Bei uns in Deutschland ist es, soweit ich weiß, (noch?) nicht
sonderlich üblich, Hustensaft als high machende Droge zu benutzen.
In den USA, vor allem in den Südstaaten und da vor allem in der
Hip-Hop-Szene, ist man da, je nach Sichtweise, ein Stück weiter
oder auch ein Stück zurück:
Purple
Drank, Sizzurp, Syrup, Purple Jelly, Texas Tea sind nur ein
paar der Spitznamen für das Mix-Gesöff aus Hustensaft, Limonade und
Bonbons, das angeblich schon in den 60ern zusammengemixt wurde.
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Schlüsselworte: Salem, Hip Hop, Zombie, Witch Hop, Drag
Was ist gelb, laut und rücksichtslos? Wer schon mal in Manhattan
war, kennt die Antwort: Taxis in New York. Vor 35 Jahren setzte
Regisseur Martin Scorcese ihnen ein krasses Denkmal – den Film
„Taxi Driver“ mit Robert De Niro in der Hauptrolle. Jetzt hat der
Taschen-Verlag, bekannt für seine opulenten Fotobände, das Buch zum
Film herausgebracht – dort finden sich, neben einigen Interviews,
etliche Bilder, die Set-Fotograf Steve Schapiro schießen konnte.
Einen Blick ist dieses Buch (das natürlich auch Taxi Driver heißt)
auf jeden Fall wert – auch wenn 500 Euro für die einfache oder 1200
für die aufwändigere Version dieses Buches ausgeben werden wollen.
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Schlüsselworte: Taxi
Driver, Robert De Niro, Harvey
Keitel, Jody Foster, Sybill Shepherd
Was haben
Schwefelgelb,
Fritz
Kalkbrenner und
Sascha Ring alias der Apparat gemeinsam? Klar, sie
alle machen Musik, aber ganz unterschiedliche. Der Name kann es
nicht sein, beim Wohnort kommen wir der Sache näher, aber noch
nicht ganz nah. Sondern: Alle drei haben neue Platten
veröffentlicht. Experimentell, krachend, gefühlvoll. Und alle drei
haben noch etwas gemeinsam: Sie alle - Bumm Bumm Bumm heißt es
schließlich - bespricht hier und jetzt der Technoarm.
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Schlüsselworte: Fritz Kalkbrenner, Schwefelgelb, Apparat, Sascha
Ring, DJ
Kicks
Die Plattenfirma hatte vorher schon ordentlich getrommelt, seit ein
paar Tagen, seit dem 8. November, ist er, ganz offiziell und
umsonst, über das Netz zu hören: „Breaking News“, der neue, bisher
unveröffentlichte Song Michael Jacksons. Es erinnert an die
besseren Zeiten des „King of Pop“, dieses eingängige Lied voller
typischer MJ-Markenzeichen, der hohe Gesang, sein sich
wiederholendes „Hihi“. Ein bisschen ist es wie „Bad“, ein bisschen
wie „Black or White“, ein bisschen wie „Leave Me Alone“, aber
irgendwie auch ein bisschen altbacken, so, als hätten die
Backstreet Boys und Michael Jackson gemeinsam einen Song gemacht.
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Schlüsselworte: Michael Jackson, Tod
In letzter Zeit schwirrt mir immer wieder dieser Satz von Frank
Zappa durch den Kopf, der mit „über Musik reden ist wie zu
Architektur tanzen“. Für mich gilt er allerdings gar nicht – ich
rede gerne über Musik, ich höre gerne, wie andere über Musik reden,
und am allerliebsten lese ich über Musik, am besten, während die
Musik, um die es geht, einem aus guter Anlage entgegenschallt. Im
Briefkasten lag jetzt „Detroit Techno – Transfer of the Soul
through the Machine“. Fein! Eine wissenschaftliche Arbeit über
elektronische Musik!
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Schlüsselworte: Techno, Detroit, Buch
Muss sich eine Kurzgeschichte eigentlich immer so lesen, als
stammte sie von Ernest Hemingway? Oder zumindest einem seiner
vielen Nachahmer? Muss sie natürlich nicht und auch wenn ich nicht
weiß, ob das niemand besser weiß als
Anton
Waldt: Er weiß es auf jeden Fall! Anton Waldt ist Chefredakteur
der
De:Bug, dem
Magazin für elektronische Lebensaspekte (oder, wenn man so will,
der Techno-Neon. Und da die Neon ja bekanntlich die Studenten-Bravo
ist, ist die De:Bug die Techno-Studenten-Bravo).
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Schlüsselworte: Anton
Waldt, Verbrecher Verlag, Sex, Techno, Club