Wer sich auf die
entsprechenden Webseite der Bundespolizei in
Sachen Trickdiebstahl begibt, könnte den Glauben an das Gute im
Menschen verlieren. Besonders „gut“ gefällt mir der
„Hochhebetrick“: „In einer Gaststätte oder Bar behauptet der
Taschendieb das Gewicht des Opfers genau schätzen zu können.
Während der Taschendieb sein Opfer umklammert und es hochhebt,
entwendet der Komplize die Geldbörse.“ Auch nicht schlecht - und
vielleicht in Sachen Techno nicht uninteressant, ist der so
genannte „Nachtschwärmer-Trick“ - da geht’s im Zug zur Sache!
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Club, Raub
Schon wieder Medienrummel. Dafür aber auch nur ganz kurz, das muss
man, wenn’s einen interessiert, in Ruhe selbst lesen: Der Tip,
eines der Berliner Stadtmagazine, schaut sich auf zehn Seiten das
Berliner Nachtleben an und beschreibt die nach Ansicht der Autoren
interessantesten Clubs. Damit es übersichtlicher wird, haben sie
sich einige Rubriken einfallen lassen: „Reich & schön“, „Die
Superclubs“, „Die Technoveteranen“ etc. Nicht immer ganz logisch
und manchmal sogar ungerecht, wer da neben wem steht. Aber fragste
zehn Leute, welches die besten Berliner Clubs sind, bekommste
schließlich mindestens 15 verschiedene Antworten.
Schlüsselworte: Club
Kitsune – das japanische Wort für Fuchs ! Und der Name eines
französischen Plattenlabels, das nicht nur wegen seiner
angegliederten Mode-Linie weit vorne dabei ist, wenn es um
Stilfragen musikalischer Art geht. Kitsune hat gerade die zehnte
Ausgabe seiner Reihe « Maison Compilation herausgebracht. Im
Untertitel heißt dieses Doppelalbum « The Firework Issue », die
Feuerwerks-Edition und das hat gar nicht so viel mit dem
anstehenden Jahreswechsel zu tun, sondern mit der Art und Weise,
wie Kitsune Musik abfeiert.
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Ktisuné,
Electro,
Club, Musik
Muss sich eine Kurzgeschichte eigentlich immer so lesen, als
stammte sie von Ernest Hemingway? Oder zumindest einem seiner
vielen Nachahmer? Muss sie natürlich nicht und auch wenn ich nicht
weiß, ob das niemand besser weiß als
Anton
Waldt: Er weiß es auf jeden Fall! Anton Waldt ist Chefredakteur
der
De:Bug, dem
Magazin für elektronische Lebensaspekte (oder, wenn man so will,
der Techno-Neon. Und da die Neon ja bekanntlich die Studenten-Bravo
ist, ist die De:Bug die Techno-Studenten-Bravo).
Read and rave on nach dem
Klick ...
Schlüsselworte: Anton
Waldt, Verbrecher Verlag, Sex, Techno, Club
Fünf, sieben, fünf - mehr Silben, allerdings genau in dieser
Abfolge, braucht ein Haiku nicht. Aber die Japaner wussten schon,
warum sie ihre Gedichte so aufgebaut haben: Reicht völlig, um die
kompliziertesten Dinge zu erzählen. Im Oktober feiern wir einen
vorübergehenden Abschied (und haben uns hoffentlich diesmal nicht
schon wieder mit den Silben verzählt).
Read and rave on nach
dem Klick ...
Schlüsselworte: Club, Haiku, Druff
Ein Club ist wie der andere, richtig? Falsch! Aber das merkt man
immer erst dann, wenn man wirklich mal da gewesen ist. Dank eines
Journalistenprogramms war ich gerade ein paar Wochen in den USA,
einige Tage auch in Washington. Dort gibt es seit Jahren (seit
1995) einen Club namens 18th Street Lounge (ja, er ist in der 18.
Straße, ja, er ist eher Lounge als Club). Er gehört, zumindest zum
Teil, den beiden Downbeat-Bastlern von der Thievery Corporation.
Und wenn man Glück hat, dann sind sie auch selber in der ESL
(Abkürzung, auch für das dazugehörige Plattenlabel).
Read and rave on nach dem
Klick ...
