvideos als unnahbare  und elegante Diva stilisiert.   Auf vertrackten, futuristisch anmutenden Rhythmen und Beats gleitet ihre klare Stimme dahin, ein bisschen Sade scheint mitzuschwingen, aber auch andere fr&uuml;he Versuche, Seele und moderne Klangtechnik ins Gleichgewicht zu bekommen, kommen einem in den Kopf: die fr&uuml;hen Massive Attack etwa.    Also doch Retro?   &Uuml;berhaupt nicht: Jessie Ware zeigt die Richtung, in die der musikalische relevante R&rsquo;n&rsquo;B weiter gehen wird.]]></content:encoded></item><item><title>250. Sendung von Electro Royale &#x21;&#x21;&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-11-01T18:25:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/88312ce74d35eff4394cafa8a6871abf-295.html#unique-entry-id-295</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/88312ce74d35eff4394cafa8a6871abf-295.html#unique-entry-id-295</guid><content:encoded><![CDATA[Und sie ist anders, als die 249 davor, aber  gar nicht so besonders geworden, wie ich eigentlich geplant habe.   Ich spiele n&auml;mlich einfach nur einige meiner liebsten Tracks aus den letzten f&uuml;nf Jahren, St&uuml;cke, von denen ich annehme, dass man sie immer noch oder wieder einmal h&ouml;ren darf. 

...Also: Vor fast f&uuml;nf Jahren, im Januar 2008, musste ich bei Fritz, dem Jugendradio der ARD-Anstalt RBB aufh&ouml;ren - es sollte Platz f&uuml;r die Jungen geschaffen werden, klar.   Aber, nach ich wei&szlig; nicht wie vielen Jahren und ich wei&szlig; nicht wie vielen durchmoderierten Freitagsn&auml;chten war v&ouml;llig unklar, wohin jetzt mit mir und meiner Technowut?   Wobei das mit &bdquo;Techno&ldquo; ja so eine Sache ist: F&uuml;r mich ist Techno ja erst einmal der Oberbegriff und da z&auml;hle ich alles rein - w&auml;re ja auch doof, jedes Mal &bdquo;Techno, House, Electro, usw&ldquo; zu sagen. ...  Jemand erz&auml;hlte mir von ByteFM: ein neuer Sender im Netz, in dem sich Musikauskenner sammeln, die bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten langsam, aber sicher aussortiert werden, weil sie nicht ins Format passen. ...  Die erste Sendung nahm ich zu Hause zwischen meinen Turntables und CD-Playern und einem Mikro auf, sie war nicht besonders gut gefahren und wirkte bestimmt auch noch ein wenig sch&uuml;chtern - ich wusste ja gar nicht, wie Byte sich anh&ouml;ren sollte und wie wir unsere H&ouml;rer ansprechen wollten und und und. 

...Meinetwegen ewig :-) Sch&ouml;n w&auml;re aber auch, wenn ich endlich mal wegen Electro Royale einen DJ-Gig angeboten bek&auml;me. ...  Techno rules, ihr XY&ldquo; Ach ja, das wollte ich ja auch noch schreiben, liebe H&ouml;rer: Bitte nicht den DJ (und auch nicht mich) siezen - ich sag ja auch &bdquo;du&ldquo;. 

...P.S.: Electro Royale l&auml;uft ja seit einiger Zeit zumindest in Hamburg auch &uuml;ber UKW-Frequenz, &uuml;ber die 91,7 (917xfm). ]]></content:encoded></item><item><title>Zombies&#x2c; die dick machen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-10-28T16:37:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_Cookie_Jar.html#unique-entry-id-291</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_Cookie_Jar.html#unique-entry-id-291</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/52074884" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe> <p><a href="http://vimeo.com/52074884">Unwrapping Zombie Cookie Jar</a> from <a href="http://vimeo.com/user2808493">Martin Boettcher</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


Halloween ist bei uns in Deutschland eine Witz-Veranstaltung, aber in den USA wird dieses Fest professionell angegangen: Tonnenweise S&uuml;&szlig;igkeiten f&uuml;r die bittenden und bettelnden Kinder, die im Gegenzug freundlich &bdquo;Danke&ldquo; sagen oder dir, wenn du nichts gibst, die schlimmsten Krankheiten an den Hals w&uuml;nschen (&bdquo;Trick or treat, smell my feet, give me something good to eat!   If you don&rsquo;t, I do&rsquo;t care, pull my dirty underwear!&ldquo;).   Nicht nur, dass es Millionen von irgendwie gruslig angehauchten Songs gibt, die an Halloween rausgekramt und abgespielt werden, nein, es warten auch jede Menge gruslige Accessoires auf den geneigten K&auml;ufer.   Zum Beispiel ... ja, das wird nicht verraten, dazu muss schon das von mir gedrehte Video angeklickt werden.   Zombie unwrapped!]]></content:encoded></item><item><title>DJ-Kurs f&#xfc;r Dummbeutel</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-10-27T13:15:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Kurs_fuer_Dumme.html#unique-entry-id-293</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Kurs_fuer_Dumme.html#unique-entry-id-293</guid><content:encoded><![CDATA[Eigentlich ist das nat&uuml;rlich eine als Lebenshilfe getarnte Anleitung, mal wieder Geld auszugeben f&uuml;r Dinge, die man nicht braucht, n&auml;mlich eine komplette DJ-Anlage f&uuml;r die gelungene Party, die nach Ansicht des Autors allerdings nur dann gelungen ist, wenn im Morgengrauen die G&auml;ste immer noch auf den Tischen tanzen.   Ganz ehrlich, liebe H.O.M.E., Tische tanzen, das ist so 90er, dass es weh tut!   Auch die restlichen Hinweise kann man getrost in die Tonne treten, denn das Ganze richtet sich an wohlhabende Menschen, die sich bislang noch nie wirklich f&uuml;r Musik interessiert haben, aber, weil es ja so cool ist, sich auf der eigenen Party feiern zu  lassen, jetzt als DJs ran sollen.   Denn was Paris Hilton und Tatjana Gsell und wie die ganzen anderen Promi-DJs hei&szlig;en, k&ouml;nnen, kann man selbst ja schlie&szlig;lich auch, oder?   Das Dumme daran: Paris Hilton kann es nicht, die Gsell kann es nicht und all die anderen auch nicht.   Denn in allererster Linie geht es nicht um den richtigen Mixer, CD-Spieler, Computer, die richtigen Boxen und Kopfh&ouml;rer, sondern um die richtige Musik.   Niemand kann von heute auf morgen die richtigen Songs f&uuml;r eine Party zusammenkaufen, DJ-Intuition entwickeln, Begeisterung f&uuml;r die Musik entwickeln.   Auch nicht, wenn er vorher ein paar tausend Euro f&uuml;r die stylischen Ger&auml;tschaften ausgegeben hat.   Was ich am allerwenigsten verstanden habe: Wenn da schon MacBook Pro und Hercules-DJ-Controller zum Kauf empfohlen werden, warum brauche ich dann auch noch einen riesigen Pioneer-Mixer?]]></content:encoded></item><item><title>Terrence Dixon: Aus der zweiten Reihe in die  Zukunft</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-10-25T21:34:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Terrence_Dixon_From_the_Far_Future.html#unique-entry-id-292</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Terrence_Dixon_From_the_Far_Future.html#unique-entry-id-292</guid><content:encoded><![CDATA[Und irgendetwas scheint sich zu tun bei Tresor: In letzter Zeit kommen dort verst&auml;rkt Alben heraus, die dem lieblosen &bdquo;Weiter so!&ldquo;   den Mittelfinger zeigen.   Gute Musik, gutes Cover-Design, neue Musiker, gute Konzepte und Projekte.   Das neue Album von Terrence Dixon bewegt sich irgendwo im Grenzgebiet zwischen &bdquo;alteingesessen&ldquo; und echte &Uuml;berraschung.   Dixon, der eher zur zweiten Garde der Detroiter Techno-Meister geh&ouml;rt, hat vor langer Zeit, ebenfalls bei Tresor, sein Album &bdquo;From the Far Future&ldquo; herausgebracht.   Und jetzt also die Fortsetzung davon , Vol. 2 (ja, diesmal haben wir es mit der Zwei!).   Nat&uuml;rlich kommt die Musik nicht aus der Zukunft, nicht einmal aus einer nahen,  geschweige denn einer fernen Zukunft.   Aber Dixon schafft es, mit klischeehaften Vorstellungen von &bdquo;Future&ldquo; aufzur&auml;umen, die die elektronische Musik seit Jahrzehnten plagt.  Fazit:  Funky Techno, der nach Trockeneis schmeckt und den eine Aura von Durchblick und Wissen umgibt.]]></content:encoded></item><item><title>Manga-Style&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-10-24T11:55:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Anastasiya_Shpagina_Manga_Maedchen.html#unique-entry-id-290</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Anastasiya_Shpagina_Manga_Maedchen.html#unique-entry-id-290</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/AmXeQzbHwjo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Insgeheim wollen wir doch alle wie Charaktere aus einem Manga-Comic oder einem Anime-Film aussehen.   Oder?   Anastasiya Shpagina, ein M&auml;dchen - oder ist man mit 19, oder wie alt sie jetzt ist, schon Frau? - aus der Ukraine hat sich ihren Traum erf&uuml;llt: Sie sieht sich selbst als eine Art Blumen-Fee und kann ihre Augen (und den Rest) so anmalen, dass sie zur Comicfigur wird.   Reicht ihr aber angeblich noch nicht: Sie will sich jetzt auch noch operieren lassen.   Vielleicht ist ihr das Schminken zu aufw&auml;ndig?]]></content:encoded></item><item><title>Paul Kalkbrenner w&#xfc;nscht &#x22;Guten Tag&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2012-10-23T21:57:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Guten_Tag.html#unique-entry-id-289</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Guten_Tag.html#unique-entry-id-289</guid><content:encoded><![CDATA[Guten Tag?   Kommt mir bekannt vor!]]></content:encoded></item><item><title>Channel X im Wunderland</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-10-17T19:43:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Channel_x_wonderland.html#unique-entry-id-288</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Channel_x_wonderland.html#unique-entry-id-288</guid><content:encoded><![CDATA[Gut gebaute Beats, viele Spielereien mit (sparsam eingesetzten) Vocals und Sounds, ide Geschwindigkeit eher von der Marke &bdquo;halblang&ldquo;.   Aber ein bisschen Irrsinn muss eben auch sein, wenn man mitten aus der Feierszene kommt, und den leihen sich Channel X von Alice im Wunderland.   Die bald 150 Jahre alte Geschichte von Alice, die eine Art Trip im Hasenbau erlebt und dabei Druffis wie die Grinsekatze trifft, sehen Channel X als eine Art Blaupause oder als Plan, der die Richtung vorgibt.   Maniac, Evil, Cheshire Cat etc. hei&szlig;en die Tracks und auch wenn man jetzt nicht so tun muss, als sei Wonderland die beste Platte der Welt, bin ich f&uuml;r ein gelungenes Konzeptalbum aus der elektronischen Ecke schon mal dankbar.]]></content:encoded></item><item><title>Lebenszeichen von Metope: Black Beauty</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-10-12T18:06:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Metope_Black_Beauty.html#unique-entry-id-287</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Metope_Black_Beauty.html#unique-entry-id-287</guid><content:encoded><![CDATA[Kann sich noch jemand erinnern, wie die TV-Serie um den schwarzen Hengst &bdquo;Black Beauty&ldquo; zu Ende ging?   Ich nicht, aber ich nehme einmal an: Tragisch!   Ob Michael Schwanen alias Metope mit seinem neuen Album Black Beauty also eventuell Kindheitstraumata ab- und aufarbeitet?   Auch das wei&szlig; ich nicht, k&ouml;nnte aber gut sein.   Denn so verspielt-vertr&auml;umt, manchmal sogar melancholisch habe ich den in Berlin lebenden Produzenten und Mitbegr&uuml;nder des Areal-Labels noch nicht erlebt.   Wo es fr&uuml;her &ndash; zum Beispiel auf seinem sieben Jahre alten Deb&uuml;talbum &bdquo;Kobol&ldquo; - vor allem knarzte, da funkelt und klingelt es nun: elektronische Musik auf der Suche nach organischer Lebendigkeit.   Und genauso will er&rsquo;s ja seit Ewigkeiten haben, der Herr Metope, wenn ich ihn richtig verstanden habe.   Nicht ganz unschuldig an dem kleinen Richtungswechsel: Gastauftritte von S&auml;ngern wie dem Katalanen Undo und dem Electro-Blues-Musiker K_Chico.]]></content:encoded></item><item><title>Ricardo Villalobos und die Platten ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2012-10-08T12:37:04+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ricardo_Villalobos_und_Vinyl.html#unique-entry-id-286</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ricardo_Villalobos_und_Vinyl.html#unique-entry-id-286</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist ein bisschen schade, dass die S&uuml;ddeutsche Zeitung ihr neues Interview mit DJ und Produzent Ricardo Villalobos, den sie vor acht Jahren einmal &bdquo;Gott&ldquo; nannte, noch nicht online gestellt haben bzw. er nur f&uuml;r zahlungswillige Abonnenten im Netz zu erreichen ist.   Andererseits passt es: Interview nur auf Papier.   Und neue Musik von Ricardo Villalobos nur auf Platte.   Oder, zu einem Mix eingedampft, auf CD.   Aber nicht als digitalen File. 


Viele sch&ouml;ne Sachen sagt Villalbos, die einem als Techno-affinen Vinyl-Liebhaber wie &Ouml;l runtergehen, die abernicht unbedingt stimmen: Zum Beispiel glaube ich einfach nicht, dass ein St&uuml;ck automatisch schlechter klingt, wenn es als digitaler File abgespielt wird.   Bzw. ich glaube nicht, dass wir den Unterschied h&ouml;ren k&ouml;nnen.   Aber dass &bdquo;Berlin keine L&ouml;sung&ldquo; ist (also es als DJ oder Produzent nicht reicht, einfach nur hierher zu kommen , um damit automatisch zum relevanten oder gar gro&szlig;en K&uuml;nstler zu werden, das glaube ich dem Herrn Villalobos sofort!]]></content:encoded></item><item><title>In den 70ern ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-09-30T14:03:23+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/In_den_70ern_Tornero_I_Santo_California.html#unique-entry-id-285</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/In_den_70ern_Tornero_I_Santo_California.html#unique-entry-id-285</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/hvUv6bSVGmA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


... war es so was von egal, wie man aussah.   Selbst als Musiker, der den Pop-Olymp erklimmen bzw. seine Fans mit einer geh&ouml;rigen Portion Schleim verzaubern wollte.


P.S.: Ich wei&szlig; nichts &uuml;ber den Song &bdquo;Tornero&ldquo;, nichts &uuml;ber die italienische Band &bdquo;I Santo California&ldquo;.   Aber muss ich ja auch nicht, um sie beides zu finden: Schrill und schr&auml;g.   Wer ohne I Santo California nicht mehr sein will: Go Youtube, Baby!]]></content:encoded></item><item><title>F&#xfc;r Paul van Dyk l&#xe4;uft&#x27;s nicht gut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2012-09-29T22:23:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Krise.html#unique-entry-id-284</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Krise.html#unique-entry-id-284</guid><content:encoded><![CDATA[Der Reihe nach - und m&ouml;glichst knapp und kurz: Ich habe jahrelang beim selben Sender wie Paul van Dyk gearbeitet, wir hatten ein paar Mal direkt miteinander zu tun, einmal habe ich auch seine Sendung moderiert, weil er zu krank dazu war (furchtbar, er hatte genaue Anweisungen gegeben, was ich tun durfte und was nicht, dazu liefen irgendwelche Mitschnitte von Live-Auftritten seiner Vandit-Acts - aber das ist eine andere Geschichte).   Ihn selbst mochte ich, weil er sich nett und &bdquo;down to earth&ldquo; gab, eine eigene Meinung hatte und gut reden konnte.   In den letzten Jahren lief&rsquo;s dann nicht mehr so gut mit uns und das hatte vor allem mit Sunshine Live zu tun, dem Kirmestechno-Radiosender, dem PvD zu einer Berliner UKW-Frequenz verhelfen wollte.   Au&szlig;erdem konnte ich sein neoliberales Gerede, mit dem er trotz seiner N&auml;he zu Berlins Regierendem Wowereit in Talkshows auf sich aufmerksam machte, nicht mehr ertragen.


Und jetzt?   Jetzt gibt es Boulevard-Meldungen, dass es in seiner Ehe mit Frau Natascha kriselt bzw. diese am Ende ist.   Falls das stimmen sollte (ich glaube es erst, wenn die beiden geschieden sind, nicht, wenn die Yellow Press es behauptet), dann bekommt das Video mit Paul van Dyk, das im Zuge seiner Fotowerbekampagne f&uuml;r die Sparkasse entstand, eine ganz andere Note. ...  Aber wenn ich weiter dr&uuml;ber nachdenke, dann ist das Video sowieso unehrlich: Es ist total unglaubw&uuml;rdig, dass ein Gro&szlig;verdiener wie Paul van Dyk die Sparkasse braucht, um sich sicher zu f&uuml;hlen: ,,Als Musiker trete ich bis zu 150 mal im Jahr auf.   Damit ich trotzdem gut schlafen kann, habe ich die Sparkasse." 

...<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/iO3LMmL_MTc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Techno + Klassik = ???</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-09-13T11:16:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Klassik_genau.html#unique-entry-id-283</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Klassik_genau.html#unique-entry-id-283</guid><content:encoded><![CDATA[Max Richter ist ein in Berlin lebender Komponist, der nicht nur den Soundtrack f&uuml;r den Film &bdquo;Waltz With Bashir&ldquo; gemacht hat, sondern auch elektronische Musik produziert.   Er hat sich jetzt an Vivaldis &bdquo;Vier Jahreszeiten&ldquo; herangewagt, innerhalb der &bdquo;Recomposed&ldquo;-Reihe der Deutschen Grammophon.   Ausgerechnet die &bdquo;Vier Jahreszeiten&ldquo;, diese fast schon totgespielten Melodien, die bekanntesten Komposition Vivaldis.   Doch genau weil die so popul&auml;r sind, d&uuml;rfte Richter das gemacht haben.   Denn so wird sein Vorgehen erst deutlich: Richter hat n&auml;mlich nicht einfach gesampelt oder &ndash; furchtbar ! &ndash; Beats unter schon bestehende Aufnahmen gelegt, sondern die Partitur bearbeitet &ndash; aber so, wie sie ein an die Kultur des Remixens und Sampelns gew&ouml;hnter Musiker bearbeiten w&uuml;rde: Einzelne Passagen herausgehoben, neu arrangiert, Themen loopartig wiederholt. ...  F&uuml;r den technoiden Menschen, dem Klassik keine Magenschmerzen bereitet, ist das ein sch&ouml;ner Trip, auch wenn der Beat fehlt.   Aber auch ein bisschen gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, als Vivaldi-geschulter H&ouml;rer hat man das Gef&uuml;hl, irgendetwas st&ouml;rt, irgendetwas fehlt &ndash; und genau das hat Richter wohl auch beabsichtigt. 


Ganz anders geht der Wiener Produzent in seiner Klassik-Reloaded-Reihe vor sich. ...  Mozart Reloaded hei&szlig;t nach Beethoven Reloaded der n&auml;chste Versuch, Techno und Klassik zwangszuverheiraten. ...  Nicht, weil man das mit Mozart nicht machen d&uuml;rfte, sondern weil es so einfallslos bleibt. ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 14: Frequencies</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-09-05T16:43:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_LFO_Frequencies.html#unique-entry-id-282</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_LFO_Frequencies.html#unique-entry-id-282</guid><content:encoded><![CDATA[Als ich mir Frequencies jetzt noch einmal angeh&ouml;rt habe, am St&uuml;ck und mehr als 20 Jahre nach der Entstehung, war mein erster Gedanke: Und damit sind sie in den Charts gelandet?   Aber es waren ja erstens die britischen Charts und zweitens war diese Rave-Aufbruchszeit sowieso etwas ganz besonderes. 

...Vieles von dem, was Anfang der 90er auf den Markt kam, ist nicht sonderlich gut gealtert: Schlechter Sound, zu wenig Druck, zu wenig gute Ideen, obwohl jeder irgendetwas ausprobierte. ...  Es geht gar nicht so sehr um den Beat oder den Groove, auch nicht ums Tanzbare, eher um Atmosph&auml;re und um Kl&auml;nge, die ich so nicht kannte und die das Zeug dazu hatten, uns auf den Trip zu schicken.   Es funktionierte AUCH auf der Tanzfl&auml;che, irgendwie sind die Sounds mit meiner ersten Zeit im Berliner Tresor verbunden, lange bevor ich dort selbst das erste Mal auflegte.   Aber es war auch nur eine kurze Zeit, in der DJs so etwas spielten - schnell ging es &uuml;ber in &bdquo;h&auml;rter, schneller, lauter&ldquo;. 


Immer noch legend&auml;r das Intro dieser Frequencies-Platte, in dem erstens &bdquo;House&ldquo; als die Zukunft bezeichnet wird und zweitens einige der Electronic-Pioniere aufgez&auml;hlt werden, von KLF bis hin zum YMO.   Ein bisschen so wie Scooter in &bdquo;Hyper Hyper&ldquo;, nur durchdachter und intelligenter.   LFO sind ziemlich schnell selbst zu kleinen Legenden geworden (Scooter, auf andere Weise, nat&uuml;rlich auch). 

...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Frequencies&ldquo; und LFO zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein Techno-H&#xfc;hnchen f&#xfc;r die Welt</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-09-03T18:50:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Eric_Huehnchen.html#unique-entry-id-281</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Eric_Huehnchen.html#unique-entry-id-281</guid><content:encoded><![CDATA[Als Vegetarier esse ich vielleicht mal ein Ei, aber ganz sicher kein H&uuml;hnchen.   Auch nicht &bdquo;H&uuml;hnchen Pollo&ldquo;. ...  Ein Plastikhuhn, das sich irgendwie im Umfeld von Produzent und DJ Richie Hawtin, der hier ja auch schon mal Thema war, bewegt.   Vor wenigen Wochen noch eine ganz und gar unbekannte Facebook-Figur, mittlerweile schon mit fast tausend Menschen befreundet.   &bdquo;H&uuml;hnchen Pollo&ldquo; kommt in der Welt rum, wird bei allen m&ouml;glichen und unm&ouml;glichen Gelegenheiten fotografiert, macht sich dabei gerne an junge h&uuml;bsche M&auml;dchen ran, dreht sich auf Plattentellern und wird von allen m&ouml;glichen Typen in den Mund gennommen. ...  &bdquo;H&uuml;hnchen Pollo&ldquo; sieht fast genauso aus wie das H&uuml;hnchen hier an der Seite in den Armen von Flat Eric.   Aber nur fast: &bdquo;H&uuml;hnchen Pollo&ldquo; hat einen schwarzen Punkt auf dem Bauch und einen roten, nicht braunen Schnabel wie meins.   Au&szlig;erdem stammt &bdquo;H&uuml;hnchen Pollo&ldquo; mit Sicherheit nicht aus einem Scherzartikel-Laden in Berlin-Sch&ouml;neberg, oder?   Mal sehen, wie gro&szlig; &bdquo;H&uuml;hnchen Pollo&ldquo; noch wird.   W&uuml;rde mich nicht wundern, wenn demn&auml;chst der entsprechende Track auf m_nus oder plus 8 rauskommt.]]></content:encoded></item><item><title>Mittekill&#x2c; die Band mit Biss</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-09-02T21:43:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mittekill_Torstrassen_Festival.html#unique-entry-id-280</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mittekill_Torstrassen_Festival.html#unique-entry-id-280</guid><content:encoded><![CDATA[Jut nat&uuml;rlich, denn, das kann man ja nicht oft genug betonen und das hat mich ja auch in ihren Wikipedia-Eintrag bef&ouml;rdert, ich bin schlie&szlig;lich Fan.   Es ist aber auch verf&uuml;hrerisch, diese Mischung aus deutschsprachigem Indie und Electro (auch wenn es am Samstag weniger elektronisch als f&uuml;r mich gewohnt zuging).   Letztendlich sind es sowieso die Texte, die Mittekill zu etwas ganz Besonderem machen: Es reimt sich, ja, aber so ganz und gar unpeinlich, dass selbst bei einer Zeile wie &bdquo;Jetzt wird gefickt&ldquo; nicht betreten zu Boden geschaut werden muss.   Intellektuell muss man allerdings auch nicht sein, um Mittekill gut zu finden, eine Hymne wie &bdquo;Wasser oder Wodka&ldquo; versteht schlie&szlig;lich jeder.   Und sch&ouml;n, dass dabei vielleicht nicht der ganze, aber zumindest der halbe Laden schrie. 


Und jetzt?   Jetzt bleibt nur zu w&uuml;nschen, dass Mittekill und der Herr Freedarich niemals aufh&ouml;ren.   Denn was soll er denn dann machen?   Unsere Jobs, auch das ist seit dem letzten Album &bdquo;All But Bored, Weak And Old&ldquo; klar und wurde am Samstag auch noch mal betont, will er schlie&szlig;lich nicht.]]></content:encoded></item><item><title>Wolfsalarm mit Barker und Baumecker</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-08-30T20:59:16+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Barker_und_Baumecker_Transsektoral.html#unique-entry-id-279</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Barker_und_Baumecker_Transsektoral.html#unique-entry-id-279</guid><content:encoded><![CDATA[Ostgut Ton, das Plattenlabel hinter dem Berghain, gibt sich alle M&uuml;he, zumindest die musikalischen Besonderheiten der dunklen N&auml;chte einzufangen und greift dabei gerne auf Stammpersonal zur&uuml;ck: Andy Baumecker ist seit Jahren Resident DJ im Berghain und hat gemeinsam mit dem ebenfalls in Berlin lebenden englischen Produzenten Sam Barker ein ziemlich dunkles Album geschaffen: d&uuml;sterer Techno, angriffslustig und konzentriert, der in engen Kellerr&auml;umen ziemlich bollern d&uuml;rfte und in der Weite eines ehemaligen Heizkraftwerk das Zeug dazu hat, Menschen umzublasen.   &bdquo;Transsektoral&ldquo; kann aber noch mehr: das ein oder andere von Ambient und, ja, sogar von Trance beeinflusste St&uuml;ck stellt einen wieder auf die Beine &ndash; und gibt einem die Kraft, zur Bar zu schweben.   Hits?   Fehlanzeige.   Aber wer braucht schon Hits?]]></content:encoded></item><item><title>Das Techno-Duo Drexciya und seine Unterwasser-Utopien</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-08-20T14:31:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Unterwasser_Utopien.html#unique-entry-id-278</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Unterwasser_Utopien.html#unique-entry-id-278</guid><content:encoded><![CDATA[Daf&uuml;r aber strickten James Stinton und Gerald Donald an einem Mythos &auml;hnlich dem von Platos Atlantis: Drexciya, so verk&uuml;ndeten sie auf ihrer 97er Platte &bdquo;The Quest&ldquo;, sei ein Unterwasser-Staat.   Dort lebten die Drexciyaner, ein Volk, das entstand, als schwangere Sklavinnen w&auml;hrend der &Uuml;berfahrt nach Amerika von Bord geworfen worden und ihre ungeborenen Kinder sich am Meeresboden zu eigenst&auml;ndigen Lebewesen entwickelt h&auml;tten, die unter Wasser atmen k&ouml;nnten.


James Stinton und Gerald Donald nutzten futuristisch anmutenden Electro, Ambient Music und Industrial Sounds, um ihren Mythos von der Unterwasser-Spezies der Drexciyaner in Klang umzusetzen.   Die erfundene Geschichte selbst wirkt auf den ersten Blick wie billige Science Fiction, hat aber bei n&auml;herer Betrachtung durchaus Substanz und Tiefgang: Man benutze die Musik und den Mythos, um besser erkl&auml;ren zu k&ouml;nnen, wie man sich als Schwarzer mitunter  in den USA f&uuml;hle &ndash; wie Aliens n&auml;mlich, denen man ihre urspr&uuml;ngliche Heimat weggenommen h&auml;tte und die man in eine fremde Umgebung verpflanzt h&auml;tte.   Aquatopie als Fluchtpunkt - Drexciya sind damit eng verwandt mit dem Afrofuturismus von Sun Ra.

...Und mit dem Tod wurde &uuml;berhaupt erst mehr &uuml;ber ihn bekannt: Er hatte neben der Musik als Lastwagenfahrer gearbeitet.   Die Original-Platten von Drexciya, die auf Labeln wie Tresor, Underground Resistance und Submerge ver&ouml;ffentlicht wurden, sind heute zum Teil viel Geld wert.   Das niederl&auml;ndische Clone-Label aber hat gerade noch einmal eine Best-of-Compilation herausgebracht &ndash; ein Tauchgang f&uuml;r Anf&auml;nger, sozusagen.


...Es gibt einen ganz und gar gro&szlig;artigen Blog (ja, ich sage nach wie vor der Blog, nicht das Blog - kommt mir einfach leichter &uuml;ber die Lippen) namens Drexciya Research Lab!


...Was ich sonst noch so zu Drexciya zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr. ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 13: Aftershock</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-08-16T15:42:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatte_Aphrodite_Aftershock.html#unique-entry-id-277</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatte_Aphrodite_Aftershock.html#unique-entry-id-277</guid><content:encoded><![CDATA[Und deshalb wohl auch eine meiner Lieblingsplatten.   Aphrodite, dahinter steckt der britische Produzent Gavin King, der nach wie vor live auftritt, aber nicht mehr so viele neue Sachen ver&ouml;ffentlicht, so, als h&auml;tte er sich im Jungle-Vorruhestand irgendwie eingerichtet.   Aftershock kam im Sommer 2002 raus, als ein dreiviertel Jahr nach den New Yorker Terroranschl&auml;gen auf das World Trade Center, deshalb &bdquo;schockt&ldquo; es am Anfang wirklich ein bisschen, dass er seine St&uuml;cke wie einen Flug mit dem Flugzeug anordnet: Kabinendurchsage am Anfang, Zwischendurchsagen etc.   Ob er 9-11 im Kopf hatte, als er die Tracks produzierte? ...  Die Musik kommt ja auch wie eine Attacke daher, rollend und stampfend und mit viel Gef&uuml;hl f&uuml;r Stimmungen und Melodien.   Vielleicht ein bisschen billig, aber billig ... da stehste doch drauf! 

...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Aftershock&ldquo; und Aphrodite zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr.   In Hamburg zur gleichen Zeit auch auf der 917XFM.   Playlist der Sendung schon jetzt hier.   ByteFM-Sendungen k&ouml;nnen &uuml;brigens auch noch mal angeh&ouml;rt werden - dank unseres Archivs.
]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 12: Famous When Dead</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-08-14T19:05:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Famous_When_Dead.html#unique-entry-id-276</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Famous_When_Dead.html#unique-entry-id-276</guid><content:encoded><![CDATA[Oops, habe ich doch glatt vergessen, begleitend zur letzten Sendung von Electro Royale auf ByteFM die Lieblingsplatte auseinander zu nehmen.   Nun gut, dann wird das jetzt mit Versp&auml;tung nachgeholt: Famous When Dead, der Auftakt der gleichnamigen Reihe vom Playhouse-Label.   Und wir k&ouml;nnen es auch gleich ganz kurz machen: Tolle Platte bzw. toller Sampler, weil hier gleich eine ganze Reihe von Tracks drauf sind, die zu meinen All-Time-Favourites geh&ouml;en: Isol&eacute;es &bdquo;Beau Mot Plage&ldquo;, Blazes &bdquo;Lovelee Day&ldquo;, der &bdquo;Broken Mirror&ldquo; im ganz und gar hervorragenden Acid-Jesus-Remix von Random Factor.   Und dann noch gute Tracks von Lo Soul und Freeform Five. ...  Ein echter Ohren&ouml;ffner, dieser Sampler, als er 2001 rauskam.   Einfache, effektives Cover und meiner Ansicht nach der beste Titel f&uuml;r eine Compilation-Reihe &uuml;berhaupt. 


Dass die weiteren Teile nicht so gut waren wie dieser erste - geschenkt!   Bzw. ein Grund mehr, Vol. 1 so richtig zu sch&auml;tzen.   Die Sendung, in der ich &bdquo;Famous When Dead&ldquo; musikalisch vorstelle, kann man ja jetzt h&ouml;ren, aber nur, wenn man Zugang zum ByteFM-Archiv hat. ...  Und hier auch die Playlist zum Nachlesen. ]]></content:encoded></item><item><title>Who wants to be a DJ millionaire?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-08-03T20:10:48+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Millionaer.html#unique-entry-id-275</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Millionaer.html#unique-entry-id-275</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Forbes-Magazin den Unterschied zwischen Produzent und DJ verstanden hat, aber es ist schon interessant, die neue Forbes-Liste zu sehen:  &bdquo;The World&rsquo;s Highest Paid DJs&ldquo;!


DJ Tiesto ist ganz oben, dann Skrillex, dann die Swedish House Mafia, dann David Guetta, dann Steve Aoki und dann noch ein paar andere Nasen.   Beinahe h&auml;tte ich geschrieben &bdquo;Unter den Toten keine Deutsche&ldquo;, denn auch der wohl erfolgreichste Techno-K&uuml;nstler aus Deutschland, olle Paule Kalkbrenner, von dem das SZ-Magazin schreibt, er h&auml;tte Sven V&auml;th und Paul van Dyk, was die Gagen angeht, ein- bzw. &uuml;berholt, fehlt.   Im Vergleich zu den Top-Hip-Hop-Verdienern liegen Tiesto mit 22 Millionen Dollar und Skrillex mit 15 ziemlich weit hinten, aber ich h&auml;tte das, ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass die &uuml;berhaupt so viel verdienen.   Andererseits: Brutto?   Netto?   Nur die Gagen?   Oder auch Werbevertr&auml;ge, Geldanlageprojekte, etc.?   Fragen &uuml;ber Fragen.   Wie gesagt: Interessant.
]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 11: Blondie</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-08-01T16:05:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Ada_Blondie.html#unique-entry-id-274</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Ada_Blondie.html#unique-entry-id-274</guid><content:encoded><![CDATA[Nun sind Alben, die nur aus Hits bestehen, nicht unbedingt f&uuml;r die Ewigkeit gemacht.   &bdquo;Hit&ldquo; ist hier auch nur relativ gemeint: Keiner dieser Songs ist so gedacht, dass er auch nur in die N&auml;he der Hitparade gelangen soll.   Aber 2004 war es schon noch etwas besonderes, dass Tracks wie Techno-St&uuml;cke anfangen und sich in Popmelodien aufl&ouml;sten oder Popst&uuml;cke auf einmal zu h&auml;rteren Tracks mutierten.   Ada (alias Michaela Dippel) hat so gesehen eine ganz eigene Herangehensweise entwickelt und die elektronische Musik sehr bereichert.


Klingt vielleicht alles ein wenig schwurbelig, was ich hier schreibe.   Dabei wollte ich eigentlich einfach nur sagen: Blondie ist anders, gut und bis heute sch&ouml;n zu h&ouml;ren.


...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Blondie&ldquo; und Ada zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr.   In Hamburg zur gleichen Zeit auch auf der 917XFM.   Playlist der Sendung schon jetzt hier.   ByteFM-Sendungen k&ouml;nnen &uuml;brigens auch noch mal angeh&ouml;rt werden - dank unseres Archivs.]]></content:encoded></item><item><title>1980 FORWARD = 4AD</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-08-01T14:45:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/4AD_Label.html#unique-entry-id-273</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/4AD_Label.html#unique-entry-id-273</guid><content:encoded><![CDATA[4AD war nur eines von vielen Independent-Plattenlabeln, die Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre ins Leben gerufen wurden, um unabh&auml;ngig von den gro&szlig;en Firmen Musik zu ver&ouml;ffentlichen.   Das Grundrezept dabei: Einen Basissound finden, der im Mittelpunkt der eigenen Ver&ouml;ffentlichungen stehen sollte, dazu eine Art Corporate Identity, ein unverwechselbares Design, das diesen Basissound visuell widerspiegelte.   4AD, 1980 von Ivo Watts Russell und einem Partner, der wenig sp&auml;ter wieder ausstieg, gegr&uuml;ndet, konzentrierte sich zun&auml;chst auf Bands, die sich dem d&uuml;ster-entr&uuml;ckten Sound verschrieben hatten. 

...Auch 4 AD fing in den 80ern an, sich f&uuml;r andere Sounds zu &ouml;ffnen: Wann genau die &bdquo;klassische&ldquo; Periode der Plattenfirma genau endete, dar&uuml;ber streiten die Fans nach wie vor. ...  Vielleicht aber auch schon 1987, als 4AD eine Single ver&ouml;ffentlichte, die erstens so gar nicht zum Programm passte und die zweitens auf Platz Eins der britischen Hitparade landete: M/A/R/R/S/ mit Pump Up The Volume &ndash; ein echter Meilenstein f&uuml;r die britische House- und Dancemusic. 

...4 AD. 1980 gegr&uuml;ndet, ist nicht nur &uuml;ber die Jahrzehnte hinweg Garant f&uuml;r gute und &uuml;berraschende Musik geblieben, sondern heute mindestens genauso relevant wie am Anfang.   Was aber macht 4 AD im Gegensatz zu anderen zur gleichen gegr&uuml;ndeten Label wie zum Beispiel Mute oder Factory richtig, dass es auch heute so gut dasteht? ...  Der derzeitige Chef Simon Halliday ist weiterhin auf der Suche nach einer bestimmten Art von Pop: Ein bisschen abgehoben, einzigartig, avantgardistisch, ohne zu experimentell zu werden.   4 AD ist sich also, auch wenn es sich von der Musik ganz anders als vor 20 oder 30 Jahren anh&ouml;rt, treu geblieben: Man verfolgt nach wie vor eine &auml;sthetische Linie, 4AD ist eher Haltung als eine bestimmte Musikrichtung.   Und dann kann es auch mal passieren, dass auf einmal ein Hip-Hopper zur Mannschaft geh&ouml;rt &ndash; der ebenso komplexe wie gehypte SpaceGhostPurrp, der mit dem Labelkatalog, mit der Vergangenheit von 4 AD so gut wie nichts anfangen kann.]]></content:encoded></item><item><title>Mein Lieblingsplatten&#x2c; Teil 10: Bitters&#xfc;ss</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-07-26T20:55:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Mia_Bittersuess.html#unique-entry-id-272</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Mia_Bittersuess.html#unique-entry-id-272</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn man will, kann man hier theoretisch rund um die Uhr feiern gehen.   Nat&uuml;rlich h&auml;lt das keiner ewig durch, aber es ist wohl kein Geheimnis, dass es Mittelchen gibt, um die Party zu verl&auml;ngern.   Auch Mia Grobelny war dem nicht ganz abgeneigt, als sie nach Berlin kam und die ein oder andere unangenehme Erfahrung spiegelt sich dann auch in &bdquo;Bitters&uuml;ss&ldquo; wieder - der Titel selbst scheint ja auch schon in die Richtung zu zeigen.   &bdquo;Under The Bridge&ldquo; zum Beispiel ist einer dieser Tracks, bei dem man sich vorstellen kann, wie sich die Techno-Produzentin und DJ unter eine Berliner Br&uuml;cke zur&uuml;ckzog, um erst einmal wieder runterzukommen.   Aber nicht deshalb ist &bdquo;Bitters&uuml;ss&ldquo; nach wie vor so ein gutes Album, sondern wegen der eigenwilligen, neblig-tr&uuml;ben Stimmung, die komplett durchgehalten wird.   Ein Album, das vielleicht den Drogen so einiges verdankt, bei dem man aber keine Drogen braucht, um sich selbst auf eine Reise zu begeben.


Wem das zu schw&uuml;lstig ist: &bdquo;Bitters&uuml;ss&ldquo; ist wirklich fein produziert, die St&uuml;cke wandeln sehr konzentriert auf der harten Kante zwischen Track und Song und selbst wer nichts mit dieser Art von Techno, der an nur ganz vorsichtig poliertes Aluminium erinnert, anfangen kann, darf sich immer noch am Coverfoto erfreuen: Nie war Mia Grobelny feenhafter als dort.


...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Bitters&uuml;ss&ldquo; und Michaela Grobelny zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr.   In Hamburg zur gleichen Zeit auch auf der 917XFM. ...  ByteFM-Sendungen k&ouml;nnen &uuml;brigens auch noch mal angeh&ouml;rt werden - dank unseres Archivs.]]></content:encoded></item><item><title>Tod und Techno ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-07-22T16:51:11+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_James_E_Holden.html#unique-entry-id-271</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_James_E_Holden.html#unique-entry-id-271</guid><content:encoded><![CDATA[Nat&uuml;rlich spielt all das eigentlich keine Rolle: Amokl&auml;ufer laufen nicht Amok, weil sie eine bestimmte Musik h&ouml;ren oder weil sie Computerspiele spielen, sondern weil sie sich m&auml;chtig f&uuml;hlen wollen.   Da viele uns dieses &bdquo;sich m&auml;chtig f&uuml;hlen&ldquo; auch schon mal versp&uuml;rt haben d&uuml;rften, aber solche Gemeinsamkeiten mit einem solchen Unmenschen f&uuml;r eine Gesellschaft nur schwer zu ertragen sind, sucht die Gesellschaft nach Dingen, die &bdquo;ihn&ldquo;, den T&auml;ter, von &bdquo;uns&ldquo;, den Opfern, unterscheidet.   Randgruppen-Musik eignet sich da ganz gut (kann mir nicht vorstellen, dass es eine Rolle spielen w&uuml;rde, wenn James E.   Holden ein Fan von, sagen wir mal, Adele w&auml;re).   Interessanterweise wird Amokl&auml;ufern wie James E.   Holden immer Musik zugeschrieben, die gegen den Mainstream erfolgreich ist. 

...Jetzt habe ich nat&uuml;rlich einen krassen Bock geschossen: Erst ein bisschen ins Blaue hinein Vermutungen angestellt, dann so getan, als w&auml;ren sie schon bewiesen, um dann meine Schl&uuml;sse daraus zu ziehen. ...  Ich bitte um Verzeihung.   Und warte auf die Enth&uuml;llungen, um welche Musik es sich denn nun genau gehandelt hat.   Und bevor sich jemand dar&uuml;ber aufregt, weil ja wohl die Toten wichtiger seien als die Musik und die Motive des T&auml;ters relevanter als sein Musikgeschmack, sage ich: Das eine schlie&szlig;t das andere ja nicht aus.]]></content:encoded></item><item><title>Das Radio-Dilemma: Von falschen und richtigen H&#xf6;rern</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-07-17T13:12:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zu_alt_oder_zu_jung.html#unique-entry-id-270</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zu_alt_oder_zu_jung.html#unique-entry-id-270</guid><content:encoded><![CDATA[Und sie ist, aus meiner Sicht als H&ouml;rer, dumm und &auml;rgerlich, vor allem, wenn wir &uuml;ber die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender sprechen (die privaten sind privat und d&uuml;rfen innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen meinetwegen machen, was sie wollen, auch dumme Sachen). 


...Die Trennung verlief fair, mir wurde lange vorher Bescheid gesagt, die Begr&uuml;ndung, trotz Manager-Sprech, akzeptabel: Es sei &bdquo;keine Entscheidung gegen mich und gegen mein Alter&ldquo;, sondern eine &bdquo;f&uuml;r neue, j&uuml;ngere Kollegen&ldquo;, denen man auch eine Chance geben m&uuml;sse.   So &auml;hnlich habe ich das w&auml;hrend meiner Zeit bei &bdquo;Fritz&ldquo; auch immer gesehen: Der Platz ist nat&uuml;rlich begrenzt, will man die im Lauf der Jahre neu dazu kommenden Kollegen nicht dauerhaft frustrieren, muss man ihnen auch die M&ouml;glichkeit geben, die begehrten Pl&auml;tze als Moderatoren und Reporter zu erobern. 


...Zum Beispiel das hier: Oben, also auf den Pl&auml;tzen der Entscheider, schien die Erkenntnis, dass Bewegung notwendig ist, keine gro&szlig;e Rolle zu spielen - dort blieb man einfach sitzen und schien das zu glauben, was nat&uuml;rlich auch die anderen, die es &bdquo;erwischte&ldquo;, von sich glaubten: Ich mag zwar &auml;lter (n&auml;mlich 40 oder 50 oder so) sein, aber ich wei&szlig; nat&uuml;rlich trotzdem noch, was &bdquo;der junge H&ouml;rer&ldquo; h&ouml;ren will.   Ich will mich selbst dabei &uuml;brigens gar nicht ausnehmen: Als ich gehen musste, moderierte ich bei &bdquo;Fritz&ldquo; einmal w&ouml;chentlich eine Technosendung und bin bis heute der Meinung, dass man mir a) mein Alter nicht anh&ouml;rte und b) die Sendung davon lebte, dass dort jemand komplett seine Leidenschaft, n&auml;mlich die f&uuml;r elektronische Clubmusik, auslebte und zwar weit weg von Gro&szlig;raumdisco und Kirmestechno, aber auch weit weg von Quotendruck - Einschaltquoten f&uuml;r die Nachtzeit werden beim Radio nicht erhoben.


Tags&uuml;ber sah und sieht das nat&uuml;rlich ganz anders aus, aber in der ganzen Zeit bei &bdquo;Fritz&ldquo; war nicht nur die Einschaltquote wichtig, sondern auch immer wieder das Alter des &bdquo;Durchschnittsh&ouml;rers&ldquo; (den es, auch wenn Control Freaks in der Leitungsebene das nicht wahrhaben wollen, nicht gibt) ein Thema. 

...Wird ein Jugendsender zu alt (ich wei&szlig; nicht, wie es aktuell ist, aber eine Zeit lang waren &bdquo;Fritz&ldquo; und &bdquo;radioeins&ldquo; ziemlich nah beieinander, 32 und 35 Jahre oder so), l&auml;uft er nat&uuml;rlich Gefahr, eingestellt zu werden, vor allem in einer Rundfunkanstalt, die sowieso notorisch klamm ist.


Aus Sicht der H&ouml;rer (und auch der gesamten Rundfunkanstalt) erscheint mir das aber irgendwie nicht sonderlich schlau: Als Ganzes m&uuml;sste sich der RBB eigentlich &uuml;ber jeden H&ouml;rer freuen, der nicht zu den Privaten h&auml;lt.    Und als H&ouml;rer suche ich mir doch den Sender aus, der mir am besten gef&auml;llt - es ist ja ohnehin meist eine Auswahl unter dem Titel &bdquo;Kleineres &Uuml;bel&ldquo;, kaum jemand ist mit &bdquo;seinem&ldquo; Sender zu 100% gl&uuml;cklich.   Um es noch mal ganz klar zu schreiben: Ja, es gibt ihn, den 50-j&auml;hrigen Techno- oder Hip-Hop-Fan, in Berlin sowieso, wie man hier ganz gut nachlesen kann. ]]></content:encoded></item><item><title>Willkommen zum 12. Juli&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-07-12T09:58:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/12_Juli_2012.html#unique-entry-id-269</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/12_Juli_2012.html#unique-entry-id-269</guid><content:encoded><![CDATA[Heute ist der 12. ...  Das bedeutet, dass uns noch 172 Tage bis zum n&auml;chsten Jahr bleiben.   Es hei&szlig;t aber auch, dass heute vor f&uuml;nfzehn Jahren die 9.   Loveparade in Berlin stattfand.   Eine gute Loveparade - einer meiner Kumpels kam auf die Idee, einen Einkaufswagen zu &bdquo;organisieren&ldquo;, sehr viel Bier zu kaufen und dann mit dem Wagen ins Gedr&auml;nge zwischen Ernst-Reuter-Platz und Siegess&auml;ule vorzusto&szlig;en.   Das Bier haben wir zum Teil selbst getrunken, zum Teil verkauft.   Und dabei wirklich viele Menschen kennengelernt.   An viel mehr kann ich mich gar nicht mehr erinnern :-)


Ach ja, heute ist auch der Tag, an dem entdeckt wurde, wie man Xenon aus Rohkrypton abspalten kann.   Wollte ich nur mal gesagt haben. ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 9: Stadtkind</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-07-05T16:04:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingplatten_Ellen_Allien_Stadtkind.html#unique-entry-id-268</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingplatten_Ellen_Allien_Stadtkind.html#unique-entry-id-268</guid><content:encoded><![CDATA[Heute k&ouml;nnte so ein Album nicht mehr entstehen, in der elektronischen Musik und auch in Berlin hat sich viel zu viel getan, das Spuren hinterlie&szlig;.   Altmodisch klingt die Musik, die Produzent Holger Zilske hier gebaut hat, aber auch heute nicht.   Eins bleibt jedenfalls klar: Ohne Ellen Allien, ohne Stadtkind, h&auml;tte auch Techno &bdquo;Made In Berlin&ldquo; eine andere Richtung eingeschlagen. 


Interesse geweckt?   Was ich sonst noch so zu &bdquo;Stadtkind&ldquo; und Ellen Allien zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr.   In Hamburg zur gleichen Zeit auch auf der 917XFM.   Playlist der Sendung schon jetzt hier.   ByteFM-Sendungen k&ouml;nnen &uuml;brigens auch noch mal angeh&ouml;rt werden - dank unseres Archivs.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r Juli und August</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-07-05T15:48:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_DeBug_Juli_2012.html#unique-entry-id-267</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_DeBug_Juli_2012.html#unique-entry-id-267</guid><content:encoded><![CDATA[Alles richtig gemacht, die neue De:Bug: Die coole Cooly G auf dem Cover, ein Special &uuml;ber das neue Verh&auml;ltnis von Natur und Technik in der Mode (nun gut, interessantes Thema, vielleicht ein bisschen an den Haaren herbeikonstruiert), ein Gespr&auml;ch mit den House-Freunden &bdquo;Smallpeople&ldquo; und, zu allem &Uuml;berfluss und zu meiner gro&szlig;en Freude, mehrere Artikel &uuml;ber die ziemlich interessante Geschichte des englischen Labels 4 AD, bei dem fr&uuml;her Musiker wie die Cocteau Twins, Dead Can Dance, This Mortal Coil und X-mal Deutschland ihre Sachen ver&ouml;ffentlichten, heute dagegen Grimes, Zomby, Joker und demn&auml;chst auch Purity Ring.   Insgesamt 82 Seiten in Sachen &bdquo;Elektronische Lebensaspekte&ldquo;.   Fein.]]></content:encoded></item><item><title>Schweiz plus Japan gleich Berlin</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-07-03T11:00:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tim_und_Puma_Mimi.html#unique-entry-id-266</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tim_und_Puma_Mimi.html#unique-entry-id-266</guid><content:encoded><![CDATA[Ein von Pastor Leumund irgendwo in Berlin auf der Stra&szlig;e gefundenes Keyboard kommt bei diesem Album jedenfalls ebenso zum Einsatz wie sein Klavier. 

Nachdem Tim und Puma Mimi &uuml;ber Jahre hinweg mit Hilfe des Internets Audiofiles, Melodien und Gesang ausgetauscht haben, sind sie mittlerweile verheiratet.   Das hat sie nicht davon abgehalten, tibetanische Glocken, japanische Eisenbahn- und Ampel-Erkennungsmelodien und sogar eine Gurke zu nutzen, um mosaikartig leicht schr&auml;gen Electropop zu fabrizieren.   Liest sich seltsam, h&ouml;rt sich aber gro&szlig;artig an &ndash; eine echte Entdeckungsreise. 





Tim & Puma Mimi &ndash; The Stone Collection of Tim & Puma Mimi (Mouthwaterin Records)]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 8: Rest</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-29T12:44:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Isolee_Rest.html#unique-entry-id-265</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Isolee_Rest.html#unique-entry-id-265</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Theorie: M&uuml;ller hat sich von der bis dahin herrschenden Produktionspraxis im Bereich der elektronischen Musik gel&ouml;st und alternative Methoden auf die Spitze getrieben.   Microhouse hat irgendein Schlaukopp diese Musikschublade genannt: Kleine gesampelte Klangfetzen werden im Stil erprobter House-Rhythmen aneinander montiert.   Keine Ahnung, wie lange Isol&eacute;e damals an diesem Album gesessen hat, aber ich vermute mal: Sehr lange! 


Nat&uuml;rlich gibt es auch einen Hit auf &bdquo;Rest&ldquo;: Beau Mot Plage, der wohl haupts&auml;chlich daf&uuml;r verantwortlich ist, dass sowohl Isol&eacute;e als auch sein erstes Album mehr als nur eine Randnotiz der elektronischen Musik sind.   Aber aus heutiger Sicht viel spannender sind die anderen Tracks, die einem als H&ouml;rer auch heute noch abverlangen, genauer hinzuh&ouml;ren.


&Uuml;brigens: Rajko M&uuml;ller produziert bis heute gute Musik.   Aber so einen Quantensprung wie im Jahr 2000 hat er nie wieder hinbekommen.


...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Rest&ldquo; und Isol&eacute;e zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr.   In Hamburg zur gleichen Zeit auch auf der 917XFM. ...  ByteFM-Sendungen k&ouml;nnen &uuml;brigens auch noch mal angeh&ouml;rt werden - dank unseres Archivs.]]></content:encoded></item><item><title>B-parade - so wird das nie was&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-06-28T18:18:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/B-parade_Trauerspiel.html#unique-entry-id-264</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/B-parade_Trauerspiel.html#unique-entry-id-264</guid><content:encoded><![CDATA[Sechs Mal haben sie es versucht, sechs Mal sind sie gescheitert.   Zurecht.   Niemand von denen hatte irgendwas mit Techno-Kultur (egal, wie man die nun versteht) zu tun.   Es ging darum, Geld zu machen.   Das darf man, aber man darf sich auch nicht wundern, wenn andere daf&uuml;r ein Mindestma&szlig; an K&ouml;nnen und Interesse und Feuer voraussetzen.   Und nichts davon verspr&uuml;hten die B-parade-Menschen auch nur ansatzweise.   Nicht einmal ihr Festnetzanschluss funktioniert. 


Ich verstehe auch &uuml;berhaupt nicht, warum sie es Jahr f&uuml;r Jahr wieder versuchen: Jeder, der schon mal mit einem der irgendwie damit befassten Verwaltungsleute im Berliner Rathaus gesprochen hat, wei&szlig;, dass es von dort keine Genehmigung geben wird.   Selbst dort hat man schon immer durchschaut, dass hier keine Macher, sondern Murkser am Werke sind.]]></content:encoded></item><item><title>Deadmau5 alles andere als eine tote Maus</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-06-26T11:40:23+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deadmau5_Play.html#unique-entry-id-263</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deadmau5_Play.html#unique-entry-id-263</guid><content:encoded><![CDATA[Und zwar macht er das hier in einem Artikel namens We All Hit Play.   Ein kurzer Eintrag nur, in dem er erkl&auml;rt, dass jeder Idiot mit ein bisschen Ahnung von Ableton und rudiment&auml;rem Technikverst&auml;ndnis auf der B&uuml;hne das machen k&ouml;nnte, was er macht (und mit dem er wirklich viele Menschen zum Austicken bringt).   Es fallen keine Namen, aber er meint Skrillex und David Guetta und fordert sie auf, nicht so zu tun, als w&uuml;rden sie w&auml;hrend ihrer Live-Auftritte spontan neue Songs kreieren und produzieren - denn schlie&szlig;lich sei bei allen alles vorbereitet und selbst die Beats und Geschwindigkeiten m&uuml;ssten nicht einmal mehr sorgf&auml;ltig aufeinander abgestimmt werden, weil das schlie&szlig;lich alles von Ableton &uuml;bernommen w&uuml;rde.   Einen (unbeabsichtigten?)   Seitenhieb in Richtung DJs, die immer noch stolz darauf sind, dass sie mit Platten auflegen und eben jenes Beatmatching noch per Hand (bzw. per Ohr) draufh&auml;tten, schwingt dabei auch mit.   Aber das ist egal: er hat ja Recht.   Jute Maus!]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 7: Electro Pop</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-22T14:10:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Electro_Pop.html#unique-entry-id-262</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Electro_Pop.html#unique-entry-id-262</guid><content:encoded><![CDATA[Ein bisschen ist Electro Pop (das Album) wie ein kleiner Science-Fiction-Film.   Es klingt nach Zukunft, nach Weltraumsaga, nach Laser-Kanonen und den unendlichen Weiten.   Es klingt nach Retro-Futurismus, also auch ein bisschen nach Klischee: So hat sich Musik, die Futur-II als ihre liebste Zeitform vermuten l&auml;sst, anzuh&ouml;ren.   Aber es klingt auch poppig und deshalb ist es meiner Ansicht so ein gutes Album: Tracks wie &bdquo;Little Computer People&ldquo;, &bdquo;Fly High&ldquo; oder &bdquo;Who Do You Love&ldquo; kann man sich auch &uuml;ber zehn Jahre sp&auml;ter noch guten Gewissens anh&ouml;ren und f&uuml;r gut befinden. 


&bdquo;Little Computer People&ldquo; ist nicht nur das Pseudonym von Anthony Rother, es ist auch der Name eines 80er-Jahre-Computerspiels, das seiner Zeit voraus war.   Anthony Rother war mit seiner Platte auf der H&ouml;he der Zeit, aber eben so, dass er da etwas von Wert geschaffen hat.   Ich habe gerade mal geschaut: 40 bis 50 Euro muss man zum Teil bezahlen, wenn man die CD, die offenbar nicht mehr nachgepresst wird, haben will.   Auch das ein Anzeichen daf&uuml;r, dass Vocoder-Stimme, TechnoElectro-Beats und ein Gesp&uuml;r f&uuml;r Pop f&uuml;r eine Lieblingsplatte sorgen k&ouml;nnen.


...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Electro Pop&ldquo; und Anthony Rother alias Little Computer People zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr. ...  ByteFM-Sendungen k&ouml;nnen &uuml;brigens auch noch mal angeh&ouml;rt werden - dank unseres Archivs.]]></content:encoded></item><item><title>Bliss&#x2c; Bliss&#x2c; immer wieder Bliss&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-20T19:29:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ryan_Davis_Particles_Of_Bliss.html#unique-entry-id-261</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ryan_Davis_Particles_Of_Bliss.html#unique-entry-id-261</guid><content:encoded><![CDATA[Ich glaube nicht an Musik f&uuml;r Jahreszeiten oder bestimmtes Wetter, aber ich glaube an Musik f&uuml;r bestimmte Stimmungen.   Da kommt ein Album wie &bdquo;Particles Of Bliss&ldquo; gerade recht, das als Gesamtkunstwerk nur einen Zweck verfolgt: Die Entf&uuml;hrung aus der Realit&auml;t.   Folgerichtig ist es beim K&ouml;lner Label &bdquo;Traum&ldquo; erschienen und auch der Macher, der aus Magdeburg stammende, in Berlin lebende Produzent Ryan Davis hat mit Wirklichkeitsfluchten so seine Erfahrung.   Er hei&szlig;t n&auml;mlich gar nicht Ryan Davis, sondern Sebastian Waack und gibt sich und seinen seelenvollen, neotrancigen Techno-Kl&auml;ngen einen internationalen Anstrich, der nach England zu weisen scheint.    Ich glaube, dass Waack alias Ryan Davis mit seiner Platte eine Grenze &uuml;berschritten hat.   Er ist nicht mehr nur ein Produzent, der seine Soundbausteine wie Lego zu Tracks zusammensetzt, sondern handelt wie ein richtiger Komponist, der Gef&uuml;hle und Stimmungen in Kl&auml;nge &uuml;bersetzen kann.   Kitschig ist das nicht, aber sehr warmherzig.   Hat Musik die Kraft, die Produktion von k&ouml;rpereignen Drogen anzuregen?   Nat&uuml;rlich hat sie das.   Ryan Davis, ein Meister des Endorphin-Technos. ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 6: Alcachofa</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-15T22:54:00+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ricardo_Villalobos_Alcachofa.html#unique-entry-id-259</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ricardo_Villalobos_Alcachofa.html#unique-entry-id-259</guid><content:encoded><![CDATA[Es f&auml;ngt richtig gut an, dieses Alcachofa-Album, das Ricardo Villalobos, fr&uuml;her einmal Gott des Minimal, jetzt nur noch Sektenf&uuml;hrer, im Jahr 2003 ver&ouml;ffentlicht hat.   Es war die Zeit, als Electroclash und Indie-Disco sich anschickten, m&auml;chtig Rabatz zu machen.   Nur hatte da niemand mit der Attacke aus einer ganz anderen Richtung gerechnet: Aus der Minimal-Ecke!   Villalobos, immer Herr &uuml;ber seine Ger&auml;tschaften und Maschinen und Programme zeigt, was passiert, wenn Musik auf das Allern&ouml;tigste reduziert wird.   Die langsame, aber umso intensivere Abfahrt ist das Ziel, nicht Euphorie und Schock auf Euphorie und Schock. 


Wie gesagt, es f&auml;ngt richtig gut an, dieses Album, mit dem vielleicht besten Song, den er je gemacht hat, dem &Uuml;berhit &bdquo;Easy Lee&ldquo;, der meinetwegen (neben Azure Rays &bdquo;Raining In Athens&ldquo;) gerne auf meiner Beerdigung gespielt werden darf. ...  ein extrem durchdachter Track nach dem anderen, die sich so langsam entwickeln, dass schnell klar wird: Mit mal schnell Nebenbeih&ouml;ren kommt man nicht weit.   Am Samstag, gleich nach Electro Royale (wo ich &bdquo;Alcachofa&ldquo; auch noch mal im Radio vorstelle und mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Tracks spielen werde), lege ich in Berlin im Club auf. 

...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Alcachofa&ldquo; und Ricardo Villalobos zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr.   In Hamburg zu der Zeit auch auf der 917XFM. ]]></content:encoded></item><item><title>In eigener Sache</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-06-14T18:56:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Heidegluehen_Teil_1.html#unique-entry-id-260</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Heidegluehen_Teil_1.html#unique-entry-id-260</guid><content:encoded><![CDATA[Aufgelegt wird mit Platten.   Und das bedeutet im Jahr 2012, dass nicht nur die neuesten Tracks zum Einsatz kommen (denn schlie&szlig;lich gibt es nicht alles auf Platte), sondern auch viele alte Klassiker.   Der riesige Plattenschrank wurde einmal durchw&uuml;hlt und ich denke mal, es wird TechHouse-elektronisch, mit leichtem House-Schwerpunkt.   Der Abend wird&rsquo;s zeigen.   Wanna come?   Please do so!]]></content:encoded></item><item><title>Spuren in den sch&#xf6;nen Haaren</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-11T22:36:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Monika_Kruse_Traces.html#unique-entry-id-258</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Monika_Kruse_Traces.html#unique-entry-id-258</guid><content:encoded><![CDATA[Techno-Frauen, das muss man dazusagen, haben sich meiner Ansicht nach eine Art Panzer umgelegt, der sie h&auml;rter erscheinen l&auml;sst, als sie eigentlich sind, und zwar noch ein bisschen mehr als die Techno-M&auml;nner: Keine Schw&auml;che zeigen, Dummschw&auml;tzern, Zeit- und Energier&auml;ubern keine Hebelpunkte und Angriffsfl&auml;chen f&uuml;r ihre Attacken bieten. ...  Und jetzt zur Praxis: Vor zwei Jahren legte Monika Kruse, damals gerade 39 geworden, auf der Loveparade in Duisburg auf, w&auml;hrend sich, unbemerkt von ihr und den Feiernden vor ihr, die Katastrophe abspielte, die 21 Menschen das Leben kostete.   Von der Katastrophe, von den Toten und Verletzten und der Massenpanik bekam Monika Kruse erst nach ihrem Auftritt etwas mit.   Auch wenn Monika Kruse sich dazu nicht weiter &auml;u&szlig;ert: Ich glaube, dass ihr neues Album &bdquo;Traces&ldquo; eine Reaktion auf diesen Tag und ihre Erfahrungen dabei ist.   Es ist n&auml;mlich ein Album, das nicht den H&ouml;rer, sondern die Macherin in den Mittelpunkt stellt.   Langsame, fast schon spirituelle St&uuml;cke treffen auf sehr soulige House Music und schlie&szlig;lich auch den schnellen, gerade Techno, f&uuml;r den sie einst bekannt war.   Experimentell ist das nicht, aber sehr wirkungsvoll.   Monika Kruse sagt, &bdquo;Traces&ldquo; spiegele ihren musikalischen Werdegang wider.   Ich sage: &bdquo;Traces&ldquo; spiegelt eine neue Innerlichkeit wider, die akzeptiert, dass das Leben viel zu kurz ist, um immer nur Party zu machen.   Aber auch zu kurz, um komplett auf Party zu verzichten. ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 5: Superimpose</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-08T17:29:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Superimpose.html#unique-entry-id-257</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Superimpose.html#unique-entry-id-257</guid><content:encoded><![CDATA[Und allen, die das Wort &bdquo;Trance&ldquo; zu Recht als abschreckend empfinden, kann ich nur sagen: Neotrance ist f&uuml;r mich das Gegenteil von Trance. 

...Nicht egal ist, was mich pers&ouml;nlich mit &bdquo;Superimpose&ldquo; verbindet: Ich habe jahrelang die Sendung &bdquo;Nightflight&ldquo; beim RBB-Jugendsender Fritz moderiert, f&uuml;nf lange Stunden immer in der Nacht von Freitag zu Samstag.   Elektronische Tanzmusik - und von Anfang an war ich auf der Suche nach einem kurzen Track, der erstens daf&uuml;r sorgen sollte, dass man mich wiedererkennt. ...  Irgendwann versuchte ich es mal mit &bdquo;Krank&ldquo;, dem Intro von &bdquo;Superimpose&ldquo;, einem von Paul Kalkbrenner mit Synthie-Fl&auml;chen unterlegten, von einer Frau eingesprochenen Gedicht von Erich Fried. ...  Und immer wieder wurde ich gefragt, was denn das sei (darf man allerdings nicht verschweigen: es kamen auch ab und zu Mails, in denen es hie&szlig;, die Sendung sei zwar ganz gut. 

...Paul Kalkbrenner jedenfalls hat das irgendwie auch mitbekommen, keine Ahnung, ob er es selbst geh&ouml;rt hat oder ob ihm nur davon erz&auml;hlt wurde, aber ich habe mich mal an einem Loveparade-Wochenende im Casino-Garten (Drau&szlig;en-Veranstaltung vom Casino, einem Club, den es nicht mehr gibt, da, wo er stand, steht jetzt die grausame &bdquo;O2 World&ldquo;) kurz dr&uuml;ber unterhalten.   Kamen aber nicht mehr dazu, dass er mir erz&auml;hlte, wie er zu dem St&uuml;ck steht und wie er drauf gekommen ist.


Von seinem kleinen Bruder Fritz Kalkbrenner war da &uuml;brigens noch nichts zu h&ouml;ren, eine Freundin hatte mir nur mal erz&auml;hlt, dass sie mit ihm mal was hatte und dass er sehr, sehr schlau sein soll. 

...Hier noch kurz, was mir neben &bdquo;Krank&ldquo; an Superimpose gef&auml;llt: Die gerade, schn&ouml;rkellose Art, mit der Paul Kalkbrenner seine Technogeschichten erz&auml;hlt. 

...Was ich sonst noch so zu &bdquo;Superimpose&ldquo; und Paul Kalkbrenner zu sagen habe, kann man im Radio h&ouml;ren: www.byte.fm am Samstagabend von 20-22 Uhr. ]]></content:encoded></item><item><title>Kopfnuss von den hei&#xdf;en Fritten: Hot Chips &#x22;In Our Head&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-06-07T16:53:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hot_Chip_In_Our_Head.html#unique-entry-id-256</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hot_Chip_In_Our_Head.html#unique-entry-id-256</guid><content:encoded><![CDATA[Hip Hop und R&rsquo;n&rsquo;B, Kraftwerk und Soft Rock, Funk und Disco sind weitere Bezugspunkte und es braucht Besessenheit und echte Begeisterung f&uuml;r Pop, um daraus nicht nur funktionierende, sondern gro&szlig;artige Musik zu machen. 

...Dieses Image, dieser Ruf d&uuml;rften auch schuld am Dilemma sein, in das einen die Fab Five mit ihrem neuen Album &bdquo;In Our Heads&ldquo; erst einmal st&uuml;rzen: Soll man Musik, die mit K&ouml;pfchen gemacht wurde, aber auf den Bauch und die Beine abzielt, nun mit Hilfe des K&ouml;rpers oder doch mit dem Geist beurteilen? 

...Fast so, wie eine ordentliche Trennung zwischen zwei Liebenden erst einmal die verschiedenen Phasen von Nicht-Wahrhaben-Wollen, Wut, Trauer und Akzeptanz durchl&auml;uft, brauchen H&ouml;rer und Musik Zeit, ihr &uuml;ber die Jahre gewachsenes Verh&auml;ltnis neu zu kl&auml;ren.   Das liegt unter anderem daran, dass die Band zwar sofort als Hot Chip zu erkennen ist, aber mittlerweile einen Sound pflegt, der sich als &bdquo;disharmonische Harmonie&ldquo; beschreiben l&auml;sst. 

