David
Guetta, David Guetta, David Guetta ... 2011 führten so viele
Wege über und zu dem französischen DJ, so dass man denken konnte,
das Ende der anspruchsvollen Popmusik sei angebrochen. Fast das
ganze Jahr über standen immer gleich mehrere seiner Songs in den
Charts und zwar nicht nur in Deutschland. Das bleibt nicht ohne
Folgen, leider.
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: David
Guetta
Mein Musikerlebnis 2011? In Berlin traf ich Moby, auf den er
eigentlich gar nicht gut zu sprechen war – und erlebte eine
Überraschung. Um es gleich vorweg zu sagen: ich und Moby haben eine
On/Off-Beziehung. Oder besser ausgedrückt – weil er wohl gar nicht
mehr weiß, dass ich existiere: MEINE Beziehung zu Moby ist eine
On/Off-Beziehung. Erst habe ich ihn vergöttert, dann verstoßen, und
jetzt … dazu gleich mehr.
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Moby
David Guetta ist ganz oben - jedenfalls in der gerade
veröffentlichten Jahresbestenliste vom „
DJ Mag“. Keine
wirkliche Überraschung, es heißt ja auch nicht, dass er der beste,
der innovativste oder der coolste ist, sondern einfach nur, dass
sich eine ganze Reihe von Leuten bei der Abstimmung des DJ Mags
beteiligt haben und für David Guetta gestimmt haben. Es heißt aber
auch, dass David Guetta damit werben kann, die Nummer 1 zu sein. Er
darf also noch mehr Geld fordern als ohnehin schon. Aber wie
sinnvoll ist so eine Liste überhaupt? Und kann man dem Ergebnis
trauen? Darüber kann man ...
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: DJ
Die amerikanische Sängerin
Lana Del Rey, die Popfans in aller Welt an- und
aufregt, obwohl gerade mal zwei offizielle Songs von ihr vorliegen.
Aber erstens gibt es auch noch inoffizielle. Und zweitens wirklich
jede Menge über sie zu erzählen. Also. Ihr Name, besser: ihr
Künstlername, ist Lana Del Rey. Sie ist Mitte 20, sie ist gerade
auf Tournee rund um die Welt, die meisten ihrer Konzerte sind seit
langem ausverkauft, heute Abend absolviert sie einen von zwei
Deutschlandauftritten – und zwar in Köln.
Read and rave
on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Lana del
Rey
Was macht eigentlich
Paul Kalkbrenner? Er spielt am 16. Dezember mal
wieder in Berlin. Und er hat gerade der Berliner Zeitung ein
Interview gegeben, das man netterweise
nachlesen kann. Ich weiß nicht genau, wie Paule
das hinbekommt, aber er lebt in seiner eigenen Welt und ist
trotzdem nicht abgedreht. Deshalb lohnt es sich auch, dieses
gefühlte 500. Interview mit ihm zu lesen. Zwei Dinge greife ich
trotzdem heraus, weil ich die noch nicht wusste: Paul K. geht
selbst nie in Konzerte, er ist „sozusagen nicht interessiert an
Musik“. Außer an klassischer. Und er findet das Gehabe
gewisser Türsteher
total daneben.
Schlüsselworte: Paul
Kalkbrenner
Eine 22-Jährige Sängerin, die sich selbst „
Zola Jesus“ nennt – kann man die überhaupt ernst
nehmen? Die Frage stellt sich inzwischen nicht mehr. Nika Roza
Danilova alias Zola Jesus hat gerade ihr drittes Album
veröffentlicht und wird abwechselnd als eine der schillerndste
Popfiguren der Gegenwart und als Vorbotin einer neuen Gothic-Welle
gefeiert. Nicht schlecht für eine gerade mal 1 Meter 50 große Frau.
Conatus heißt ihr neues Album.
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Zola
Jesus
Hendrik Weber, so viel vorweg, führt einen permanent auf die
falsche Spur. Das fängt mit seiner Musik an und hört noch lange
nicht auf, wenn der Mitdreißiger nach einstündigem Interview
aufsteht und sich als richtig großer Mann entpuppt. „Sitzzwerg“,
schießt es einem durch den Kopf, aber nur kurz. Denn die
intelligente und selbstreflexive Art von Weber verbietet solche
Albernheiten eigentlich: „Ich habe nun mal Klang als mein
Instrument der Informationsvermittlung gewählt, nicht das Wort“,
sagt er, und kann doch ausdauernd über seine Musik reden.
