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Henry Rollins vs. Techno-Wikinger

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Das muss hier im Steno-Stil dokumentiert werden, Zeit ist schließlich knapp: Durch Zufall auf Video gestoßen, Henry Rollins vs. Techno Viking. Fälschlicherweise gedacht, beide wären schon mal Thema beim Technoarm gewesen. Beim einen, Henry Rollins, stimmt es. Beim legendären Techno-Wikinger aber nicht.. Dann fiel mir wieder ein: Stimmt, ich wollte ja eigentlich noch mal ausdauernder recherchieren, was der Techno Viking jetzt mach. Aber, siehe oben, Zeit ist knapp. Also besser jetzt als nie: Henry Rollins vs. Techno Viking im Video. Und auch wenn Rollins keine schönen Sachen über „Electronic Dance Music“ sagt, bleibt er trotzdem einer meiner Helden. Read and rave on nach dem Klick ...
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In der Zeitfalle!

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Was passiert eigentlich, wenn Millionen Jahre alter Sandstein als Fotopapier benutzt, ein altes Science-Fiction-Motive auf die raue Oberfläche projiziert und dann das ganze auch noch reliefartig bearbeitet wird? Dann passiert Kunst. Und es vermischen sich mindestens vier verschiedene Zeitebenen, so dass man ohne weiteres von einer Zeitfalle sprechen kann. Time Trap nennt es Thomas Lucker, so heißt seine Ausstellung und so heißt auch eins der markantesten Bilder/Reliefs/Skulpturen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Als aus deutschem Punk die Neue Welle wurde

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Neue Deutsche Welle ... ein Begriff, über den man sich gut streiten kann - auch heute noch, mehr als 32 Jahre nachdem ihn der Plattenlabelbetreiber Burkhard Seiler alias Der Zensor das erst Mal benutzte. So unterschiedlich die Musik, die darunter zusammengenfasst wird! So gegensätzlich der Anfang und das Ende dieser Liason aus deutscher Sprache und zuerst punkigen, dann poppigen und schlagerhaften Sounds! So griffig und so schwammig zugleich! Read and rave on nach dem Klick ...
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Henry Rollins - Punk-Ikone und Endlosredner

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Er redet und redet und redet, der Blick auf die Uhr am Ende verrät: Fast drei Stunden lang. Ohne Pause, nicht einmal einen Schluck Wasser gönnt er sich. Und nur ein einziges Mal liest er von einem Zettel ab, als er all die Dinge aufzählt, die man in Indien nicht mit ins Flugzeug nehmen darf. Henry Rollins, früher einmal Sänger bei der legendären Hardcore-Band Black Flag (und weil wir hier beim Technoarm sind, muss ich das vielleicht noch mal deutlich sagen: Hardcore wie in Punk, nicht Hardcore wie in Techno), Gründer der Rollins Band, Schauspieler, Autor. Henry Rollins wird in zwei Wochen 51 Jahre alt und hat noch immer - oder jetzt gerade - so unglaublich viel zu sagen. Deshalb redet er auch sehr schnell, immer, nicht nur bei diesem Auftritt im Berliner Huxley’s. Read and rave on nach dem Klick ...
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Als ich einmal der bekannteste Tätowierer Österreichs war

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Zum Glück habe ich dieses Foto gefunden. Das da auf der rechten Seite. Aufgenommen hat es Rob Kern, der die mitunter ziemlich unterhaltsame Seite „From Out Of Nowhere“ am Laufen hält. Aber es soll hier nicht um Rob gehen, sondern um Katzen, die Frau auf dem Foto. Nicht schwer zu erraten, warum sich Katzen, die als lebendes Gesamtkunstwerk herumläuft, so genannt hat. Aber wie kam es, dass sie mich einmal einen Abend lang für einen Tätowier-Kollegen aus Österreich hielt? Bzw. sogar für den besten Tätowierer Österreichs? Read and rave on nach dem Klick ...
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Ein neuer Star-Wars-Film!

