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Fettes Brot machen einen auf D.A.F.

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K.I.Z. sind Adolf Hitler

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Die dürfen das, die sind K.I.Z.: „Ich bin Adolf Hitler“ heißt ein neuer Track auf ihrem neuen Mixtape, zu dem es auch ein neues Video gibt. Darin zu sehen: Oliver Polak (der darf das auch, der ist Jude) als ein nach 70 Jahren Winterschlaf aufgewachter Adolf Hitler, der mit seiner neuen Heimat Kreuzberg nicht so richtig klar kommt. Hitler geht immer, das weiß nicht nur der „Der Spiegel“, der im Video sein Fett weg kriegt. Man kann es vermutlich auch anders sehen, ich aber ich habe sehr gelacht, auch über die kleinen Dinge wie zum Beispiel ein Frei.Wild-Poster an der Wand von Polak/Hitler, über seine Pornobildchen und sein Hitler-Bärtchen, über sein Unterhemd und vor allem über das Ende des Videos. Hier jedenfalls kann man es sich ansehen.
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Ein halbes Jahrhunder: Jeff Mills wird 50!

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So, jetzt ist es also so weit: Jeff Mills, Zauberer in Sachen Techno aus Detroit, Welt- und Weltall- Bürger, Science- Fiction- Begeisterter und was ich so mitbekommen habe: sympathischer Typ, wird 50. Kann man sich ja noch mal ein paar Gedanken über ihn und die „Jugendbewegung“ Techno machen. Aber wo fängt man da am besten an? Vielleicht beim 18. Juni 1963. Read and rave on nach dem Klick ...
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Depeche Mode, Teppichmode und Delta Machine

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München, Stuttgart, Frankfurt und auch Berlin haben es erst einmal hinter sich, jetzt kommen Leipzig, Hamburg und Düsseldorf dran: Depeche Mode ist auf Tour, ausverkaufte Stadien sind die Regel. Die Delta-Machine-Tour der Band, die vor über drei Jahrzehnten im englischen Basildon zusammenfand, mobilisiert die Fans – ein Blick auf Facebook, Twitter und Co. genügt, um das festzustellen. Einziges Problem: So richtig nah kommt den Musikern in den riesigen Arenen natürlich nicht. Eine Ausstellung in Berlin versucht es gar nicht erst und bekommt das trotzdem ganz gut hin. Read and rave on nach dem Klick ...
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Tanz der Woche

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Tanz der Woche

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Tage wie dieser ...

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Ich muss mal kurz mit dem Tag abrechnen: Das ist echt unfair, dass einem früher 24 Stunden sehr, sehr lang vorkommen konnten, das mittlerweile aber nicht mehr tun. 24 Stunden? Ha, da lacht der Vielbeschäftigte und sagt, dass er locker auch 48 Stunden ausfüllen könnte. Wirklich? Ja, wirklich. Ob das alles sinnvoll ist, was man so tut, ist ja eine ganz andere Frage.
War vielleicht auch nicht so hilfreich, dass gerade mal wieder diese Geschichte mit den Menschen, die nur vier Stunden (war das jetzt am Tag oder in der Woche?) arbeiten und damit genug Geld verdienen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Aphex Twin. Yeah!

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Gibt es eigentlich noch Menschen, die sich ganz und gar freiwillig eine Aphex-Twin-CD in den Player legen und sie am Stück durchhören. Also wirklich ganz und gar freiwillig, ohne beruflichen Zwang, ohne „damit man mitreden kann“, ohne „muss man mal wieder hören“? Einen kenne ich auf jeden Fall. Er freut sich gerade sehr, während er diese dürftigen, nicht besonders geistreichen Worte hier schreibt.

Nachtrag: Man glaubt es nicht, aber in meiner Euphorie habe ich es geschafft, zwei von drei Mal das für diesen Post nicht ganz unwichtige Wörtchen „Aphex“ falsch zu schreiben. Sollte jetzt aber korrigiert sein :-)
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Tanz der Woche

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Daft Punk - Random Access Memories - Der Review!

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Da ist es also, das neue Daft-Punk-Album. Ganz schön viel Wind bei Facebook & Co! Und ziemlich schnell dann auch die ersten Urteile: Nicht gut, irgendwie lahm, langweilig, enttäuschend. Außer natürlich dieser eine Track namens .... (bitte an dieser Stelle beliebigen Namen eintragen. Da wurden etliche genannt), der sei nämlich doch sehr gut! Als dann heute, zwei Tage vor der offiziellen Veröffentlichung, der Stream von der Plattenfirma ankam, machte ich mich auf Grausiges gefasst. Und wurde komplett überrascht. Daft Punk? Da steh ich drauf, nach wie vor. Warum? Na darum:
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Tanz der Woche

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Techno auf der Straße #7

Family_Techno
Return of the oh so famous Rubrik „Techno auf der Straße“. Ist ja schon ein ganzes Weilchen her. Und so richtig fleißig war ich da offenbar auch nicht, wenn wir jetzt erst bei Nr. 7 sind. Aber da hier beim Technoarm, wo ich ja Chef und gesamtes Personal in einer Person bin, das Lustprinzip reagiert und nicht die Zwangsversteigerung, mache ich es grad so, wie es mir gefällt. Und da gefällt mir jetzt eben in der Kastanienallee in Berlin-Mitte entdecktes Plakat: Hotze (der bemitleidenswerte, von Bringmann und Kopetzki erfundene und gezeichnete Partygänger) und die Wilde Renate (ein Club, der so heißt, darf gar nicht näher erklärt werden - so wird der Mythos bei allen, die noch nie da waren, immer größer!) dachten sich da, sie versuchen es mal miteinander. Und so soll es ja auch sein. Also: Party am 23. Mai 2013: vermutlich gut, weil auch mit Lesung. Plakat: gut. Kastanienallee: war schon mal besser (aber auch schon mal schlechter). Meine Laune: auch gut. Techno auf der Straße? Sehr gut!
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Tanz der Woche

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The Return of Electroclash!