Aufgeklärt und verwirrt zugleich lässt er seinen Gesprächspartner,
also mich, zurück.
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Pantha du Prince, Black Noise, Techno
Es gibt ja Leute, die glauben, weil sie sich für „elektronische
Musik“ interessieren, wären sie die hipsten Typen der Welt. Cool,
angesagt, Avantgarde. All diese Menschen können mit einem ganz
einfachen Mittel wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt
werden. Nämlich mit einem Video, das sich hinter dem Klick weiter
unten verbirgt. Gemacht hat es ein Typ, der irgendwo aus Atzendorf
kommen soll, das es wirklich gibt, Atzendorf liegt in der
Magedeburger Börde. Ob es aber den Typ, der im Video zu sehen ist,
wirklich gibt, weiß ich nicht. Er könnte ohne weiteres bei Switch
Reloaded als seine eigenen Karikatur mitmachen: Alles ist
„hammergeil“, jeder zweite Satz endet auf Alter und dann will er
einem auch noch eine echt armselige Musik als den heißen Scheiß
verkaufen.
Read
and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Techno, Produktion
Lange nichts mehr gehört von Maximilan Lenz, besser bekannt als
Westbam. Aber
seit einiger Zeit taucht er doch öfter wieder auf. Zum Beispiel als
Kolumnenschreiber für das Stadtmagazin Zitty.
Definitiv eine der interessantesten und witzigsten Kolumnen, die
man derzeit so finden kann, vor allem, wenn man selbst in Berlin
geboren wurde und schon seit Jahrzehnten im Nachtleben unterwegs
ist (nun gut, heute nicht mehr so schlimm wie früher. Aber erinnern
geht gerade noch!) Westbams „Club-ABC“, Erinnerungen an eine
vergangene Ära, an seltsame Discotheken, nur kurz existierende
Clubs, Bars, Kneipen.
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Westbam
Geht das: Älterwerden im Techno, ohne dabei lächerlich zu wirken?
Auflegen bis ins hohe Alter? Und wie sehr ist Techno eigentlich
noch eine Jugendbewegung? Ein Blick auf die erste Techno-Generation
von
Sven Väth
über
Westbam bis
hin zu
Tanith.
Weitere DJs und Protagonisten, die hier noch auftauchen:
Dr. Motte,
Marusha,
Daffy. Und
Mamy Rock, die älteste im Bunde.
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Westbam, Dr Motte,
Tantith,
Marusha,
Techno
Komisch, der Technoarm beschäftigt sich immer mehr mit Hip Hop!
Klar, irgendwie auch elektronische Musik. Aber so war es trotzdem
nicht gemeint! Egal, es geht mal wieder um die
Lady Gaga des Hip
Hops, um
Kanye West.
Einer der größten und großspurigsten Entertainer im Busines. Ein
neues Album namens „Eyes Closed“ verspricht „rare und
unveröffentlichte Songs, die jeder Fan in seiner Sammlung haben
muss“ – doch wo kommt dieses anrüchige Werk auf einmal her?
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Kanye West,
Hip Hop,
Bootleg,
Mixtape
Die ganz große Zeit des Richard Hall, den jeder nur als „
Moby“ kennt, liegt über
zehn Jahre zurück. Damals veröffentlichte er sein Album „Play“, das
mit über zehn Millionen verkauften Exemplaren wohl das
erfolgreichste Elektronik-Album überhaupt ist. Seitdem kamen einige
neue Platten von Moby auf den Markt, bessere und schlechtere – und
jetzt ein weiteres: „Destroyed!“ Begleitet von einem gleichnamigen
Fotoband – Bilder, die Moby während seiner Tourneen schoss. Die
Bilder sind für ein paar Tage in der
Seven-Star-Gallery in Berlin-Mitte zu sehen, aber
weil ich den Moby zum Interview traf, darf ich mich auch sonst mit
ihm befassen.