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Eigentlich müssten die folgenden Sätze mit „Möge die Macht mit dir sein!“ anfangen. Aber, hey, das ist ja ein total abgelutschter Satz! Also fangen wir einfach so an: Schön, womit manche Menschen so ihre Zeit verbringen. Casey Pugh zum Beispiel. Er hat einen neuen Star-Wars-Film veröffentlicht. Die Geschichte kennt man allerdings, es ist die vom allerersten Krieg-der-Sterne-Film aus dem Jahr 1977. Nur haben hier hunderte von unterschiedlichen Amateur-Filmern jeweils 15 Sekunden des Original-Movies nachgedreht. Zum Teil sehr lustig, zum Teil sehr amateurhaft, mit Kindern, Tieren, als Zeichentrick oder mit Lego-Figuren. Und obwohl (oder vielleicht gerade weil) sehr dilettantisch, sind das alles andere als verschwendete zwei Stunden, die man mit dem Ganzen verbringen kann. Auch die kleinen Technomomente, wenn zum Beispiel Sturmtruppen-Soldaten auf einmal anfangen zu tanzen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #5

TTT
Es gibt im Ersten eine Sendung namens Titel, Thesen, Temperamente. Namensgeber für das neue TTT? Oder teuflischer Zufall? Jedenfalls bringt es Titten, Techno und Trompeten auf den Punkt, dass Sex and Drugs and Rock’n’Roll zwar gerstern waren, aber in leicht abgeänderter Form immer noch eine Rolle spielen. Und sonst? Sonst fällt mir hier nicht mehr viel ein. Nicht, weil ich es doof fände oder platt oder trivial. Sondern weil ich selbst ein bisschen platt bin. Zu viel TTT ist eben auch nicht gut.
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Und jetzt macht David Lynch auch noch Musik!

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Vor einigen Jahren sorgte eine Studie der Universität Sheffield für eine echte Überraschung: Die meisten Kinder, so hieß es da, mögen keine Clowns, viele haben Angst vor ihnen. Eine schlechte Nachricht für Zirkus- und Krankenhaus-Clowns, die ihre Späße ja vor allem für Kinder aufführen. Eine gute Nachricht für David Lynch, den Regisseur, der mit seinen Filmen gerne die Menschen verstört. Denn so ergibt der Titel seines ersten Albums einen echten Sinn: Crazy Clown Time – Zeit für den verrückten Clown! Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #4

TechnoundKlamotten
Tja, „Techno & Klamotten“ was soll man dazu sagen? Hat bei intensiverem Nachdenken etwas 90er-Jahre-mäßiges. Nicht nur der Spruch, sondern auch das Design. Liegt vielleicht am Laden selbst, an dem das auf die Scheibe geklebt wurde: „Der Plattenladen“ heißt er (ehemals Club Sound Records) man findet ihn in Berlin gleich am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Eins ist sicher - und was anderes macht einem dieser Spruch auch nicht vor - hier bekommt man genau das, was einem versprochen wird. Nicht mehr, nicht weniger. Gleichzeitig natürlich auch krasses Indiz dafür, dass Schallplattenläden allein gar nicht mehr überlebensfähig sind - es braucht ein Zusatzangebot. Die Klamotten im „Plattenladen“ sind überwiegend T-Shirts.
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"Ich will Deutsche werden"

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Bis zum siebten Song ihres Debütalbums lässt sich Aerea Negrot Zeit, dann kommt der entscheidende Satz:„Ich bin so eine große Stern, aber die Welt kann mich noch nicht sehen!“ heißt es grammatikalisch nicht ganz korrekt, aber sehr charmant. Die Betonung liegt auf „noch“, denn wenn es nach der seit sieben Jahren in Berlin lebenden Sängerin geht, dann sollten die Menschen eher früher als später erkennen, wie einzigartig sie doch ist. Dafür setzt sie alle Hebel in Bewegung. Read and rave on nach dem Klick ...
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Pervers gutes oder einfach nur perverses Theater?

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Wenn sich die Bild-Zeitung mit Theater beschäftigt, dann kann man sich ziemlich sicher sein, dass das Thema in eine der folgenden Kategorien passt. Erstens: Einem der Schauspieler ist irgendwas Schlimmes passiert. Zweitens: Es hat gebrannt. Drittens: Es hat einen „Skandal“ gegeben. Gebrannt hat es nicht im Prater der Berliner Volksbühne. Den Schauspielern ist auch nichts wirklich Schlimmes passiert. Bleibt also nur der „Skandal“, der sich für die Bild unter der Überschrift „Das perverseste Theater-Stück Berlins“ zusammenfassen lässt. Read and rave on nach dem Klick ...
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Electro-Schweine

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Das hätte ich gerne: Ein kleines rosa-farbiges Schweinchen mit 17 Nasen. Und in jede Nase kann man einen Stecker stecken und wenn zu viel Strom gezogen wird und das ganze überlastet ist, dann wird gegrunzt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es dieses Schweinchen noch nicht, es ist bislang eine Design-Studie, aber eine, die zeigt, was das Art.Lebedev Studio so alles draufhat. Ist übrigens ein russisches Designstudio und eine Webseite und offenbar noch so einiges mehr, vor 16 Jahren von Artemy Lebedev gegründet. Ich mag die Seite von Art.Lebedev, dort finden sich so viele andere Dinge, die die Welt braucht, ohne sie wirklich zu brauchen. Oder, wenn man es andersrum sehen will: Mit Dingen, die die Welt nicht braucht, weil sie nicht weiß, dass es sie gibt.
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Masken, Masken, Masken ...