Schlüsselworte: 18th Street Lounge, Club, USA, Thievery Corporation, Musik
Macht neugierig, die Überschrift, oder? Vor allem in einer Rubrik,
die mit „Sex“ überschrieben ist. Dabei geht es um ganz andere
Dinge. Um eine
Leserdebatte im Berliner Tagesspiegel nämlich.
Genau genommen um eine Leserdebatte über das Gebaren einiger
Club-Türsteher in Berlin. Türsteher waren hier ja
schon mal Thema und
es geht natürlich immer um den einen Aspekt, der sich hier auch in
der Überschrift andeutet.
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Türsteher,
Club
Ich bin das, was man einen echten Teilzeit-Fan der
RTL-Vorabend-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ nennt: Von 4388
bis zum 11. Dezember ‘09 ausgestrahlten Folgen habe ich 0,8 Folgen
gesehen. Folge 4388 war also mein erstes Mal. Das hatte einen
Grund: Techno! Pia - ich fange jetzt nicht an, die einzelnen
Darsteller und ihre Rollen bei GZSZ zu erklären, wozu auch? - Pia
jedenfalls ist DJ und konnte in einem Club auflegen. Genau genommen
ist Pia DJane, so sagt sie es zumindest selbst, aber man möchte ihr
zurufen: „Nein, Pia, die Jane bist Du nicht, die ist die Braut von
Tarzan!“ Aber das wäre ja platt.
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: GZSZ, Club, DJ, Techno, Sex
Zwei Konzertflügel und ein echtes Schlagzeug. Was das mit Techno zu
tun hat? Im Falle von „
Aufgang“
mehr, als manchem Techno-Produzenten lieb sein kann: Das Trio, das
irgendwie aus New York, aber auch aus dem Libanon, Luxemburg und
Frankreich kommt (aus diesen Ländern kommen sie nämlich, aber sie
haben sich an der Julliard School of Music in New York
kennengelernt), erzeugt mit diesen „real instruments“ mehr
Clubfeeling als viele andere Produzenten mit ihrer Batterie
Computern, Plug-Ins, Synthesizern.
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Aufgang, Berghain,
Club, Techno
Das Adagio in Berlin ist ein ziemlich großer Club gleich am
Potsdamer Platz. Und um das mal klarzustellen: Mit Sicherheit auch
einer der furchtbarsten. Eine Großraumdisco inmitten der
Touristen-Hauptkampfzone, fernab jeder Lockerheit, natürlicher
Coolness und allen Stils. Wenn es dafür noch eines Beweises bedarft
hätte, dann wäre der jetzt von Ellis Sexton geliefert worden: Sie
ist ein russischer DJ, legt, wenn ich das richtig beurteile,
irgendwas zwischen Electro und Progressive auf, kann das vielleicht
sogar, und macht dann alles noch schlimmer durch eine
Oben-ohne-Performance im Sexmessen-Stil.
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Ellis
Sexton, Club, Brüste, Berlin
Komisches Projekt, über das der Berliner Tagesspiegel da
berichtet: Der Tresor, legendäre, aber etwas in
die Jahre gekommene Techno-Legende (ja, das haben die Legenden so
an sich, dass sie legendär sind), will eine Art Dependance in
Peking aufmachen. Ein „Tresor.China“ in einer Industriehalle.
Read
and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Tresor, Techno, China, Club
Ist es dieses „Diiiiiit, Diiiiit, Diiiiit, Diiiiit“ kurz bevor sich
die U-Bahn-Türen schließen? Oder doch eher das „Niiiiii Nii
Niiiiiiiiii“ der S-Bahn? Welches ist der „Sound of Berlin“? Sina
Jantsch hat es geschafft. Sie hat ihn eingefangen, den Klang der
Stadt, und auf zwei CDs gebrannt, so wie sie ihn versteht: minimal,
cluberprobt und Techno. Sina Jantsch ist 22 Jahre alt und arbeitet
bei einem
Plattenlabel. Und zwar bei einem, für das die Frage
nach Kommerz oft wichtiger war als die Frage nach Stil: Ministry of
Sound Germany hat Künstler wie
Shaggy,
Robyn und
Bob Sinclar
unter Vertrag, ist aber vor allem für seine Compilations bekannt.
Die Zusammenstellungen tragen Namen wie „Viva Club Rotation“ oder
„Ibiza 2009“ und passen normalerweise besser in die Großraumdisco
als in Berliner Clubs.
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Berlin, Club, Techno, Musik, House, Electro