Liebe Singles und solche, die es werden wollen (Betonung liegt auf
wollen), jetzt wird es ein wenig platt, vom Niveau her vielleicht
so zwischen Gala (Dingsbums bummst die Dingsda, es steht so in der
Gala!) und der
Studenten-Bravo. Aber manchmal muss es eben weh tun!
Also: Erst jetzt, bald zehn Jahre nach der Erfindung des Wortes
bzw. des Phänomens, bin ich auf das beeindruckende Lebenskonzept
„
quirky alone“
gestoßen. Keine Ahnung, ob ich es schon bis ins letzte verstanden
habe, aber für mich ist die Quintessenz: Quirky alone bedeutet,
dass man Spaß am Single-Dasein hat, ohne grundsätzlich eine
Partnerschaft abzulehnen.
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Schlüsselworte: Quirky
Alone, Sex,
Studenten-Bravo, Sasha Cagen
Es ist schon alles zu Michael Jackson gesagt worden. Aber noch
nicht von jedem. Vor allem nicht von mir. Aber das wird jetzt
nachgeholt. Zum ersten: Wer auch immer Michael Jackson vermisst,
betrauert, feiert, bejubelt, sollte sich eines fragen, bevor er
weiter vermisst, betrauert, feiert, bejubelt: Mal angenommen, das
eigene Kind hätte die Chance gehabt, bei MJ auf der Neverland-Ranch
übernachten zu können - hätte man das dann gewollt oder zugelassen?
Eben. Aber jetzt, wo er tot ist, und hoffentlich keinen Schaden
mehr anrichten kann, darf man meinetwegen den Musiker Michael
Jackson feiern.
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Schlüsselworte: Michael Jackson, Tod, Moonwalk
Achtung, hier kommt eine Geschichte mit einer wirklich schönen
(unter anderem erotisch angehauchten) Pointe. Aber erst einmal
müssen wir uns leider durch die Fakten wühlen. Obwohl ...
eigentlich ist das eine schöne, runde Geschichte, in der sich die
Dinge nach und nach ergeben. Also der Reihe nach:
Ich war gestern bei meinem
Japaner um die Ecke.
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Schlüsselworte: Techno, Ökostrom,
Zombie,
Richie Hawtin
Sehr schöner Wettbewerb, den
Worth 1000 da anrichtet: Schauspieler, Sänger,
Promis etc., die man zu Zombies photoshoppen soll. Mit dabei:
Michael Jackson, der natürlich als Zombie sehr viel besser aussieht
als zu Lebzeiten. Und die ganzen anderen Scheintoten von Brad Pitt
bis zu Pink. Mein Favorit, von Jacko einmal abgesehen: Harry
Potter. Leider keine Techno-Helden oder Star-DJs dabei. Aber die
sind ja auch keine Promis. Jedenfalls nicht in Photoshophausen.
Schlüsselworte: Zombie, Michael Jackson, Photoshop
Zwei ältere Frauen tanzen miteinander. Das ist lustig. Niedlich.
Ein bisschen schräg. Und ich bin ein bisschen traurig, dass es
nicht meine Oma ist, die da mit ihrer Freundin tanzt. Dann geht die
Musik los. Die ist alles andere als lustig. Eher was für Deppen und
pubertierende Orang-Utan-Klause, Tankstellen-Raver und
Umland-Technos. Atzenmusik. Und da freue ich mich dann doch, dass
meine Oma nicht mehr tanzen kann.
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Schlüsselworte: Tanzen, Atzen-Techno, Deppen-Techno, Alt
Das Adagio in Berlin ist ein ziemlich großer Club gleich am
Potsdamer Platz. Und um das mal klarzustellen: Mit Sicherheit auch
einer der furchtbarsten. Eine Großraumdisco inmitten der
Touristen-Hauptkampfzone, fernab jeder Lockerheit, natürlicher
Coolness und allen Stils. Wenn es dafür noch eines Beweises bedarft
hätte, dann wäre der jetzt von Ellis Sexton geliefert worden: Sie
ist ein russischer DJ, legt, wenn ich das richtig beurteile,
irgendwas zwischen Electro und Progressive auf, kann das vielleicht
sogar, und macht dann alles noch schlimmer durch eine
Oben-ohne-Performance im Sexmessen-Stil.
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Schlüsselworte: Ellis
Sexton, Club, Brüste, Berlin
Komisches Projekt, über das der Berliner Tagesspiegel da
berichtet: Der Tresor, legendäre, aber etwas in
die Jahre gekommene Techno-Legende (ja, das haben die Legenden so
an sich, dass sie legendär sind), will eine Art Dependance in
Peking aufmachen. Ein „Tresor.China“ in einer Industriehalle.