...Beide singen, beide verstr&ouml;men diese charakteristische W&auml;rme, aber es ist nicht die tiefe, sanfte Stimme von Goddard, sondern die sehr hohe, verletzliche, aber ebenfalls sanfte Stimme von Taylor, die daf&uuml;r sorgt, dass Hot-Chip-Musik immer als solche zu erkennen ist. 2000 fanden sich alle Mitglieder von Hot Chip zusammen - &bdquo;f&uuml;nf wei&szlig;e Mittelklasse-Jungs mit einer Vorliebe f&uuml;r die Beastie Boys und Destinys Child&ldquo;, wie Goddard es einmal beschrieb, die an ihrer ganz eigenen Version von irgendwie st&ouml;rrischer, aber gleichzeitig perfekter Musik schraubten. ...  &bdquo;Als wir anfingen, wollten wir uns unbedingt nach etwas Neuem anh&ouml;ren&ldquo;, sagt Alexis Taylor heute, &bdquo;auch wenn man sagen muss, dass wir nicht so originell sind, wie wir gerne w&auml;ren.&ldquo; 

...Dieser Anspruch, gepaart mit dem &Auml;u&szlig;eren der Bandmitglieder, sorgte wohl auch f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Missverst&auml;ndnis in Sachen Hot Chip: Dass man es hier mit einer Nerd- oder Geek-Band zu tun habe, die nicht ernst zu nehmen sei und sich auch nicht lange halten werde. ...  Aber sp&auml;testens jetzt, nach dem f&uuml;nften gro&szlig;artigen Album in Folge, muss man Hot Chip in eine ganz andere Tradition als die von &bdquo;Hipster House&ldquo; stellen: In die der gro&szlig;en englischen Bands, mit eigenem Sound, besessen, romantisch und ernsthafter als fr&uuml;her.   In fast all ihren neuen Songs geht es vordergr&uuml;ndig um den Dancefloor, eigentlich aber um ein Bed&uuml;rfnis nach N&auml;he und Verbundenheit, um den Wunsch, gleichzeitig Individuum und Teil von Etwas zu sein.   Und noch etwas schwingt mit, eine Art pr&auml;ventive Nostalgie: Die Band, so scheint es, ahnt, dass ihr Gef&uuml;hl f&uuml;r Musik, die Begeisterung, die all das erst m&ouml;glich macht, nicht von Dauer sein k&ouml;nnen und irgendwann schwinden m&uuml;ssen. ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 4: Nu Romantix</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-31T15:11:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_.html#unique-entry-id-255</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_.html#unique-entry-id-255</guid><content:encoded><![CDATA[Der Reihe nach: Ein &bdquo;richtiges&ldquo; Album ist Nu Romantix nur durch einen Trick, zumindest auf meiner CD, die 60 Minuten lang geht.   Die Plattenfirma hat n&auml;mlich einfach alle Songs zwei Mal drauf gepackt, in exakt identischen Versionen.   Betrug, wenn man so will, aber einer, den ich sofort verziehen habe, nachdem mir das Album 1998 in die Finger kam: Alle Tracks haben eine hypnotisch-melancholische Wirkung, die einen (mich) sofort in r&uuml;hrselige Stimmung versetzt. ...  Oder, etwas genauer gesagt: Wenn DMX Krews &bdquo;Come To Me&ldquo; ert&ouml;nt, w&uuml;nsche ich mir auch, dass irgendjemand (meist jemand, an dem ich sehr h&auml;nge) zu mir kommt. 


Hinter dem Pseudonym DMX Krew verbirgt sich Ed DMX alias Ed Upton, ein Engl&auml;nder, der irgendwie nicht wahrhaben wollte, dass die 80er schon vorbei waren und einfach mit Breakdance-Kl&auml;ngen und Synthie-Sounds weitermachte.   Auch seine anderen Alben sind h&ouml;renswert, aber &bdquo;Nu Romantix&ldquo; ist aus meiner Sicht ein &bdquo;instant classic&ldquo; und der H&ouml;hepunkt seines Machens und Schaffens.   Hier stimmt es einfach: Die Stimmung, die Kl&auml;nge, die Melodien, die Energie.   Nur &uuml;ber diesen Trick mit den doppelten Tracks, da muss ich noch mal dr&uuml;ber nachdenken.


...Electro Royale h&ouml;ren, am Samstag zwischen 20 und 22 Uhr auf ByteFM.   Und hier schon mal die Playlist studieren.]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 3: Snowboarding in Argentina</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-24T20:27:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Swayzak_Snowboarding.html#unique-entry-id-254</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Swayzak_Snowboarding.html#unique-entry-id-254</guid><content:encoded><![CDATA[Ganz kurz zur Vorgeschichte: die beiden waren Kumpels, die in den Clubs von London unterwegs waren.   Beide interessierten sich f&uuml;r elektronische Musik, aber neben House und Techno auch f&uuml;r Dub und Jazz. ...  Zuvor hatten sie sich eine Weile aus dem Ausgehbusiness zur&uuml;ckgezogen und am Wochenende in stundenlangen Sessions Endlos-Tracks aufgenommen.   Berauschende Substanzen, vor allem in rauchiger Form zu sich genommen, d&uuml;rften dabei auch zum Einsatz gekommen sein.   Aus all diesen Aufnahmen jedenfalls destillierten Taylor und Brown ihre Tracks - aber erst, nachdem eine von ihnen herausgebrachte 12&ldquo; f&uuml;r so viel Nachfrage gesorgt hatte, dass eine gr&ouml;&szlig;ere Karriere m&ouml;glich schien.


...Wegen meiner Verbundenheit zu Schnee und Wintersport dachte ich immer: Weil das die ideale Musik ist, um mit dem Brett oder den Brettern den Berg runterzufahren.   Jetzt habe ich geh&ouml;rt: Taylor und Brown stellten sich vor, was sie am liebsten machen w&uuml;rden, wenn ihr Album denn Geld br&auml;chte (das war die Zeit, in der man mit Platten wirklich noch viel Geld verdienen konnte): Snowboarding in Argentina war also ein Traum.


Das h&ouml;re ich der Musik auch immer noch an: Sehr atmosph&auml;risch, sehr hallig, sehr trippig Mit coolen Sounds und coolen Kl&auml;ngen.   In epischer Breite ausgearbeitet und, wenn der Begriff nicht so vorbelastet w&auml;re, irgendwie trancig. ...  So gut haltbar jedenfalls, dass das Album vor drei Jahren noch einmal herausgebracht werden konnte - leicht anders geschnittene und neu gemastert, aber von Sound her identisch.
]]></content:encoded></item><item><title>Das Waffenarsenal des Produzenten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-05-22T16:55:53+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Grimes_Stimme.html#unique-entry-id-253</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Grimes_Stimme.html#unique-entry-id-253</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn Grimes allerdings anf&auml;ngt, mit ihrer Stimme herumzuspielen &ndash; oder besser: mit den Ger&auml;ten und Programmen, die ihre Stimme biegen und brechen und zerhacken, sie in Schleifen abspielen, r&uuml;ckw&auml;rts, vorw&auml;rts, h&ouml;her, tiefer, anders &ndash; dann wird noch etwas ganz anderes klar: es braucht inzwischen keine aufw&auml;ndigen Studios und teure Technik mehr, um die Stimme wie ein kompliziertes Instrument einsetzen zu k&ouml;nnen. 

...Sie flucht auf der B&uuml;hne, wenn irgendwas nicht klappt, und dann bricht sie auch schon mal mitten im Song ab, mit der Bemerkung, das sei jetzt zwar nicht so toll, aber sie habe ja noch viele andere gute St&uuml;cke auf Lager. 

...Der New Yorker Nicolas Jaar scheint seine Stimme als Lego-Baustein zu begreifen, seine Live-Auftritte kennen keine Songs mehr im herk&ouml;mmlichen Sinne, sondern bestehen mitunter aus einem langen, sich st&auml;ndig ver&auml;ndernden St&uuml;ck aus Stimmfetzen, Soundschnipseln, Effekten und Ger&auml;uschen, das &ndash; und hier endet der Vergleich zur experimentellen Musik &ndash; wirklich eing&auml;ngig ist.

Das noch als Geheimtipp geltende Mann-Frau-Duo Purity Ring, das wie Grimes aus Kanada kommt, geht noch einen Schritt weiter in Richtung Gesamtkunstwerk: Er hat sich eine Art Lichtorgel gebastelt. 

...Die deutschen Elektronik-Pioniere Kraftwerk setzten die Vocoder-Roboterstimme ausgiebig in ihren St&uuml;cken ein, sie war wichtiges Merkmal des Electro Funks von Africa Bambaataa und Co., wie gemacht f&uuml;r Breakdancer, die zum Sound der Musik die abgehackten Bewegungen eines Roboters imitierten.

Zur etwa gleichen Zeit wie der Vocoder tauchte ein entfernter Verwandter auf, die Talk Box, nicht viel mehr als ein Schlauch, der von Gitarre oder Synthesizer in den Mund des Musikers f&uuml;hrt und ihm erlaubt, aus k&uuml;nstlich erzeugtem Klang Worte zu formen. 

...Im Hip-Hop- und Dance-Bereich geht es kaum noch ohne Auto-Tune, Produzenten setzen es nicht nur als Effekt, sondern als echtes Stilmittel ein, um Stimmen mit einer Art metallischen Klangglanz zu &uuml;berziehen. 

...Es ist kein Zufall, dass der Hip Hop, dass sich R&rsquo;n&rsquo;B-Urban-Dance und die elektronische Musik nach wie vor auf alle Arten von Stimmeffekten st&uuml;rzen: Die Programme und Ger&auml;tschaften sind eine Erweiterung des musikalischen &bdquo;Waffenarsenals&ldquo;, auf das einschl&auml;gige Produzenten zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen.   Im Gegensatz zur Rockmusik, die im Gro&szlig;en und Ganzen vom Image des Unverfremdeten und Authentischen lebt, waren Techno, House und Rap in diesem Sinn schon immer Produzentenmusik: Man zeigt, was man drauf hat an den Kn&ouml;pfen und Reglern und am Computer. ...  Ein Konzept, das einem Wirbelwind wie Grimes v&ouml;llig fremd ist: Sie ist von all den Musikern, die derzeit mit Stimme und Electronica experimentieren, am weitesten, was die Verbindung aus Pop, neuen Sounds und K&uuml;nstlerpers&ouml;nlichkeit angeht &ndash; eine echte &bdquo;Singer-Trackwriterin 2.0.&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 2: #1</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-19T18:12:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Fischerspooner.html#unique-entry-id-251</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatten_Fischerspooner.html#unique-entry-id-251</guid><content:encoded><![CDATA[Die beiden, die in erster Linie ja gar nicht Musiker, sondern T&auml;nzer, Ausdrucksk&uuml;nstler oder so was in der Art sind, spielen so einfach und unbeschwert an ihren Synthies rum.   Hauen mal eben einen &Uuml;ber-Track wie &bdquo;Emerge&ldquo; raus, den ich zwar nicht mehr h&ouml;ren kann, dessen Zeilen ich aber immer mal wieder zitiere: &bdquo;Feels Good!&ldquo;, &bdquo;Looks Good, Too!&ldquo; 

...In meinem absoluten Lieblingstrack, dem so ruhigen &bdquo;Tone Poem&ldquo;, klingt Fischers oder Spooners Stimme zwar nicht wie Ian Curtis und Joy Division, aber sie wirkt so: Abgehoben, hallig, ein bisschen wie nicht von dieser Welt.   Der Rest der Tracks: So gestrickt, dass man sie erstens sehr oft h&ouml;ren kann und zweitens nicht mehr vergisst.   Das ist Pop mit den Mitteln der Electronic. ...  Allein schon der trockene Sound des E-Schlagzeugs l&auml;sst mich losst&uuml;rmen und so eins kaufen. 


...Dann doch bitte die Soundprobe mitnehmen: In meiner Sendung &bdquo;Electro Royale&ldquo;: Samstag, 19.   Mai, von 20-22 Uhr.   Auf ByteFM oder in Hamburg auf UKW:  917xfm. 


Wiederholung auf ByteFM: Dienstag, 22. ]]></content:encoded></item><item><title>Schon wieder zur&#xfc;ck in die Vergangenheit&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-05-18T19:26:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Back_to_the_80s_Mix_Teil_2.html#unique-entry-id-252</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Back_to_the_80s_Mix_Teil_2.html#unique-entry-id-252</guid><content:encoded><![CDATA[Also: Je &auml;lter ich werde, je l&auml;nger die 80er zur&uuml;ck liegen, je &ouml;fter auf bl&ouml;de Art und Weise &uuml;ber dieses Jahrzehnt gesprochen wird, desto mehr zimmere ich mir meine eigenen 80er zusammen. ...  Als wildes, unkonformes, ungeordnetes Jahrzehnt, in dem man aber immer noch genug Widerst&auml;nde vorfand, gegen die man rebellieren konnte. 

...Nat&uuml;rlich war alles ganz anders: Meine Kumpels &ndash; ich machte so ziemlich alles durch, vom Normalo &uuml;ber Popper und New Romantic bis hin zum Rockabilly &ndash; waren fast alle richtig gute Kumpels, auf die man sich verlassen konnte. ...  Geschorene Nacken und gef&auml;rbte Haare m&ouml;gen genug gewesen sein, um ein paar Rentner in den Au&szlig;enbezirken aufzuschrecken, aber der Au&szlig;enseiter, der &bdquo;Rebel Without A Cause&ldquo; war man nur deshalb nicht zwangsl&auml;ufig. ...  Kein Problem &ndash; der Haarschnitt und die Musik waren die  gemeinsame Basis und die war f&uuml;r eine Zeit st&auml;rker als alle gesellschaftlichen Unterschiede.


...Womit wir mal wieder bei der Musik w&auml;ren: Ein neuer Mix, der an den &bdquo;Back to the 80s Time Tunnel Mix&ldquo; anschlie&szlig;en soll, der das erste Mal vor anderthalb Jahren bei ByteFM lief.   Weil das kein m&uuml;der Abklatsch und keine lauwarmen zwei Stunden werden sollten, habe ich nicht nur auf alte Platten, sondern auch auf sp&auml;ter zugekaufte CDs und &ndash; absurd, aber so ist es nun mal - Mp3s zur&uuml;ckgegriffen.   Absurd, weil es angesichts der F&uuml;lle von Musik (und  der F&uuml;lle in meinem Plattenschrank) wirklich gar keinen Sinn ergibt, sich alte Songs auf die Festplatte zu packen und daf&uuml;r auch noch zu bezahlen. 

...D&uuml;ster geht es zur Sache, The Cure, Dead Can Dance, die Cocteau Twins, aber auch die Meteors, die Band, die den Psychobilly erfand, sind schuld daran. ...  Jede Menge Deutsch-Punk-Bands machen zwar auch traurig (weil man wei&szlig;, dass aus dieser krassen Musik sp&auml;ter mal die alberne NDW werden sollte), zeigen aber vor allem den Zeitgeist &ndash; das schon beschriebene &bdquo;wir sind Rebellen (oder tun zumindest so) und ihr nicht&ldquo;.  ]]></content:encoded></item><item><title>Gib mir den Geist&#x2c; Polica&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-16T00:38:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Polica_Give_You_The_Ghost.html#unique-entry-id-250</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Polica_Give_You_The_Ghost.html#unique-entry-id-250</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Give You The Ghost&ldquo; hat Polica schon im Februar in ihrer Heimat USA und gerade eben auch bei uns ver&ouml;ffentlicht.   Songtitel als auch Albumname verst&auml;rken die Wahrnehmung: Es geht um dunkle, geheimnisvolle, sehr atmosph&auml;rische Musik.   Das allein ist noch nichts besonderes, aber wie Polica diese entr&uuml;ckten, geisterhaften Sounds hinbekommen und dabei trotzdem irgendwie poppig bleiben, schon! 

Gleich zwei Schlagzeuger sorgen Druck, &uuml;ber der Stimme der S&auml;ngerin Channy Leaneagh liegt dauerhaft der so genannten Auto-Tune-Effekt.   Trip Hop trifft Dream Pop trifft New Wave &ndash; so zutreffend und gleichzeitig unzureichend l&auml;sst sich das Ergebnis beschreiben.   Unzureichend, weil Give You The Ghost tats&auml;chlich einmal mehr als die Summe der Einzelteile ist, n&auml;mlich ein Album, mit dem die Grenzen der Popmusik erweitert werden: Seelenvolle, entr&uuml;ckte Musik, die nicht so einfach vorbeirauscht, sondern das Zeug dazu hat, heftige Gef&uuml;hle auszudr&uuml;cken &ndash; selbst in den schw&auml;cheren Songs.

Wahrscheinlich liegt es wirklich haupts&auml;chlich an der konsequenten Anwendung des Auto-Tune-Effekts, den man seit 15 Jahren, seit dem Hit &bdquo;I Believe&ldquo;, auch als Cher-Effekt kennt: In Kombination mit den langsamen Ges&auml;ngen und einer Menge Hall  entstehen Kl&auml;nge, die nichts mit billiger Maschinenmusik zu tun haben, sondern in denen sich gro&szlig;e Sehnsucht ausdr&uuml;ckt.   Wonach sich Polica genau sehnen?   Das bleibt ihr gro&szlig;es Geheimnis.]]></content:encoded></item><item><title>Meine Lieblingsplatten&#x2c; Teil 1: Solaris</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-08T13:11:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatte_Solaris.html#unique-entry-id-247</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lieblingsplatte_Solaris.html#unique-entry-id-247</guid><content:encoded><![CDATA[Ein kleines Meisterwerk, was wohl auch damit zu tun hat, dass Photek alias Rupert Parkes ein Perfektionist ist. ...  Nicht, um Soundschicht auf Soundschicht auf Soundschicht zu packen, sondern um die verschiedenen Rhythmuslinien so in Einklang zu bringen, wie es in seiner Vorstellung sein musste.   An dieser Stelle sollte man wohl einf&uuml;gen: Photek hatte sich vor Solaris als Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Produzent einen gro&szlig;en Namen gemacht - kaum jemand konnte Tracks so produzieren wie er. 


Auf Solaris aber passiert etwas ganz anders: Photek nimmt das Wissen, das er aus der Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Produktion hat, und seine eigene Begeisterung f&uuml;r House und zimmert daraus eine eigene, eigent&uuml;mliche Mischung.   Schwer zu beschreiben, man landet dabei schnell bei Floskeln wie &bdquo;k&uuml;hl&ldquo;, &bdquo;distanziert&ldquo;, &bdquo;kontrolliert&ldquo;, &bdquo;erstarrt&ldquo; - negativ aufgeladene Begriffe, die genau aus diesem Grund an der Wirklichkeit vorbeigehen. 

...Das zu wissen, hilft einem bei der richtigen Einordnung von Solaris enorm weiter: Es geht um Atmosph&auml;re. ...  Vom sehr sehr guten Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Musik-Architekten ist Photek durch oder w&auml;hrend der Produktion von Solaris zum echten Musiker gereift.   Tracks wie Glamourama oder Solaris geh&ouml;ren zu den besten, die die elektronische Musik seit ihrem Bestehen hervorgebracht hat.


Dass Photek f&uuml;r Solaris mit der House-Legende Robert Owens zusammengearbeitet hat und damit - vermutlich wissentlich - die Drum&rsquo;n&rsquo;Bass-Gemeinde verschreckte, macht Solaris aus k&uuml;nstlerischer Sicht noch wertvoller.   Solaris - nicht nur ein kleines Meisterwerk, sondern mittlerweile auch ein Klassiker.  
]]></content:encoded></item><item><title>WARUM???</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2012-05-07T18:14:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Warum_Guetta.html#unique-entry-id-249</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Warum_Guetta.html#unique-entry-id-249</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Vorsto&#xdf; ins Unbekannte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-05-04T18:24:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Saschienne_Unknown.html#unique-entry-id-248</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Saschienne_Unknown.html#unique-entry-id-248</guid><content:encoded><![CDATA[Einer, der mich schon eine ganze Weile begleitet: Der Berliner Produzent und DJ Sascha Funke.   Schon komisch: Alle Welt - auch hier beim Technoarm - hat &uuml;ber das P&auml;rchen-Album von &bdquo;Dapayk & Padberg&ldquo; geschrieben, aber auf &bdquo;Unknown&ldquo; von Sascha Funke und seiner Frau Julienne Dessagne musste ich zuf&auml;llig sto&szlig;en &ndash; kaum irgendwo war etwas dar&uuml;ber zu lesen.   Vielleicht liegt es daran, dass hier kein TV-bekanntes Model mitwirkt.   Aber ungerecht bleibt es: &bdquo;Saschienne&ldquo; machen n&auml;mlich die bessere Musik!   Sehr atmosph&auml;rischer, melancholischer und, um mal wieder mein Lieblingswort herauszukramen, deeper Tech-House trifft auf poppig-ruhiges Songwriting.   Sascha Funke, &uuml;brigens ein alter Buddy von Paul Kalkbrenner, hat sich nie in den Vordergrund gedr&auml;ngt.   Das tun er und seine Frau auch jetzt nicht.   Aber gerade das ist die St&auml;rke von &bdquo;Unknown&ldquo;.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im April</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-04-27T17:35:40+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_April_2012.html#unique-entry-id-246</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_April_2012.html#unique-entry-id-246</guid><content:encoded><![CDATA[Kein Ding allein h&ouml;r


bar jeder Zeit die T&ouml;ne


flieh'n dem inneren Sein]]></content:encoded></item><item><title>Mittekill: schwach&#x2c; alt&#x2c; gelangweilt</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-04-26T13:45:13+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mittekill_allbutboredweakandold.html#unique-entry-id-245</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mittekill_allbutboredweakandold.html#unique-entry-id-245</guid><content:encoded><![CDATA[Damals, so um die Jahrtausendwende herum, geisterte tats&auml;chlich ein Song namens &bdquo;Berlin Mitte Boy&ldquo; herum, der wie aus einer Kokainlaune heraus in die Welt schrie, wie toll hier doch alles ist und, vor allem, wie toll man selbst ist.   Als Reaktion auf diese Selbstbeweihr&auml;ucherung, so stelle ich mir das vor, entstand Mittekill: Elektronisch, definitiv in der Berliner Clubkultur verankert, mit deutschen Texten &ndash; guten deutschen Texten! -, emotional, aber mit genug Abstand zu sich selbst.   Mittekill zitierten die Fehlfarben und brachten die Schwierigkeiten des Lebens auf den Punkt.   Jetzt ist das neue Album da und es ist mit ziemlicher Sicherheit das beste Mittekill-Album.   Mastermind Friedrich &bdquo;Freedarich&ldquo; Greiling schenkt uns eine knappe Stunde gesammelte Gro&szlig;stadt-Weisheiten, zu denen man auch noch tanzen kann, wenn man denn will. 


Mittekill &ndash; All But Bored, Weak and Old (Staatssakt)]]></content:encoded></item><item><title>Mein Netz hie&#xdf; Festnetz</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-04-20T14:41:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Festnetz.html#unique-entry-id-244</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Festnetz.html#unique-entry-id-244</guid><content:encoded><![CDATA[Nicht, dass ich solche Sachen w&uuml;sste, nicht, dass mich das irgendwie interessierte, aber wir leben ja bekanntlich nicht mehr im Jahr 1969, sondern 2012, da m&uuml;ssen auch solche Sachen recherchiert werden. 

...Die &Auml;lteren werden sich erinnern: Fotokisten, das sind Papp-, Plastik-, Holz- oder Metallboxen, in denen Menschen, die schon l&auml;nger erwachsen sind, Abz&uuml;ge von fr&uuml;her aufbewahren, um sie bei Bedarf (&bdquo;Melancholie-Sucht&ldquo;) rauszukramen.   Und damit w&auml;re ich auch schon mittendrin im Thema: Die Welt, wie ich sie kenne, hat sich in den letzten 40 Jahren sehr ver&auml;ndert. 

...Bleiben wir bei den Binsenweisheiten: Ja, ihr Platten und CDs, die ihr euch in den letzten Jahrzehnten zu tausenden in meiner Musikjournalisten-Wohnung angesammelt habt: Ihr werdet verschwinden. ...  In einer Cloud-basierten Welt gibt es f&uuml;r euch keine Daseinsberechtigung mehr, ihr seid, genau wie meine Fotokiste, nur eine Box, ein Beh&auml;lter, in dem eure Inhalte in meine vier W&auml;nde gelangten: Die Musik, die Filme, die geschriebenen Worte. ...  Oder ist es noch niemandem aufgefallen, wie leer die CD-Abteilungen im Elektronik-Markt mittlerweile sind, abgesehen vielleicht von der Vorweihnachtszeit?


Wenn ihr aber, ihr Zeitungen und Magazine, ihr DVDs und CDs und Schallplatten, geht, dann gehen auch die anderen: Die Brieftr&auml;ger und Paketboten und Fahrradkuriere, die euch so zuverl&auml;ssig gebracht haben. 

...Noch &bdquo;verbrennen&ldquo; Streaming-Dienste Millionen und Abermillionen Dollar und Euro, aber sie tun das, weil sie wissen: Wer bis zum Ende durchh&auml;lt, wird das ganz gro&szlig;e Gesch&auml;ft machen.   Die Art und Weise, wie wir Musik h&ouml;ren werden, wird mit fr&uuml;her genauso viel zu tun haben wie das &bdquo;FeTAp 611&ldquo; mit dem iPhone. 


...Und damit auch dieser Artikel: Der nicht mehr ganz so kleine Steppke hier links, das bin ich auch. ]]></content:encoded></item><item><title>Er wieder&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-04-14T20:16:38+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Suol_Mates_Kalkbrenner.html#unique-entry-id-243</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Suol_Mates_Kalkbrenner.html#unique-entry-id-243</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist offensichtlich, dass manche Leute &bdquo;ihren&ldquo; Club als ihr Wohn-, an besonders heftigen Wochenenden sogar als ihr Schlafzimmer begreifen.   Aber eigentlich sind Club und Zuhause nat&uuml;rlich zwei v&ouml;llig verschiedene Sachen.   Musik, die am einen Ort funktioniert, passt so gar nicht zum anderen.   So viel theoretische Vorbetrachtung ist n&ouml;tig, will man sich der Mix-CD von Fritz Kalkbrenner, dem kleinen Bruder vom Star-Produzenten Paul Kalkbrenner, richtig n&auml;hern.   Denn so gerne es Fritz vielleicht h&auml;tte: Im Club d&uuml;rfte seine &bdquo;Suol Mates&ldquo; nicht richtig durchstarten &ndash; dazu ist sie n&auml;mlich viel zu durchdacht und wechselhaft, nicht &bdquo;gerade&ldquo; genug.   Abseits der Tanzfl&auml;che aber sieht das ganz anders aus: Fritz Kalkbrenner offenbart seine beiden gro&szlig;en Leidenschaften, den Soul und den warmen TechnoHouse und f&uuml;hrt sie auf ziemlich einzigartige Weise zusammen.   Eine Reise von Detroit nach Berlin, bei der man nicht nur tausende Kilometer &uuml;berbr&uuml;ckt, sondern auch einige Jahrzehnte.]]></content:encoded></item><item><title>Der Klang der Familie</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-04-07T17:08:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Klang_der_Familie_Buch.html#unique-entry-id-242</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Klang_der_Familie_Buch.html#unique-entry-id-242</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Der Klang der Familie&ldquo;, das ist eigentlich ein Track von 3Phase und Dr. ...  Nicht immer eine sch&ouml;ne Geschichte, wie sich die beiden miteinander stritten und auch mit der Plattenfirma - auch das erz&auml;hlt das Buch.   Bzw. die Protagonisten selbst, denn aufgebaut ist das ganze als &bdquo;Oral History&ldquo; - Interviews, die auseinandergerupft wurden und thematisch neu zusammengefasst. 

...Auch deshalb finde ich &bdquo;Der Klang der Familie&ldquo; so spannend.   Aber auch, weil ich viele der Geschichten - und auch einige der Erz&auml;hler - bislang nicht kannte.   Ziemlich interessant, wer sich da von wem &uuml;bers Ohr gehauen f&uuml;hlte, wie das los ging mit den kleinen und gro&szlig;en Clubs, wie manche der Betreiber zeitweise buchst&auml;blich im Geld standen, wie (und wem) die Idee zur Loveparade kam, warum Frankfurt eher Disco und Berlin eher Keller war, wie kleine Imperien gegr&uuml;ndet wurden, um dann wieder einzufallen.   Anstehen beim Plattenh&auml;ndler und die Hand heben, wenn man eine gerade eingetroffene Platte haben will?   Auch das gab es damals, Ende der 80er, Anfang der 90er.


Nur ein kleines Zitat von Cl&eacute; (sp&auml;ter M&auml;rtini Br&ouml;s): &bdquo;Wir haben in Clubs gespielt, die keinem geh&ouml;rten, in Stadtteilen, f&uuml;r die niemand zust&auml;ndig war, in Geb&auml;uden, die es laut Grundbuch gar nicht gab.&ldquo;


...Eines aber fand ich besonders aufschlussreich (und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Stories): Die, die man heute noch kennt, die gro&szlig;en DJs, die gro&szlig;en Clubbetreiber, hatten meist auch eine gro&szlig;e Klappe. ]]></content:encoded></item><item><title>Terranova und das Hotel der Liebe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-04-01T17:12:26+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Terranova_Hotel.html#unique-entry-id-241</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Terranova_Hotel.html#unique-entry-id-241</guid><content:encoded><![CDATA[Soulig-gef&uuml;hlvoll und gleichzeitig elektronisch geht es auf &bdquo;Hotel Amour&ldquo;, dem neuen Album von Terranova zu.   Die &Auml;lteren werden sich erinnern: Das Berliner Projekt Terranova tanzte in den 90ern mit trip-hoppigen Sound in der ersten Reihe mit und tauchte danach regelm&auml;&szlig;ig mit immer wieder ver&auml;nderten Kl&auml;ngen auf.   Die letzten Jahre aber blieb es ruhig, Terranova schien auf dem Friedhof der elektronischen Musik seine Gruft bezogen zu haben.   Jetzt aber hat Fetisch, verbliebenes Terranova-Urgestein, noch einmal zugeschlagen, alte Weggef&auml;hrten reaktiviert und gemeinsam mit dem Produzenten &Me ein neues Album fabriziert.   Keine Zombie-Veranstaltung, wie man vielleicht denken k&ouml;nnte, auch kein Alterswerk, sondern eine mal fluffig-locker, mal d&uuml;ster-dichte, coole Platte &ndash; f&uuml;r mich die beste seit dem Deb&uuml;t &bdquo;Close The Door&ldquo;.]]></content:encoded></item><item><title>Deichkind-Konzerkritik in einem Satz:</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-03-27T00:22:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deichkind_Konzert_Kritik.html#unique-entry-id-240</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deichkind_Konzert_Kritik.html#unique-entry-id-240</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;berw&auml;ltigend, wie immer.


	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	-	]]></content:encoded></item><item><title>Music For Those Who Know&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-03-25T21:14:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Music_For_Those_Who_Know.html#unique-entry-id-239</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Music_For_Those_Who_Know.html#unique-entry-id-239</guid><content:encoded><![CDATA[Seit einigen Tagen werde ich immer wieder seltsam angeschaut.   Ich laufe n&auml;mlich mit meinem alten Walkman herum.   Damals der beste, den Sony so herstellte (kostete um die 300 Mark), heute nur noch ein seltsames Relikt.   Aber es hat einen Grund, warum ich einen auf Tape-Connoisseur mache: Ich h&ouml;re mir alte Cassetten an, auf denen sich mitgeschnittene Techno-Radio-Shows von Anfang der 90er finden.   Auf einem dieser Tapes stie&szlig; ich mal wieder auf den Satz &bdquo;Music for those who know&ldquo;, den ich mir, Ironie der Walkman-Geschichte, auf die R&uuml;ckseite meines iPods eingravieren lie&szlig;.   Ein Zitat, das noch weiter geht: &bdquo;Music for those who know. ...  Aber woher stammt es nur? ...  Ich w&uuml;rde sagen, es stammt von Jeff Mills.   Aber ich wei&szlig; nicht, von welcher Platte und stehe ein wenig hilflos da.   Da hilft nur, in die Runde zu fragen: Wer kennt es, wer kann helfen? ]]></content:encoded></item><item><title>Dapayk und Padberg liefern &#x22;Sweet Nothings&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-24T17:02:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dapayk_und_Padberg.html#unique-entry-id-238</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dapayk_und_Padberg.html#unique-entry-id-238</guid><content:encoded><![CDATA[Er n&auml;mlich baute ihren Gesang sehr passend in seine eher minimalistischen Tracks ein.   Dapayk & Padberg nannten die beiden ihr gemeinsames Projekt, als sie vor sieben Jahren die erste Platte ver&ouml;ffentlichten.   Jetzt ist man bei Album Nummer 3, es geht ein wenig poppig-housiger zu als am Anfang, aber nach wie vor sehr stilsicher.   Schnell ist angesichts der Tracks vergessen, dass hier ein Model am Werk ist.   Gut m&ouml;glich, dass sich Eva Padberg, wie im Interview behauptet, st&auml;rker eingemischt hat, sie soll inzwischen die Grundstimmung der Songs bestimmen.   Hoffentlich aber kommt sie jetzt nicht auf die Idee, ein &bdquo;richtiges&ldquo; Popalbum aufzunehmen.   Das kann eigentlich nur schiefgehen.


Dapayk & Padberg &ndash; Sweet Nothings (Label: Stil vor Talent)]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 5: Wiederauferstehung</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-17T22:27:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_5.html#unique-entry-id-237</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_5.html#unique-entry-id-237</guid><content:encoded><![CDATA[Nur heute und nur im Vans Pop-up Store hier in Austin zu bekommen - offenbar eine Wiederauflage der vor Jahren von Social Distortion (Rock&rsquo;n&rsquo;Roll, Baby!) 

...Die interessantesten, wenn auch nicht unbedingt neuen Aussagen: Ist auf lange Sicht nicht gut f&uuml;r die gro&szlig;en Streetware-Marken, wenn ihre Sachen im Ausverkauf oder den gro&szlig;en Kaufh&auml;usern landen. ...  Und jetzt, da jeder Hip-Hopper und seine Gro&szlig;mutter, aber auch andere Musiker und Sportler sofort nach dem ersten Erfolg eine eigene Streetwear-Marke starten, sich also keine Zeit nehmen, die Marke aufzubauen, leidet der Klamottenumsatz sofort, wenn die musikalische Karriere den Bach runtergeht. 

...Gute Runde, die sich da zusammengefunden hatte, um die Geschichte der Reggae- und Bass-Musik von ihren jamaikanischen Urspr&uuml;ngen bis heute zu erz&auml;hlen - man sieht es vielleicht auf dem Foto (von links nach rechts: Mikey Dread (nicht der tote, sondern der lebende vom Channel One Sound System), Karl Neilson, Mykaell Riley, Lady Leshurr und Robbo Ranx).   Es wurde der ganz gro&szlig;e Bogen geschlagen: Wie Reggae nach England kam, wie er dort als identit&auml;tsstiftendes Ding wirkte, wie der Punk den Reggae entdeckte, wie es sp&auml;ter in Richtung Jungle und Dubstep ging, wie sich die Soundsystems entwickelten und um was es bei ihnen ging und geht.   H&ouml;rt sich banal an, aber im Mittelpunkt steht wirklich der Sound: M&ouml;glichst bassig-bombastisch, aber eben auch technisch so gut wie irgend m&ouml;glich wiedergegeben.


So stolz die Panelisten - allesamt Musiker, Produzenten, Soundsystem-Mitglieder, DJs und/oder BBC-Moderatoren - darauf sind, dass das &bdquo;United Kingdom&ldquo; Bass Culture erst m&ouml;glich gemacht hat, so sehr w&uuml;nschten sie sich, dass das anerkannt wird. ...  Wor&uuml;ber ich sehr froh war: Dass Lady Leshurr, eine junge Musikerin aus Birmingham, die angeblich schneller rappen kann als Busta Rhymes, nur ganz kurz ein wenig einf&auml;ltig und wortarm r&uuml;berkam. ...  Die paar Male, in denen eine junge Frau mit eingeladen war (und die ich gesehen habe) machte die dann meist den uninteressantesten Eindruck - wohl auch, weil sie immer als &bdquo;Vertreterin der Jugend&ldquo; sprechen sollten und mit dieser Rolle &uuml;berfordert waren.   Nicht aber Lady Leshurr, die schnell begriff, dass sie genau wie die anderen besser &uuml;ber das sprechen sollte, was ihr am Herzen lag - und nicht als &bdquo;Sprachrohr&ldquo;. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 4: Ern&#xfc;chterung</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-17T05:32:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_4.html#unique-entry-id-236</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_4.html#unique-entry-id-236</guid><content:encoded><![CDATA[Denn als Teil des &bdquo;Bespa&szlig;ungsprogramms" der &bdquo;Initiative Musik" wurden Musikbusiness-Menschen und andere Interessierte eingeladen, auf der Texas Star den Ladybird Lake rauf und runter zu schippern, dabei Bier zu trinken und sich Musik aus Deutschland anzuh&ouml;ren: Fenster, Talking To Turtles und Touchy Mob.   Touchy Mob ist dabei noch das spannendste und das nicht nur, weil sein Bart so lang wie Texas gro&szlig; ist.   Auch seine Musik - mal wieder verfremdete Electronica-Kl&auml;nge plus Gesang und gelegentlichen Gitarrensounds - ist gro&szlig;. 

...Fenster habe ich zuerst f&uuml;r Talking To Turtles gehalten, weil mich das Singer-Songwriter-Indie-Spiel in die Irre gef&uuml;hrt hat. ...  Das kann man auch &uuml;ber Talking To Turtles sagen, von denen ich immer noch nicht wei&szlig;, ob sie nun als Berliner oder Rostocker oder Leipziger gelten.   Ihr letztes Album ist jedenfalls in Seattle entstanden (Nein, Dirk, wir sind immer noch nicht in Seattle!), reduzierte, nachdenkliche Songs findet man dort.   Nicht die beste Musik der Welt &ndash; wer macht die schon?  - aber sehr sehr sch&ouml;n, ruhige Musik f&uuml;r ruhige Momente.


...Dann n&auml;mlich &uuml;bernahm ich die Musikbeschallung, bei Sonnenschein und immer noch auf dem Schiff. ...  Nur drei Beispiele: Stimmings &bdquo;Sexy Beast&ldquo;, Microtraumas &bdquo;Nordlicht&ldquo; und die limitierte House-Version von James Blakes &bdquo;Limit To Your Love&ldquo;.   Auch nicht die aufregendste Musik der Welt, aber perfekt f&uuml;r den Augenblick. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 3: Erleuchtung</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-16T16:41:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_3.html#unique-entry-id-235</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_3.html#unique-entry-id-235</guid><content:encoded><![CDATA[Nicht egal aber ist, was sie f&uuml;r Musik machen und wie sie sie machen: Er hat sich eine Art Lichtorgel gemacht - sobald er auf die einzelnen Leuchten schl&auml;gt, erklingt der passende Ton dazu und die Leuchte &auml;ndert ihre Farbe, geht an oder aus. 

...Ein paar hundert Leute passen da rein, Alkohol gibt es nat&uuml;rlich nicht, daf&uuml;r ganz umsonst eine bestimmte sakrale Stimmung, die sich auch ohne Gott einstellt - jedenfalls mit der richtigen Musik, dem richtigen Licht. 


...Grimes, ebenfalls aus Kanada, spielte ebenfalls sehr mit ihrer Stimme rum und hatte deshalb w&auml;hrend des Singens ziemlich viel zu tun: Mehrere Mikros jonglieren, st&auml;ndig auf dem Effektger&auml;t und dem Synthie rumhacken, dazu mit der ungewohnten Situation (ja, wir sa&szlig;en auf den Kirchenb&auml;nken und starrten mucksm&auml;uschenstill auf die wenige Meter vor einem stehenden Musiker) klarkommen. ...  Aber sie ist von all den Musikern, die derzeit mit Stimme und Electronica experimentieren und so eine Art Singer-Trackwriter-2.0-Zeugs machen, meiner Ansicht nach am weitesten, was die Verbindung aus Pop, neuen Sounds und K&uuml;nstlerpers&ouml;nlichkeit angeht.   So gut ich James Blake und Purity Ring und Depthford Goth und Nicolas Jaar auch finde - bei Grimes kommt noch echte Ausstrahlung dazu.


...Songs im herk&ouml;mmlichen Sinne sind das nicht, das war ein 40 Minuten langes, sich st&auml;ndig ver&auml;nderndes St&uuml;ck aus Stimmfetzen, Soundschnipseln, Effekten und Ger&auml;uschen.


...Ihr Auftritt in der Kirche ein wenig schr&auml;g, vielleicht am besten zu beschreiben mit &bdquo;Jennifer Rush trifft Austra&ldquo;. ...  Aber die Songs gar nicht - und der Drummer mit seinem E-Schlagzeug &uuml;berzeugte mich so sehr, dass ich gerade selbst auf E-Schlagzeug-Suche bin.


...Und sie werden deshalb nicht verstehen, dass ich Fiona Appels Auftritt in der Central Presbyterian Church hier als letztes und nur kurz abhandle.   Muss aber sein: Denn auch wenn sie mehr oder weniger Headliner des Abends war, stellten sich mir bei ihrem Auftritt nur zwei Fragen: Was hat ihr okayer, gitarrenorientierter Alternative-Singer-Songwriter-Sound mit den elektronisches Experimenten des Abends zu tun? ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 2: Beichte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-15T18:00:52+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_2.html#unique-entry-id-234</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_2.html#unique-entry-id-234</guid><content:encoded><![CDATA[Als flei&szlig;iger Musikjournalist, der sich zwar haupts&auml;chlich, aber eben nicht nur f&uuml;r elektronische Musik interessiert, folgten zwei Panel-Diskussionen, die vom Titel her ganz spannend klangen: &bdquo;Online Music&rsquo;s Tastemakers&ldquo; und &bdquo;From the Blocks to the Blogs&ldquo;. ...  In einem der Sache sicherlich nicht hundertprozentig angemessenem Satz zusammengefasst: Schwarze Kids sind mittlerweile auch alle Online, weil sie X-Boxen und Web-f&auml;hige Handys haben und Musikjournalisten l&uuml;gen manchmal, um es sich mit Musikern und der Musikindustrie nicht zu verderben. 


...Sehr cool ist deshalb ein so genanntes &bdquo;Speed Set&ldquo;: Sechs Bands in einer Stunde, jede tritt zwischen sechs und neun Minuten auf. 

...<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/HIfFA8-RaHQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/4v9FSyyrkZU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Wie man oben auf dem Foto sehen kann, ein Duo, das abwechselnd mit Gitarre und Bass oder mit Keyboard spielt und deshalb nicht wie eine, sondern wie zwei Bands klingt, die sich st&auml;ndig abl&ouml;sen: Gitarren-Indie-Pop oder eher housige, angedancte Kl&auml;nge. ...  Konnten einem trotzdem leid tun, weil sie erstens in einem Club (&bdquo;The Stage on 6th Street&ldquo;) auftraten, der eher Country-Publikum anzieht und deshalb, siehe noch einmal obiges Foto, die schlimmsten Country-Musiker, die die Welt so kennt, im R&uuml;cken hatten. 

...So h&ouml;rte man zwar mindestens drei Mal ihr bestes Lied, aber kriegte auch mit, dass die blonde S&auml;ngerin eine wirklich sehr leise Stimme hat. 

...<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/gvhzIFgbuS8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/CqLAwt8T3Ps" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>SXSW-Diary Tag 1: Taufe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-14T18:36:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_1.html#unique-entry-id-233</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2012_1.html#unique-entry-id-233</guid><content:encoded><![CDATA[Denn Downtown Austin spielt sich auch dieses Jahr wieder alles ab, was die SXSW ausmacht: 2000 Bands und Musiker, die an diesen sechs Tagen in ein paar hundert Bars, Clubs, Konzerthallen und auf Freiluftb&uuml;hnen auftreten. ...  Stra&szlig;e befindet sich mein Motel, direkt am Highway, der mit seinem Rund-um-die-Uhr-Verkehr f&uuml;r ein Rauschen wie am Meer sorgt. ...  Und die Frau (Mitte 50, Rouge wie ein Clown, unter den Augen fingerdicke schwarze Kajal-Striche) fing auf einmal an zu sprechen und h&ouml;rte nicht mehr auf, merkw&uuml;rdige Sachen &uuml;ber fr&uuml;here Jobs und fr&uuml;here Stationen ihres Lebens zu erz&auml;hlen. 

...Au&szlig;er, dass so der Tag begann, an dem ich im La Zona Rosa landete und  Neon Hitch, eine Art Lady Gaga f&uuml;r Arme aus London live erlebte. 

...<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/CEJXo01zzmo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Outasight, nicht ganz so sportlich wie man es sonst aus dem Hip Hop kennt, mit Sakko, Hemd und ordentlichem Haarschnitt an einen Business-Typen erinnernd, ist in etwa so innovativ wie ein H&ouml;rger&auml;teakustiker (nichts gegen H&ouml;rger&auml;te oder Akustiker, aber mir ist gerade nichts besseres eingefallen, um zu beschreiben, wie berechenbar dieses Mischung aus Dancebeats, geklauten Rock-Riffs und David-Guetta-Hooks wirkt). 

...<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/0Zt8GWTZB5I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Theo London geistert ja schon eine Weile auf der Hype-B&uuml;hne rum, k&ouml;nnte gut sein, dass er auch noch mal so richtig gro&szlig; wird. 

...<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/0PvqBXlPG6g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Und wer jetzt noch wissen will, was hier in Austin (und meiner Ansicht nach in vielen anderen amerikanischen St&auml;dten zwischen Miami und L.A.) in den Clubs gespielt wird: David Guetta meets Skrillex meets Deadmau5. 2012 - the year dance music killed rock. ]]></content:encoded></item><item><title>Und es hat KLIK gemacht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-03-08T17:48:40+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Klik_Records_Box.html#unique-entry-id-232</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Klik_Records_Box.html#unique-entry-id-232</guid><content:encoded><![CDATA[400 Euro sind gar nicht so viel f&uuml;r 76 CDs, finde ich.   Vor allem, wenn darunter mehrere Alben des japanischen Neo-Trancers Hiroshi Watanabe (alias Kaito) sind.   Und etliche hochkar&auml;tige Ver&ouml;ffentlichungen, f&uuml;r die Klik Records offenbar die griechischen Ver&ouml;ffentlichungsrechte hat: Trentemoller zum Beispiel. 

...Um hier nicht mit den Details zu langweilen, sondern gleich zum Punkt zu kommen: Die griechische Post scheint nach wie vor funktionst&uuml;chtig zu sein.   Zwischen Bestellung und Klingeln vom Postboten an der T&uuml;r vergingen exakt 3 Tage.   Zwei Tage sp&auml;ter lag noch ein kleines Paket in meinem Briefkasten: Drei weitere Klik-CDs, die im gro&szlig;en vergessen wurde (was mir nicht aufgefallen war, weil sowieso schon ein paar zus&auml;tzliche Bonus-Platten rein gepackt wurden). 


Ganz ehrlich: Zuerst hatte ich die Klik-Aktion mit dem kompletten Packet f&uuml;r eine verzweifelte Ma&szlig;nahme gehalten, weil vielleicht im Zuge der Wirtschaftskrise auch niemand mehr elektronische Musik aus oder in Griechenland kauft.   Vielleicht ist es auch so. ...  Jedenfalls bin ich erst einmal erschlagen von der Menge an durchzuh&ouml;render Musik.   Wie gesagt: Neo-Trance ist dabei, aber auch Electropop, Deep House, Techno - und alles mit Seele. ]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;B&#x22; wie Loveparade</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-03-06T12:48:33+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/B_parade_Berlin.html#unique-entry-id-231</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/B_parade_Berlin.html#unique-entry-id-231</guid><content:encoded><![CDATA[Zweitens findet es der ein oder andere vielleicht piet&auml;tlos, zwei Jahre nach Duisburg eine Technogro&szlig;veranstaltung &auml;hnlich der Loveparade abzuhalten - und denen muss man dann m&ouml;glichst wenig Angriffsfl&auml;che bieten. ...  Sicherheit also, so, wie man es von anderen Gro&szlig;events rund ums Brandenburger Tor und die Siegess&auml;ule kennt: Weitr&auml;umig eingez&auml;unt, keine Flaschen, Fluchtfl&auml;chen, Transparenz.   Hauptverantwortlich: Der Sicherheitsingenieur Jens Groskopf, der allerdings, das muss er auf Nachfrage einr&auml;umen, solche eine Gro&szlig;veranstaltung bisher noch nicht betreut und geplant hat.


...Kommerziell will man aber auch nicht sein, zumindest erst einmal nicht - eine Geldgeberin namens Dajana Graf springt notfalls mit bis zu zwei Millionen Euro in die Bresche.   Warum sie das macht, wurde nicht ganz klar, sie &uuml;bernimmt aber wohl auch die Verpflegung auf der B-parade (ja, ja, keine Chance f&uuml;r Schwarzh&auml;ndler, jedenfalls nicht innerhalb des Zauns) und hat als Bauunternehmerin und Gastronomin offenbar ein paar Euro &uuml;ber.


Der Rest der &bdquo;B-parade&ldquo;-Macher hat mit Techno offenbar auch nichts am Hut, aber um Techno allein soll es ja auch nicht gehen.   Sondern einmal mehr um &bdquo;die gesamte Bandbreite der elektronischen Musik&ldquo; und die F&ouml;rderung der Clubkultur (mit dem Spruch versucht &bdquo;Sunshine Live&ldquo; seit Jahren vergeblich, eine Berliner UKW-Radiofrequenz zu ergattern): House, Electro, NuRave, Goa, Trance, Minimal, Breakbeat, Drum&rsquo;n&rsquo;Bass und viele andere Richtungen der elektronischen Musik soll laufen, hei&szlig;t es nicht sehr &uuml;berzeugend, so, als h&auml;tten wir nicht 2012, sondern, nun ja, 1997. 


...Es geht meiner Ansicht nach vor allem darum, &uuml;berhaupt die Genehmigung f&uuml;r eine Parade auf der Stra&szlig;e des 17. ...  Daf&uuml;r sagt man erst einmal all die richtigen Dinge (ist sicher, gen&uuml;gt dem Jugendschutz, kostet nichts, lockt eine halbe Million Menschen an, Drogen bleiben au&szlig;en vor, man will der Stadt etwas zur&uuml;ckgeben).   Aber nat&uuml;rlich geht es um eine Gesch&auml;ftsidee, mit der - warum auch nicht? - auf direktem oder indirektem Wege Geld verdient werden soll. ]]></content:encoded></item><item><title>Berghain oder Zwerghain?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-03-02T22:49:48+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Berghain_Stern.html#unique-entry-id-230</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Berghain_Stern.html#unique-entry-id-230</guid><content:encoded><![CDATA[Denn eigentlich l&auml;sst sich das alles in drei S&auml;tzen zusammenfassen: Das Berghain ist der ber&uuml;hmteste Club der Welt, wird der Reporter nicht m&uuml;de zu betonen, so, als m&uuml;sste er seinen Chefs gegen&uuml;ber rechtfertigen, warum es die Reportage ins Heft geschafft hat.   Auch wenn er anderes behauptet, wirkt seine Reportage so, als w&auml;re er entweder gar nicht selbst drin im Berghain gewesen oder nicht besonders lange, weshalb er sich auf drei Mittzwanziger st&uuml;tzt, die ihm ausgiebig von ihren Exzessen erz&auml;hlen, die er, der Reporter, gar nicht mitbekommen hat. 

...Erw&auml;hnenswert ist sicherlich noch die wundersch&ouml;ne Stern-Grafik, die die Architektur des Berghains auseinandernimmt, als w&auml;re es der F&uuml;hrerbunker - und so, wie beim F&uuml;hrerbunker immer sch&ouml;n angezeigt wird, wo genau der Chef sein Ende fand, scheint die Aufgabe der Grafik darin zu bestehen, die genau Lage der Darkrooms zu benennen.   Bin schon gespannt, wann die ersten durchs Berghain stolpern, in ihren Unterhosen, wie beschrieben, die Drogen, in ihrer Hand als Richtungshilfe die ausgerissene Zeitschriften-Seite.


...Die absurdeste Geschichte aber, die sich im ganzen Artikel findet: Es ist von einem Kokser die Rede, der sich beim Koksen durch einen zusammengerollten Geldschein mit dem AIDS-Virus infiziert habe. 

...Im Forum der Berghain-Seite ist all das auch schon Thema, auch dort ist man sich einig, dass jetzt jeder mitreden kann &uuml;ber das Berghain und die Drogenh&ouml;lle und dar&uuml;ber, dass da Schwule und Nichtschwule miteinander feiern.   Es gipfelt in dem Wunsch, diesen im Stern beschriebenen Club mal kennenlernen zu wollen - scheint ein guter zu sein!   Von den &bdquo;normalen&ldquo; Lesern des Sterns merkt sich der ein oder andere vielleicht auch noch den Namen des erw&auml;hnten DJs, Ben Clock, den vom T&uuml;rsteher kennt ja mittlerweile die ganze Welt.   Eltern d&uuml;rfen sich Sorgen um ihre Kindern machen - kein Witz: habe gerade von einer Frau geh&ouml;rt, die Angst hat, dass ihre zehnj&auml;hrige Tochter demn&auml;chst das Berghain erkunden will.   Und Harald Schmidt und der zotige Klaas haben sich auch schon auf halbwegs peinliche Weise &uuml;ber den Club und den Stern-Artikel lustig gemacht. ]]></content:encoded></item><item><title>Die Nostalgiemaschine</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-02-28T11:22:44+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Myspace_Technoarm.html#unique-entry-id-229</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Myspace_Technoarm.html#unique-entry-id-229</guid><content:encoded><![CDATA[So, jetzt ist es endg&uuml;ltig: Fritz, der Radiosender, bei dem ich die letzten Jahre den Nightflight moderiert habe, will ohne mich weitermache.   Die letzte Sendung steht Anfang Januar an.   Ich bin nat&uuml;rlich traurig, denn was wird nun aus dem Kampf gegen die Gitarren der Welt?   Vielleicht geht er ja an anderer Stelle weiter, die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.   Also: No hard feelings, wir sind gespannt.


Und das ganze muss nat&uuml;rlich hinter den Turntables (und gemeinsam mit Frau K&uuml;hne) geb&uuml;hrend gefeiert werden:


21.12.08 @ Raumklang, Berlin


25.12.08 @ Cookies, Berlin


29.12.08 @ Tresor, Berlin (in der Bar)


Hoffe, Ihr kommt vorbei ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Groove f&#xfc;r M&#xe4;rz</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-02-24T19:57:40+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Maerz_2012.html#unique-entry-id-228</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Groove_Maerz_2012.html#unique-entry-id-228</guid><content:encoded><![CDATA[Weil das genau die richtige Mischung aus neu und alt ist, die die Groove da getroffen hat: Ein echt gutes Spezial &uuml;ber die Clubkultur in Russland.   Anlass ist das Album von Nina Kraviz, die mit Groove-Autor Alexis Waltz durch die Moskauer N&auml;chte zieht und ihm erkl&auml;rt, warum andere L&auml;nder auch in Sachen Techno andere Sitten bedeutet.   Vier weitere Artikel &uuml;ber russische Plattenlabel, Clubs, H&ouml;rgewohnheiten und Netzradios machen dann tats&auml;chlich schlauer. 


Ansonsten k&ouml;nnen wir Vaughan Oliver treffen, den Plattencover-Designer, der unter anderem das Zomby-Cover von Dedication und etliches andere gestaltet hat.   Sch&ouml;nes Gespr&auml;ch auch mit Paul Rose alias Scuba, den Chef von Hotflush Records. ...  Und ein weiteres Highlight: Ein Auszug aus dem im M&auml;rz bei Suhrkamp erscheinenden Buch &bdquo;Der Klang der Familie&ldquo;.   Ist eine Art &bdquo;Verschwende Deine Jugend&ldquo; f&uuml;r die Technogeneration, mit Hilfe von diversen Interviews werden die Techno-Anf&auml;nge in Berlin rekonstruiert - in der Groove geht es um die ersten Gro&szlig;veranstaltungen und das Gegeneinander von Tekknozid- und Mayday-Veranstaltung.   Es tauchen auf: Tanith und William R&ouml;ttger, Marusha und J&uuml;rgen Laarmann, Wolle XDP und Westbam. 

...CD liegt der Groove auch dabei, mit Tracks von Nina Kraviz, Scuba, Jenifa Mayanha etc.


...Highlight: Hotze, Techno-Erinnerungen der Burrell Brothers, Auszug aus &bdquo;Der Klang der Familie&ldquo;.
]]></content:encoded></item><item><title>Skweee&#x2c; jetzt auch hieeer</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-24T00:14:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Skweee.html#unique-entry-id-227</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Skweee.html#unique-entry-id-227</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/D2Sf56wJPaY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Billige Synthesizer, stolpernde Beats &ndash; ein bisschen so, als habe man gerade ein Keyboard geschenkt bekommen und probiere das jetzt aus. 

...Es gibt einen Dokumentarfilm &uuml;ber die Skweee-Szene, die sich von Schweden erst nach Finnland und dann in den Rest der Welt ausgebreitet hat.   Darin sagt einer der Protagonisten, die Beats w&uuml;rden sich so anh&ouml;ren wie man in Schweden ausgelassen im Club tanze: Betrunken und stolpernd.

Auch wenn es jetzt schon sechs Jahre her ist, dass es mit Skweee anfing, das h&ouml;rt sich nach kurzem Trend an, der erst einmal Spa&szlig; macht, aber wo man als Produzent relativ schnell in eine Sackgasse ger&auml;t und das dann nicht mehr weiterentwickeln kann.   Trotzdem: So einfach sich der Ansatz anh&ouml;rt: Das ist Musik, die auf der Tanzfl&auml;che funktioniert, selbst wenn man das erst einmal nicht f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt.   Und es ist Musik, die zwar elektronisch hergestellt wird, aber bei der man nie denkt, es w&auml;re kalte, sterile Maschinenmusik &ndash; wenn die Musiker dort an ihren Keyboards dr&uuml;cken und drehen, dann geraten sie ins Schwitzen und zwingen den Ger&auml;ten ihre Seele auf &ndash; auch eine Art von Soul

Es wird haupts&auml;chlich instrumental gespielt und bislang nur gelegentlich gesungen &ndash; aber ich denke, das wird sich noch &auml;ndern, das bietet am meisten Entwicklungsspielraum.   Einer der wenigen, der viel mit Stimme arbeitet, ist der kanadische Sound-T&uuml;ftler Slow Hand Motem, der eigentlich Gregg Eberhard hei&szlig;t &ndash; das war einer der ersten, der Skweee nach Nordamerika gebracht hat. 


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/FRjlD5nQpOY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Im Niemandsland zwischen Remix und Edit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-22T00:44:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Disco_Edits.html#unique-entry-id-226</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Disco_Edits.html#unique-entry-id-226</guid><content:encoded><![CDATA[Edit, Re-Edit, Re-Mix &ndash; die Konzepte dahinter sind &auml;hnlich.   Aber auch erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig: Edits gibt es seit den Anf&auml;ngen der Disco-Musik: DJs haben schon in den 70ern die besten, sprich tanzbarsten Teile aus einem Song herausgeschnitten und ihn neu zusammengesetzt oder ihn einfach nur verl&auml;ngert &ndash; denn damals wurde es ja erfunden, das Konzept des ununterbrochenen Tanzvergn&uuml;gens. 

Remixe kennen wir seit den 80ern: Produzenten nehmen Songs und bearbeiten sie neu, beschr&auml;nken sich dabei aber nicht nur auf das Originalmaterial, sondern spielen neue Instrumente und Melodien ein, l&ouml;schen oder f&uuml;gen Gesangspuren dazu. 

Re-Edits liegen irgendwo zwischen Edit und Remix.   Der g&auml;ngigen Definition nach enthalten sie nur Elemente aus dem Original-Songs, werden aber neu geschnitten und arrangiert und mehr oder weniger heftig mit der Effektmaschine bearbeitet, vor allem, was den Beat angeht &ndash; der ist meist ein wenig st&auml;rker als im Original.   Schlie&szlig;lich gibt es nur eine einzige Rechtfertigung f&uuml;r ein Re-Edit: Die neue Version muss besser funktionieren als die alte.]]></content:encoded></item><item><title>Auch Zombies brauchen Liebe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-02-20T14:02:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rest_Zombie_Cole_Schreiber.html#unique-entry-id-225</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rest_Zombie_Cole_Schreiber.html#unique-entry-id-225</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/36290804?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=b3adad" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/36290804">Rest</a> from <a href="http://vimeo.com/sundaypaper">Sunday Paper</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


<li>direct link</li>]]></content:encoded></item><item><title>Der Deichkind-Angriff von ganz unten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-20T12:53:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deichkind_auf_Befehl_von_ganz_unten.html#unique-entry-id-224</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deichkind_auf_Befehl_von_ganz_unten.html#unique-entry-id-224</guid><content:encoded><![CDATA[Das schaffen nur Deichkind: Man f&uuml;hlt sich unwohl dabei, auf n&uuml;chtern-distanzierte Kritiker-Art &uuml;ber das neue Album der Hamburger Electro-Hiphop-Formation zu sprechen.   Eigentlich m&uuml;sste man doch genauso &uuml;ber Deichkind rede, wie die Musik machen.   Ein bisschen irre und abgedreht, witzig, von vorne und hintersinnig zugleich, laut und krachend und  trotzdem nicht platt.   Mit kurzen, pr&auml;gnanten  Text-Botschaften, die die Kraft haben, ganze Lebensentw&uuml;rfe und Karrieren in Frage zu stellen. 

...Befehl von ganz unten hei&szlig;t ihre neue Platte,Das f&uuml;nfte Album in 15 Jahren, die Band bleibt ihrem Rezept treu: Wuchtige Sounds, Texte, die alles d&uuml;rfen, nur nicht langweilig sein.    Kein Wunder, dass Deichkind seit Jahren auf deutschen Festival-B&uuml;hnen  abgefeiert werden und oft f&uuml;r den H&ouml;hepunkt sorgen.   Eine Ausnahme aber gibt es auf dem neuen Werk schon: Ein Song namens &bdquo;Die rote Kiste&ldquo;.   Deichkind haben sich hier f&uuml;r knapp zwei Minuten mit den mehrmals indizierten Deutsch-Punks von Slime zusammengetan: Dass es davon mal abgesehen auf &bdquo;Befehl von ganz unten&ldquo; auf gewohnten Pfaden weitergeht, war nicht unbedingt zu erwarten: Vor drei Jahren starb der Deichkind-Produzent Sebi Hackert.   Er hatte ma&szlig;geblich den Sound bestimmt, nach seinem pl&ouml;tzlichen Tod musste die Band entscheiden, wie und ob man &uuml;berhaupt noch zusammen bleiben mochte. 

...Ein Wort noch zum Image der Band: Deichkind gelten als Garant f&uuml;r ein tobendes Publikum, als Partyband, die man nicht unbedingt ernst nehmen muss, geht es doch oft genug um Rausch und Exzess. ]]></content:encoded></item><item><title>Henry Rollins vs. Techno-Wikinger</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-19T17:26:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Henry_vs_Viking.html#unique-entry-id-223</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Henry_vs_Viking.html#unique-entry-id-223</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Jf13MmZIcLs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>In der Zeitfalle&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-17T17:23:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Time_Trap_Ausstellung.html#unique-entry-id-222</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Time_Trap_Ausstellung.html#unique-entry-id-222</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass es &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist, Stein zu belichten. ...  Und wenn man den dann auch noch bearbeitet, so wie Thomas Lucker, dann kommt dabei eine Art 3-D-Kunst raus.   Ich glaube, ich finde es auch deshalb so gut, weil die Bilder etwas Dunkles ausstrahlen: So, als w&uuml;rde es in oder auf ihnen um die Welt nach der &bdquo;Gro&szlig;en Katastrophe&ldquo; gehen.   Oder sogar so, als w&auml;ren die Bilder selbst die einzigen &Uuml;berbleibsel nach der Apokalypse.   Perry-Rhodan-m&auml;&szlig;ig, aber im guten Sinne!   Deshalb hier ganz unten auch noch ein Perry-Rhodan-Film.   Ach ja, am Samstag (18.   Februar) lege ich da auch auf - postapokalyptische Kl&auml;nge von Thom Yorke bis Burial, von Giorgio Moroder bis Zomby.


...Februar 2012 ab 18 Uhr (DJ Martin B&ouml;ttcher)


...<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/CPWxdCfAumQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-16T01:11:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2012.html#unique-entry-id-221</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2012.html#unique-entry-id-221</guid><content:encoded><![CDATA[Kalte Luft l&auml;hmt Mund


l&auml;sst mich klingen wie Zombie


laute Musik hilft]]></content:encoded></item><item><title>Ausgeraubt nach Clubbesuch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-02-15T13:57:45+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ausgeraubt_nach_Clubbesuch.html#unique-entry-id-220</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ausgeraubt_nach_Clubbesuch.html#unique-entry-id-220</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Taschendiebe nutzen den tiefen Schlaf betrunkener &bdquo;Nachtschw&auml;rmer&ldquo; aus, indem sie in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, wie z.  B. der S-Bahnen Personen bestehlen, die aus der Disco oder anderen Gastst&auml;tten am Wochenende nach Hause fahren&ldquo;, hei&szlig;t es bei der Bundespolizei.   Ich stelle mir das so vor: Man kommt also aus dem Club, ist v&ouml;llig fertig und schl&auml;ft komam&auml;&szlig;ig ein.   Die Trickdiebe sind dann in den Z&uuml;gen unterwegs, sehen ihr Opfer (haben wahrscheinlich schon einen Blick daf&uuml;r, so wie Raubtiere kranke oder schwache Tiere in der Herde erkennen), n&auml;hern sich vorsichtig, rempeln ein bisschen, um zu sehen, wie tief der Schlaf wirklich ist.   Und dann nehmen sie sich alles mit: Handys und Geld (falls noch welches &uuml;brig ist), Kredit- und EC-Karten, Schuhe, Brillen, Jacken, Hosen.   Und als Opfer sitzt man da und f&auml;hrt schlafend von Endstation zu Endstation und wird auch noch von den anderen Fahrg&auml;sten, die nach und nach wieder zusteigen, ausgelacht.   Aber wie sch&uuml;tzt man sich davor?   Besoffen Auto zu fahren ist ja nun auch keine L&ouml;sung ...]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Der neue Musikexpress f&#xfc;r Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-02-13T09:32:53+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Musikexpress_Feb_2012.html#unique-entry-id-219</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Musikexpress_Feb_2012.html#unique-entry-id-219</guid><content:encoded><![CDATA[ In der ME-Februar-Ausgabe jedenfalls gibt es, neben einem ziemlich langen und ziemlich guten St&uuml;ck &uuml;ber Deichkind einen echt gro&szlig;en Technomoment: J&uuml;rgen Laarmann und der Schriftsteller Airen unterhalten sich &uuml;ber Clubs und den Techno-Geist, &uuml;ber Drogen und Ekstase.    Ach ja, so hei&szlig;t er ja sogar: Die gro&szlig;e Ekstase.   Gibt&rsquo;s das auch online?   Nat&uuml;rlich nicht.   Also frag mal nen Rocker-Freund, ob er dir den Musikexpress ausleiht, wenn er fertig ist.

Musikexpress Februar 2012.   6,90 &euro;.  ... .   6,90 &euro;.????   Krass!]]></content:encoded></item><item><title>We Have Band sagt: Ternion&#x21; Was sagen wir?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-10T16:09:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/We_Have_Band_Ternion.html#unique-entry-id-218</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/We_Have_Band_Ternion.html#unique-entry-id-218</guid><content:encoded><![CDATA[fragen We Have Band in diesem Song von ihrem zweiten Album &bdquo;Ternion&ldquo;.    Dabei lautet die wirklich entscheidende Frage bei dieser neuen Platte: &bdquo;Wohin gehen wir -  k&uuml;nstlerisch?&ldquo;   Eins n&auml;mlich ist klar: der Spa&szlig; und die Unverkrampftheit des Erstlings sind vorbei, die ersten Touren und Festivals gespielt.   Und das bedeutet: Eine neue Idee muss her.   Denn die der ersten Platte l&auml;sst sich ja nicht wiederholen: Da ging es darum, zu feiern &ndash; den Abschied von der langweiligen, der b&uuml;rokratischen Seite des Musikmachens: Das Trio We Have Band&ndash; ein Ehepaar und der beste Freund &ndash; hat zuvor bei einem Plattenlabel f&uuml;r andere Musiker gearbeitet und dann die Seiten gewechselt.   Und zwar einigerma&szlig;en gekonnt: Ihre electrolastigen Indie-Pop-Songs liefen in den Clubs, We Have Band waren gern gesehene G&auml;ste auf Festivals in ganz Europa. 