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Moby, Destroyed, Techno
Typisch deutsch, typisch türkisch, typisch Mann, typisch Frau –
wenn man mit
Ipek
Ipekcioglu spricht, wird einem schnell bewusst, wie albern
solche Kategorien eigentlich sind: Die Deutsch-Türkin ist – unter
anderem - DJ, Lesbe, Muslimin, Politaktivistin, Sozialarbeiterin.
Musikproduzentin. Ich traf DJ Ipek in Berlin (für das
Deutschlandradio Kultur) und fing an, über mich selbst
nachzudenken. Ob das gesund ist? Zum Glück konnte ich auch noch
über Ipek nachdenken. Wäre auch wirklich schade gewesen, wenn ich
das nicht gemacht hätte.
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: DJ Ipek, Techno, Oriental
Auch wenn er selbst das nicht gerne hört: Für einen DJ ist
Hans Nieswandt
altersmäßig schon recht weit fortgeschritten. Andererseits ist er
mit 46 auch noch nicht scheintot. Außerdem kommt bei Hans Nieswandt
noch etwas dazu, was keiner seiner auflegenden Kollegen vorzuweisen
hat: Er schreibt Bücher über das Auflegen, das Dasein als
Schallplattenalleinunterhalter (mit Traktorseratomagixsuperdj muss
man ihm gar nicht kommen), seine Zeit als ein Drittel von
Whirlpool Productions, womit er sogar mal Nummer
Eins der italienischen Hitparade wurde. Jetzt gibt es ein drittes
Buch von Hans Nieswandt -
DJ Dionysos: Geschichten aus der Diskowelt - und
dass es dieses dritte Buch gibt, ist gut und schlecht zugleich.
Read and rave on nach dem Klick
...
Schlüsselworte: Hans
Nieswandt, House, DJ Dionysos
Es hatte natürlich einen Grund, warum ich vor Jahren mein Abo für
die Musikzeitschrift
Raveline gekündigt habe. Schwer, den in einem Satz
zu erläutern, aber vielleicht hilft das weiter: Die Raveline ist zu
sehr
Sunshine
Live und zu wenig
ByteFM, zu sehr
ATB und zu wenig ...
James
Blake, zu sehr
Großraumdisco und zu wenig
Berghain. Jedenfalls
hatte ich damals entschieden, dass mir
De:Bug und
Groove reichen. Aber im
Urlaub herrschen bekanntlich andere Gesetze und deshalb habe ich
mir am Flughafen die Januarausgabe der Raveline gekauft, für 4,50
€.
Read
and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Tom Novy,
Raveline, Novys Welt
Zwei Jahre ist es her, da kam ein Film in die Kinos, der vom Leben
in der Clubkultur erzählte und zunächst in der Techno-Szene und
dann auch darüber hinaus seine Fans fand: Berlin Calling. In der
Hauptrolle: Der Produzent und Musiker
Paul
Kalkbrenner, der auch maßgeblich für den Soundtrack
verantwortlich war. Auf diesem Soundtrack ist auch eine sehr
prägnante Stimme zu hören – sie gehört
Fritz
Kalkbrenner, dem kleinen Bruder von Paul. Fritz Kalkbrenner hat
jetzt sein Debütalbum veröffentlicht: Here Today, Gone Tomorrow.
Read
and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Fritz Kalkbrenner, Paul Kalkbrenner, Techno, House, Electro
Fussballer, die auch etwas von Musik verstehen - gibt es die
überhaupt? Wenn ja: viele sind es nicht.
Lars Ricken (die Älteren
werden sich erinnern) spielte, wenn mich nicht alles täuscht, mal
in einer Band und wurde ab und zu zu Musik befragt.
Mehmet Scholl ist
mit den
Sportfreunden Stiller befreundet, soll aber trotzdem
etwas Ahnung von Musik haben. Und dann taucht ja gelegentlich ein
Interview auf, in dem sich jemand berufen fühlt, etwas zur Musik
seiner Jugend - „Was ich früher gehört habe und wozu ich es das
erste Mal getan habe!“ -, seiner Gegenwart - „Das finde ich ganz
toll, meine Freundin auch“ - und Zukunft - „Ich weiß zwar nichts,
aber mein Manager hat mir geraten, auch hierzu eine Meinung zu
haben: XX werden voll durchstarten dieses Jahr“ - zu sagen.