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Schlüsselworte: Tresor, Techno, China, Club
Puuh, Weinkenner! Ich denke ja immer noch, dass die ziemlich viel
Gewese um ihr Gesöff machen. Dabei weiß man doch, dass nur drei
Sachen zählen. So war es zumindest früher bei mir: Billig muss er
sein, süß auch und „klingeln“ sollte es auch. Die Eltern einer
lange verflossenen Ex-Freundin haben jeden Abend mindestens eine
Flasche Wein getrunken, aber natürlich ganz in Ruhe und „mit Stil“.
Alkis, würde ich sagen, waren sie trotzdem, aber eben keine
Wermut-Brüder.
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Schlüsselworte: Scooter, Techno, Wein
Man kann über die Love Parade natürlich denken, was man will. Ich
habe da in den letzen Jahren (also als sie noch in Berlin war bzw.
überhaupt noch war) einige der besten Samstage und einen der
schlimmsten überhaupt erlebt. Gestern ist in Zürich das Schweizer
Gegenstück zur Love Parade, die Street Parade, passiert. Es soll
geregnet haben, mehrere hunderttausend Menschen
(wenn man den einschlägigen Zeitungen glauben darf, eben keine
Menschen, sondern Raver) waren wohl da und die Sanitäter haben
einige von ihnen wegen Unterkühlung behandelt. So weit, so schön.
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Schlüsselworte: Schweiz, Techno, Love
Parade
Stelle gerade fest, dass die Sex-Ecke hier am schleppendsten
anläuft. Zum Glück habe ich gerade bei den
Pimpettes einen schönen Artikel entdeckt, der
auch gut hierher passt: Es geht um ein Werk des Designers/Künstlers
Tomoi Sayuda. Sie nennen es Po-Scannerstuhl, Sayuda
nennt es iBum und behauptet, ganz schön forsch, „the
arse is the window of the soul“: Ein Sessel, der, wenn man sich
raufsetzt, ein Bild vom platt gesessenen Hinterteil macht und eine
Kopie davon an der Seite ausspuckt.
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Schlüsselworte: Sex, Porno, Tomoi Sayuda
Mein Apostroph-Supermarkt um die Ecke hat mich hereingelegt und mir
ein altes „Dummy“-Magazin verkauft. Zum Glück, sonst wäre mir eine
schöne Geschichte über den gesichtstätowierten, legendären, weit
über Berlin hinaus gefürchteten Berghain-Türsteher Sven Marquardt
entgangen, der, wenn ich mich recht entsinne, ungefähr so aussieht
wie die Frau auf dem Foto. Man kann die Geschichte online leider
nur
anlesen, aber sie geht etwa so:
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Schlüsselworte: Berlin, Berghain,
Techno,
Türsteher, Sven Marquardt
Kleiner Bericht über einen Gasangriff letze Woche: War eigentlich
schon zu Hause, es war kurz nach Mitternacht, da sprach der
Rave-Teufel: „Los, geh tanzen! Alleine!“ Na ja, was der Teufel
sagt, ist Befehl! Erst ins „hier & jetzt“ (so neu, hat noch
nicht einmal eine Internetadresse, aber eine reale: Rheinsberger
Ecke Brunnenstr), dann ins „Delicious Doughnuts“ (ganz schön dunkel
da, ganz schön housig gewesen), dann ins „Weekend“ (immer noch der
beste Sonnenaufgang Berlins, da auf der Terrasse) und dann in die
Bar.
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Schlüsselworte: Bar 25, Techno, Türsteher,
Drogen,
Gestank
Es gibt da in der Schweiz einen „People-Journalisten“ namens
Mark van
Huisseling. Offenbar ein ziemlich arroganter Typ, und es macht
sehr viel Spaß, seine irgendwie respektlosen Interviews mit Promis
und solchen, die sich dafür halten, zu lesen. Wobei das Wort
„Interview“ nicht ganz passt: Herr van Huisseling trifft sich mit
diesen Menschen und fragt ein paar Fragen und schreibt dann auf,
wahrscheinlich ziemlich selektiv, was seine Gesprächspartner
Geistreiches und Dummes darauf erwiderten. Und das ergänzt er durch
seine eigenen Gedanken.
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Schlüsselworte: Sven Väth,
Techno,
Mark van Huisseling, DJ, Tresor, Love
Parade
Was für ein Thema! Dass darauf noch niemand gekommen ist: Musik und
Sex ... Obwohl, soooooo neu ist das ja gar nicht: Wo man auch
hinschaut,
hier oder
dort
oder
da, immer war schon jemand da!
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Schlüsselworte: Musik, Sex, Sebastien Tellier