...We Have Band versuchen es mit einem echten Bruch: Die eindringlichen Refrains und cleveren elektronischen Sounds, die schon beim ersten H&ouml;ren ins Ohr durchmarschierten, mussten einer Art &bdquo;Singer-Songwriter trifft auf Synthie-Pop&ldquo;-Manier weichen.   Jetzt braucht alles ein wenig l&auml;nger, um zu uns vorzudringen &ndash; nicht mehr der Club ist die Bezugsgr&ouml;&szlig;e, sondern das Wohnzimmer.   So richtig funktioniert das noch nicht &ndash; We Have Band nehmen eine kleine Umleitung auf ihrem Weg zum k&uuml;hlen, aber eindrucksvollen, vielleicht sogar perfekten Popalbum.   Es d&uuml;rfte, wenn man im Rhythmus bleibt, in zwei Jahren kommen.]]></content:encoded></item><item><title>Als aus deutschem Punk die Neue Welle wurde</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-05T01:04:33+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Punk_Neue_Deutsche_Welle.html#unique-entry-id-217</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Punk_Neue_Deutsche_Welle.html#unique-entry-id-217</guid><content:encoded><![CDATA[J&uuml;rgen Teipel hat &bdquo;Verschwende Deine Jugend&ldquo; geschrieben, ein Doku-Roman &uuml;ber die Anf&auml;nge dieser deutschsprachigen Popkultur, zusammengestellt aus Gespr&auml;chsprotokollen der Protagonisten von damals.   Teipel spricht nicht von Neuer Deutscher Welle, er spricht von Deutschem Punk: &bdquo;F&uuml;r viele Leute war es eine Explosion von Kreativit&auml;t. ...  Was zu machen, war damals, so Ende der 70er, Anfang der 80er in Punkkreisen eine ganz wichtige Sache. 

...Und so taten sich Ende der 70er auch die ersten deutschen Bands zusammen, um mit oft kleinen Kenntnissen gro&szlig;e k&uuml;hle rohe Musik zu schaffen.   Aber blo&szlig; nicht auf Englisch: &bdquo;Also Deutsch war ganz wichtig, auch das hat Anfang der 70er Jahre seinen Anfang genommen, dass man da versucht hat, ernstzunehmende deutsche Texte zu schreiben, nur war das sehr politisiert, und hat noch nicht so viel mit so einer Jugendkultur oder auch so einer Kraft zu tun gehabt, die in Jugend per se drinsteckt.   Von daher war es wichtig, dass Punk daher kam, wo 16-, 17-, 18-J&auml;hrige da so einen Ansatz gesucht haben, einfach ihre ganz normale Alltagssprache und auch Themen, die einfach da waren, da einbringen zu k&ouml;nnen.&ldquo; 

...Ihre Musik, ihre Texte eine Reaktion auf die gesellschaftliche Wirklichkeit der Bundesrepublik Deutschland: &bdquo;Das habe ich als 16-, 17-J&auml;hriger genauso wahrgenommen, das war ein ganz graues Klima, wo man so gar nicht aufmucken durfte.   Vor allem nicht selber den eigenen Weg beschreiten, selber was machen, kreativ sein, das war so gar nicht angesagt damals.&ldquo;

...Die Industrie, die gro&szlig;en Major-Plattenlabel, bekamen von all dem zun&auml;chst einmal nichts mit &ndash; und glaubte dann nicht an einen lukrativen Markt f&uuml;r diese eher antikommerziell eingestellten Bands, um die herum eigenst&auml;ndige Indie-Label und Vertriebe entstanden: &bdquo;Aber irgendwann, bzw. ganz konkret so im Lauf des Jahres 1982 kam dann halt die Industrie daher und hat gemerkt, da ist was Neues, da l&auml;sst sich Geld verdienen, das finden anscheinend viele Leute gut, was da passiert und haben dann solche Clowns/Klons auf den Markt geschmissen. ...  Ein chemischer Prozess, wenn man so will: Verw&auml;ssern, um Kohle zu machen: &bdquo;Also damals haben ganz viele Musiker einfach aufgeh&ouml;rt, etwas zu machen, weil sie es nicht mehr ertragen haben, mit dem Ganzen in einen Topf geworfen zu werden und da hatte man das Gef&uuml;hl, dass man dagegen gar nicht ankommt,aber es war auch so eine Trotzreaktion, die darin begr&uuml;ndet war, dass ganz viele von den Punks auch keine ganz einfachen Charaktere waren.&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Na dann: Willkommen im Candyshop</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-02-04T20:12:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Jaxson_David_Keno_Candyshop.html#unique-entry-id-216</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Jaxson_David_Keno_Candyshop.html#unique-entry-id-216</guid><content:encoded><![CDATA[Passt auf jeden Fall: Zuviel von dieser korrekt produzierten Musik ist nicht gut.   Aber gleichzeitig kann man auch nur schwer aufh&ouml;ren, wenn man erst einmal angefangen hat.   Das liegt an dieser Mischung aus geschmeidigen Beats und manchmal &uuml;berzuckerten Vocals.   Ja, es darf auch schon mal kitschig werden beim Technoarm!


Jaxson & David Keno: Candyshop (Yellow Tail)


Und hier die beiden als Remixer:


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/S0eQoid1bCA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Henry Rollins - Punk-Ikone und Endlosredner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-02-01T11:06:26+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Henry_Rollins_redet.html#unique-entry-id-215</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Henry_Rollins_redet.html#unique-entry-id-215</guid><content:encoded><![CDATA[Ich wei&szlig; nicht genau, wie viele Menschen ins Huxley&rsquo;s passen, es d&uuml;rften so um die 500 gewesen sein, die auf ihren St&uuml;hlen sa&szlig;en und konzentriert den Ausf&uuml;hrungen des immer noch muskul&ouml;sen und vor allem energischen Rollins folgen.   Er redet frei, es geht um den amerikanischen Wahlkampf und um die Angst der Amis vor &bdquo;Socialism&ldquo;.   Es geht (leider nur sehr kurz) um Black Flag, um die endlosen Touren der Band, um einen Zwischenfall bei einem der Konzerte, als ein Stagediver auf einem zerbrechlichen M&auml;dchen landet und ihr ein Auge kaputt macht. 


Rollins erz&auml;hlt von seinen Reisen durch all die L&auml;nder, die die USA als Feinde ansehen, durch Iran, Nordkorea, Syrien, Vietnam.   Rollins Geschichten sind lustig und ernst, egal, ob er &uuml;ber die Rattenjagd mit anschlie&szlig;endem Ratten-Barbecue in Indien oder den Kauf einer Leiter in einem riesigen kalifornischen Supermarkt oder &uuml;ber einen kubanischen Busfahrer, der Spa&szlig; am exzessiven H&auml;ndesch&uuml;tteln hat, spricht. 


Henry Rollins wei&szlig;, dass Regierungen und Regime b&ouml;se sein k&ouml;nnen, die Einwohner eines Landes das dann aber nicht zwangsl&auml;ufig sein m&uuml;ssen. ...  Was das mit Techno zu tun hat? 

...Und ungef&auml;hr so muss man sich das vorstellen:


<iframe src="http://player.vimeo.com/video/19414253?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/19414253">My Security Squad</a> from <a href="http://vimeo.com/user5899300">Henry Rollins</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Als ich einmal der bekannteste T&#xe4;towierer &#xd6;sterreichs war</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-01-31T11:54:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Katzen_the_tattoo_artist.html#unique-entry-id-214</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Katzen_the_tattoo_artist.html#unique-entry-id-214</guid><content:encoded><![CDATA[In einer der Bars war ein spezieller Swing-Tanz-Abend im Gang und Katzen, die ich vorher noch nie gesehen hatte (w&auml;re mir, glaube ich, aufgefallen) war auch dort. ...  Jedenfalls hatte ich zuvor noch nie eine Frau bzw. ein M&auml;dchen so um Mitte 20 gesehen, das so krass im Gesicht t&auml;towiert war wie sie. ...  Meist waren das Knackis oder Punks und meist beschr&auml;nkte es sich auf einen Punkt oder eine Tr&auml;ne und nur einmal lernte ich einen kennen, der hatte sich eine Art Brille verpasst, konnte aber auch nicht erkl&auml;ren, warum.


...Was ich nicht wusste: Auch er kannte Katzen nicht, trotzdem ging er recht selbstbewusst auf sie zu und sprach eine Weile mit ihr, dann rief er mich dazu.   Es dauerte eine Weile bevor ich mitbekam, dass Jon ihr erz&auml;hlt hatte, ich w&auml;re aus &Ouml;sterreich und dort, in Wien, einer der besten T&auml;towierer.   Sie hatte noch nie von mir geh&ouml;rt (ich auch nicht), aber schien das erst einmal zu glauben. ...  Von ihrer Arbeit als T&auml;towiererin in Austin, von ihrem Wunsch, am ganzen K&ouml;rper t&auml;towiert zu sein, von ihrem Mann &bdquo;The Enigma&ldquo; (mittlerweile wohl ihr Ex-Mann), den man vielleicht kennt, weil er mit seinen am ganze K&ouml;rper auft&auml;towierten Puzzleteilchen auch in Deutschland in der Werbung aufgetaucht war, und sie erz&auml;hlte von ihrer Vorliebe f&uuml;r&rsquo;s Swingtanzen. ...  Das zweite Mal, als ich darauf antwortete und sagte, das w&auml;re Teil meines k&uuml;nstlerischen Konzepts, weil es erstens die Leute in ihrem Selbstverst&auml;ndnis ersch&uuml;ttern w&uuml;rde und zweitens mich zu etwas ganz besonderem machen w&uuml;rde. 


...Schlie&szlig;lich tanzten wir auch noch kurz Swing miteinander, was sie nat&uuml;rlich besser konnte als ich, weil es f&uuml;r mich das erste Mal war.


...Eine Art Happy End gab es trotzdem: Als meine Truppe weiterziehen wollten und ich mich von Katzen verabschiedete, gab ich zu, gar nicht aus &Ouml;sterreich zu sein. ]]></content:encoded></item><item><title>M&#xe4;use im Affenstall</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-31T11:25:26+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mouse_on_Mars.html#unique-entry-id-213</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mouse_on_Mars.html#unique-entry-id-213</guid><content:encoded><![CDATA[Die beiden M&auml;use sch&ouml;pfen nicht aus der Vergangenheit, sondern vor allem aus sich selbst, sie haben aus all den Str&ouml;mungen, die die elektronische Musik kennt, aus Techno und Dub und Breakbeats, aber auch aus Jazz und Rock etwas eigenes geschaffen, das sich platten Erkl&auml;rungsversuchen widersetzt. 

...Zum einen, weil sie ja trotzdem nicht unt&auml;tig herumsa&szlig;en, sondern regelm&auml;&szlig;ig live spielten oder mit verschiedenen Seitenprojekten ihre Zeit verbrachten - unter anderem, als Von S&uuml;denfed, mit Mark E.Smith von The Fall. 

...So lange existiert auch ihr Studio in Adlershof, wo ein Gro&szlig;teil der Songs von Parastrophics, ihrem zehnten Album, entstanden sind &ndash; ihr Berlin-Album, wenn man so will. 

...Der erste Kontakt kam zuf&auml;llig zustande &ndash; man hatte die gleiche Promoterin in den USA &ndash; dann stellte sich schnell heraus, dass hier Geistesverwandte zueinander gefunden haben: Modeselektor haben den Anspruch, Musik zu machen, die nicht den klischeehaften Vorstellungen eines &bdquo;Sounds of Berlin&ldquo; entspricht.   Und an Klischees wollen sich auch Mouse on Mars nicht abarbeiten: &bdquo;Monkeytown ist gutes Beispiel daf&uuml;r, dass es diesen ganz klaren Sound der Stadt nicht geben muss. ...  Aber im Club geht ja inzwischen viel mehr, das ist ja einer der letzten Orte, an dem man nicht immer schon wei&szlig;, was passiert, wenn man ihn betritt.&ldquo;

...Um &bdquo;anzuspringen&ldquo;, wie sie es nennen, um Interesse f&uuml;r die eigene Musik zu entwickeln, m&uuml;sse man sich selbst &uuml;berraschen: &bdquo;Wir bringen uns immer wieder in Situationen, wo das Ende nicht absehbar ist. a) wo es nicht klar ist, wann es kommt und b), wann es kommt.&ldquo;  

...Parastrophics wirkt eher wie ein riesiges Sammelbecken von Ideen: So wie Jean-Baptiste Grenouille in Patrick S&uuml;skinds Roman &bdquo;Das Parfum&ldquo; aus dem Geruch junger Frauen das absolute Parfum schuf, machen sich Mouse on Mars daran, eine Essenz der Popmusik zu kreieren &ndash; aber eben nach ihren Gesetzen: &bdquo;Wir haben auf den Moment gewartet, wo das ganz selbstverst&auml;ndlich umkippt.   Ein Tropfen aus eine Riesenbassin, was aufgef&uuml;llt ist mit verschiedenstem Zeugs, der so ganz aus Versehen an der Seite raustropft und wir dann das Gef&auml;&szlig; haben, um diesen Tropfen aufzufangen.&ldquo;

...Die Band ist etabliert, sie geh&ouml;rt zur Geschichte der elektronischen Musik und zwar so sehr, dass es in den Augen der beiden keine Rolle spielt, ob man  nun aktiv mitmischt oder nicht. ]]></content:encoded></item><item><title>Schwarzlicht auf Abwegen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-29T05:13:32+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Diagrams_BlackLight.html#unique-entry-id-212</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Diagrams_BlackLight.html#unique-entry-id-212</guid><content:encoded><![CDATA[Und weil Sam Genders zun&auml;chst auch nicht live auftreten wollte, kamen immer weitere Bandmitglieder dazu, die ihn ersetzten und erg&auml;nzten &ndash; keine ideale Entwicklungen f&uuml;r einen, der am liebsten allein oder zu zweit vor sich hinwerkelt.   Das also die Vorgeschichte von Diagrams und dem Album Black Light &ndash; und jetzt kommen wir zur Hauptsache: Der Musik.

Black Light, das Titelst&uuml;ck aus dem ersten Album von Sam Genders und seiner Band Diagrams &ndash; denn auch wenn Genders die Menschen scheut, hat er nicht ganz alleine an dieser Platte gearbeitet &ndash; vor allem der Produzent Mark Brydon hat seine Finger mit im Spiel gehabt, man kennt ihn vielleicht noch von der Band Molokko. 

Die beiden jedenfalls arbeiten ziemlich gut zusammen: Genders ist nach wie vor an Soundexperimenten interessiert, Brydon macht die Musik drumherum tanzbar und eing&auml;ngig.   Vom Folktronica der Vorg&auml;ngerband Tunng ist nur noch das Tronica &uuml;brig geblieben, der Folk musste zur&uuml;ck bleiben. 

Gleich mehrere Kritiker in England und Deutschand, vom Guardian und dem Musikexpress, sehen Parallelen zwischen Diagrams der englischen Band Hot Chip: Die weiche, extrem entspannte Art des Gesangs, die zum Teil versponnenen, aber niemals &uuml;berfrachteten Beats und Rhythmusteile, das elektronische Musikger&uuml;st, das alles zusammenh&auml;lt und dabei warm und menschlich bleibt.   Das Ergebnis im Falle von Hot Chip waren Songs, die blaupausenartig zeigten, wie moderne Popmusik zu klingen hat, die anspruchsvoll und eing&auml;ngig zugleich sein will.   Diagrams setzen das fort, gekonnt und einfallsreich, aber sind eben nicht mehr die einzigen, die dieses Feld beackern. ]]></content:encoded></item><item><title>Vorw&#xe4;rts in die Vergangenheit&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-26T14:39:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Forward_To_The_Past_Acid.html#unique-entry-id-211</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Forward_To_The_Past_Acid.html#unique-entry-id-211</guid><content:encoded><![CDATA[Von den gro&szlig;en Genres ist Techno das j&uuml;ngste.   Aber selbst Techno hat schon deutlich &uuml;ber 20 Jahre auf der Festplatte.   Kein Wunder also, dass auch hier nicht mehr unbedingt nach vorne, sondern immer &ouml;fter zur&uuml;ckgeschaut wird.   Auf die Anf&auml;nge, die fr&uuml;hen Jahre, die 90er.   Und auf das, was davor kam, Acid House zum Beispiel. 1988, also noch vor Mauerfall und Berliner Techno-Urknall, machte diese Musik erst die Engl&auml;nder und dann den Rest Europas verr&uuml;ckt.   Warum, das versucht die Forward-To-The-Past-Compilation zu ergr&uuml;nden.   Musiker wie der Berliner Produzent Steve Bug, die geheimnisvolle Snuff Crew oder das Motorcitysoul-Duo besuchen noch einmal die Sounds des legend&auml;ren Roland-303-Bass-Synthesizers, der Acid erst m&ouml;gliche machte.   Und so fiept und zirpt und zischt es hier wie vor fast 25 Jahren.   Futuristisch wirkt das Ganze zwar nicht mehr, aber irgendwie zwingender: Produktionswissen von heute trifft auf Experimentierfreude von damals.


V.A.: Forward To The Past Vol. ]]></content:encoded></item><item><title>Gr&#xf6;djaz - der gr&#xf6;&#xdf;te DJ aller Zeiten&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-01-25T19:41:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Cowell_DJ.html#unique-entry-id-210</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Cowell_DJ.html#unique-entry-id-210</guid><content:encoded><![CDATA[Das Ganze soll live und &bdquo;international&ldquo; stattfinden, wie auch immer das zu bewerkstelligen ist.   Jedenfalls, so Cowell, habe man ein Jahr an dem Konzept gearbeitet, er und eine Firma namens SYCO (gemeinsame Firma von Sony und Cowell) und Overbrook (eine Firma, die Schauspieler Will Smith geh&ouml;rt, Smiths Frau Jada Pinkett Smith ist wohl direkt in das Projekt eingebunden).


Ich bin gespannt, auch darauf, was f&uuml;r Pappnasen auftauchen werden und wie sich Fernsehmacher den &bdquo;Greatest DJ&ldquo; so vorstellen.   Kennt man schlie&szlig;lich von den anderen Castingshows: Niemand darf da einfach so sein, wie er ist - er wird gemacht!   Bereiten wir uns auf bescheuerte Kappen, bescheuerte Hosen, bescheuerte Brillen und jede Menge Glitzer an den Headphones vor. ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Raveline f&#xfc;r Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-01-25T19:10:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Raveline_Jan_2012.html#unique-entry-id-209</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Raveline_Jan_2012.html#unique-entry-id-209</guid><content:encoded><![CDATA[Neuer Verlag, aber alte Mitarbeiter, &bdquo;Raveliner der ersten Stunde&ldquo; hei&szlig;t es in der Pressemitteilung, h&auml;tten &uuml;bernommen bzw. weitergemacht.   Au&szlig;erdem sei man umgezogen in ein neues B&uuml;ro, habe mit etlichen juristischen Spitzfindigkeiten zu k&auml;mpfen gehabt, &bdquo;einfach alle H&auml;nde voll zu tun&ldquo;  und zeitweise nicht gewusst, ob man &bdquo;&uuml;berhaupt mit den Kunden des alten Verlags reden durfte.&ldquo;


Im Jahres-R&uuml;ckblick dieser &bdquo;neuen&ldquo; Raveline stehen dann noch einige Sachen, die vermuten lassen, dass zum Teil mit unfairen Tricks gek&auml;mpft wurde. 

...Noch eine Info aus der Pressemitteilug: &bdquo;Zudem konnten wir unsere sozialen Netzwerke leider nicht pflegen, da mit dem Weggang des Gro&szlig;teils der Redaktion auch wichtige Account-Logins nicht mehr zur Verf&uuml;gung standen. ...  Seltsam, aber h&ouml;rt sich so an, als w&auml;ren da auch ein paar Streitigkeiten ausgetragen worden.


...Na so: Wie gehabt, zum Gl&uuml;ck ohne die uns&auml;gliche Kolumne des Tom Novy, die man gar nicht oft genug schlecht machen kann (das sind eh nur unterst&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen, Tom Novy machte das schlie&szlig;lich selbst soooo schlecht, dass es kaum auszuhalten war). 


...Er schreibt &uuml;ber Gestalten der Nacht (Eternal Rules of Nightlife) und die vielen Eigenarten, wie man sich im Club (Sex-)Partner sucht. ...  Und au&szlig;erdem ist doch so ziemlich alles, was JL angepackt hatte, den Bach runtergegangen.   Ich hoffe mal f&uuml;r die Raveline, die ich nicht wirklich brauche, aber trotzdem, dass das kein schlechtes Omen ist.


...Kein Wunder, mit Skrillex haben sie ja jetzt einen, der zur Richtung des Magazins passt. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein neuer Star-Wars-Film&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-01-24T11:12:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Star_Wars_Film.html#unique-entry-id-208</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Star_Wars_Film.html#unique-entry-id-208</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/34948855?  portrait=0&amp;color=1acfd9" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/34948855">Star Wars Uncut: Director's Cut</a> from <a href="http://vimeo.com/casey">Casey Pugh</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Stirb langsam (Club Edition)</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-01-22T23:10:58+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Clubsterben.html#unique-entry-id-207</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Clubsterben.html#unique-entry-id-207</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Erst wenn die letzte Eigentumswohnung verkauft, das letzte Dachgeschoss ausgebaut und der letzte Freiraum zerst&ouml;rt ist, werdet ihr feststellen, dass der Prenzlauer Berg die Kleinstadt geworden ist, aus der ihr geflohen seid.&ldquo;  - mit diesem Plakat protestiert der &bdquo;Klub der Republik&ldquo; gegen seine Schlie&szlig;ung &ndash; am 19. 

...In letzter Zeit aber scheint es sich auf den Bezirk Prenzlauer Berg zu konzentrieren: Erst muss der Knaack Club, der vorher fast 60 Jahre existierte, zumachen, weil sich Anwohner beschwerten. ...  Es folgte das Icon &ndash; auch hier hatten sich einige Nachbarn &uuml;ber den L&auml;rm beschwert &ndash; nicht den aus dem Club, sondern von den Menschen, die davor standen. 

...Investoren, die schon vor Jahrzehnten anfingen, H&auml;user in der Berliner Innenstadt aufzukaufen, war der zwischenzeitliche Hype sehr recht, wertete er die Gegend, in der ihre Immobilien stehen, doch weiter auf. 

...Im Fall des Klubs der Republik ging es auch um neue Eigentumsverh&auml;ltnisse &ndash; das Haus hat innerhalb kurzer Zeit zwei Mal den Besitzer gewechselt. 

...Noch etwas bedroht die Clubkultur in Berlin: Eine ganze Reihe von Clubs haben nicht nur mit Anwohnerbeschwerden, sondern auch mit erheblichen Steuernachforderungen zu k&auml;mpfen.   Da geht es darum, ob der DJ ein K&uuml;nstler ist oder keiner &ndash; je nachdem werden 7 oder 19 Prozent Mehrwertsteuer f&auml;llig, Finanzamt ist nat&uuml;rlich der Meinung, dass das keine Kunst ist, die Clubs haben aber nur 7 Prozent gezahlt.

...Ein wenig verlogen ist das schon: Auf der einen Seite freut man sich &uuml;ber den Zuspruch, den Berlin bekommt, als kreatives Zentrum, das junge Leute anzieht, aber auch als aufregende Stadt, in die feierw&uuml;tige Menschen kommen. ...  Noch sind Freir&auml;ume da, so dass man sagen kann: Muss ja nicht im Prenzlauer Berg feiern gehen, sondern kann das in Neuk&ouml;lln oder Kreuzberg. 

...Nur wird Berlin irgendwann nicht mehr die Stadt der Clubs und der Musiker und K&uuml;nstler sein, die ziehen dann woanders hin. ]]></content:encoded></item><item><title>Der rosa (Schein-)Riese</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-22T19:05:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Big_Pink.html#unique-entry-id-206</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Big_Pink.html#unique-entry-id-206</guid><content:encoded><![CDATA[Future This, so hei&szlig;t das neue Album von &bdquo;The Big Pink&ldquo; aus London.   Die Platte kann man von zwei Seiten aus sehen: Als gut gelaunten, nicht sehr subtilen Angriff, bei dem alles m&ouml;gliche zum Einsatz kommt: Bombastische Sounds, Drumcomputer, Synthesizer, die stark mit der &Auml;sthetik der 80er flirten.   Oder als Einl&ouml;sung eines Versprechens, das The Big Pink vor drei Jahren gaben, als sie auf der Bildfl&auml;che erschienen.   Damals n&auml;mlich verhie&szlig;en sie, eine gro&szlig;e Popband sein zu wollen.   Aber zu einer gro&szlig;en Popband geh&ouml;ren nun einmal mehrheitstaugliche Hits und entsprechende Posen.   Zumindest die Posen liefern The Big Pink jetzt, geholfen hat ihnen dabei einer der derzeit gefragtesten &ndash; und sicherlich auch kostspieligsten &ndash; Produzenten Gro&szlig;britanniens, Paul Epworth.   Epworth ist eine Art Erfolgsgarant, er hat Adele und  Bloc Party, Ceelo Green, Florence And The Machine und etliche andere produziert und mit nach oben gebracht.   F&uuml;r besonders subtile Vorgehensweise ist er nicht bekannt  und das merkt man auch bei &bdquo;Future This&ldquo;: Die Noise-Pop-Momente, f&uuml;r die The Big Pink viel Kritikerlob einsteckten, sind fast vollst&auml;ndig verschwunden, geblieben ist energetischer raviger Rock &ndash; so &auml;hnlich d&uuml;rften Coldplay oder U2 klingen, wenn sie auf einmal nur noch f&uuml;r englische Ibizia-Clubg&auml;nger spielen m&uuml;ssten.   Der Vergleich zeigt schon: es geht melodi&ouml;s zu in der 2012er-Welt von The Big Pink.   Future This, ein Titel, der ein wenig in die Irre f&uuml;hrt: Soundm&auml;&szlig;ig hat das Londoner Duo damit einen Schritt in die Vergangenheit getan.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2012-01-17T15:33:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2012.html#unique-entry-id-205</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2012.html#unique-entry-id-205</guid><content:encoded><![CDATA[Schlaf schon!   sprach das Ich


Schlafe selbst!, sagt der Verstand


und weg warn die Zwei.]]></content:encoded></item><item><title>Was ist gr&#xfc;n und kifft ohne Ende?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2012-01-11T23:33:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Marsimoto_gruener_Samt.html#unique-entry-id-204</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Marsimoto_gruener_Samt.html#unique-entry-id-204</guid><content:encoded><![CDATA[Zwei Dinge zur Klarstellung: Ja, Marsimoto rappt das ganze Album &uuml;ber mit leicht hochgepitchter Stimme, eine knappe Stunde lang.   Und ja, es geht auf diesem Album vor allem um eins &ndash; daran l&auml;sst Marsimoto keine Zweifel: &bdquo;Endlich wird wieder gekifft,&ldquo; sind seine ersten Worte.

...Er war einmal ein ziemlich guter Fu&szlig;baller auf dem Sprung zur Profikarriere, er hat als Model gearbeitet &ndash; und im Zusammenhang mit Cora Schumacher fiel sein Name auch schon einmal.   Als &bdquo;Marteria&ldquo; ver&ouml;ffentlichte er vor einem Jahr eine viel gelobte und mainstreamtaugliche Platte &ndash; Marten Laciny ist Teil des deutschen Unterhaltungsgesch&auml;fts. 

Als Marsimoto lebt er eine andere Seite aus: Gr&uuml;ner Samt bezeichnet er im Interview mit dem Hip-Hop-Magazin Juice als Au&szlig;enseiterplatte, die Musik spiegele seine &bdquo;Outness&ldquo; wieder &ndash; das meint neben dem Anderssein auch eine gewisse Verr&uuml;cktheit.   Und die Au&szlig;enseiter, die Schwachen, so lautet sein Credo, verdienen es, besch&uuml;tzt zu werden &ndash; das ist das Gegenteil von &bdquo;Du Opfer!&ldquo;.

...Man muss etwas mit Rap anfangen k&ouml;nnen, um zu erkennen, dass die Stimme nicht zwangsl&auml;ufig nervig oder albern ist, sondern auch reizvoll sein kann &ndash; Musik muss nicht immer glatt und sch&ouml;n und gef&auml;llig sein, sie kann auch irritieren oder gar verst&ouml;ren &ndash; so wie hier.   Wer will, kann sich nat&uuml;rlich &uuml;ber die Verharmlosung von Marihuana und anderen Drogen auf dieser Platte aufregen.   Aber das Kiffen geh&ouml;rt doch nicht nur im Hip Hop zum Alltag &ndash; unsere Gesellschaft ist keine drogenfreie Zone, Marsimoto wei&szlig; das.


...<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/HG8lHwuY00E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Der Countdown l&#xe4;uft ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2012-01-11T23:10:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Countdown_Zomby.html#unique-entry-id-203</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Countdown_Zomby.html#unique-entry-id-203</guid><content:encoded><![CDATA[Auch wenn ich wei&szlig;, dass 2012 die Welt nicht untergehen wird (weil Marty McFly n&auml;mlich ins Jahr 2015 reiste), beeindruckt es mich sehr, was unter zombocalyp.se zu sehen ist.   Macht die ganze Sache mit dem nahenden Ende sehr greifbar.   Aber was das mit Zombies zu tun hat?   Ich wei&szlig; es nicht.   Aber habe ja meine eigenen Theorien.   Hier und hier zum Beispiel.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r Januar und Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-01-06T16:44:13+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Januar_2012.html#unique-entry-id-202</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Januar_2012.html#unique-entry-id-202</guid><content:encoded><![CDATA[Also: Lana Del Rey taucht auf und ein wenig fragt man sich, was eigentlich passiert, wenn das Album der Amerikanerin endlich rauskommt - schreiben dann einfach noch mal alle das gleiche?   Immerhin: So, wie sich die De:Bug der S&auml;ngerin im Interview/Bericht n&auml;hert, hat man es noch nicht gelesen.   Was haben wir noch?   Wir lesen &uuml;ber Berlin und den neuen Start-Up-Hype.   Der Leserpoll der Zeitschrift, ein unerwartetes Wiedersehen mit Trigema (ja, die T-Shirt-Firma mit dem Affen in der Werbung).   Und dann auch noch mein Lieblingsartikel &uuml;ber die Neuerfindung von R&S Records.


De:Bug 159 (Januar/Februar 2012).   4 &euro;.]]></content:encoded></item><item><title>Wie schreibt man &#xfc;ber Techno?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2012-01-05T18:16:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Klangspektrum_Worte.html#unique-entry-id-201</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Klangspektrum_Worte.html#unique-entry-id-201</guid><content:encoded><![CDATA[Die Hauptfrage im Mittelpunkt: Warum eigentlich tun sich Journalisten so schwer, die richtigen Worte zu finden, sobald es um Dinge wie Party, Tanz, Musik, Konzert geht?  Nein, ich meine (hoffentlich) nicht mich selbst und auch nicht andere professionelle Musikjournalisten. ...  Wie zum Beispiel Michaela Krenn-Aichinger, eine Schreiberin aus &Ouml;sterreich, bei der es mir gerade eben wieder aufgefallen ist. 

Sie schreibt &uuml;ber ein Charity-Event, also eine Veranstaltung, mit deren Hilfe Geld f&uuml;r gute Zwecke eingesammelt werden soll.   Im konkreten Fall geht es um &bdquo;Klangspektrum&ldquo;, ein Festival, dessen Einnahmen nach Kambodscha gehen sollen, damit dort Kinder unterrichtet werden k&ouml;nnen. 

...Man hofft auf ein &bdquo;tolles&ldquo; Ergebnis, was das gesammelte Geld angeht.   Und Florian Meindl, Produzent und DJ, wird nat&uuml;rlich &bdquo;einheizen&ldquo; mit seinem &bdquo;Techno-Sound&ldquo;. ...  Dass sie gleichzeitig auch tot sein kann, sieht man hier.   Und immer wieder, wenn Schreiber glauben, sie m&uuml;ssten angesichts bestimmter Themen einen bestimmten Ton treffen, der aber nicht ihrer ist. 

...Und au&szlig;erdem ist es ja irgendwie auch f&uuml;r einen guten Zweck.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Groove f&#xfc;r Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-12-28T14:33:03+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Groove_Jan_2012.html#unique-entry-id-200</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Groove_Jan_2012.html#unique-entry-id-200</guid><content:encoded><![CDATA[Auf dem Titelbild die Londoner Produzentin Maya Jane Coles, die erstens anders und zweitens viel kurz- und blauhaariger aussieht, als ich dachte.   Sie wurde von den Groove-Lesern zur Newcomerin des Jahres gew&auml;hlt.   Der Rest der Listen ... na ja, sind eben so, wie Listen so sind: Man kann dr&uuml;ber nachdenken, ob man das auch so sieht, ob man die Tracks und die Produzenten und die DJs und Label kennt und was man von ihnen so h&auml;lt.


Echtes Hightlight dieser Ausgabe, f&uuml;r mich jedenfalls: Ein Artikel &uuml;ber die gerade explodierende Dance-Szene in den USA.   Tolle Bilder von amerikanischen Festivals, alles sehr aufschlussreich.   Und auch der R&uuml;ckblick in Artikeln auf das vergangene Jahr lohnt sich.   Und die beigelegte CD ja sowieso immer (Tracks von Maya Jane Coles, John Talabot, Masomenos etc).


Groove Nr.   134, Januar/Februar 2012.   Preis: 4,50 Titel: Maya Jane Coles.
]]></content:encoded></item><item><title>Der DJ als Superstar - David Guetta und die Folgen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-12-27T14:11:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/David_Guetta_und_die_Folgen.html#unique-entry-id-199</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/David_Guetta_und_die_Folgen.html#unique-entry-id-199</guid><content:encoded><![CDATA[Ein ungew&ouml;hnlicher Star: Mit mittlerweile 44 eigentlich zu alt f&uuml;r das Clubleben, weder besonders gut aussehend noch ein verst&ouml;render Paradiesvogel wie Lady Gaga. 

...Die Verschmelzung der Stile lag schon l&auml;nger in der Luft, beide Lager stagnierten und kochten in ihrer eigenen So&szlig;e, warteten also auf neue Ideen und fanden sie im jeweils anderen. 

...Dazu kommt: Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg: Nachdem seine ersten Produktionen mit R&rsquo;n&rsquo;B- und Hip-Hop-K&uuml;nstlern   wie Akon, Will-I.Am und Rihanna in den USA so gut ankamen - dort ist Dance-Music bis zu David Guetta eher Nischenmusik gewesen -,  er also bewiesen hat, dass er &bdquo;liefern&ldquo; kann, will so ziemlich jeder einen Songs mit dem Franzosen machen. 

...Der Franzose ist damit das geworden, was er seit seinen ersten DJ-Tagen Ende der 80er in Schwulenclubs angestrebt hat: Ein Star und gleichzeitig seine eigene Marke: Der Guetta-Sound ist wenig &uuml;berraschend, in seinen schw&auml;chsten Momenten billige &bdquo;dance music&ldquo;, in seinen besseren eing&auml;ngige Funktionsmusik f&uuml;r die Disco. ...  Man kann das nat&uuml;rlich als Kirmestechno bezeichnen, aber das war schon bei Lady Gaga ein Begriff, der nicht weiterbringt. ...  David Guetta hat keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste, er macht es, wenn man so will, mit allen zu jeder Zeit.

...Da der amerikanische Markt aber nur eine gewisse Zahl von nicht-amerikanischen K&uuml;nstlern duldet, sieht es dort f&uuml;r alle Nicht-Guettas zur Zeit d&uuml;ster aus.   Denn eine solche Verkaufs- und Chart-Dominanz hat in den USA fast immer eine gro&szlig;e Nachahmerei und Gleichmacherei zur Folge. ...  &Auml;hnliches spielt sich immer wieder mal ab &ndash; zum Beispiel als 50 Cent vor sechs, sieben Jahren so dominant mit seinen Stolper-Raps daherkam.   Alle, die anspruchsvollere, nachdenklichere, intelligentere Musik machen, m&uuml;ssen sich zur Zeit hinten anstellen &ndash; ein Beispiel ist die nigerianisch-deutsche S&auml;ngerin Nneka, die vor kurzem noch zu einer US-Karriere ansetzte, hier und dort als eine Art neue Lauryn Hill gefeiert wurde und der jetzt der David-Guetta-Zeitgeist einen Strich gegen die Rechnung macht: Eher klassisch gemeinte Black Music hat es zur Zeit schwer.]]></content:encoded></item><item><title>Der R&#xfc;ckblick auf Retromania</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-12-25T13:10:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Retro_Rueckblick.html#unique-entry-id-198</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Retro_Rueckblick.html#unique-entry-id-198</guid><content:encoded><![CDATA[ Die gerade so hochgesp&uuml;lte Lana Del Rey bringt es noch einmal auf den Punkt: Popmusik - das bedeutete einmal: Alles einrei&szlig;en und Neues erschaffen, nach vorne schauen, progressiv und modern und avantgardistisch an Musik herangehen, innovativ und kreativ. ...  Aber es ist ein gro&szlig;er Unterschied, ob ich von etwas beeinflusst werde und es weiterentwickle &ndash; oder ich die Archive der Vergangenheit durchw&uuml;hle und sklavisch alles da rausziehe. 

...Und dann gab es auch noch eine dritte Gruppe, mit deren Reaktion Reynolds am wenigsten gerechnet hatte: &bdquo;Am spannendsten fand ich das Argument, dass Kunst und Kultur schon immer recycelt und die Vergangenheit umgearbeitet h&auml;tten. 

... Musik, die sich auf Musik von fr&uuml;her beruft, hat nicht mehr so viel Kraft wie das Original, sagt Simon Reynolds &ndash; in Retromania vergleicht er das mit Orangensaft: Retro-Musik ist Saft aus Konzentrat und habe einfach nicht den Geschmack von frisch gepressten Orangen.   Und wenn er da so schreibt von der letzten Dekade, der &bdquo;Re&ldquo;-Dekade, dann sieht man auf einmal &uuml;berall, den Retro-Teufel: immer mehr Jahrestage und Jubil&auml;en werden gefeiert. ...  Und dann noch der ganze andere Kram aus der Mottenkiste, die Fernsehshow, die sich mal mehr, meist weniger gelungen mit der musikalischen Vergangenheit besch&auml;ftigen, mit den gr&ouml;&szlig;ten Hits der 70er, 80er, 90er. 

... Einen gewissen Hang zum Retro, den gab es schon immer -  sogar in den 40ern, schreibt Reynolds, da sammelte man vergriffene Jazz-Platten aus der Vergangenheit und f&uuml;hlte sich gro&szlig;artig.   Jetzt aber ist Retro nicht mehr Nische, sondern Mainstream, die letzte wirkliche musikalische Revolution liegt zwanzig Jahre zur&uuml;ck - Techno, nicht nur ein neuer Musikstil, sondern eine ganz Jugendbewegung, die v&ouml;llig ironiefrei und ohne Blick zur&uuml;ck, volle Kraft voraus, inklusive Mode, Rituale, Tanz in die Zukunft zog.  ...  Die Zukunft hat kalt, elektronisch, kosmisch und abstrakt zu klingen, aber das sind lang etablierte Vorstellungen &ndash; unsere Vorstellung vom Sound der Zukunft ist mittlerweile auch schon retro.&ldquo;

...Youtube und itunes sind riesige Archive, Multimedia-Bibliotheken, in denen man jede Minimode der letzten 50 Jahre aufsp&uuml;ren kann, um sie dann zu kopieren, zu interpretieren oder als Sprungbrett zur n&auml;chsten Mode zu nutzen. ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Dezember</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-12-24T01:23:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Dezember_2011.html#unique-entry-id-197</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Dezember_2011.html#unique-entry-id-197</guid><content:encoded><![CDATA[Terror im Kaufhaus


Nicht der Terrorist ist schuld


sondern der Kunde]]></content:encoded></item><item><title>Frieden machen mit Moby</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-12-24T01:09:04+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moby_Frieden.html#unique-entry-id-196</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moby_Frieden.html#unique-entry-id-196</guid><content:encoded><![CDATA[Die ganz gro&szlig;e Zeit des Richard Hall, den jeder nur als &bdquo;Moby&ldquo; kennt, liegt &uuml;ber zehn Jahre zur&uuml;ck. ...  Und damals &ndash; wegen &bdquo;Play&ldquo; - traf ich ihn das erste Mal zum Interview &ndash; ein kleiner glatzk&ouml;pfiger Mann, der schlecht gelaunt und &auml;u&szlig;erst d&uuml;nnh&auml;utig auf ganz normale Fragen reagierte. 

...Seit diesem Interview kamen einige neue Platten von Moby auf den Markt, bessere und schlechtere, von mir eher missfallend zur Kenntnis genommen. 

...Und weiter: &bdquo;Menschen gehen schon in Ordnung, aber ich f&uuml;hle mich angezogen von stillen, leeren R&auml;umen. 

...Seine Fotos &ndash; er hat sein Publikum, Flugh&auml;fen, verlassene Stra&szlig;en und G&auml;nge aufgenommen &ndash; sprechen von einer ziemlichen Trostlosigkeit. 

...Das Reisen und Touren, erfahre ich im Gespr&auml;ch, machen Moby zu schaffen &ndash; die st&auml;ndigen Ortwechsel verursachen bei ihm Schlafst&ouml;rungen. ...  Aber auch nicht das Feindbild, als das er so lange bei mir herhalten musste.   Er ist jemand, mit dem ich mich gerne noch ein drittes Mal unterhalten w&uuml;rde &ndash; in vier, f&uuml;nf Jahren etwa.   Nur eine Bitte h&auml;tte ich dann: Bitte, lieber Moby, sprich dann nicht mehr &uuml;ber die religi&ouml;se Mystik des Sufismus:  

&ldquo;Die Sufis glauben, dass wir Zeit unseres Lebens niemals das wahre Gl&uuml;ck finden k&ouml;nnen, auch wenn wir es herbei sehnen- und Kunst und Musik sollten diese Sehnsucht widerspiegeln. ]]></content:encoded></item><item><title>80s-Revival Revisited</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-12-24T00:49:45+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/80s_Revisited.html#unique-entry-id-195</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/80s_Revisited.html#unique-entry-id-195</guid><content:encoded><![CDATA[Aber es gibt ja auch so viel zu erinnern und so viel zu zitieren und zu kopieren und noch mehr, was darauf wartet, zu Ende erz&auml;hlt zu werden, selbst wenn man die Mode und die Kunst aussen vor l&auml;sst und sich nur auf die Musik beschr&auml;nkt: Post-Punk und Synthie-Musik, Electro Funk und Italo Disco, New und Dark Wave, Dream-Pop und Neue Deutsche Welle &ndash; weite Felder, die ausgiebig beackert werden k&ouml;nnen.

Ohne das wissenschaftlich untermauern zu k&ouml;nnen: Jedes der letzten Jahrzehnte schaute musikalisch nicht nur nach vorne, sondern auch zur&uuml;ck und entwickelte dabei besondere Vorlieben: In den 70ern flirtete man noch einmal neu und verkl&auml;rend mit den 50s. ...  Am Ende der 90er geschah dann das, was erwartbar war: Electropop im 80er-Jahre-Stil spielte wieder eine Rolle, nach und nach begeisterten sich immer mehr f&uuml;r die schon erw&auml;hnten Spielarten.   Wir sind Helden und The Rapture, Franz Ferdinand und die Editors &hellip; nur eine Handvoll von Bands, die sich in den letzten Jahren an der 8 und der 0 orientierten und die f&uuml;r hunderte andere stehen. ...  Piet Blank, ein Teil des Electronic-Duos Blank & Jones, gibt mit seinem Partner eine ziemlich erfolgreiche CD-Reihe namens &bdquo;So 80s&ldquo; heraus &ndash; darauf finden sich Songs aus den 80ern in langen Maxi-Single-Versionen:

...Wie gesagt: Vor &uuml;ber zehn Jahren ging es los mit dem 80er-Jahre-Revival &ndash; die Vermutung liegt nahe, dass da jemand seine eigene musikalische Vergangenheit, seine Sozialisation aufarbeitete. ...  Aber hier kommt auch das Internet ins Spiel: In den 80ern sind zum ersten Mal im gro&szlig;en Stil Filmaufnahmen der Musiker gemacht worden &ndash; Musikvideos&ndash; und dank solch riesiger Datenbanken wie Youtube kann sich jeder ansehen, was damals passierte. 

...F&uuml;r ihn d&uuml;rfte das gleiche gelten wie f&uuml;r alle anderen, die im 80s-Revival der letzten Jahre ihre eigene Jugendzeit neu verhandelt sehen: Die 80er, wie sie durch die Brille von heute gesehen werden, haben nur bedingt etwas mit den selbst erlebten 80ern zu tun. ...  Sondern eher einer aus Schrottteilen zusammengebauten Installation gleicht &ndash; zusammengesetzt aus relativ willk&uuml;rlich ausgesuchten Fragmenten einer vrgangenen Zeit &ndash; und zwar von Musikern, deren &auml;sthetisches Bewusstsein zumindest zum Teil von den 80ern mitbestimmt wurde, die aber kritisch, ironisch und manchmal auch respektlos die Vergangenheit verwursten. 

...Schlechter nat&uuml;rlich auch, aber weil damals alles so schnell ging, auch mit den musikalischen Moden, konnte ein Teil der damals abrupt beendeten Geschichten zu Ende oder zumindest weitererz&auml;hlt werden. ]]></content:encoded></item><item><title>Blo&#xdf; kein Radiohead f&#xfc;r Realsch&#xfc;ler&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-12-18T15:28:42+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Oval.html#unique-entry-id-194</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Oval.html#unique-entry-id-194</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber seine Musik, die man mit gutem Gewissen als experimentell und elektronisch bezeichnen kann, auch wenn er selbst sagt, dass er weder experimentelle noch elektronische Musik mag. 

...Und er f&uuml;ttert einen mit Informationen, die wie nicht zu einander passende Puzzlest&uuml;cke funktionieren: Anfang der 90er etwa, als in Berlin gerade Techno explodierte, ging er in Wilmersdorf &bdquo;triumphierend um 21 Uhr ins Bett&ldquo;, weil er mit all dem ganz bewusst nichts zu tun haben wollte. ...  Und noch ein paar Widerspr&uuml;che, die ihm wahrscheinlich gar nicht als solche erscheinen: Seine Musik sei eine Art &bdquo;Diskursbeitrag&ldquo;, aber keine experimentelle Musik, sondern in Popkategorien erdacht worden: &bdquo;Also in der Art: ein Track dauert drei Minuten. ...  Das liegt auch daran, dass Oval, bei allem Respekt, der diesem Projekt entgegengebracht wird, nicht gut mit der restlichen Musikwelt verbunden ist: &bdquo;Ich k&ouml;nnte jetzt nicht einfach schnell einen Schlagzeuger oder eine S&auml;ngerin anrufen und sagen: Komm, ich habe da ein Studio gemietet. 

...Wie er also dort den Gegensatz zwischen wirklichen und virtuellen Instrumenten  aufheben kann, wie sich reale und programmierte Sounds verschmelzen lassen, ohne zu &bdquo;Radiohead f&uuml;r Realsch&uuml;ler&ldquo; zu werden &ndash; oder zum Tim Raue der elektronischen Musik.   &bdquo;Wenn ich ein Koch w&auml;re, dann eine Art Fusion-Koch&ldquo;, sagt Markus Popp: &bdquo;Meine Musik erinnert an einen Tomatensalat, bei dem die Tomaten was ganz anderes sind und nur wie Tomaten aussehen. 

...Mit gro&szlig;er Show hat das aber nichts zu tun: Popp reiht seine St&uuml;cke ohne Bruch aneinander, damit ja nicht die von ihm so gef&uuml;rchtete Stille dazwischen eintreten kann.   Und normalerweise spielt er nach seinem letzten offiziellen St&uuml;ck sofort einen harten Song der von ihm so verehrten Metalcore-Bands ein, um auch am Ende keine Verlegenheit aufkommen zu lassen. 

...Ein Soundtrack f&uuml;r Menschen, denen der Bezug zu Ort und Zeit abhanden kommt, aber trotzdem mit dem Anspruch, &auml;sthetische Gegenwart zusein und im Jetzt zu agieren: &bdquo;Aber es ist nicht so, dass ich Dinge verwende oder kann, die kein anderer kann.&ldquo; 

...title=0&amp;portrait=0&amp;color=9d7cbf" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/25765283">PlayPortrait 02   Navigating Oval</a> from <a href="http://vimeo.com/playgroundmedia">Playground // PlayTv</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Der beste Track des Jahres?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-12-07T17:11:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Dominik_Eulberg_Firefly.html#unique-entry-id-193</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Dominik_Eulberg_Firefly.html#unique-entry-id-193</guid><content:encoded><![CDATA[Die Original-Version mit HD-Video:


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/AkJGPg7pN6M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Der beste Remix, Video hier entt&auml;uscht nat&uuml;rlich:


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Gt4BJeH-1dM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Video gut.   Track OK:


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/b2GrlEFcTlI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Track gut, Video ebenfalls entt&auml;uschend:


<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ZU-Wvgu2BkY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Und jetzt&#x2c; Raveline? </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-12-07T15:57:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Raveline_Schulden.html#unique-entry-id-192</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Raveline_Schulden.html#unique-entry-id-192</guid><content:encoded><![CDATA[Noch mal kurz zu den Fakten: Dezember-Ausgabe der Raveline bislang nicht ausgeliefert (das soll laut Celik aber noch nachgeholt werden, wenn man es schafft, eine Auffanggesellschaft zu gr&uuml;nden), die Webseite (vorl&auml;ufig?) ...  Mir wird nichts fehlen, denn immer, wenn ich mir die Raveline doch mal geholt habe, habe ich mich ge&auml;rgert. ...  &Uuml;ber zu wenig Analyse, zu viel &bdquo;geile Szene, in der wir leben&ldquo;.   Als ich mich das letzte Mal mit der Raveline hier im Technoarm besch&auml;ftigte, schrieb ich: 


&bdquo;Es hatte nat&uuml;rlich einen Grund, warum ich vor Jahren mein Abo f&uuml;r die Musikzeitschrift Raveline gek&uuml;ndigt habe.   Schwer, den in einem Satz zu erl&auml;utern, aber vielleicht hilft das weiter: Die Raveline ist zu sehr Sunshine Live und zu wenig ByteFM, zu sehr ATB und zu wenig ...   James Blake, zu sehr Gro&szlig;raumdisco und zu wenig Berghain.   Jedenfalls hatte ich damals entschieden, dass mir De:Bug und Groove reichen.&ldquo;


Trotzdem: Ich dachte, es w&auml;re jede Menge Interesse an einer Zeitschrift wie der Raveline vorhanden.   Aber ist ja auch noch nicht entschieden, ob es nun Missmanagment oder zu wenig Leser oder zu viele flei&szlig;ige Steuerbeamten waren, die das alles eingeleitet haben. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Dezember 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-12-04T18:59:02+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Dez_2011.html#unique-entry-id-191</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Dez_2011.html#unique-entry-id-191</guid><content:encoded><![CDATA[Er hat den legend&auml;ren ersten heimlichen Gig der Toten Hosen in Ost-Berlin organisierte, an Polizei und Stasi vorbei und er hat, wenn man es etwas vereinfacht, Paul van Dyk entdeckt und den Begriff &bdquo;Trance&ldquo; popul&auml;r gemacht.  ...  Darauf finden sich von ihm gemachte Mixe und Remixe f&uuml;r Depeche Mode und die Pet Shop Boys, f&uuml;r John Foxx und Ann Clark, f&uuml;r etliche gestandene und neue Musiker und zwar (deshalb  die unterschiedlichen Formate CD und DVD) als normale Stereo-Mixe und als so noch nicht geh&ouml;rte 5.1-Surround-Sound-Versionen, so dass man sich im Heimkino die Synthie-Kl&auml;nge von allen Seiten in die Ohren spielen lassen kann.    Alle Songs &ndash; auch einer von den Toten Hosen ist dabei &ndash; haben dabei ein ganz bestimmtes Feeling, das auf den ersten Blick was mit den 80er zu tun hat, auf den zweiten viel mit einer ganz bestimmten Herangehensweise: An den Originalen wird gar nicht so viel ver&auml;ndert, man erkennt sie sofort. ...  Retrofuturismus, wenn man so will, die Musik der Vergangenheit trifft auf den Sound der Zukunft und Mark Reeder ist schuld daran.


...Das liegt daran, dass, so peinlich Englisch-Sprech manchmal auch sein mag, in diesen vier Buchstaben so viel mehr mitschwingt als die offenkundige &bdquo;Tiefe&ldquo;: Deep, das hei&szlig;t gerade in elektronischen Zusammenh&auml;ngen: tiefgr&uuml;ndig, mit Seele und Gef&uuml;hl, ein Tauchgang, eine Abfahrt in Soundgefilde, die man als Produzent nur mit Konzentration und Leidenschaft und K&ouml;nnen erreicht. ...  Aber im Fall von Till von Sein, einem aus Norddeutschland stammenden, seit einigen Jahren in Kreuzberg wohnenden Produzenten, muss nicht mal &bdquo;deep&ldquo; draufstehen und trotzdem ist vom ersten Ton an der Fahrstuhl in die Untergeschosse unterwegs. 

...Kommt ja ab und zu mal vor &ndash; und zwar immer dann, wenn sich die Rapper zumindest teilweise der gemeinsamen Anfangszeit von Electro und Hip Hop besinnen. ...  Das soll jetzt allerdings nicht hei&szlig;en, dass Smith & Smart (Robert Smith und Maxwell Smart hei&szlig;en die beiden Berliner mit vollst&auml;ndigem K&uuml;nstlernamen) im Sinne von &bdquo;David Guetta Feat. ...  Das beste jedenfalls an diesem vierten Album von Smith & Smart sind die Samples, also die kleinen und gro&szlig;en Soundschnipsel, die man sich von anderen Musikern &bdquo;geliehen&ldquo; hat.   Von Cypress Hill bis zu F&uuml;nf Sterne Deluxe, aber auch Marlene Dietrichs &bdquo;Sag mir wo die Blumen sind&ldquo; musste dran glauben, ebenso die Muppet Show, Klaus Wowereit, Winnetou, David Bowie.  ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r Dezember </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-30T20:43:06+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Dezember_2011.html#unique-entry-id-190</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/De_Bug_Dezember_2011.html#unique-entry-id-190</guid><content:encoded><![CDATA[Das liegt zum einen am &bdquo;Roundtable&ldquo;-Gespr&auml;ch &uuml;ber die Platten des Jahres 2011.   Sascha K&ouml;sch, Thaddeus Herrmann, Ji-Hun Kim und Timo Feldhaus sprechen &uuml;ber James Blake, Trickski, The Weeknd und andere.   Und das liest sich viel besser als das leicht seltsame Gerede, das die Spex in ihren &bdquo;Roundtables&ldquo; versucht hatte.


Zum anderen liegt es an den wirklich schlauen kurzen Essays &uuml;ber die wichtigsten Themen des Jahres: Krise und Jobs, Sneaker und Retro.   Und nat&uuml;rlich &uuml;ber Musik.   Thank you, De:Bug.


De:Bug #158, Ausgabe 12.2011.


Preis: 4 &euro;.


Titel: Paint It Black!   Zur H&ouml;lle mit Retro, hier kommt 2012!
]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #6</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-30T12:28:12+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_6.html#unique-entry-id-189</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_6.html#unique-entry-id-189</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe noch nicht durchschaut, wer oder was &bdquo;Abriss Techno&ldquo; ist - eine Band, eine Bewegung, ein Kollektiv oder ein Aufkleber-Verteil-Club?   Vielleicht ein bisschen von allem?   Dieses Plakat hier jedenfalls wird durch den &bdquo;Abriss Techno&ldquo;-Aufkleber erst zu einem Dokument von wahrer Bedeutung.   Harald Wolf, bis vor kurzem noch Wirtschaftssenator in Berlin, macht Werbung f&uuml;r sich, aber die Demontage steht ihm schon auf den Mund geschrieben.   Und so kam es dann ja auch, jetzt haben die Linken in Berlin erst einmal nichts mehr zu melden, die parteilose Frau von Obernitz nimmt seinen Platz ein.   Abriss halt.]]></content:encoded></item><item><title>Du kommst nicht rein - heute nicht&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-29T16:04:44+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Abgewiesen_am_Berghain.html#unique-entry-id-188</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Abgewiesen_am_Berghain.html#unique-entry-id-188</guid><content:encoded><![CDATA[Das &bdquo;Berghain&ldquo; und seine T&uuml;rsteher waren hier im Technoarm sch&ouml;n &ouml;fter Thema.   Jetzt gibt es Neues, man kann sich n&auml;mlich die Frage beantworten, wie die Menschen, die nicht ins &bdquo;Berghain&ldquo; reinkommen, also an der T&uuml;r abgewiesen werden, aussehen!   Der Tagesspiegel hat die, die es nicht in den Club hineinschafften, einfach fotografiert.   Bei einigen Fotos bilde ich mir ein zu wissen, warum es nicht geklappt hat.   Bei anderen kann ich nur raten.   Die Vermutungen der Abgewiesenen, warum sie nicht reindurften, sind meiner Ansicht nach aber fast immer falsch.   Und zum Trost: Abgewiesen werden ist nicht sch&ouml;n, aber wer noch nie an einer Club-T&uuml;r abgewiesen wurde, hat eine wichtige Erfahrung verpasst, so viel ist sicher.]]></content:encoded></item><item><title>Wer ist DJ Nummer 1?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-11-25T15:38:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nummer_Eins_DJ.html#unique-entry-id-187</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nummer_Eins_DJ.html#unique-entry-id-187</guid><content:encoded><![CDATA[David Guetta und das DJ Mag etwa werden sagen: Alles in Ordnung.   Terry Church aber, lange Zeit Herausgeber des DJ Mags (also jetzt Ex-Herausgeber des DJ Mag) schreibt auf seinem Blog, dass die Art und Weise, wie diese Top-100 der beliebtesten DJs zustande kommt, nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; sei. ...  Dan White von DJTechtools nimmt ihm beim Wort und vergleicht die DJ-Mag-Liste mit einer eigenen, bei der sich die Relevanz eines DJs aus der Zahl seiner Facebook-, Twitter- und Last.fm-Freunde ergibt.   Zwar ist auch nach dieser Rechnung David Guetta ganz vorne.   Aber auf den folgenden Pl&auml;tzen ergeben sich zum Teil drastische Verschiebungen.   DJs, die beim DJ Mag gar nicht auftauchen, sind auf einmal vorne dabei.   Leute von den hinteren Reihen stehen auf einmal in der Top-Ten.   Und andere fallen hinten runter.   Eins ist jedenfalls klar: Das DJ Mag - oder seine Leser oder die Leute, die abgestimmt haben, m&ouml;gen keine DJs, die schon l&auml;nger dabei sind.   Aber so einfach geht&rsquo;s nat&uuml;rlich nicht.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Der Tip fragt nach den Regenten der Nacht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-24T15:57:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tip_25_2011.html#unique-entry-id-186</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tip_25_2011.html#unique-entry-id-186</guid><content:encoded><![CDATA[Schon wieder Medienrummel.   Daf&uuml;r aber auch nur ganz kurz, das muss man, wenn&rsquo;s einen interessiert, in Ruhe selbst lesen: Der Tip, eines der Berliner Stadtmagazine, schaut sich auf zehn Seiten das Berliner Nachtleben an und beschreibt die nach Ansicht der Autoren interessantesten Clubs.   Damit es &uuml;bersichtlicher wird, haben sie sich einige Rubriken einfallen lassen: &bdquo;Reich & sch&ouml;n&ldquo;, &bdquo;Die Superclubs&ldquo;, &bdquo;Die Technoveteranen&ldquo; etc.   Nicht immer ganz logisch und manchmal sogar ungerecht, wer da neben wem steht.   Aber fragste zehn Leute, welches die besten Berliner Clubs sind, bekommste schlie&szlig;lich mindestens 15 verschiedene Antworten.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: NME mit bahnbrechendem Electro</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-24T15:08:03+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/NME_5_November_2011.html#unique-entry-id-185</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/NME_5_November_2011.html#unique-entry-id-185</guid><content:encoded><![CDATA[Ein kleiner ins Seiten-Design eingearbeiteter Sticker verr&auml;t es: &bdquo;Thom Approved!&ldquo;   Modeselektor sind f&uuml;r die Engl&auml;nder vor allem deshalb relevant, weil Thom Yorke von Radiohead nicht m&uuml;de wird zu betonen, wie toll er das Berliner Duo findet. 

...Ich habe dann weiter &uuml;berlegt und mich gefragt: Wer ist denn in Deutschland gerade noch so relevant, &uuml;berraschend, anders, bahnbrechend?   Mir fiel erst einmal niemand ein.   Das hei&szlig;t nicht, dass aus Deutschland keine gute &bdquo;Dance Music&ldquo; k&auml;me (unter Dance Music verstehen die Angel-Sachsen so ungef&auml;hr das gleiche wie wir unter TechnoHouseElectro), aber Richtungsweisendes oder gar &uuml;berragend Anderes ist wirklich nicht dabei.


Die anderen, die der NME in seiner Liste nennt, sind das aber auch nicht alle: Ok, wir haben SBTRKT, Rustie, Joker, Zomby, Grimes.   Die sind zumindest aus nicht-britischer Sicht echte Alternativen.   Aber auch Switch, Azari III, Aeroplane und Sebastian - und da ist es mit der &bdquo;Groundbreakigkeit&ldquo; dann doch nicht so weit her. 

...Titelgeschichte: On The Road And On The Run With The New-look Arctic Monkeys


Aufreger: Poster von Alex Turner (von den Arctic Monkeys) im John-Travolta-in-Grease-Look
]]></content:encoded></item><item><title>Delfinarien zu Dancefloors&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-11-20T11:53:05+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_toetet_Tiere.html#unique-entry-id-184</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_toetet_Tiere.html#unique-entry-id-184</guid><content:encoded><![CDATA[Bei der letzten &bdquo;Chateau Conny-Land&ldquo;-Party gab es schon im Vorfeld &Auml;rger, Tiersch&uuml;tzer beklagten, es sei viel zu laut f&uuml;r die Delfine. ...  Die Delfine werden ja ohnehin v&ouml;llig artfremd (wenn auch den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend) gehalten.   Vielleicht haben die andere Sorgen als Musik, vielleicht h&ouml;ren sie die auch gar nicht, so laut scheint es au&szlig;erhalb der Party-Location n&auml;mlich nicht zu sein. 

...Alles v&ouml;llige Spekulation, jeder vom Tiersch&uuml;tzer bis zum &bdquo;Reporter&ldquo; kocht sein eigenes S&uuml;ppchen und versucht, die Geschichte f&uuml;r sich auszuschlachten.   Ein wenig in Vergessenheit ger&auml;t da, was sich sonst so in den letzten Jahren im Conny-Land mit den Delfinen abgespielt hat. 

...&bdquo;Vor allem in den 1990er-Jahren war das Conny-Land immer wieder Zielscheibe der Kritik von Tiersch&uuml;tzern: Die Delfinhaltung entsprach zwar den gesetzlichen Vorschriften, wies aber f&uuml;r die T&uuml;mmler trotzdem ein recht beschr&auml;nktes Platzangebot auf.   Im Jahr 2000 starb ein Delfin-Baby eine Woche nach seiner Geburt als Folge eines Sauerstoffverlustes w&auml;hrend der Geburt und ein anderer Delfin hatte einen Monat sp&auml;ter eine Totgeburt.   (...) 2002 verendete ein 14 Jahre alter Delfin. 2002 wurde eine neue, 8-mal gr&ouml;ssere Delfinlagune er&ouml;ffnet, die die anhaltende Kritik an der Delfinhaltung mildern konnte. 

...Ja, Woody Guthrie, der alte folkige Protests&auml;nger, schrieb einst auf seine Gitarre &bdquo;This Machine Kills Fascists&ldquo;, aber das war ja nicht w&ouml;rtlich gemeint. ...  Aber dass Delfine in den Schweizer Bergen (und in all den anderen Swimming-Pools, in denen sie sonst noch so gehalten werden) nicht gerade die idealen Lebensbedingungen vorfinden, d&uuml;rfte dem gr&ouml;&szlig;ten Trottel klar sein. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #5</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-20T11:23:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_5.html#unique-entry-id-183</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse_5.html#unique-entry-id-183</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt im Ersten eine Sendung namens Titel, Thesen, Temperamente.   Namensgeber f&uuml;r das neue TTT?   Oder teuflischer Zufall?   Jedenfalls bringt es Titten, Techno und Trompeten auf den Punkt, dass Sex and Drugs and Rock&rsquo;n&rsquo;Roll zwar gerstern waren, aber in leicht abge&auml;nderter Form immer noch eine Rolle spielen.   Und sonst?   Sonst f&auml;llt mir hier nicht mehr viel ein.   Nicht, weil ich es doof f&auml;nde oder platt oder trivial.   Sondern weil ich selbst ein bisschen platt bin.   Zu viel TTT ist eben auch nicht gut.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Der neue Musikexpress f&#xfc;r Dezember</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-11-12T19:05:13+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Musikexpress_Dez_2011.html#unique-entry-id-182</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Musikexpress_Dez_2011.html#unique-entry-id-182</guid><content:encoded><![CDATA[Also all die Geschichten, die man irgendwie schon kennt, wenn man selber mal aufgelegt hat oder DJs zu seinem Freundeskreis z&auml;hlt: Die Storys von den Verpeilten, die einem in die Decks oder in den Rechner greifen.   Von den Penetranten, die sich unbedingt Songs w&uuml;nschen m&uuml;ssen, die man aber nie zufrieden stellen kann und die auch nie Ruhe geben.   Von Schweine-Honoraren und angeblichem &Auml;rger mit dem T&uuml;rsteher, der einen nicht reinlassen will, weil man nicht angemeldet sei (diese Geschichte kannte ich noch nicht - und ehrlich gesagt halte ich sie f&uuml;r eine M&uuml;nchner oder eine erfundene Story).   Ein bisschen habe ich mich gelangweilt, ein bisschen geschmunzelt.   Und dann kurz nachgedacht: Warum erz&auml;hlen Menschen so gerne von ihren DJ-Erfahrungen?   Weil sie, glaube ich, erstens mitteilen wollen, dass sie einen vermeintlich coolen Job haben.   Weil sie, zweitens, unsicher sind, ob sie wirklich gute DJs sind, und sich ein wenig aufwerten wollen.   Weil sie, drittens, ihren nicht immer spannenden Job ein wenig interessanter aussehen lassen wollen.   Jedenfalls sind das drei Gr&uuml;nde, aus denen ICH gerne erz&auml;hlt habe, was doch wieder f&uuml;r seltsame Menschen genervt haben :-) Eines aber fehlt im Musikexpress-DJ-Special: Der Typ, der fragt, ob man auch privat auflegt bzw. bereit w&auml;re da oder hier oder dort aufzulegen, dann eine Handy-Nummer oder Mail-Adresse haben will - und sich dann nie wieder meldet.


...Aufreger: Dass so abgefeiert wird, dass K2 eine Skiserie im Rolling-Stones-Design herausbringt. ]]></content:encoded></item><item><title>Queen Lana del Rey</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-11-12T18:41:04+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lana_del_Rey_Konzert.html#unique-entry-id-181</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lana_del_Rey_Konzert.html#unique-entry-id-181</guid><content:encoded><![CDATA[Die Amerikanerin hat geschafft, wovon so viele Musiker tr&auml;umen &ndash; sie ist mit minimalem Aufwand zu einem Ph&auml;nomen, vielleicht sogar zu einem Star geworden &ndash; dabei hat sie bislang kaum Musik ver&ouml;ffentlicht. ...  Die S&auml;ngerin - oder ihr Management -  betreibt ein raffiniertes Versteckspiel, das zu einem riesigen Hype gef&uuml;hrt hat.


Der Reihe nach: Vor wenigen Monaten taucht ein Video im Netz auf &ndash; das Video zum gerade geh&ouml;rten Song.   Skatende Jugendliche, Zeichentrick-Schnippsel, immer wieder Hollywood &ndash; und die schmollm&uuml;ndige, traurig in die Kamera schauende Lana Del Rey.   Die Indie-Pop-Szene wird aufmerksam, feiert die junge h&uuml;bsche Frau als m&ouml;glicherweise neue Ikone ihrer Welt, um dann nach und nach einige aus ihrer Sicht unerfreuliche Wahrheiten zu lernen: Lana Del Rey hat vor Jahren schon einmal, relativ unbeachtet, Musik ver&ouml;ffentlicht. ...  Alte Fotos tauchen auf, sie sehen so aus, als ob sich Lizzy Grant seitdem Sch&ouml;nheitsoperationen unterzogen hat, vor allem die Lippen scheinen davon profitiert zu haben. ...  All das legt nah: Irgendjemand plant die gro&szlig;e Karriere f&uuml;r Frau Grant und steuert ihr Image.   Aus allem, was das popkulturelle Archive der USA zu bieten hat, wird eine coole Frau gezimmert - der Glamour der 50er und 60er Jahre, das Stylische der 80er, die richtigen Haare, aufreizende Lippen, traurige, aber nat&uuml;rlich dick geschminkte Augen.   Von Lana Turner bis Nancy Sinatra, von Chris Isaak bis Frank Sinatra, von Nirvana bis hin zu Brigit Bardot und Britney Spears reichen die Bezugspunkte.   Spannend auf jeden Fall, wie es weitergeht mit Lana Del Rey &ndash; von denen, die sie am Anfang f&uuml;r ihre Authentizit&auml;t gefeiert haben, lehnen sie eine ganze Reihe inzwischen ab &ndash; als Industrie-gesteuertes P&uuml;ppchen. ]]></content:encoded></item><item><title>Der Schmied und der Smarte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-11-12T18:21:00+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Smith_Smart_Blutsbrueder.html#unique-entry-id-180</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Smith_Smart_Blutsbrueder.html#unique-entry-id-180</guid><content:encoded><![CDATA[Hier hat jemand nicht nur die Rapgeschichte studiert, sondern auch das Werk von Filmmusiklegende Ennio Morricone.