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Ein leicht teuflisches Lächeln, rote Bäckchen und schwarzes Bärtchen auf weißem Grund – so sieht es aus, das gemeinsame Symbol der Occupy-Bewegung, die Guy-Fawkes-Maske. Guy Fawkes versuchte vor über vierhundert Jahren, einen König und seine ganze Sippe in die Luft zu sprengen, populär gemacht hat die nach ihm benannte Maske der Film „V for Vendetta“, die Aktivisten des Internetkollektivs „Anonymous“ haben sie zuerst bei Protesten getragen – aus Selbstschutz, denn damals ging es gegen Scientology. Jetzt haben die Globalisierungs- und Bankenkritiker in aller Welt die Maske für sich entdeckt. Ein bisschen Theater schwingt da mit, ein bisschen das Verständnis, wie die Mediengesellschaft nun einmal funktioniert, es geht um Außenwirkung und Selbstverständnis. Und damit wären wir auch schon bei einer anderen gesellschaftlichen Gruppe, die die Macht der Maske für sich entdeckt hat – bei der Technoszene und ihrem Dunstkreis. Read and rave on nach dem Klick ...
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Berghain ruft "Alle"! "Worker's Pearls" vor die Säue!

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Selbst Leute, die mit beiden Beinen fest auf den Tanzfluren des Berliner Party-Lebens stehen, sind schon an der Tür des Berghain-Clubs gescheitert. Oder auf wahre Größe zurecht gestutzt worden – warum auch nicht, so ein kleiner Dämpfer kann ja manchmal Wunder wirken. Ich habe mich nicht immer, aber meistens vor dem Berghain gedrückt: Die Aussicht, zwei Stunden anzustehen, um dann doch nicht reingelassen zu werden, fand ich nicht soooo toll. Diese Türsteher-Geschichten rund ums Berghain sind natürlich nicht besonders neu, aber der naheliegende Einstieg zur Geschichte rund um „ALLE – Worker’s Pearls“. Read and rave on nach dem Klick ...
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Wenn der Comic-Techno genau hinschaut ...

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Es mag im Techno nicht ganz so extrem sein wie zum Beispiel in der Hip-Hop-Szene. Aber Humor und Ironie haben innerhalb der elektronischen Szene nicht wirklich einen großen Stellenwert. Abgesehen von Hotze und Co. und den anderen Comics, die Bringmann und Kopetzki für die Raveline und die Groove erfinden. Zwei wirklich extrem gute Beobachter, die in wenigen, manchmal sogar nur einem einzigen Bild Szenen aus der Technowelt komplett auf den Punkt bringen. Durchis, Druffis, DJs, Veranstalter, Groupies, Plattenverkäufer und alles, was sich in den weiten Feldern von Loveparade bis Goa Party, vom Minimal Club bis After Hour so abspielt, finden sich hier immer wieder aufs neue. Und jetzt auch wieder in Buchform. Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno - Musik der "absichtlich Schwachsinnigen"?

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Ist Techno wirklich die „dümmste Musik, die die Welt je hervorgebracht hat“? Wohl kaum. Aber darum geht es in diesem Beitrag. Techno, Dummsein, Hitler. Drei interessante Themen. Aber wie sie verbinden? Vielleicht so: Es gibt ja in Klagenfurt einmal im Jahr den Bachmann-Preis. Literatur. Und da hat vor einigen Wochen Antonia Baum gelesen. Ihr Text ... ja, über was genau schreibt sie denn da? Ich habe es nicht richtig durchschaut. Aber den interessantesten Teil (jedenfalls aus Technoarm-Sicht) herausgesucht. Kleine Warnung: Man kann sich eventuell beleidigt fühlen. Aber es sind ja nicht meine Worte, sondern die von Antonia Baum. Techno Fröhliches Interpretieren! Read and rave on nach dem Klick ...
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Und noch einmal: Die Wildente!