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Musikjournalisten lieben Schubladen – und Musiker, wenn es denn nicht um sie selbst geht, ja eigentlich auch. Kein Wunder also, dass ständig neue Genres mit möglichst griffigen Namen erfunden werden. Electroclash war so ein Modebegriff, dahinter verbarg sich elektronische Musik, in der Gitarren und New Wave auf moderne Produktionsmöglichkeiten trafen. Punk plus elektronische Tanzmusik, wenn man so will. Zufall oder nicht: Gleich drei Protagonisten der 10, 15 Jahre alten Bewegung haben jetzt neue Alben veröffentlicht. Die Französin Caroline Hervé alias Miss Kittin ist wohl die bekannteste. Read and rave on nach dem Klick ...
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Dem Hype ein Schnippchen geschlagen!

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Vielleicht hat es sich schon rumgesprochen: Ich bin großer Fan von Vegard Vinge und seinem Extremtheater. Und jetzt gab es endlich Neues von ihm und seiner Mitstreiterin Ida Müller (ein Mensch namens Trond Reinholdtsen mischt auch mit, ich glaube, er sorgt für Geräusche und Musik). Große Verwirrung jedenfalls bei der Premiere ihres neuen Stücks, wie gehabt im Prater der Berliner Volksbühne angesetzt. „Das 12-Spartenhaus“ heißt das Ganze. Und was soll ich sagen? Grande Enttäuschung bei dieser Premiere. Dreieinhalb Stunden durften wir im Foyer ausharren und wurden dann nach Hause geschickt, ohne dass sich die Türen zu Zuschauerraum und Bühne geöffnet hätten. Schlauer (also in Sachen „Was ist eigentlich ein 12-Spartenhaus?“) war danach auch keiner. Read and rave on nach dem Klick ...
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DJ Koze hat Angst, Amygdala sei Dank!

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Das Leben ist schön und die Menschen unterschiedlich. Nicht alle interessieren sich für die gleichen Sachen, nicht alle reden überhaupt über die gleichen Sache. Hier beim Technoarm würde ich jetzt zum Beispiel schreiben: „Lasst uns über DJ Koze reden.“ Und die meisten wüssten wohl, wer dieser Koze ist und was er so gemacht hat und dass sein Name nichts zum Lachen ist. Beim Deutschlandradio, wo ich ja auch gerne mal meine Zeit verbringe, ist das etwas anders: Da muss man - Achtung, Radiosprech! - den Hörer abholen. Und deshalb ist da ein Text wie der folgende über DJ Koze entstanden: Read and rave on nach dem Klick ...
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Platten machen doch glücklich ...

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Weil’s gerade passt: Ein paar Worte zu einer Selbst- verständlichkeit, die sich trotzdem besonders anfühlt. Seit langem mal wieder war ich Platten kaufen. Schallplatten. Also die aus Vinyl. Keine Alben, die man sich noch als „Sammlerstücke“ oder „kommende Raritäten“ schön reden kann, sondern das richtige Zeug: 12-inches, gerne auch Maxis genannt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sie nur ein paar Mal auflegen werde, vor allem bei mir zu Hause, vielleicht, wenn es sich ergibt, sogar im Club. Und dann werden sie zu den anderen zigtausend Scheiben gestellt, die meine Wohnung kleiner erscheinen lassen, als sie eigentlich ist, und niemals wieder rausgeholt. Gekostet hat mich der Spaß 70 Euro und 25 Cent für sieben Platten und exakt sieben Tracks, die mich wirklich interessieren, der Rest sind eher typische B-Seiten bzw. A-Seiten, die ihr Versprechen nicht halten. Read and rave on nach dem Klick ...
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Mit dem Techno-Wikinger ist nicht zu spaßen

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Um es kurz zu machen: Ich hatte mich hier beim Technoarm ja auch schon mal (wie eine Milliarde andere) mit dem Techno-Wikinger oder auch „techno viking“ beschäftigt. Ihr wisst schon, der muskulöse und unbesiegbar scheinende Mann, der vor über einem Jahrzehnt auf der Fuck Parade in Berlin beim Tanzen und Laufen und Posen gefilmt und Jahre später durch diesen Film zum Internet-Star wurde. Zum unfreiwilligen Star, muss man da wohl schreiben. Denn der Techno-Wikinger hat den Filmer, einen Künstler namens Matthias Fritsch, verklagt. Das Ganze wurde vor einem Berliner Gericht verhandelt und ist jetzt, wo ich das schreibe, noch nicht endgültig geklärt. Klar ist nur: der Techno-Wikinger versteht keinen Spaß, wenn es um diesen Film geht, der so unglaublich vielen Menschen unglaublich viel Spaß brachte. Read and rave on nach dem Klick ...
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Mokke versteckt sich nicht mehr

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Tomoki Ikeda alias Mokke ist DJ, Produzent und musikalisches Multitalent. Vor allem aber ist Mokke Japaner und dementsprechend höflich und bescheiden. Seine zweite Heimat Berlin hat aber auch Spuren hinterlassen. Allerdings brauchte Mokke mehr als zehn Jahre, um sich mit dem inoffiziellen Motto dieser manchmal harten Stadt anzufreunden: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“. Read and rave on nach dem Klick ...
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Jeff Mills zaubert ein Buch