&Uuml;berhaupt erstaunlich, was sich auf &bdquo;Blutsbr&uuml;der&ldquo; so abspielt, vor allem in Sachen Samples, also den kleinen oder gr&ouml;&szlig;eren Soundschnipseln, die sich Musiker von anderen Platten klauen oder leihen, um sie in ihre eigenen Songs einzubauen und dadurch etwas neues zu schaffen.   Smith & Smart verwenden etliche Samples und das &uuml;berrascht in doppelter Hinsicht.   Zum einen deshalb, weil sie sich an allen Ecken und Enden bedienen: Klar, bei jeder Menge Hip-Hop-Gruppen von Cypress Hill bis zu F&uuml;nf Sterne Deluxe.   Aber auch Marlene Dietrichs &bdquo;Sag mir wo die Blumen sind&ldquo; muss dran glauben, ebenso wie die Muppet Show, Klaus Wowereit, Winnetou, David Bowie.

Zum anderen &uuml;berrascht, dass Smith & Smart so VIELE Samples verwenden k&ouml;nnen.   In den USA, dem Hip-Hop-Ursprungsland, seit einem Grundsatzurteil Anfang der 90er w&auml;re das undenkbar: Viel zu teuer w&auml;ren die Lizenzen f&uuml;r die Song- und H&ouml;rspielausschnitte. 

In Deutschland ist die Sache nicht so klar geregelt: Es ist Auslegungssache, inwieweit man sich an anderen Tontr&auml;gern bedienen darf, es spielt eine Rolle, ob das Sample als Melodie eingesetzt wird und ob es nicht auch selbst h&auml;tte nachgespielt werden k&ouml;nnen.   Und selbst wenn das alles klar scheint, entscheidet das eine Gericht unter Umst&auml;nden ganz anders als das n&auml;chste.   Smith & Smart haben das, was nachzuspielen war, nachgespielt. ]]></content:encoded></item><item><title>Und jetzt macht David Lynch auch noch Musik&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-11T01:27:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/David_Lynch_Crazy_Clown_Time.html#unique-entry-id-179</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/David_Lynch_Crazy_Clown_Time.html#unique-entry-id-179</guid><content:encoded><![CDATA[Wer die Filme David Lnychs kennt, vor allem solche wie Eraserhead, Mullholland Drive oder Lost Highway, d&uuml;rfte von &bdquo;Crazy Clown Time&ldquo; alles andere als &uuml;berrascht sein: Es ist die Fortsetzung der Verst&ouml;rung mit anderen Mitteln: In einigen Songs schleppt sich die hallige Gitarre so langsam dahin, als w&uuml;rde sie im Sterben liegen, der monotone und &auml;hnlich schleppende Schlagzeugklang verst&auml;rkt die Trostlosigkeit noch. ...  Und weil er entweder nicht besonders gut oder nicht besonders gerne singt, h&ouml;ren wir ihn sprechen und keuchen und fl&uuml;stern.   Thomas Winkler vom Musikexpress schreibt, &bdquo;so eine fiese, irritierende Platte wie Crazy Clown Time&ldquo; werde man so schnell nicht mehr h&ouml;ren.   Allerdings d&uuml;rte dieses Album mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit wohl auch nur jenen Menschen gefallen, die die Filme von David Lynch zu sch&auml;tzen wissen.   Er d&uuml;rfte recht haben, man muss sich wohl f&uuml;r eine morbide Grundstimmung begeistern k&ouml;nnen, um &bdquo;Crazy Clown Time&ldquo; zu verstehen.   Interessant w&auml;re aber auch die Frage, wie Menschen die David Lynch gar nicht kennen, auf diese Musik reagieren.   Anders gefragt: Erf&auml;hrt das Album nur deswegen von Kritikerseite so viel Zuspruch, weil man David Lynch als Regisseur so sch&auml;tzt?   Oder hat er wirkliche musikalische Qualit&auml;ten und wenn ja, wo liegen sie dann?   Zumindest die Frage kann man beantworten: Lynch ist ein Meister der d&uuml;steren Atmosph&auml;re, auf der Leinwand wie vor dem Mikrofon.   Und warum soll man ihn &uuml;berhaupt aufteilen in Lynch, den Regisseur und Lynch, den Musiker &ndash; der Mann ist schlie&szlig;lich ein Gesamtkunstwerk.]]></content:encoded></item><item><title>Stolzer Besitzer einer Roland 808</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-11-09T19:40:34+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Roland_808_USB.html#unique-entry-id-178</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Roland_808_USB.html#unique-entry-id-178</guid><content:encoded><![CDATA[So sieht der Stick aufgeklappt auf.   Und wer mehr &uuml;ber die richtige TR-808 wissen will: Bei bonedo.de gibt es eine wirklich sch&ouml;ne Show-and-Tell-Story vom Arabian Prince und anderen NWA-Mitgliedern.
]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-06T16:18:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_November_2011.html#unique-entry-id-177</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_November_2011.html#unique-entry-id-177</guid><content:encoded><![CDATA[Bildschirm bleibt blau.   Au.


Die alte Sau ist zu faul.


Apfel, geh&rsquo; Heime!]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #4</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-06T15:59:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_und_Klamotten.html#unique-entry-id-176</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_und_Klamotten.html#unique-entry-id-176</guid><content:encoded><![CDATA[Tja, &bdquo;Techno & Klamotten&ldquo; was soll man dazu sagen?   Hat bei intensiverem Nachdenken etwas 90er-Jahre-m&auml;&szlig;iges.   Nicht nur der Spruch, sondern auch das Design.   Liegt vielleicht am Laden selbst, an dem das auf die Scheibe geklebt wurde: &bdquo;Der Plattenladen&ldquo; hei&szlig;t er (ehemals Club Sound Records) man findet ihn in Berlin gleich am U-Bahnhof Eberswalder Stra&szlig;e.    Eins ist sicher - und was anderes macht einem dieser Spruch auch nicht vor - hier bekommt man genau das, was einem versprochen wird.   Nicht mehr, nicht weniger.   Gleichzeitig nat&uuml;rlich auch krasses Indiz daf&uuml;r, dass Schallplattenl&auml;den allein gar nicht mehr &uuml;berlebensf&auml;hig sind - es braucht ein Zusatzangebot.   Die Klamotten im &bdquo;Plattenladen&ldquo; sind &uuml;berwiegend T-Shirts.]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;Ich will Deutsche werden&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-11-06T15:43:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aerea_Negrot_Deutsche_werden.html#unique-entry-id-175</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aerea_Negrot_Deutsche_werden.html#unique-entry-id-175</guid><content:encoded><![CDATA[Auf dem Cover ihrer gerade erschienenen Platte &bdquo;Arabxillia&ldquo; zeigt sie sich als echter Paradiesvogel: &uuml;ber und &uuml;ber mit bunten Ketten behangen, das Gesicht gold und orange und lila geschminkt, dar&uuml;ber thront ein Kopfschmuck aus T&uuml;ll und Federn und Schmuck.   Musikalisch geht es &auml;hnlich &uuml;berfrachtet zur Sache, Aerea Negrot scheint eine Art Destillat aus vielen schr&auml;gen und einzigartigen Stimmen der letzten 50 Jahre zu sein, aus Nina Hagen und Klaus Nomi, aus Hildegard Knef und Yma Sumac, aus Laurie Anderson und Karen Mantler. 

...Aerea Negrot ist ein K&uuml;nstlername, der Nachname eine Verbeugung vor den beiden lateinamerikanischen S&auml;ngerinnen Olga Guillot und Tona La Negra, der Vorname hat mit dem spanischen Wort f&uuml;r Luft zu tun: &bdquo;Ich bin damals viel geflogen und hatte viele Lover, die Flugbegleiter waren.&ldquo;   Hinter dem Pseudonym verbirgt sich Danielle Gallegos und auch das d&uuml;rfte eine Art Maske sein: Die S&auml;ngerin wurde vor 31 Jahren in Venezuela als Junge geboren, sie ist, wie es das Musikmagazin Intro einmal schriebe, eine &bdquo;transsexuelle Gesangswundert&uuml;te&ldquo;.   Sie komme aus einer Familie, in der viel getanzt und Musik gesammelt wurde, erz&auml;hlt Aerea Negrot, deshalb habe sie von einer Karriere als T&auml;nzerin getr&auml;umt, eine Knieverletzung aber verhinderte das. ...  Sie brachte sich selbst das Produzieren von Musik bei, jahrelang arbeite sie an ihren Songs, feilte an den Texten, &bdquo;perfektionierte Dativ- und Genitiv-Fehler&ldquo;, nahm sie schlie&szlig;lich, ganz intim, in den eigenen vier W&auml;nden auf. 

...Zum Teil musikalisch, denn auch wenn ihre Electro-Beats nichts eindeutig spezifisch Berlinerisches an sich haben, so hat doch der Techno-Produzent und Berghain-DJ Tobias Freund als Koproduzent bei &bdquo;Arabxilla&ldquo; mitgearbeitet. ...  &bdquo;Ich will eine Deutsche werden&ldquo;, hei&szlig;t es immer dort immer wieder im Text, auch wenn es die Stadt einem Paradiesvogel nicht immer leicht macht: &bdquo;Berlin war mir am Anfang ein bisschen zu grau, es war kompliziert, das alles zu verstehen. 

...Sie hat akzeptiert, dass sich in Berlin, dieser &bdquo;Stadt mit viel Geschichte, die aber Geschichte ist&ldquo;, nicht jeder mit Umarmung und gro&szlig;em Hallo begr&uuml;&szlig;t, sondern manchmal schon ein H&auml;ndedruck zu viel ist. ...  Wenn man als hier Geborener schon nicht immer versteht, was Beh&ouml;rden von einem wollen, wie schwierig muss es dann erst f&uuml;r Menschen sein, die die Sprache erst seit ein paar Jahren sprechen? ]]></content:encoded></item><item><title>Pervers gutes oder einfach nur perverses Theater?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-30T18:57:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/John_Gabriel_Borkman_Prater_Bild.html#unique-entry-id-174</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/John_Gabriel_Borkman_Prater_Bild.html#unique-entry-id-174</guid><content:encoded><![CDATA[Die beiden Ibsen-Experten haben sich das vorletzte St&uuml;ck des Norwegers vorgenommen, John Gabriel Borkman, nachdem sie vor ein paar Monaten in einer halbwegs untergegangenen, aber grandiosen Inszenierung auch schon Ibsens &bdquo;Wildente&ldquo; im Prater auff&uuml;hrten. 

...Die Bild-Zeitung hat mit solchen Feinheiten des Theaterlebens nicht viel am Hut, ihr geht es um den Skandal und der ist schnell gezimmert: Auf der B&uuml;hne pinkelt sich der Regisseur in den Mund, dann bringt er Menschen um, es folgt auch noch eine Massenvergewaltigung und, Achtung!, das alles von unseren Steuergeldern!   Was ganz interessant ist, wenn man die anderen Kritiken zu diesem St&uuml;ck liest: Sowohl bei Nachtkritik als auch in der Berliner Zeitung und selbst in der Berliner Morgenpost, die auch zum Axel-Springer-Verlag geh&ouml;rt, ist man sich einig: Das ist ein radikales St&uuml;ck, man muss die Sich-selbst-in-den-Mund-pinkeln-Einlage nicht gut finden, man kann angesichts der langen Dauer genervt sein, aber unter dem Strich bleibt es aufregend, explosiv, genial.   Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung fasst das so zusammen (und schreibt mir dabei ziemlich aus der Seele): &bdquo;Ich habe schon einiges erlebt, aber noch nicht so etwas zugleich Wildes, zu Tr&auml;nen R&uuml;hrendes, Nervt&ouml;tendes, Schockierendes, Fantasievolles, Schmerzendes, Langweilendes, Ekel- und Besorgniserregendes. 

...Dann offenbart der Bild-Artikel seine komplette Ahnungslosigkeit: &bdquo;John Gabriel Borkman  (gespielt von Regisseur Vegard Vinge) malt mit einem langen Pinsel, der in seinem Hintern steckt, ein Bild.&ldquo; ...  Dass er versucht hat, mit dem Pinsel im Hintern ein Bild zu malen, ist allerdings wahr, das Bild steht mittlerweile bei mir in der Wohnung und macht sich ganz gut &ndash; er hat es danach n&auml;mlich ans Publikum gegeben.   Aber dementsprechend ist es dann auch nicht, wie von Bild behauptet, &bdquo;der Vater&ldquo;, der sich seine Schamhaare abrasiert und seiner Frau auf den mit Schlamm &uuml;bersch&uuml;tteten Kopf zu kleben, sondern ebenfalls Vinge.

...Ich habe selten oder noch nie so intensiv die ganzen furchtbaren Begleiterscheinungen des Krieges gesehen wir in dieser Szene, die mit einem Soldatenangriff begann und mit der Vergewaltigung endete. 

...Was mich zu dem Schluss veranlasst, das die von der Bild-Zeitung gar nicht da waren: Mit keinem Wort beschreiben sie den Versuch, dem Regisseur einen riesigen Dildo einzuf&uuml;hren! 

...Au&szlig;erdem ist das St&uuml;ck erst ab 18, jeder wei&szlig;, was einen da erwarten k&ouml;nnte, n&auml;mlich intensives und anderes Theater, das man nur mit gro&szlig;er Spie&szlig;igkeit als &bdquo;perverses Theater&ldquo; beschreiben kann.]]></content:encoded></item><item><title>Paule meldet sich zu Wort</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-10-27T13:50:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Berliner_Zeitung.html#unique-entry-id-173</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_Kalkbrenner_Berliner_Zeitung.html#unique-entry-id-173</guid><content:encoded><![CDATA[Was macht eigentlich Paul Kalkbrenner?   Er spielt am 16.   Dezember mal wieder in Berlin.   Und er hat gerade der Berliner Zeitung ein Interview gegeben, das man netterweise nachlesen kann.   Ich wei&szlig; nicht genau, wie Paule das hinbekommt, aber er lebt in seiner eigenen Welt und ist trotzdem nicht abgedreht.   Deshalb lohnt es sich auch, dieses gef&uuml;hlte 500.   Interview mit ihm zu lesen.   Zwei Dinge greife ich trotzdem heraus, weil ich die noch nicht wusste: Paul K. geht selbst nie in Konzerte, er ist &bdquo;sozusagen nicht interessiert an Musik&ldquo;.   Au&szlig;er an klassischer.   Und er findet das Gehabe gewisser T&uuml;rsteher total daneben.]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue De:Bug f&#xfc;r November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-10-26T12:27:22+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Debug_November2011.html#unique-entry-id-172</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Debug_November2011.html#unique-entry-id-172</guid><content:encoded><![CDATA[Es geht n&auml;mlich um den &bdquo;schlauen Strom&ldquo;, also das, was uns in Zukunft in Sachen Energieversorgung so bevorsteht.   Und nat&uuml;rlich auch um das Autos, schlau und sch&ouml;n geschrieben.    Die Modestrecke der De:bug ist ... geht so.   Es gibt zur Zeit ziemlich schlimme M&auml;nnersachen, w&auml;re meine Schlussfolgerung.   F&uuml;r die Technik-Freaks und Musikproduzierer wird die Musiksoftware Reason 6 vorgestellt, f&uuml;r DJs vergleicht die De:Bug die Controller Traktor Kontrol S2 und S4. 

Musik und Musiker haben nat&uuml;rlich auch ihren Platz in dieser Nummer 133, vor allem aber der dritte Teil von &bdquo;How to Label!&ldquo;, der kleine Kurs in Sachen &bdquo;Wie ich mein eigenes Plattenlabel gr&uuml;nde und damit Spa&szlig; habe&ldquo;.    Kurzes, aber echtes Highlight der Ausgabe: die Rubrik &bdquo;Bilderkritiken&ldquo;.   Ausgefuchst, wie da &bdquo;die Krise&ldquo; beleuchtet wird. 

De:Bug Nr. 157 (11/2011) kostet 4&euro;.]]></content:encoded></item><item><title>Electro-Schweine</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-26T12:10:08+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Schwein_Electro.html#unique-entry-id-171</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Schwein_Electro.html#unique-entry-id-171</guid><content:encoded><![CDATA[Das h&auml;tte ich gerne: Ein kleines rosa-farbiges Schweinchen mit 17 Nasen.   Und in jede Nase kann man einen Stecker stecken und wenn zu viel Strom gezogen wird und das ganze &uuml;berlastet ist, dann wird gegrunzt.    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es dieses Schweinchen noch nicht, es ist bislang eine Design-Studie, aber eine, die zeigt, was das Art.  Lebedev Studio so alles draufhat.   Ist &uuml;brigens ein russisches Designstudio und eine Webseite und offenbar noch so einiges mehr, vor 16 Jahren von Artemy Lebedev gegr&uuml;ndet.    Ich mag die Seite von Art.  Lebedev, dort finden sich so viele andere Dinge, die die Welt braucht, ohne sie wirklich zu brauchen.   Oder, wenn man es andersrum sehen will: Mit Dingen, die die Welt nicht braucht, weil sie nicht wei&szlig;, dass es sie gibt.]]></content:encoded></item><item><title>Masken&#x2c; Masken&#x2c; Masken ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-23T20:04:29+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/d7d5942e7535593e891e5fd1132a567c-170.html#unique-entry-id-170</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/d7d5942e7535593e891e5fd1132a567c-170.html#unique-entry-id-170</guid><content:encoded><![CDATA[Und mit alter Technoschule: &bdquo;No more fucking Rock&rsquo;n&rsquo;Roll&ldquo; postulierte der Plattenaufleger Westbam und meinte damit, dass der jahrzehntelang gepflegte Starkult ein Ende haben m&uuml;sse &ndash; um sich kurz danach selbst ordentlich feiern zu lassen.    Doch die Idee war ja richtig, sie stammte urspr&uuml;nglich aus Detroit, der Geburtsstadt von Techno &ndash; das Musikerkollektiv &bdquo;Underground Resistance&ldquo; zeigte sich der &Ouml;ffentlichkeit stets nur ordentlich vermummt, man legte sich jede Menge Pseudonyme zu. 

...Sie nimmt Versagens&auml;ngste und gibt Selbstvertrauen &ndash; und erzeugt eine Aura von Unber&uuml;hrbarkeit, selbst wenn sie nach dem Live-Auftritt abgenommen wird: &bdquo;Da ist sehr viel Respekt, sehr viel Distanz und wenn ich jetzt weit weg von zu Hause bin und alle Leute empfinden diesen Respekt, dann bin ich eben auch die ganze Nacht allein, das ist jetzt nicht gerade wundersch&ouml;n, aber da kann ich auch nicht viel machen. 

...Masken sind nicht nur k&uuml;nstlerische Hilfsmittel, sie k&ouml;nnen sich auch wirtschaftlich  auswirken &ndash; wer sich vermummt, macht sich interessant, ragt aus der Masse der Konkurrenten heraus und wird: popul&auml;r!   Auf sich aufmerksam machen, aber gleichzeitig weniger angreifbar werden, hei&szlig;t die Losung &ndash; das Konzept eignet sich f&uuml;r politische Demonstrationen genauso wie zum Demonstrieren der eigenen musikalischen F&auml;higkeiten. ...  Bei den Dubstep-K&uuml;nstlern, die es ohnehin sehr mit dem Verstecken haben, suchen aktuell gleich zwei den Schutz der Maske: SBTRKT setzt auf eher afrikanische. 

...Die Rhythm Monks aus Berlin, eine Mischung aus Trommelshow und Schamanentanz verbergen sich hinter Masken, die sich dank jeder Menge LEDs verwandeln lassen: Gut gelaunte oder grimmig aussehende Strichgesichter, gl&uuml;hende Augen, abstrakte Lichtspielereien. ...  Ihre Antworten auf per E-Mail gestellte Fragen schicken sie als verfremdete Audiodatei: &bdquo;Die Masken sind eben kraftvolle magische Gegenst&auml;nde und ein wesentlicher Bestandteil von Ritualen, deshalb sind sie uns bei der Show auch so wichtig. 

...Gut m&ouml;glich, dass Verkleidungen den einen oder anderen Musiker davor retten k&ouml;nnen, in Gr&ouml;&szlig;enwahn zu verfallen &ndash; ist die Maske abgelegt, darf man als ganz normaler Mensch  weiterleben.    Auf der B&uuml;hne selbst aber funktionieren Masken nach ihren eigenen Gesetzen: &bdquo;Das ist ein zweischneidiges Schwert: In die Richtung, was man ausdr&uuml;cken m&ouml;chte und dass man voll in dieser Rolle aufgehen kann, zum Monk zu werden, geben einem die Masken und das Kost&uuml;m nat&uuml;rlich die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Freiheit. ]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Groove f&#xfc;r November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-10-23T19:03:54+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Groove_133_2011.html#unique-entry-id-169</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Groove_133_2011.html#unique-entry-id-169</guid><content:encoded><![CDATA[Aber sonst reiht sich guter Artikel an guter Artikel.   Dass der Techno-Rebels-Autor Dan Sicko tot ist, habe ich erst hier erfahren.   Dass Rustie, der schr&auml;g-guten Rave-Step macht, ein sehr sch&uuml;chternes Milchgesicht ist, auch.   Dazu kommt ein echt gutes Interview mit Mixmaster Morris, der die Chill-Out-Bereiche in Clubs erfunden hat.   Ein erhellendes St&uuml;ck &uuml;ber die Audiolith-Familie.   Und ein gro&szlig;es Detroit-Special, das &uuml;ber &bdquo;so legend&auml;r waren die legend&auml;ren Detroiter Techno-Legenden&ldquo; weit hinaus geht.    CD ist auch dabei, u.a. mit Tracks von Rustie, Cubenx, Rebolledo und ItaloJohnson. 

...Aufreger: In der Kaufberatung ein Slip mit aufgedruckten Schamhaaren. 


...Und hier noch ein Video mit Musik von Rustie:


<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/p8C1RmVJ1xE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Die Toten laufen wieder</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-10-18T14:30:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_The_Walking_Dead.html#unique-entry-id-168</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_The_Walking_Dead.html#unique-entry-id-168</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber alles, was mit Zombies zu tun hat, ist, glaube ich, schon alles gesagt worden: Warum das Thema in den letzten Jahren so einen Aufschwung genommen hat, was es &uuml;ber uns (als Gesellschaft) sagt, dass wir uns so sehr mit Endzeit-Szenarien besch&auml;ftigen, dass den ohne Sinn dahin lebenden Mensch gar nicht so viel vom Zombie unterscheidet.   Eins aber ist noch nicht besprochen worden: Ob &bdquo;Maschinenmusik&ldquo; in einer von Zombies beherrschten Welt noch eine Daseinsberechtigung hat.   Kann man es ertragen, elektronische Musik, die man lange Zeit mit der Zukunft assoziierte, in einer Umgebung zu h&ouml;ren, in der es eigentlich nur noch um das kurzfristige &Uuml;berleben geht?   Fragen, die dann, wenn es wirklich so weit sein sollte mit den Zombies, keine Rolle mehr spielen d&uuml;rften.   Rhetorische Fragen.   Aber gut, dass sie mal einer gestellt hat.]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Lauti auf Techno steht</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-10-16T14:16:22+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Supershirt_Kunstwerk.html#unique-entry-id-167</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Supershirt_Kunstwerk.html#unique-entry-id-167</guid><content:encoded><![CDATA[Kunstwerk - ein ziemlich gro&szlig;spuriger Titel, der einem beim Beurteilen dieser Platte nicht weiterhilft.   Es geht ja auch um etwas ganz anderes: Um eine Art neuer deutscher elektronischer Musik, wie sie das Plattenlabel Audiolith, bei dem Supershirt ver&ouml;ffentlichen, seit Jahren pflegt: Heftige Beats, s&auml;gende Synthesizier-Sounds, dazu auf deutsch gesungene Texte, die zwar nicht an deutscher Spie&szlig;igkeit und den politischen Gegebenheiten verzweifeln, sich aber kr&auml;ftig daran reiben.   Bratze, Egotronic, Frittenbude hei&szlig;en die Labelkollegen von Supershirt, deren Songs berichten  vom &bdquo;Raven gegen Deutschland&ldquo;, hei&szlig;en &bdquo;Unser Spa&szlig; sieht anders aus&ldquo; oder einfach nur &bdquo;Kotzen&ldquo; &ndash; bei der ein oder anderen Demonstration haben solche Lieder die alten Punksongs, die alten Ton-Steine-Scherben-St&uuml;cke verdr&auml;ngt.   So langsam allerdings wird deutlich: Musikalisch scheint sich diese Art von deutschem Electro-Punk genauso in die Sackgasse man&ouml;vriert zu haben wie ihre beiden n&auml;chsten musikalischen Verwanden, der Punk selbst und die Neue Deutsche Welle: Zu formelhaft, zu wenig abwechslungsreich, auch von den Texten her zu wenig &uuml;berraschend.    Supershirt versuchen es aber immerhin: Ihr Rhythmus-Ger&uuml;st hat schon fast Euro-Dance-Format, ihre Melodien entdecken den Pop.   Und textlich zeigt man sich gem&auml;&szlig;igt, sogar teilweise richtig euphorisch-positiv &ndash; und voller Handlungsanweisungen!   Nach &bdquo;Verlass die Stadt&ldquo; hei&szlig;t es sp&auml;ter noch &bdquo;Koppel Dich ab!&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Schlag mich&#x2c; spank me&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-10-14T00:51:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Spank_Rock.html#unique-entry-id-166</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Spank_Rock.html#unique-entry-id-166</guid><content:encoded><![CDATA[Spank Rock, das ist, eigentlich, Naeem Juwan aus Baltimore.   F&uuml;r sein neues Album &bdquo;Everything Is Boring and Everyone Is A Fucking Liar&ldquo; hat mit Alex Ridha alias Berliner Electro-Produzent Boys Noize zusammengearbeitet.    In aller erster Linie als Partymusik sind die Songs von Spank Rock gedacht, auch das haben sie, neben der Symbiose aus Rap und Tanzfl&auml;chen-tauglichem 4/4-Takt, mit dem bereits erw&auml;hnten Eurodance gemeinsam.   Und trotzdem ist einiges anders als vor rund 20 Jahren: Damals stand der Techno mit seinen Unterarten noch relativ am Anfang, die ersten kommerziellen Produktionen wirkten in ihrer Machart und von ihrem Anspruch her ungemein billig.   Schlechter Sound, dilettantische Produktion, geschmacklose Klamotten und verdammt schlechte Rapper waren das Markenzeichen dieser Dance-Projekte &ndash; kein Wunder, die europ&auml;ischen Produzenten hatten mit Hip-Hop nichts am Hut und wohl auch keinerlei Verbindung zu richtigen Rap-K&uuml;nstlern, die ihrerseits vollauf damit besch&auml;ftigt waren, das Goldene Jahrzehnt des Hip Hop einzuleiten.   Jetzt aber sieht das schon anders aus: Produktionstechnisch befindet sich selbst ein Laptop-K&uuml;nstler, der allein im Wohnzimmer an seinem Rechner sitzt, in einem ganz anderen Sonnensystem.   Und auch die Rapper sind um Klassen besser, kein Wunder haben doch selbst K&uuml;nstler wie Snoop Dogg oder Kid Cudi erkannt, wie man mit Electro ins Gespr&auml;ch kommt. 

Spank Rock und Boys Noize jedenfalls haben ein gekonntes, ziemlich wildes Album produziert.   Wild, weil voller Sound- und Tempobr&uuml;che, gekonnt, weil trotzdem wirklich poppige Songs dabei entstanden.   Zum Teil hatte sogar noch Mark Ronson seine Finger mit im Spiel.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Oktober</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-10-14T00:23:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Oktober_2011.html#unique-entry-id-165</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Oktober_2011.html#unique-entry-id-165</guid><content:encoded><![CDATA[Techno-S&auml;ue hier


Electro-House-Hasen dort


vereint durch den Beat]]></content:encoded></item><item><title>Medienrummel: Die neue Spex f&#xfc;r November</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-10-12T13:08:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Spex_Gallagher.html#unique-entry-id-164</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Medienrummel_Spex_Gallagher.html#unique-entry-id-164</guid><content:encoded><![CDATA[Bei Noel Gallagher, der auch das Cover der Spex ziert, ist es die lustige Jenni Zylka, die ihm so gro&szlig;artige S&auml;tze wie &bdquo;Techno ist geil!&ldquo; ...  Muss ich das n&auml;chste Mal wohl die Jenni selbst fragen. ...  Schade, denn da verr&auml;t er noch, warum er Techno so mag, was das mit Ecstasy-Pillen zu tun hat und warum seine neue Platte was mit Techno-Mitbegr&uuml;nder Derrick May zu tun hat. 

...Ziemlich viel &uuml;ber Games (nicht The Game, sondern Videospiele) in dieser neuen Spex vom November/Dezember 2011 (hat sich eigentlich schon mal jemand dar&uuml;ber Gedanken gemacht, warum Magazine so ewig im Voraus ihre Hefte ausliefern? ...  Er ist zum &bdquo;Vorspiel&ldquo; eingeladen, dieser Rubrik, die so viele Musikmagazine haben: Musik anh&ouml;ren, m&ouml;glichst schlaues dazu sagen.    David Guetta, einst einer der etlichen unbekannten DJs dieser Erde, mittlerweile einer der bekanntesten, bekommt Songs von Jackmaster Funk bis hin zu ... ...  Er sagt nette Dinge dazu, aber outet sich auch als ein wenig weltfremd: Er wundert sich, dass die beiden Interviewer Jan Kedves und Ralf Kr&auml;mer die SOS Band und die Latin Rascals kennen.   Und dar&uuml;ber, dass man mit ihm tats&auml;chlich &uuml;ber Musik reden will.  

...Und noch ein Wort zur beigelegten Spex-CD: Martyn, Zola Jesus, Mediengruppe Telekommander, Emika, Aerea Negrot finden sich da unter anderem und sind aus Technoarm-Sicht erw&auml;hnenswert.


...All das in der Spex #335 (Nov/Dez 2011) f&uuml;r 5,50 &euro;. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Oktober 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-10-10T15:01:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Oktober_2011.html#unique-entry-id-163</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Oktober_2011.html#unique-entry-id-163</guid><content:encoded><![CDATA[Wie sagt es die BBC, die Mutter aller &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten so sch&ouml;n: &bdquo;Berlin is the 21st century home of techno.&ldquo; ...  Und eine unbekannte Anzahl von DJs und Produzenten elektronischer Musik, die aus der ganzen Welt nach Berlin gekommen sind und auch weiterhin kommen. ...  Man kann sich der hypnotischen Kraft  seiner Tracks kaum entziehen, das ganze klingt wie in dichten Neuschnee gepackter Shoegazer-Techno in der Dauerschleife.   Sein drittes Album &bdquo;Looping State Of Mind&ldquo; scheint noch ein bisschen besser zu sein als die beiden Vorg&auml;nger, konzentrierter und gleichzeitig luftiger.   Ob es daran liegt, dass Willner nicht mehr in einem der staatlichen Alkoholl&auml;den in Schweden arbeiten muss, um &uuml;ber die Runden zu kommen? 

...Aber erstens hatte es Robert &bdquo;Robot&ldquo; Koch nicht so weit von Kassel nach Berlin, zweitens ist er schon so lange in der Stadt, dass man ihm weder das U-Bahn- noch das G&auml;stelistensystem der Stadt erkl&auml;ren muss.   Seit Jahren versucht Robot Koch mit seiner Band Jahcoozi gro&szlig; rauszukommen, aber irgendetwas klappt dabei nicht so richtig, man scheint immer zur falschen Zeit am richtigen Ort zu sein.   Als Solok&uuml;nstler und mit &bdquo;The Other Side&ldquo; aber macht er meiner Ansicht nach gerade vieles richtig: Die Beats, die schon immer seine Spezialit&auml;t waren,  klingen glasklar und auf den Punkt. 

...Und hier die dritte im Bunde, die in Berlin gestrandet oder gelandet oder einfach nur angekommen ist: Aerea Negrot aus Venezuela. ...  Aber nur kurz, dann schl&auml;gt Frau Negrot, die fr&uuml;her auch mal ein Mann gewesen sein k&ouml;nnte, schon wieder ganz andere T&ouml;ne an. ]]></content:encoded></item><item><title>Zola Jesus is back in town</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-10-04T23:45:31+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zola_Jesus_Conatus.html#unique-entry-id-162</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zola_Jesus_Conatus.html#unique-entry-id-162</guid><content:encoded><![CDATA[Wie gesagt, hinter dem Pseudonym steckt die 22-j&auml;hrige US-S&auml;ngerin Nika Danilova, Tochter  russischer Einwanderer, mittlerweile verheiratet und in Los Angeles lebend, aufgewachsen in Wisconsin im Mittleren Westen der USA.   &bdquo;K&auml;sek&ouml;pfe&ldquo; nennen die Amis die Menschen aus Wisconsin, nicht nur, weil dort so viel Milch produziert wird wie sonst nirgendwo in Amerika, sondern auch als Schimpfwort: In Wisconsin herrscht Tote Hose und es ist umso erstaunlicher, dass von hier aus neue popmusikalische Akzente gesetzt werden bzw. dass man sie sich von hier erhofft. 

Wie genau Zola Jesus das macht, bleibt ein kleines R&auml;tsel: Sie selbst hat laut eigener Aussage kein gro&szlig;es Interesse an anderen Menschen, sie f&uuml;hlt sich am wohlsten, wenn sie alleine in ihrem Haus, ihrer Wohnung sein kann und dort Musik macht.   Ihr Gesang: Seltsam entr&uuml;ckt.   Ihre Stimme tief, f&uuml;r die einst angepeilte Opernkarriere nicht tauglich.   Die Songs erz&auml;hlen von Entfremdung und Traurigkeit, vom Nicht-dazu-geh&ouml;ren &ndash; eine Grundstimmung, die nicht jeder versp&uuml;rt, die aber, meist als Teenager, als junger Erwachsener eine Rolle spielt.   Als in den 80ern die erste gro&szlig;e Gothic-Welle mit Bands wie  The Cure oder Sisters of Mercy anrollte, brachte man das mit Massenarbeitslosigkeit, Wettr&uuml;sten und einer allgemeinen Perspektivlosigkeit in Verbindung.   Und heute?   Zola Jesus nahm vor zwei Jahren ihre ersten eigenen Songs auf.   Damals ging sie gerade los, die gro&szlig;e Finanzkrise.]]></content:encoded></item><item><title>Ein Affe kommt selten allein</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-26T10:58:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Modeselektor_Monkeytown.html#unique-entry-id-161</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Modeselektor_Monkeytown.html#unique-entry-id-161</guid><content:encoded><![CDATA[Den besten Tipp aber bekam Gernot nicht von diesen Leuten, sondern von Radiohead-Frontmann Thom Yorke, mit dem Modeselektor seit Jahren befreundet sind: &bdquo;Mach mal keine Musik! ...  Wie gehabt tief im Bass verwurzelt, springen die beiden von Stil zu Stil, wechseln Sounds und Geschwindigkeit, es gibt wummernde Techno-Bretter und sanfte Tracks, vertrackten Electro und einen sehr amerikanisch wirkenden R&rsquo;n&rsquo;B-Song mit Gasts&auml;ngerin Miss Platnum. 

...&bdquo;Monkeytown&ldquo; ist ein echtes Berlin-Album geworden und trotz der stilistischen Spr&uuml;nge wie aus einem Guss: Sehr elektronisch und so wie in der Stadt selbst tummeln sich auf der Platte G&auml;ste aus aller Welt. ...  Thom Yorke, der seit Jahren erz&auml;hlt, wie gro&szlig;artig er Modeselektor findet, ist der prominenteste, seine Stimme wird dabei von Gernot und Szary in ihre Einzelteile zerlegt.   Und es gibt einen gemeinsamen Song mit Sascha Ring alias Apparat, mit dem zusammen man vor zweieinhalb Jahren auf Albuml&auml;nge zu &bdquo;Moderat&ldquo; verschmolz: &bdquo;Lauter kann man irgendwann nicht mehr werden. 

...Modeselektor kennen die Techno-Kultur der Stadt, sind hier tief verwurzelt, haben aber im Gegensatz zu Musikern wie zum Beispiel Techno-Star Paul Kalkbrenner etwas Eigenes, Neues daraus geschaffen.   Wenn es wirklich stimmt, dass Tradition nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers ist, wie Komponistenkollege Gustav Mahler vor &uuml;ber hundert Jahren behauptete, sind Modeselektor erbitterte Traditionalisten, die eine ganz eigene Mutation der elektronischen Tanzmusik geschaffen haben, einen tief im Groove wuchernden Hybriden aus Beats und Brain, aus Bauch und Kopf, &bdquo;Made in Berlin&ldquo;, direkt im hochgelegenen Studio direkt neben dem Weekend-Club.   Die einzigen Gesetze, die im Modeselektor-Universum zu herrschen scheinen, sind selbstgemacht, es gehe &bdquo;in erster Linie nicht um den Markt, sondern darum, erfinderisch und kreativ zu sein&ldquo;: &bdquo;Ich finde es wichtig, dass so eine Platte aus Berlin kommt, damit die Kids aus der westlichen Welt, die diesen Berlin-Hype geil finden, dass die sehen, das Berlin nicht nur Minimal Techno oder Berghain ist, sondern dass es auch was anderes gibt&ldquo;. 


Gro&szlig; geworden sind Modeselektor beim Berliner Plattenlabel Bpitch Control von Ellen Allien, also dort, wo auch Paul Kalkbrenner lange Zeit seine Musik ver&ouml;ffentlichte und wo man sich lange als gro&szlig;e Technofamilie sah. 

...Ein anderer: sich wichtig zu nehmen, ohne sich wichtig zu machen: &bdquo;Das Modeselektor-Kochbuch wird kommen, wenn uns keine Platten mehr einfallen&ldquo;, versprechen die beiden am Schluss des Interviews. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein Apparat geht zum Teufel</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-21T20:33:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Apparat_The_Devils_Walk.html#unique-entry-id-160</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Apparat_The_Devils_Walk.html#unique-entry-id-160</guid><content:encoded><![CDATA[Denn Sascha Ring ist jetzt wirklich das, was sich auf seinem letzten Album schon angedeutet hatte: Ein perfekter Arrangeur und eine Art elektronischer Singer-Songwriter, seine St&uuml;cke mehr Lied als Track.   Ein weiter Weg, k&ouml;nnte man meinen, aber ganz so weit dann doch nicht: Schon vom ersten Album vor zehn Jahren an bastelte Sascha Ring komplizierte Soundgebilde fernab der geraden 4/4-Bassdrum, weniger Musik f&uuml;r die Tanzfl&auml;che, sondern so genannte Clicks und Cuts und Glitches, elektronisches Klicken, verschobene komplexe Rhythmusabl&auml;ufe,  St&ouml;rger&auml;usche und atmosph&auml;risches Rauschen und Schwingen. 

...Man kann diese Art von Musik nicht ewig machen, weil es einem selbst und auch den Zuh&ouml;rern irgendwann langweilig wird.   Die Weiterentwicklung liegt in der Natur der Sache und so sind wir jetzt bei &bdquo;The Devil&rsquo;s Walk&ldquo;: Ein Album, das mich beim ersten H&ouml;ren begeistert, beim dritten H&ouml;ren etwas ern&uuml;chtert (aber nur ein bisschen) zur&uuml;ckl&auml;sst. ...  Er ist keine Rockr&ouml;hre, will er auch gar nicht sein, eher eine Mischung aus Radiohead-Frontmann Thom Yorke und Sigur-Ros-S&auml;nger Jonsi Birgisson.   Seine Songs sind perfekt produzierte Melancholie, er wei&szlig;, wie man Atmosph&auml;re aufbaut, innerhalb eines St&uuml;cks und innerhalb eines Albums, er findet Melodien, die h&auml;ngen bleiben.   An der ein oder anderen Stelle aber schl&auml;gt die Melancholie ins Melodramatische um, dann &uuml;berschreitet er sie, die feine Grenze zwischen Gef&uuml;hl und Gef&uuml;hligkeit, dann geht es fast ein bisschen kitschig zu in den schmachtenden Balladen auf &bdquo;The Devil&rsquo;s Walk&ldquo;. ...  Und &bdquo;Goodbye&ldquo; ein gemeinsames St&uuml;ck mit Anja Plaschg, besser bekannt als Soap&Skin, entsch&auml;digt f&uuml;r die wenigen zwiesp&auml;ltigen Momente der Platte: So sch&ouml;n und so d&uuml;ster kann Verzweiflung sein!

...Nicht mit dem  einst von ihm mitorganisierten Label Shitkatapult, nicht mit seinen Soloalben &bdquo;Mulitfunktionsebene&ldquo;, &bdquo;Duplex&ldquo; oder &bdquo;Walls&ldquo;, nicht mit seinem gemeinsam mit Ellen Allien produzierten &bdquo;Orchestra of Bubbles&ldquo;-Album und auch nicht als &bdquo;Moderat&ldquo;, dem gemeinsamen Projekt von Apparat und dem Berliner Duo Modeselektor. ...  Genauso wenig wie Sascha Ring eine Rockr&ouml;hre sein will, will er ein zweiter Kalkbrenner werden. ]]></content:encoded></item><item><title>Zombies in Island&#x21; Oder auf?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-09-19T14:08:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_Iceland.html#unique-entry-id-159</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_Iceland.html#unique-entry-id-159</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin ein wirklich gro&szlig;er Zombie-Fan.   Aber selbst als Fan muss man zugeben: Das Zombie-Genre ist mehr als nur ein bisschen ausgelutscht. ...  Aber es ist m&ouml;glich, wie die isl&auml;ndische Autorin Nanna Arnadottir zeigt.   Ein Mischmasch aus Reisef&uuml;hrer und Zombiegeschichte.   Okay f&uuml;r alle, die an Zombies interessiert sind.   Und gro&szlig;artig f&uuml;r Menschen, die an Zombies UND an Island interessiert sind.   Die Quintessenz: Wenn sie kommt, die gro&szlig;e Zombie-Plage, dann gibt es in Island jede Menge Pl&auml;tze, an denen sie sich am besten &uuml;berleben l&auml;sst.

Online findet sich au&szlig;erdem eine Art Soundtrack zu  Zombie Iceland.   Ist nicht gerade Techno, was da l&auml;uft, aber elektronisches ist auf jeden Fall dabei.   Und, wie es sich f&uuml;r einen Zombie-Soundtrack geh&ouml;rt, ein ziemliches Auf und Ab: Billig, gut, spannend, dramatisch. ]]></content:encoded></item><item><title>Latin Beats zwischen gestern und morgen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-18T15:24:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Putumayo.html#unique-entry-id-158</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Putumayo.html#unique-entry-id-158</guid><content:encoded><![CDATA[Um was es geht es?   Um einen Blick auf die &bdquo;Weltmusik 2.0&ldquo; mit Schwerpunkt auf der Musica Latina.   Neu verhandelt wird hier das Verh&auml;ltnis von traditioneller und moderner Tanzmusik.   Seit Jahren sind diese Sound-Experimente im Gange, haupts&auml;chlich erm&ouml;glicht durch zwei Dinge: Durch den schnellen Datenaustausch &uuml;ber Kontinente hinweg &ndash; Stichwort Internet &ndash; und durch billige, effektive Musikproduktionsprogramme, mit denen sich die unterschiedlichsten Stile einfach und ganz neu mischen lassen. 

In der lateinamerikanischen Musik begegneten sich ohnehin schon seit eh und je afrikanische,  europ&auml;ische und indianische Stile.   Diese Vermischung geht weiter, angereichert und befeuert durch Einfl&uuml;sse aus aller Welt.   Jazz und Rock und Soul und Hip Hop treffen auf kolumbianischen Cumbia, mexikanische Banda, auf Reggae und auf moderne Dancemusic.   Und wie es beim Zusammensto&szlig; zweier Planeten zu einer Explosion und danach zu einer Vielzahl neuer kleiner Himmelsk&ouml;rper kommen kann, entstehen dabei neue Genres und neue Songs, denen man ihre Herkunft anh&ouml;rt, die aber so noch nicht dagewesen sind. ]]></content:encoded></item><item><title>DJ Mehdi ist tot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-09-13T16:22:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Mehdi_tot.html#unique-entry-id-157</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Mehdi_tot.html#unique-entry-id-157</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/K4gj2Ol2LaI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Trockenes Land&#x2c; Blutgruppe 0</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-13T11:34:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bloodgroup_Dry_Land.html#unique-entry-id-156</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bloodgroup_Dry_Land.html#unique-entry-id-156</guid><content:encoded><![CDATA[In ihrer Heimat ist dieses Album &ndash; ihr zweites &ndash; schon seit zwei Jahren zu haben, bei uns erst jetzt.   Musik von gestern also, k&ouml;nnte man bef&uuml;rchten, aber dem ist &uuml;berhaupt nicht so: Die vier Mitglieder von Bloodgroup habe Electropop als Ger&uuml;st genommen und ihn mit Afropop und Soul versetzt, sehr modern, sehr gekonnt, sehr nach hier und jetzt h&ouml;rt es sich an, ein Album, das sich soundm&auml;&szlig;ig an der Tanzfl&auml;che orientiert, aber f&uuml;r das Wohnzimmer gemacht scheint.


<iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/aulHMTxwrhI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


 Man fragt sich allerdings, warum es trotzdem erst jetzt zu uns kommt, dieses Album: Bloodgroup wurden schon vor Jahren als Geheimtipp gehandelt, seitdem konnte man sie auf vielen Festivals sehen, ihre ziemlich wilden Auftritte gelten als au&szlig;ergew&ouml;hnlich.   Aber das ist eben die Kehrseite der isl&auml;ndischen Popmedaille: Viele gute Bands tummeln sich dort und warten auf Aufmerksamkeit.   Der kleine isl&auml;ndische Markt aber kann nicht alle ern&auml;hren, also ist man gezwungen, die internationale Karriere anzupeilen.   Und damit die starten kann, braucht es offenbar nach wie vor Zeit. ]]></content:encoded></item><item><title>Pantha du Prince&#x2c; Techno-Alien</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-09-10T13:45:42+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pantha_du_Prince.html#unique-entry-id-155</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pantha_du_Prince.html#unique-entry-id-155</guid><content:encoded><![CDATA[Hendrik Weber ist DJ und Produzent elektronischer Musik, doch die Welt kennt ihn nicht unter seinem richtigen Namen und auch nicht unter seinen Pseudonymen Panthel oder Gl&uuml;hen 4, sondern vor allem als Pantha du Prince. ...  Das Subjekt soll hinter der Musik verschwinden&ldquo;, erkl&auml;rt der 1975 in Kassel geborene Musiker die Tatsache, dass trotz vieler Artikel, die sich mit ihm und seiner Musik auseinandersetzen, nur wenig &uuml;ber ihn als Person bekannt geworden ist.


...Schon das erste, Diamond Daze aus dem Jahr 2003, zeigte, dass Weber eine pr&auml;zise Vorstellung von seinem Techno hatte: Sehr pr&auml;zise, aber nicht stumpf. 

...Es erscheint auch nicht mehr bei seinem bisherigen Hamburger Label &bdquo;Dial&ldquo;, sondern in England bei &bdquo;Rough Trade&ldquo;, ber&uuml;hmt geworden f&uuml;r Post Punk und Indie Rock der sp&auml;ten 70er und fr&uuml;hen 80er,  nicht f&uuml;r elektronische Musik.   Label-Chef Geoff Travis h&ouml;chstpers&ouml;nlich soll Pantha du Prince zu sich geholt haben, ganz begeistert von dem, was er auf &bdquo;The Bliss&ldquo; geh&ouml;rt hatte. ...  Und auch hier wieder eine falsche Spur: Das Cover von Black Noise schm&uuml;ckt ein Gem&auml;lde, zu sehen ist eine landschaftliche deutsche Idylle, der Watzmann, der K&ouml;nigssee, eine pittoreske Kapelle.   Doch die Stimmung des Covers auf die Musik zu &uuml;bertragen, damit darf man Hendrik Weber nicht kommen: &bdquo;Ich w&auml;re da sehr vorsichtig.  

...Trotzdem: Menschen, die mit elektronischer Musik sonst nicht viel anfangen k&ouml;nnen, empfehlen Black Noise als ihr Lieblingsalbum, sie spricht das Warme und Weiche an. ...  Dabei kann man das bei Pantha du Prince sehr gut: Jeder einzelne Ton, jeder Beat, jeder Effekt, jedes Sample verr&auml;t, dass er sich sehr viele Gedanken nicht nur &uuml;ber sich, sondern auch &uuml;ber seine Musik macht. 

...Und er arbeitet weiter an der Vision von elektronischer Musik als Kunst: The Bell Laboratory hei&szlig;t sein neuestes Projekt, die Fusion von Neuer Musik und Techno seht im Mittelpunkt. ]]></content:encoded></item><item><title>Wie gut sind CSS und ihr &#x22;La Liberacion&#x22;?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-09-04T11:34:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/CSS_La_Liberacion.html#unique-entry-id-154</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/CSS_La_Liberacion.html#unique-entry-id-154</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt verschiedene Theorien, welches Album nun das wichtigste in der Karriere einer Band ist.   Das erste, nat&uuml;rlich, denn damit kann man noch f&uuml;r wirkliche &Uuml;berraschungen sorgen.   Das zweite, aber nur, wenn das erste ein Flop war.   Denn wenn es dann auch mit dem zweiten nicht klappt, droht jede Band auseinander zu brechen oder vom Plattenlabel gefeuert zu werden.   Wenn das mit dem ersten jedoch geklappt hat, dann ist das dritte das n&auml;chstwichtige &ndash; warum, kann man bei CSS sehr gut sehen: Ihr ziemlich furioses Miteinander von Gitarrenmusik und Electro machte vor f&uuml;nf, sechs Jahren erst Brasilien, dann den Rest der Welt wuschig und auf das Deb&uuml;talbum aufmerksam.   Mit dem so erlangten Ruhm tourte die Band jahrelang von Festival zu Festival, von Kontinent zu Kontinent, selbst nach einer ziemlich unterirdischen zweiten Platte.   Und jetzt eine Art Neubeginn: Afrobeat und Reggae-Rhythmen bereichern den Dance-Rock, CSS gehen ambitionierter und konzentrierter zur Sache &ndash; inzwischen scheinen alle verbliebenen Bandmitglieder auch ihre Instrumente zu beherrschen.   Das Rohe und Frische der Anfangsjahre ist dabei allerdings ein wenig verloren gegangen. ...  Also: Auf das dritte Album kommt es an.   Vielleicht geht sie weiter, die Karriere der Band aus Sao Paulo]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im September</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-09-01T18:40:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_September_2011.html#unique-entry-id-153</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_September_2011.html#unique-entry-id-153</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Kr&uuml;sch&ldquo; sagt laut die Frau


doch ich verstehe gar nicht


dreh lieber Bass auf
]]></content:encoded></item><item><title>Paul van Dyk will die Lizenz zum Senden</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-29T18:53:40+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Sunshine_Live_Berlin.html#unique-entry-id-152</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Paul_van_Dyk_Sunshine_Live_Berlin.html#unique-entry-id-152</guid><content:encoded><![CDATA[Sunshine Live habe ihn und den Musikmanager Tim Renner letztes Jahr &bdquo;ins Boot geholt&ldquo;, ihre Expertise sei gefragt, man werde, wenn der neue Sender den Zuschlag denn bekomme, &bdquo;mit sehr offenem Auge und auch verbal sehr aktiv, was die inhaltliche, musikalische als auch redaktionelle Seite angeht&ldquo;, das Programm mitgestalten.

...Auf der einen Seite ist er ein Aush&auml;ngeschild Berlins, internationale Musikmagazine k&uuml;rten ihn schon mehrmals zum besten DJ der Welt, er ist Garant f&uuml;r ausverkaufte Hallen.   Auf der anderen Seite spielt in den Berliner Clubs von Berghain bis Watergate die Musikrichtung, f&uuml;r die Paul van Dyk steht, keine Rolle. ...  Trance aber ist genau das Gegenteil von dem, was der Berliner Clubg&auml;nger &ndash; und auch die Techno-Touristen aus aller Herren L&auml;nder, die Woche f&uuml;r Woche &uuml;ber die Stadt herfallen &ndash; f&uuml;r cool h&auml;lt. 

...&bdquo;Wenn man ein Programm in Berlin etablieren will und umsetzen will, dann muss man es letztendlich so machen, dass es die Qualit&auml;t repr&auml;sentiert, f&uuml;r die Berlin steht&ldquo;, sagt van Dyk.   Wie das konkret aussieht, wie der Sender hei&szlig;en solle, sei im Detail noch zu kl&auml;ren, ihm gehe es um etwas gr&ouml;&szlig;eres: &bdquo;Aus der kleinen Subkultur Anfang der 90er hat sich die gr&ouml;&szlig;te Jugend-Musikkultur der Welt entwickelt.&ldquo;   Das extrem facettenreiche dieser Kultur solle der Sender widerspiegeln: &bdquo;Da muss sehr umtriebig gearbeitet werden, ansonsten braucht man es nicht zu machen.&ldquo;

...Der Verdacht liegt nahe: Paul van Dyk ist nicht nur das Aush&auml;ngeschild Berlins &ndash; und Duz-Freund Wowereits &ndash; er ist auch das Aush&auml;ngeschild von Sunshine Live, die seit Jahren versuchen, einen Fu&szlig; in den Berliner Radiomarkt zu bekommen. ...  Trotzdem k&ouml;nnte es auch diesmal wieder nichts werden mit der Lizenz zum Senden f&uuml;r Paul van Dyk, Tim Renner und Sunshine Live.   Denn mit &bdquo;pure fm&ldquo; steht ein echter Konkurrent in der Bewerberriege bereit &ndash; es ist der direkte Nachfolger von blu.fm, die die letzten sieben Jahre auf der 97,2 gesendet hatten. ]]></content:encoded></item><item><title>Rhythm Monks - mehr Schein als Sein</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-08-26T15:43:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rhythm_Monks.html#unique-entry-id-151</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rhythm_Monks.html#unique-entry-id-151</guid><content:encoded><![CDATA[Donnerstagnacht, kurz nach elf: Eine Computerstimme verk&uuml;ndet die Philosophie der Rhythm Monks. ...  Und dann geht sie los, die Show der drei M&ouml;nche, die anfangs noch unter einer Art Bildschirm-Maske verschwinden, auf der elektronische Muster und Robotergesichter auftauchen k&ouml;nnen.


Die drei  trommeln ziemlich viel, auf elektronischen und echten Drums, zwischendurch taucht auch eine T&auml;nzerin auf, die mit fluoreszierenden Farbtupfern geschm&uuml;ckt ist.   Tribal-Techno, um es mit einem Wort zu beschreiben.   Und wie das mit Tribal-Techno so ist: Es dauert eine Weile, bevor man in den Rhythmus kommt.   Seltsamerweise lenkt die Show auf der B&uuml;hne eher ab als dass sie einem dabei hilft.   Schlecht ist das nicht, aber so richtig &uuml;berzeugend offenbar auch nicht: Immer wieder verlassen Besucher den Saal, entt&auml;uscht von der Musik.


...Vielleicht eher so: Wenn auf der B&uuml;hne ein paar zu gro&szlig; geratene Jawas (Krieg der Sterne) im Stil von Yamato (The Drummers of Japan) agieren, dabei gleichzeitig an Fischerspooner und Daft Punk erinnern, dann sollte das eigentlich echt gut sein.   Wenn es das aber nicht ist, dann stimmt was nicht.   Und zwar vermutlich mit der Musik: Die ist noch nicht gut genug f&uuml;r die Show auf der B&uuml;hne.]]></content:encoded></item><item><title>Aaliyah&#x2c; die Frau&#x2c; die Grenzen verschob</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-08-24T18:03:04+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aaliyah.html#unique-entry-id-150</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aaliyah.html#unique-entry-id-150</guid><content:encoded><![CDATA[Vor zehn Jahren, am 25.   August 2001 starb Aaliyah &ndash; ein Flugzeugabsturz auf den Bahamas beendete das Leben der 22-J&auml;hrigen.   Ein ganz und gar unn&ouml;tiger Tod, die Privatmaschine mit neun Menschen an Bord war &uuml;berladen &ndash;zu viele Passagiere und zu viel Gep&auml;ck, auf dessen Mitnahme Aaliyah und ihre Begleiter bestanden hatten, lie&szlig;en den Start misslingen. 

Das krasse Ende einer Karriere, in der noch so vieles m&ouml;glich schien: Aaliyah, 1979 geboren, stand mit 10 das erste Mal vor einer Fernsehkamera &ndash; gemeinsam mit Soul-Star Gladys Knight.   Mit 12 bekam sie ihren ersten Plattenvertrag, nur wenige Wochen vor dem Ungl&uuml;ck war ihr drittes Album erschienen, wie die beiden Vorg&auml;nger ein Million-Seller.   Sie arbeitete als Model und als Schauspielerin &ndash; ein Rundum-Star, wenn man so will.

Vor allem aber &ndash; und auch deshalb sprechen wir an dieser Stelle &uuml;ber sie &ndash; half Aaliyah, Musikgenregrenze zu verschieben: Hip Hop, R&rsquo;nB, Electronica &ndash; ihre Songs, zumindest die radikaleren, vereinten all diese Stile. 

Aaliyah war die &bdquo;Queen of Urban Pop, die Plattenfirma sprach von der &bdquo;n&auml;chsten Stufe des Soul&ldquo;.   Vor allem dank ihres zweiten, enorm einflussreichen, von Missy Elliott und Timbaland produzierten Albums ging der R&rsquo;n&rsquo;B in eine futuristische Richtung - stotternde, abgehackt klingende, kleinteilige Sounds und Beats, die bis heute nicht aus der Trickkiste von Black-Music-Produzenten verschwunden sind.]]></content:encoded></item><item><title>Berghain ruft &#x22;Alle&#x22;&#x21; &#x22;Worker&#x27;s Pearls&#x22; vor die S&#xe4;ue&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-08-21T19:03:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Berghain_Alle_Workers_Pearls.html#unique-entry-id-149</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Berghain_Alle_Workers_Pearls.html#unique-entry-id-149</guid><content:encoded><![CDATA[Hinter &bdquo;ALLE&ldquo; verbirgt sich die Ausstellung, bei der 40 Menschen, die irgendwie im oder mit dem Berghain arbeiten, ihre Kunst pr&auml;sentieren. ...  Kurz die Zusammenfassung: Da finden sich gelungene und weniger gelungene Kunstwerke, Bilder, Skulpturen, eine Diashow, Installationen.   Manche offensichtlich von all der Action im Berghain inspiriert, manche gar nicht.   T&uuml;rsteher Marquardt (von dem an anderer Stelle und meiner Ansicht nach sehr unterhaltsam hier im Technoarm schon die Rede war) ist ja Fotograf, von ihm hing also ein gro&szlig;es Foto an der Wand eines sonst nicht so genutzten gro&szlig;en Raums im Berghain (Kubus nennen sie ihn).   Sah so aus, als wenn er (also Sven Marquardt) da eine Art Ehrenplatz bekommen h&auml;tte, klar, er ist der Star des Ensembles.   Aber seine Bilder kenne ich schon, es sind ja doch immer wieder die gleichen t&auml;towierten Menschen, nur eben hier als eine Art bocksbeiniges Teufelchen inszeniert. 

...Voll war&rsquo;s nat&uuml;rlich auch auf der Er&ouml;ffnung, denn - hier schlie&szlig;t sich der Kreis zu meinem Intro &ndash; wenn man sonst schon nicht ins Berghain kommt, weil man Angst vor der T&uuml;rpolitik hat, dann eben so.   Publikum sah aber auch nicht viel anders aus als sonst. 

...Aber da sah ich dann die ganzen Menschen und dachte mir: Schnell rein, bevor die Schlange an der T&uuml;r wieder laaaaang ist. ...  Die K&uuml;nstlernamen stimmen hoffentlich, ich habe sie dem &Uuml;bersichtsplan und den Karten in der N&auml;he der Exponate entnommen. ]]></content:encoded></item><item><title>Back to the Future&#x2c; in eigener Sache</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-15T11:21:05+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Rockabilly_Stylebook.html#unique-entry-id-148</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Rockabilly_Stylebook.html#unique-entry-id-148</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Oh Land&#x21; Oh Leute&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-08-14T22:40:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Oh_Land.html#unique-entry-id-147</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Oh_Land.html#unique-entry-id-147</guid><content:encoded><![CDATA[Eigentlich hei&szlig;t Oh Land ja Nanna Oland Fabricius - eine D&auml;nin, die in den USA lebt.    Musiker  wie sie Land halten einem immer wieder vor Augen, wie anders &ndash; und anders hei&szlig;t in diesem Fall schlechter &ndash; es in Deutschland um die Popmusik bestellt ist.   Warum bekommt das bei uns niemand hin  - ein lockeres, aber nicht oberfl&auml;chliches Album mit jeder Menge gekonnter Melodien?   Ein Album, das produktionstechnisch auf der H&ouml;he der Zeit ist, das aktuelle Einfl&uuml;sse wie  verschachtelte R&rsquo;n&rsquo;B-Rhythmen oder Dubstep-Reminiszenzen aufnehmen kann und daraus etwas eigenes macht? 

...Oh Land reiht sich damit in eine Reihe von Bands ein, die soundm&auml;&szlig;ig nur bedingt miteinander verwandt sind, die aber ein &auml;hnlicher Anspruch eint: Intelligente, aktuelle, elektronisch beeinflusste Popmusik, zu machen die niemals auf dem Rummelplatz und auch nicht in der Gro&szlig;raumdisko zu h&ouml;ren sein wird.   Bands wie The xx oder Little Dragon oder Metronomy oder Should fallen einem da ein, Bands, die allesamt schon hier beim Technoarm besprochen wurden. ...  Musik, die auf alles Billige verzichtet &ndash; denn billig, das kann man hier noch mal allen Nachwuchsbands mitgeben, ist eine Sackgasse. 

&ldquo;Ich hoffe, meine Musik bringt Menschen dazu, alles f&uuml;r m&ouml;glich zu halten.   Nichts soll zu verr&uuml;ckt klingen, um es nicht wenigstens zu versuchen&rdquo;, sagt Nanna Oland Fabricius.   Genau so sollten auch in Deutschland 26-J&auml;hrige an ihre Musiker herangehen.]]></content:encoded></item><item><title>Zwei Gedanken zur gro&#xdf;en Krise&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-14T14:12:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Weltkrise_Disco_Techno.html#unique-entry-id-146</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Weltkrise_Disco_Techno.html#unique-entry-id-146</guid><content:encoded><![CDATA[Technoarm-Weisheit Nr.   1:

Die Welt geht unter.   Und ich denke an Techno. 

Technoarm-Weisheit Nr.   2: 

Der Verstand sagt nein, aber mein Herz schreit Disco!]]></content:encoded></item><item><title>Jay-Z und Kanye West: Watch The Throne&#x21; Review&#x2c; wirklich&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-08-08T11:03:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/JayZ_Kanye_West.html#unique-entry-id-145</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/JayZ_Kanye_West.html#unique-entry-id-145</guid><content:encoded><![CDATA[Es geht nach wie vor darum, wer der beste, erfolgreichste, hei&szlig;este, reichste Rapper ist &ndash; und deshalb finde ich es umso erstaunlicher, dass es mit Jay Z und Kanye West zwei der besten Hip-Hopper geschafft haben, ein gemeinsames Album aufzunehmen. 

Die beiden kennen sich nat&uuml;rlich schon lange &ndash; Kanye West hat seinen Erfolg zu einem gro&szlig;en Teil Jay-Z zu verdanken, er tauchte schon fr&uuml;h in einzelnen Songs auf, revanchierte sich dann aber, indem er ein Drittel der Songs auf Jay-Zs Ausnahmealbum &bdquo;The Blueprint&ldquo; produzierte, also den Sound bestimmte.   Man kann das wohl so zusammenfassen: Der 41-j&auml;hrige Jay Z und der 34-j&auml;hrige Kanye West sind Freunde, dazu kommt aber eine gegenseitige Wertsch&auml;tzung: Die haben Respekt vor dem, was der andere geschafft hat.   Nur ein paar Stichworte: Jay Z ist einer der reichsten Hip-Hop-K&uuml;nstler, er ist Mitbesitzer eines Profi-Basketball-Clubs, hat eine eigene Kleidungsmarke, selbst seine Frau ist eine Art Troph&auml;e: Die R&rsquo;n&rsquo;B-S&auml;ngerin Beyonce. 

...Ich glaube, dass diese Platte Zeit braucht, dass man sie noch ein paar Mal h&ouml;ren muss, um Sachen zu entdecken, die die beiden hineingesteckt haben.   Klar ist aber: Das ist kein Album, das den Hip Hop v&ouml;llig neu erfindet oder die beiden auf einem v&ouml;llig anderen Level zeigt.   Im Gegenteil: Das letzte Solo-Album von Kanye West, das zu Recht viel gelobte &bdquo;My Beautiful Dark Twisted Fantasy&ldquo; kommt mir bedeutender und besser vor. 

...Klar, auch ich habe mich im Vorfeld anstecken lassen vom Hype, der um diese Zusammenarbeit gemacht wurde: Erst hie&szlig; es, es k&auml;men nur ein paar gemeinsame Songs, dann war die Rede von einem Album. ...  So aber muss man sagen: Die Raps sind OK,  Jay Z &uuml;bernimmt, mit gro&szlig;er Pr&auml;zision und &bdquo;Flow&ldquo; meist die F&uuml;hrung und Kanye West folgt oder antwortet, oft sehr emotional.   Die G&auml;ste sind OK, mit Frank Ocean haben sie einen derzeit angesagten S&auml;nger  verpflichtet, auf einem Song ist auch Beyonce, Jay Zs Frau, zu h&ouml;ren. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno? Angekommen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-07T16:33:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moritz_von_Oswald_Techno.html#unique-entry-id-144</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moritz_von_Oswald_Techno.html#unique-entry-id-144</guid><content:encoded><![CDATA[Aber vorher sollte man noch mal kurz abschweifen: Es gab eine Zeit, da ging ein Gro&szlig;teil der Medien mit dem Thema Techno meist auf eine sehr unbeholfene Art und Weise um: Journalisten betrachteten in den 90ern das  Massenph&auml;nomen oft so wie eine Kreisredaktion das Sch&uuml;tzenfest: Mit Unverst&auml;ndnis und  Distanz, aber auch als Pflichtveranstaltung, &uuml;ber die berichtet werden musste.   Man begriff aber gar nicht, was genau da stattfand, man fand einfach nicht die richtigen Worte und fl&uuml;chtete sich in bescheuerte Floskeln: Loveparade-Besucher waren nat&uuml;rlich &bdquo;Techno-J&uuml;nger&ldquo; oder &bdquo;Raver&ldquo;, aus den Boxen kam meist &bdquo;Bumm-Bumm&ldquo; oder ein &bdquo;wummernder Takt der Musik&ldquo;, gefeiert wurde &bdquo;bis zum Umfallen&ldquo;. 

...Sie holten sich die richtigen Leute ins Studio, sie waren nicht neutrale Beobachter, sondern Teil des Ganzen &ndash; aus journalistischer Sicht also machten sie ziemlich viel falsch, aus Sicht der H&ouml;rer alles richtig. 

...Und auch wenn in hunderten von Clubs in ganz Deutschland die elektronische Tanzmusik nach wie vor das Nachtleben bestimmt: die Zeiten von Techno als Massenph&auml;nomen sind vorbei. ...  Dann fast immer an Personen gebunden: Sven V&auml;th taucht oft auf, selbst im Wirtschaftsteil der S&uuml;ddeutschen Zeitung, seltsamerweise auch H.P. ...  Das Interview mit Moritz von Oswald in der Frankfurter Allgemeinen ist da schon eine echte Ausnahme &ndash; und zwar in doppelter Hinsicht: Der Mann ist, &bdquo;Lichtgestalt&ldquo; hin oder her, auch in Technokreisen nicht jedem pr&auml;sent. ...  Das Interview ist im Netz leider hinter einer Bezahl/Abonnement-Schranke versteckt, lohnt sich aber: Vieles, so lernen wir da, ist MvO &bdquo;v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig&ldquo;, vor allem, was er selbst f&uuml;r einen Ruf genie&szlig;t. ...  Er redet &uuml;ber die Rolle des Bass und der Trommel, &uuml;ber klassische Musik, ein wenig &uuml;ber sich und sein Projekt Basic Channel, das so viele Dub-Techno-Produzenten beeinflusste. 