Manchmal ist das peinlich.
Read and rave on nach
dem Klick ...
Schlüsselworte: Andreas Görlitz, Techno, Fußball
So etwas kann man nicht ernst nehmen: Einen Zeitungsartikel, der
mit den Worten anfängt „Spätestens seit Xavier Naidoo steht fest:
Christ sein ist cool in der Popszene.“ Denn auch wenn es billig
ist, auf Xavier Naidoo einzuhauen: Cool ist der ungefähr so sehr
wie frisches Hunde-Pipi. Aber es soll ja hier nicht um Xavier N.
gehen, sondern um einen Artikel in der
Allgäuer Zeitung, von der ich bisher nicht
wusste, dass sie existiert. Die Allgäuer Zeitung jedenfalls
beschäftigt sich mit einem Menschen namens Björn Krupezki aus
Kempten im Allgäu, Eingeweihten auch als der „Technochrist“
bekannt.
Read and
rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Techno
Es gibt da eine kleine, aber feine Webseite namens
Popmat. Und einer der
beiden Macher zeigte sich, aus welchen Gründen auch immer, von
meinem Tattoo angetan - er wollte die ganze Geschichte dazu hören.
Nachzulesen auf der Popmat-Seite unter dem Titel „
True Type
Tattoo with Martin Böttcher“. Da das ganze aber auf Englisch
ist, gibt es an dieser Stelle noch die deutsche Version, die
allerdings, wie ich finde, nur halb so dramatisch klingt. Das
schönere der beiden Fotos stammt übrigens von
Frauke Fischer.
Tolle Fotografin!
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Tattoo, Martin Böttcher
Und noch ein neues Album von Tricky: Mixed Race heißt seine neue CD
und wenn ich mal kurz persönlich werden darf: Es ist das beste, das
er seit langem gemacht hat. Tricky, wir erinnern uns, wird immer
noch gerne von Schubladensteckern als der „Pate des Trip Hop“
bezeichnet. Warum er nicht nur diesen Titel, sondern auch den
Begriff „Trip Hop“ schwachsinnig findet, erzählt er im Interview.
Außerdem geht es um schusssichere Westen, eingeknastete Freunde,
Nacht-Club-Eskapaden, um eine erneute Zusammenarbeit mit Massive
Attack und das britische Klassensystem. Also eigentlich alles drin!
Read
and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Tricky, Mixed Race,
Trip
Hop
Es gibt ja den schönen Spruch, dass alles schon mal gesagt
(gedacht, komponiert, gezeigt etc ...) wurde, aber noch nicht von
allen. Und nicht alle haben es gehört. Und es wurde auch noch nicht
auf allen Kanälen verbreitet. Aber das kann man ja ändern: Wie ich
neulich schon auf meinem Lieblingssender
ByteFM verkünden durfte,
habe ich eine der zahlreichen MIAs, die derzeit musikalisch so
rumlaufen, getroffen und mit ihr eine Sendung aufgezeichnet. Diese
Sendung ist versendet, also ... weg, im Äther verschwunden. Deshalb
hier noch ein kurzer Nachklapp.
Read and rave on nach
dem Klick ...
Schlüsselworte: Mia
Grobelny, Techno
Wer noch mehr Anreiz (als auf dem Foto) braucht, um weiterzulesen:
Diese Geschichte verbindet Fremdschämen, Brüste und hysterisches
Lachen. Und es ist eine absolut exklusive Story aus erster Hand
(ja, das heißt, dass ich sie selbst erlebt habe).
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Vera
Lengsfeld, CDU, Unfähigkeit
Es hält sich zwar hartnäckig das Vorurteil, dass das Schreiben über
Musik (und das Lesen des Geschriebenen) ähnlich spannend ist wie
Fußballspielen ohne Ball, aber so ganz stimmt das natürlich nicht.
„Best Music Writing“ heißt eine Buchreihe, die einmal im Jahr das
beste, das Musikjournalismus so fabriziert hat, zusammenfasst.