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Über 300 Seiten dick und exakt so groß wie eine Schallplatte. Ein Buch, mit dem der Technopionier Jeff Mills aus Detroit das 20. Jubiläum seines Plattenlabels feiert: „Sequence – A Retrospective of Axis“ heißt das Werk, das vor allem aus Fotos besteht – und einem kreditkartengroßen USB-Stick. Da findet sich dann Musik aus den letzten 20 Jahren, Musik, die Jeff Mills produziert hat. Sequence, die Geschichte seines Plattenlabels Axis in Bildern und Musik. Read and rave on nach dem Klick ...
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Der tanzende Plastikbecher

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Das da auf dem Foto sind C2C, vier Franzosen, die auf ihren CD-Spielern scratchen und auf ihren Effektgeräten effekten (oder wie auch immer man das nennen soll) und insgesamt eine ganz schöne Mischung aus Electro, Hip Hop, Disco und dem ganzen anderen Scheiß hinbekommen. Gerade eben (Mittwochabend) haben sie im holländischen Groningen einen von zehn EBBA gewonnen (EBBA heißt European Border Breakers Awards und ist für Bands, die die Grenzen ihres Heimatlandes überschreiten und auch außerhalb bekannt werden). Ich war bei der Preisverleihung in Groningen, die von der englischen Fernsehfratze Jools Holland moderiert wurde, dabei. Und habe beim Auftritt von C2C die Videokamera angehabt. Aber nicht die Band, sondern die Plastikbecher auf der Bar haben mich interessiert. Read and rave on nach dem Klick ...
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Der DJ von heute - Künstler oder Dienstleister?

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Der Diskjockey als Beruf - seit mindestens 80 Jahren gibt es Leute, die ihr Geld mit dem Musikauflegen verdienen! Mancher Jugendliche glaubt, DJ sei ein Traumjob, aber das heißt noch lange nicht, dass der Discjockey hundertprozentig gesellschaftlich akzeptiert ist. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung. DJ, so will es nämlich das Klischee, ist ein netter Nebenberuf für vor allem männliche junge Nichtsnutze, die noch nicht wissen, was sie aus ihrem Leben machen sollen. Schön, wenn der ein oder andere dabei zum Großverdiener wird. Aber das macht es ja noch nicht zur Kunst. Read and rave on nach dem Klick ...
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Berlin zum Nachlesenhören

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Zwei Weltkriege, verschiedenste politische Systeme, Kaiser und Führer, West und Ost, Teilung und Mauerfall – so lässt sich das 20. Jahrhundert Berlins zusammenfassen. Oder auch so: Dada und Cabaret, Swing und Jazz, Scherben und Neubauten, Punk und Techno! Es brauchte einen Franzosen, um die Geschichte der Musiker und Songs der Stadt aufzuschreiben. Read and rave on nach dem Klick ...
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250. Sendung von Electro Royale !!!

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Natürlich hätte ich mir hier als schmückendes Bild auch eine Geburtstagstorte hinpacken können. Oder ein spektakuläres Feuerwerk. Aber nach fast fünf Jahren Electro Royale und vor der anstehenden 250. Sendung (250??? Krass!!!) gefällt es mir, einen imposanten blauen Planeten an meiner Seite zu wissen. Gerne darf spekuliert werden, was ich damit nun aussagen will: Electro Royale, einsam und mächtig? Der Moderator blau und kugelrund? Die elektronische Musik als niemals müde werdendes Zeichen der Moderne? Vielleicht finde ich Bilder von blauen Planeten ja auch einfach nur schön. Aber über fast fünf Jahre Electro Royale gibt es natürlich doch einiges zu sagen: Read and rave on nach dem Klick ...
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Manga-Style!


Insgeheim wollen wir doch alle wie Charaktere aus einem Manga-Comic oder einem Anime-Film aussehen. Oder? Anastasiya Shpagina, ein Mädchen - oder ist man mit 19, oder wie alt sie jetzt ist, schon Frau? - aus der Ukraine hat sich ihren Traum erfüllt: Sie sieht sich selbst als eine Art Blumen-Fee und kann ihre Augen (und den Rest) so anmalen, dass sie zur Comicfigur wird. Reicht ihr aber angeblich noch nicht: Sie will sich jetzt auch noch operieren lassen. Vielleicht ist ihr das Schminken zu aufwändig?
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In den 70ern ...


... war es so was von egal, wie man aussah. Selbst als Musiker, der den Pop-Olymp erklimmen bzw. seine Fans mit einer gehörigen Portion Schleim verzaubern wollte.
P.S.: Ich weiß nichts über den Song „Tornero“, nichts über die italienische Band „I Santo California“. Aber muss ich ja auch nicht, um sie beides zu finden: Schrill und schräg. Wer ohne I Santo California nicht mehr sein will: Go Youtube, Baby!
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Ein Techno-Hühnchen für die Welt

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Als Vegetarier esse ich vielleicht mal ein Ei, aber ganz sicher kein Hühnchen. Auch nicht „Hühnchen Pollo“. Wer ist „Hühnchen Pollo“? Ein Plastikhuhn, das sich irgendwie im Umfeld von Produzent und DJ Richie Hawtin, der hier ja auch schon mal Thema war, bewegt. Vor wenigen Wochen noch eine ganz und gar unbekannte Facebook-Figur, mittlerweile schon mit fast tausend Menschen befreundet. „Hühnchen Pollo“ kommt in der Welt rum, wird bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten fotografiert, macht sich dabei gerne an junge hübsche Mädchen ran, dreht sich auf Plattentellern und wird von allen möglichen Typen in den Mund gennommen. Alles streng platonisch, natürlich. „Hühnchen Pollo“ sieht fast genauso aus wie das Hühnchen hier an der Seite in den Armen von Flat Eric. Aber nur fast: „Hühnchen Pollo“ hat einen schwarzen Punkt auf dem Bauch und einen roten, nicht braunen Schnabel wie meins. Außerdem stammt „Hühnchen Pollo“ mit Sicherheit nicht aus einem Scherzartikel-Laden in Berlin-Schöneberg, oder? Mal sehen, wie groß „Hühnchen Pollo“ noch wird. Würde mich nicht wundern, wenn demnächst der entsprechende Track auf m_nus oder plus 8 rauskommt.
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Das Techno-Duo Drexciya und seine Unterwasser-Utopien