Interessant, aber mir stellte sich die ganze Zeit die Frage: Warum ist das in der FAZ, dieses Interview? ...  Menschen so wie ich, die mit der Club-Kultur erwachsen geworden sind, die von ihr gepr&auml;gt wurden, die wissen, was einem der Kreislauf aus Feiern, Musik, Erholen und wieder Feiern geben (und nehmen) kann, sitzen in den Redaktionen oder arbeiten als Reporter und Autoren. ]]></content:encoded></item><item><title>Love Family Park 2012: Besser &#x22;Save&#x22; als &#x22;Sorry&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-08-06T00:27:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Save_Love_Family_Park_2012.html#unique-entry-id-143</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Save_Love_Family_Park_2012.html#unique-entry-id-143</guid><content:encoded><![CDATA[Doch ob der Love Family Park 2012 in Hanau gefeiert werden kann, steht in den Sternen. ...  Mal geht es um eine angebliche L&auml;rmbel&auml;stigung, mal um Sicherheitsbedenken, mal um den Naturschutz und immer wieder um die zu sch&uuml;tzenden Kaninchen.

So unwirklich dieser Widerstand gegen den Love Family Park in Hanau auch scheinen mag, er ist wirkungsvoll.   Eine B&uuml;rgerinitiative wurde gegr&uuml;ndet, Ortsbeir&auml;te eingebunden, Parteien bearbeitet und sogar zwei Petitionen im Hessischen Landtag eingereicht.   Eine &ouml;ffentliche Debatte wurde entfacht, in der es um Drogen, Festnahmen, Landschaftsschutzgebiete und Kaninchenbauten geht.   Unsere Freude, Liebe und Leidenschaft, mit der wir den PARK zu etwas Besonderem machen, bleibt immer unerw&auml;hnt und au&szlig;en vor.

...+ dass es unglaublich viel mehr Liebhaber des Love Family Parks gibt als Feinde

...+ dass der Love Family Park in Hanau ein wichtiges und unverzichtbares St&uuml;ck junger, internationaler Kultur ist

+ dass jeder Widerstand gegen den PARK ein Affront gegen die junge Generation und ein Akt von Intoleranz und Ignoranz ist

+ dass f&uuml;r unglaublich viele Menschen der PARK in Hanau etwas ganz Besonderes ist, das wir noch ganz lange erleben, genie&szlig;en und feiern wollen.]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Comic-Techno genau hinschaut ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-08-05T22:58:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bringmann_Kopetzki_Wild.html#unique-entry-id-142</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bringmann_Kopetzki_Wild.html#unique-entry-id-142</guid><content:encoded><![CDATA[Wild Life 03: Body Language, hei&szlig;t das neue Werk.   Nach wie vor gro&szlig;artig gezeichnet und gemalt, nach wie vor super beobachtet, nach wie vor sehr lustig &ndash; auch wenn ich finde, dass die vorigen Comicb&auml;nde aus der Wild-Life-Serie besser waren.   Und Hotze sowieso.   Trotzdem:  Sehr schnelle 20 Minuten hat mir Body Language beschert.   Und au&szlig;erdem fand ich den besten, weil komischen, zutreffenden und gleichzeitig b&ouml;sen Kommentar zur Loveparade-Katastrophe von Duisburg, die hier beim Technoarm in den letzten Wochen verst&auml;rkt Thema war. 


Und hier die offiziellen Infos: Bringmann & Kopetzki - Wild Life 03: Body Language.   Ehapa Comic Collection.   12 &euro;.
]]></content:encoded></item><item><title>Techno - Musik der &#x22;absichtlich Schwachsinnigen&#x22;?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-08-02T01:23:11+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Antonia_Baum.html#unique-entry-id-141</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Antonia_Baum.html#unique-entry-id-141</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Ich sehe Beine zu Techno auf den Boden stampfen, ein Tritt trifft mich in der Seite, ich liege flach und sehe die F&uuml;&szlig;e, die trampelnden, denke ich, nein, die marschierenden, denn die F&uuml;&szlig;e tun nichts anderes, als im Gleichschritt zu marschieren und die H&auml;nde am oberen Ende der K&ouml;rper, stehen stramm in der Luft, wo sie, wie angeordnet, jubeln und aus ihrem Alltag raus marschieren, denke ich und f&uuml;hle meine Nase platzen.   Techno, die den einzelnen mit Sicherheit tottrampelnde Marschmusik zum gemeinsamen Dummsein, die Technologie zum Dummsein, das d&uuml;mmste, was die Menschheit an Musik jemals hervorgebracht hat, Techno wird unser aller Untergang sein, denke ich, als ich keine Luft mehr bekomme, weil jemand auf meinem Brustkorb steht und zu h&uuml;pfen beginnt, Hitler h&auml;tte Techno h&ouml;ren wollen und Techno f&uuml;r das ganze Land verordnet, so auch meine ehemaligen Lehrk&ouml;rper, sie m&uuml;ssen alle Techno geh&ouml;rt haben, als ihnen ihre desinfizierten Standardisierungseinf&auml;lle kamen, auch G&ouml;tz, vermutlich ein geheimer Techno-H&ouml;rer.   Techno, denke ich, w&auml;hrend die Musik anschwillt und die Trampelabst&auml;nde dichter werden, die Musik der absichtlich Schwachsinnigen, die nichts interessiert, die nichts mehr versuchen, au&szlig;er ihr Technogebet, denke ich und robbe getreten &uuml;ber den Boden, wo ich meine Z&auml;hne einsammele, die ich gleich als Pillen zu verkaufen beschlie&szlig;e, wenn es mein Gesundheitszustand noch zulassen sollte.&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;Voll geiler Techno&#x2c; Alter&#x21;&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-08-01T00:26:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Produktion.html#unique-entry-id-140</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Produktion.html#unique-entry-id-140</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/G2CJUDZlx9E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Die Videos machen derzeit krass die hammergeile Runde, Alter, der Mann aus Atzendorf hat das Zeug zum Youtube-Star.   Seine CD (500 Techno-Melodien) kann man f&uuml;r&rsquo;n Zehner erstehen, seine Tracks sind auch runterzuladen, zur Zeit, da ich das hier schreibe, kostet einer 0,05 &euro; (ist so ein seltsames System: Je &ouml;fter ein Song geladen wird, desto teurer wird er).  


<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/VCkhN7S_Pa8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


...Oder sie spekulieren darauf, dass er wirklich zum gro&szlig;en Youtube-Star wird, vielleicht bei Stefan Raab landet und seine f&uuml;nf Minuten Ruhm abgreifen kann.   Ich k&ouml;nnte es mir gut vorstellen: Wer so &uuml;berzeugt einen so krassen m&uuml;ndlichen Propaganda-Schwall absondert, der ist auch noch zu ganz anderen Dingen f&auml;hig. 

...<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/y_W0T00Kzy0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/FsaEb-ALR7I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


Eins scheint klar: Es gibt bald neues Zeug von Atze Atzendorf, Angeblich hat ihn auch jemand gefragt, ob der Remixe macht. 

...<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/fbDxTajx7r0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im August</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-07-31T18:36:32+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_August_2011.html#unique-entry-id-139</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_August_2011.html#unique-entry-id-139</guid><content:encoded><![CDATA[Techno bald Baum-alt


Techno-J&uuml;nger wird &auml;lter


Na und!   sagt der Bumms
]]></content:encoded></item><item><title>Volksfreund scheitert an Techno</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-07-31T17:27:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Volksfreund_Techno.html#unique-entry-id-138</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Volksfreund_Techno.html#unique-entry-id-138</guid><content:encoded><![CDATA[Geschrieben hat den Artikel ein Journalist namens Sven Eisenkr&auml;mer.   Mal ganz davon abgesehen, dass sich Sven Eisenkr&auml;mer etwas schl&uuml;pfrig auf seiner Myspace-Seite als &bdquo;Fotograf&ldquo; anbietet, der umsonst Fotos von einem macht (&bdquo;People-Fotografie&ldquo;), unternimmt er den liebevollen und trotzdem hilflosen Versuch, den Lesern des Volksfreundes &bdquo;Techno zu erkl&auml;ren&ldquo;.   Das tut er sehr ausf&uuml;hrlich und so, als w&auml;ren wir irgendwo in den 90ern und so, als h&auml;tte Techno noch keine 25- oder 30-j&auml;hrige Geschichte.   Aber es gibt ja einen Grund: Die Nature One.

Was mir am besten gef&auml;llt: Sven Eisenkr&auml;mer kommt, nach vielen Abs&auml;tzen, S&auml;tzen, W&ouml;rtern und Buchstaben zu dem Schluss, dass sich all das, was er gerade in seinem Artikel erkl&auml;rt hat, gar nicht erkl&auml;ren l&auml;sst: &bdquo;Jemandem aber den Unterschied zwischen Schranz und Hardstyle oder zwischen House und Dance in Worten korrekt zu erkl&auml;ren, setzt wohl ein eingehendes musikalisches Studium des Erkl&auml;renden und des Interessenten voraus - sprich: Der Versuch kann eigentlich nur scheitern.&ldquo;   Hmm, fragt man sich, warum ihn dann &uuml;berhaupt unternehmen, diesen Versuch?


Nachsatz: Gerade noch mal genauer hingeschaut - sehr sch&ouml;ner Kommentar, den ein Leser unter dem Artikel hinterlie&szlig;: &bdquo;techno das ist keine Musik eher was f&uuml;r bekloppte&ldquo;.   Mag ich.]]></content:encoded></item><item><title>Alles wahr&#x2c; oder&#x2c; liebe Junior Boys? </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T16:33:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Junior_Boys_Its_all_true.html#unique-entry-id-137</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Junior_Boys_Its_all_true.html#unique-entry-id-137</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;It&rsquo;s all true&ldquo; ist ihr viertes Album und um das mit dem Titel aufzul&ouml;sen: Es ist eine Hommage an den Schauspieler und Filmemacher Orson Welles.   Einer von dessen Filmen h&auml;tte so hei&szlig;en sollen, doch wurde aus dem Projekt nichts, weil nicht genug Geld da war.   Kunst und &Auml;sthetik, das sind entscheidende Begriffe, wenn man sich den Platten der Junior Boys n&auml;hert: Schon auf ihrer ersten vor acht Jahren gelang den beiden Kanadiern das Kunstst&uuml;ck, extrem verschachtelte Rhythmen im Stil damals aktueller R&rsquo;n&rsquo;B-Produktionen zu basteln, das ganze mit warmen Synthesizerkl&auml;ngen zu verbinden und alles zusammen danach klingen zu lassen, als tr&auml;fen die 80er auf die Zukunft.   Daran hat sich bis heute nicht viel ge&auml;ndert &ndash; und doch ist einiges anders: Jeremy Greenspan, der eigentliche Gr&uuml;nder der Junior Boys, singt besser als je zuvor, au&szlig;erdem scheint er weiter an seinem Songwriting gearbeitet zu haben .   Und vom gerade geh&ouml;rten &bdquo;Itchy Fingers&ldquo;, einer Finger&uuml;bung, die zeigt, wie viel unterschiedliche Dinge man in einen Song hineinpressen kann, einmal abgesehen, geht es entspannter und reduzierter als zuvor zu.   Das ist perfekt produzierter, sehr schlauer Electropop, der sich nach aufw&auml;ndiger Studioproduktion anh&ouml;rt, aber trotzdem eine sehr intime Note aufweist.   Kopfh&ouml;rermusik &ndash; und das ist &uuml;berhaupt nicht abf&auml;llig gemeint. ]]></content:encoded></item><item><title>Szene-Erinnerungen des Herrn Westbam</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-07-29T15:56:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Westbam_zitty.html#unique-entry-id-136</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Westbam_zitty.html#unique-entry-id-136</guid><content:encoded><![CDATA[Da tauchen dann so obskure L&auml;den wie das &bdquo;Cri du chat&ldquo; auf, ein echt dunkles Loch mit kaputten Typen, in dem ich nur einmal war, aber an das ich bis heute denken muss.   Oder der Dschungel. ...  Aktuell ist Westbam gerade beim &bdquo;Joe am Kudamm&ldquo;.   Eine Touristen- und Prolli-Falle, wo aber schon Ende der 70er ein DJ gearbeitet hat, der perfekt mixen konnte.   Vielleicht als einziger in Berlin!   Aber wie hie&szlig; er nur?   Ich wei&szlig; es nicht. ...  Fast genauso gut wie Westbams Erinnerungen sind &uuml;brigens die Leser-Kommentare.   Da entbrennen heftige Debatten, ob der Dschungel nun schei&szlig;e oder einzigartig war, was die &bdquo;legend&auml;ren gelben Kristalle&ldquo; gewesen sein sollen, die die Abende im Cri du Chat so einzigartig werden lie&szlig;en.   Und ob fr&uuml;her nicht doch alles besser war.]]></content:encoded></item><item><title>Should - Feuer ohne Ger&#xe4;usch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T01:02:14+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Should_Band_Like_A_Fire_Without_Sound.html#unique-entry-id-135</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Should_Band_Like_A_Fire_Without_Sound.html#unique-entry-id-135</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Should&ldquo;, das sind Marc Ostermeier aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland und Tanya Maus &ndash; sie wohnt mittlerweile in Ohio.   Gut 500 Kilometer also liegen zwischen den beiden, nicht gerade die ideale Entfernung, um eine Band am Laufen zu halten.   So erkl&auml;rt sich auch, dass zwischen diesem neuen, ihrem dritten Album namens &bdquo;Like A Fire Without Sound&ldquo; und dem Vorg&auml;nger 13 Jahre vergangen sind. 

Die Idee, es jetzt noch einmal zu versuchen, ist total sinnvoll: Denn der ruhige Sound von Should, diese Musik, die man Dream Pop und Shoegazing etikettieren kann, spielt auf einmal wieder eine Rolle.   Die britische Band &bdquo;The XX&ldquo; hat vorgemacht, wie man mit dieser neuen Zur&uuml;ckgenommenheit sehr viele Platten verkauft.   Chill-Wave, Slow-House, Zombie-Rave, Drag &ndash; alles Begriffe aus den letzten Jahren, die zeigen, wie sich, abseits des Mainstreams - in vielen Untersparten -die Musik verlangsamt.   Vielleicht aber sind Should sogar schon zu sp&auml;t dran und der Hype ist wieder vorbei?

Should&rsquo;s neues Werk passt nicht zu jeder Gelegenheit &ndash; eine Party, auf der der DJ Songs davon spielt, d&uuml;rfte eine ziemlich deprimierende Veranstaltung werden.   In der richtigen Situation aber, so stell&rsquo; ich&rsquo;s mir gerade vor, entfalten die so sch&ouml;n gesungenen Songs eine &uuml;berw&auml;ltigende Wirkung.]]></content:encoded></item><item><title>Ada geht auf zarten Pfoten</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T00:53:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ada_Meine_zarten_Pfoten.html#unique-entry-id-134</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ada_Meine_zarten_Pfoten.html#unique-entry-id-134</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Keep Me In My Mind&ldquo; hei&szlig;t der versteckte Track &ndash; eine Coverversion, im Original von der amerikanisch-brasilianischen Band &bdquo;Little Joy&ldquo;, bei der auch Strokes-Schlagzeuger Fabrizio Moretti mitspielt.   Ein Hinweis auf den musikalischen Werdegang von Ada: Viele Wege k&ouml;nnen zum Synthesizer f&uuml;hren, ihrer ging &uuml;ber den Rock und den Jazz.   Doch das ist lange her, seit 2004 sitzt Ada fest in der Schublade, die mit &bdquo;poppiger Techno-House&ldquo; etikettiert ist.   Damals n&auml;mlich ver&ouml;ffentlichte die Musikerin ihre Platte &bdquo;Blondie&ldquo;, das Zusammenspiel von zartem, sehr melodischem Gesang, manchmal auch heftigeren Beats und vor allem den st&auml;ndigen Br&uuml;chen in ihren Songs verschaffte Ada viel Respekt.   Die Leser der Szene-Zeitschrift De:Bug w&auml;hlten sie auch prompt zur besten K&uuml;nstlerin 2004. 

Es folgten: Auftritte in aller Welt, einige wenige Remixarbeiten und noch weniger eigene neue Songs &ndash; und lange Zeit gar nichts.   Ada, das wird jetzt deutlich, musste sich erst einmal sammeln und ihre Richtung neu bestimmen: Weniger Club-, mehr Songorientiert geht es jetzt zur Sache.   Mit nach wie vor gro&szlig;em Gef&uuml;hl f&uuml;r die schwierige Gratwanderung zwischen Kitsch auf der einen, zu gro&szlig;er Sperrigkeit auf der anderen Seite.]]></content:encoded></item><item><title>Das ist kein Mixtape&#x21; Oder doch?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-29T00:23:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mixtape_Currency.html#unique-entry-id-133</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mixtape_Currency.html#unique-entry-id-133</guid><content:encoded><![CDATA[So genannte Mixtapes spielen seit vielen Jahren eine gro&szlig;e Rolle im Hip-Hop-Business, zumindest im US-amerikanischen.   Bei uns wird damit normalerweise eine Cassette bezeichnet, auf der man Freunden, Geliebten, Verwandten seine Lieblingssongs aufnimmt, manchmal ungeordnet, manchmal genau durchchoreographiert, nach Themen geordnet und  eventuell sogar mit einer Aussage versehen &ndash; zum Beispiel einem &bdquo;Ich liebe Dich&ldquo;.    Die Mixtapes, von denen im Hip Hop die Rede ist, sind ganz anders aufgebaut und haben eine andere Geschichte: &bdquo;Back in the Days&ldquo;, also in den 80ern und fr&uuml;hen 90ern, verstanden die Rapper darunter per Cassette verbreitete Aufnahmen von Live-Auftritten. 

...Auf Cassette werden die modernen Mixtapes schon lange nicht mehr vertrieben, sie kommen als CDs oder rein digital daher. ...  Vielmehr sind hier Songs eines einzelnen Rappers zu h&ouml;ren, fast wie auf einem richtigen Album, aber von meist schlechterer Qualit&auml;t sowohl was die Aufnahme und die Produktion  angeht als auch die Songs selber. ...  Junge, noch unbekannte Rapper versuchen damit auf sich aufmerksam zu machen, schon etablierte testen ihren Marktwert, halten sich im Gespr&auml;ch, machen Werbung f&uuml;r ein kommendes richtiges Album. 

...Viele der wichtigsten Hip-Hop-K&uuml;nstler der letzten Jahre &ndash; darunter 50 Cent, Kanye West, Lil Wayne &ndash; sind zuerst durch Mixtapes bekannt geworden- seitdem wei&szlig; auch die &bdquo;gro&szlig;e&ldquo; Plattenindustrie, wie wichtig Mixtapes sein k&ouml;nnen.   Rechtlich gesehen ist die Sache aber alles andere als klar: Sind Mixtapes, auf denen die Rapper mitunter zu bekannten Melodien aus anderen Songs rappen, illegal oder nicht?  

...This Aint No Mixtape benennt der Rapper Curren$y  also sein erstes Album, das vor zwei Jahren nur digital, jetzt auch als CD herausgekommen ist.   Ziemlich sinnvoll, dieser Titel: Curren$y ver&ouml;ffentlichte in den zwei Jahren zuvor, zwischen 2007 und 2009, mindestens sieben Mixtapes. ]]></content:encoded></item><item><title>Sag niemals &#x22;Sie&#x22; zum DJ&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-07-23T17:32:53+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sag_niemals_Sie.html#unique-entry-id-132</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sag_niemals_Sie.html#unique-entry-id-132</guid><content:encoded><![CDATA[In den nach wie zahlreichen Clubs spielt elektronische Musik die Hauptrolle, auch in den Gesch&auml;ften und Kneipen und Bars l&auml;uft sie von fr&uuml;h bis sp&auml;t, sie erschallt von Booten, die die Spree rauf und runter schippern, und t&ouml;nt aus den Autos auf der Stra&szlig;e. 

...Alle vier aber haben nach wie vor etwas mit der Musik zu tun, die sie bekannt und zum Teil auch reich gemacht hat.   Marusha, die im Juni 45 Jahre alt wird, verlor zwar ihre Show beim Radiosender Fritz, als sich dort von den &auml;lteren Mitarbeitern verabschiedet wurde, daf&uuml;r taucht sie mittlerweile immer wieder mal im Fernsehen auf, bei Sendungen wie Promi Dinner und Popstars oder als Loveparade-Expertin im ZDF. 

...&bdquo;Es mag f&uuml;r Einige nostalgisch oder weltfremd klingen, aber ich vertrete immer noch das Motto&ldquo;, schreibt der 50-J&auml;hrige in seinem Blog, als Reaktion auf &Uuml;berlegungen, die Loveparade wieder ins Leben zu rufen, reagiert. ...  Noch, muss man wohl schreiben, der Vater der Loveparade sucht sich Themen, die ihn ins Gespr&auml;ch bringen, er setzt sich ein gegen den Umbau der Kastanienallee, wo sein B&uuml;ro sitzt, und f&uuml;r die Opfer der Loveparade-Katastrophe von Duisburg. 

...&bdquo;Manchmal ist es schon komisch, wenn Du nach dem Auflegen beim Veranstalter um Dein Geld betteln musst, weil nicht so viele G&auml;ste da waren. ...  Auch das Publikum ist nicht &uuml;berall mitgealtert, fr&uuml;her habe er &bdquo;eine halbe Stunde mit H&auml;ndesch&uuml;tteln verbracht&ldquo;, jetzt k&ouml;nne er froh sein, wenn er f&uuml;nf Leute im Club kenne.

...Der Berliner Gabriel Baltrock, seit 1993 unter dem DJ-Namen Daffy unterwegs, ist sich nicht sicher: &bdquo;Wenn Du auflegst, dann eigentlich nicht, dann bist du Teil der Party." 

...Als 16-j&auml;hriger begann er im Irish Pub seiner Mutter, mittlerweile hat er sich ein kleines Imperium aufgebaut: Eine Booking-Agentur, die DJs in alle Welt vermittelt - ihn als das gr&ouml;&szlig;te Zugpferd nat&uuml;rlich auch -, ein Plattenlabel, ein millionenschwerer, schicker Club  in Frankfurt am Main. 

...Nicht aber die auf die Frage "Werden Sie den Beweis antreten, dass man auch mit sechzig noch als DJ cool und authentisch sein kann?&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>Little Dragon und ihre &#x22;Ritual Union&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-20T19:07:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Little_Dragon.html#unique-entry-id-131</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Little_Dragon.html#unique-entry-id-131</guid><content:encoded><![CDATA[Kein Wunder: Die Band hat nur einige kleine Soundverschiebungen vorgenommen und auf einmal fallen all die musikalischen Puzzlest&uuml;cke an genau der richtigen Stelle zusammen. ...  Kratzen ist gro&szlig;artig, aber jetzt blo&szlig; nicht reingehen!, m&ouml;chte man zurufen, doch wahrscheinlich ist das ganz und gar &uuml;berfl&uuml;ssig.   Denn man h&ouml;rt der Musik von Little Dragon nach wie vor an, wo sie herkommt: Aus der Welt des Indie-Pops, wo Experimentieren mit Instrumenten, Kl&auml;ngen und Arrangements nicht nur erlaubt ist, sondern belohnt wird.   Wo die Kunst darin besteht, nicht allzu einfache Melodien zu schaffen, die sich dennoch nicht allzu komplex anh&ouml;ren d&uuml;rfen.   Und genau diese Waage zwischen Leichtigkeit und Anspruch bekommt die Band mit ihrem dritten Album hin.

...Auf der einen Seite mit einem ziemlich geraden Beat, der nicht besonders laut und meist im Vier-Vierteltakt als elektronischer Anker f&uuml;r die Ohren dienen kann.   Auf der anderen Seite mit dem auff&auml;lligen, nat&uuml;rlichen und sch&ouml;nen Gesang von S&auml;ngerin Nagano.   Wenig &uuml;berraschend, dass die Gorillaz um Englands musikalisches Mastermind Damon Albarn Little Dragon f&uuml;r f&uuml;r sich entdeckt haben und gemeinsame Songs und gemeinsame Auftritte initiierten.   Und die Gorillaz waren nicht die einzigen, Little Dragon arbeiteten mit Electro-Produzenten zusammen und mit Rock-Bands zusammen.   So demonstrierten sie die Bandbreite ihrer Musik und so bereiteten sie wohl auch die Begeisterung vor, die jetzt angesichts ihr neuen Albums herrscht.]]></content:encoded></item><item><title>Und nooooch einmal: Loveparade</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-07-20T15:00:18+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Loveparade_schonwieder.html#unique-entry-id-130</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Loveparade_schonwieder.html#unique-entry-id-130</guid><content:encoded><![CDATA[(null)]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: Loveparade</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-07-18T22:35:01+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Pro_7_Loveparade.html#unique-entry-id-129</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Pro_7_Loveparade.html#unique-entry-id-129</guid><content:encoded><![CDATA[Und das liegt vor allem daran, dass man so eine Dokumentation auch sieht, um unterhalten zu werden. ...  Und viele von denen, die in dem engen Tunnel nicht vor und nicht zur&uuml;ck konnten, leiden bis heute darunter.

...Aber nach dem, was die Sueddeutschen Zeitung dar&uuml;ber schrieb, ist wohl klar: Man kann diese Katastrophe journalistisch auf ganz verschiedene Arten aufbereiten.  ...  Es hielt sich dann aber in Grenzen: Ja, auch hier war uns&auml;gliche Musik als Stimmungsverst&auml;rker im Einsatz, die Doku erg&ouml;tzte sich an der Trauer der Angeh&ouml;rigen, geilte sich an der Dramatik der Katastrophe auf.   Und dass zwischendrin, in der Werbung, in fr&ouml;hlichen Worten  f&uuml;r die geile Dream Trance 60, f&uuml;r Martin Solveig und &auml;hnlich lustige Themen Reklame gemacht wurde ... nun ja, daf&uuml;r kann der Sender normalerweise nichts, der verkauft halt seine Werbezeiten. 

...Die Sprecher, die die ganze Geschichte der Katastrophe noch einmal erz&auml;hlen, die noch einmal klar machen, dass Veranstalter, Stadt und Polizei schuld sind, sind auch nicht gerade sehr passend ausgew&auml;hlt worden. 

...Auch ein wenig seltsam, dass der Film erz&auml;hlt, dass die Polizei wohl einen ziemlich gro&szlig;en Anteil an der Schuld tr&auml;gt.   Doch dass Rainer Schaller, der Veranstalter, das ebenfalls so sieht und daf&uuml;r einen Film hat zusammenstellen lassen, der online zu sehen ist,  bem&auml;ngeln sie. ...  Aber ich kann mir nicht helfen: Ich mag den Focus nicht, ich mag Focus TV nicht.   Ich mag aber auch den Schaller nicht, ich mag nicht den Oberb&uuml;rgermeister Sauerland nicht, ich mag nicht die Polizisten, die in dieser Doku unf&auml;hig, &uuml;berfordert und aggressiv erscheinen. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Juli 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-17T23:22:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Juli_2011.html#unique-entry-id-128</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Bumm_Juli_2011.html#unique-entry-id-128</guid><content:encoded><![CDATA[Und damit ist auch schon das Entscheidende gesagt: Es geht sehr, sehr langsam zu in der musikalischen Welt von Daniel Becker und Yannick Labb&eacute;. ...  Nach wie vor aber stehen Trickski f&uuml;r perfekt produzierte Sounds: Jeder Halleffekt sitzt, jeder Beat hat genau die richtige St&auml;rke, die elektronischen Ger&auml;tschaften oder zumindest die Musik, die sie erschaffen, scheint Seele zu besitzen. 

...Vielleicht liegt es auch an den S&auml;ngern selbst (Fritz Kalkbrenner, Ernesto, Irfane Khan-Acito), aber in den gesungenen St&uuml;cken will sich die &bdquo;Deepness&ldquo; oft nicht blicken bzw. h&ouml;ren lassen. 

...Gedanken an den l&auml;ngst vergangenen Casino-Sommergarten, der der monstr&ouml;sen O2-World weichen musste oder an die ebenfalls untergegangene Bar 25, an  DJs, die elektronische Musik mit Gef&uuml;hl und Melodie ausw&auml;hlen, bei der es nicht um Lautst&auml;rke oder Kraft der Tracks geht, sondern um die Atmosph&auml;re.  ...  Wenn dann auch noch Raz Ohara anf&auml;ngt zu singen und seine Stimme verhackst&uuml;ckt wird, um im Fluss der Songs aufzugehen, dann ist er auf einmal da, der Sommer. 

...Das Watergate, vor neun Jahren gegr&uuml;ndet, hat neben dem Weekend am Alexanderplatz wohl die sch&ouml;nste Aussicht unter den Berliner Clubs: Freie Sicht auf die Spree!   Neun Jahre gibt es das Watergate mittlerweile, manchmal tut sich hier wenig, manchmal ist es unglaublich voll und &uuml;berhaupt unglaublich, was sich auf den beiden Floors und daneben so abspielt.   &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich auch mit der Mixreihe des Watergates, die inzwischen bei Nummer Acht angelangt ist:  Wie die Partys sind die Mixe mal besser, mal schlechter. ...  Lee Curtiss kommt aus Detroit, geh&ouml;rt dort nicht zu den Urgesteinen des Techno, sondern hat sich, wie auch Trickski, der deepen House Music verschrieben . ...  Vor allem aber zeigt Lee Curtiss&rsquo; Mix, welche Rolle Stimmen und Gesang mittlerweile spielen, wie Musiker und Produzenten versuchen, elektronische Sounds und menschliches Organ miteinander zu verschmelzen. ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Juli</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-07-13T13:22:30+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Juli_2011.html#unique-entry-id-127</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Juli_2011.html#unique-entry-id-127</guid><content:encoded><![CDATA[Hirn wird verbrezelt


Gedanken nicht zu fassen


Der Beat wirds richten]]></content:encoded></item><item><title>Pack den Donk in die Box&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-07-02T10:13:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Donk.html#unique-entry-id-126</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Donk.html#unique-entry-id-126</guid><content:encoded><![CDATA[Aber dieses filmische Verbrechen ist ja nun schon 25 Jahre her, das kann doch mit Donk, dem musikalischen Heilsversprechen, nicht gemeint sein.  ...  Also wir hatten schon Plonk, aus England, ein sehr statischer, eigener Klang, hat was vom 8-BitSound, kennt man vielleicht vom Pingpong aber von Donk?&ldquo;

...Jordan, der Plattenverk&auml;ufer aus der Eberswalder Stra&szlig;e, ehemals &bdquo;Club Sound Records&ldquo;, sollte sich auskennen, zu ihm kommen Menschen, um sich mit aktueller Dance-Music einzudecken: &bdquo;Donk &ndash; h&ouml;re ich heute zum ersten Mal. 

...Auch wenn die Londoner mit ihrem anspruchsvollen Musikgeschmack etwas abf&auml;llig auf die Musik aus dem Norden schauen: Entstanden ist der kleine Hype um Donk in England.   Typisch, findet Mr Love Parade, nachdem man ihm das Donk-Geheimnis er&ouml;ffnet hat: &bdquo;Also  die erfinden sich ja sowieso st&auml;ndig neu. mit Speed Garage war das ein Anfang, die haben ja auch Dubstep erfunden und was nicht alles m&ouml;gliche.  

...Auch seine Spur findet sich im Internet, wie seine musikalischen Mitstreiter ist er ein typisch englischer Lad, mehr Hooligan  als Beatle.   Seine Donkologie nicht gerade eine Wissenschaft: &bdquo;Most of them are sampled sounds, it&rsquo;s heavily layered, cause there&rsquo;s no bass, acutally it&rsquo;s just a click, so you have to underlay a bass and pop the midrange.&ldquo; 

...Und jetzt wieder Motte, der allerdings nicht ganz richtig liegt:  &bdquo;Wir hatten fr&uuml;her mal Schranz dazu gesagt, jetzt ist es halt Donk.. ...  Und Plattenverk&auml;ufer Jordan erinnert sich: &bdquo;Da kommen Leute in den Laden und sagen: &bdquo;Ich hab hier im Club n Lied geh&ouml;rt, das ist immer so &bdquo;iz, iz, iz&ldquo; und mittendrin macht es dann so brmm brmm. &ndash; wei&szlig;t Du, was ich meine?  

...Es scheint sie auch nicht mehr zu geben. auf ihrer Myspace-Seite hat sie sich vor &uuml;ber einem Jahr zum letzten Mal eingeloggt, die Eintr&auml;ge auf der offiziellen Black-Out-Crew-Seite sind noch &auml;lter. ]]></content:encoded></item><item><title>Biosphere - Der Soundtrack zur Atomkatastrophe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-07-02T05:56:03+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Biosphere.html#unique-entry-id-125</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Biosphere.html#unique-entry-id-125</guid><content:encoded><![CDATA[Das leicht Gruslige am neuen Biosphere-Album: Geir Jenssen hat es einen Monat VOR dem verheerenden Erdbeben, vor Tsunami, vor der Kernschmelze in Fukushima fertig gestellt. 

...Wer Geir Jenssen kennt, der d&uuml;rfte ihm das auch glauben: Der im n&auml;chsten Jahr 50 werdende Norweger ist weder als Zyniker noch als gro&szlig;er Spa&szlig;vogel bekannt, sondern als ernster, ernst zu nehmender Musiker, der seine beiden gro&szlig;en Leidenschaften &ndash; die Ambient Music und die Natur &ndash; auf manchmal seltsame Art und Weise ausdr&uuml;ckt. 

...Die Tracks w&uuml;rden die Art und Weise, wie sich die AKW in die japanische Natur einpassten, widerspiegeln, bildeten aber auch die Architektur und die Gefahr, die von ihrer Lage am Meeresrand ausgehe, ab. 

...Jenssen schafft es mit seinen elektronischen Mitteln, eine d&uuml;stere Atmosph&auml;re entstehen zu lassen &ndash; Musik, die ohne billige Effekte Angst erzeugen und K&auml;lte verstr&ouml;men kann, eisige Atmosph&auml;ren schafft, ohne dabei seelenlos zu wirken!   Er paart das mit einer Art Technikkritik &ndash; einer seiner besten Tracks, &bdquo;The Shield&ldquo; aus dem Jahr 1994, wirkte in Verbindung mit Videobildern von riesigen Parabolantennen wie eine heftige Warnung vor Technikgl&auml;ubigkeit und zu viel Fortschritt. 

...Auch bei &bdquo;N-Plants&ldquo; erklingt Musik, die an eine ungem&uuml;tliche Welt denken l&auml;sst, aber eben nicht an Eisw&uuml;sten oder Bergspitzen im Schneesturm, sondern an blitzblank geputzte Panele, an riesige Kommandopulte, vor denen einsam ein Techniker sitzt. 

...Genau wegen dieser Stimmung  wurden Biosphere-St&uuml;cke in den vergangenen Jahren immer wieder f&uuml;r Soundtracks benutzt, auch im im neuen Terrence-Malick/Brad-Pitt/Sean-Penn-Film &bdquo;The Tree of Life&ldquo; geh&ouml;rt ein St&uuml;ck von Jenssen zum Soundtrack. 

...Aber bei aller hellseherischer Kraft, die man den deutschen Elektronikpionieren  zugestehen muss: In Sachen Atomkraft waren sie eher blau&auml;ugig (&bdquo;Radioaktivit&auml;t, f&uuml;r dich und mich im All entsteht&ldquo;), erst nach der Katastrophe von Tschernobyl &auml;nderten sie den Text ihres Klassikers, so dass er nun auch als kritischer Kommentar zu verstehen war &ndash; nicht un&auml;hnlich der Reaktion von Angela Merkel nach Fukushima also. 

...September 2001 auf das World Trade Center hatten sie die Attacke auf dem Albumcover vorweg genommen: Die dank Fotomontage explodierenden Twin Towers sehen den wenig sp&auml;ter wirklich rauchenden und brennenden Zwillingst&uuml;rmen zum Verwechseln &auml;hnlich. 

...Doch Fukushima, das neue Wahr- und Warnzeichen in Sachen zu viel Technikgl&auml;ubigkeit, taucht nicht auf &ndash; hier versagten die hellseherischen Kr&auml;fte des Geir Jenssen.]]></content:encoded></item><item><title>Kanye West: Eyes Closed und durch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-06-22T19:10:58+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kanye_West_Eyes_Closed.html#unique-entry-id-124</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kanye_West_Eyes_Closed.html#unique-entry-id-124</guid><content:encoded><![CDATA[Kanye West, ein echter Star, zwar sehr viel konventioneller gekleidet als Frau Gaga, trotzdem ein Paradiesvogel, st&auml;ndig in den Medien (zuletzt mit gleich zwei Skand&auml;lchen: der eine um die toten Frauen in seinem Video Monster, der andere um seinen angeblich neuen, dann aber gar nicht offiziell von ihm ver&ouml;ffentlichten Track &bdquo;Mama&rsquo;s Boyfriend&ldquo;.)   Kanye West: nicht der beste Rapper, aber einer, dessen Platten sich sehr gut verkaufen.   Sein Album &bdquo;My Beautiful Dark Twisted Fantasy&ldquo; geh&ouml;rte zu den erfolgreichsten  des Jahres 2010 &ndash; exakt sieben Monate nach dessen Erscheinen gibt es jetzt ein neues: Eyes Closed. 

...Die Zweifel verst&auml;rken sich beim Anh&ouml;ren: Einige der Songs tauchten vorher schon mal auf, halboffiziell von Kanye West ver&ouml;ffentlicht, als Konzertmitschnitt oder auch in von ihm gemachten so genannten Mixtapes &ndash; unfertige Alben, die im Hip Hop seit Jahren eine gro&szlig;e Rolle spielen, dienen sie doch dazu, Musiker ins Gespr&auml;ch zu bringen oder im Gespr&auml;ch zu halten, wenn keine echte Albumver&ouml;ffentlichung ansteht. 

Die gro&szlig;e Frage bei dieser neuen &bdquo;Eyes Closed&ldquo;-CD: Wie offiziell ist sie? ...  Also eine M&ouml;glichkeit, nach dem  allein in den USA &uuml;ber eine Million Mal verkauften und auch von der Kritik gefeierten Album &bdquo;My Beatiful Dark Twisted Fantasy&ldquo; erneut Kasse zu machen? 

Die Vermutung liegt nahe: Ja, da will jemand Kasse machen, aber gut m&ouml;glich, dass es nicht Kanye West ist. ...  Und zwar so schlecht, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass ein ernsthafter Musiker so etwas ver&ouml;ffentlichen w&uuml;rde &ndash; Mixtape hin oder her.    Andererseits: Wie kann es sein, dass diese Eyes-Closed-CD in jedem Plattenladen, in jedem Elektronik-Gro&szlig;markt, bei jedem Online-H&auml;ndler zu bestellen und zu kaufen ist? 

...Ein herunterladbares gleichnamiges Mixtape geistert &uuml;brigens auch im Netz herum &ndash; mit noch mehr Songs und genau der gleichen Frage: Offiziell oder illegal? ]]></content:encoded></item><item><title>Retromania - im Westen nichts Neues&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-06-22T18:36:41+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Retromania.html#unique-entry-id-123</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Retromania.html#unique-entry-id-123</guid><content:encoded><![CDATA[mag es egal sein, ob seine Musik schon zum zweiten oder dritten Mal aufgekocht wird, es kann ja sogar dazu f&uuml;hren, dass er dadurch &uuml;berhaupt erst anf&auml;ngt, seinen musikalischen Horizont zu erweitern. ...  Musik, die sich auf Musik von fr&uuml;her beruft, hat nicht mehr so viel Kraft wie das Original, sagt Simon Reynolds (alles andere als ein &bdquo;Simple Simon&ldquo;! 

...Und wenn er da so schreibt von der letzten Dekade, der &bdquo;Re&ldquo;-Dekade, dann sieht man auf einmal &uuml;berall, den Retro-Teufel: immer mehr Jahrestage und Jubil&auml;en werden gefeiert. ...  Duran Duran haben eine neues Album, Blondie kommt im Juli  mit einem neuen. und seit Take That vorgemacht haben, wie mit verkaufter Nostalgie so richtig Kohle zu machen ist, wird mit weiteren Musik-Zombies, an die wir jetzt noch gar nicht denken, zu rechnen sein.   Und dann noch der ganze andere Kram aus der Mottenkiste, die Fernsehshow, die sich mal mehr, meist weniger gelungen mit der musikalischen Vergangenheit besch&auml;ftigen, mit den gr&ouml;&szlig;ten Hits der 70er, 80er, 90er. die entsprechenden Partys dazu, die st&auml;ndige Wiederkehr von Soul, Rave, Folk, Electropop oder Goth spielen. 

...Retro, das gab es schon immer (sogar in den 40ern, verr&auml;t mir Simon Reynolds, da sammelte man vergriffene Jazz-Platten aus der Vergangenheit und f&uuml;hlte sich gro&szlig;artig.   Jetzt aber ist Retro nicht mehr Nische, sondern Mainstream, die letzte wirkliche musikalische Revolution liegt zwanzig Jahre zur&uuml;ck, das war Techno, nicht nur Musik, sondern eine ganz Jugendbewegung, die v&ouml;llig ironiefrei und ohne Blick zur&uuml;ck,  volle Kraft voraus, inklusive Mode, Rituale, Tanz in die Zukunft zog. 

...Youtube und itunes sind riesige Archive, Multimedia-Bibliotheken,  in denen man jede Minimode der letzten 50 Jahre aufsp&uuml;ren kann, um sie dann zu kopieren, zu interpretieren oder als Sprungbrett zur n&auml;chsten Mode zu nutzen. 


...Ethiopian Funk,  Chilean Psychedelic Music, Space Age Bachelor Pad Music (ein griffiger Name f&uuml;r fr&uuml;her mal sehr uncoole Easy-Listening-Instrumentals aus den 50ern und 60ern) gab es fr&uuml;her als Musikbezeichnung nicht. 

...F&uuml;r mich ein komischer Fall: Wir haben hier ganz lange mit Musik zu tun gehabt, die nicht aus uns selbst kam, sondern ein Aufguss der britischen und amerikanischen Musik war. ]]></content:encoded></item><item><title>Global Ghetto Tech - die &#x22;Weltmusik 2.0&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-06-19T12:01:44+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Global_Ghetto_Tech.html#unique-entry-id-122</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Global_Ghetto_Tech.html#unique-entry-id-122</guid><content:encoded><![CDATA[Der Hinterraum einer kleinen Galerie in Berlin-Kreuzberg: Ein Tisch, darauf ein Mischpult, zwei CD-Spieler, aus den Boxen str&ouml;mt Musik, die vertraut und fremd zugleich klingt: &bdquo;Moombahton&ldquo; nennt sich das Genre, eine Mischung aus ... ja, aus was eigentlich? ...  Uh-Young Kim, Musikjournalist und DJ, ist f&uuml;r die Kl&auml;nge verantwortlich, wenige Minuten zuvor hat er den Eingangsvortrag zur Veranstaltung &bdquo;Radical Riddims &ndash; Global Ghetto Tech&ldquo; gehalten &ndash; f&uuml;r ihn die &bdquo;Weltmusik 2.0&ldquo;: &ldquo;Im Prinzip ist das die Weltmusik, wie sie sich durch das Internet ver&auml;ndert hat, sie ist &uuml;berall verf&uuml;gbar geworden, die Grenzen zwischen Konsumenten und Produzenten sind aufgehoben, dadurch erleben wir eine Explosion der Vielfalt durch die Globalisierung regionaler Stile.&ldquo;

...Und das ist wohl auch der Grund, dass sich in den letzten Jahren so viel getan hat: Weil man mit g&uuml;nstigen Computern und g&uuml;nstigen Programmen Musik  machen kann.&ldquo;

Seit rund 20 Jahren stehen dem Do-It-Yourself-Produzenten in aller Welt die g&uuml;nstigen Computer, die Drum-Machines, Synthesizer und Sampler zur Verf&uuml;gung. ...  Doch erst in den letzten Jahren vernetzten sich die lokalen Musikszenen und sorgten f&uuml;r eine ganz andere Dynamik: Ob man sich nun von Stadt zu Stadt oder von Kontinent zu Kontinent austauscht, ist in Zeiten des Internets, der Up- und Downloadplattformen, von Youtube und &auml;hnlichem v&ouml;llig egal. 

...Aber weil er trotzdem ein bisschen Recht hat, gibt es nicht nur Vortr&auml;ge und Filme &uuml;ber die &bdquo;Weltmusik 2.&ldquo;0 und ihre verschiedenen Auspr&auml;gungen, sondern auch die dazugeh&ouml;rige Party. ...  Er widmet er sich dem &bdquo;Baile Funk&ldquo;, der seinen Ursprung im brasilianischen Rio hat: &bdquo;2003 hatte ich die totale DJ-Krise, es gab nichts Interessantes mehr. 

...Die elektronisch erzeugten s&uuml;damerikanischen und afrikanischen Kl&auml;nge passen auch bei uns sehr viel besser in die angesagten Clubs als zu Kirchentag und Weltmusikfestival..  ...  Umgekehrt zeigen sie der aktuellen europ&auml;ischen Club- und Popmusik alternative Wege, weg von der Retro-Fixiertheit und den immer gleichen Rhythmen. ...  Frei von Restriktionen, frei von juristischen und wirtschaftlichen Restriktionen, weil die Labels, die fr&uuml;her geregelt haben, was nach Europa kommt oder was nicht, nicht mehr existieren oder keine Macht mehr haben. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Juni 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-06-11T16:36:43+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Juni_2011.html#unique-entry-id-121</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Juni_2011.html#unique-entry-id-121</guid><content:encoded><![CDATA[Und bevor ich verrate, was ich davon halte, eine Erkl&auml;rung in eigener Sache: Ich bin Fan von Paul Kalkbrenner, schon immer gewesen, seit vor &uuml;ber zw&ouml;lf Jahren die ersten Maxis des &bdquo;Paul db+&ldquo; herauskamen. ...  Kalkbrenner-Tracks waren schon damals oft melancholisch angehaucht, der Bass druckvoll, es passierte gar nicht so viel, aber das, was passierte, reichte vollkommen aus. ...  So wollte es der 1977 geborene Friedrichshainer  und als Fan finde ich gro&szlig;artig,  dass Kalkbrenner, dessen Leben  durch seine Hauptrolle im Film &bdquo;Berlin Calling&ldquo; eine krasse Wendung erfahren hat, einfach weitermacht, als w&auml;re all der Wahnsinn nicht passiert.   Klar, seine Musik ist gut ist, aber wie kann das sein, dass jemand, der einfach nur Techno produziert, so angesagt ist und gleich zwei Tage hintereinander die Wuhlheide-B&uuml;hne ausverkauft? 

...Ja, bei K.I.Z. geht das schon in Ordnung, denn auch wenn das neue Album der Berliner Rapper nicht mehr ganz so sehr mit dem Electro flirtet wie seine Vorg&auml;nger, ist das Effekt-Gewitter beeindruckend. ...  Unglaublich, wie K.I.Z. den Spagat hinbekommen: Der hirnlose H&ouml;rer darf sich &uuml;ber platten F&auml;kalhumor freuen, der Durchschnittsmensch mag bei der Zeile &bdquo;Das Leben eines Hippies ist hart&ldquo; zustimmend mit dem Kopf nicken &ndash; und der Intellektuelle kann versuchen, all die popkulturellen Anspielungen, die K.I.Z. ausspucken,  auseinander zu friemeln. 

...Vor Jahren hat der Berliner DJ und Produzent Daniel Haaksman an einem Tagebuchroman mitgeschrieben &ndash; belanglose Geschichten von drei Mitzwanzigern, die sich in der Club- und Gro&szlig;stadtwelt langweilen und das gleiche ihren Lesern  antun.   Keine zehn Pfennig h&auml;tte ich damals darauf gewettet, dass Daniel Haaksman einmal eine  so spannende und mitrei&szlig;ende Platte produzieren w&uuml;rde wie jetzt geschehen. ...  Club-Musik, die den &bdquo;Sound einer hyper-beschleunigten und globalisierten Welt reflektiert, in der musikalische Genres so zusammenschmelzen, dass ihre Urspr&uuml;nge nicht mehr erkennbar sind&ldquo;, so schreibt die Plattenfirma Man Recordings dazu &ndash; und das darf man dann ruhig glauben, denn Daniel Haaksman ist gleichzeitig Chef dieses Labels.   Er war einer der wenigen Europ&auml;er, die sich innerhalb der in der Baile-Funk-Szene einen Namen machen konnten: Baile Funk, eine Art brasilianische Electro-Hip-Hop-Bass-Music. ]]></content:encoded></item><item><title>Der Tod swingt mit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-06-03T14:14:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Death_Discs.html#unique-entry-id-120</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Death_Discs.html#unique-entry-id-120</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber 50 Songs, in denen das Sterben und der Tod thematisiert werden: So wie &bdquo;Death of an Angel&ldquo; von Donald Woods und den Vel-Aires.   Selbst wenn man den Text nicht verstehen sollte, so verraten einem die Schluchzer und der Grundton, dass es sich um etwas sehr trauriges handeln muss : Der S&auml;nger beklagt den Tod seiner Freundin und w&auml;re gerne an ihrer Seite.   Das h&ouml;rt sich nach Selbstmord an - einer der Gr&uuml;nde, warum die Platte aus dem Jahr 1955 nicht im US-Radio gespielt wurde. 

Der Markt f&uuml;r solche &ldquo;Death Discs&rdquo;, solche Todesplatten aber war da &ndash; das beweist die Compilaton Music To Die For: Jede Menge Songs &uuml;ber Teenager, die sich zu Tode fahren. hier und da findet der Geist eines Ermordeten keine Ruhe, wir h&ouml;ren von verdurstenden Seem&auml;nnern, von Eifersuchtsdramen und Schie&szlig;ereien. 

Who Shot Sam? &ndash; Wer hat Sam erschossen? &ndash; fragt etwa George Jones und liefert auch gleich die Antwort mit: Es war die eifers&uuml;chtige Silly Milly, die daf&uuml;r 20 Jahre Gef&auml;ngnis aufgebrummt bekommt &ndash; ein Song von der Doppel-CD &ldquo;Music To Die For&rdquo;, f&uuml;r die so genannte Death Discs aus den Jahren 1914 bis 1960 zusammengesucht wurden.

In den USA haben diese Todes-Lieder eine lange Tradition, bei uns f&auml;llt einem vielleicht noch &ldquo;Am Tag als Connie Kramer starb&rdquo; ein.   Doch der Zeitraum, mit dem sich &ldquo;Music To Die For&rdquo; besch&auml;ftigt, endet nicht zuf&auml;llig mit dem Jahr 1960 &ndash; die &uuml;berdramatischen, manchmal absichtlich, oft aber unfreiwillig komischen Songs hatten sich im wahrsten Sinne des Wortes &uuml;berlebt, der Tod immer seltener ein Thema f&uuml;r die Popmusik.   Ein Klassiker muss noch erw&auml;hnt werden: aus dem Jahr 1958 Jody Reynolds &ldquo;Endless Sleep&rdquo; &ndash; auch das ein Beziehungsdrama, aber eines, das gl&uuml;cklich endet: Die Freundin des S&auml;ngers will nach einem Streit ins Wasser gehen, doch er findet sie und kann sie vor dem &ldquo;Endless Sleep&rdquo;, dem unendlichen Schlaf&rdquo; bewahren.]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: Die Wildente&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-05-29T16:44:27+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wildente_2.html#unique-entry-id-118</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wildente_2.html#unique-entry-id-118</guid><content:encoded><![CDATA[Nur noch mal kurz zur Zusammenfassung: Vor zwei Wochen bin ich zuf&auml;llig auf die Inszenierung der &bdquo;Wildente&ldquo; im Prater in der Berliner Kastanienallee gesto&szlig;en. ...  Drinnen dann wirklich dunkel - keine Ahnung, wie die das Ordnungs- oder Bauamt oder wer immer daf&uuml;r zust&auml;ndig ist, dazu bekommen haben, das zu erlauben: so dunkel darf es nicht mal im Kino sein! ...  Zu sehen: Immer wieder neue, manchmal sehr kurze, manchmal 20 oder 30 Minuten in die L&auml;nge gezogene Szenen - ein paar davon und insgesamt einen guten Eindruck hier in HD: 


...title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/24380540">Die Wildente - Vildanden</a> from <a href="http://vimeo.com/user2808493">Martin Boettcher</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>


...In der Inszenierung im Prater kommt zur Ibsen-Geschichte (die ich jetzt genau kenne, weil ich mir mal f&uuml;r zwei Tage eines der im Prater ausgeh&auml;ngten Reclam-Heftchen ausgeborgt habe) noch einiges dazu &ndash; Hjalmar Ekdal wird da als Kindersch&auml;nder seiner Tochter Hedvig dargestellt, ein unidentifizierbarer Mensch (sp&auml;ter stellt er sich als einer der zwei oder drei Regisseure heraus) pinkelt sich nicht nur in den Mund, er bringt zwischendurch auch die gesamte Schauspielertruppe um, mit Messer und viel Kunstblut. 

...Da wird so ein gro&szlig;artiges Theaterschauspiel aufgefahren, Tag und Nacht wird gespielt (ja, ein 24-Stunden-St&uuml;ck, zwei Wochen lang am St&uuml;ck), die Kastanienallee wird zur Happeningstelle, rund um den Prater sitzen jede Menge Menschen, trinken Bier, rauchen, unterhalten sich und gehen dann wieder rein in den Gang, um zu schauen, mitunter stundenlang - und das passiert praktisch unter Ausschluss der Medien.

Dabei ist hier genau das passiert, was man sich immer so w&uuml;nscht: Die &bdquo;hohe Kultur&ldquo; hat ihre Tempel verlassen, ist dorthin gegangen, wo nicht unbedingt nur der &bdquo;Kulturb&uuml;rger&ldquo;, sondern alle aufeinander treffen: Der betrunkene Jugendliche, die Kunststudentin, die Touristen, die Kneipeng&auml;nger, Menschen, die eigentlich nur auf die Stra&szlig;enbahn warten wollten. ...  Also jede Menge Menschen, die sonst nie mit Theater in Ber&uuml;hrung kommen, und auch deren Reaktion war verbl&uuml;ffend: &bdquo;Ist das Kunst?&ldquo; - &bdquo;Das ist ja krank!&ldquo; - &bdquo;Die spielt nicht gut, die bewegt sich zu viel!&ldquo;  

...Vielleicht ganz gut, dass nicht &bdquo;Bild&ldquo; und nicht &bdquo;B.Z.&ldquo; auf das St&uuml;ck aufmerksam wurden: Man kann sich gut vorstellen, wie sie sofort auf die Schl&uuml;sselreize reagiert und einen Skandal aus der Inszenierung gezimmert h&auml;tten. 

...Aber auch ein wenig seltsam, dass die Redaktionen nicht von selbst drauf kommen - sind die so in ihrem Trott, dass ein St&uuml;ck, das keine richtige Premiere hat (weil es ja in dieser Form nur ein einziges Mal aufgef&uuml;hrt wird), einfach nicht wahrgenommen wird? ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Mai</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-05-29T16:35:37+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Mai_2011.html#unique-entry-id-119</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Mai_2011.html#unique-entry-id-119</guid><content:encoded><![CDATA[Hau drauf auf Techno

doch der versteht es gar nicht

noch keiner zu House]]></content:encoded></item><item><title>Nhoah und das Werk</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-28T20:13:10+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Nhoah_Tangowerk.html#unique-entry-id-117</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Nhoah_Tangowerk.html#unique-entry-id-117</guid><content:encoded><![CDATA[Nhoah ist Jahrgang 1961 und wenn sich Menschen um die 50 zum ersten Mal an eine nicht ganz einfache Sache wagen, dann ist zuvor meist etwas Einschneidendes geschehen. 

...Nhoah, das muss man in diesem Zusammenhang erw&auml;hnen, hat zwar erst in Buenos Aires den Tango f&uuml;r sich entdeckt, mit Musik aber schon mehr als sein halbes Leben zu tun. 

...Deutsch und Spanisch und Englisch, Bandoneon und Synthesizer, Drummachine und Geige, aus so unterschiedlichen Bestandteilen formt Nhoah seine &bdquo;polystilistische Klangwelt&ldquo;, die mal an die &uuml;berdrehten Sigue Sigue Sputnik aus den 80ern erinnert, mal an verstorbene Tango-Gr&ouml;&szlig;en wie Carlos Gardel.

...Nhoah erz&auml;hlt, wie er einmal gegen drei Uhr nachts die T&uuml;ren eines Clubs in Buenos Aires &ouml;ffnete und vor sich gut 300 Tanzende sah &ndash; keiner unter 65: &bdquo;Wow, habe ich gedacht, das ist ne geile Stadt, das ist ein geiler Tanz, da kann man in Ruhe alt werden.&ldquo; 

...Er bat argentinische Musiker ins Studio und in sein gemietetes Haus im hippen Stadtviertel Palermo: Am K&uuml;chentisch fing er mit einem kleinen tragbaren Aufnahmeger&auml;t das Fernandez-Fierro-Orchester ein &ndash; junge Tangomusiker zwischen 25 und 30, die ihre &ouml;ffentlichen Auftritte so gar nicht klischeehaft schon mal Stroboskoplicht untermalen und mit ihrer Energie ihr Publikum zum Pfeifen und Johlen treiben.   Nhoah musste das Orchester erst einmal von dem eigenen Projekt &uuml;berzeugen: &bdquo;Wir haben dann &uuml;ber die Sprachbarrieren festgestellt, dass es nicht darum geht, was zu reproduzieren, sondern Grenzen zu sprengen.&ldquo; 

...Auf den ersten Blick &auml;hnelt das Vorgehen Nhoahs dabei an das der internationale House- und Technoszene: Etliche Club-Tracks der letzten ein, zwei Jahre schm&uuml;cken sich mit afrikanischen Gesangs-Samples, Balkan-Beat-Einlagen, s&uuml;damerikanischen Melodie-Einsprengseln. ...  Doch darum scheint es dem Berliner Produzenten nicht zu gehen, er hat bei seinem Album nicht den H&ouml;rer, sondern sich selbst im Kopf, hat sein &bdquo;Innerstes nach au&szlig;en gekehrt&ldquo;. 

...Wohl auch deshalb gibt es auf Tangowerk die Momente, die eine Br&uuml;cke zu den &bdquo;Goldenen Zwanzigern&ldquo; schlagen, in eine Zeit, in der Berlin, wie heute, ber&uuml;hmt war f&uuml;r seine Feierlaune. 

...Nachzulesen und nachzuschauen ist all das mit der CD, ihr liegt ein 64-seitiges Booklet mit etlichen Fotos bei, genauso wie eine DVD mit den Videos und einem &bdquo;Making of ...&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Wiz Khalifa rollt das Papier</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-28T20:04:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wiz_Khalifa.html#unique-entry-id-116</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wiz_Khalifa.html#unique-entry-id-116</guid><content:encoded><![CDATA[Black And Yellow - mit diesem Song ist der amerikanische Rapper Wiz Khalifa in seiner Heimat bekannt geworden: Black And Yellow &ndash; eine Anspielung auf die Farben seiner Heimatstadt und alle Sportmannschaften, die von dort kommen &ndash; Pittsburgh in Pennsylvania ist n&auml;mlich die einzige Stadt der USA, in der alle Teams die gleichen Farben tragen: Schwarz und Gold.   Black and Gold aber &uuml;berzeugte Wiz Khalifa musikalisch nicht &ndash; so wurde ein Black and Yellow daraus &ndash; und ein echter Gl&uuml;cksgriff: Mit &uuml;ber zwei Millionen verkauften Exemplaren wurde daraus einer der erfolgreichsten US-Songs des Jahres 2010.    Jetzt kommt er noch einmal, als Teil des Albums &bdquo;Rolling Papers&ldquo;.   Rolling Papers ist Wiz Khalifas drittes Studioalbum, das erste, das er bei einem Major-Label ver&ouml;ffentlicht hat. 

Vorausgegangen war eine Art Versteigerung: Nachdem Wiz Khalifa mit seinen Mixtapes f&uuml;r Aufsehen gesorgt hatte, war den Plattenfirmen klar: Mit dem l&auml;sst sich Geld verdienen. 

...Rolling Papers &ndash; der Titel signalisiert es schon: Khalifa, der eigentlich Cameron Jibril Thomaz hei&szlig;t, ist dem Marihuana-Konsum nicht abgeneigt.   Vor einem halben Jahr hatte er deshalb schon einmal &Auml;rger in North Carolina, er wurde verhaftet und auf Kaution freigelassen.   Dem Album SIEHT man zwar die Neigung Khalifas an, man H&Ouml;RT es aber nicht: Vom Kiffer-Rap einer Gruppe wie Cypress Hill sind seine Sounds meilenweit entfernt: Es geht poppig zu, sehr &uuml;bersichtlich.   Auf Gastauftritte, die im Hip Hop so verbreitet sind, verzichtet er weitgehend.   Wiz Khalifa ist sicherlich nicht der h&auml;rteste, schnellste oder gemeinste Rapper, aber einer, der viel Wert auf Melodie und Flow, den Fluss der Worte legt.]]></content:encoded></item><item><title>Moby macht einen auf &#x22;Destroyed&#x22;&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-05-22T19:34:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Moby_Destroyed.html#unique-entry-id-115</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Moby_Destroyed.html#unique-entry-id-115</guid><content:encoded><![CDATA[Ich mag Menschen, aber wohler f&uuml;hle ich mich ohne sie&ldquo;, sagt Moby, wie er klein, kahlk&ouml;pfig und mit angegrautem 1-Wochenbart vor einem sitzt. ...  Ein paar Aufnahmen von seinem  Konzertpublikum, ein paar Aufnahmen in Flugh&auml;fen und Flugzeugen &ndash; und jede Menge Bilder, auf denen niemand zu sehen ist: Aus der Luft aufgenommene Landschaften, verlassene Stra&szlig;en und G&auml;nge. 

...Beide haben das gleiche Coverfoto: Ein glei&szlig;end wei&szlig;er, menschenleerer Gang, auf einem elektronischen Schriftband an der Decke lesen wir das titelgebende Wort.   Es ist Teil einer Warnung, eingefangen von Moby auf dem La-Guardia-Flughafen in New York - unbeaufsichtigtem Gep&auml;ck wird die Zerst&ouml;rung angek&uuml;ndigt. ...  Damit schlie&szlig;t sich der Kreis zur Musik des Moby, die ebenfalls sehr melancholisch wirkt, vielleicht noch melancholischer als die auf seinen vorigen Alben &ndash; fast ein Dutzend hat Moby mittlerweile ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Ich hoffe, ich bin ganz normal. 

...Das Reisen und Touren macht Moby zu schaffen &ndash; die st&auml;ndigen Ortwechsel verursachen bei ihm Schlafst&ouml;rungen, in den letzten Jahren noch schlimmer als zuvor. 

...Er selbst gibt an, schon immer Bilder gemacht zu haben, zuerst mit Film und eigener Entwicklung, sp&auml;ter mit der Digitalkamera. 

...Wenn Moby nachts mit dem Fotografieren fertig war, aber immer noch schlaflos, dann w&auml;lzte er sich nicht sinnlos in seinem Bett im anonymen Hotelzimmer, sondern widmete sich seinem wirklichen Beruf, dem Musikmachen. ...  Sehr sehns&uuml;chtig und voller Pathos &ndash; Moby bem&uuml;ht zur Erkl&auml;rung die religi&ouml;se Mystik des Sufismus:   &ldquo;Die Sufis glauben, dass wir Zeit unseres Lebens niemals das wahre Gl&uuml;ck finden k&ouml;nnen, auch wenn wir es herbei sehnen- und Kunst und Musik sollten diese Sehnsucht widerspiegeln. 

...Es ist ihm zu voll geworden &ndash; und zu langweilig in diesem Manhattan, in dem die Mieten eigentlich nur noch von Bankern gezahlt werden k&ouml;nnten &ndash; und nat&uuml;rlich von ihm selbst, der Erfolg seines Albums &bdquo;Play&ldquo; vor &uuml;ber zehn Jahren macht es m&ouml;glich. ]]></content:encoded></item><item><title>Urlaubsgr&#xfc;&#xdf;e von Metronomy</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-19T01:39:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Metronomy.html#unique-entry-id-114</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Metronomy.html#unique-entry-id-114</guid><content:encoded><![CDATA[Metronomy, das ist vor allem das Projekt von Bandleader Joseph Mouth.   Er bestimmt den Sound, er komponiert die Songs, er singt, spielt Gitarre und Keyboards.   Zum Gl&uuml;ck ist dieser Joseph Mouth, der aus eben der Gegend kommt, die &bdquo;English Riviera&ldquo; genannt wird, nicht an Stillstand, sondern an Weiterentwicklung seiner Musik interessiert.   Und so beschert er uns drei Jahre nach dem von Fans und Kritikern gefeierten Electropop-Album &bdquo;Nights Out&ldquo;  Musik, die sich dem perfekten Popsong n&auml;hert.   Mouth scheint daf&uuml;r seine Jagd nach ungew&ouml;hnlichen Kl&auml;ngen zur&uuml;ckgestellt zu haben. 

Eines ist dabei allerdings verloren gegangen, trotz des einpr&auml;gsamen Albumtitels: Die sehr britische, leicht exzentrische und avantgardistische Sichtweise, dieses Ding, das die Beatles mit den Sex Pistols, David Bowie mit  den Pet Shop Boys gemeinsam hatten: Man schaut nach vorne, versucht, nicht zu kopieren, sondern zu kreieren, neues zu erfinden. 

Metronomy im Jahr 2011, das ist Songwriting, das in seiner Perfektionssucht an die 70er, an Steely Dan und Fleetwood Mac erinnert.   Songwriting, das klinisch sauber, fast schon aseptisch wirkt.   Sch&ouml;n und gekonnt, nur nicht mehr so &uuml;berraschend.   B&ouml;se gesagt Aus dem einstigen Klassenclown ist ein Streber geworden. ]]></content:encoded></item><item><title>Die Wildente - was f&#xfc;r ein Theater&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-05-15T18:40:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Vildanden.html#unique-entry-id-113</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Vildanden.html#unique-entry-id-113</guid><content:encoded><![CDATA[Aber mit Fakten kommt man hier nicht weit, eigentlich muss man ganz anders anfangen, wenn man &uuml;ber diese Inszenierung (eine Koproduktion von "Black Box Teater Oslo" und "Festspillene i Bergen" gemeinsam mit der Berliner Volksb&uuml;hne im Prater an der Kastanienallee) schreibt. 

...Ein gemaltes, dunkles B&uuml;hnenbild, eine Stra&szlig;e wohl, eine H&auml;userfassade, dahinter blitzt das Licht kurz auf, die Menschen, die hier mitspielen, haben seltsam aussehende Gesichter, erst nach mehrmaligem Hinsehen wird klar: Sie tragen Masken. 

...Es passiert eigentlich nichts, trotzdem h&auml;lt es einen zehn, zwanzig, drei&szlig;ig Minuten hinter der Scheibe &ndash; die laute Musik, die morbide Stimmung, sogar der eigent&uuml;mliche Geruch des extra f&uuml;r diese Auff&uuml;hrung erbauten Zuschauergangs fesseln einen.   Ja, es hat was von Geisterbahn und es spielt keine Rolle, dass man nichts &uuml;ber dieses St&uuml;ck wei&szlig; und keine der handelnden Figuren wiedererkennt. 


...Sp&auml;ter wird er in einer blutigen Operation einem Mann die Augen herausnehmen und durch neue ersetzen, die &bdquo;Methode ist probat&ldquo;, erfahren wir im dutzend-, vielleicht sogar hundertfach dazu wiederholten Satz. 


...Wundere mich, dass ich endlos lange ausharre und darauf warte, dass es mit der Handlung, die ich nicht verstehe, die so derma&szlig;en in die L&auml;nge gezogen ist, dass sie keine Rolle mehr spielt, irgendwie weitergeht. 

...Eine Art Clown, der gar keine Rolle in diesem St&uuml;ck zu haben scheint, sondern frei agieren darf (so sieht es jedenfalls aus), w&auml;lzt sich am Boden. ...  Noch Stunden sp&auml;ter, zur&uuml;ck in der Wohnung, fragt die ehemalige Schauspielsch&uuml;lerin, ob das mit dem Pinkeln wohl echt gewesen sei?   Und legt sich dann selbst auf den Boden, nicht, um das Kunstst&uuml;ck zu wiederholen, sondern um zu sehen, was es mit einem macht, so am Boden zu liegen. 

...P.P.P.S.: Jetzt war ich doch gerade schon wieder da und habe eine weitere Figur identifiziert: Den jungen Gregers. ]]></content:encoded></item><item><title>Love Parade zehn Monate danach</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-05-15T15:22:21+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Love_Parade_Spiegel.html#unique-entry-id-112</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Love_Parade_Spiegel.html#unique-entry-id-112</guid><content:encoded><![CDATA[Ich war, zum Gl&uuml;ck, nicht auf der Love Parade 2010 in Duisburg. ...  Kenne keinen der 21 Menschen, die in und von den Massen zu Tode gequetscht wurden.   Ich kenne keinen der Beteiligten, weder die von der Stadtverwaltung noch von der Polizei noch die von den Love-Parade-Organisatoren.   Nur die Fitness-Studios von Ober-Veranstalter Rainer Schaller habe ich mal von innen gesehen.   Und wei&szlig; seitdem, dass er mit m&ouml;glichst wenig Aufwand, auf m&ouml;glichst einfache Weise m&ouml;glichst viel Geld verdienen m&ouml;chte. 

