Deadmau5 hat Ärger ... wegen seiner Katze

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Kannste dir nicht ausdenken: Deadmau5, dieser kanadische Electro-EDM-irgendwas-Musiker, dessen Markenzeichen ein überdimensionaler Plastikkopf ist, der gleichermaßen an Mickey Mouse wie an die Diddl-Maus erinnert, muss jetzt gegen einen Fan vorgehen. Nicht wegen seines Maskenkopfes (da beschäftigte ihn zuletzt ein ziemlich kostspieliger Streit mit dem Disneykonzern), sondern wegen seiner Katze. Diese Katze wurde 2010 von Joel Zimmermann alias Deadmau5 adoptiert, heißt Meowingtons, manchmal auch Prof. Meowingtons, und soll das einzige Tier mit einem verifizierten Twitter-Account sein. Meowingtons, der wegen seines intensiven Miauens so heißt, tauchte schon auf Deadmau5-Alben, auf Werbematerial und Merchandising-Artikeln auf. Die Rechte an der Internet-Präsenz meowington.com aber hat jemand anderes, wie Zimmermann vor einiger Zeit herausfand. Jetzt versucht der Deadmau5, der in den letzten Jahren ordentlich vom EDM-Boom profitiert hat, die Markenrechte in Sachen Meowingtons zurückzubekommen. Ob er im Erfolgsfall neue Meowingtons-Kopfhörer speziell für Katzen herausbringen wird? Hat er nämlich schon mal!

Der beste DJ der Welt

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Wer ist der beste DJ der Welt? Und wie kann man das überhaupt messen? Zum Beispiel, indem man auf einer Webseite die Leser/User darüber abstimmen lässt. Weil Resident Advisor in den letzten Jahren zu DER Webseite in Sachen Club- und DJ-Kultur geworden ist, wiegt ihre Liste ein bisschen mehr als, zum Beispiel, die von Magazin XY, das pro Ausgabe nur ein paar tausend Exemplare verkauft. Oder etwa doch nicht? Denn ein bisschen seltsam ist es ja schon, wer seit Jahren die RA-Jahrespolls anführt. Read and rave on nach dem Klick ...

Irgendwie ein Techno-Pionier: Jean-Jacques Perrey ist tot

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Es gibt Menschen, für die ist Jean-Jacques Perrey der Pate der Techno-Musik. Bzw.: er war es! Der französische Komponist und Pionier der elektronischen Musik ist nämlich am Freitag in der Schweiz im Alter von 87 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Wie das manchmal mit Pionieren so ist: sie sind nicht immer groß herausgekommen – auch Jean-Jacques Perrey gehört zu den eher Unbekannten. Warum er trotzdem wichtig war? Aus vielen Gründen! Read and rave on nach dem Klick ...

Und Moby hat doch Recht!

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Richard Hall, besser bekannt als Moby, lockt natürlich keinen Hipster mehr aus dem Haus bzw. ins Internet. Aber weil ich das ja erstens weiß, zweitens kein Hipster bin und drittens schon so lange immer wieder mit Moby zu tun habe, darf ich mich mit ihm beschäftigen. Mit ihm, mit seinem neuen Album "These Systems Are Failing" und mit dem Video zum daraus ausgekoppelten (ja, so sagte man das früher, als Singles noch eine Rolle spielten) Track "Are You Lost In The World Like Me?". Read and rave on nach dem Klick ...

Dengue Dengue Dengue, Perus Soundzauberer

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Es geht mir leider viel zu selten so, dass ich neue Musik entdecke, die mich so richtig packt. Bei der ich denke: das ist einzigartig! Oder auch: warum hat das vorher noch niemand gemacht? Meist hat es dann ja schon jemand vorher gemacht, nur ist es mir nicht aufgefallen. So oder so, es gibt mal wieder so eine Band, die mich aus der Lethargie wachgerüttelt hat, sie kommt aus Peru und nennt sich Dengue Dengue Dengue. Ein Duo, die Männer dahinter heißen Rafael Pereira und Felipe Salmon. Ihre neue Platte Siete Raices ist vor ein paar Wochen nur in digitaler Form veröffentlicht worden (es gibt sie unter anderem auf der Bandcamp-Seite von Dengue Dengue Dengue). Read and rave on nach dem Klick ...

Pop-Kultur nimmt die Popkultur ernst!

Ich finde ja, dass das "Pop-Kultur"-Festival in Berlin ein sehr schönes Festival ist. Was natürlich vor allem an den Bands liegt, die da auftreten. Und an den Talks. Und an den Videos! Letztes Jahr, als "Pop-Kultur" im Berliner Berghain stattfand, gab es eine Reihe von Trailern, in denen große Momente der Popgeschichte auf ihre Ursprünge zurückgeführt wurden. Da lernte man dann, dass Death Metal in einer Kirchengruppe entstand und Breakdance von einem Obdachlosen auf seiner Pappunterlage erfunden wurde. Oder so ähnlich. Dieses Jahr ist wieder alles fein: nicht mehr im Berghain, sondern in verschiedenen Clubs und Konzerthallen in Neukölln, vom Schwuz bis zum Huxleys. Bands und Musiker wie (nur eine Auswahl!) Mogwai, Algiers, Fatima Al Qadiri, Metronomy, Roosevelt, Keoma, Liars, Matthew Herbert treiben sich dort rum. Talks zum Beispiel über Depressionen in der Popmusik, Popkritiker Jens Balzer liest aus seinem neuen Buch, besonders teuer ist es auch nicht. Und dann: wieder schöne Videos. Scott King hat sie sich ausgedacht, wir treffen Kurt's (Cobain!) Lighter, die Hosen von Brian Jones. Wie heißt es so schön? "Pop-Kultur nimmt Popkultur ernst, meistens jedenfalls!"
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