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Dass Musik, die sich mit dem Meer auseinandersetzt, nicht immer mit Sehnsucht, Seemännern und Romantik zu tun haben muss, sollte klar sein. Wenn nicht, dann muss man sich nur einmal die Musik des mysteriösen Duos Drexciya aus Detroit, das von 1989 bis 2002 existierte und in Techno-Electro-Kreisen noch heute legendären Ruf besitzt, anhören. Die instrumentalen Stücke von Drexciya tragen Titel wie Lost Vessel – verlorenes Schiff, Neptuns Höhle oder auch: Song of the Green Whale. Drexciya kamen aus Detroit und haben sich in bester Techno-Manier vor der Öffentlichkeit versteckt: Interviews, wenn überhaupt, dann nur mit Maske, zu den Platten kaum Informationen, lange Zeit war nicht klar, wer überhaupt hinter Drexciya steckte. Read and rave on nach dem Klick ...
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Deadmau5 alles andere als eine tote Maus

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Vielleicht doch kein Zufall, dass ich Deadmau5, diese verkleidete Kunstfigur, hinter der der kanadische Produzent Joel Zimmerman steckt, irgendwie besser finde als David Guetta, auch wenn sie ähnliche Felder beackern und zumindest live ähnlich viel Publikum anziehen. Deadmau5 ist nämlich, trotzdem oder weil er seinen Kopf in eine Mausmaske steckt, ein interessanter Typ mit, jetzt kommt’s, eigenem Kopf. Und ehrlich scheint er auch zu sein, anders ist nicht zu erklären, dass er das ganze Mysterium, dass andere Stars der Electronic Dance Music (EDM) um sich herum aufbauen, mit einem kurzen Text komplett einreißt. Read and rave on nach dem Klick ...
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In eigener Sache

Heide123
Mist, habe ich doch die ganze Zeit gedacht, ich lege am Samstag in der Heidestraße auf. Aber nein, schon jetzt, am Freitag (15. Juni) bin ich dran. Zusammen mit Gesine Kühne - Traum-DJ-Duo, sage ich mal, und hoffentlich Wiederholung glorreicher zurückliegender Gigs. Der Laden hat keinen Namen, aber die Party: Heideglühen. Adresse? Mehr Infos? Nach dem Klick! Read and rave on nach dem Klick ...
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Das Waffenarsenal des Produzenten

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Die kanadische Musikerin Grimes kommt am Freitag ins Berliner Berghain. Nicht nur sie hat erkannt, was aus der Verbindung von Technik und Stimme Großartiges entstehen kann!
Manchmal braucht es ein kleines Genie, das einem Augen und Ohren öffnet. Eines wie Grimes. Hinter diesem Namen versteckt sich die 24-jährige kanadische Musikerin Claire Boucher. Grimes kann in ihrer Musik mühelos den Schalter zwischen Pop und Dance und Electro umlegen. Und wenn sie das tut, dann fällt es einem plötzlich auf: wie selbstverständlich mittlerweile überall in der Musik an der Stimme manipuliert und herumgedoktort wird! In Hip-Hop- und R’n’B-Produktionen, bei Madonna, Lady Gaga, Daft Punk und all den anderen: Effekte auf den Vocals, wo man auch hinhört! Eine „normale“, unbearbeitete Stimme inzwischen eher die Ausnahme als die Regel. Read and rave on nach dem Klick ...
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Der Klang der Familie

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Was der Planet hier rechts zu suchen hat? DER Planet eigentlich nichts, aber ein Planet schon: So hieß nämlich vor gut 20 Jahren einer der spannendsten Clubs, die Berlin zu bieten hatte. Ja, ein Techno-Club. Er spielt eine kleine Rolle im Buch „Der Klang der Familie“, das Svent VT und Felix Denk gerade veröffentlicht haben: Berlin, Techno und die Wende, heißt es im Untertitel. Die Geschichte der elektronischen Tanzmusik nicht nur in Deutschland. Und fast alle kommen sie zu Wort, die damals ein Wörtchen mitzureden hatten. Dr. Motte, Westbam, Tanith, Paul van Dyk, Mijk van Dijk, Rok, Jauche, Wolle XDP und viele viele andere. Read and rave on nach dem Klick ...
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Deichkind-Konzerkritik in einem Satz:

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Überwältigend, wie immer.

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Music For Those Who Know!