„Best Music Writing 2009“ ist gleichzeitig die „10th Anniversary
Edition“ – man feiert also Zehnjähriges. Mein Lieblingstext stammt
von
Aidin
Vaziri, er sollte eigentlich das neue Guns’n’Roses-Album
„Chinese Democracy“ besprechen. Macht er auch, aber nur in einem
einzigen Satz. Und nur, nachdem er zuvor neun andere Alben
ebenfalls mit einem Satz und jeder Menge Zynismus abgefrühstückt
hat Beispiel gefällig? Hall and Oates „Live at the Troubadour“:
„Awesome, as usual.“
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: DJ Rupture,
House,
Remix,
Weird Al Yankovic
Achtung, hier kommt eine Geschichte mit einer wirklich schönen
(unter anderem erotisch angehauchten) Pointe. Aber erst einmal
müssen wir uns leider durch die Fakten wühlen. Obwohl ...
eigentlich ist das eine schöne, runde Geschichte, in der sich die
Dinge nach und nach ergeben. Also der Reihe nach:
Ich war gestern bei meinem
Japaner um die Ecke.
Read and rave on nach
dem Klick ...
Schlüsselworte: Richie
Hawtins, Techno, Ökostrom, Zombie
Das Adagio in Berlin ist ein ziemlich großer Club gleich am
Potsdamer Platz. Und um das mal klarzustellen: Mit Sicherheit auch
einer der furchtbarsten. Eine Großraumdisco inmitten der
Touristen-Hauptkampfzone, fernab jeder Lockerheit, natürlicher
Coolness und allen Stils. Wenn es dafür noch eines Beweises bedarft
hätte, dann wäre der jetzt von Ellis Sexton geliefert worden: Sie
ist ein russischer DJ, legt, wenn ich das richtig beurteile,
irgendwas zwischen Electro und Progressive auf, kann das vielleicht
sogar, und macht dann alles noch schlimmer durch eine
Oben-ohne-Performance im Sexmessen-Stil.
Read and rave on
nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Ellis
Sexton, Club, Brüste, Berlin
Puuh, Weinkenner! Ich denke ja immer noch, dass die ziemlich viel
Gewese um ihr Gesöff machen. Dabei weiß man doch, dass nur drei
Sachen zählen. So war es zumindest früher bei mir: Billig muss er
sein, süß auch und „klingeln“ sollte es auch. Die Eltern einer
lange verflossenen Ex-Freundin haben jeden Abend mindestens eine
Flasche Wein getrunken, aber natürlich ganz in Ruhe und „mit Stil“.
Alkis, würde ich sagen, waren sie trotzdem, aber eben keine
Wermut-Brüder.
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Scooter, Techno, Wein
Mein Apostroph-Supermarkt um die Ecke hat mich hereingelegt und mir
ein altes „Dummy“-Magazin verkauft. Zum Glück, sonst wäre mir eine
schöne Geschichte über den gesichtstätowierten, legendären, weit
über Berlin hinaus gefürchteten Berghain-Türsteher Sven Marquardt
entgangen, der, wenn ich mich recht entsinne, ungefähr so aussieht
wie die Frau auf dem Foto. Man kann die Geschichte online leider
nur
anlesen, aber sie geht etwa so:
Read and rave
on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Berlin, Berghain,
Techno,
Türsteher, Sven Marquardt
Es gibt da in der Schweiz einen „People-Journalisten“ namens
Mark van
Huisseling. Offenbar ein ziemlich arroganter Typ, und es macht
sehr viel Spaß, seine irgendwie respektlosen Interviews mit Promis
und solchen, die sich dafür halten, zu lesen. Wobei das Wort
„Interview“ nicht ganz passt: Herr van Huisseling trifft sich mit
diesen Menschen und fragt ein paar Fragen und schreibt dann auf,
wahrscheinlich ziemlich selektiv, was seine Gesprächspartner
Geistreiches und Dummes darauf erwiderten. Und das ergänzt er durch
seine eigenen Gedanken.
Read and rave on nach dem Klick ...
Schlüsselworte: Sven Väth,
Techno,
Mark van Huisseling, DJ, Tresor, Love
Parade