...Wer sich f&uuml;r das Thema interessiert, wer wissen will, was da in Duisburg alles schief lief und warum nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Stadt, die dieses Event unbedingt stattfinden lassen wollte, und die Polizei krass versagten, der sollte diesen Spiegel-Artikel lesen. ...  Man erinnert sich an eigene, eigentlich unwichtige Geschichten, bei denen Beh&ouml;rden oder Privatfirmen einem mitteilten: &bdquo;Geht nicht.&ldquo;   Aber hier, bei der Vorbereitung der Love Parade, ging offenbar doch alles.   Vorschriften, Regeln, Gepflogenheiten &ndash; in diesem Fall offenbar   dazu da, um ausgehebelt, umgangen, gebrochen zu werden.   Und wenn das alles so stimmt, wie es hier aufgeschrieben wurde, dann ist die Polizei noch unf&auml;higer, als man ohnehin schon des &Ouml;fteren vermutete, wenn man direkt mit ihr zu tun hatte. ]]></content:encoded></item><item><title>Und noch einmal: James Blake</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-15T13:47:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/James_Blake_2.html#unique-entry-id-111</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/James_Blake_2.html#unique-entry-id-111</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;James Blake verbindet menschliches Gef&uuml;hl und digitale K&uuml;nstlichkeit, Songwriting und elektronischen Pop, Sehnsucht und Bass: Dieses Deb&uuml;talbum gibt einem den Glauben daran zur&uuml;ck, dass Neues in der Popmusik m&ouml;glich ist&ldquo;, schreibt stellvertretend f&uuml;r die Jury mein Kollege Philipp Holstein.   So ist es.


Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik wird in etlichen Kategorien vergeben, viele im Bereich Klassische Musik, wer will, kann sich die aktuellen Preistr&auml;ger hier ansehen.   Nur noch so viel: Auch Nicolas Jaar und PJ Harvey sind dabei.   Und Gregg Allman und die Filmmusik zu Black Swan.   Und da geh&ouml;ren sie ja auch hin.]]></content:encoded></item><item><title>Tanztheater&#x2c; nur nicht so schei&#xdf;e</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-05-04T18:48:35+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz_again.html#unique-entry-id-110</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz_again.html#unique-entry-id-110</guid><content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/7589586?  title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/7589586">YAKfilms presents "TOUCH" featuring Chonkie F Tutz & eNinja from TURF FEINZ in classic Turf Dancing from Berkeley, CA</a> from <a href="http://vimeo.com/yak">YAK FILMS</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Beastie Boys Back Again</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-05-04T18:13:15+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Beastie_Boys_Hot.html#unique-entry-id-109</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Beastie_Boys_Hot.html#unique-entry-id-109</guid><content:encoded><![CDATA[Hot Sauce Committee Part 2 hei&szlig;t das neue Album der New Yorker Hip-Hop-Gruppe.   Schwer, diesem Album aus dem Weg zu gehen, auf den Kulturseiten, in den Feuilletons der verschiedenen Magazine, Zeitungen und Sender ist es in den letzten Tagen besprochen worden, &uuml;berwiegend  euphorisch, mitunter skeptisch. ...  Die Beastie Boys sind eine Klasse f&uuml;r sich, eine der &auml;ltesten Hip-Hop-Gruppen, die noch existiert, die drei Mitglieder sind inzwischen Mitte bis Ende 40.   Ihr erstes Album &bdquo;Licensed to Ill&ldquo; brach einige Rekorde, es war das erste reine Hip-Hop-Album, das bis an die Spitze der amerikanischen Charts gelangte, verkaufte sich bis heute 8 oder 9 Millionen mal.   In der Folge zeigten die Beastie Boys, was in Sachen Sample-Technik alles m&ouml;glich war, sie waren eine der wenigen Gruppen, die damit durchkamen, die Beatles zu sampeln &ndash; und vor allem strahlten die Beastie Boys immer eine unglaubliche Energie aus &ndash; nicht schlecht f&uuml;r drei wei&szlig;e j&uuml;dische Jungs aus New York, die sich urspr&uuml;nglich mal f&uuml;r Punk interessierten.

Aus den Jungs sind auf dem Papier schon lange M&auml;nner geworden, ihre Musik allerdings verr&auml;t davon nichts: Noch immer wird gerappt und geschrien, als h&auml;tten wir nicht 2011, sondern 1986, das Jahr ihres gro&szlig;en Durchbruchs .   Soundm&auml;&szlig;ig klingt Hot Sauce Committee Part 2 nicht so glatt poliert und &uuml;berproduziert wie viele aktuelle Hip-Hop-Platten, sondern unsauber, bratzig, krachend  - Beastie-Boys-m&auml;&szlig;ig eben.   Eines allerdings merkt man dem Album an: Dass es eigentlich schon fr&uuml;her h&auml;tte ver&ouml;ffentlicht werden sollen, die Krebserkrankung von MCA alias Adam Yauch das aber verhindert hat.   Und so finden wir eine Gasts&auml;ngerin namens Santigold auf einem der Songs &ndash; sie war vor zwei Jahren eine angesagte Person im Popbusiness, jetzt spricht von ihr kaum noch jemand. 

...Was &uuml;brigens auch an ihrem fast halbst&uuml;ndigen Video liegt, das da anf&auml;ngt, wo &bdquo;Fight For Your Right To Party&ldquo; einst aufh&ouml;rte. ]]></content:encoded></item><item><title>U60311 vor dem Aus?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-05-01T14:42:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/U60311.html#unique-entry-id-108</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/U60311.html#unique-entry-id-108</guid><content:encoded><![CDATA[Fast h&auml;tte ich jetzt geschrieben: &bdquo;Ich war immer stolz darauf, mich einer Szene zugeh&ouml;rig zu f&uuml;hlen, in der es vergleichsweise friedlich zugeht.&ldquo;   Aber das stimmt nicht, ich bin n&auml;mlich auf gar nichts stolz.   Aber fand es trotzdem gut, dass in den ganzen Jahren, die ich mit Techno und House verbracht habe, so gut wie nie etwas passiert ist. ...  Das ist in anderen Szenen ganz anders, Szenen, in denen sich &uuml;ber Kraft und M&auml;nnlichkeit definiert wird und in denen k&ouml;rperliche Auseinandersetzungen und Kr&auml;ftemessen dazu geh&ouml;ren.   Einmal nur, vor Jahren, vor dem E-Werk in Berlin, spielte sich eine Messerstecherei praktisch vor meinen Augen ab.   Es ging um Drogen, und die, die da zustachen, stiegen danach ins Taxi und fuhren weg, nicht ohne vorher noch mal zu drohen, auch die Zeugen abzustechen.   Lustig war das nicht und mir war f&uuml;r Wochen die Lust aufs Feiern vergangen. 


...Eine Reihe von DJs, die Gigs im U60311 haben oder hatten, haben angek&uuml;ndigt, f&uuml;r eine Weile nicht mehr dort zu spielen. ...  Das Ordnungsamt in Frankfurt hat eine Schlie&szlig;ung verf&uuml;gt, aber wegen &bdquo;hygienischer M&auml;ngel&ldquo; und Verst&ouml;&szlig;en gegen Nichtraucher- und Jugendschutz. ...  Die Betreiber vom U60311 beseitigen die M&auml;ngel und verk&uuml;nden auf der Webseite: &bdquo;Wir haben entgegen vieler Medienberichte heute wieder ge&ouml;ffnet!&ldquo; ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm April 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-04-19T12:31:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/bumm_bumm_bumm_April2011.html#unique-entry-id-107</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/bumm_bumm_bumm_April2011.html#unique-entry-id-107</guid><content:encoded><![CDATA[Er konnte also nicht wissen, wie sch&ouml;n es ist, wenn musikalische Tr&auml;umereien in Erf&uuml;llung gehen: Schon lange habe ich mir ein richtiges Album von Moritz Friedrich alias Siriusmo gew&uuml;nscht. ...  Und siehe da, sein Deb&uuml;talbum &bdquo;Mosaik&ldquo; ist all das und noch mehr: Vor allem n&auml;mlich sehr verspielt, weshalb es seit Wochen auf  Dauerrotation l&auml;uft (bei mir jedenfalls) und ich immer noch neue Sounds und Anspielungen entdecke. ...  Ich bin mir sicher, dass viele, die elektronische Musik machen, neidisch auf den Berliner sind und sich fragen, wie er das hinbekommen hat.  

...2010 war ein gutes Jahr f&uuml;r die Schallplatte &ndash; es wurden so viele Exemplare verkauft wie seit 20 Jahren nicht mehr, das Gesch&auml;ft mit dem schwarzen (oder auch bunten) Vinyl l&auml;uft.   Vielleicht ein Grund daf&uuml;r, dass das Berliner Plattenlabel &bdquo;Das Drehmoment&ldquo; endlich aus einem langen Winterschlaf erwacht ist - &bdquo;Sky of Mirrors&ldquo;  ist das erste Lebenszeichen seit drei Jahren und kommt als limitierte Auflage auf Vinyl heraus, nicht als CD.    Eine sch&ouml;ne und verst&ouml;rende Platte, eine Art Soundtrack f&uuml;r einen Film, der  noch gedreht werden muss &ndash; und das w&uuml;rde mit Sicherheit weder ein Liebesfilm  noch eine Kom&ouml;die sein.   Dunkle Synthesizerfl&auml;chen, sich langsam heranschleichende Beats, undefinierbare elektronische Ger&auml;usche &ndash; das durch die Musik gestartete &bdquo;Kino im Kopp&ldquo; l&auml;sst Tote wiederauferstehen, f&uuml;hrt einen in verlassene Irrenanstalten, lockt Massenm&ouml;rder an. 

...Wir schreiben das Jahr 1994 &ndash; es erscheint die erste Ausgabe des Samplers &bdquo;Cafe Del Mar&ldquo;, damals  eine echte Offenbarung in Sachen &bdquo;Chill-Out-Trip-Hop-Electronic-Soul-Music&ldquo;, nicht der abgenudelte Kaffeehaus-Sound, den man (oder ich) damit verbindet. ...  Einer von Sun Electric, die als Miterfinder des Ambient House gelten, hei&szlig;t Tom Thiel und hat jetzt sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht. ...  Und man merkt, dass Tom Thiel schon seit Ewigkeiten elektronische Musik macht, er k&uuml;mmert sich nicht um das, was gerade neu und angesagt ist, sondern macht seine Musik. ]]></content:encoded></item><item><title>Und wer wird der n&#xe4;chste Eminem?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-04-16T23:55:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Next_Eminem.html#unique-entry-id-106</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Next_Eminem.html#unique-entry-id-106</guid><content:encoded><![CDATA[Auf den ersten Blick mag einem diese Hautfarben-Diskussion seltsam erscheinen, denn wenn man sich sonst die Musik ansieht, die Popmusik, den Rock, Techno oder auch Jazz, dann wird das dort eher selten thematisiert.   Aber der Hip-Hop hat da eine echte Sonderstellung: Zum einen ist er stark verwoben mit der afro-amerikanischen Kultur, ist seit Jahren neben dem verwandten R&rsquo;n&rsquo;B DIE Musik des schwarzen Amerikas. ...  Und dann greift eben der alte Spruch, der einst auf Elvis gem&uuml;nzt war: Gebt mir einen wei&szlig;en Jungen, der singen kann wie ein Schwarzer, und ich mache damit eine Million. 

...Er ist kein gecasteter Hiphopper, sondern stammt aus einem der miesesten Viertel im miesen Detroit, er hat die Anerkennung der gro&szlig;en des Hip-Hop, von Jay-Z bis Dr. 

...Yelawolf versucht schon eine ganze Weile, den Durchbruch zu schaffen &ndash; seit Anfang des Jahres ist der schon 31-J&auml;hrige (und das ist im Hip-Hop wirklich schon alt) beim Label von Eminem unter Vertrag.   Er kann gut rappen, verk&ouml;rpert eine &bdquo;White-Trash-&Auml;sthetik&ldquo;, die wohl nicht aufgesetzt ist &ndash; und er kann ziemlich gut Skateboard fahren &ndash; auch das kommt in den wei&szlig;en Vorst&auml;dten gut an.

...Der ist gerade erst 20 Jahre alt, stark t&auml;towiert, und hat in Cleveland &ndash; eine Stadt, die mit &auml;hnlichen Problemen wie Detroit k&auml;mpft &ndash; eine gro&szlig;e Fan-Gemeinde hinter sich gebracht. 

...Das hat meiner Ansicht nach viel mit Eminem selbst zu tun: Er tauchte vor gut zw&ouml;lf Jahren auf der Hip-Hop-B&uuml;hne auf . ...  So eine Gestalt hat es im Hip Hop noch nicht gegeben, auch wenn die Beastie Boy, House of Pain oder auch Bubba Sparxxx schon vorher klar gemacht hatten: Mit wei&szlig;er Rap-Music l&auml;sst sich Geld verdienen. ...  Und auch wenn er dann zur&uuml;ckkam: Sollte er wirklich endg&uuml;ltig gehen oder mit jetzt 38 Jahren sein Appeal f&uuml;r die jungen Hip-Hop-Fans verlieren, dann will wohl jede einzelne Plattenfirma versuchen, ihren Kandidaten an seine Stelle zu setzen.]]></content:encoded></item><item><title>Braids - Muttersprachler in Trance</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-04-16T23:45:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Braids.html#unique-entry-id-105</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Braids.html#unique-entry-id-105</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Native Speaker&ldquo; also, Muttersprachler.   Und wie man als Nicht-Muttersprachler manchmal so seine Schwierigkeiten hat, einen echten Muttersprachler zu verstehen, selbst wenn man dessen Sprache spricht, ist dieses Album auf der popmusikalischen Ebene nicht immer leicht zu verstehen: Es besteht aus gerade mal sieben Songs, die aber haben eine durchschnittliche L&auml;nge von sechs bis sieben Minuten, versuchen also gar nicht erst, perfekte Popsongs im Radio-tauglichen Format zu sein.   Die Braids liefern keine Hitsingle, die sich einem schon beim ersten Mal aufdr&auml;ngt.   Es gibt keine Mitsing-Momente, keine einfach zu verstehende Melodie.   Und doch gelingt der Band etwas besonderes, n&auml;mlich ein Album wie aus einem Guss, das einen seltsam ber&uuml;hrt, fast schon in Trance versetzt zur&uuml;ckl&auml;sst. 


Kein Wunder, die Zutaten sind ja genau darauf angelegt: Prog-Rock-artige Gitarrenschleifen, vom Dream-Pop beeinflusster sanfter Frauengesang, viel Hall und viel Atmosph&auml;re.   Das erstaunlichste an dem Ganzen: Die Braids klingen so selbstsicher in dem, was sie tun.   Dabei sind die Bandmitglieder allesamt erst Anfang 20 und haben das Album auch noch selbst produziert, ohne die Hilfe eines gestandenen Studio-Zauberers.    Wohl auch deshalb haben die Braids bislang fast ausschlie&szlig;lich positive Kritiken bekommen, von der New York Times bis hin zum Guardian, vom Spin Magazine bis zum Rolling Stone.   Und vom Technoarm.]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Vier und Ende.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-20T06:18:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_Tag_Vier.html#unique-entry-id-104</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_Tag_Vier.html#unique-entry-id-104</guid><content:encoded><![CDATA[Der Sound wurde dadurch nicht besser (lediglich das Knistern fiel weg, au&szlig;erdem k&ouml;nnen extremere Sounds, die die Nadel aus der Rille hauen, wiedergegeben werden), aber der Umgang mit CDs und die Aufbewahrung war einfacher.   Jetzt aber wiederum ist der Umgang mit Dateien einfacher als der Umgang mit CDs, deshalb wird die CD immer mehr zum Auslaufmodell. ...  Und noch was gelernt: Der Mastering-Prozess, das Pressen der Platten ist eine echte Kunst, die praktisch von Generation zu Generation weitergegeben wird. 

Zweite Gespr&auml;chsrunde: Videoschaltung nach Philadelphia, dort sa&szlig;en Kenneth Gamble und Leon Huff, die nicht nur den &bdquo;Sound of Philadelphia&ldquo; als den Philly-Sound erfunden haben, sondern auch etliche Hits landen konnten. ...  Kappen leicht kauzig wirkende Soul-Legenden, die allerdings fr&uuml;her einmal echt coole S&auml;ue waren &ndash; man muss sie sich als eine Mischung aus Shaft und Run DMC vorstellen. ...  Jones&ldquo; erz&auml;hlten, den sie f&uuml;r Billy Paul geschrieben haben: Sie gingen damals jeden Tag in eine Bar, die unten in dem Haus lag, in dem die B&uuml;ros von Philadelphia International Records lagen. 

...Eine Reihe von Blues-Experten und Musikjournalisten berichteten, warum der 1897 geborene und 1945 gestorbene blinde Blues- und Gospels&auml;nger Willie Johnson einer der einflussreichsten Musiker der amerikanischen Geschichte wurde. ...  Und wenn man es sich genau ansieht, dann hat er Rock&rsquo;n&rsquo;Roll-Sounds gespielt, Jahrzehnte bevor auch nur irgendjemand an Rock&rsquo;n&rsquo;Roll denken konnte. 

...Mit dabei: vier amerikanische DJs, die berichteten, wie sie sich die Zukunft des Auflegens vorstellen und mit welchen Ger&auml;tschaften sie im Augenblick so hantieren. ...  Jetzt wirklich ganz kurz: Plattenspieler spielen f&uuml;r die vier keine Rolle mehr, auch wenn sie alle jahrelang damit aufgelegt haben. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Drei.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-19T03:36:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_drei.html#unique-entry-id-103</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_drei.html#unique-entry-id-103</guid><content:encoded><![CDATA[Aber vielleicht erst einmal der Reihe nach: Als erstes wurde heute noch einmal &uuml;ber das Strokes-Konzert von gestern nachgedacht, bei dem wirklich unglaublich viele Leute waren. ...  Aber habe dann auch mit Leuten gesprochen, die gelangweilt von den neuen Songs waren. ...  So will es die Marketingmaschine, die Plattenfirma und die Band vermutlich auch, ein wenig in die eigene Tasche l&uuml;gen geh&ouml;rt wohl dazu. 

...Am Mittag dann das erste musikalische Highlight des Tages: Ich habe aufgelegt, eine Stunde lang elektronische Musik auf dem &bdquo;Lone Star&ldquo;, einem Schiff, das den Fluss rauf und runter gefahren ist. ...  Erkl&auml;rt sich eigentlich alles von selbst, nur muss ich vielleicht noch mal dazuschreiben: Hier sind in der Sonne mindestens 28 Grad. 

...Kurz habe ich auch wieder eine der Diskussionsrunden mitbekommen: &bdquo;Daily Practices of the US Music Business&ldquo; war es &uuml;berschrieben, es ging darum, mit welchen Eigenheiten man als zum Beispiel deutscher Musiker rechnen muss, wenn man durch die USA tourt. ...  Und selbst wenn man noch so aufpasst, wird man wahrscheinlich &uuml;ber den Tisch gezogen, weil einem alles in Rechnung gestellt wird.   Der Staat will Geld, denn man darf nur auftreten, wenn man eine Erlaubnis zum Arbeiten hat. ...  Und wenn man alles nach Regeln und Vorschriften genau macht, ist man am Ende verschuldet und/oder pleite. 

...Verpasst habe ich heute Xylos aus Brooklyn, Das Racist aus Brooklyn, die Cool Kids aus Chicago, Esben And The Witch aus Brighton und Wye Oak aus Baltimore. ]]></content:encoded></item><item><title>Polyhymnia Festival mit Kraut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-18T06:14:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Polyhymnia.html#unique-entry-id-102</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Polyhymnia.html#unique-entry-id-102</guid><content:encoded><![CDATA[Zirkon ist eine von acht Bands, die beim zweit&auml;gigen Polyhymnia-Festival spielen werden, alle vier Mitglieder wohnen in Berlin, auch wenn drei von ihnen urspr&uuml;nglich aus England kommen. 

...Der &Uuml;bungsraum von Zirkon liegt in einem Keller gleich an der Oberbaumbr&uuml;cke, dort, wo sich Kreuzberg gerade neu erfindet bzw. von seinen amerikanischen, spanischen, englischen, italienischen, vor&uuml;bergehenden Einwohnern neu erfunden wird.   Ein feuchter, dunkler Keller, der einem klar macht: Neo-Krautrock ist nicht unbedingt das, worauf die kommerzielle Musik gewartet hat, damit wird auch im Jahr 2011 kein Geld verdient.   Der Keller macht einem aber auch klar, dass Berlin f&uuml;r Musiker immer noch Au&szlig;ergew&ouml;hnliches bietet: Einen &Uuml;bungsraum f&uuml;r wenig Geld in der zur Zeit turbulentesten Gegend der Stadt. 

...Das liest sich komplizierter, als es eigentlich ist: Ein mit der Pr&auml;zision einer Maschine geschlagenes Schlagzeug gibt den Takt vor, unterst&uuml;tzt von Bass und Gitarre, die elektronischen Effekte und T&ouml;ne sorgen f&uuml;r einen modernen Anstrich. 

...Zuerst schwang dabei viel Ironie, wenn nicht sogar H&auml;me mit &ndash; die &bdquo;Krauts&ldquo;, die Deutschen, versuchten zu rocken, aber es sah ganz so aus, als k&ouml;nnten sie das gar nicht. ...  Wohl auch deshalb hat Krautrock inzwischen nur noch wenig mit der Herkunft der Musik als vielmehr mit ihrer Art zu tun: Rockmusik muss psychedelisch und experimentell sein, elektronische Elementen aufweisen &ndash; fertig ist der Krautrock.

...Die Mitglieder sind alt genug, um nicht der Illusion hinterherzulaufen, das &bdquo;n&auml;chste gro&szlig;e Ding&ldquo; werden zu wollen, sie sprechen von der Faszination, die der Sound bei ihnen ausl&ouml;st, und man ist geneigt, das zu glauben.   Auch der Bandname ergibt dann einen Sinn: Zirkon, der harte Kristall mit den klaren, mathematischen Strukturen, ein Produkt der Natur, das dennoch wie am Rei&szlig;brett konstruiert wirkt, geschrieben mit &bdquo;K&ldquo;, als kleinen Fingerzeig, wo die musikalische Inspiration herkommt: Aus Deutschland.

...Zirkon ist aus seiner Sicht eine der nostalgischeren Bands, die sein Festival zu bieten hat, er preist das krautige Schlagzeug und die obskuren Percussionger&auml;te an, verweist auf die starken 90er-Jahre-Einfl&uuml;sse, die man auch bei Zirkon h&ouml;ren kann. ]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Zwei</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-18T05:04:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_Zwei.html#unique-entry-id-101</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_Zwei.html#unique-entry-id-101</guid><content:encoded><![CDATA[Sehr cooler Typ, schlau, sympathisch, wirklich wortgewandt, er h&ouml;rte zu, was sein Gegen&uuml;ber ihn fragte, hatte schlaue Antworten parat, auch auf die Publikumsfragen.   Inhaltlich vielleicht gar nicht so neu, er sprach &uuml;ber seinen Hit &bdquo;Ridin&rsquo;  Dirty&ldquo;, &uuml;ber alternde HipHopper (die sich eigentlich schon ab 25 fragen m&uuml;ssen, wie lange es noch als Rap-Star weitergehen kann), &uuml;ber Jay-Z, von dem man gerne wissen m&ouml;chte, wie er der Gr&ouml;&szlig;te wurde, es andererseits aber gut findet, wenn man nicht alles &uuml;ber so einen Star wei&szlig;. 


Chamillionaire hat sich irgendwann von seinem Label Universal getrennt, er wollte mehr Kontrolle &uuml;ber das, was er macht.   Und: Das sollte sowieso der gro&szlig;e Anspruch sein, wenn man sich als Musiker aufmacht, viel Geld zu verdienen: Nicht das Geld an sich, sondern die Freiheit, die damit einhergeht, die Freiheit, nur noch Dinge zu machen, die man m&ouml;chte. 

...Versprochen wurde, dass &uuml;ber die Richtung gesprochen wird, in die Hip-Hop sich bewegen muss, um nicht langweilig zu werden oder wie die Rockmusik zu erstarren (&bdquo;Hip-Hop Crossroads: Growing up or getting old?). ...  Dann wurde es ziemlich schnell z&auml;her, obwohl mit der Rapperin Invincible aus Detroit (die mal zu einer Art &bdquo;weiblicher Eminem&ldquo; aufgebaut werden sollte, das aber nicht wollte) und zwei Mitgliedern und dem Manager von TheeSatisfaction&ldquo; aus Seattle coole G&auml;ste auf der B&uuml;hne sa&szlig;en.   TheeSatisfaction haben einen Deal mit dem Indie-Label Subpop abgeschlossen, dar&uuml;ber h&auml;tte man gerne mehr geh&ouml;rt, aber steckt wohl gar nicht so viel hinter dieser Hip-Hop-Indie-Kollaboration.   Ehrlich gesagt: Am Ende war ich nicht viel schlauer als zuvor, au&szlig;er, dass mir Invincible noch mal klar gemacht hat, dass nicht jeder bereit ist, seine Seele zu verkaufen, um ein Star zu werden.


Jedenfalls fand der Hip-Hop-Tag danach ein krasses Ende: The Strokes traten auf, um 20 Uhr 15, zur Tagesschau-Zeit, die es hier nat&uuml;rlich nicht gibt, ging ihr Konzert auf einer Freilichtb&uuml;hne am Fluss los. ...  Dann kamen neue und alte Songs, bei der letzten Nummer der Strokes ging ein Feuerwerk (ein echtes, am Himmel) los. ]]></content:encoded></item><item><title>DJ Ipek - nicht gerade &#x22;your average DJ&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-03-17T04:27:56+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJ_Ipek.html#unique-entry-id-100</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJ_Ipek.html#unique-entry-id-100</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Am Anfang war ich ein besonderer DJ, ich war die erste, die in deutschen Clubs Ethno gespielt hat, t&uuml;rkische und arabische Musik aufgelegt habe.   Inzwischen gibt es mehr solcher DJs, aber was mich immer noch besonders macht: Dass ich alles miteinander mische, das geh&ouml;rt zu meiner Identit&auml;t.&ldquo;

Sag blo&szlig; nicht Weltmusik, wenn du mit Ipek Ipekcioglu alias DJ Ipek &uuml;ber Musik redest. ...  Seit &uuml;ber 15 Jahren ist sie mit dieser Mischung als DJ in der halben Welt unterwegs &ndash; angefangen hat alles in Berlin-Kreuzberg.

&bdquo;Es war, glaube ich, am 24.12. 1994 &ndash; da habe ich das erste Mal aufgelegt.   Stand im SO36, als der Booker kam und mich frage: &sbquo;Bist du t&uuml;rkisch, bist du lesbisch? 

...Mal bindet sie sich DJ Ipek ein Kopftuch um, wenn sie hinter dem Mischpult stehen, mal verk&uuml;ndet sie per T-Shirt-Spruch &bdquo;Don&rsquo;t panic, I&rsquo;m islamic!&ldquo; ...  Und sie erz&auml;hlt jedem, ob der es nun wissen will oder nicht, dass sie lesbisch ist. ...  Etliche Male schon durfte sie die Frage beantworten, wie das in der Familie ankam, was der t&uuml;rkische Gro&szlig;vater dazu sagte.  ...  Und dann sagte er: &sbquo;Ipek, es passt weder zu unserer Religion noch zu unserer Kultur, aber wir lieben Dich.&lsquo;]]></content:encoded></item><item><title>SXSW in Austin&#x2c; Tag Eins</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-16T02:56:43+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_TagEins.html#unique-entry-id-99</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_TagEins.html#unique-entry-id-99</guid><content:encoded><![CDATA[Jetzt spielen nicht nur fast 2000 Bands an vier Tagen, sondern es gibt auch Dutzende von so genannten Panels, Diskussionsrunden, &ouml;ffentliche Interviews.   Erstes Highlight am ersten Tag: Martin Atkins, fr&uuml;her mal eine Zeit lang Schlagzeuger bei PiL und den Nine Inch Nails und Ministry und einer Handvoll anderer Bands.   Gro&szlig;artiger Vortrag jedenfalls von ihm mit dem Thema &bdquo;Welcome to the Music Industries. ...  Nicht nur, dass er f&uuml;r diesen Powerpoint-Vortrag gro&szlig;artige Ideen hat (an einer Stelle klingelt ein Handy, man denkt erst: Wer hat da sein Handy so laut und geht nicht ran?, dann stellt sich raus, dass es ein kleiner Atkins-Trick ist.   Er wollte gerade dar&uuml;ber sprechen, dass man nicht mit uralter Technik an seine Musiker-Karriere rangehen sollte und die neuesten Errungenschaften zu seinem Vorteil nutzen muss.   Und dann, nach dem Handy-Klingeln, h&auml;lt er an ein riesiges, uraltes Mobiltelefon aus den 80ern an sein Ohr). ...  Als Band sollte man wirklich viel umsonst rausgeben, denn das, was man umsonst weggibt, verkauft sich gleichzeitig am besten. 

...Ein leicht schrullig wirkender Professor und Musikproduzent namens Sandy Pearlman spricht &uuml;ber die Zukunft der Music. ...  Die These von Pearlman in einem Satz: Unser Gehirn regiert auf digitale Aufnahmen nicht so emotional wie auf analoge, deshalb verbinden wir mit Musik, die als mp3 daher kommt, nichts  positives. 

...Und Duran Duran wurden erstens ganz sch&ouml;n abgefeiert, zweitens ist ihre Show total oldschool, so richtig mit Gitarren-, Schlagzeug-, Basssolo, drittens waren im Publikum 20- bis 50-J&auml;hrige, die bei den Hits von fr&uuml;her mitsingen konnten. ]]></content:encoded></item><item><title>&#xdc;berschrift? Lykke Li reicht&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-03-12T19:22:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lykke_Li.html#unique-entry-id-98</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lykke_Li.html#unique-entry-id-98</guid><content:encoded><![CDATA[Wounded Rhymes hei&szlig;t diese Platte, verwundete Reime &ndash; und wem das ein wenig d&uuml;ster vorkommt, der liegt vollkommen richtig: Lykke Li, die n&auml;chste Woche 25 wird, verarbeitet hier jugendlichen Weltschmerz und  Frust &uuml;ber gescheiterte Beziehungen.   Aber nur in ihren Texten: Musikalisch ist wenig Dunkles an diesen Songs, sie klingen fast alle aufger&auml;umt und gut gelaunt.   Die Vermutung liegt nahe, dass daf&uuml;r der Produzent die Verantwortung tr&auml;gt, Bjorn Yttling, einst mitverantwortlich f&uuml;r den gepfiffenen Hit seiner Band Peter, Bjorn and John.   Bjorn Yttling jedenfalls hat f&uuml;r Lykke Li einen ganz exzellenten Sound gezimmert: Sehr hallig, so, wie einst in den 60ern produziert wurde &ndash; Nancy Sinatra und Lee Hazlewood fallen einem da ein.   Gleichzeitig sehr rhythmisch, tief-dr&ouml;hnende Trommeln machen dieses Album f&uuml;r kleine Computer-Boxen eher ungeeignet, die Phil-Spector-artige &bdquo;Wall of Sound&ldquo; zwingt die S&auml;ngerin dazu, ebenfalls laut und kr&auml;ftig zu singen &ndash; das tut ihr gut! 

&Uuml;berhaupt f&auml;llt auf, wie sehr Lykke Li die Schw&auml;chen ihres Deb&uuml;talbums vor drei Jahren ausgemerzt hat &ndash; das aufgekratzte, oberfl&auml;chliche M&auml;dchen ist durch eine junge, ernstere Frau abgel&ouml;st worden. 

...Noch eine andere S&auml;ngerin kommt einem an manchen Stellen dieses Albums in den Sinn: Lady Gaga!   Beide, Lady Gaga und Lykke Li, h&ouml;ren sich sehr selbstbewusst an, das liegt an der Art und Weise, wie sie singen.   Doch w&auml;hrend Lady Gaga bislang eine billige Electropop-Kulisse f&uuml;r ihre  eing&auml;ngigen Melodien w&auml;hlt, geht Lykke Li sehr viel geschmackvoller zu Gange.   F&uuml;r etwas Besonderes aber halten sich beide &ndash; zu recht.  ]]></content:encoded></item><item><title>Detroit &#x21;&#x21;&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-03-07T13:24:16+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno_Martin.html#unique-entry-id-97</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno_Martin.html#unique-entry-id-97</guid><content:encoded><![CDATA[Und seine Musik war gar nicht so sehr der Techno, den ich kannte (wobei man dazu sagen muss, dass ich da noch gar nicht viel kannte, nur die &bdquo;Hits&ldquo;, die bei einer gewissen Moni D alias Monika Dietl im damaligen SFB-Sender Radio 4 U liefen.

...Und von da ab war Detroit f&uuml;r mich die Stadt, aus der gro&szlig;artige Musik kam, in der man aber nicht auf die Stra&szlig;e gehen kann, ohne erschossen zu werden. 

...Also hier noch mal die Eckdaten: Als sie Mitte der  80er anfingen, in Detroit Techno zu produzieren, haben die Macher versucht, musikalisch auf ihre Umgebung zu reagieren &ndash; auf Detroit als Industriestadt, als Autofabrikzentrum, in der Roboter gro&szlig;e Teile der Produktion &uuml;bernommen haben. 

...Durch die Verschmelzung verschiedener Stile von Soul &uuml;ber Synthie-Pop bis zum Electro-Funk schufen sie den Detroiter Techno-Sound, inspiriert durch die Detroiter Radiolegende Charles Johnson alias The Electrifying Mojo, der in seinen Sendungen englischen Synthiepop, P-Funk und Kraftwerk gespielt und damit  unbeabsichtigt bewirkt haben soll, dass sich in Detroit viele f&uuml;r elektronische Musik interessierten. ...  Sp&auml;ter kamen die anderen dazu, Joey Beltram, Robert Hood, Eddie Flashin Fowlkes, die ganze Underground-Resistance-Posse um Mad Mike Banks und Jeff Mills, die im Monat, als die Mauer fiel, UR als Musikprojekt und sp&auml;ter auch Plattenlabel gr&uuml;ndeten.   Mills und Banks trennten sich wenig sp&auml;ter, aber Banks macht bis heute mit UR weiter, vertritt radikale politischen und gesch&auml;ftlichen Ansichten, ihm ist es wichtig, dass die K&auml;ufer der Musikver&ouml;ffentlichungen die dahintersteckende Philosophie sowie Techno als Kunstform anstatt reiner Musik begreifen. 


...Legend&auml;r sein Streit zun&auml;chst mit Sony Music dann mit der BMG, als die im von Underground Resistance ver&ouml;ffentlichten Song &bdquo;Jaguar&ldquo; einen Hit sahen, Trance-Remixe davon rausbringen wollten, aber von UR keine Lizenz bekamen. ...  Als der Entr&uuml;stungssturm in der f&uuml;r kurze Zeit sichtbaren Techno-Community losging, machte Sony einen R&uuml;ckzieher, die BMG hatte diese Skrupel aber nicht und brachte das ganze raus. 

...Zur&uuml;ck nach Detroit, zu den Anfangsjahren: Blake Baxter kam dazu, der die erste EP bei Underground Resistance ver&ouml;ffentlichte,  wurde 1991 bei Tresor Records unter Vertrag genommen wurde. 

...Und jede Menge Spr&uuml;che und Namen und Namen aus aller Welt an den W&auml;nden und Decken: Die globale Techno-Community, falls es sie denn gibt, hat sich hier mit Edding und Kugelschreiber verewigt. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #3</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-27T12:05:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_3.html#unique-entry-id-96</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_3.html#unique-entry-id-96</guid><content:encoded><![CDATA[Denn so ist es!   Eigentlich will dieses Plakat n&auml;mlich nichts anderes, als die Webseite www.scarabeoisland.com bekannt zu machen.   Und das dazugeh&ouml;rige &bdquo;Scarabeo Establishment&ldquo; &ndash; vermutlich ein nicht besonders toller Club irgendwo auf Zypern.   Na ja, nicht irgendwo, sondern in Nikosia, also dem griechischen Teil Zyperns. 

...Ich wei&szlig; es nicht genau: Man muss sich auf der Website anmelden, kann sein DJ-Set oder seine eigenen Songs oder was sich sonst noch so zu Hause angesammelt hat, hochladen, man muss dann versuchen, hundert Freunde ebenfalls dorthin zu locken, man kann dann (nicht nur von den eigenen Freunden, sondern von allen, die sich noch nicht bei Scarabeo tummeln) &uuml;ber sein Set abstimmen lassen. 

So liest sich das auf der Seite selbst: &bdquo;Join by creating your personal blog (profile) and you will become a part of the SCARABEO-ISLAND social network.   If you are an artist, D.J or performer you have the ability to upload your artwork, musical sets or video performances in order to expose it to the network audience who in return will share, rate, and comment on it.&ldquo;

Und indem ich das hier niederschreibe, mache ich mich mitschuldig am Machwerk dieser musikalischen H&uuml;tchenspieler.

P.S.: Vielleicht ist das ganze auch eine nette Idee und ich habe es nur nicht richtig verstanden.   Aber wir leben ja nicht mehr in der Zone, kann also jeder selbst herausfinden, ob ihm das gef&auml;llt oder ob nicht.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im M&#xe4;rz</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-27T11:50:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Maerz_2011.html#unique-entry-id-95</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Maerz_2011.html#unique-entry-id-95</guid><content:encoded><![CDATA[M&uuml;de vom Winter


und noch m&uuml;der vom Fr&uuml;hjahr


bringt Bumm Bumm Bumm Kraft.]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Februar 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-27T01:15:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Feburar_2011.html#unique-entry-id-94</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Feburar_2011.html#unique-entry-id-94</guid><content:encoded><![CDATA[Denn donnerstags ist Plattentag &ndash; zumindest dort, wo &uuml;berhaupt noch Schallplatten verkauft werden &ndash; und Cle, der den DJ-Job nicht g&auml;nzlich an den Nagel geh&auml;ngt hat, geht bei seinem Lieblingsladen einkaufen.   So weit hat er es sowieso nicht: Sein Studio ist gleich um die Ecke, dort hat er die letzten zwei Jahre mit seinem Bandkollegen Mike Vamp das neue M&auml;rtini-Br&ouml;s-Album produziert. 

...Jetzt sind die M&auml;rtinis in die Jahre gekommen und das merkt man ihrer Musik auch an: Cle und Mike Vamp gehen ruhig und &uuml;berlegt an ihre Songs. 

...Auch das Berliner Label Bpitch Control ist in die Jahre gekommen: 12 Jahre ist es her, dass Labelchefin Ellen Allien ihr Baby ins Leben rief. ...  Alte und neue Aush&auml;ngeschilder des Labels sind mit dabei: Es gibt House und Techno und Indietronics und Minimales, gemacht vom mittlerweile zum Techno-Superstar aufgestiegenen Paul Kalkbrenner, von Sascha Funke, von Kiki, Zander VT, Jahcoozi, Telefon Tel Aviv, Mark Broom &ndash; und einer Reihe anderer, die man noch nicht kennen muss, selbst wenn man sich sehr f&uuml;r elektronische Musik interessiert. ...  Auch wenn der eine oder andere das auch ruhig h&auml;tte bleiben k&ouml;nnen &ndash; wer, zum Beispiel, braucht heutzutage eigentlich noch neue Minimal-Tracks? &ndash; finden sich auch jede Menge gute UND interessante Tracks. 

...Der Name verhei&szlig;t nat&uuml;rlich erst einmal nichts Gutes, aber hinter dem so simpel wirkenden Vornamen verbirgt sich nicht nur eine niederl&auml;ndische Labelmacherin und Wahlberlinerin, sondern auch einer der besten Resident-DJs der &bdquo;Panne-Bar&ldquo;, der Panorama Bar im Berghain.   Steffi versteht also etwas vom Feiern und das h&ouml;rt man ihrem Deb&uuml;talbum an: Eine  wunderbare Ansammlung von Techno-House-Tracks, sehr frei und luftig produziert, vom Sound her von alten Detroit- und Chicago-Kl&auml;ngen inspiriert. 

Wahrscheinlich liegt es am allein stehenden Vornamen: Ich muss bei Steffi immer an eine andere Wahlberlinerin denken, die sich ebenfalls der elektronischen Musik verschrieben hat und vor wenigen Monaten ebenfalls ihr erstes Album ver&ouml;ffentlichte: Magda.   Doch w&auml;hrend Magda mit ihrem Techno-Album &bdquo;From The Fallen Page&ldquo; eine dunkle Grundstimmung zelebriert, der die Kraft fehlt, mitzurei&szlig;en, braucht Steffi nur wenige Takte und sie hat einen. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #2</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-24T22:02:35+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/e72865c84c72d63773c1c7f57a34c52a-93.html#unique-entry-id-93</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/e72865c84c72d63773c1c7f57a34c52a-93.html#unique-entry-id-93</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Plakat, wie man es lange nicht gesehen hat: Bunt und grell und billig!   Kein Wunder, denn diese Technoparty ist ja erstens mit den besten DJs der Welt ausgestattet (aus ihrer Warte und vom Jahr 1993 aus gesehen), mit Westbam und Marusha.   Zweitens ist Tom Novy auch noch mit dabei, wer noch nicht wei&szlig;, was man &uuml;ber Tom Novy denken kann, der darf sich hier gerne Anregungen holen. 

...Nein, so darf im Jahr 2011 eigentlich keine Party mehr hei&szlig;en, schon lange keine so gro&szlig;e und erst recht keine, die auf dem Flughafen Tempelhof stattfindet.   Die Grafik, die auf dem Poster eingebaut ist, die Kreise und das Flugzeug, signalisieren Modernit&auml;t, aber eine Modernit&auml;t l&auml;ngst vergangener Tage.   Orange und Wei&szlig; und Gelb, das sind die Farben des Veranstalters: A&P.   Attraktiv und preiswert, die Budget-Marke der Supermarkt-Kette Kaiser&rsquo;s.   Wer letztes Jahr da war - das ist n&auml;mlich schon das zweite Jahr in Folge, dass diese Qualit&auml;tsveranstaltung auf die Menschheit losgelassen wird  - wei&szlig;, wie es dieses Jahr wird.   Na ja, eventuell ist das Wetter ein wenig schlechter oder besser. 


Komisch, h&auml;tte nie gedacht, dass es einmal Technoveranstaltungen im Sinne einer Oldies-Nacht geben w&uuml;rde. ]]></content:encoded></item><item><title>Wenn die Russendisko vorbei ist</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-02-24T16:26:10+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Russendisko.html#unique-entry-id-92</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Russendisko.html#unique-entry-id-92</guid><content:encoded><![CDATA[Der Nahe Osten, die arabische Welt und bis vor kurzem auch noch Stuttgart sind in Aufruhr.   In Berlin vollzieht sich das Wackeln an den Obrigkeiten auf subtilere Art und Weise.   Wladimir Kaminer etwa, Wahlberliner und unangefochtener Meister der Russendisko, wurde jetzt Ziel einer sehr leisen, aber umso gemeineren Kampagne: Ein Bewohner der nur noch von Deppen und ahnungslosen Journalisten, die gedanklich stehengeblieben sind, Castingallee genannten Kastanienallee stellte sein Exemplar der Russendisko in einen Hauseingang. ...  Motte war es wahrscheinlich nicht, der wohnt, soweit ich wei&szlig;, gegen&uuml;ber. ...  Jedenfalls stand besagtes Buch Stunden, wenn nicht gar Tage auf dem Boden, kein Leidensgenosse weit und breit.   Und viele, die vorbeigingen, dachten etwas in der Art wie &bdquo;Hmm, mit dem Kaminer ist es jetzt wohl auch vorbei, so vorbei, wie ich gleich an dem Buch vorbei bin.&ldquo; ...  Oder landete es beim t&uuml;rkischen Gem&uuml;seh&auml;ndler, der fast immer auf hat, nur tags&uuml;ber am Sonntag nicht?   Fragen, auf die es an dieser Stelle keine Antwort geben kann. 


P.S.: Wie war&rsquo;s eigentlich bei der Russendisko?   Wirklich so toll, wie es im Buch steht?]]></content:encoded></item><item><title>Brit Awards 2011: Jetzt geht&#x27;s r&#xfc;ckw&#xe4;rts</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-16T23:11:18+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Brits_2011.html#unique-entry-id-91</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Brits_2011.html#unique-entry-id-91</guid><content:encoded><![CDATA[Die Brits gibt es jetzt seit 34 Jahren, es ist der wohl wichtigste, vor allem aber prestigetr&auml;chtigste Preis der britischen Musikindustrie &ndash; wer hier ausgezeichnet wird, hat es im Mutterland des Pop geschafft und verkauft im Anschluss daran meist deutlich mehr Platten.   Man darf aber auch nicht die Kritik an den Brits verschweigen: Bei der Vergabe der Preise redet die englische Musikbranche ein gro&szlig;es Wort mit, es ist also kein wirklicher Kritiker- oder Publikumspreis, auch wenn dieses Jahr beide Gruppen, die Journalisten und die Fans, mit eingebunden waren. 

...Diese internationalen Stars sind aber gar nicht so interessant, sie sagen nicht viel &uuml;ber die englische Musiklandschaft aus, trotzdem kurz nennen: Wie schon bei den Grammys wurde gestern auch die Band Arcade Fire mit einem Brit Award bedacht, au&szlig;erdem der Teenie-Star Justin Bieber, Soul-S&auml;nger Ceelo Green und R&rsquo;nB-Star Rihanna. ...  Im Mainstream herrscht Stillstand oder sogar R&uuml;ckschritt: Von den gestern Ausgezeichneten gibt es keinen, der von seinem Sound her nicht auch schon vor ein paar Jahren dort auf der B&uuml;hne der riesigen 02-Arena h&auml;tte stehen k&ouml;nnen. 

...Die hatte aber weniger mit den Preistr&auml;gern zu tun, sondern mit der ganzen Veranstaltung: Das war eine wirklich riesig aufgezogene Party, zum ersten Mal in der O2-Arena in London, woran man auch schon den haupts&auml;chlich kommerziellen Charakter der Preise erkennt. 

...Ein echtes Horrorjahr, hie&szlig; es aus der Branche, es gibt eigentlich nichts zu feiern, aber vielleicht war es ja auch so, dass man f&uuml;r einen Abend lang diese deprimierenden Zahlen vergessen wollte. 

...Genaugenommen ist auch das Musik von gestern und vorgestern, wirklich gut gemacht, aber alles andere als neu: Soul, erg&auml;nzt durch Rap-Einlagen, Musik, wie sie sich seit Amy Winehouse &ndash; und neuerdings auch Adele &ndash; noch gut verkauft.   Dazu passt auch die Karriere von Plan B &ndash; 2006 tauchte er mit seinem Deb&uuml;talbum auf, ein echtes Rap-Album mit Singer-Songwriter-Elementen, von der englischen Presse gelobt, aber noch nichts f&uuml;r die gro&szlig;e Karriere. 

...Ihr Stil ist der so genannte &bdquo;urban pop&ldquo;, Gesang plus R&rsquo;nB plus Electro-Beats &ndash; schwer zu sagen, ob dieser Preis f&uuml;r sie mehr bedeutet als nur eine Momentaufnahme &ndash; sie hat immerhin angek&uuml;ndigt, jetzt die Grammys in Angriff zu nehmen und das gef&auml;llt der englischen Musikindustrie. 

Beste S&auml;ngerin fehlt noch, die habe ich mir bis zum Schluss aufbewahrt: Laura Marling hat den Brit Award als beste britische weibliche Solok&uuml;nstlerin bekommen &ndash; das h&ouml;rt sich im Englischen &uuml;brigens besser an als im Deutschen: Best British Female Solo Artist. ]]></content:encoded></item><item><title>80er&#x2c; 80er&#x2c; 80er ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-16T22:48:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/So80s.html#unique-entry-id-90</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/So80s.html#unique-entry-id-90</guid><content:encoded><![CDATA[Und auch wenn die heutzutage nicht mehr das gleiche bedeuten wie, nun ja, in den 80ern, ist das schon bemerkenswert: So 80s Vol. 2 auf Platz 18 der deutschen Charts. 

...Auf einer Ausgabe finden sich immer drei Cds &ndash; auf zweien finden sich die Original-Songs aus den 80ern, eine Mischung aus Hits und heimlichen Perlen, aber alle im damals so begehrten 12&ldquo;-Mix, in der langen Version.   Und dann gibt es noch eine dritte CD, auf der Piet Blank And Jaspa Jones dieses Songs ineinander gemixt haben, also einen DJ-Mix zusammengestellt haben. 

...Ich h&auml;tte nicht gedacht, dass ich das mal &uuml;ber Blank & Jones, dieses Trance- und Dance-Duo aus K&ouml;ln sagen w&uuml;rde, aber ich glaube wirklich, dass sie das aus Liebe zur Musik machen, zu dieser Art von Musik. ...  Und wenn man sich die Booklets durchliest und die Facebook-Seiten zu So80s anschaut, dann ist sie da: Die Faszination f&uuml;r die Musik der 80er und f&uuml;r das Styling: Die beiden haben viele dieser Songs noch selbst als Maxi-Singles in ihren Plattenschr&auml;nken, auf den Fotos aus der Zeit erkennt man: Blank und Jones waren Waver und Synthie-Popper.

...Es gibt f&uuml;r mich einige naheliegende Gr&uuml;nde und ein paar komplexere, ich fange mal mit den naheliegenden an: Vor &uuml;ber zehn Jahren ging das los mit dem 80er-Jahre-Revival. ...  Aber hier kommt auch das Internet ins Spiel: In den 80ern sind zum ersten Mal im gro&szlig;en Stil Filmaufnahmen der Musiker gemacht worden &ndash; Stichwort Musikvideos&ndash; und dank solch riesiger Datenbanken wie Youtube kann sich jeder ansehen, was damals passierte. ...  Dazu kommt noch: Es gibt so viele Radiostationen, die die 80er abnudeln, man kann ihnen nicht aus dem Weg gehen, auch im Fernsehen nicht.

Dieses 80er-Jahre-Revival l&auml;sst sich an allen Ecken und Enden festmachen: Es gibt Synthie-Pop-Bands, die sich auf diese Zeit beziehen, aber auch Postpunk-Gruppen, Hip-Hop-Acts, die den Old-School-Sound pflegen, Electro-Funk, New New Romantics, Gothic-Bands. ...  Die 80er waren eben nicht nur Karotten-Jeans, Schulterpolster, Popperlocke und Zauberw&uuml;rfel, wie uns das Shows wie &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;ten Hits der 80er&ldquo; weismachen wollen, sondern eine wirklich  spannende Zeit: Hier f&auml;cherten sich die Jugendkulturen auf, hier wurde perfektioniert, wie man sich mit Kleidung und Musik von anderen abgrenzen kann, und hier wurde unglaublich gute Musik gemacht. ]]></content:encoded></item><item><title>Young Galaxy - jetzt im Paralleluniversum</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-13T23:27:47+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Young_Galaxy.html#unique-entry-id-89</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Young_Galaxy.html#unique-entry-id-89</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Young Galaxy&ldquo;.   Der Name der Indie-Pop-Band verr&auml;t es schon: Musikalisch geht es leicht, fast schwerelos zu, auch auf dem neuen Album &bdquo;Shapeshifting&ldquo;.

&Uuml;ber den Titel und die Entstehungsgeschichte dieser Platte muss man einige Worte verlieren: Shapeshifting &ndash; die Form ver&auml;ndern &ndash; das war die gro&szlig;e Aufgabe.   Young Galaxy haben in den vergangenen Jahren bereits zwei Alben aufgenommen und ver&ouml;ffentlicht, eing&auml;ngiger, aber nicht besonders auff&auml;lliger Indie-Pop, der ihnen Vorband-Auftritte f&uuml;r Arcade Fire, Stars oder Death Cab For Cutie einbrachte, au&szlig;erdem eine Nominierung f&uuml;r den kanadischen Polaris-Musikpreis &ndash; aber das war es auch schon.   Also musste ein neuer Ansatz her und der sah so aus: Die Band spielte ihre elf Songs im Studio in Montreal ein ... und schickte sie dann &uuml;ber das Internet nach Schweden, zum Produzenten Dan Lissvik.    Lissvik ist ein Besessener, was die Arbeit im Studio und den Sound von Musik angeht, er bearbeitete die Songs, arrangierte neu, packte Effekte und Ger&auml;usche und Kl&auml;nge auf und in die Lieder &ndash; und pr&auml;sentierte Young Galaxy exakt neun Monate sp&auml;ter das Ergebnis, fast so, als w&auml;re er mit dem Album schwanger gegangen. 


Das Ergebnis: Ein echtes H&ouml;rerlebnis &ndash; die S&auml;ngerin erinnert an Annie Lennox, die Songs wirken schwerelos und befreit, Disco-Gitarren treffen auf verspielte Klaviert&ouml;ne, langsame Rhythmen auf tiefe Hall-Effekte.   Um es mit einem Satz zu beschreiben: Young Galaxy scheinen mit ihrer Musik noch ein wenig mehr Richtung Himmel zu schauen als sie das ohnehin getan haben.   Fast so, als g&auml;be es die Band jetzt ein zweites Mal, als Gruppe, die in einem Parallel-Universum Musik macht und sich entschieden hat, sehr viel elektronischer und futuristischer  und weniger Gitarren-orientiert zu erscheinen.   Geblieben aber  sind &ndash; zum Gl&uuml;ck - der langsam brennende Romantizismus, die melancholische Grundstimmung der Lieder, die in sch&ouml;nem Gegensatz zum modernen Sound stehen. ]]></content:encoded></item><item><title>Augen sind M&#xfc;nder</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-09T00:51:49+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mouth_Eyes_Pictures.html#unique-entry-id-87</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mouth_Eyes_Pictures.html#unique-entry-id-87</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn ich das mit meinem doch recht einfach gehaltenen Fotobearbeitungsprogramm versuche, kommt nichts Gescheites raus: Den Mund eines Menschen (bzw. seines Abbildes) ausschneiden, kopieren und anstelle der Augen einsetzen.   Wenn das aber Menschen machen, die Ahnung davon haben ... dann kommt Grausames, Erhellendes, Gro&szlig;artiges dabei heraus.   Sehr sch&ouml;n nachzusehen bei dem Photoshop-Wettbewerb von Freaking News.]]></content:encoded></item><item><title>Geschichten aus der Diskowelt</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-02-06T21:30:31+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hans_Nieswandt_Dionysos.html#unique-entry-id-86</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hans_Nieswandt_Dionysos.html#unique-entry-id-86</guid><content:encoded><![CDATA[In meinem ehemaligen Fitnessstudio (wir haben uns vor ein paar Jahren im Streit getrennt) gab es einen Trainer, der hie&szlig; Herr Nieswandt.   Nicht verwandt und verschw&auml;gert mit Hans Nieswandt, soweit ich wei&szlig;, aber ein total netter Typ.   Auch Hans Nieswandt, den ich pers&ouml;nlich nicht kenne, ist bestimmt ein furchtbar netter Typ, das merkt man am Stil seiner B&uuml;cher: Ironisch &ndash; vor allem selbstironisch -, immer auf der Suche nach dem Absurden und Skurrilen der Situation, voll mit lustigen kleinen Anekdoten aus dem DJ-Leben des H.N. 

...In seinem ersten Buch &ndash; &bdquo;Disko Ramallah&ldquo; &ndash; war das, was H.N zu erz&auml;hlen hatte, noch ziemlich neu und bis dahin unerz&auml;hlt: DJ-Reisen (meist im Auftrag des Goethe-Instituts) nach Russland, S&uuml;damerika, Nahost. ...  Das gleich noch einmal, wenn auch mit EINER Neuerung: In die Geschichtchen aus dem Wienerwald bzw. aus S&uuml;dafrika, Vietnam und Sibirien schleicht sich eine fiktive Story &uuml;ber DJ Denis, den Anf&auml;nger-DJ, aus dem ein ganz Gro&szlig;er namens DJ Dionysos wird, ein. 

...Sehr sch&ouml;n zum Beispiel lesen wir da, wie Hans Nieswandt in ein Theaterst&uuml;ck eingebaut werden sollte, in &bdquo;Romeo und Julia&ldquo; (&bdquo;Grunds&auml;tzlich hatte sich meine Faszination f&uuml;r Theaterbesuche immer in Grenzen gehalten ...wahrscheinlich wegen meiner schlechten Augen.&ldquo;)   Der Regisseur wollte ihn auf der B&uuml;hne Platten auflegen lassen (so weit, so gut) und dann auch noch einen Teil des St&uuml;ckes neu schreiben lassen &ndash; jugendgem&auml;&szlig;er.   Liest sich schon gut, wirklich, aber bei der erfundenen Geschichte hakt es dann leider doch ein bisschen, da reiht sich ein Klischee ans n&auml;chste.   Ist aber nicht so schlimm, eine Reihe von selbst erstellten Listen (&bdquo;Dramatische Entwicklungen in der H&ouml;rerwunsch-Szene!&ldquo;, &bdquo;Potenzielle Projektnamen&ldquo; etc.) entsch&auml;digt am Ende.

...Zwei Antworten fand ich sch&ouml;n, die auf die Frage nach dem schlimmsten Satz f&uuml;r einen DJ (&bdquo;Wow, wenn ich mal so alt bin, m&ouml;chte ich aber auch noch so gut drauf sein!&ldquo;) ]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Februar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-02-03T02:04:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2011.html#unique-entry-id-85</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Februar_2011.html#unique-entry-id-85</guid><content:encoded><![CDATA[Retro-Beat im Schnee


Zombie-Knie und Eiseshand


alter Affe Angst.]]></content:encoded></item><item><title>Eine Herkulesaufgabe&#x2c; eine Liebesangelegenheit</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-03T00:52:55+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Hercules_Love.html#unique-entry-id-84</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Hercules_Love.html#unique-entry-id-84</guid><content:encoded><![CDATA[Der Begriff &bdquo;Bunte Truppe&ldquo; geh&ouml;rt eigentlich zum verbotenen Vokabular, wenn man ernsthaft &uuml;ber Musik sprechen will (sonst nat&uuml;rlich auch, aber mir will jetzt auf die schnelle kein sch&ouml;nerer Satzanfang einfallen).   Aber auf &bdquo;Hercules And Love Affair&ldquo;, das Projekt des New Yorker DJs Andrew Butler, passt er nun mal  einfach:  Er selbst fing als 15-J&auml;hriger an, in einer Leder-Bar in Denver aufzulegen.   Andere Mitglieder seines Projekts umfassen eine Operns&auml;ngerin aus Venezuela, die einmal ein Junge war,  einen schwulen T&auml;nzer und ein ehemaliges Mitglied einer anarchisch-veganen Hip-Hop-Gruppe.

Der Schwerpunkt der Band hat sich auf diesem zweiten Albums ein wenig verschoben, aber nicht so sehr, wie Mastermind Andrew Butler das in seinen Interviews darstellt: Ja, es gibt ein wenig mehr Referenzen an die House-Music alten Schlags, der Beat  f&auml;llt ein wenig st&auml;rker aus, aber noch immer liegt ein starker Hauch von Disco &uuml;ber den meisten St&uuml;cken.   Aber f&uuml;r eine Band, die so stark in den Hype-Sog geraten ist wie Hercules And Love Affair vor drei Jahren w&auml;re Stillstand ein echter Karrierekiller &ndash; die PR-Maschine muss in eine andere Richtung gelenkt werden!

Vom rein musikalischen Standpunkt w&auml;ren die Verdrehungen aber nicht n&ouml;tig: Die neuen Songs sind genauso &uuml;berzeugend wie die alten &ndash; Hybridartig, teils Lieder, teils tanzfl&auml;chentaugliche Tracks, eing&auml;ngig, melodisch, oszillierend zwischen cool distanziert und mitrei&szlig;end euphorisch.   Das ist, nach wie vor, die gro&szlig;e St&auml;rke von Hercules And Love Affair &ndash; und es rechtfertigt auch, warum die Band ein ganzes Album herausbringt und nicht, wie so oft in der Dance-Music &uuml;blich, vor allem auf Einzelver&ouml;ffentlichungen und EPs setzt.   Auf Blue Songs finden sich 11 St&uuml;cke, unter anderem mit einem echt guten Gastauftritt vom Ex-Bloc-Party-S&auml;nger Kele  Okereke.]]></content:encoded></item><item><title>CBGB: Die Legend bleibt tot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-02-03T00:31:57+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/CBGB.html#unique-entry-id-83</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/CBGB.html#unique-entry-id-83</guid><content:encoded><![CDATA[Country, bluegrass, blues and other music for uplifting gormandizers, so hie&szlig; der aus musikalischer Sicht wohl legend&auml;rste  Veranstaltungsort Manhattans.   Bekannt geworden  als CBGB & Omfug, f&uuml;r Fans auch einfach nur: CBs.   Urspr&uuml;nglich &ndash; der Name verr&auml;t es  - hatte Hilly Kristal bei seiner Gr&uuml;ndung im Sinn,  einen Laden f&uuml;r Blues- und Country-Musik zu schaffen &ndash; dann kam alles anders: Die New Yorker New-Wave-Szene entdeckte den Laden f&uuml;r sich, er war einer der wenigen, an dem Bands ohne Plattenvertrag ihre Musik spielen konnten &ndash; bzw. sogar sollten: Eine der Regeln im CBGB lautete, dass keine Coverversionen gespielt werden sollten (die Bands hielten sich nicht immer daran, ein oder zwei gecoverte Nummern gab es fast immer, aber die Regel war vor allem deshalb erstellen worden, um keine Tantiemen oder Geb&uuml;hren oder was immer da f&auml;llig geworden w&auml;re, zahlen zu m&uuml;ssen).

Die Ramones wurden durch das CBGB ber&uuml;hmt und machten umgekehrt den kleinen Club an der Bowery bekannt &ndash; 74 Mal traten sie in den viereinhalb Monaten nach ihrem Deb&uuml;t im Jahr 74 dort auf!   Nicht nur deshalb gilt das CBGB als Keimzelle des Punks: Die Bands der New Yorker New-Wave-Szene wollten sich absetzen vom als langweilig und spie&szlig;ig empfundenen Sound von Bands wie Pink Floyd oder Genesis und auch von der aufkommenden Discowelle.   Unter anderem traten die Talking Heads und Blondie dort auf, Mink de Ville und die Misfits, dann, als der Club auch &uuml;ber New York hinaus bekannt wurde, The Police.

In den 80ern war das CBGBs ein Platz f&uuml;r die New Yorker Hardcore Szene &ndash; Punk der h&auml;rteren Gangart.    Mittlerweile existiert es nicht mehr, das CBGB &ndash; eine enorme Mitsteigerung zwang Hilly Kristal zur Aufgabe. ...  Doch noch immer finden sich die Spuren, der neue Mieter ist Fan des alten Schuppens, hat einen Teil der W&auml;nder mit Glasfl&auml;chen gesch&uuml;tzt, so dass man sie studieren kann, die alten Flyer und Poster, die sich dort in Jahrzehnten angesammelt haben. ...  Die &bdquo;Godmother of Punk&ldquo;, die Patin des Punk, war die letzte, die im CBGBs auftrat, dreieinhalb Stunden dauerte das Konzert &ndash; das war am 15. ]]></content:encoded></item><item><title>Besser Talib als Taliban</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-02-03T00:20:49+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Talib_Kweli.html#unique-entry-id-82</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Talib_Kweli.html#unique-entry-id-82</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Gutter Rainbows&ldquo; ist Talib Kwelis f&uuml;nftes Solo-Werk, er ist einer der wenigen &uuml;brig gebliebenen Vertreter des so genannten Conscious Rap &ndash; des gesellschaftskritischen Sprechgesangs, der sich zum Gangster-Rap verh&auml;lt wie ein gutes Buch zum billigen Comic.

Musikalisch h&ouml;rt man das Talib Kwelis neuer Platte nicht unbedingt an: Er setzt, wie schon bei seinen vorigen, auf sehr gef&auml;llige, eing&auml;ngige Jazz-, Disco- und Soulsamples.   Und auch seine Art zu rappen ist mitunter so entspannt und samtig, dass man als nicht Muttersprachler vergisst, dass hier wirklich jemand was zu sagen hat.   Wie ein Motivator spricht der mittlerweile 35-J&auml;hrige zu uns, seinen H&ouml;rern, er verspricht, &bdquo;den Stimmlosen eine Stimme zu geben, den Hoffnungslosen Hoffnung&ldquo;.   Tagebuchartig kommen seine Texte r&uuml;ber, es geht um Liebe und Ruhm und den gro&szlig;en Hip-Hop-Zirkus, aber auch um illegale Einwanderung und die Anstrengung, sich in einer Gesellschaft wie der amerikanischen zu behaupten. 

Spannend ist, wie Talib Kweli an dieses neue Album herangegangen ist: F&uuml;r die 14 Songs hat er 13 verschiedene Produzenten eingespannt.   Von der Handvoll Gasts&auml;nger und &ndash;rapper geh&ouml;rt keiner zu den ganz Gro&szlig;en &ndash; ihre Auswahl d&uuml;rfte vor allem musikalische, nicht kommerzielle Gr&uuml;nde haben.   Au&szlig;erdem ist Gutter Rainbows ganz unabh&auml;ngig erschienen, eine echte Eigenproduktion ohne irgendwelche Verbindungen zu den Major-Plattenlabeln, f&uuml;r Kweli die erste echte Indie-Hip-Hop-Platte.   Dass trotzdem kein Bruch zu seinem bisherigen Werk zu bemerken ist, zeigt, wie sehr er auch fr&uuml;her schon die k&uuml;nstlerische Kontrolle &uuml;ber seine Musik hatte.]]></content:encoded></item><item><title>Post-Dubstep trifft Neo-Kraut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-30T16:26:40+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/ctm_2011.html#unique-entry-id-81</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/ctm_2011.html#unique-entry-id-81</guid><content:encoded><![CDATA[Eine Mischung aus Partys und Laboratorien, Symposien und Ausstellung, Installationen und Konzerte steht auf dem Programm, es treffen "minimalistische Synthesizer-Drones" auf "audio-visuelle Wahrnehmungsexperimente", "Neoklassik-Elektronika, Drag, Witch House, Neo- Kraut und -Psychedelik" auf die "neuesten Clubbastarde des Post-Dubstep-Universums".   Hinter all diesen Schubladen, die der "club transmediale" hier auf und wieder zu macht, stehen Musiker von heute, morgen - und auch von gestern:  Er&ouml;ffnen wird Morton Subotnick, Pionier der elektronischen Musik aus den USA.   Der mittlerweile 77-J&auml;hrige entwickelte in den 60er Jahren den ersten analogen Synthesizer, im HAU wird er gemeinsam mit dem Videok&uuml;nstler Lillevan und der koreanischen Pianistin SooJin Anjou eine Linie von der Vergangenheit bis in die Gegenwart der elektronischen Musik ziehen - oder das zumindest versuchen. 