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Woher nur? Woher, woher, woher? Seit einigen Tagen werde ich immer wieder seltsam angeschaut. Ich laufe nämlich mit meinem alten Walkman herum. Damals der beste, den Sony so herstellte (kostete um die 300 Mark), heute nur noch ein seltsames Relikt. Aber es hat einen Grund, warum ich einen auf Tape-Connoisseur mache: Ich höre mir alte Cassetten an, auf denen sich mitgeschnittene Techno-Radio-Shows von Anfang der 90er finden. Auf einem dieser Tapes stieß ich mal wieder auf den Satz „Music for those who know“, den ich mir, Ironie der Walkman-Geschichte, auf die Rückseite meines iPods eingravieren ließ. Ein Zitat, das noch weiter geht: „Music for those who know. Punishment for those who don’t.“ Aber woher stammt es nur? Jeff Mills? Underground Resistance? Mad Mike Banks? Ich würde sagen, es stammt von Jeff Mills. Aber ich weiß nicht, von welcher Platte und stehe ein wenig hilflos da. Da hilft nur, in die Runde zu fragen: Wer kennt es, wer kann helfen?
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Henry Rollins vs. Techno-Wikinger

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Das muss hier im Steno-Stil dokumentiert werden, Zeit ist schließlich knapp: Durch Zufall auf Video gestoßen, Henry Rollins vs. Techno Viking. Fälschlicherweise gedacht, beide wären schon mal Thema beim Technoarm gewesen. Beim einen, Henry Rollins, stimmt es. Beim legendären Techno-Wikinger aber nicht.. Dann fiel mir wieder ein: Stimmt, ich wollte ja eigentlich noch mal ausdauernder recherchieren, was der Techno Viking jetzt mach. Aber, siehe oben, Zeit ist knapp. Also besser jetzt als nie: Henry Rollins vs. Techno Viking im Video. Und auch wenn Rollins keine schönen Sachen über „Electronic Dance Music“ sagt, bleibt er trotzdem einer meiner Helden. Read and rave on nach dem Klick ...
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In der Zeitfalle!

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Was passiert eigentlich, wenn Millionen Jahre alter Sandstein als Fotopapier benutzt, ein altes Science-Fiction-Motive auf die raue Oberfläche projiziert und dann das ganze auch noch reliefartig bearbeitet wird? Dann passiert Kunst. Und es vermischen sich mindestens vier verschiedene Zeitebenen, so dass man ohne weiteres von einer Zeitfalle sprechen kann. Time Trap nennt es Thomas Lucker, so heißt seine Ausstellung und so heißt auch eins der markantesten Bilder/Reliefs/Skulpturen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Als aus deutschem Punk die Neue Welle wurde

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Neue Deutsche Welle ... ein Begriff, über den man sich gut streiten kann - auch heute noch, mehr als 32 Jahre nachdem ihn der Plattenlabelbetreiber Burkhard Seiler alias Der Zensor das erst Mal benutzte. So unterschiedlich die Musik, die darunter zusammengenfasst wird! So gegensätzlich der Anfang und das Ende dieser Liason aus deutscher Sprache und zuerst punkigen, dann poppigen und schlagerhaften Sounds! So griffig und so schwammig zugleich! Read and rave on nach dem Klick ...
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Henry Rollins - Punk-Ikone und Endlosredner

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Er redet und redet und redet, der Blick auf die Uhr am Ende verrät: Fast drei Stunden lang. Ohne Pause, nicht einmal einen Schluck Wasser gönnt er sich. Und nur ein einziges Mal liest er von einem Zettel ab, als er all die Dinge aufzählt, die man in Indien nicht mit ins Flugzeug nehmen darf. Henry Rollins, früher einmal Sänger bei der legendären Hardcore-Band Black Flag (und weil wir hier beim Technoarm sind, muss ich das vielleicht noch mal deutlich sagen: Hardcore wie in Punk, nicht Hardcore wie in Techno), Gründer der Rollins Band, Schauspieler, Autor. Henry Rollins wird in zwei Wochen 51 Jahre alt und hat noch immer - oder jetzt gerade - so unglaublich viel zu sagen. Deshalb redet er auch sehr schnell, immer, nicht nur bei diesem Auftritt im Berliner Huxley’s. Read and rave on nach dem Klick ...
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Als ich einmal der bekannteste Tätowierer Österreichs war

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Zum Glück habe ich dieses Foto gefunden. Das da auf der rechten Seite. Aufgenommen hat es Rob Kern, der die mitunter ziemlich unterhaltsame Seite „From Out Of Nowhere“ am Laufen hält. Aber es soll hier nicht um Rob gehen, sondern um Katzen, die Frau auf dem Foto. Nicht schwer zu erraten, warum sich Katzen, die als lebendes Gesamtkunstwerk herumläuft, so genannt hat. Aber wie kam es, dass sie mich einmal einen Abend lang für einen Tätowier-Kollegen aus Österreich hielt? Bzw. sogar für den besten Tätowierer Österreichs? Read and rave on nach dem Klick ...
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Ein neuer Star-Wars-Film!

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Eigentlich müssten die folgenden Sätze mit „Möge die Macht mit dir sein!“ anfangen. Aber, hey, das ist ja ein total abgelutschter Satz! Also fangen wir einfach so an: Schön, womit manche Menschen so ihre Zeit verbringen. Casey Pugh zum Beispiel. Er hat einen neuen Star-Wars-Film veröffentlicht. Die Geschichte kennt man allerdings, es ist die vom allerersten Krieg-der-Sterne-Film aus dem Jahr 1977. Nur haben hier hunderte von unterschiedlichen Amateur-Filmern jeweils 15 Sekunden des Original-Movies nachgedreht. Zum Teil sehr lustig, zum Teil sehr amateurhaft, mit Kindern, Tieren, als Zeichentrick oder mit Lego-Figuren. Und obwohl (oder vielleicht gerade weil) sehr dilettantisch, sind das alles andere als verschwendete zwei Stunden, die man mit dem Ganzen verbringen kann. Auch die kleinen Technomomente, wenn zum Beispiel Sturmtruppen-Soldaten auf einmal anfangen zu tanzen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #5

TTT
Es gibt im Ersten eine Sendung namens Titel, Thesen, Temperamente. Namensgeber für das neue TTT? Oder teuflischer Zufall? Jedenfalls bringt es Titten, Techno und Trompeten auf den Punkt, dass Sex and Drugs and Rock’n’Roll zwar gerstern waren, aber in leicht abgeänderter Form immer noch eine Rolle spielen. Und sonst? Sonst fällt mir hier nicht mehr viel ein. Nicht, weil ich es doof fände oder platt oder trivial. Sondern weil ich selbst ein bisschen platt bin. Zu viel TTT ist eben auch nicht gut.
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Und jetzt macht David Lynch auch noch Musik!