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Ein Theaterstück wie eine Geisterbahnfahrt, nur viel, viel länger: So könnte man die Inszenierung der „Wildente“ in Berlin, die gerade zu Ende gegangen ist, auch beschreiben. Zwei Wochen lang eine extreme Szene nach der anderen, mit viel Blut, Sex, Dramatik und all den menschlichen Abgründen, die sich so auftun. Ich bin immer noch so begeistert wie vor zwei Wochen, als ich hier schon mal über „Die Wildente“ schrieb. Aber gleichzeitig sehr viel schlauer. Und gefilmt habe ich auch noch. Nur gut, dass die Boulevardzeitungen das ganze übersehen haben! Read and rave on nach dem Klick ...
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Die Wildente - was für ein Theater!

Wild4Paket
Da wohnt man also in der Großstadt, in Berlin, hält sich für mit allen Wassern gewaschen und glaubt, schon alles gesehen zu haben. Und dann das: Ein Theaterstück, das einen von den Socken haut. Ein Stück, das echt krass ist, verstörend und faszinierend. Eigentlich gar nicht so richtig Theater, wie wir es sonst kennen. Kein „Vorhang auf!“, keine feste Anfangszeit, kein Schlusspunkt. Sondern Theater rund um die Uhr. 24 Stunden am Tag. Wochenlang. Umsonst, für alle, die sich in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg hinter die schwarzen Vorhänge trauen, auf denen steht, dass man erst ab 18 rein darf. Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #3

DJ-Wettbewerb
Und schon wieder: Ein Plakat. Aber was für eins! Ein gelbes! Eines, das nicht ganz rechtschreibsicher „DJ & Produzent Wettbewerb“ propagiert. Ein Plakat, das Ruhm und Ehre, Geld und Groupies, Reisen in alle Welt, Anerkennung, künstlerische Selbstverwirklichung, ein Leben in Freiheit und ein Ende des Daseins als Mauerblümchen und Graue Maus und Niemand verheißt! Doch die erste Begeisterung legt sich schnell: Was, wenn alles gar nicht so gemeint ist, wie es da steht? Was, wenn dieses Plakat das Equivalent zum Pop-Up-Fenster „Kein Scheiß! Du bist der billionste Besucher dieser Website und musst nur hier klicken, um ein Parkhaus voller Neuwagen, das Parkhaus, die Straße, in der das Parkhaus steht, den Bezirk, zu dem Straße und Parkhaus gehören, und ein iPad zu gewinnen!“ ist? Ja, was wäre dann? Read and rave on nach dem Klick ...
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Techno auf der Straße #2

BerlinSummerRave
Ein Plakat, wie man es lange nicht gesehen hat: Bunt und grell und billig! Kein Wunder, denn diese Technoparty ist ja erstens mit den besten DJs der Welt ausgestattet (aus ihrer Warte und vom Jahr 1993 aus gesehen), mit Westbam und Marusha. Zweitens ist Tom Novy auch noch mit dabei, wer noch nicht weiß, was man über Tom Novy denken kann, der darf sich hier gerne Anregungen holen. Drittens treten Tok Tok vs. Soffy O. auf. Jetzt mal ehrlich, welches Jahr schreiben wir?
Dekonstruieren wir das Poster einmal: Berlin Summer Rave! Nein, so darf im Jahr 2011 eigentlich keine Party mehr heißen, schon lange keine so große und erst recht keine, die auf dem Flughafen Tempelhof stattfindet. Die Grafik, die auf dem Poster eingebaut ist, die Kreise und das Flugzeug, signalisieren Modernität, aber eine Modernität längst vergangener Tage. Orange und Weiß und Gelb, das sind die Farben des Veranstalters: A&P. Attraktiv und preiswert, die Budget-Marke der Supermarkt-Kette Kaiser’s. Wer letztes Jahr da war - das ist nämlich schon das zweite Jahr in Folge, dass diese Qualitätsveranstaltung auf die Menschheit losgelassen wird - weiß, wie es dieses Jahr wird. Na ja, eventuell ist das Wetter ein wenig schlechter oder besser.
Komisch, hätte nie gedacht, dass es einmal Technoveranstaltungen im Sinne einer Oldies-Nacht geben würde. Forward ever, backwards never???
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Augen sind Münder

Flower
Wenn ich das mit meinem doch recht einfach gehaltenen Fotobearbeitungsprogramm versuche, kommt nichts Gescheites raus: Den Mund eines Menschen (bzw. seines Abbildes) ausschneiden, kopieren und anstelle der Augen einsetzen. Wenn das aber Menschen machen, die Ahnung davon haben ... dann kommt Grausames, Erhellendes, Großartiges dabei heraus. Sehr schön nachzusehen bei dem Photoshop-Wettbewerb von Freaking News.
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Techno auf der Straße #1