...Es geht also um die Art und Weise, wie Musik im so wichtig geworden Konzertrahmen funktioniert, passend zum Oberthema dieses 12. "club transmediale", das etwas kryptisch "#LIVE!?"  ...  Das englische Vorzeige-Plattenlabel Hyperdub widmet sich der basslastigen Musik, vor allem dem in den letzten Jahren aufgestiegenen Dubstep und anderen verwandten Richtungen von Grime, der englischen Rap-Variante, bis hin zum so genannten UK Funky. ...  Ganz anders, aber auch zugkr&auml;ftig, das Line-up der Clubnacht in der Maria, die ebenfalls am Freitag stattfindet: Mit dem englischen Soundt&uuml;ftler Gold Panda, dem K&ouml;lner Electronic-Trio MIT und dem schwedischen Techno-Musiker Axel Willner alias The Field hat der "club transmediale" hier drei Projekte zusammengebracht,  die zu den bekannteren geh&ouml;ren....  "Man h&ouml;rt es nicht unbedingt im Ergebnis", sagen die club-transmediale-Organisatoren, es geht um eine Haltung: Die Musiker lassen sich auf ergebnisoffene Prozesse ein, &uuml;berschreiten die Grenzen ihrer Ger&auml;te und Instrumente, erreichen ein "Dazwischen". ...  Unter dem Titel Modeselektion (5.2.) treten sie gemeinsam mit musikalisch verwandten K&uuml;nstlern wie dem englischen DJ Ben UFO auf und lassen das ganze vom Videokollektiv Pfadfinderei begleiten....  Und noch ein Tipp: Was sich in der so genannten "Cine Chamber", die im HAU installiert wird, abspielt, l&auml;sst sich nur erahnen: Die Kammer ist von etlichen Projektionsw&auml;nden umgeben, mit 8.8.2 Mehrkanal-Sound ausgestattet, hat einen vibrierenden Boden und l&auml;sst sich wie ein Audiovisuelles Instrument spielen....  Das h&auml;ngt mit dem Zustand der Mainstream-Musik zusammen, die f&uuml;r so ein Festival eigentlich gar keine Rolle spielen d&uuml;rfte: Der kommerziellen Popmusik sind die Ideen ausgegangen, dort geht es derzeit so langweilig zu wie schon lange nicht mehr. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno auf der Stra&#xdf;e #1</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-01-29T15:47:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse.html#unique-entry-id-80</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Strasse.html#unique-entry-id-80</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Roboter, auf dessen Mund Techno steht.   Kein Wunder, ist es doch die Robo Freak Show, die uns hier versprochen wird.   In seiner eisernen Hand ein Zettel, darauf Namen, Namen, Namen.   Keine Todesliste, sondern das Line-up.   Das Design des Roboters weist uns subtil darauf hin, dass es sich irgendwie um eine oldschoole Veranstaltung handelt.   Oder sollte das nur Irref&uuml;hrung sein? ...  Eine Party, bei der ordentlich Dampf abgelassen werden kann?    Oder doch nur hei&szlig;e Luft?   Oder ist das Rauchverbot au&szlig;er Kraft gesetzt?    Fragen &uuml;ber Fragen, die nur die beantworten k&ouml;nnen, die da gewesen sind.]]></content:encoded></item><item><title>SO ehrt man Tote&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-01-27T23:29:55+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Regitz_Motte.html#unique-entry-id-79</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Regitz_Motte.html#unique-entry-id-79</guid><content:encoded><![CDATA[Bisschen mehr M&uuml;he h&auml;tte er sich schon geben k&ouml;nnen, denkt man sich so. ...  So richtig gut konnten die beiden ja nicht mehr, seit sie sich einst &uuml;ber die Zukunft der Love Parade zerstritten hatten.   Im Interview zu Regitz&rsquo; Tod &auml;u&szlig;erte sich Motte noch so: &bdquo;Ralf war ein umstrittener Kollege&ldquo;.   Allerdings einer, der &bdquo;die elektronische Tanzmusik in Berlin durch sein Zutun gepr&auml;gt und gef&ouml;rdert hat.&ldquo; 


Noch ein Ausflug ins Motte-Land: So richtig ernst genommen habe ich Dr.   Motte noch nie, was vor allem daran liegt, dass er oft so verquastes Zeug redet.   Fr&uuml;her war er ab und zu noch mal lustig, manchmal absichtlich, manchmal unabsichtlich.   Zum Beispiel, so kann ich mich erinnern, kam er kurz vor Love Parade immer ins Studio des Radios, f&uuml;r das ich damals arbeitete, und zeichnete Interviews auf. ...  Und dann nat&uuml;rlich noch die legend&auml;ren Reden auf der Abschlusskundgebung der Parade selbst! 

...<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/CwRBIf6wg-A" frameborder="0" allowFullScreen></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Ralf Regitz ist tot</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-01-24T15:21:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Regitz_tot.html#unique-entry-id-77</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Regitz_tot.html#unique-entry-id-77</guid><content:encoded><![CDATA[Es ist eigentlich zu sp&auml;t, um &uuml;ber das E-Werk zu schreiben, au&szlig;er, dass ich es dort immer ganz sch&ouml;n fand (ja, ja, die 90er), bis es zugemacht und dann als &bdquo;Event-Location&ldquo; wieder aufgemacht wurde.   Und auf der Love Parade war es auch manchmal sch&ouml;n, auch wenn die Gespr&auml;che mit Ralf Regitz vorher am Telefon (als Redakteur beim Radio) nicht zu meinen Highlights geh&ouml;rten - ich kann mich n&auml;mlich gar nicht mehr daran erinnern. ...  Warum sah er immer so schr&auml;g aus, wie ein komischer Vogel, vor allem, als er noch so lange Haare trug?   Und wird die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung oder die Berliner B.Z. jetzt &uuml;ber den Fluch der Love Parade (&bdquo;Sie brachte allen nur Ungl&uuml;ck?&ldquo;) ...  Und wo das Schild mit der Kinderschrift (&bdquo;Warum?&ldquo;). ...  Bis auf die letzte, die bekommt n&auml;mlich ein eigenes Foto:


P.S.: Habe gerade noch eine sch&ouml;ne Geschichte zu RR geh&ouml;rt: &bdquo;Das muss 2006 rum gewesen sein.   Auf einem Truck bei der LP (Loveparade) im Tiergarten.   Ich stand da (als DJ), sollte schon mal Mukke machen....   Das fand der Herr (Regitz) aber mal so gar nicht witzig und... so stuermte er auf den Truck (also, von aussen bis hoch zu DJ Kanzel!), riss die Platte vom Teller, schrie alles an, was da so rum stand und schmiss die Platte einfach in die Menge.&ldquo;
]]></content:encoded></item><item><title>Zombies&#x2c; ihr habt es gut&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2011-01-23T04:40:50+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Zombie_Model.html#unique-entry-id-76</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Zombie_Model.html#unique-entry-id-76</guid><content:encoded><![CDATA[Auch wenn &bdquo;The Walking Dead&ldquo; uns etwas anderes erz&auml;hlen will: Ohne Zombies w&auml;re die Welt ein schlechterer Ort.   Ein noch schlechterer als ohnehin schon.   Das wissen alle, die sich auch nur ansatzweise mit Zombies besch&auml;ftigen oder irgendwann einmal auseinandergesetzt haben.   Auch M&auml;dchen und Jungs, die sich Models nennen.   Obwohl die ja bekanntlich so gut wie gar nichts wissen.   Denn nat&uuml;rlich stimmen alle Vorurteile &uuml;ber Models.   Sonst w&auml;ren sie ja keine Models.   Sondern Professoren an der Universit&auml;t. ...  Ich schw&ouml;re!   Beim Tod meines (oder auch: eines) Untoten!]]></content:encoded></item><item><title>Macht Musik schlau?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-23T04:17:37+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Macht_Musik_schlau.html#unique-entry-id-75</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Macht_Musik_schlau.html#unique-entry-id-75</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt, seit 1993 zum ersten Mal vom Mozart-Effekt die Rede war, diverse Studien dar&uuml;ber, wie sich Musik auf den menschlichen Geist auswirkt.   Damals glaubten zwei US-Forscher herausgefunden zu haben, dass  schon 10 Minuten Mozart-Genuss unsere r&auml;umliche Vorstellungskraft verbessern. 

...Inzwischen wei&szlig; man aber: Musikh&ouml;ren und so schlauer werden - so einfach ist es nicht.   Denn was Musik mit dem Gehirn macht, h&auml;ngt ganz von uns und unseren Vorlieben ab: das Vorlesen einer Geschichte von Stephen King kann genauso aktivierende Effekte haben wie die Beschallung mit Mozart, Schubert, Bach - oder auch Techno (resp. ...  Das, was uns gute Laune verschafft, hilft uns dann auch, wacher, aufmerksamer, konzentrierter zu sein. 

Au&szlig;erdem: M&uuml;ssten, wenn der Mozarteffekt wirklich existiert, dann nicht Berufsmusiker, die sich st&auml;ndig mit klassischer Musik besch&auml;ftigen, intelligenter sein als der Rest der Bev&ouml;lkerung? ...  Allerdings arbeiten ihre Gehirne anders, wahrscheinlich, weil sie meist in dem Alter, in der sich das Gehirn organisiert, mit dem Musizieren begonnen haben. 

Zwei Sachen allerdings sind sicher: Kinder, die fr&uuml;h mit Musik in Kontakt kommen, k&ouml;nnen bestimmte Zwischent&ouml;ne in der Kommunikation besser wahrnehmen &ndash; sie k&ouml;nnen im wahrsten Sinne des Wortes an der Stimme eines anderen h&ouml;ren, wenn etwas stimmt.   Und die zweite Gewissheit: Auch wenn Musikh&ouml;ren nicht schlauer machen sollte &ndash; d&uuml;mmer macht es ganz sicher auch nicht.   Wie gesagt, es gibt viele Studien &uuml;ber den Zusammenhang von Musikh&ouml;ren und Intelligenz. ]]></content:encoded></item><item><title>GR&#xdc;N beisst Techno</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-01-22T20:54:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Love_Family-Park_1.html#unique-entry-id-74</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Love_Family-Park_1.html#unique-entry-id-74</guid><content:encoded><![CDATA[Und die knapp 20-tausend Menschen, die da jeden Anfang Juli hinpilgern, seien einfach zu viel.   Wer wissen will, um was es da genau geht und warum das  Verbot vielleicht sinnvoll, vielleicht aber auch kompletter Unsinn ist, der kann das alles in der Frankfurter Rundschau lesen.   Was mich als den Gr&uuml;nen durchaus wohlwollend gegen&uuml;berstehender Mensch aber zunehmend nervt: Das sind mittlerweile genau so bl&ouml;de Spie&szlig;er wie die anderen Politiker auch, kleingeistig und ideenlos und regelw&uuml;tig.   Und auch bei ihnen geht es im Ergebnis darum, Jugendliche zu ma&szlig;regeln, in ihrer Freiheit zu beschneiden, ihnen Spa&szlig; und Extase zu nehmen.   Green sucks, manchmal.]]></content:encoded></item><item><title>Haiku im Januar</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2011-01-20T17:54:46+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2011.html#unique-entry-id-73</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Haiku_Januar_2011.html#unique-entry-id-73</guid><content:encoded><![CDATA[Neues Jahr ist da


Aber alles wie immer


So soll es auch sein.]]></content:encoded></item><item><title>Techno und Skifahren</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2011-01-20T17:05:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Skifahren.html#unique-entry-id-72</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Skifahren.html#unique-entry-id-72</guid><content:encoded><![CDATA[Es wird 25 Jahre her sein, dass ich das erste Mal mit Ski und Musik unterwegs war. ...  Die Kopfh&ouml;rer sa&szlig;en etwas ungl&uuml;cklich, so dass bei schneller Abfahrt der Wind &uuml;ber die Songs sauste.   Aber grunds&auml;tzlich war es gro&szlig;artig, auf der Piste seine eigene musikalische Welt mitzuhaben, auch wenn es St&uuml;rze nicht unbedingt sch&ouml;ner machte, wenn man mit der H&uuml;fte auf den eckigen Kasten fiel. 


...Es ist gerade Nebensaison, ich stehe nicht am Lift an, sitze meist alleine in der Gondel oder im 6er-Sessellift. ...  Vermutlich ist es nicht erlaubt, zumindest das Skifahren auf der Piste nicht, ich kenne mich da aber nicht so aus.   In Berlin sagt aber auch kaum jemand etwas, wenn man sich das Fahrradfahren mit Musik unterhaltsamer gestaltet. ...  Es hat ja ohnehin etwas unwirkliches, schnell &uuml;ber die Fl&auml;che zu gleiten, durch die Buckel zu surfen, durch die Geschwindigkeit scheinbar schwerelos zu werden, um dann von eben jener &uuml;berwunden geglaubter Schwerkraft auf den Boden zur&uuml;ckgeholt zu werden.   Musik wirkt anders, aber auf eine bestimmte Art sind Skifahren und Musikh&ouml;ren  doch miteinander verwandt und verst&auml;rkt sich in der lustigen Zweisamkeit.


...Muss nicht sein, aber zwischendurch mal kurz einen richtigen Song, notfalls auch aus den 50ern, 60ern und den ganzen anderen Jahrzehnten bis heute kommt ganz gut. 


...<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/xR3-noilvgU" frameborder="0" allowFullScreen></iframe>
]]></content:encoded></item><item><title>Ein Novy kommt selten allein</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2011-01-18T18:33:25+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Raveline_Novy.html#unique-entry-id-71</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Raveline_Novy.html#unique-entry-id-71</guid><content:encoded><![CDATA[Im Heft selbst ist f&uuml;r mich aber vieles gut: Artikel &uuml;ber Deadmau5 und Daft Punk, &uuml;ber Ramon Tapia und Robert Babicz. ...  So richtig einfallsreich ist das nicht, denn wir wissen es ja ohnehin schon: XXX ist Produzent und DJ (und eventuell auch Labelbetreiber), er kommt von da oder dort, seine Einfl&uuml;sse sind das und das und das und Kraftwerk. 

...Die vielen Plattenneuvorstellungen sind hilfreich, der Technikteil ist auch ok, die Veranstaltungstipps  .... nun ja, ganz sch&ouml;n umfangreich f&uuml;r eine &Auml;ra, in der es Menschen geben soll, die Zugang zum Internet haben. 

...Novy, DJ und Produzent und Moderator, der seine besten Tage wohl doch schon hinter sich hat, schreibt auf diesen Seiten &uuml;ber ziemlich unerhebliche Dinge, in der Januarausgabe &uuml;ber den Streit in Miami zwischen den Machern der Winter Music Conference (WMC) und des Ultra Music Festivals (UMF).   Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Streit f&uuml;r die Leser der Raveline in etwa so relevant sein d&uuml;rfte wie eine nicht funktionierende Schranke auf dem Firmenparkplatz von Red Bull, ist der Schreibstil des Tom Novy unertr&auml;glich: Eine Floskel  (&bdquo;Der eine sagt dies und der andere das.&ldquo;) jagt die n&auml;chste (&bdquo;Die Zeiten haben sich nat&uuml;rlich ge&auml;ndert und das ist auch gut so.&ldquo;)   Wie in seinem Blog ist der feine Herr Novy auch in dieser Kolumne ein Meister des Namedropping &ndash; ganz sch&ouml;n unspannend, mit wem er schon so gefeiert und gesoffen hat, noch dazu, weil es oft schon sehr lange her ist.   Den vergangenen Zeiten trauert Novy unverkennbar hinterher, was ihn noch mehr zum &bdquo;Has-been&ldquo; (wie die Amis so sagen) macht als die Tatsache, dass seine gro&szlig;en Hits schon ein paar Jahre her sind.   Schuld daran, dass er sich keine gro&szlig;en Sausen in Miami mehr leisten kann, so kann man &bdquo;Novys Welt&ldquo; entnehmen, sind die illegalen Downloads, die aber andere nicht so sehr betreffen wie ihn. 

...Wie sch&ouml;n w&auml;re es, wenn jemand, der eine Kolumne schreibt, auch richtig mit Worten umgehen kann!   Bei Novy hat man das Gef&uuml;hl, dass er immer einen Tick daneben liegt: Die Formulierungen treffen es nicht genau, die S&auml;tze machen einen seltsamen Eindruck, die Argumente sind nicht logisch. ]]></content:encoded></item><item><title>Daft Punk holen die Zukunft nach Hause</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-12T20:15:29+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tron_Legacy.html#unique-entry-id-70</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tron_Legacy.html#unique-entry-id-70</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Tron Legacy&ldquo; hei&szlig;t dieses neue Album &ndash; kein &bdquo;normales&ldquo; neues, sondern Musik zum Science-Fiction-Film &bdquo;Tron Legacy&ldquo;, der bei uns Ende Januar 2011 in die Kinos kommt.   Filmmusik also und das ist wohl auch der Grund, warum Kritiker, Fans und Blogs so unterschiedlich auf diese CD reagieren.   Die einen sind entt&auml;uscht, weil zwar der typische Daft-Punk-Electro-Sound durchblitzt, es aber kein Dancealbum geworden ist. ...  Die anderen finden genau das so passend: Eine der wichtigsten Electro-Bands der letzten zwanzig Jahren trifft auf die lang erwartete Fortsetzung des &auml;sthetisch richtungsweisenden Science-Fiction-Klassiker Tron.   Daft Punk hatten f&uuml;r die Dauer der Dreharbeiten neben den Walt-Disney-Filmstudios ihre Tonstudios, es gab also ein Wechselspiel von Musik- und Filmaufnahmen.    Deutlich wird durch diese Kooperation vor allem eins: N&auml;mlich in welchen Sph&auml;ren Daft Punk inzwischen mitmischen: Auch wenn sie nach wie vor ihre Gesichter verbergen und sich als ihre geheimnisvolle Au&szlig;erirdische geben, sind sie schon lange nicht mehr die rebellischen Electro-Frickler, sondern geh&ouml;ren zum Pop-Establishment und pflegen einen entsprechend bombastischen Sound.   Auf ihrem Soundtrack machen sie das allerdings auch ein wenig lahm.


<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SinChlesle4?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SinChlesle4?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Januar 2011</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2011-01-12T19:56:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Januar_2011.html#unique-entry-id-69</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Januar_2011.html#unique-entry-id-69</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Retake One&ldquo;, das Mixalbum vom Berliner DJ und Produzenten Dave DK ist eine Art Gegenst&uuml;ck zum &bdquo;F&uuml;nf&ldquo;-Album: David Krasemann &ndash; so hei&szlig;t Dave DK mit richtigem Namen &ndash; ist zwar auch regelm&auml;&szlig;ig im Berghain, genauer gesagt: der Panorama Bar, hat sich nicht dem h&auml;rteren Techno, sondern dem deepen House verschrieben.   Und &uuml;ber 17 Tracks ausgebreitet zeigt er uns, was genau er unter &bdquo;deep&ldquo; versteht: Langsame, melodi&ouml;se, aber trotzdem nicht kitschige Tracks gehen perfekt ineinander &uuml;ber und schaffen einen Mix, der sehr viel mehr als die Summe seiner Einzelteile ist. 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pUnwbiQEQlg?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...24 Tracks von den Stamm-DJs des Berghains, die, so unterschiedlich sie sich auch anh&ouml;ren, eins gemeinsam haben: In alle St&uuml;cke sind Ger&auml;usche und Kl&auml;nge und Sounds eingebaut, die im leeren Berghain  aufgenommen wurden. 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RVdv5bh4TcE?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

...Die andere musikalische Revolution, die sich anbahnende House- und Technowelle, spielt auf &bdquo;G.I.Disco&ldquo; gar keine Rolle &ndash; kein Wunder, waren die Clubs der amerikanischen Soldaten, in denen sie deutsche M&auml;dchen trafen, die ihrerseits von den USA tr&auml;umten, doch kleine Enklaven mit gro&szlig;em Eigenleben.  

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Yqo888gWsCI?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
]]></content:encoded></item><item><title>Musik&#x2c; die nicht egal ist ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-12-07T19:51:40+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Console_herself.html#unique-entry-id-68</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Console_herself.html#unique-entry-id-68</guid><content:encoded><![CDATA[Musik, die einfach so dahingeht, aber ohne belanglos zu sein, sagte Console alias Martin Gretschmann vor Jahren einmal im Interview mit laut.de.   Seinem eigenen Ideal folgte Console nicht immer, sein Hit &bdquo;14 Zero Zero&ldquo;ging nicht einfach so dahin, sondern f&uuml;hrte Ende der 90er Clubg&auml;nger in aller Welt auf die Tanzfl&auml;che.   Jetzt aber ist Console genau das gelungen: Musik, die nicht stresst und dennoch nicht belanglos ist.   Die Welt, die der elektronische Soundt&uuml;ftlers auf seinem neuen Album skizziert, ist melancholisch und nachdenklich, die Stimmung distanziert und ein wenig d&uuml;ster, f&uuml;r seine alten Fans vielleicht zu ereignisarm.

Zeit also, sich mit ein paar Wahrheiten des Martin Gretschmann anzufreunden: F&uuml;r die feierw&uuml;tigen &bdquo;Partypeople&ldquo; hat er sein DJ-Alter-Ego &bdquo;Acid Pauli&ldquo; ins Leben gerufen.   F&uuml;r die Indietronics-Fraktion spielt er bei seiner Band &bdquo;The Notwist&ldquo;.   Und f&uuml;r intelligenten Techno ist &bdquo;Console&ldquo; zust&auml;ndig &ndash; das ist die elektronische Dreifaltigkeit  des Mannes aus Weilheim.


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AU6NGBD2Knw?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AU6NGBD2Knw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Ausgefuchst&#x2c; Herr Kitsun&#xe9;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-12-07T19:36:09+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/kitsune_10.html#unique-entry-id-67</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/kitsune_10.html#unique-entry-id-67</guid><content:encoded><![CDATA[Acht Jahre gibt es Kitsune nun schon, vor f&uuml;nf Jahre ist ihre erste Maison-Compilation erschienen und auf allen zehn Exemplaren tummeln sich au&szlig;ergew&ouml;hnliche Songs : Elektronische, poppige, intensive Songs, unterschiedlich genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, &auml;hnlich genug, um nicht beliebig zu erscheinen &ndash; und so neu, um eine ganze Menge &uuml;ber den Zustand moderner und tonangebbender Clubmusik auszusagen.

Und in welchem Zustand befindet sich diese Clubmusik jetzt, am Ende des Jahres 2010 ?   Elektronisch ist sie nach wie vor, aber der Pop spielt eine gro&szlig;e Rolle: Fast keiner der 25 versammelten Songs verzichtet auf Gesang, schon zu Zeiten von Disco gelernte musikalische Tricks und Kniffe kommen zum Einsatz, Songwriting spielt eine wichtige Rolle.   Mode und Musik, das sieht man hier, k&ouml;nnen auf ganz &auml;hnliche Art und Weise verkauft werden : Eine neue Kollektion, die Trends aufgreift, neu interpretiert und verst&auml;rkt.   Und wohl auch der Grund, warum es in nur f&uuml;nf Jahren zehn Compilations gibt : Sommerware und Wintersachen.   Kitsune ist ein kleines Modelabel, musikalisch geh&ouml;rt es zu den Tonangebenden, eine Doppel-CD mit insgesamt 25 St&uuml;cken.]]></content:encoded></item><item><title>Hexen&#x2c; Zombies&#x2c; Sirup und Salem</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-23T17:32:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Salem.html#unique-entry-id-66</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Salem.html#unique-entry-id-66</guid><content:encoded><![CDATA[Das hat was mit Musik zu tun.   Nicht nur mit Hip Hop, der eine Unterart entwickelt hat, die stark mit der Hustensaft-Syrup-Kultur verbunden ist, wo wie sie der aus Houston stammende, 2000 an einem Medikamentencocktail gestorbene DJ Screw popul&auml;r gemacht hat.   Sondern, &uuml;ber ein paar Umwege auch mit dem Trio Salem, das gerade sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht.


Ich wei&szlig; nicht, ob Salem mit Syrup herumexperimentieren, aber mir gef&auml;llt extrem, wie dunkel, verst&ouml;rend und sch&ouml;n John Holland, Heather Marlatt und Jack Donoghue ihre Beats verlangsamen, ihre Synthesizer, ihre Stimmen. ...  Es gibt ein paar Schubladen-Begriffe: Drag. ...  So bl&ouml;d das klingt, so sehr passt es dann auch wieder &ndash; die Musik hat etwas untotes, horrorm&auml;&szlig;iges, das verzweifelten Seelen viel Spa&szlig; bereiten k&ouml;nnte.   Den nicht so verzweifelten Seelen (mir zum Beispiel) allerdings auch.


&bdquo;Yes, I Smoke Crack&ldquo; hie&szlig; eine der EPs von Salem &ndash; so viel Freude am Untergang war lange nicht und irgendwie hofft man, dass es diesen drei Musikern (die Anfang 20 sind), mit solchen Spr&uuml;chen nicht allzu ernst ist.   Davon mal abgesehen: Gro&szlig;artig, einer neuen Musikrichtung beim Entstehen zuh&ouml;ren und zusehen zu k&ouml;nnen.   Wobei das mit dem &bdquo;neu&ldquo; auch so eine Sache ist: Fever Ray und The XX, Crystal Castles und Nosaj Thing, Mokke und Flying Lotus beackern emotional und soundm&auml;&szlig;ig &auml;hnliche, verwandte Gefilde. ]]></content:encoded></item><item><title>Taxi Driver - ein Film wird Buch</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-11-14T23:08:36+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/TaxiDriver.html#unique-entry-id-65</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/TaxiDriver.html#unique-entry-id-65</guid><content:encoded><![CDATA[35 Jahre ist sie alt - eine der bekanntesten und eindringlichsten Szenen der Filmgeschichte: Robert De Niro als psychotischer 26-j&auml;hriger Taxifahrer Travis Bickle steht in seiner versifften Wohnung, hantiert mit Waffen und spricht mit imagin&auml;ren Gegnern.    Steve Schapiro, so genannter Set-Fotograf, war bei den Dreharbeiten damals dabei: &bdquo;It had relevance to its time and it also has that same relevance to our time today. 

...&bdquo;I feel it works like a picture story, like a magazine picture story where you got a sense of everything just from the pictures and you dont really need a text or captions to follow them along. 

...Die bildsch&ouml;ne Cybill Shepherd, um die sich De Niro im Film bem&uuml;ht, um dann  beim ersten Date alles zu zerst&ouml;ren &ndash; f&uuml;hrt er sie doch ins Kino und sucht einen Pornofilm aus.   Und nat&uuml;rlich sehen wir auch die Fotos vom gro&szlig;en Showdown: De Niro will Jody Foster befreien und richtet dabei ein Blutbad an - das mit einem grandiosen Dialog zwischen De Niro und Harvey Keitel eingeleitet wird: &ldquo;Irokese, verpiss Dich zu deinem Stamm und lutsch am B&uuml;ffelknochen, bevor mir der Kragen platzt, ich will keinen Krieg, verstanden?&ldquo; &ndash; &bdquo;Hast Du ne Kanone?&ldquo; &ndash; &bdquo;Wichser! 

...Schapiro: &bdquo;In terms of the last pictures in the book they are extremely graphic and also I had the advantage of showing the real blood colour that we were using at the time and that no longer exist in any copy of the film.&ldquo; 

...Die Hilflosigkeit des Travis Bickle, der nicht wei&szlig; wohin mit seinem Hass und mit seiner Frustration: &bdquo;Hier ist ein Mann, der sich nicht mehr alles gefallen l&auml;sst, ein Mann, der sich gegen den Abschaum, die Nutten, den Dreck und die Schei&szlig;e und die miesen Schweine wehrt. 

...Das sagt auch Steve Schapiro (aber was soll er auch anderes sagen?): &bdquo;It&rsquo;s a classic film because Robert de Niro does an incredible performance that creates a great character and he does it flawlessly so that you never come out of it.   You never look at him as Robert De Niro, you look at him as Travis Bickle and it&rsquo;s a very strong portrayal.   The director Martin Scorseese put a lot of energy in that film so that the emotional moments are truely emotional and shot that way.&ldquo; - &bdquo;Der Film ist ein Klassiker, weil Robert De Niro seine Rolle so gro&szlig;artig und fehlerfrei spielt. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm November 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-14T22:45:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/BummNovember2010.html#unique-entry-id-64</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/BummNovember2010.html#unique-entry-id-64</guid><content:encoded><![CDATA[Wer sich ein bisschen mit Lacken auskennt, wei&szlig;, dass &bdquo;RAL 1016&ldquo; f&uuml;r den Farbton &bdquo;Schwefelgelb&ldquo; steht und als Signalfarbe benutzt wird &ndash; weil&rsquo;s so sch&ouml;n grell und auff&auml;llig leuchtet!   Kein Zufall, dass sich der in Berlin wohnende Grafiker Eddy und sein Kompagnon Sid f&uuml;r ihr gemeinsames Bandprojekt den Namen &bdquo;Schwefelgelb&ldquo; ausgesucht haben, denn grell und auff&auml;llig geht es auch bei ihnen zu.   &bdquo;Alt und neu&ldquo; hie&szlig; das Schwefelgelb-Deb&uuml;t vor zwei Jahren, ein lockerer und gekonnter R&uuml;ckblick auf 30 Jahre elektronische (deutsche) Tanzmusik: Deutsch-Amerikanische Freundschaft traf auf Westbam, Minimal auf Maximal, krachender Electro auf manchmal ganz sch&ouml;n gute Texte. 


Und genau so, nur noch ein bisschen besser, geht es auf &bdquo;Das Ende vom Kreis&ldquo;, dem zweiten Schwefelgelb-Album, weiter. 

...Seine Stimme kennt seit zwei Jahren so ziemlich jeder, der sich f&uuml;r elektronische Clubmusik interessierte, seinen Nachnamen auch, der Vorname allerdings blieb im Verborgenen: Fritz Kalkbrenner ist der kleine Bruder von Techno-Produzent und Berlin-Calling-Hauptdarsteller Paul Kalkbrenner. ...  Jetzt hat der Berliner sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht: Lockere, leichte, entspannte Tracks, die sich auf einer elektronischen Spielwiese gegenseitig den Ball zupfeffern.   Und immer wieder  auch mit Stimme, die Fritze K. einmalig macht: Er ist eine Art Techno-Singer-Songwriter, aber einer, der nur singt, wenn er auch was zu singen hat. ...  Ach ja, auch wenn Paul und Fritz jeweils eigene Studios haben und sich ungern in ihre Kunst hineinreden lassen: Musikalisch &auml;hneln sie sich mehr als in ihrem &Auml;u&szlig;eren. 


...Die Bezeichnung &bdquo;legend&auml;r&ldquo; mag einen Tick zu hoch gegriffen sein, aber die DJ-Kicks-Serie geh&ouml;rt definitiv zur besten Mix-Cds-Reihen, an die man so geraten kann. ...  24 Tracks hat er zu einem einzigen gro&szlig;artigen Klangteppich verwebt, und zwar so, als h&auml;tten Thom Yorke (ja, der Frontmann von Radiohead), Joy Orbison, Four Tet, Burial und wie sie nicht alle hei&szlig;en mit ihren Songs genau das beabsichtigt: Puzzlest&uuml;cke zu schaffen, die nur in Verbindung mit den anderen Puzzlest&uuml;cken ein Gesamtbild ergeben. ]]></content:encoded></item><item><title>Nicht Techno&#x2c; sondern Jacko</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-14T22:35:23+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Michael_Neuer_Song.html#unique-entry-id-63</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Michael_Neuer_Song.html#unique-entry-id-63</guid><content:encoded><![CDATA[Ist er nat&uuml;rlich nicht wirklich: Michael Jackson starb bekanntlich vor 15 Monaten an einer &Uuml;berdosis des Narkosemittels Propofol, das ihm, neben anderen starken Schmerz- und Beruhigungsmitteln, sein Leibarzt Conrad Murray verabreicht haben soll.   Tot aber, das stellte sich schnell heraus, war Michael Jackson mehr wert als lebendig: Seine Songs, seine Alben erreichten weltweit die Spitzenpl&auml;tze der Charts, der Dokumentarfilm &bdquo;This Is It&ldquo; wurde zum erfolgreichsten Konzertfilm aller Zeiten.   Wenige Monate nach den Trauerfeiern schloss die Plattenfirma Sony laut Wall Street Journal einen Rekordvertrag &uuml;ber 250 Millionen Dollar mit den Nachlassverwaltern, in den n&auml;chsten Jahren sollen nach und nach zehn Michael-Jackson-Alben erscheinen. 


...Bekannt ist immerhin so viel: Michael Jackson hat in den Jahren vor seinem Tod wieder und wieder an neuen Songs gearbeitet, angeblich existieren hunderte von unver&ouml;ffentlichten Lieder.   Wie man mit solch einem Erbe umgehen kann, haben schon die Nachlassverwalter von Elvis Presley, von Johnny Cash und auch die von Hip-Hopper Tupac Shakur gezeigt: Im Fall von Presley und Cash kommen seit Jahren in immer neuen Zusammenstellungen alte Songs heraus: &bdquo;Der King&ldquo;, die &bdquo;Legende&ldquo;, Duette, Love Songs, &bdquo;The Best&ldquo;, &bdquo;The Very Best&ldquo;, &bdquo;The Very Very Best&ldquo; &ndash; mit ihrem Erbe werden Millionen verdient. 


...Jackson brauchte ein gro&szlig;es Comeback, um seine Geldsorgen zu beenden, aber die in dieser Zeit in New Jersey, Los Angeles und Las Vegas entstandenen Songs hielt er f&uuml;r so ein Comeback offenbar nicht f&uuml;r tauglich. 


Sony scheint diese Skrupel nun nicht mehr zu teilen: Wie die Klatsch-Seite tmz.com mitteilt, sollen &bdquo;Breaking News&ldquo; und vier weitere Songs des neuen Albums bereits 2007 im Haus des Produzenten Eddie Cascio aufgenommen worden sein, mit dem Jackson befreundet war. ...  I.Am von den Black Eyed Peas und von den Produzenten Rodney Jerkins und Teddy Riley bearbeitet sein &ndash; allesamt gro&szlig;e Namen im Popgesch&auml;ft, ob sie aber den Sound hinbekommen, den sich Michael Jackson gew&uuml;nscht h&auml;tte, kann keiner beantworten. 

...Jetzt, so berichtet tmz.com, gibt es au&szlig;erdem Ger&uuml;chte, dass die Stimme, die auf den Songs zu h&ouml;ren ist, gar nicht von Michael Jackson stamme. ...  Die Nachlassverwalter halten dagegen und verweisen ihrerseits auf Stimmenexperten, die Michael Jackson einwandfrei identifiziert h&auml;tten, dar&uuml;ber hinaus glaube man, Jacksons Mutter Katherine und andere Familienmitglieder w&uuml;rden die Kinder manipulieren, um eine Ver&ouml;ffentlichung von &bdquo;MICHAEL&ldquo; zu verhindern. ]]></content:encoded></item><item><title>Tot&#x2c; aber gut</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-11-02T01:31:15+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno.html#unique-entry-id-62</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Detroit_Techno.html#unique-entry-id-62</guid><content:encoded><![CDATA[Der Autor, Mathias Kilian Hanf, hat sich den Ur-Techno vorgenommen, arbeitet systematisch die Entstehungsgeschichte, die Bezugspunkte, die Bedeutung des Detroiter Technos ab. 


Er tut das auf Englisch, aber so klar und gut strukturiert, dass sich das Buch, das aus der wissenschaftlichen Arbeit entstanden ist, besser liest als so manche deutsche Doktorarbeit.   Das Dumme an solch wissenschaftlichen Arbeiten: So interessant sie auch sind, am Ende hat man die H&auml;lfte doch schon wieder vergessen.   Und die fast 63 Euro, die dieses ziemlich schmale B&uuml;chlein gekostet hat, machen einen auch nicht so richtig gl&uuml;cklich.


Das jedenfalls habe ich behalten: Als es in den 80ern losging mit dem Detroit Techno, haben die Macher versucht, musikalisch auf ihre Stadt zu reagieren &ndash; auf Detroit als Industriestadt, als Autofabrikzentrum, in der Roboter gro&szlig;e Teile der Produktion &uuml;bernommen haben.   Und auf Detroit als Stadt, in der das Zentrum nach und nach zerf&auml;llt.   Sie haben es geschafft, in ihre elektronischen Instrumente eine Art Soul zu packen. 

...Dazwischen gibt es die Geschichten, die man vielleicht schon mal an anderer Stelle geh&ouml;rt hat, es werden Vergleiche zum Hip Hop gezogen, Chicago als House-Stadt, es gibt Zitate von Kevin Saunderson und Derrick May und Jeff Mills und Juan Atkins und Blake Baxter, also den Hauptfiguren der Detroiter Technoszene, Detroit und seine Radioszene rund um The Electrifying Mojo, der zwar immer wieder in Interviews genannt wird, dessen Rolle ich aber f&uuml;r ziemlich &uuml;bersch&auml;tzt halte (er hat in seinen Sendungen englischen Synthiepop, P-Funk und Kraftwerk gespielt und soll damit unbeabsichtigt bewirkt haben, dass sich in Detroit so viele f&uuml;r elektronische Musik interessiert haben). 


Wie gesagt: Sehr sch&ouml;n aufgedr&ouml;selt, die ganze Geschichte, auch, warum sich mittlerweile eigentlich nur noch Nostalgiker f&uuml;r Detroit Techno interessieren. 

...Mathias Kilian Hanf: &bdquo;Detroit Techno &ndash; Transfer of the Soul through the Machine&ldquo;.  ]]></content:encoded></item><item><title>Voll auf die Zw&#xf6;lf&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-11-02T01:13:41+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wald.html#unique-entry-id-61</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wald.html#unique-entry-id-61</guid><content:encoded><![CDATA[ Au&szlig;erdem ist Anton Waldt Autor des gerade erschienen &bdquo;Auf die Zw&ouml;lf&ldquo;: 39 heftige Kurzgeschichten rund um den &bdquo;Raver Tom&ldquo;, die urspr&uuml;nglich zum Teil im Partysan Berlin erschienen sind, zum Teil auf dem Monatsflyer des Berghains. ...  Daran kann man schon erkennen: Tom, der Raver, geht ziemlich zur Sache. ...  Wilde Sexphantasien (zumindest hofft man das bei einem Gro&szlig;teil der Geschichten, dass es sich dabei wirklich nur um Geschichten handelt), die in ihrer Drogenverpeiltheit an Hunter S. ...  Ob Mann (&bdquo;Techno-Arsch-Versohlung&ldquo;) oder Frau (&bdquo;S&uuml;&szlig;maus in Schuluniform&ldquo;),  - Tom knallt alles, was ihm vor die &bdquo;Flinte&ldquo; kommt.   Er schluckt und raucht alles, was auch nur ansatzweise einen Rausch verspricht (&bdquo;Man ist eben noch l&auml;ngst nicht &uuml;bel assig, wenn man Hustensaft trinkt, weil der Schnaps aus ist.   Man ist &uuml;bel assig, wenn man den Hustensaft spritzt, weil das Terpentin aus ist.&ldquo;)   ...  Oder vielleicht ist widerlich das falsche Wort: Menschlich sind wir schlie&szlig;lich alle. ...  Und wer sich selbst nicht traut, der &uuml;berl&auml;sst das Tom, dem Raver!


Und hier noch die Kurzkritik f&uuml;r alle, die es eilig haben: Ficken, bumsen, blasen, alles auf dem Rasen.   Und an so ziemlich jedem anderen Ort, den man sich so vorstellen kann.
]]></content:encoded></item><item><title>Der kleine Kalkbrenner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-10-21T23:24:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Kalkbrenner_Fritz.html#unique-entry-id-60</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Kalkbrenner_Fritz.html#unique-entry-id-60</guid><content:encoded><![CDATA[Fritz Kalkbrenner ist also der Bruder des Schauspielers und Produzenten Paul Kalkbrenner.   Und wie dieser kommt er aus dem Techno und House-Bereich, macht elektronische Musik mit Popappeal, melodisch, leicht, eing&auml;ngig, er verzichtet auf heftige Beats und anstrengende Sounds.   Daf&uuml;r setzt er in einem Teil seiner St&uuml;cke auf die eigene Stimme &ndash; eine pr&auml;gnante Stimme, voll und kr&auml;ftig. 


Fritz Kalkbrenner, 1981 geboren, hat sich das Singen selbst beigebracht.   Seit einigen Jahren taucht er immer wieder als Gasts&auml;nger bei verschiedenen anderen Musikern aus dem elektronischen Bereich auf, zum Beispiel bei Sascha Funke..   Sein bekanntestes Lied bisher: Sky And Sand aus dem seit etlichen Monaten in den deutschen Albumcharts rangierenden Soundtrack zum Film &bdquo;Berlin Calling&ldquo; &ndash; eine Kollaboration mit seinem Bruder Paul. 


Eines der Vorbilder von Fritz Kalkbrenner ist die Soul-Gr&ouml;&szlig;e Marvin Gaye.   Und auch wenn zwischen dessen Gesang und dem des Berliner Produzenten gro&szlig;e Unterschiede bestehen: Kalkbrenner schafft es tats&auml;chlich, eine Art Electro-Soul zu kreieren.   Lieder, die etwas Warmes ausstrahlen, die aber keinen klassischen Songaufbau im Sinne von Strophe, Refrain, Strophe, Refrain haben, sondern in denen die Stimme ein Bestandteil von vielen ist, eine weitere Schicht, die sich &uuml;ber die Beats und die elektronischen Sounds legt &ndash; und von der man sich w&uuml;nschen w&uuml;rde, dass sie noch &ouml;fter als nur in etwa einem Drittel der 14 Songs auftaucht &ndash; und die man auch in den einzelnen Songs gerne l&auml;nger h&ouml;ren w&uuml;rde.]]></content:encoded></item><item><title>Der nicht allzu heimliche Ninja-Angriff</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-21T23:01:34+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ninja_Tune_XX.html#unique-entry-id-59</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ninja_Tune_XX.html#unique-entry-id-59</guid><content:encoded><![CDATA[Es kann nat&uuml;rlich sein, dass man noch nie von Ninja Tune geh&ouml;rt hat  - denn auch wenn die Kritik von &bdquo;Kultstatus&ldquo; spricht: Stars und Hits hat Ninja Tune in seinen 20 Jahren nicht hervorgebracht.  ...  Musikstile wie abstrakter HipHop, Downbeat und Electronica wurden definitiv von Ninja Tune mitbestimmt, man kann trotz aller Unterschiede eine ganz bestimmte Ninja-Tune-Handschrift erkennen, ohne dass man Ninja Tunes, wie mitunter der Fall, sogar als eigenen Musikrichtung verkl&auml;rt. ...  Am Anfang wurde viel mit aus anderen Songs geklauten Samples gearbeitet &ndash; die Cut&Paste-Technik ist ebenso mit der Ninja-Tune-Geschichte verbunden wie der Begriff Bits&acute;n&acute;Pieces: Elektronische Sounds treffen auf  Hip-Hop-Beats, Sprachfetzen aus Songs und Filmen auf zerhackte Melodien &ndash; und eine gewisse Art von Humor spielte genauso wie der Turntablism ein Rolle. 


Vor 20 Jahren erschien das sehr experimentell &ndash; trotzdem zeichneten sich Ninja-Tune-Ver&ouml;ffentlichungen trotzdem durch eine gewisse Eing&auml;ngigkeit aus &ndash; der Popfaktor wurde nicht vergessen.   Bemerkenswert auch die Verbindung von Artwork und Design auf der einen Seite und der Musik auf der anderen, wie man sie zuvor von Jazz-Plattenlabel wie zum Beispiel Blue Note oder Impulse kannte: Ein klar erkennbares Logo &ndash; ein stilisierter Ninja-K&auml;mpfer mit einer Schallplatte in der Hand, dazu ein von Streetart und ebenfalls von Copy-&-Paste-&Auml;sthetik gepr&auml;gtes Cover-Design. 


Jonathan More und Matt Black hatten Ninja Tune nur aus einem einzigen Grund gegr&uuml;ndet: Die beiden Coldcut-Musiker wollten ihre eigenen St&uuml;cke herausbringen, ohne dass ihnen jemand hineinredet. 

...Auch wenn diese Singles anderes vermuten lassen: Ninja Tune sieht mit dieser Jubil&auml;ums-Kiste nicht so sehr in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft: Man sieht sich als Label, das noch Jahrzehnte existieren wird, das seinen st&auml;ndig wachsenden Back-Katalog pflegt und das weiterhin f&uuml;r experimentelle Club- und Dance-Musik relevant bleiben will.   Das spiegelt sich auch in der Zusammenstellung der sechs CDs wieder: Dort finden sich neben einer Reihe von schwer zu findenden Remixen bekannter Ninja-Tune-Songs vor allem neue und exklusive Tracks. ...  Aber auf den CDs geht es um Spielarten der elektronischen und der Hip-Hop-Musik, wie sie jetzt aktuell sind, um Kategorien wie Wonky, Dubstep und Grime, von Produzenten wie Zomby, Toddla T und Jaga Jazzist.


Eine Insider-Veranstaltung, wenn man so will, aber das war das Ninja-Tune-Label, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ja schon immer: Eine Art Treffpunkt von Musikverr&uuml;ckten f&uuml;r Musikverr&uuml;ckte, ein Label, das vorausahnte, was einmal wichtig werden sollte: Das Label als Marke mit einem unverwechselbaren und trotzdem extrem modernen Sound, K&uuml;nstler, die &uuml;ber L&auml;ndergrenzen und Kontinente miteinander vernetzt sind und zusammenarbeiten &ndash; und Fans, die begierig darauf warten, was als n&auml;chstes auf sie zukommt. ]]></content:encoded></item><item><title>Dubstep: 0&#x2c; Electrop: 1</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-21T22:50:49+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Magnetic_Man.html#unique-entry-id-58</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Magnetic_Man.html#unique-entry-id-58</guid><content:encoded><![CDATA[Und doch gibt es immer wieder Personen, die genau das von sich behaupten: Dass L&ouml;ffel und Uhren und T&ouml;pfe an ihnen haften. ...  Nichts &ndash; au&szlig;er dass ein Trio namens &bdquo;Magnetic Man&ldquo; gerade sein gleichnamiges Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht hat: Elektronische Popmusik aus England.


&bdquo;Magnetic Man&ldquo;, dahinter verbergen sich drei Musikproduzenten aus dem Londoner Stadtteil Croydon &ndash; dem Epizentrum des so genannten Dubstep.   Dubstep ist die Spielart der elektronischen Musik, die in den letzten Jahren zumindest in England am meisten Aufmerksamkeit erregt hat &ndash; und auch bei uns ist die Club- und Technomusik von den tiefen Bass-Kl&auml;ngen, dem manchmal hektischen Geklapper, der d&uuml;steren Atmosph&auml;re des Dubstep beeinflusst worden. 


Magnetic Man ist eine Art Supergruppe des Dubstep &ndash; in diesem Trio haben sich mit Benga, Skream und Artwork drei Erfinder dieser Musikrichtung versammelt.   Umso erstaunlicher, dass ihr Deb&uuml;talbum an vielen Stellen kaum noch etwas mit &bdquo;ihrer&ldquo; Underground-Club-Musik zu tun hat &ndash; sehr eing&auml;ngig, fast schon glatt und mitunter auch soundm&auml;&szlig;ig ein wenig billig geht es zur Sache. 


...Magnetic Man, die das erste Mal vor &uuml;ber zwei Jahren live miteinander aufgetreten sind, scheinen vom gro&szlig;en Gesch&auml;ft zu tr&auml;umen.   Die Angst vor dem &bdquo;sell out&ldquo;, dem Ausverkauf, ist dem Wunsch gewichen, Starruhm zu erlangen.   Aber auch das d&uuml;rfte das schwer werden &ndash; das Album von Magnetic Man ist zwar nicht schlecht, aber weder von der Pop- noch der Undergroundseite der gro&szlig;e Wurf, den man sich von so einer Zusammenarbeit h&auml;tte erwarten k&ouml;nnen.   Daran &auml;ndert auch nichts der Gastauftritt des amerikanischen R&rsquo;n&rsquo;B-S&auml;ngers John Legend, der mal &bdquo;richtig was wagen&ldquo; wollte.
]]></content:encoded></item><item><title>Oktober-Haiku</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-10-15T23:37:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/c50d001618379e1c29e9c5f5991f29a7-57.html#unique-entry-id-57</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/c50d001618379e1c29e9c5f5991f29a7-57.html#unique-entry-id-57</guid><content:encoded><![CDATA[Die Birne dreht sich


die F&uuml;&szlig;e stolpern m&auml;chtig


der Club sagt: &bdquo;Bis bald&ldquo;]]></content:encoded></item><item><title>Wenn Fu&#xdf;baller Techno m&#xf6;gen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-10-15T14:33:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/7e9c75f7f688c63d82e666d3999e0e4e-56.html#unique-entry-id-56</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/7e9c75f7f688c63d82e666d3999e0e4e-56.html#unique-entry-id-56</guid><content:encoded><![CDATA[Liga zu Hause ist, gab dem nach wie vor sch&ouml;nen Fu&szlig;ballmagazin 11 Freunde ein Interview.   Es ging nicht um Fu&szlig;ball, nicht um die Karriere, nicht um sch&ouml;ne Frauen, T&auml;towierungen oder teure Autos, nicht einmal ums Geld. ...  Die muss man nicht kennen, vielleicht geh&ouml;rt sie sogar zu der Kategorie Band, die man gar nicht kennen darf! ...  Der Techno, von dem der inzwischen 27-J&auml;hrige spricht, h&ouml;rt auf den Namen Gigi D&rsquo;Agostino. ...  Sogar einer, den man sich dann auch noch im Auto angeh&ouml;rt habe! 


...Aber erstens macht es mich ein wenig stutzig, dass er &bdquo;im Auto&ldquo; weitergeh&ouml;rt hat (coole Sau, mit 15, 16 schon ein Auto!   Vielleicht war es nicht seins ...) und zweitens w&auml;re er damit einer der ersten, der Gigi D&rsquo;Agostino in Deutschland wahr genommen hat &ndash; noch vor dessen Hits Bla Bla Bla und The Riddle und L&rsquo;Amour tojours. ...  Eins aber stimmt nat&uuml;rlich nicht: Dass das, was Gigi D&rsquo;Agostino so machte und macht, wirklich Techno ist.   Es ist eine Art von ... angetranctem Progressive Italo House, den wir der Einfachheit halber einfach mal Kommerz nennen. ...  Denn G&ouml;rlitz fand auch David Hasselhoff gut und das verr&auml;t uns nat&uuml;rlich sehr viel mehr als jedes noch so gut gemeinte Interview.]]></content:encoded></item><item><title>Tanz auf dem Regenwasser</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-10-15T14:12:38+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz.html#unique-entry-id-55</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Turf_Feinz.html#unique-entry-id-55</guid><content:encoded><![CDATA[Fu&szlig;g&auml;ngerzonen raste, befeuert durchs Fernsehen, das aber schnell das Interesse verlor: Tiefer hineinsteigen, sich damit besch&auml;ftigen, was alles hinter der B-Boy-Kultur stand, wollte das TV und das gro&szlig;e Publikum nicht, das Neue und Aufregende der ungewohnten Tanzbewegung  war auch schnell nicht mehr neu und aufregend. 


...Bei mir kam irgendwann mal der Punkt, dass ich mich ein bisschen sch&auml;mte f&uuml;r meine Breakdance-Begeisterung, vielleicht auch, weil ich nie so gut war, wie ich gerne gewesen w&auml;re, weil ich auch auf den Hype hineingefallen bin, weil das nur ein Hobby, nie ein wirklicher Lebensinhalt war. 

...<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JQRRnAhmB58?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JQRRnAhmB58?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>


Komischerweise (bzw. gar nicht komisch, sondern vermutlich ganz sch&ouml;n ernst) sind die Filme, die Yak Films von den Turf Feinz gedreht haben, meist so genannte R.I.P.s &ndash; Rest-in-Peace-Videos, mit denen an get&ouml;tete oder verstorbene Freunde und Mitt&auml;nzer erinnert wird. 

...<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VuNC0oEpGFk?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VuNC0oEpGFk?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>


<iframe src="http://player.vimeo.com/video/7597451" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/7597451">YAKfilms presents "RIP Rich" featuring NoNoize, Man, BJ & D-real from TURF FEINZ original Turf Dancing</a> from <a href="http://vimeo.com/yak">YAK FILMS</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Die ersten Tage im Tresor: Techno in Tr&#xfc;mmern</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-08T17:27:06+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tresor_Beginn.html#unique-entry-id-54</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tresor_Beginn.html#unique-entry-id-54</guid><content:encoded><![CDATA[Berlin, 1990, direkt nach dem Mauerfall, aber noch vor der Wiedervereinigung: Dimitri Hegemann, in West-Berlin wohnender Festival-Organisator und Club-Betreiber, ist mit ein paar Freunden in Ost-Berlin unterwegs. ...  Hegemann: &bdquo;Da stand so eine Baracke, das war in der Leipziger Str. 126 a, da sprang dann auch jemand rum mit nem gro&szlig;en Schl&uuml;ssel.   Das war der Hausmeister und der hat uns dann auch reingelassen und dann haben wir den Raum auch entdeckt. 

...Leipziger Stra&szlig;e 126a &ndash; f&uuml;r fast 15 Jahre sollte dies eine der wichtigsten Adresse f&uuml;r Techno-Fans werden: Hier gr&uuml;ndete Hegemann den Tresor, Berlins legend&auml;ren Techno-Club &ndash; in einem Geb&auml;ude, dass zun&auml;chst keinen Strom und keinen Wasseranschluss hatte, aber viele versteckte R&auml;ume, die nach und nach entdeckt werden mussten &ndash; darunter auch das Herzst&uuml;ck des Tresors: &bdquo;Wir  kamen also in einen riesigen Kellerbereich. 

...Wem das Tresor-Gel&auml;nde und die Geb&auml;ude darauf genau geh&ouml;rten, war Hegemann lange Zeit nicht klar. ...  Die ungekl&auml;rten Besitzverh&auml;ltnisse und wechselnden Pl&auml;ne f&uuml;r eine Bebauung sorgten daf&uuml;r, dass der Club von Anfang an als Provisorium existierte. ...  Letztendlich aber hatte die Stadt nach der Wiedervereinigung dringendere Probleme als den Tresor: &bdquo;Wir hatten ja auch keine Ahnung, wie wir da vorgehen sollten, haben dann gesagt, wir wollen eine Galerie machen. 

...Den Tresor in der Leipziger Stra&szlig;e gibt es nicht mehr: Er schloss im April 2005 seine T&uuml;ren und machte sp&auml;ter an anderer Stelle wieder auf. ...  Noch einmal Hegemann: &bdquo;Wir wurden in Ruhe gelassen, wir konnten machen was wir wollten,  das war sehr wichtig, denke ich heute, zwanzig Jahre sp&auml;ter, sehr sehr wichtig. 

...Nicht wundern - das ist ein f&uuml;r hier umgeschriebener Radiobeitrag von mir &uuml;ber die ersten Tage des Tresors.]]></content:encoded></item><item><title>Walkner moestlt Moestl&#x2c; Moestl walknert Walkner</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-08T17:12:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/WalknerMoestl.html#unique-entry-id-53</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/WalknerMoestl.html#unique-entry-id-53</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt im Netz eine sehr sch&ouml;ne Einrichtung, sie nennt sich &bdquo;Landkarte der Musik&ldquo;.   Man gibt dort den Namen einer Band ein und kann dann sehen, welche Musik die Fans dieser Band noch so h&ouml;ren. ...  M&ouml;stl. ein Duo aus &Ouml;sterreich, ist dort umzingelt von Kruder und Dorfmeister, Tosca, dem Peace Orchestra, den Sofa Surfers und Waldeck &ndash; kein Wunder, standen doch alle f&uuml;r den &bdquo;Sound of Vienna&ldquo;. 

...Wobei das mit &bdquo;wie gehabt&ldquo; so eine Sache ist: Zehn Jahre ist es her, dass Walkner.  M&ouml;stl ihr letztes Album herausgebracht haben &ndash; und zehn Jahre sind im Popbusiness eine seeeeeeeeehr lange Zeit.    In dieser Zeit ist der &bdquo;Sound of Vienna&ldquo;, f&uuml;r den Walkner.  M&ouml;stl standen und der durch Kruder und Dorfmeister in die letzte Ecke der Welt gelangte, in der Bedeutungslosigkeit versunken: Die mit Dub-Effekten versehene, leicht bedrogt wirkende Chill-Out-Trip-Hop-Musik war der Soundtrack der Kaffeeh&auml;user in den 90er, nicht in den 00er Jahren.


...M&ouml;stl standen mit ihrem Comeback also vor einem echten Problem: Die Art von Musik, die sie gro&szlig; gemacht hatte, ist tot gespielt.   Es blieb also fast nichts anderes &uuml;brig, als Teile des Sounds, f&uuml;r den sie einst standen, wieder aufzugreifen, ihn zu modernisieren, in die Jetztzeit zu holen &ndash; die aus Dub und Techno und Electronica zusammengesetzten Songs wurden um neue elektronische Spielarten wie Dubstep erweitert.   Das Endergebnis: komplexe Songgebilde mit zum Teil gro&szlig;artigen S&auml;ngerinnen und S&auml;ngern, sehr intensiv &ndash; und alles andere als Kaffeehaus-geeignet.]]></content:encoded></item><item><title>Zombies sind Pop&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2010-10-07T00:53:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/ac51242ea037ae949946036ccafb31ea-52.html#unique-entry-id-52</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/ac51242ea037ae949946036ccafb31ea-52.html#unique-entry-id-52</guid><content:encoded><![CDATA[Ein bisschen erinnert er ja an die Frau aus der Haarspray-Werbung von fr&uuml;her, der Zombie: Montagmorgen in London &ndash; die Attacke sitzt. ...  In der H&ouml;lle muss es sehr, sehr voll sein: so viel Zombie wie in den letzten Jahren war nie: Film nach Film nach Film gelangt in die Kinos, Videotheken, Elektronikm&auml;rkte.   In unserem R&uuml;cken wandeln verkleidete Zombiewalker durch die Gro&szlig;st&auml;dte, Videospiele greifen von links an, Comics von rechts &ndash; und in der Mitte bricht auch noch die, nun ja, ernst zu nehmende Literatur durch: Jane Austen trifft Zombieterror. 

...&bdquo; Anders als in Freitag, der 13. ist es nicht ein M&ouml;rder, es sind auch nicht f&uuml;nf Monster, die auf einen losgehen, sondern es sind tausende, hunderttausende, Millionen. ...  Und weiter: &bdquo;Es ist deswegen ein Thema, weil sich viele nicht mehr lebendig f&uuml;hlen, weil sie das Gef&uuml;hl haben, dass ihre Mitb&uuml;rger nicht mehr lebendig sind. 

...Der Ausbruch der Zombieseuche, das hat f&uuml;r den Fan etwas von einem ein Lottogewinn: die Langeweile des t&auml;glichen Allerleis ist von einem Augenblick zum anderen zu Ende. ...  Ach ja, die Zeit der Eheprobleme ist auch vorbei, sagt Robert Weber: &bdquo;Du machst nichts falsch, was soll daran falsch sein, n Zombie umzubringen. 

...Filmkritiker J&ouml;rg Buttgereit, der selbst einige der obskursten Splatter-Streifen der deutschen Filmgeschichte geschrieben hat, steht dem &bdquo;Zombies sind POP&ldquo;-Gedanken deshalb auch sehr skeptisch gegen&uuml;ber:&bdquo;Dit war sozusagen wie Punkrock.   War ja auch die gleiche Zeit, Ende der 70er Jahre war ich mit Punkvirus infiziert, wollte aufm&uuml;pfig sein und da waren Filme, in denen K&ouml;pfe explodieren, genau das richtige.&ldquo;


Vielleicht ist das mit uns und den Zombies auch nur ein einziges gro&szlig;es Missverst&auml;ndnis: Zombies sind grausame, verfressene, stil- und ma&szlig;lose Herdentiere, Alles, was uns von ihnen unterscheidet? ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm Oktober 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-10-07T00:27:39+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Oktober_2010.html#unique-entry-id-51</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bumm_Bumm_Oktober_2010.html#unique-entry-id-51</guid><content:encoded><![CDATA[Der Sommer ist endg&uuml;ltig vorbei und mit ihm gegangen ist (wahrscheinlich) auch die legend&auml;re Bar mit der Nummer 25 am Spreeufer.   Als Plattenlabel aber existiert die Feierst&auml;tte weiter und der in Leipzig geborene, im Schwarzwald aufgewachsene, seit Jahren in Berlin wohnende DJ und Produzent Velten &bdquo;Dirty&ldquo; Doering setzt ihr mit seinem Song &bdquo;I Would&ldquo; ein Denkmal.   In der Bar selbst mag es oft wild zugegangen sein, aber musikalisch war es immer dann am sch&ouml;nsten, wenn es nicht zu &uuml;berfrachtet aus den Boxen schallte &ndash; so wie hier: Ein mittelschneller Rhythmus, eine gesampelte Akustikgitarre, eine M&auml;nnerstimme, die nicht m&uuml;de wird, das immer Gleiche zu singen. ...  Gro&szlig;artig auch das zu &bdquo;I Would&ldquo; gedrehte Video: In  der sonnendurchfluteten Bar tanzen wundersch&ouml;ne Menschen in Superzeitlupe, lassen uns ihre T&auml;towierungen, ihre K&ouml;rper, ihr L&auml;cheln sehen. 

...Aufgewachsen ist &bdquo;Housy&ldquo; in Ost-Berlin, seit Jahren widmet er sich den heftigeren, manchmal auch kranken Beats, so als w&auml;re &bdquo; Minimal&ldquo;ein Schimpfwort. ...  Und einer grandiosen Sommerhymne, die nicht (wie die anderen Tracks auf dieser EP) &bdquo;Verflixt&ldquo;, &bdquo;IckSchnallUp&ldquo; oder &bdquo;Hyperactive&ldquo; hei&szlig;t, sondern einfach nur &bdquo;Sommer&ldquo;.  

...Wer sich so gar nicht f&uuml;r elektronische Musik begeistern kann, der muss von diesem Album die Finger lassen: Die Tracks, die Poker-Flat-Labelchef Steve Bug hier zusammengetragen hat,  wenden sich an die &Uuml;berzeugten, die Kenner, die Genie&szlig;er.   Ver&ouml;ffentlichungen des Poker-Flat-Labels, meist minimal gehaltene Tracks, die klingen, als w&auml;ren sie in einer gemeinsamen Umkleidekabine von House und Techno entstanden - also dort, wo schon mal einiges durcheinanderkommen kann. ...  Steve Bug selbst, der vor zehn Jahren nach Berlin kam, ist mit mehreren Tracks vertreten &ndash; sie geh&ouml;ren zu den besten auf dieser Compilation und lassen einen vergessen, dass er mit b&uuml;rgerlichem Namen einmal Stefan Br&uuml;gesch hie&szlig;. ...  Und digital gibt es diesen DJ-Mix, und alle darauf enthaltenen Tracks noch mal  als Einzelst&uuml;cke plus die exklusiven St&uuml;cke &ndash; das sind 32 Songs. ]]></content:encoded></item><item><title>Oh nein&#x2c; nicht die auch noch ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-30T11:28:12+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/e892cc0f3b0b3d5e6a578655108235ee-50.html#unique-entry-id-50</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/e892cc0f3b0b3d5e6a578655108235ee-50.html#unique-entry-id-50</guid><content:encoded><![CDATA[Ein paar Tage noch wird man dieses Interview nachlesen k&ouml;nnen , dann wird es in der Webseiten-Totengrube verschwinden, die ARD und ZDF inzwischen betreiben m&uuml;ssen. 

...Kaufmann: &bdquo;Ich habe ja auch meine Erfahrung mit anderen Musikstilen gemacht, einmal sogar mit Techno. ...  Als K&uuml;nstlerin sollte man immer vielseitig sein und neue Projekte angehen, sonst rostet man ein. 

...Ich muss zugeben, ich wei&szlig; nicht viel &uuml;ber Anna Marie Kaufmann, ich bin beim Fernsehen mal kurz auf sie gesto&szlig;en und habe sie dann unter &bdquo;zu vernachl&auml;ssigen&ldquo; abgeheftet.   Aber ihr angeblicher Versuch in Sachen Techno hat mich dann doch interessiert. ...  Ja, da hat sie doch wirklich mal was gewagt, die Anna Maria Kaufmann.   Vielleicht h&auml;tte mich ihr Satz &bdquo;Karel Gott ist eine Kultfigur&ldquo; misstrauischer machen m&uuml;ssen ...


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wxw81iQ6qLw?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Wxw81iQ6qLw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>  ]]></content:encoded></item><item><title>James allein auf der B&#xfc;hne ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-29T23:42:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/James_Yuill.html#unique-entry-id-49</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/James_Yuill.html#unique-entry-id-49</guid><content:encoded><![CDATA[Yuill kann ein bisschen Deutsch (&bdquo;Hallo&ldquo; und &bdquo;Vielen Dank&ldquo; kommen sogar fast akzentfrei), vor allem aber kann er mittlerweile &bdquo;Wumms&ldquo; - von den alten Tagen, als er eine Art Singer-Songwriter war, der mit Electronica rumexperimentierte, ist nicht mehr soooo viel &uuml;brig.   Es gibt heftige Basslinien, es kickt und es geht in Bauch und Beine.   Dabei bleibt er selbst ein wenig nerdig, mit seiner Brille, seiner schmalen schwarzen Krawatte, seinem Seitenscheitel und seinem wei&szlig;en Hemd.   Die Idee mit dem Hemd ist dabei am ergiebigsten - es wirkt n&auml;mlich wie eine Fortsetzung der Leinwand in seinem R&uuml;cken, auf dem eine ziemlich abgefahrene Visual-Show l&auml;uft: Gezeichnetes, Laserartiges, Buntes, Psychedelisch-Discohaftes.   Und vorne wuselt Yuill, holt ab und zu die auf dem R&uuml;cken geparkte Akustikgitarre nach vorne und schl&auml;gt in die Seiten.   Manchmal h&ouml;rt man es, oft wird es vom Beat &uuml;bert&ouml;nt.   Ansonsten bedient er Laptop und Keyboard und singt.   Auch das ist sehr sch&ouml;n.   Und als w&auml;re all das noch nicht genug, verkauft er nach dem Konzert Merchandise-T-Shirts, Cds und Vinylplatten.   Auch davon gibt es ein Foto:
]]></content:encoded></item><item><title>Ein Sturm in der Juke Box</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-28T11:21:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/juking.html#unique-entry-id-48</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/juking.html#unique-entry-id-48</guid><content:encoded><![CDATA[Musikalisch ist Juke Music gar nicht so neu - eine Weiterentwicklung vom "Ghetto Style": Ziemlich minimal gehaltene Roland 808- und 909-Drum-Machine-Sounds, dar&uuml;ber liegen Sprach- und Gesangsfetzen.   Hat ein bisschen was von UK Garage plus Dirty South (ja, ja, es ist gar nicht so einfach, so was gut zu beschreiben, ohne als Nerd r&uuml;berzukommen.   Aber so ist das nun mal mit der Tanzmusik: Immer und immer weiter spaltet sich das auf, bilden sich Unter-, Unter-Unter- und Unter-Unter-Unter-Unter-Unter-Genres).


Getanzt wird auch dazu, f&uuml;r den Au&szlig;enstehenden (also f&uuml;r mich) sieht es relativ albern aus: Der Oberk&ouml;rper macht einen auf cool, die Beine machen schnelle F&uuml;&szlig;e. ...  Und in den USA und England gibt es in Sachen Tanz, Battle-Dance und Formationst&auml;nzen eine v&ouml;llig andere Tradition.   Eigentlich eine sch&ouml;ne, aber wenn man seit Jahrzehnten ein Tanzb&auml;r ist, dann wird sich das so schnell nicht &auml;ndern lassen.


Sehr sch&ouml;n &uuml;brigens, was das Urban Dictionary (eine Art Wikipedia f&uuml;r Slangausdr&uuml;cke) in Sachen Juke Music zu sagen hat:


...<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lrftqT5pPg4?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/lrftqT5pPg4?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>
]]></content:encoded></item><item><title>The Love Is Back ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-27T16:52:24+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lovestiftung.html#unique-entry-id-47</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lovestiftung.html#unique-entry-id-47</guid><content:encoded><![CDATA[Diese Stiftung nennt sich L.O.V.E. und wendet sich gegen die "unheilige Allianz der Arroganz der m&auml;chtigen 'Unschuldsl&auml;mmer'", also gegen die wie auch immer f&uuml;r das Ungl&uuml;ck Verantwortlichen.   Die Opfer sollen ohne gro&szlig;en b&uuml;rokratischen Akt unterst&uuml;tzt werden, sowohl finanziell als auch "sachlich", au&szlig;erdem will man in den Medien, in Beh&ouml;rden und in politischen Gremien "Sprachrohr f&uuml;r die Sprachlosen" sein.   Ein weiterer Punkt: "Verwirklichung des Pr&auml;ventionsgedanken".


L.O.V.E. steht f&uuml;r "Loss Occurence Victims' Eindowment" und was auch immer man von Gutmenschenaktionen halten mag - den Gesch&auml;digten und Angeh&ouml;rigen d&uuml;rfte so eine Anlaufstation helfen.   Ach ja, es gibt auch ein Konto, &uuml;ber das man spenden kann, steht alles auf der ziemlich geschmackvollen, weil <strike>ohne Fotos und</strike> ganz in schwarz-grau-wei&szlig; gehaltenen Website.   Auf den ersten Blick finde ich nur eines seltsam: Eine Rubrik nennt sich "Das Schadenereignis".   Das ist &uuml;bles Juristendeutsch, aber vermutlich wollte niemand von "Katastrophe" oder "Ungl&uuml;ck" sprechen, weil das etwas von Naturgewalt und Unabwendbarem h&auml;tte.   Und genau gegen diese Ansicht wendet sich die Lovestiftung.


  ]]></content:encoded></item><item><title>Party.Hard.Work&#x21; Film.</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-24T00:12:07+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Party_Hard_Work.html#unique-entry-id-46</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Party_Hard_Work.html#unique-entry-id-46</guid><content:encoded><![CDATA[Party, so viel wird beim Sehen klar, geht nur, weil vorher ein paar Leute richtig hart arbeiten. 


<div id="3min_player" style="width:480px;height:377px;background-color:#666666;font-size:12px;font-family:Arial,Helvetica,Verdana,'Vera Sans',sans-serif">


  <a href="http://www.3min.de/http://www.3min.de/video/lifestyle/party-hard-work-/dorian-parkhausdach-ms-neukoelln/12/155/3629" alt="PARTY. ...  WORK! - Dorian - Parkhausdach MS Neuk&ouml;lln" target="_blank" style="float:left;height:14px;margin: 5px 0 0 10px;color: #666666;">


    <img src="http://www.3min.de/3minutes/templates/3min/images/playbutton_extern.png" alt="" width="15" height="10" style="margin: 0 0 -3px 0;"/>


...  <a href="http://www.3min.de/" title="3min.de" style="color:#00ADFD;text-decoration:none;float:right;margin: 5px 10px 0px 0px;">powered by 3min.de</a>


  <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,1,53,0" width="480" height="360" id="embeddedplayer" align="middle">


...    <param name="movie" value="http://www.3min.de/flash/l.swf?