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Vor einigen Jahren sorgte eine Studie der Universität Sheffield für eine echte Überraschung: Die meisten Kinder, so hieß es da, mögen keine Clowns, viele haben Angst vor ihnen. Eine schlechte Nachricht für Zirkus- und Krankenhaus-Clowns, die ihre Späße ja vor allem für Kinder aufführen. Eine gute Nachricht für David Lynch, den Regisseur, der mit seinen Filmen gerne die Menschen verstört. Denn so ergibt der Titel seines ersten Albums einen echten Sinn: Crazy Clown Time – Zeit für den verrückten Clown! Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #4

TechnoundKlamotten
Tja, „Techno & Klamotten“ was soll man dazu sagen? Hat bei intensiverem Nachdenken etwas 90er-Jahre-mäßiges. Nicht nur der Spruch, sondern auch das Design. Liegt vielleicht am Laden selbst, an dem das auf die Scheibe geklebt wurde: „Der Plattenladen“ heißt er (ehemals Club Sound Records) man findet ihn in Berlin gleich am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Eins ist sicher - und was anderes macht einem dieser Spruch auch nicht vor - hier bekommt man genau das, was einem versprochen wird. Nicht mehr, nicht weniger. Gleichzeitig natürlich auch krasses Indiz dafür, dass Schallplattenläden allein gar nicht mehr überlebensfähig sind - es braucht ein Zusatzangebot. Die Klamotten im „Plattenladen“ sind überwiegend T-Shirts.
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"Ich will Deutsche werden"

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Bis zum siebten Song ihres Debütalbums lässt sich Aerea Negrot Zeit, dann kommt der entscheidende Satz:„Ich bin so eine große Stern, aber die Welt kann mich noch nicht sehen!“ heißt es grammatikalisch nicht ganz korrekt, aber sehr charmant. Die Betonung liegt auf „noch“, denn wenn es nach der seit sieben Jahren in Berlin lebenden Sängerin geht, dann sollten die Menschen eher früher als später erkennen, wie einzigartig sie doch ist. Dafür setzt sie alle Hebel in Bewegung. Read and rave on nach dem Klick ...
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Pervers gutes oder einfach nur perverses Theater?

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Wenn sich die Bild-Zeitung mit Theater beschäftigt, dann kann man sich ziemlich sicher sein, dass das Thema in eine der folgenden Kategorien passt. Erstens: Einem der Schauspieler ist irgendwas Schlimmes passiert. Zweitens: Es hat gebrannt. Drittens: Es hat einen „Skandal“ gegeben. Gebrannt hat es nicht im Prater der Berliner Volksbühne. Den Schauspielern ist auch nichts wirklich Schlimmes passiert. Bleibt also nur der „Skandal“, der sich für die Bild unter der Überschrift „Das perverseste Theater-Stück Berlins“ zusammenfassen lässt. Read and rave on nach dem Klick ...
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Electro-Schweine

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Das hätte ich gerne: Ein kleines rosa-farbiges Schweinchen mit 17 Nasen. Und in jede Nase kann man einen Stecker stecken und wenn zu viel Strom gezogen wird und das ganze überlastet ist, dann wird gegrunzt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es dieses Schweinchen noch nicht, es ist bislang eine Design-Studie, aber eine, die zeigt, was das Art.Lebedev Studio so alles draufhat. Ist übrigens ein russisches Designstudio und eine Webseite und offenbar noch so einiges mehr, vor 16 Jahren von Artemy Lebedev gegründet. Ich mag die Seite von Art.Lebedev, dort finden sich so viele andere Dinge, die die Welt braucht, ohne sie wirklich zu brauchen. Oder, wenn man es andersrum sehen will: Mit Dingen, die die Welt nicht braucht, weil sie nicht weiß, dass es sie gibt.
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Masken, Masken, Masken ...

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Ein leicht teuflisches Lächeln, rote Bäckchen und schwarzes Bärtchen auf weißem Grund – so sieht es aus, das gemeinsame Symbol der Occupy-Bewegung, die Guy-Fawkes-Maske. Guy Fawkes versuchte vor über vierhundert Jahren, einen König und seine ganze Sippe in die Luft zu sprengen, populär gemacht hat die nach ihm benannte Maske der Film „V for Vendetta“, die Aktivisten des Internetkollektivs „Anonymous“ haben sie zuerst bei Protesten getragen – aus Selbstschutz, denn damals ging es gegen Scientology. Jetzt haben die Globalisierungs- und Bankenkritiker in aller Welt die Maske für sich entdeckt. Ein bisschen Theater schwingt da mit, ein bisschen das Verständnis, wie die Mediengesellschaft nun einmal funktioniert, es geht um Außenwirkung und Selbstverständnis. Und damit wären wir auch schon bei einer anderen gesellschaftlichen Gruppe, die die Macht der Maske für sich entdeckt hat – bei der Technoszene und ihrem Dunstkreis. Read and rave on nach dem Klick ...
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Berghain ruft "Alle"! "Worker's Pearls" vor die Säue!