Flower
Ein Roboter, auf dessen Mund Techno steht. Kein Wunder, ist es doch die Robo Freak Show, die uns hier versprochen wird. In seiner eisernen Hand ein Zettel, darauf Namen, Namen, Namen. Keine Todesliste, sondern das Line-up. Das Design des Roboters weist uns subtil darauf hin, dass es sich irgendwie um eine oldschoole Veranstaltung handelt. Oder sollte das nur Irreführung sein? Mit Absicht? Es dampft aus dem Roboter. Eine Party, bei der ordentlich Dampf abgelassen werden kann? Oder doch nur heiße Luft? Oder ist das Rauchverbot außer Kraft gesetzt? Fragen über Fragen, die nur die beantworten können, die da gewesen sind.
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Taxi Driver - ein Film wird Buch

Taxifertig
Was ist gelb, laut und rücksichtslos? Wer schon mal in Manhattan war, kennt die Antwort: Taxis in New York. Vor 35 Jahren setzte Regisseur Martin Scorcese ihnen ein krasses Denkmal – den Film „Taxi Driver“ mit Robert De Niro in der Hauptrolle. Jetzt hat der Taschen-Verlag, bekannt für seine opulenten Fotobände, das Buch zum Film herausgebracht – dort finden sich, neben einigen Interviews, etliche Bilder, die Set-Fotograf Steve Schapiro schießen konnte. Einen Blick ist dieses Buch (das natürlich auch Taxi Driver heißt) auf jeden Fall wert – auch wenn 500 Euro für die einfache oder 1200 für die aufwändigere Version dieses Buches ausgeben werden wollen. Read and rave on nach dem Klick ...
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Voll auf die Zwölf!

Flower
Muss sich eine Kurzgeschichte eigentlich immer so lesen, als stammte sie von Ernest Hemingway? Oder zumindest einem seiner vielen Nachahmer? Muss sie natürlich nicht und auch wenn ich nicht weiß, ob das niemand besser weiß als Anton Waldt: Er weiß es auf jeden Fall! Anton Waldt ist Chefredakteur der De:Bug, dem Magazin für elektronische Lebensaspekte (oder, wenn man so will, der Techno-Neon. Und da die Neon ja bekanntlich die Studenten-Bravo ist, ist die De:Bug die Techno-Studenten-Bravo). Read and rave on nach dem Klick ...
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Tanz auf dem Regenwasser

Flower
Ich habe eine Vergangenheit. Eine Vergangenheit als Breakdancer. Das ist mittlerweile ziemlich lange her, ich war ein kleiner Bubi, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine weißen Baumwollhandschuhen rausholte und tanzte. Nicht so akrobatisch, wenig auf dem Boden. Dafür Robot Dance und Body Poppin’, am liebsten zum härtesten Electro Funk, den man Anfang der 80er-Jahre so finden konnte. Der erste Auftritt beim Schulsommerfest. Dann bei einer privaten Party im Berliner Nobelviertel Grunewald. Read and rave on nach dem Klick ...
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Wo ist Logorama?

Foto: H5 / Promo
In ein paar Tagen werden in Los Angeles die Oscars verliehen. Wahrscheinlich, wie sonst auch, nicht für die besten Filme, sondern ... na ja, wonach auch immer die Gewinner ausgesucht werden. Es wäre also kein Wunder, wenn „Logorama“ vom französischen Künstlerkollektiv H5 nicht den ersten Preis in seiner Klasse (bester animierter Kurzfilm) bekäme. Aber es wäre auch ziemlich ungerecht. Read and rave on nach dem Klick ...
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Das Hinterletzte

Fotografiert von Leorex
Stelle gerade fest, dass die Sex-Ecke hier am schleppendsten anläuft. Zum Glück habe ich gerade bei den Pimpettes einen schönen Artikel entdeckt, der auch gut hierher passt: Es geht um ein Werk des Designers/Künstlers Tomoi Sayuda. Sie nennen es Po-Scannerstuhl, Sayuda nennt es iBum und behauptet, ganz schön forsch, „the arse is the window of the soul“: Ein Sessel, der, wenn man sich raufsetzt, ein Bild vom platt gesessenen Hinterteil macht und eine Kopie davon an der Seite ausspuckt. Read and rave on nach dem Klick ...
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