...    <embed src="http://www.3min.de/flash/l.swf?  mediaid=3629" quality="high" height="100%" width="100%" name="embeddedplayer" align="middle" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" scale="noscale" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"/>
]]></content:encoded></item><item><title>Traumpoppen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-23T04:24:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Blonde_Redhead.html#unique-entry-id-45</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Blonde_Redhead.html#unique-entry-id-45</guid><content:encoded><![CDATA[Ein auf den ersten Blick seltsames Trio, diese Blonde Redhead &ndash; schon der Name signalisiert seit der Bandgr&uuml;ndung im Jahr 1993, dass hier entweder Gegens&auml;tze aufeinanderprallen oder sich hervorragend erg&auml;nzen: Kennengelernt hat man sich an der Kunsthochschule in New York &ndash; die japanische S&auml;ngerin Kazu Makino und die italienischen Zwillingsbr&uuml;der Simone und Amedeo Pace.   Aus dem von Sonic Youth so popular gemachten Noise-Rock ist im Laufe der insgesamt acht Alben ein &auml;therischer Dream-Pop entstanden: Die Songs sind langsam und intensiv, sie leben von hallenden Bassseiten, monotonem, sp&auml;rlich eingesetzten Schlagzeug, von viel Raum lassenden Synthesizern.   Und nat&uuml;rlich von der Stimme.


Stilistisch beziehen sich Blonde Redhead damit inzwischen auf die Zeit vor etwa 25 Jahren, auf Dreampop- und WaveBands wie die Cocteau Twins, Dead Can Dance, This Mortail Coil.   Und so passt es nat&uuml;rlich auch, dass sie ebenfalls beim englischen Label 4AD untergekommen sind.   Einen entscheidenden Unterschied zu damals aber gibt es: Das Verzweifelte spielt, wenn &uuml;berhaupt, eine absolut untergeordnete Rolle.   Dagegen erschaffen die Produzenten, die am Sound geschraubt haben, eine fast schon bedrogte Stimmung, einen Sound, der Wachtr&auml;ume hervorruft.]]></content:encoded></item><item><title>Sch&#xf6;ne Bar&#x2c; sch&#xf6;ne Menschen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-22T12:40:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bar25_Video.html#unique-entry-id-44</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bar25_Video.html#unique-entry-id-44</guid><content:encoded><![CDATA[<object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?  clip_id=13979248&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?  clip_id=13979248&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object><p><a href="http://vimeo.com/13979248">Dirty Doering - I Would - Bar 25 -15</a> from <a href="http://vimeo.com/kaikurve">kai kurve</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Sonnenschein das Hirn verbrutzelt </title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-19T17:18:00+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sunshine_1.html#unique-entry-id-42</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sunshine_1.html#unique-entry-id-42</guid><content:encoded><![CDATA[Laut Sunshine-Pressemitteilung soll eine gemeinsame Firma entstehen, weiter hei&szlig;t es, mit der Beteiligung von Renner und Mathias Paul (so hie&szlig; er mal, der Paul van Dyk) habe Sunshine als bundesweiter Radio-Marktf&uuml;hrer in Sachen elektronischer Musik seine bereits unangzweifelte Kompetenz noch deutlicher ausgebaut. 

...Sunshine Live kennen angeblich &uuml;ber sechs Millionen Menschen in Deutschland, seit sich herausstellte, dass die Frau, auf deren Aussage die Klage gegen J&ouml;rg Kachelmann beruht, auch dort arbeitet, vielleicht noch ein paar mehr. ...  Mir schwirren viele Namen durch den Kopf f&uuml;r das, was den &uuml;berwiegenden Teil des Programms von Sunshine Live ausmacht: Kirmes-Techno, Gro&szlig;raum-Disco-Electro, Atzen-Techno, Deppen-Trance etc. 

...Anders geht es wohl auch nicht: Berlin steht f&uuml;r vieles, f&uuml;r Minimal und Techno und eine Clubkultur, die sich nach wie vor am Underground orientiert (wer das nicht glaubt: Versucht doch mal, in einem der Berliner Clubs mitzuz&auml;hlen, wie viele der dort gespielten Tracks ihr mit Namen kennt). ...  Was also hier fehlt, ist ein Sender, der sich allen Arten der elektronischen Musik widmet, einer, in dem sich Detroit-Techno und Deep House und die Deutschen Dance Charts auf intelligente Art den Plattenarm in die Hand geben. ...  Ich werde aber als solcher behandelt: Schon nach einer Stunde habe ich f&uuml;nf Mal erfahren, dass die "Sunshine Live Vol. 35" drau&szlig;en ist und ich sie mir kaufen kann, nein, kaufen muss. 

...Ich wei&szlig;, es gibt Menschen, die genau das &uuml;ber Techno und die Club-Welt denken, aber Zeitschriften wie die De:Bug oder die Groove zeigen, dass man auch intelligent und sich selbst und die Musik ernst nehmend an die Sache herangehen kann.  


...Nachrichten noch, die waren kurz und OK, es ging um Anti-AKW-Demo, ums Oktoberfest, um die Wahlen und die Gewalt in Afghanistan, ein O-Ton ist extrem schlecht zu verstehen, weil das untergelegte Musikbett zu laut ist: Sunshine Live hat Angst vor Stille! 

...Man wei&szlig; ja, wie das bei solchen Preisverleihungen vor sich geht: Viele Preise m&uuml;ssen an viele verschiedene Stellen verteilt werden, damit die dann wiederum dar&uuml;ber berichten und den Preis bekannt machen.   Ich wei&szlig; also nicht, ob Sunshine zu Recht diesen Preis bekommen hat, ihr Sound-Design kommt mir nicht besonders auff&auml;llig vor, aber vielleicht ist das gerade ein Qualit&auml;tsmerkmal beim Sound-Design. ]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm September 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-09-17T16:44:45+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/BBB_09_2010.html#unique-entry-id-40</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/BBB_09_2010.html#unique-entry-id-40</guid><content:encoded><![CDATA[Schon komisch: We Love, ein italienisches Electro-Project, das gerade sein Deb&uuml;talbum ver&ouml;ffentlicht, besteht darauf: &bdquo;Wir sind nicht einfach nur eine weitere Electro-Band.&ldquo; 

...We Love haben der Cosmic Disco und dem Synthie-Pop der sp&auml;ten 70er- und fr&uuml;hen 80er-Jahre ebenso viel zu verdanken wie dem aktuellen Techno.   Und auch wenn die Stimme ihrer S&auml;ngerin Giorgia Angiuli einer &Uuml;berdosis Zucker gleich kommt: We Love bleiben bei der gef&auml;hrlichen Gratwanderung zwischen Kitsch und Cool immer auf der richtigen Seite.   Nur eines erscheint r&auml;tselhaft: Was suchen sie beim Bpitch-Control-Label der Berliner DJ-Legende Ellen Allien? 

...Mal ist der in Berlin lebende Kanadier als  melancholischer Minimaltechnoide unterwegs und nennt sich Pan/Tone, mal ist er der m&auml;chtig mit den Beats knirschende Gringo Grinder - und dann wieder Sid LeRock, eine Kunstfigur, die es rocken l&auml;sst. ...  Doch wie das manchmal mit den Kindern so ist,  vom einen Elternteil gibt es ein wenig mehr, vom anderen ein bisschen weniger. 

...Schande &uuml;ber mich: Ich war noch nie beim Sonne-Mond-Sterne-Festival, obwohl es eines der gr&ouml;&szlig;ten (und sch&ouml;nsten) f&uuml;r elektronische Musik ist und gerade das 14. ...  Trotzdem gibt es eine Berliner Verbindung: Die beiden seit langem in Berlin lebenden DJs Lexy (DER Lexy von Lexy & K-Paul) und Oliver Koletzki haben den SMS-Sampler X4 gemixt.   Und auch wenn so ein Mix immer ein Kompromiss ist, weil es Absprachen gibt, von denen wir nichts ahnen, und bestimmte Songs unbedingt drauf m&uuml;ssen, es f&uuml;r andere Songs dagegen keine Genehmigung gibt, ist den beiden Sch&ouml;nes gelungen: Durch ihre jeweiligen Mixe zieht sich ein Spannungbogen, der von ruhig bis heftig reicht, von deep bis schnell, von unbekannt zu bekannt.  

...<a name="fb_share" type="button" href="http://www.facebook.com/sharer.php">Teilen</a><script src="http://static.ak.fbcdn.net/connect.php/js/FB.Share" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded></item><item><title>Ein Techno-Christ ... ach ja&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-09-16T11:29:57+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Technochrist.html#unique-entry-id-37</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Technochrist.html#unique-entry-id-37</guid><content:encoded><![CDATA[Das h&ouml;rt sich ein bisschen nach &bdquo;Antichrist&ldquo; an, ist aber gar nicht so gemeint.   Herr K. war lange mit seinem inzwischen ausgemusterten Jesus-Van unterwegs (angeblich auch auf der Love Parade in Berlin, aber da ist er mir zum Gl&uuml;ck nicht aufgefallen). ...  Schlimmer geht&rsquo;s nicht mehr, denkt der Atheist von heute, aber da irrt er sich: Ein Blick auf die Webseite des Technochristen, auf der er unter anderem auch Videoblogs gepostet hat. ...  Der Technochrist war im Gottesdienst, obwohl er gestern feiern war! ...  Er ist evangelischer Freikirchler (das h&ouml;rt sich freier an, als es ist), betet t&auml;glich und hat mittlerweile schon acht Alben gemacht. ...  Und er verramscht auch Kleidung auf seiner Seite - neben &bdquo;coolen Caps&ldquo; auch &bdquo;H&uuml;tte&ldquo;.   Ich nehme an, das ist eine speziell christliche Kopfbedeckung, die es nur bei ihm gibt. 

...<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bUkK7DhlDks?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bUkK7DhlDks?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Martin goes Popmat</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-09-15T19:00:17+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Popmat_Martin.html#unique-entry-id-36</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Popmat_Martin.html#unique-entry-id-36</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Ich war noch nicht besonders alt, als ich das erste Mal &uuml;ber eine T&auml;towierung nachdachte - das muss so mit 15 gewesen sein.   Alle meine Freunde waren Rockabillys und Psychobillys und von den &auml;lteren waren so gut wie alle t&auml;towiert.   Mein Vater fand meine Freunde furchtbar; er wollte auf gar keinen Fall, dass ich mich auch t&auml;towieren lasse, so was machten nur Knackis und Prostituierte, Drogens&uuml;chtige und vielleicht Seeleute.   Manchmal gaukle ich mir vor, dass die Ablehnung meines Vaters mich nur noch entschlossener machte, aber das stimmt nicht.   Er schaffte es aber - ohne dass er das wollte - dass ich unbedingt ein Tattoo haben wollte, das ich nicht bereuen w&uuml;rde. ...  Jedes Bild, das mir gefiel und das ich mir aussuchte, um es t&auml;towieren zu lassen, konnte ich ein paar Wochen sp&auml;ter schon nicht mehr sehen.   Letztendlich dauerte es &uuml;ber 20 Jahre bevor mir klar wurde: Ich brauche ein abstraktes Bild, kein realistisches! 

...Tricky (genau, der Musiker), der selbst ziemlich heftig t&auml;towiert ist, wollte alles dar&uuml;ber wissen, als ich ihn k&uuml;rzlich interviewte.   Aber ich konnte ihm auch nicht mehr sagen als all den anderen, die fragen: Amanda Wachob aus New York hat es gemacht.   Es hat keine tiefere Bedeutung, es ist einfach nur ein abstraktes Tattoo, auch wenn die roten Flecke an Blut erinnern. ]]></content:encoded></item><item><title>Tricky - ein ganzer Kerl dank Trip Hop</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-09-15T16:20:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tricky_Interview.html#unique-entry-id-35</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tricky_Interview.html#unique-entry-id-35</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin kein gewaltt&auml;tiger Typ, das liegt nicht in meiner Natur, aber ich wei&szlig; ganz genau: Ich w&auml;re ein Verbrecher geworden, so wie viele andere aus meiner Familie. 


...Als ich in den USA wohnte, trug ich Waffen mit mir rum, eine kugelsichere Weste, in New York im Club haben wir manchmal 5000 Dollar f&uuml;r Champagner ausgegeben &ndash; wie Gangster. 

...Nehmen wir zum Beispiel das neue Album: Im Booklet ist ein Foto, darauf bin ich als 2-J&auml;hriger zu sehen, gemeinsam mit meiner Mutter.   Ich habe dieses Foto erst vor wenigen Monaten bekommen, es war das erste Mal, dass ich mich gemeinsam mit meiner Mutter auf einem Foto gesehen habe. 

...Wenn man sich ansieht, mit wie vielen Leuten Sie immer zusammenarbeiten, auch jetzt auf Mixed Race, kommt einem der Gedanke: Tricky kann nicht allein sein. 


...Wenn da jemand anderes seine Finger mit im Spiel hat, dann k&ouml;nnte ich vielleicht nicht mehr mit gutem Gewissen sagen: Das ist von Tricky!


...Au&szlig;erdem ist das f&uuml;r jeden Musiker ein gef&auml;hrliches Spiel, sich in eine Schublade stecken zu lassen: Ist es mit der Musik, f&uuml;r die du stehst, vorbei, dann ist es auch mit dir vorbei! 


Aber ist Trip Hop nicht einfach nur ein Name f&uuml;r eine bestimmte Art von Musik, so wie Jazz oder Hip Hop oder Techno, die es einfacher macht, sie zu beschreiben?


...Wenn ich damals nicht in dieser Szene drin gewesen w&auml;re .... also, ich w&uuml;rde auf jeden Fall bis heute Musik machen, aber der Erfolg damals war die Abk&uuml;rzung, die mich aus all meinen Schwierigkeiten rausgeholt hat. 

...Jetzt hei&szlig;t es, dass Massive Attack und Tricky wieder gemeinsam arbeiten wollen, obwohl sie sich so lange aus dem Weg gegangen sind. 
]]></content:encoded></item><item><title>Techno und &#x22;The Germans&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-09-09T01:29:55+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Wash_Echte.html#unique-entry-id-34</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Wash_Echte.html#unique-entry-id-34</guid><content:encoded><![CDATA[ 


Wash Echte mag kein Techno, er h&auml;lt Techno f&uuml;r die Musik von Leuten, die sich f&uuml;r moderner und fortschrittlicher halten als sie eigentlich sind.   Und auch wenn er sich &uuml;ber Leute wie mich, f&uuml;r die Techno eine gro&szlig;e Bedeutung hat, lustig macht: Er hat nat&uuml;rlich auch Recht, vor allem aber ist es sehr gut geschrieben und irgendwie auch liebenswert-lustig. 


Auch nicht schlecht: Wash Echtes Beobachtungen in Sachen Minimal-Legende Ricardo Villalobos.   Personenkult wird beobachtet, ein hoher Nervfaktor stellt sich bei Echte ein.   Er versteht es eben nicht ;-)]]></content:encoded></item><item><title>September-Haiku</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-09-09T00:06:36+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/September_Haiku.html#unique-entry-id-33</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/September_Haiku.html#unique-entry-id-33</guid><content:encoded><![CDATA[Ohne Kraft und Schlaf

<s> Der</s>  Morgen taumelt entgegen

<s>Aber</s>  Doch einer geht noch]]></content:encoded></item><item><title>Bumm Bumm Bumm August 2010</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-08-01T16:26:35+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/BBB_08_2010.html#unique-entry-id-39</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/BBB_08_2010.html#unique-entry-id-39</guid><content:encoded><![CDATA[Zwar k&ouml;nnten sie nicht weniger nach Sex Pistols klingen als sie es tun, aber sie strahlen etwas ziemlich Punkiges aus:  Siriusmo macht n&auml;mlich, was ihm gef&auml;llt, k&uuml;mmert sich nicht um Genre-Schubladen oder um die Konventionen, die sich in den letzten 20 Jahren in der elektronischen Musik herausgebildet haben.   Er haut einem Gesangsfetzen um die Ohren, tobt sich am Drumcomputer aus, seine Tracks oszillieren zwischen Techno und Electro hin und her, machen den ein oder anderen Ausflug in Richtung Synthie-Pop - und schlagen dann schon wieder eine andere Richtung ein.   Weil Siriusmo offenbar ein gro&szlig;es Gef&uuml;hl f&uuml;r Melodie, Rhythmus und den richtigen Aufbau hat, entsteht kein ungenie&szlig;barer und nervender Soundbrei, sondern die besten und &uuml;berraschendsten Tracks, die man in letzter Zeit so geh&ouml;rt hat.


...Das ist schon ein Kreuz mit den K&uuml;nstlernamen: Michaela Grobelny, vor sechs Jahren aus K&ouml;ln nach Berlin gezogen, wurde schon immer Mia gerufen. ...  Was sie da noch nicht ahnte: Schon bald sollten zwei ganz andere Mias bekannt werden, zum einen die Berliner Popband Mia, zu erkennen an ihrer S&auml;ngerin Mieze, zum anderen die  Londoner Rapperin M.I.A.   Und auch wenn sich die beiden Alben von Techno-Mia, die sie 2004 und 2007 herausbrachte, ziemlich gut verkauften: Mia, das war f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit eigentlich immer eine der anderen. ...  Entstanden sind sie in langen Nachtsessions, sie klingen so, als w&auml;ren sie f&uuml;r die fr&uuml;hen Morgenstunden, wenn es langsam wieder hell wird, gemacht: der &auml;therisch im Hintergrund hallende Gesang schafft eine ganz leicht unheimlich wirkende Stimmung. 

...Vier Jahre sp&auml;ter, aus Club-Menschen-Sicht also vor einem halben Menschenleben, kam der andere geniale Moment des Woody: Sein Remix machte den Kissogramm-Song "If I Had Known This Before" zum Clubhit und zum Klassiker. ...  CD 1 versammelt neuere Fumakilla-Songs, meist warme und weiche House-Tracks, von denen manche die Sparte "Handtaschen-House" (ja, hier trauen sich auch die besonders Aufgetakelten auf die Tanzfl&auml;che) streifen. ...  Geburtstag von Fumakilla mitzufeiern: Woody selbst mixt sich hier durch die besten St&uuml;cke der Fumakilla-Geschichte und macht klar, warum das fr&uuml;her einmal "Fumakilla-Funk" hie&szlig;. ]]></content:encoded></item><item><title>Ein Aufgang ist nicht immer eine Treppe</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-03-24T21:24:34+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Aufgang_Konzert.html#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Aufgang_Konzert.html#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[&bdquo;Aufgang&ldquo; hei&szlig;t das erste Album von &bdquo;Aufgang&ldquo; (und um die &Uuml;berschrift noch einmal aufzunehmen: Mit Treppe hat das, so weit ich es nachvollziehen kann, nichts zu tun).   Es ist ein bisschen trancy, ein bisschen housig, ein bisschen klassisch.   So richtig gut, f&uuml;r mich jedenfalls, sind &bdquo;Aufgang&ldquo; aber live - jedenfalls haben sie jetzt, da ich das hier schreibe, vor wenigen Minuten ihr Konzert im Berliner Berghain beendet.   Heftig, was ein einzelnes Schlagzeug so an Wucht entwickeln kann.   Und sch&ouml;n, wie wenig klassisch, aber trotzdem kopfnickerm&auml;&szlig;ig mitrei&szlig;end zwei Klavier sein k&ouml;nnen.   Worte wurden nicht viele gemacht, spektakul&auml;re Lichtshow gab es auch nicht. ...  Ach ja: Der eine Pianist ist ganz sch&ouml;n dick.   Der andere ganz sch&ouml;n d&uuml;nn.   Und der Schlagzeuger ganz normal.   So trifft sich alles in der Mitte.]]></content:encoded></item><item><title>SXSW - It&#x27;s all over now&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2010-03-22T22:56:24+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/SXSW_2010.html#unique-entry-id-28</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/SXSW_2010.html#unique-entry-id-28</guid><content:encoded><![CDATA[Es war mein erstes Mal (das erste Mal SXSW und das erste Mal Music Conference &uuml;berhaupt): f&uuml;nf Tage in einer Stadt im Ausnahmezustand: Fast 2000 Bands auf 80 offiziellen und etlichen inoffiziellen B&uuml;hnen. 

...Weil mir das nicht ganz klar war, ich es aber spannend finde, hier eine kurze Erkl&auml;rung, wie das alles so vor sich geht.   Das wichtigste: The Badge, der Ausweis, der einen, theoretisch zumindest, in alle Konzerte, zu allen Diskussionen, Reden und Vortr&auml;gen und in Plattenb&ouml;rse, Gitarrenausstellung und so weiter hineinbringt. 

...Was die Bands angeht: Weil die Initiative Musik (eine Einrichtung der Bundesregierung, die Popmusik aus Deutschland f&ouml;rdert) sich dieses Jahr ziemlich engagiert hat, konnten vierzehn Bands aus Deutschland bei der SXSW auftreten.   Man f&auml;hrt hier n&auml;mlich nicht so einfach hin: Man muss angemeldet werden, selbst bei nur einem einzigen Auftritt werden vor der Einreise 2000 Dollar Auftrittsteuer f&auml;llig, man muss wohnen, herfliegen, die Instrumente r&uuml;berschaffen. 

...Der Laden, in dem Frau Krawalla alias R&auml;uberh&ouml;hle auftrat, war eher eine Art Bar mit B&uuml;hne, der Soundmensch nicht besonders interessiert &ndash; und trotzdem fand ich es super, weil super-schr&auml;g.


...Die Amis (und der Rest der Musikwelt) standen Schlange, um sie live bei einem ihrer f&uuml;nf Auftritte in Austin zu sehen &ndash; sieht so aus, als w&uuml;rde da eine gr&ouml;&szlig;ere Karriere losgehen. 

...Erinnerte irgendwie an relaxte Sonntagnachmittage am Love-Parade-Wochenende im sonnigen Berlin und war vielleicht die coolste Veranstaltung der ganzen SXSW (aber, wie gesagt, ich habe ja nur einen Bruchteil gesehen).


...Und noch eins: Wer jemals zu einer Music Conference wie der SXSW fahren sollte: Auf jeden Fall an einer der &ouml;ffentlichen Demo-Sessions teilnehmen: Bands werfen vor einer solchen Veranstaltung ihre Demo-CDs in eine Kiste, wenn sie Gl&uuml;ck (oder, je nach Perspektive, auch Pech) haben, wird ihre CD gezogen, ein Song angespielt und dann von Musikprofis aus der Branche kommentiert und analysiert.   Ging sehr gesittet zur Sache, die zehn Songs, die da in einer Stunde geschafft wurden (von Techno-Pop, Folk, Hip Hop  bis hin zu Metal), waren technisch ganz sch&ouml;n gut, aber von der Art her eher nach dem Motto &bdquo;schon tausend Mal woanders so oder fast genauso geh&ouml;rt). 
]]></content:encoded></item><item><title>Die Bar 25 auf Abwegen</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-03-18T20:46:38+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bar25_SXSW.html#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bar25_SXSW.html#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[Sie stehen f&uuml;r &bdquo;South By Southwest&ldquo; &ndash; so hei&szlig;t das j&auml;hrliche gro&szlig;e Musikfestival plus angeschlossener Messe, das jedes Jahr f&uuml;r Ausnahmezustand in Austin sorgt. ...  Und weil sich hier auch Berlin als Musikstandort pr&auml;sentiert und weil jemand die Idee hatte, dass Musik und Berlin ohne Bar 25 nur halb so spannend spannend, kochen jetzt Patzig und Seirig in der K&uuml;che des Parksides, einem leicht mexikanisch angehauchten, aber nicht zu schicken Restaurant mit langer Bar und Terrasse im ersten Stock


...Aber das ist Phillip Patzig egal und interessiert Hayk Seirig nicht besonders &ndash; und auch ihren Begleiter Konrad Lauten l&auml;sst es ein wenig kalt &ndash; er ist in der Bar 25 f&uuml;r das Men&uuml; und f&uuml;r G&auml;stebetreuung zust&auml;ndig.   Einig sind sich die drei &ndash; oder besser: die zwei, denn Patzig macht seinem Namen alle Ehre und will nicht sprechen und auch nicht fotografiert werden &ndash; aber darin, dass etwas mit dem amerikanischen Essen nicht stimmt. 

...Techno: DJ Heidi, eigentlich Kanadierin, aber eine von hunderten in Berlin lebenden elektronischen Musikern, steht hinter CD- und Plattenspielern, w&auml;hrend um sie herum Wein und Bier zum Schweinbraten heruntergesch&uuml;ttet und die Speisen gelobt werden. 


Auch das passt: Das Parkside, in dem an diesem Mittag f&uuml;r drei Stunden lang Berlin gespielt und gefeiert wird, liegt direkt an Austins Ausgehmeile, der 6th Street.   Sie ist wegen der SXSW f&uuml;r ein paar Tage f&uuml;r den Autoverkehr gesperrt, Horden von t&auml;towierten, kost&uuml;mierten, freakigen Jugendlichen und solchen, die nicht erwachsen werden wollen, ziehen vorbei und schauen, was da auf der Terrasse vor sich geht. 

...Man steht auf der Messe Stand an Stand, man hat ein gemeinsames Festivalmagazin, man pr&auml;sentiert sich auch beim &bdquo;Lunch With The Germans&ldquo; gemeinsam. ...  Und genau deshalb auch die eingeflogenen K&ouml;che, den nirgendwo zeigt sich der Feierwillen so selbstbestimmt und hedonistisch wie in der Bar 25 &ndash; so jedenfalls steht es im leicht ironisch angehauchten Magazin, das den deutschen Festivalauftritt in Austin begleitet.   Ironie der Geschichte: Seirig, Patzig und Lauten, die zweieinhalb K&ouml;che der Bar 25, haben es wohl nicht viel l&auml;nger als bis zu ihrem Kochengagement in Austin ausgehalten. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno-Sex</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2010-03-01T21:44:19+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Sex.html#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Sex.html#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Dr.   Sommer hat keine Zeit, um Techno-Sex zu erkl&auml;ren.   Aber Dr.   Herbst, Dr.   Winter und Frau Professor Fr&uuml;hling wissen es ja auch: Techno-Sex, das ist entweder eine Art Telefonsex, aber &uuml;ber den Computer, mit Headset, Webcam und so &acute;nem Schei&szlig;.   Oder es ist Sex, bei dem Glow-Sticks, leuchtende Kondome, Strobolicht und nat&uuml;rlich Techno zum Einsatz kommen. 


Die viel wichtigere Frage: Ist das gut oder schlecht?   Die noch viel wichtigere Antwort: Kommt drauf an.]]></content:encoded></item><item><title>Wo ist Logorama?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2010-03-01T20:53:42+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Logorama.html#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Logorama.html#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Zeichentrickfilm, in dem tausende von Marken auftauchen: Ronald McDonald ist RAF-Terrorist, das Haribo-Kid ein unsympathischer Halbstarker, etliche Michelin-M&auml;nnchen als Cops und und und.   Selbst beim Abspann nach 15 Minuten freut man sich noch &uuml;ber die Ideen, die die H5-K&uuml;nstler so haben.   Und warum steht das hier in der Wuth&ouml;hle?   Weil der Film von der offiziellen Seite runtergenommen wurde - vielleicht wegen Oscar und so.   Jetzt findet sich da jedenfalls nur ein Trailer.   Aber, und mal sehen, wie lange noch: Es gibt den ein oder anderen Mirror, auf dem der Film gespiegelt ist.   Hier zum Beispiel.   Mund auf und gestaunt!]]></content:encoded></item><item><title>Eine MIA ist eine M.I.A. ist eine Mia</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2010-03-01T20:31:59+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Mia_Grobelny.html#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Mia_Grobelny.html#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[ Keine schriftliche Zusammenfassung, denn diese Sendung lebte sehr von Mia Grobelny (ja, das ist die MIA, um die es hier geht) und ihrer Art.   Also: Nicht die englische M.I.A., nicht die Band Mia aus Berlin, nicht die US-Hardcore-Band, nicht der Miami International Airport und auch nicht das Technoprojekt aus Detroit, sondern Mia Grobelny aus K&ouml;ln, seit &uuml;ber f&uuml;nf Jahren Berlin. 

...Ich habe sie erst bei unserem Gespr&auml;ch kennengelernt, ich mag sie und finde, dass sie etwas zu sagen hat, ihre Stimme gef&auml;llt mir, ihre Musik ist super und ihr Lachen auch.   Und sehr sch&ouml;n ist auch ihre verpeilte Art, &uuml;ber die ich eigentlich etwas schreiben wollte.   Aber das habe ich mir gerade anders &uuml;berlegt.   Manchmal ist man eben verpeilt und manchmal nicht, manchmal vergisst man, was man zugesagt hat, manchmal nicht.   Und wenn man feiert und die N&auml;chte durchmacht und Wein trinkt und dann auch noch Computerprobleme hat, dann klappt es eben nicht immer so perfekt.   Aber irgendwie dann eben doch und darauf kommt es schlie&szlig;lich an.   Aber wor&uuml;ber ich jetzt doch noch ein Wort verlieren m&ouml;chte: Wirklich sch&ouml;nes Foto, das das Cover ihres zweiten Albums ziert, oder?   Ich habe die H&auml;lfte weggeschnitten und es gef&auml;llt mir immer noch. ]]></content:encoded></item><item><title>Techno im Alter</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2010-02-25T23:04:54+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_im_Alter.html#unique-entry-id-29</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_im_Alter.html#unique-entry-id-29</guid><content:encoded><![CDATA[Vertreter einer &bdquo;JUGENDKULTUR&ldquo;, die lange nicht so jugendlich-knackig-frisch wirken, wie es die einschl&auml;gigen Bilder zum Beispiel von der Love Parade (&bdquo;Titten rau!&ldquo;) ...  Dann  tritt eine geistartige Gestalt auf die verdreckte Beton-Tanzfl&auml;che (die ihrerseits ein Sinnbild f&uuml;r die harte, schmutzige Welt, in der wir leben, ist).   Die &bdquo;Techno-Oma&ldquo;, wie wir sie jetzt bequemerweise einmal nennen wollen, h&auml;lt der fanatisch auf Jugendlichkeit getrimmten Feiergemeinde den Spiegel vor und f&auml;ngt an zu tanzen.   Ihre Botschaft lautet nicht etwa, dass man auch im Alter &bdquo;noch Spa&szlig; haben kann&ldquo;.   Und auch nicht, dass Techno eine Musikrichtung und Subkultur ist, die ewig leben wird (sie selbst ist schlie&szlig;lich das beste Beispiel daf&uuml;r, dass niemand ewig leben wird).   Ihre Botschaft lautet: &bdquo;Ihr tanzt schei&szlig;e. ...  Und eure Flaschen k&ouml;nnt ihr mal sch&ouml;n alleine wegr&auml;umen.&ldquo;


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cp2k1dNT4qU?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Cp2k1dNT4qU?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Loungen In DC</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-11-24T23:16:21+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/18_Str.html#unique-entry-id-30</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/18_Str.html#unique-entry-id-30</guid><content:encoded><![CDATA[Die ESL hat kein Schild an der T&uuml;r und macht, wenn wir jetzt mal ihrer eigenen Website trauen wollen auch keine Werbung.   Aber wenn man, wie ich, ein Fan der Thievery Corporation ist (oder war), dann findet man dort ganz schnell hin (Hausnummer: 1212, gleich neben dem Matratzen-Laden), vor allem, wenn einem eine gute Freundin, die in Washington wohnt, den Weg zeigt. 


<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rmWGaKgXnHM?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rmWGaKgXnHM?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


Ich wei&szlig; nicht, ob die beiden Thievery-Corporation-Menschen an dem Abend, einem Donnerstag, auch da waren und ob sie vielleicht sogar an den Plattentellern standen.   Ist auch nicht wichtig, es ist wirklich nicht so, dass man den Mund aufrei&szlig;t und &bdquo;Wow&ldquo; ruft &ndash; der Laden ist sch&ouml;n, angenehm, sympathisch, aber verursacht keine tieferen Erlebnisse.   Einfach nur sch&ouml;n, dort zu sitzen, zu wissen, wo man sitzt.   Und ein Bier nach dem anderen in sich reinzusch&uuml;tten.   Ach ja: Menschen mit zu legerer Kleidung kommen nicht so einfach rein in die ESL &ndash; das wird sogar noch ein wenig n&auml;her erkl&auml;rt: Sandalen und Flip Flops, Shorts und Baseball-K&auml;ppis sind nicht gerne gesehen.  ]]></content:encoded></item><item><title>Wer kommt rein?</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-11-24T22:21:17+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tuersteher_Debatte.html#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tuersteher_Debatte.html#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[Der Artikel im Tagesspiegel ist schon ein wenig &auml;lter, aber hat einige sehr lustige Kommentare hervorgebracht.   Zwei meiner Lieblinge: In einem Kommentar beschwert sich ein dicker, &uuml;ber 40 Jahre alter, Brille tragender und Ketten rauchender Barttr&auml;ger, dass er sowieso nicht in irgendwelche Clubs reinkommt und deshalb auch keine Lust hat, reinzugehen.   Als Antwort schreibt ihm ein anderer, dass er sich immer direkt hinter den dicken, &uuml;ber 40 Jahre alten, Brille tragenden und Ketten rauchenden Barttr&auml;gern anstellt und dadurch cooler wirkt als er eigentlich ist - und deshalb reinkommt.


An anderer Stelle schreibt einer, er w&auml;re neulich nicht in seinen Penny Markt hineingekommen.   Weil er mit America Express bezahlen wollte und so ....   Na ja, liest sich im Original sch&ouml;ner als hier.]]></content:encoded></item><item><title>&#x22;And then I became Berufsverbot ...&#x22;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-11-24T21:04:07+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Lengsfeld_Duke.html#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Lengsfeld_Duke.html#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[Die letzten f&uuml;nf Wochen habe ich in den USA verbracht, ich war als so genannter Media Fellow Teil einer internationalen Journalistengruppe an der Duke University in Durham, North Carolina.   Duke ist eine Elite-Uni (und wer in Deutschland an einer staatlichen Uni studiert hat, dem sei gesagt: Das ist so ziemlich das Gegenteil davon). 

...Als ehemalige B&uuml;rgerrechtlerin, Runde-Tisch-Sitzerin und ausgewiesene DDR-Oppositionelle, die nach der Wiedervereinigung in den Bundestag einzog, als Politikerin, die erst f&uuml;r das ostdeutsche B&uuml;ndnis 90 und dann f&uuml;r die CDU antrat, als Frau, die zu DDR-Zeiten von ihrem Ehemann bespitzelt wurde und das aus ihrer Stasi-Akte erfuhr, ist Vera Lengsfeld auf dem Papier ein sehr interessanter Gespr&auml;chspartner. 

...Mich regt n&auml;mlich sonst so gut wie gar nichts auf und eine Vera Lengsfeld, egal wie langweilig und spr&ouml;de sie reden und wirken mag, geht mir erst recht komplett &uuml;berall vorbei. 

...W&ouml;rter, deren Bedeutung sie offenbar nicht kennt, W&ouml;rter, die sie noch nie zuvor geh&ouml;rt zu haben scheint (ich wei&szlig; nicht, ob sie den deutschen Ursprungstext ihrer Rede selbst geschrieben hat, &uuml;bersetzt hat ihr den Text jedenfalls der Lyriker und Autor Christophe Fricker, der an der Duke University als Germanist t&auml;tig ist und gerade erst in der &bdquo;Zeit&ldquo; Rede und Antwort stand - an ihm hat es sicherlich nicht gelegen). 

...Sprachen kann man oder kann man nicht, da gibt es keine Vorw&uuml;rfe zu machen, das verr&auml;t nicht viel &uuml;ber die Bildung und nichts &uuml;ber die Intelligenz eines Menschen.   Aber wer sich in ein anderes Land begibt, um dort &uuml;ber die Geschichte seines Lebens zu sprechen, nicht nur als Privatperson, sondern als Vertreter seines Landes, der sollte sich selbst vielleicht einmal fragen, ob er dazu &uuml;berhaupt in der Lage ist. 

...Wenn man solche Geschichten wie die von Frau L. in Durham erlebt, dann zeigt sich auch die Kritik, die der ehemalige Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck gerade  bei evangelisch.de in Richtung Journaille gemacht hat ("Wenn das gesprochene Wort nicht mehr z&auml;hlt, f&uuml;hrt das zu einer Verarmung der politischen Rede in Deutschland"), in ganz anderem Licht - man w&uuml;rde sich ein &bdquo;An-die-eigene-Nase-fassen&ldquo; w&uuml;nschen.


...Vielleicht deshalb (und jetzt werfe ich sie einfach alle in einen Topf, die Politiker): Da sitzen sie also und erz&auml;hlen uns allen, uns Studenten und Arbeitnehmern, uns Arbeitslosen und F&uuml;hrungskr&auml;ften, wie wichtig Weiterbildung und internationales Denken sind, ist ja schlie&szlig;lich ein Wettstreit zwischen den Nationen, Globalisierung, bla bla bla. 

...Und sie h&auml;tten ja auch Recht: Wenn man sich schon aufregt, dann doch nicht &uuml;ber Politiker im allgemeinen und &uuml;ber Vera Lengsfeld im besonderen. ]]></content:encoded></item><item><title>DJ Rupture &#xfc;ber das DJ-(Rupture-) Leben</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-11-24T20:19:20+01:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/DJRupture.html#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/DJRupture.html#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Techno spielt auch eine Rolle, im Text von Jayce Clayton (vielleicht eher bekannt als DJ Rupture) mit dem Titel &bdquo;Confessions of a DJ&ldquo;.   Clayton ist nicht nur DJ, sondern vor allem ein guter Schreiber (konnte man schon im Fr&uuml;hjahr im Londoner Frieze-Magazin bewundern, da schrieb er &uuml;ber Auto-Tune, also das &bdquo;Cher-Effekt&ldquo;-Plug-In, und kam zu dem Schluss, dass Auto-Tune die Stimmen nicht etwa entmenschliche, sondern der Computermusik einen menschlichen Stempel aufdr&uuml;cke - der Musik-Parodist &bdquo;Weird&ldquo; Al Yankovic hat dazu &uuml;brigens eine ganz eigenen Meinung).    In &bdquo;Confessions of a DJ&ldquo; jedenfalls finden sich &auml;hnlich schlaue Gedanken, es geht um den Wert von Musik, um die DJ-Kultur, um Einblicke in das Leben all dieser Menschen, die sich in ihren St&auml;dten oder in vielen St&auml;dten Geld verdienen und deren Produkt fast allen gef&auml;llt: &bdquo;DJ music is the soundtrack both for capital and for its opposition.&ldquo;


Geld wird also mit dem Auflegen verdient, DJ-Mixe und eigene Ver&ouml;ffentlichungen dienen eher dazu, sich selbst bekannt zu machen und zu promoten. ...  Es geht n&auml;mlich entweder um Musik oder um Geld.   Beides ist schwer unter einen Kopfh&ouml;rer zu bringen.   Und Geld ist es auch, das den DJ so popul&auml;r werden lie&szlig;: Die vierk&ouml;pfige Indie-Band braucht nicht nur vier Fl&uuml;ge, vier Hotelzimmer und Verpflegung f&uuml;r Vier, ein gr&ouml;&szlig;eres Auto, das sie abholt, sondern auch noch einen Soundmenschen. ...  Und er spielt nicht nur eine oder zwei Stunden (und animiert sein Publikum damit f&uuml;r ein oder zwei Stunden zum Trinken), sondern unter Umst&auml;nden (erg&auml;nzt durch unterbezahlte Resident-DJs) die ganze Nacht. 


...Seine Philosophie: Je mehr die Plattenfirma auszugeben bereit war, desto weniger Zeit verbrachte er damit.   Denn bei den Stars, f&uuml;r die er Remixe machen sollte, ging es ja nicht wirklich um eine bessere Version (zum Beispiel eines Nummer-Eins-Hits), sondern um eine Art eingekaufte DJ-Glaubw&uuml;rdigkeit (&bdquo;If I spend any longer (als acht Stunden), the track will inevitably get more personal and the label people will be less likely to accept it.&ldquo;).]]></content:encoded></item><item><title>Mein erstes Mal GZSZ</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-10-15T22:03:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/GZSZ_Videokritik.html#unique-entry-id-23</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/GZSZ_Videokritik.html#unique-entry-id-23</guid><content:encoded><![CDATA[fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qpRtgA0gE5o?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...Gehen wir also davon aus, dass es etwas mit der Musik zu tun hat: Die erste Platte (scheint was von Paul Kalkbrenner zu sein, aber nicht &bdquo;Sky and Sand&ldquo;) rei&szlig;t noch niemanden mit, aber als Pia den &bdquo;Bass Generator&ldquo; auflegt, geht&lsquo;s ab, verdammt noch mal! 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YBF5Yw73dcA?

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-QZvNkjC0jw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hKlCw45X2Fw?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kfnoJmPTA98?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Verzweifelte Wahlversprechen&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-09-22T23:25:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Techno_Wahlkampf.html#unique-entry-id-31</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Techno_Wahlkampf.html#unique-entry-id-31</guid><content:encoded><![CDATA[Steinmeier, der Guido Knopp der Politik? 

Wie immer: Der Teufel steckt im Detail:

Auch die Gr&uuml;nen versuchen, mit dem Kampf f&uuml;r elektronischer Musik die Unentschlossenen auf ihre Seite zu ziehen:

Und die Linke?   Wei&szlig; nicht genau, ob f&uuml;r oder gegen.   Gysi, der alte Raver, ist nat&uuml;rlich daf&uuml;r:

Lafo, als &uuml;berzeugter Wanderer zwischen den musikalischen Welten, will es sich mit der Techno-Gemeinschaft zumindest nicht verscherzen.

Als Partei der Hip-Hopper und Volksmusikfreunde ist die Linke, als Ganzes jedenfalls, aber daf&uuml;r, allen Feierleuten, Musikern, DJs, Clubbetreibern, Lichtleuten, Toilettenfrauen, dem Barpersonal, Reinlassern, Rausschmei&szlig;ern und Garderobenmenschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. 

...Der letzte Blick geht in Richtung Lounge, dort versucht DJ Merkel gerade, mit einem Hit-Feuerwerk die Massen doch noch zum Tanzen zu bringen.   Es will aber nicht so richtig gelingen, viel zu langweilig ihr Set, viel zu vorhersehbar ihre Dramaturgie, viel zu gewollt (und gewohnt wenig vertrauensw&uuml;rdig) ihre Message:]]></content:encoded></item><item><title>Der Graver???</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-09-02T22:31:11+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Graver.html#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Graver.html#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[ Also, ein Graver ist ein Mann, der auch mit Mitte 40 noch auf Techno-Partys geht.   Also mit einem Bein schon im Grab steht, aber sich davon nicht den Spa&szlig; am Leben vermiesen l&auml;sst.   Fragen nach einer festen Beziehung weicht der Graver aus bzw. beantwortet er nicht.   Der Graver ist angeblich vor allem in Gro&szlig;st&auml;dten zu Hause, denn hier hat er ersten seine Feierclique, zweitens findet er dort die L&auml;den, die er f&uuml;r seinen uniformen Klamottenstil (V-Kragen-T-Shirt, R&ouml;hrenjeans) braucht und drittens ben&ouml;tigt er ja noch die Clubs, in die er gehen kann. 

Das ganze endet sehr sch&ouml;n mit dem griffigen Satz: Auch auf der Tanzfl&auml;che ist ein alter einsamer Mann ein alter einsamer Mann.   Davon mal abgesehen, dass mich dieses Ende ein wenig schlecht f&uuml;hlen l&auml;sst: Ist doch eigentlich sch&ouml;n, wenn man als &bdquo;einer, der mit einem Bein schon im Grab steht&ldquo;, lieber das Leben genie&szlig;t, als die Zeit mit Arbeiten und Partnerschaft totzuschlagen.   Ob das die 20-J&auml;hrigen sch&ouml;n finden, dass sie mit den Mittvierzigern feiern sollen, wei&szlig; ich nicht, aber w&auml;re doch w&uuml;nschenswert, von wegen Generationenverst&auml;ndnis (wenn der &auml;ltere Herr einem jungen M&auml;dchen einen Drink ausgibt, ganz selbstlos nat&uuml;rlich, k&ouml;nnte man sogar schon von Generationenvertrag sprechen ;-).   Graver rulez!]]></content:encoded></item><item><title>Allein und Spa&#xdf; dabei</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-08-30T22:38:19+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Quirky_Alone.html#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Quirky_Alone.html#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[ Es muss aber stimmen.   Und so lange es nicht stimmt, lebt man eben alleine und freut sich &uuml;ber all die Dinge, die man da tun kann (und die man zu zweit vielleicht nicht mehr tut).   Speed Dating, Blind Dates, Annoncen und Partnervermittlung l&auml;sst man tunlichst sein, denn die halten uns vom wichtigsten ab: Spa&szlig; am Leben zu haben, so, wie es gerade ist.

Erfunden hat&lsquo;s eine amerikanische Journalistin namens Sasha Cagen, erst f&uuml;r eine Kolumne, als sie etliche neugierige Zuschriften bekam, machte sie auch noch ein Buch daraus (ach ja, die Amis!).   Es gibt auch schon einen Internationalen Quirkyalone Day.   Und wann ist der? ...  Februar (Valentinstag, Deine Tage sind gez&auml;hlt!).   Bei allem, was ich &uuml;ber quirky alone gelesen habe, gefiel mir ein Aspekt besonders: Es scheint ein unangenehmer Nebeneffekt von Partnerschaften zu sein, dass man, wenn man zusammenzieht, seine Schallplatten in den Keller schafft oder verkauft.   Als Quirky aber nicht.   Long live the quirky! ]]></content:encoded></item><item><title>Der tote Michael Jackson</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sterben</category><dc:date>2009-08-30T21:31:52+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Michael_Moonwalk.html#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Michael_Moonwalk.html#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/j8s8wwj7yW8?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/j8s8wwj7yW8?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>


...Und jetzt noch etwas Brisantes: Wenn man die ganze Sache zuspitzt, dann ist der Moonwalk die Autobahn des Michael Jackson (ihr wisst schon, der eine ist angeblich nicht so schlimm, weil er ja auch gutes getan, sprich die Autobahnen gebaut hat.   Was ja nicht stimmt, schlie&szlig;lich hat er die Autobahnen gar nicht gebaut, au&szlig;erdem sind Autobahnen Schei&szlig;e und wie mein Freund Holger Klein schon immer sagte: Hitler hat nicht nur Gutes getan!). 

...fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2VbPd2iu4bg?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

...Und dann darf man nicht vergessen: 1983, als Michael Jackson seinen Moonwalk zeigte, war das Breakdancen und der Electric Boogie gerade auf seinem H&ouml;hepunkt &ndash;  in ihren Versuchen, wie Roboter zu tanzen, hatten viele Breakdancer den Moonwalk schon jahrelang  in ihre Performances eingebaut. 

...MB:  Michael Jackson hat sich angeblich vom Pantomimen Marcel Marceau und seinem Gang gegen den Wind inspirieren lassen, aber das ist vielleicht nur eine weitere der vielen Halbwahrheiten, die sein Leben bestimmten.  

...MB: Genau, das ist sein Verdienst: Durch Michael Jackson ist der Moonwalk in aller Welt bekannt geworden, kaum jemand verbindet ihn mit Bill Bailey, einem Stept&auml;nzer, der der erste war, der den Moonwalk vor laufender Kamera praktizierte &ndash; 1955, nachzusehen zum Beispiel bei Youtube.  ]]></content:encoded></item><item><title>Super-Richie&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-30T19:55:25+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Richie_intim.html#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Richie_intim.html#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[ Und w&auml;hrend ich auf meinen Algensalat (&bdquo;Einmal die 113, bitte.&ldquo;) wartete, bl&auml;tterte ich in meinem Lieblingsstadtmagazin, das deshalb mein Lieblingsstadtmagazin ist, weil sich dort der schlaue Fil mit seinen Didi&Stulle-Comics austoben darf.   Nachdem ich also gelesen hatte, dass Didi und Stulle mit Hilfe von Karl Lagerfeld Angela Merkel zu einem Lagerfeld-Klon umgestylt haben (wie gesagt, Fil darf sich da austoben), stie&szlig; ich auf eine Geschichte, mit der mich Autor Daniel Boese ganz sch&ouml;n ratlos zur&uuml;cklie&szlig;: Richie Hawtin (&bdquo;DJ-Legende&ldquo;) rettet die Welt. ...  Eine Tour durch die USA hat er in einem mit Biodiesel betriebenen Bus zur&uuml;ckgelegt.   Und dann kompensiert er auch noch seine Fl&uuml;ge, was bedeutet, dass er f&uuml;r jeden geflogenen Kilometer Geld zahlt, das Klimaschutzprojekten zu Gute kommt (wenn ich das auf der Website richtig nachgerechnet habe, dann muss man da f&uuml;r einen Flug von Berlin nach New York 49,- Euro an Wiedergutmachung zahlen - ich hatte schon bef&uuml;rchtet, es w&auml;re eine Pipi-Summe von 2 Euro oder so). 


Trotzdem: Hat schon was von Alibi-Veranstaltung und irgendwie st&ouml;rt mich an dem ganzen Artikel, dass an keiner Stelle mal gefragt wird, ob es denn grunds&auml;tzlich &ouml;kologisch-vern&uuml;nftig ist, st&auml;ndig von hier nach da zu fliegen (und nicht, dass wir uns da falsch verstehen: ich fliege auch gerne und bin bestimmt nicht ausgepr&auml;gt &ouml;kologisch unterwegs).   Das ganze liest sich wie eine einzige Werbeveranstaltung f&uuml;r den Auflege-Meister Hawtin.   Es kommt n&auml;mlich noch sch&ouml;ner: Hawtin lebe die Kulturtechniken vor, die auch die Wende zu erneuerbaren Energien m&ouml;glich machten. ...  Denn wenn bei einem der RH-DJ-Sets die Feiernden, die sich per Selbstmedikation euphorisiert oder ruhig gestellt haben, Zombie-like in der Gegend rumwachteln, dann geht es nat&uuml;rlich weder um irgendwelche &Ouml;kobilanzen oder Windturbinen, da geht es um die n&auml;chste Abfahrt. 

...Und jetzt die Pointe: Ich hatte mal eine Freundin, die in unserer kurzen gemeinsamen Zeit auf noch nicht genau gekl&auml;rte Art und Weise dem Richie n&auml;her gekommen ist.   Ich bin mir ziemlich sicher, dass da von Biodiesel und Recyclingpapier nicht gro&szlig;artig die Rede war. ]]></content:encoded></item><item><title>Alles Zombies ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-08-28T23:57:50+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Photoshop_Zombies.html#unique-entry-id-32</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Photoshop_Zombies.html#unique-entry-id-32</guid><content:encoded><![CDATA[Sehr sch&ouml;ner Wettbewerb, den Worth 1000 da anrichtet: Schauspieler, S&auml;nger, Promis etc., die man zu Zombies photoshoppen soll.   Mit dabei: Michael Jackson, der nat&uuml;rlich als Zombie sehr viel besser aussieht als zu Lebzeiten.   Und die ganzen anderen Scheintoten von Brad Pitt bis zu Pink.   Mein Favorit, von Jacko einmal abgesehen: Harry Potter.   Leider keine Techno-Helden oder Star-DJs dabei.   Aber die sind ja auch keine Promis.   Jedenfalls nicht in Photoshophausen.]]></content:encoded></item><item><title>Lustig und nicht lustig</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-08-28T22:48:59+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Deppen_Techno.html#unique-entry-id-27</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Deppen_Techno.html#unique-entry-id-27</guid><content:encoded><![CDATA[<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UWVFGvKcl8M?  fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UWVFGvKcl8M?  fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>]]></content:encoded></item><item><title>Ellis Sexton zeigt die Br&#xfc;ste</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-28T20:11:44+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Ellis_Sexton_nackt.html#unique-entry-id-14</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Ellis_Sexton_nackt.html#unique-entry-id-14</guid><content:encoded><![CDATA[ Warum?   Es d&uuml;rfte ums Geldverdienen gehen.   Ellis Sexton jedenfalls war gerade in Berlin, hat im Adagio gespielt.   Das ganze muss wie eine Sound und Fleisch gewordene Ausgabe des nicht minder schlimmen M&auml;nnermagazins &bdquo;Maxim&ldquo; gewirkt haben.   Und was ist das f&uuml;r ein Pfeifenblatt!   Sogar meine sonst eher brav wirkende Ex-Freundin haben sie dort bei einer ihrer &bdquo;Wir suchen die sch&ouml;nste BlaBlaBla Deutschlands&ldquo;-Wahl so hinbekommen, dass sie nach &uuml;belstem Am&uuml;sierbetrieb aussah.   Wer wissen will, was f&uuml;r Br&uuml;ste Ellis Sexton hat, kann sie sich gerne auf dem Boulevard ansehen.]]></content:encoded></item><item><title>Tresor wird Tlesol (Hahaha)</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2009-08-28T19:18:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Tresor_in_China.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Tresor_in_China.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[ Schon jetzt gibt es eine Art Vorspiel: Das Goethe-Institut hat den Tresor schon jetzt eingeladen, sich in China zu pr&auml;sentieren, irgendwie soll da in einer Tiefgarage den Chinesen Techno beigebracht werden (das h&ouml;rt sich fremdenfeindlich an, aber im Artikel liest es sich fast noch schlimmer).   Ach ja, Pacou und Medi Soul gehen erst einmal als DJs der entwicklungshelferischen Art nach Peking.   Wenn mich nicht alles t&auml;uscht, hat Pacou einst ein Album auf Tresor Records herausgebracht, das sich so schlecht verkauft hat wie kein zweites bei Tresor.   Aber das ist ja schon eine Weile her. ]]></content:encoded></item><item><title>Aufgedeckt&#x21; Scooter-Frontmann trinkt Wein&#x21;</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-09T19:43:02+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Scooter_Wein.html#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Scooter_Wein.html#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Weinkenner also: Es gibt einen &bdquo;Sommelier&ldquo; namens Hendrik Thoma, der hat auch eine Internetseite, dort sind gar nicht so kurze Videoclips anzusehen, in denen er mit G&auml;sten &uuml;ber Wein redet.   Und wen hat er dort vor Kurzem eingeladen?   Er k&uuml;ndigt sich selbst an mit den Worten: &bdquo;Ich bin HP Baxxter von Scooter, im Techno-Bereich t&auml;tig.&ldquo;   &Uuml;ber HP Baxxter konnte man ja schon einiges Neues lernen, sp&auml;testens sein Gespr&auml;ch mit der Spex &uuml;ber die Wichtigkeit von Sprache in seinen Songs (ja, die  spielt dort eine gro&szlig;e Rolle) &ouml;ffnete mir die Augen, dass da ein verkannter Philosoph und gewiefter Rhetoriker unter uns weilt.   Und jetzt also auch noch Weinkenner, obwohl die Leute immer d&auml;chten, er mache nur Party und trinke Wodka Red Bull.   Aber manchmal gebe es ja auch diese ruhigen Momente und dann m&uuml;sse ein guter Wein her.   Komisch, sp&auml;testens als HP Baxxter sagt, ihm fehle das Vokabular, einen Wein zu beschreiben, da l&auml;sst meine Begeisterung auch schon wieder nach.   &Uuml;brigens: HP verr&auml;t auch einiges &uuml;ber seine Philosoph als Musiker bei Scooter, die man auch nicht unbedingt wissen muss. 

...Dieses Weinverk&ouml;stigung geht ja ewig!   Bin gerade eine Viertelstunde nicht am Rechner gewesen und die reden immer noch &uuml;ber Wei&szlig;en, Roten und irgendwas dazwischen. ]]></content:encoded></item><item><title>Die Schweiz liebt Techno</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2009-08-09T19:08:46+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Schweiz_liebt_Techno.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Schweiz_liebt_Techno.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[Auch interessant: Aus Anlass des &bdquo;Techno-Spektakels&ldquo; (die gehen immer irgendwie Hand in Hand, die Raver und die Techno-Spektakel) gibt es einige Artikel, die sich vom Plakativen entfernen und in Sachen Techno ganz nachdenklich werden.   Zwei haben es mir besonders angetan: Im Tages-Anzeiger philosophiert Jean-Martin B&uuml;ttner dar&uuml;ber, wie Rock und Techno doch irgendwie zueinander gefunden haben.   Zuerst liest es sich so, als wollte er noch einmal aufw&auml;rmen, dass Techno ja mal angetreten war, um den Rockstar abzuschaffen und dann doch die DJs Anonymit&auml;t und Gleichmacherei hinter sich lie&szlig;en, um zu DJ-Stars &hellip; bla bla bla, g&auml;hn. 

Aber dann wird&acute;s doch noch ganz gut: Techno entlarvt den Rockmythos der Authentizit&auml;t, wir lesen von der Geschichte der Techno-Musik, die eine Geschichte der Instrumente und Herstellungmethoden ist. 

...Die Basler Zeitung &uuml;berrascht mit &auml;hnlich ernster und f&uuml;r Tageszeitungen ungewohnt Insider-m&auml;&szlig;iger Techno-Begeisterung: Klassiker, die man kennen muss! ...  Was total seltsam ist: Die Auswahl der Klassiker, die man kennen muss, stimmen in Audio und Text nicht &uuml;berein: Der Artikel f&auml;ngt an mit ein paar Infos zu Kevin Saunderson und Derrick May.   Dann wird Carl Craig erw&auml;hnt, dann das belgische Label R&S und die Detroiter Label-Compilations von Underground Resistance. ...  Da h&ouml;ren wir Derrick May nicht, daf&uuml;r Laurent Garnier, Jeff Mills und Aphex Twin. ...  Wo bleibt denn da die Liebe zum Detail (nein, nicht das Plattenlabel, sondern die Grundeinstellung!)?   Das Versprechen, das im Vorspann gegeben wird (&bdquo;Viele Techno-Klassiker sind vergriffen. ]]></content:encoded></item><item><title>Das Hinterletzte</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Kunst</category><dc:date>2009-08-09T18:54:29+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Po_Sessel.html#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Po_Sessel.html#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[Sayuda glaubt &uuml;brigens, &bdquo;human buttocks are one of the less discussed and focused part of human body&ldquo;.   Scheint sich noch nicht in einschl&auml;gigen Foren herumgetrieben zu haben, der Gute.   Ich, ehrlich gesagt, auch nicht, aber ich bin neulich auf einen Artikel gestossen, der mir das abgenommen hat.   Eigentlich auf zwei: Der eine besch&auml;ftigte sich mit Menschen, die Sex f&uuml;r total &uuml;berbewertet halten bzw. gar keine Lust darauf haben.   Der andere damit, dass sich in Sachen Sex und Pornographie in den letzten Jahren nicht viel ge&auml;ndert hat, bis auf eine bemerkenswerte Ausnahme: Analsex.   Fr&uuml;her ein echtes Tabu und auch nicht oft in Pornofilmen zu sehen, geh&ouml;rt es heute zum &bdquo;guten Ton&ldquo; (ich nehme an, er meint, zum guten Bild) - und zwar mit all seinen Facetten (lustig, oder?)   Ich finde leider den Link nicht mehr, deshalb gibt es hier einen zu einem sehr lustigen, aber schon &auml;lteren Artikel von Don Dahlmann.   Er schildert darin einen seiner ersten Studentenjobs: Kurzkritiken zu Pornofilmen in einer K&ouml;lner Videothek.   Wobei Kurzkritik nicht ganz das richtige Wort ist.   Denn eigentlich musste er nur Statistiken anfertigen, wie oft welche Sexpraktiken in einem Film auftauchten. ]]></content:encoded></item><item><title>Der &#x22;Gorilla&#x22; vom Berghain</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-08T19:33:47+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Berghain_Tuersteher.html#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Berghain_Tuersteher.html#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[ Autor Marc Fischer hat vier junge Spanier, alle Literaturstudenten, beobachtet, wie sie stundenlang vor dem Berghain in der Schlange stehen und sich Gedanken &uuml;ber Marquardt, &uuml;ber Reinkommen oder nicht Reinkommen, &uuml;ber die richtige und falsche Kleidung und Strategien an der T&uuml;r machen. ...  Ein Kumpel, der ihn ab und zu beruflich trifft, erz&auml;hlte mir neulich, dass es auch schon mal vorkommt, dass Marquardt schlechte Laune hat.   Und dann w&uuml;rde er, ohne Ansehen der Person, die ersten 50 oder so Anstehenden nach Hause schicken.   Noch mal anstellen hat &uuml;brigens keinen Sinn, er soll ein Ged&auml;chtnis wie ein Elefant haben.  

...Sie unterhalten sich nat&uuml;rlich auch dar&uuml;ber, was sie drinnen, im angeblich besten Club der Welt so erwarten k&ouml;nnte. ...  Sven Marquardt kenne ich aus einem T&auml;towierladen, in dem er ab und zu gearbeitet hat, aber mir war neu, dass es f&uuml;r ihn auch einen Spitznamen gibt (na ja, vermutlich gibt es mehr als einen): El Gorila, sagt einer der Spanier &uuml;ber ihn.   Ob der allgemein so genannt wird oder nur von diesem Spanier ganz allein, geht leider aus der mit &bdquo;Warte nur&ldquo; &uuml;berschriebenen Reportage nicht hervor.   Wir lernen aber beim Lesen, dass man am Berghain wirklich sehr sehr lange anstehen muss. ...  Und das in einer kalten Februarnacht, ohne warme Jacken, weil die unter Umst&auml;nden ja El Gorila darauf bringen k&ouml;nnten, dass man wie ein Vollidiot aussieht und es nicht verdient hat, reinzukommen. ...  Aber das sind die letzten Gedanken unser potentiellen Partyg&auml;nger, bevor El Gorila (alias Sven Marquardt alias Echsenmann) mit dem Kopf nickt oder ihn sch&uuml;ttelt: 
]]></content:encoded></item><item><title>Die Bar 25 stinkt ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leben</category><dc:date>2009-08-08T18:17:09+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Bar25_stinkt.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Bar25_stinkt.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[ Also dahin, wo auch morgens um sechs noch eine ziemliche Schlange an der T&uuml;r auf Einlass hofft. 


Die T&uuml;rsteherin mit der Wahrheit &uuml;berredet, mich hinein zu lassen (&bdquo;Ich bin ganz alleine unterwegs.   Ja, ganz allein.   Keine Gruppe von betrunkenen Jungm&auml;nnern mit mir unterwegs.&ldquo;). ...  Und das war immer dann sch&ouml;n, wenn um mich herum T&auml;nzerinnen zu Gange waren.   Betonung liegt auf -INNEN.   Denn eines muss jetzt mal gesagt werden: Die Typen, die in der Bar tanzen, stinken wie die Iltisse. ...  Eine unheilige Allianz aus kein Deo, schw&uuml;ler Tanzatmo und, wahrscheinlich hauptverantwortlich, beim k&ouml;rpereigenen Drogenabbau ausd&uuml;nstendem Ammoniak.   Es gab schon mal eine Frau, die so starke Bl&auml;hungen hatte, dass ihretwegen ein Flugzeug umgeleitet wurde (na ja, ein bisschen anders war es schon, sie versuchte ihren Gestank mit Streichh&ouml;lzern zu &uuml;berdecken und das ist an Bord eines Flugzeugs eine noch schlechtere Idee als st&auml;ndig zu furzen), aber ich w&uuml;rde lieber zehn Stunden neben Madame Pupsi sitzen als zehn Minuten neben diesen Stinkern zu tanzen.   Es gibt also doch noch Gr&uuml;nde, nicht nur &uuml;ber das Ende der Bar 25 traurig zu sein.]]></content:encoded></item><item><title>Der Sven ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Leute</category><dc:date>2009-08-07T21:07:56+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sven_Vaeth.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sven_Vaeth.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[Es f&auml;ngt gleich ein wenig b&ouml;se an: &bdquo;Sven V&auml;th ist wohl der reichste Discjockey Europas. ...  Drei wichtige Dinge kann man dann noch lernen: Sven V&auml;th benutzte damals ein Parf&uuml;m von Gucci und nannte es &bdquo;home&ldquo; anstelle von &bdquo;homme&ldquo;.   Er sucht als DJ mit einem &bdquo;Hightech-Nomadenleben&ldquo; seine Mitte (&bdquo;Ich sag mal: Zen!&ldquo;) 

...Ich habe den Sven auch mal interviewt, das war irgendwann Mitte der 90er - ich w&uuml;rde sch&auml;tzen, 1996 - in einer Seitenbar des Tresors.   Es war Love-Parade-Wochenende und bis auf diesen kleinen Raum war der Club voll.   Sven V&auml;th war damals um die 30, sehr nett, vielleicht ein bisschen druff. ...  Ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, was ich ihn gefragt habe.   Wahrscheinlich so was in der Art von: &bdquo;Und, Love Parade?&ldquo; - &bdquo;Ja, klar.&ldquo; - &bdquo;Super! 

...Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, tauchte ein alter Bekannter von ihm auf. ...  Jetzt wei&szlig; ich es also auch: Das ist der Henry!
]]></content:encoded></item><item><title>Musik und Sex ...</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Sex</category><dc:date>2009-08-07T18:40:51+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sex_Musik.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sex_Musik.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[ Na gut, dann eben lediglich eine kurze &Uuml;berlegung: Keine Ahnung, ob die Musik von Sebastien Tellier sich gut f&uuml;r den eigentlichen Liebesakt eignet.   Aber immerhin: Sein letztes Album hei&szlig;t &bdquo;Sexuality&ldquo; und wir finden darauf Musik, die er mit jemandem (Eric Chedeville)  gemacht hat, der angeblich alle gro&szlig;en franz&ouml;sischen Pornofilme vertonte.   Gro&szlig;artige Musik, aber nicht besonders neu, genauso wie der gesamte Inhalt dieses Artikels.   Warum er dennoch geschrieben wurde?   Wir vermuten mal: Es dr&auml;ngte sich gerade nichts anderes auf!   Au&szlig;erdem wollte ich gerne das Foto oben mit dem richtigen Text versehen.   Junge Menschen beim Squaredance-Tanzen.   Schwitzen wie die Schweine, bzw. wie die Menschen in der Bar 25.]]></content:encoded></item><item><title>Sinfonie der Gro&#xdf;stadt-Clubs</title><dc:creator>info@technoarm.de</dc:creator><category>Musik</category><dc:date>2009-07-20T20:27:04+02:00</dc:date><link>http://www.technoarm.de/files/Sound_of_Berlin.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://www.technoarm.de/files/Sound_of_Berlin.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[Ob sp&auml;ter auch noch mehr als nur ein paar Promotion-CDs gepresst werden, h&auml;ngt davon ab, wie erfolgreich sich das Ganze verkauft. 

...Oder minimalistische Musik, selbst wenn sie sich auf einem Sampler namens &bdquo;The Sound of Cologne&ldquo; tummelt und aus K&ouml;ln stammt.   In den vergangenen Jahren war es allerdings meist genau dieser minimale Sound, der Minimal Techno, der mit Berlin in Verbindung gebracht wurde.   Beats, B&auml;sse, Geklicker, sehr reduzierte, monotone Musik mit hypnotischer Wirkung, urspr&uuml;nglich in Detroit erfunden, aber wie geschaffen f&uuml;r eine Stadt, die keine Sperrstunde kennt und die das Partywochenende gerne am Sonntagnachmittag oder Montagmorgen ausklingen l&auml;sst. ...  Gernot Bronsert, er ist ein Teil des wild und laut und international sehr erfolgreich agierenden Duos Modeselektor, f&uuml;hlt sich sogar beleidigt, wenn der Berliner Sound darauf reduziert wird. 

...Der kanadische Plattenaufleger Konrad Black soll einmal bei einem seiner Sets im Watergate gesagt haben: Wenn jetzt eine Bombe explodierte, dann w&auml;re fast die komplette kanadische Techno-Riege ausradiert. 

...Sie alle pr&auml;gen den Berliner Klang und d&uuml;rften umgekehrt vom griffigen Begriff des &bdquo;Sound of Berlin&ldquo; profitieren.   Niko Sch&auml;fer, er ist f&uuml;r viele von ihnen mit seinem &bdquo;Rotation Records&ldquo;-Laden der Plattenh&auml;ndler des Vertrauens, h&auml;lt die Vermarktungsnummer f&uuml;r fragw&uuml;rdig.   Was ihn an der Ministry of Sound-Compilation st&ouml;rt: &bdquo;Dass da Sachen zusammengefasst werden, die inhaltlich nicht viel miteinander zu tun haben.&ldquo;   Ein Teil der Tracks ist urspr&uuml;nglich auf Berliner Labels wie Connaisseur ver&ouml;ffentlicht worden, ein Teil der Musiker lebt in Berlin, einige aber kommen nur ab und zu zum Auflegen in die Stadt. 
]]></content:encoded></item></channel>
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