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Selbst Leute, die mit beiden Beinen fest auf den Tanzfluren des Berliner Party-Lebens stehen, sind schon an der Tür des Berghain-Clubs gescheitert. Oder auf wahre Größe zurecht gestutzt worden – warum auch nicht, so ein kleiner Dämpfer kann ja manchmal Wunder wirken. Ich habe mich nicht immer, aber meistens vor dem Berghain gedrückt: Die Aussicht, zwei Stunden anzustehen, um dann doch nicht reingelassen zu werden, fand ich nicht soooo toll. Diese Türsteher-Geschichten rund ums Berghain sind natürlich nicht besonders neu, aber der naheliegende Einstieg zur Geschichte rund um „ALLE – Worker’s Pearls“. Read and rave on nach dem Klick ...
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Wenn der Comic-Techno genau hinschaut ...

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Es mag im Techno nicht ganz so extrem sein wie zum Beispiel in der Hip-Hop-Szene. Aber Humor und Ironie haben innerhalb der elektronischen Szene nicht wirklich einen großen Stellenwert. Abgesehen von Hotze und Co. und den anderen Comics, die Bringmann und Kopetzki für die Raveline und die Groove erfinden. Zwei wirklich extrem gute Beobachter, die in wenigen, manchmal sogar nur einem einzigen Bild Szenen aus der Technowelt komplett auf den Punkt bringen. Durchis, Druffis, DJs, Veranstalter, Groupies, Plattenverkäufer und alles, was sich in den weiten Feldern von Loveparade bis Goa Party, vom Minimal Club bis After Hour so abspielt, finden sich hier immer wieder aufs neue. Und jetzt auch wieder in Buchform. Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno - Musik der "absichtlich Schwachsinnigen"?

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Ist Techno wirklich die „dümmste Musik, die die Welt je hervorgebracht hat“? Wohl kaum. Aber darum geht es in diesem Beitrag. Techno, Dummsein, Hitler. Drei interessante Themen. Aber wie sie verbinden? Vielleicht so: Es gibt ja in Klagenfurt einmal im Jahr den Bachmann-Preis. Literatur. Und da hat vor einigen Wochen Antonia Baum gelesen. Ihr Text ... ja, über was genau schreibt sie denn da? Ich habe es nicht richtig durchschaut. Aber den interessantesten Teil (jedenfalls aus Technoarm-Sicht) herausgesucht. Kleine Warnung: Man kann sich eventuell beleidigt fühlen. Aber es sind ja nicht meine Worte, sondern die von Antonia Baum. Techno Fröhliches Interpretieren! Read and rave on nach dem Klick ...
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Und noch einmal: Die Wildente!

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Ein Theaterstück wie eine Geisterbahnfahrt, nur viel, viel länger: So könnte man die Inszenierung der „Wildente“ in Berlin, die gerade zu Ende gegangen ist, auch beschreiben. Zwei Wochen lang eine extreme Szene nach der anderen, mit viel Blut, Sex, Dramatik und all den menschlichen Abgründen, die sich so auftun. Ich bin immer noch so begeistert wie vor zwei Wochen, als ich hier schon mal über „Die Wildente“ schrieb. Aber gleichzeitig sehr viel schlauer. Und gefilmt habe ich auch noch. Nur gut, dass die Boulevardzeitungen das ganze übersehen haben! Read and rave on nach dem Klick ...
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Die Wildente - was für ein Theater!

Wild4Paket
Da wohnt man also in der Großstadt, in Berlin, hält sich für mit allen Wassern gewaschen und glaubt, schon alles gesehen zu haben. Und dann das: Ein Theaterstück, das einen von den Socken haut. Ein Stück, das echt krass ist, verstörend und faszinierend. Eigentlich gar nicht so richtig Theater, wie wir es sonst kennen. Kein „Vorhang auf!“, keine feste Anfangszeit, kein Schlusspunkt. Sondern Theater rund um die Uhr. 24 Stunden am Tag. Wochenlang. Umsonst, für alle, die sich in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg hinter die schwarzen Vorhänge trauen, auf denen steht, dass man erst ab 18 rein darf. Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #3

DJ-Wettbewerb
Und schon wieder: Ein Plakat. Aber was für eins! Ein gelbes! Eines, das nicht ganz rechtschreibsicher „DJ & Produzent Wettbewerb“ propagiert. Ein Plakat, das Ruhm und Ehre, Geld und Groupies, Reisen in alle Welt, Anerkennung, künstlerische Selbstverwirklichung, ein Leben in Freiheit und ein Ende des Daseins als Mauerblümchen und Graue Maus und Niemand verheißt! Doch die erste Begeisterung legt sich schnell: Was, wenn alles gar nicht so gemeint ist, wie es da steht? Was, wenn dieses Plakat das Equivalent zum Pop-Up-Fenster „Kein Scheiß! Du bist der billionste Besucher dieser Website und musst nur hier klicken, um ein Parkhaus voller Neuwagen, das Parkhaus, die Straße, in der das Parkhaus steht, den Bezirk, zu dem Straße und Parkhaus gehören, und ein iPad zu gewinnen!“ ist? Ja, was wäre dann? Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #2

BerlinSummerRave
Ein Plakat, wie man es lange nicht gesehen hat: Bunt und grell und billig! Kein Wunder, denn diese Technoparty ist ja erstens mit den besten DJs der Welt ausgestattet (aus ihrer Warte und vom Jahr 1993 aus gesehen), mit Westbam und Marusha. Zweitens ist Tom Novy auch noch mit dabei, wer noch nicht weiß, was man über Tom Novy denken kann, der darf sich hier gerne Anregungen holen. Drittens treten Tok Tok vs. Soffy O. auf. Jetzt mal ehrlich, welches Jahr schreiben wir?
Dekonstruieren wir das Poster einmal: Berlin Summer Rave! Nein, so darf im Jahr 2011 eigentlich keine Party mehr heißen, schon lange keine so große und erst recht keine, die auf dem Flughafen Tempelhof stattfindet. Die Grafik, die auf dem Poster eingebaut ist, die Kreise und das Flugzeug, signalisieren Modernität, aber eine Modernität längst vergangener Tage. Orange und Weiß und Gelb, das sind die Farben des Veranstalters: A&P. Attraktiv und preiswert, die Budget-Marke der Supermarkt-Kette Kaiser’s. Wer letztes Jahr da war - das ist nämlich schon das zweite Jahr in Folge, dass diese Qualitätsveranstaltung auf die Menschheit losgelassen wird - weiß, wie es dieses Jahr wird. Na ja, eventuell ist das Wetter ein wenig schlechter oder besser.
Komisch, hätte nie gedacht, dass es einmal Technoveranstaltungen im Sinne einer Oldies-Nacht geben würde. Forward ever, backwards never???
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Augen sind Münder

Flower
Wenn ich das mit meinem doch recht einfach gehaltenen Fotobearbeitungsprogramm versuche, kommt nichts Gescheites raus: Den Mund eines Menschen (bzw. seines Abbildes) ausschneiden, kopieren und anstelle der Augen einsetzen. Wenn das aber Menschen machen, die Ahnung davon haben ... dann kommt Grausames, Erhellendes, Großartiges dabei heraus. Sehr schön nachzusehen bei dem Photoshop-Wettbewerb von Freaking News.
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Techno auf der Straße #1

Flower
Ein Roboter, auf dessen Mund Techno steht. Kein Wunder, ist es doch die Robo Freak Show, die uns hier versprochen wird. In seiner eisernen Hand ein Zettel, darauf Namen, Namen, Namen. Keine Todesliste, sondern das Line-up. Das Design des Roboters weist uns subtil darauf hin, dass es sich irgendwie um eine oldschoole Veranstaltung handelt. Oder sollte das nur Irreführung sein? Mit Absicht? Es dampft aus dem Roboter. Eine Party, bei der ordentlich Dampf abgelassen werden kann? Oder doch nur heiße Luft? Oder ist das Rauchverbot außer Kraft gesetzt? Fragen über Fragen, die nur die beantworten können, die da gewesen sind.
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Taxi Driver - ein Film wird Buch

Taxifertig
Was ist gelb, laut und rücksichtslos? Wer schon mal in Manhattan war, kennt die Antwort: Taxis in New York. Vor 35 Jahren setzte Regisseur Martin Scorcese ihnen ein krasses Denkmal – den Film „Taxi Driver“ mit Robert De Niro in der Hauptrolle. Jetzt hat der Taschen-Verlag, bekannt für seine opulenten Fotobände, das Buch zum Film herausgebracht – dort finden sich, neben einigen Interviews, etliche Bilder, die Set-Fotograf Steve Schapiro schießen konnte. Einen Blick ist dieses Buch (das natürlich auch Taxi Driver heißt) auf jeden Fall wert – auch wenn 500 Euro für die einfache oder 1200 für die aufwändigere Version dieses Buches ausgeben werden wollen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Voll auf die Zwölf!

Flower
Muss sich eine Kurzgeschichte eigentlich immer so lesen, als stammte sie von Ernest Hemingway? Oder zumindest einem seiner vielen Nachahmer? Muss sie natürlich nicht und auch wenn ich nicht weiß, ob das niemand besser weiß als Anton Waldt: Er weiß es auf jeden Fall! Anton Waldt ist Chefredakteur der De:Bug, dem Magazin für elektronische Lebensaspekte (oder, wenn man so will, der Techno-Neon. Und da die Neon ja bekanntlich die Studenten-Bravo ist, ist die De:Bug die Techno-Studenten-Bravo). Read and rave on nach dem Klick ...
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Tanz auf dem Regenwasser

Flower
Ich habe eine Vergangenheit. Eine Vergangenheit als Breakdancer. Das ist mittlerweile ziemlich lange her, ich war ein kleiner Bubi, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine weißen Baumwollhandschuhen rausholte und tanzte. Nicht so akrobatisch, wenig auf dem Boden. Dafür Robot Dance und Body Poppin’, am liebsten zum härtesten Electro Funk, den man Anfang der 80er-Jahre so finden konnte. Der erste Auftritt beim Schulsommerfest. Dann bei einer privaten Party im Berliner Nobelviertel Grunewald. Read and rave on nach dem Klick ...
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Wo ist Logorama?

Foto: H5 / Promo
In ein paar Tagen werden in Los Angeles die Oscars verliehen. Wahrscheinlich, wie sonst auch, nicht für die besten Filme, sondern ... na ja, wonach auch immer die Gewinner ausgesucht werden. Es wäre also kein Wunder, wenn „Logorama“ vom französischen Künstlerkollektiv H5 nicht den ersten Preis in seiner Klasse (bester animierter Kurzfilm) bekäme. Aber es wäre auch ziemlich ungerecht. Read and rave on nach dem Klick ...
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Das Hinterletzte

Fotografiert von Leorex
Stelle gerade fest, dass die Sex-Ecke hier am schleppendsten anläuft. Zum Glück habe ich gerade bei den Pimpettes einen schönen Artikel entdeckt, der auch gut hierher passt: Es geht um ein Werk des Designers/Künstlers Tomoi Sayuda. Sie nennen es Po-Scannerstuhl, Sayuda nennt es iBum und behauptet, ganz schön forsch, „the arse is the window of the soul“: Ein Sessel, der, wenn man sich raufsetzt, ein Bild vom platt gesessenen Hinterteil macht und eine Kopie davon an der Seite ausspuckt. Read and rave on nach dem Klick ...
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